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Herr der Ringe_Fan Fiktion – Funkelstern2

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5 Kapitel - 4.069 Wörter - Erstellt von: Teylea - Aktualisiert am: 2012-03-01 - Entwickelt am: - 3.856 mal aufgerufen - User-Bewertung: 4.83 von 5.0 - 12 Stimmen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Dies ist die Fortsetzung. Gil ist von ihrem ehemaligen Zuhause geflohen. Wer wird ihr auf dem Weg begegnen? Und wer treibt sich sonst noch so in Mittelerde rum?

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Herr der Ringe_Fan Fiktion – Funkelstern2

Kapitel 6
Ich lief, und lief, und lief. Immer schneller. Ich konnte es noch immer nicht fassen! Es war Mittag, und die Sonne prallte mir auf den Kopf. Ich war nun seit vier Stunden unterwegs, und der Schweiß lief mir in Strömen den Körper hinab. Ich trug fast nichts bei mir, da ich diesen Morgen sehr überstürzt aufgebrochen war. Ich war auf dem Weg zu meiner Tante, dem letzten Wunsch meiner Mutter folgend. Ich war gespannt auf das Treffen, denn ich hatte meine Tante, die Schwester meiner frisch verstorbenen Mutter noch nie gesehen. Doch Mutter hatte nur gutes von ihr erzählt, und so machte ich mir keine weiteren Gedanken. Ich nahm den weiteren Weg, um nicht durch Dörfer zu müssen, und auch nur irgendeinem Menschen begegnen zu müssen.
Bevor ich aufgebrochen war, hatte ich meine Eltern zurecht gelegt, und ihre zerschundenen Körper mit Leinentüchern bedeckt. Danach hatte ich mein Nachthemd, dass ich ja immer noch getragen hatte, gegen eine hellbraune Hose, die gerade über die Knie ging und ein dunkelgrünes Hemd ausgetauscht. Dazu hatte ich meine dunkelbraunen Lederschuhe rausgeholt und einen kleinen Lederbeutel mit einigen für mich wichtigen Sachen gepackt. Danach hatte ich noch eine Weile bei Vater und Mutter gewacht, doch als ich leise Stimmen hörte, die langsam näher kamen, packte ich meinen Beutel und verschwand so schnell und leise wie es ging durch die Hintertür.
Ich hatte viele Tränen geweint, so dass meine Augen nun leer waren und brannten. Ich nahm meine Umgebung wie durch einen Schleier war. Ich fühlte mich wie in einem Traum, oder wohl eher: Wie in einem Albtraum! Einem Albtraum, der nicht enden wollte...
Erschöpft ließ ich mich am Ufer eines Flusses nieder, und wischte mir mit der Hand über die Stirn. Dann schöpfte ich mit der anderen Wasser und trank. Es war ein wundervolles Gefühl! Der Fluss war hier sehr klar, und das Wasser trotz der Hitze des Tages angenehm kühl! Ich rutschte noch etwas näher, und spritzte mir nun mit beiden Händen das Wasser ins Gesicht. Doch da färbte sich das Wasser vor mir rot! Mist! Ich hatte ganz vergessen, dass meine Kleidung noch teilweise voller Blut war. Dieses war zwar erst getrocknet, aber nun wusch das Wasser es wieder heraus. Ich hatte nichts gegen saubere Kleider, doch war es mir unangenehm, so deutliche Spuren zu hinterlassen. Doch dann fiel mein Blick wieder auf mein Spiegelbild. Meine dunkelbraunen Haare fielen mir verklebt und teilweise struppig über die Schultern. Mein Gesicht hatte eine deutlich dunklere Hautfarbe als sonst, und mein Hemd war an einigen Stellen zerrissen. Ich schaute an mir herab, und natürlich war auch meine Hose nicht mehr so, wie sie einmal gewesen war. Die Blutflecken hatten sich durch das Wasser zwar auch teilweise raus gewaschen, aber auch noch mehr verteilt. Auch klebten nun noch Lehm- und Erdkrümel an meiner Hose. Als ich versuchte, meine Hose ein wenig zu reinigen, machte ich dies alles nur noch schlimmer. Seufzend gab ich auf, als ich plötzlich die Erde bebte, und ich von fern leises Hufgetrappel hörte. Ich legte mein Ohr auf den Boden. Viele Reiter näherten sich. Sehr viele. Und sie waren schon zu nah, ich hätte keine Chance bei einer Flucht gehabt. Ich hatte gerade noch Zeit, meinen Dolch zu ziehen, da brachen sie schon zwischen den Bäumen hervor...

Sie galoppierten fröhlich lachend in das Dorf. Ihr Dorf. Sie hielt Ausschau nach bekannten Gesichtern. Nach ihrer Familie. Ihren Eltern, ihrer Schwester. „Anar! Ist alles ok?“, fragte er. „Wie? Ach so... Irgendwas ist komisch... Es ist so ruhig! Irgendwas stimmt hier nicht, Beregond!“, rief sie, und gab ihrem Pferd die Sporen. Am Ende der Dorfstraße hielt sie an. Sie sprang vom Pferd, und brach vor der noch rauchenden Ruine zusammen. Beregond sprang ab, und nahm sie in die Arme. Er hatte zwar keine Ahnung, was los war, doch merkte auch er jetzt, dass etwas ganz gewaltig falsch lief. Nach einigen ihr unendlich lang erscheinenden Minuten richtete Anar sich wieder auf. Sie ging näher auf die Ruine zu, und stieg über ein paar Trümmer ins ehemalige Wohnzimmer. Da hörte sie eine Stimme hinter sich: „Das würde ich nicht tuen, Herrin!“ Sie drehte sich um, und hinter ihr stand ein kleiner Junge, auch aus dem Dorf. „Da drin spukst!“, redete er weiter. Anar ließ sich auf die Knie fallen, und legte ihre Hände auf die Schultern des Jungen. „WAS ist hier passiert? WAS?“, fragte sie mit erstickter Stimme. „Was...?“, hauchte sie, während eine einsame Träne ihre Wange hinunter kullerte...

Kommentare (5)

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Legolanto :) (76129)
vor 638 Tagen
Bitte bitte bitte 😌 schreib weiter.
Du schaffst es immer das deine FF
mich so fesseln😃 das ich nicht genug bekommen
kann💖💖 ich flehe dich an schreib so schnell weiter
wie es nur geht😄 Biiitte!!!!!
Lossiel Niquesse (13682)
vor 806 Tagen
WARUM SCHREIBST DU NICHT WEITER?!?!?!?!?!?!
oder tust dus noch?
Auf jeden Ffall ist deine Geschichte super.
Mach weiter, Bitte!!!
Lg, Lossiel
Chici (19932)
vor 992 Tagen
Das ist eine richtig spannende Geschicht. Ich hab zwar grade überhaupt keine Ahnung, wie und warum Gil da ist, wo sie ist, aber schreib unbedingt weiter!
Barman (13692)
vor 1289 Tagen
Ich hoffe es geht bald weiter! Wenn nicht, dann....
Calisto (21969)
vor 1312 Tagen
Mach weiter.
Das ist voll spannend