Die schöne Unbekannte-Eine Akatsuki-Lovestory

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1 Kapitel - 16.440 Wörter - Erstellt von: Misaki Hatake - Aktualisiert am: 2012-03-01 - Entwickelt am: - 9.778 mal aufgerufen - User-Bewertung: 5 von 5.0 - 14 Stimmen- Die Geschichte ist fertiggestellt

Eine junge Frau steht vor den Toren Konohas. Doch wer ist sie?
Ist Konoha in Gefahr? Und was hat Akatsuki damit zu tun?

Weißt du, wer deine Freunde sind?

Was wärst du bereit zu tun, wenn deine große Liebe in
Gefahr schwebt?

Dies ist eine spannende Geschichte, die viele Überraschungen bereit hält. Es geht um die unsterbliche Liebe zweier füreinander bestimmter Menschen und ihren harten Weg zum Glück.


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    Gegenwart- Vorwort: Konoha „Ich hätte es wissen müssen! Verdammter Mist!“ „Shikamaru, du weißt genau so gut wie ich, dass es nicht deine Schu
    Gegenwart- Vorwort: Konoha

    „Ich hätte es wissen müssen! Verdammter Mist!“
    „Shikamaru, du weißt genau so gut wie ich, dass es nicht deine Schuld ist“.
    „Ach nein? Kakashi, ICH war für sie verantwortlich! ICH hätte die Zeichen erkennen müssen! Das habe ich aber nicht, also bin ICH derjenige, der es versaut hat!“ Außer sich vor Wut schleudert Shikamaru seinen Kaffeebecher durch den Raum und vergräbt sein Gesicht in beiden Händen, während Kakashi nachdenklich an die Decke starrt.
    „Nochmal, es ist NICHT deine Schuld. Wir haben es ALLE vermasselt, sie hat uns ALLE getäuscht und wir sind ALLE auf sie hereingefallen. Wenn überhaupt, ist es also unser aller Schuld.“ Niedergeschlagen erhebt er sich von seinem Stuhl und klopft Shikamaru zum Abschied auf die Schulter, dieser sieht nicht einmal auf, zu sehr schmerzt ihn der Gedanke daran, dass all seine Mühen, Asumas Tod zu rächen, umsonst waren. Nicht nur das, sie hat ihn verraten. Er hat geglaubt, sie seien Freunde. Er hatte sie gern. Sehr gern sogar und nun ist sie sein größter Feind. Mit zornigem Blick betrachtet er das Foto seines ehemaligen Senseis.
    „Asuma, ich werde nicht noch einmal versagen, das verspreche ich dir“.


    Rückblick: Akatsuki- Wie alles begann

    „Dämliche Vollidioten, haben wohl nichts besseres zu tun, als mich den ganz Tag durch den Wald zu jagen“, motzt du genervt vor dich hin und trittst wütend gegen einen morschen Baumstamm. Als dieser ein entrüstetes „Au, verdammt, was soll der Schei*!“ von sich gibt, bleibst du abrupt stehen und siehst dich erschrocken um. „Was ist denn jetzt kaputt?“, fragst du zornig und trittst den Baumstamm zur Seite. Zum Vorschein kommt der abgetrennte Kopf eines anscheinend recht gut aussehenden jungen Mannes, mit grauen Haaren und violetten Augen. „Sag mal hörst du schlecht? Was soll der Schei* hab ich gefragt!“ Der hat ja Nerven, liegt hier ohne Körper im Wald rum und besitzt noch die Dreistigkeit mit dir zu sprechen, als seist du irgendein dummes Huhn und keine gefährliche Nukenin der Klasse S. „Das hat mir gerade noch gefehlt“, stöhnst du, verdrehst völlig entnervt die Augen, drehst dich um und gehst. „Hey! Du! Warte mal“, ruft der Kopf dir hinterher. Für solche Spielereien hast du eigentlich überhaupt keine Zeit, schließlich sind die ANBUs deines Dorfes hinter dir her, trotzdem bleibst du stehen, es ist deine Neugier, die sich hier durchsetzt. Du siehst ihn mit deinen großen grünen Augen an und musterst sein blutverschmiertes Gesicht, er ist hübsch, denkst du und machst ein paar Schritte auf ihn zu. Er mustert dich ebenfalls von oben bis unten, dann treffen sich eure Blicke. Erst jetzt wird dir die Komik dieser Situation bewusst und fängst laut an zu lachen. Der Kopf ist entrüstet. „Kannst du mir vielleicht mal verraten, was so komisch sein soll? Hilf mir lieber!“ Du atmest einmal tief durch und stemmst die Hände in die Hüften. „Und warum sollte ich das tun?“ Darauf fällt ihm nichts mehr ein. Er überlegt angestrengt, scheint aber keine Antwort auf diese Frage zu finden. Als du dich zum Gehen abwendest, erwacht er wieder zum Leben. „Hey, du kannst mich aber doch nicht einfach hier liegen lassen“, ein klein wenig Nervosität schwingt in seiner Stimme mit und du kannst dir ein triumphierendes Grinsen nicht verkneifen. „Das kann ich sehr wohl, glaub mir“, sagst du kühl, empfindest aber gleichzeitig ein wenig Mitleid mit ihm. Normalerweise ist das nicht deine Art, du erkennst dich selbst kaum wieder, aber dieser Kerl steckt in echten Schwierigkeiten. Ihm klappt die Kinnlade herunter und er starrt dich fassungslos an, damit hat er wohl nicht gerechnet. „Aber...“, er setzt gerade an, etwas zu sagen, als du in nicht allzu großer Entfernung die Stimmen der ANBUs vernimmst. Er hört es ebenfalls und sieht dich mit seinen leuchtend violetten Augen an. Du zögerst einen Moment und haderst mit dir selbst. Dir bleibt nicht viel Zeit. Schließlich triffst du eine Entscheidung, du packst den Kopf an den Haaren und rennst mit ihm davon.


    Rückblick: Konoha – Die schöne Unbekannte

    Eine junge Frau steht vor den Toren Konohas. Ihr langes rotes Haar weht im Wind. Ihre Kleidung ist dreckig und zerrissen, ihre Haut zerkratzt und blutverschmiert. Die Strapazen, die sie ertragen musste, sind ihr deutlich anzusehen. Schnell rennen Izumo und Kotetsu auf sie zu um sie zu stützen. „Geht es?“, fragt Kotetsu besorgt und nimmt ihren einen Arm, während Izumo sich den Anderen schnappt. Sie nickt ihm mit einem zarten Lächeln auf den Lippen zu. Gemeinsam führen die Beiden sie zum Hokage des Dorfes, Tsunade. Auf ihrem Weg unterhalten sie sich ein Bisschen und im Nu hat sie die Sympathien der Beiden gewonnen. Sie erreichen das Büro von Tsunade. Izumo erklärt ihr zuerst den Sachverhalt, bis sie bereit ist, die schöne Unbekannte zu empfangen. Ängstlich und geschwächt tritt sie ein und verbeugt sich leicht. Tsunade mustert sie mit einem skeptischen Blick. „Wie heißt du?“, fragt sie streng und stemmt sich auf ihren Schreibtisch. Die junge Frau sieht zu ihr auf. „Dinah“, antwortet sie mit zittriger Stimme. Schweigen. Schließlich lässt der Hokage sich in seinen Sessel sinken, die Augen immernoch auf die junge Frau gerichtet. „Nun gut, Dinah, ich bin kein Unmensch. Du darfst bleiben. Aber ich werde dich im Auge behalten. Verstanden?“ „Verstanden“, antwortet Dinah kleinlaut und sieht verlegen zu Boden als es an der Tür klopft. „Herein“, sagt Tsunade barsch. Die Tür öffnet sich und ein junger Mann mit strengem Gesichtsausdruck tritt ein. „Ah, Shikamaru“, begrüßt sie ihn und Dinah bekommt für den Bruchteil einer Sekunde große Augen. „Das ist Dinah. Deine Aufgabe ist es, dich um sie zu kümmern und sie für mich im Auge zu behalten. Ist das soweit klar?“ Der junge Mann nickt und sieht unendlich gelangweilt aus. „Ihr könnt gehen“, mit diesen Worten vergräbt die vollbusige Blondine ihre Nase in irgendwelchen Akten und beachtet die Beiden nicht weiter. Die junge Frau erhebt sich und folgt Shikamaru, dieser rümpft die Nase und sagt matt: „Eine Dusche könnte dir nicht schaden“.



    Akatsuki- Flucht mit Hindernissen

    Seit Stunden rennst du nun schon durch das dichte Geäst, deine Arme und Beine sind übersät mit blutigen Kratzern und dir geht langsam die Kondition aus. Von deinen Verfolgern fehlt jede Spur, also beschließt du, eine kleine Pause einzulegen um neue Kraft zu sammeln. Unsanft lässt du den ununterbrochen schimpfenden Kopf neben dich auf den Boden fallen und lehnst dich erschöpft an einen Baum. „Ahh, Schei**, kannst du nicht aufpassen?“ Flucht dieser und verzieht das Gesicht. Genervt verdrehst du die Augen. „Kannst du nicht mal die Klappe halten?“ Dann herrscht Stille zwischen euch. Du genießt die Ruhe, schließt für einen Moment die Augen und entspannst dich, bis er dich viel zu schnell wieder aus deinen Gedanken reißt. „Ey, nicht einschlafen, wir müssen weiter“. „Ich muss überhaupt nichts!“, entgegnest du ihm stur, woraufhin er nur wütend schnaubt. „Du kannst ja schonmal vorgehen, wenn du willst“, grinst du. Diesen Spruch konntest du dir einfach nicht verkneifen und krümmst dich innerlich vor Lachen. „Haha, sehr witzig“, brummt er, kann sich aber ein kleines Lächeln nicht verkneifen. Ein paar Minuten schweigt ihr euch an, schließlich bist du es, die das Wort ergreift. „Was hast du eigentlich vor?“, fragst du ihn ehrlich interessiert. „Blöde Frage, meinen Körper suchen, was sonst!“, raunt er dich an. Du bleibst gelassen und wirfst ihm einen überheblichen Blick zu. „Interessant, und wie willst du das anstellen?“ Er quittiert deine Frage mit einem zornigen Blick. Tief in deinem Inneren steht für dich jetzt schon fest, dass du ihm helfen wirst, schließlich hast du eh nichts besseres zu tun, jetzt da du heim- und arbeitslos bist. „Guck nicht so blöd, das gibt Falten“, neckst du ihn. Er sieht dich teils fassungslos, teils amüsiert an, bis ihr schließlich beide anfangt zu lachen. Als ihr euch wieder eingekriegt habt, stehst du auf, schnappst dir seinen Kopf und fragst: „Also, wo fangen wir an zu suchen?“



    Konoha- Der Anfang vom Ende und umgekehrt

    Nachdem Dinah geduscht hat, streift sie sich die Sachen über, die Shikamaru ihr besorgt und auf das Bett gelegt hat. Es ist Standard-Ninja-Kleidung, stellt sie fest und begutachtet ihr Äußeres im Spiegel. Bis auf die paar Schrammen sieht sie nun wieder völlig in Ordnung aus. „Bist du endlich fertig?“, dringt seine genervte Stimme von draußen herein. Sie atmet tief durch, setzt ihr schönstes Lächeln auf und öffnet die Tür. „Fertig“, sagt sie freundlich und folgt Shikamaru aus ihrer vorübergehenden Wohnung im Kage-Turm. „Wohin gehen wir?“, fragt sie ihn nach einer Weile. Erst scheint er sie nicht zu beachten, schließlich zündet er sich eine Zigarette an, bleibt stehen und deutet auf ein großes Gebäude. Ein freundlich wirkender Mann tritt heraus und kommt auf die beiden zu. Er begrüßt ihren Wachhund(Shikamaru) und wendet sich schließlich ihr zu. Lächelnd schüttelt er ihre Hand und stellt sich als Iruka vor. „Das ist also die schöne Unbekannte“, sagt er und kann den Blick offensichtlich nicht von ihr abwenden. „Dinah“, antwortet sie schüchtern und sieht ihm kurz in die Augen. Er scheint für einen Moment die Sprache verloren zu haben, doch er fängt sich recht schnell wieder und erklärt ihr, dass sie ihm von nun an in der Akademie zur Hand gehen würde. Sie erklärt sich einverstanden und schenkt ihm ein vielsagendes Lächeln, als Shikamaru nicht hinsieht. „Wenn das dann geklärt ist, kann ich ja gehen. Ich komme dann später wieder um dich zu holen“, sagt Shikamaru in dem für ihn typischen gelangweilten Tonfall und trottet davon. Ihr seht ihm kurz nach, schließlich ergreift Iruka das Wort. „Na gut, dann wollen wir mal an die Arbeit gehen“. Gemeinsam macht ihr euch auf den Weg.


    Akatsuki- Das menschliche Puzzle

    „Kann es sein, dass du überhaupt keine Ahnung hast, wo wir überhaupt hin müssen?“, fragst du ihn gereizt, nachdem ihr Stunden lang durch die Gegend geirrt seid. „Red doch keinen Mist! Wir sind hier richtig“, beteuert er dir und hält weiter Ausschau nach seinem Rest. „Echt klasse, jetzt renn ich mit so `nem unverschämten Kopf durch die Pampa und suche verschwundene Gliedmaßen“, sinnierst du laut vor dich hin. „Unverschämt gut aussehend meinst du wohl“, witzelt er und lacht sich halb schlapp. „Sorry Bruder, aber ich steh auf Männer mit Körper“, entgegnest du ihm ebenfalls im Spaß. „Schade, aber du könntest doch in meinem Fall ruhig mal eine Ausnahme machen, meinst du nicht?“ Du siehst ihn mit hochgezogenen Augenbrauen an und willst gerade antworten, als du ein Bein erblickst und direkt darauf zusteuerst. „Na also, hab ich`s doch gewusst“, prahlt er und gibt dir augenblicklich die nächsten Anweisungen. Auch wenn sein barscher Tonfall dich zwischendurch in Rage bringt, bleibst du gelassen und suchst weiter. Nach einer Weile habt ihr alle Körperteile gefunden, du bindest sie mit einem Seil zusammen und wirfst sie dir über die Schulter. „Du bist ein ganz schön schweres Kerlchen, weißt du das“, presst du angestrengt heraus, woraufhin der Kopf sich kaputt lacht. „Alles Muskelmasse Süße“, grinst er schelmisch und entlockt dir damit ein Lächeln. Als es dunkel wird und die ersten Regentropfen vom Himmel fallen, suchst du Unterschlupf in einer Höhle. Du machst ein Feuer, richtest dir einen Schlafplatz ein und legst seinen Kopf vorsichtig auf die weiche Decke. Für den Bruchteil einer Sekunde glaubst du Dankbarkeit in seinem Blick gesehen zu haben. Ihr unterhaltet euch ein wenig über dies und das, bis er dich schließlich nach deinem Namen fragt. Du überlegst kurz, ob du ihm deinen richtigen Namen sagen sollst und entscheidest dich dafür, da du eh nichts mehr zu verlieren hast. „Chiyo“, antwortest du ihm wahrheitsgemäß. „Hmm...schöner Name...ich bin Hidan“. „Hey Hidan“, sagst du mit einem schelmischen Blick, den er sofort erwidert. „Hey Chiyo“. Ihr seht euch einen Moment lang an, schließlich kommt dir ein Gedanke: „Du musst ziemlich starke Schmerzen haben“, in deinem Blick liegt Besorgnis. „Du hast ja keine Ahnung“, sagt er niedergeschlagen und wendet den Blick ab. Du erhebst dich, gehst auf ihn zu und lässt dich vorsichtig neben ihn auf die Decke sinken. Er sieht dich fragend an, du lächelst. „Ich werde dir helfen“, flüsterst du und legst sanft die Hände um seinen Hals. Du bist zwar kein Profi in medizinischen Jutsus, dennoch liegt dein Können weit über dem Durchschnitt. Augenblicklich fließt das schmerzlindernde Chakra durch deine Hände und verschafft ihm Linderung. Er schließt die Augen, seine Mimik entspannt sich sofort und ein zufriedenes und zugleich dankbares Lächeln macht sich in seinem Gesicht breit. „Besser?“, fragst du ihn, als du fertig bist. Er öffnet die Augen und sieht dich an. „Besser“.


    Konoha- Warmer Sommerregen

    Die Arbeit mit Iruka macht Dinah wirklich Spaß. Zwar hilft sie ihm nur ein wenig beim korrigieren von Klassenarbeiten, aber Iruka ist nett und sie ist gern in seiner Nähe. Seit Stunden sitzen sie nun schon in seinem Büro, als Iruka plötzlich inne hält und nachdenklich den Blick schweifen lässt. „Sag mal Dinah, ist es wahr? Du kannst dich an nichts mehr erinnern?“, fragt er plötzlich und sieht sie mit sorgenvollen Augen an. Sie sieht traurig zu Boden. „Nein, ich erinnere mich an rein gar nichts“, Schmerz liegt in ihrer Stimme, es zerreißt Iruka das Herz dieses hübsche Mädchen so leiden zu sehen. Doch bevor er sie trösten kann, klopft es an der Tür und Shikamaru tritt ein. „Bist du so weit?“, diese Frage gilt Dinah, die ihm zunickt und sich dann von ihrem Stuhl erhebt. Sie wendet sich noch einmal Iruka zu, bevor sie den Raum verlässt. „Iruka, ich danke dir. Es war ein sehr schöner Nachmittag“, sie schenkt ihm ein warmes Lächeln und wendet sich dann ab. Es dauert einen Augenblick, bis Iruka seine Sprache wiedergefunden hat. Schließlich stottert er ihr noch ein „Ja, ähm...das finde ich auch...Dinah...ähm...dann sehen wir uns morgen...“, hinterher und verflucht sich selbst dafür so dümmlich geklungen zu haben. Als sie aus seinem Sichtfeld verschwindet, lehnt er sich völlig fertig in seinem Stuhl zurück und kann nicht glauben, wie tief ihn diese Frau berührt.
    Shikamaru führt Dinah wortlos durch die Straßen Konohas und macht erst halt, als sie ein etwas abgelegeneres Trainingsgelände erreichen. Während sie einfach dort stehen und ins Leere starren, beginnt es zu regnen. Dicke warme Tropfen fallen auf Dinahs Haut herab, sie legt den Kopf in den Nacken und schließt die Augen. Sie bekommt gar nicht mit, dass Shikamaru sie von der Seite mustert. Faszination und Neugier liegt in seinem Blick. Wer ist bloß diese geheimnisvolle Schönheit? Überrascht und genervt von seiner ungewollten Gefühlsregung, schüttelt er lässig den Kopf und versucht sich eine Zigarette anzustecken.
    Kakashi spaziert lässig quer über den Trainingsplatz, er ist spät dran, aber er ihm wird schon eine spannende Erklärung einfallen. In der Ferne erkennt er zwei Personen, die eine ist Shikamaru und die andere eine ihm noch unbekannte Frau, deren Können er heute testen soll. Angeblich hat sie ihr Gedächtnis verloren. Wie heißt sie noch einmal? Deliah? Delilah? Hmm...egal...irgendeine Fremde halt, denkt er sich je näher er ihnen kommt. „Du bist zu spät“, begrüßt ihn Shikamaru leicht gereizt. Kakashi kratzt sich am Kopf und kneift die Augen zusammen. „Naja, ich musste noch kurz einige Leben retten, du weißt ja wie das ist“. Shikamaru macht ein genervtes Gesicht und deutet auf die junge Frau neben ihm. „Das ist Dinah“. Jetzt erst sieht Kakashi sie richtig an und erstarrt für einen kurzen Augenblick, als sie den Kopf hebt und ihn anlächelt. Wow. „Sie gehört dir, ich hol sie später wieder ab“, mit diesen Worten ist Shikamaru auch schon wieder verschwunden.
    „Ähm...gut...ich bin Kakashi Hatake...ähm...du kannst mich Kakashi nennen, wenn du willst...alle tun das...ähm...es ist ja schließlich mein Name...“, unter seiner Maske läuft er feuerrot an und gibt sich innerlich eine Ohrfeige. Kakashi, reiß dich zusammen, du bist doch keine sechzehn mehr, ermahnt er sich und konzentriert sich dann wieder auf die wirklich auffällig schöne Frau vor ihm. „Also gut, dann fangen wir mal an“, sagt er so sachlich wie möglich und bittet Dinah ihm zu folgen.


    Akatsuki- Ziel erreicht

    Die Sonne geht langsam auf und du machst dich bereit aufzubrechen. Hidans Kopf liegt noch auf seiner Decke und schnarcht leise vor sich hin. Du kniest dich vor ihn, um ihn zu wecken, betrachtest ihn aber noch einen kurzen Augenblick. Er sieht so friedlich aus, wenn er schläft, wie ein kleiner Junge und nicht wie das großmäulige Ars**loch, das er ist, denkst du und streckst vorsichtig die Hand aus. Plötzlich reißt er die Augen auf und beißt dir in die Hand. Reflexartig schlägst du mit der anderen zu und triffst ihn hart an der Schläfe. Er schreit kurz auf und fängt dann fürchterlich an zu lachen. Du bist völlig perplex. „Du Penner! Was soll der Sch*** denn?“, fährst du ihn an und reibst dir die Hand, was dazu führt, dass er nur noch lauter lacht. „Du hast ja wohl echt ein Rad ab, Spinner...“, sagst du, stehst auf und packst die restlichen Sachen zusammen. „Ach komm schon Süße, Spaß muss sein“, ruft er dir zu, doch du hast ihm den Rücken zugedreht. „Ich geb dir gleich Spaß muss sein...“, grummelst du vor dich hin, er quittiert es mit einem komischen Kichern. „Und nenn mich nicht Süße, verstanden!“ Jetzt verstummt er und sieht dich interessiert an. „Wow, die Kleine hat ja Pfeffer im Ar***“, sagt er und grinst dich schelmisch an. Du drehst dich um, stemmst die Hände in die Hüfte und siehst ihn zornig an. „Willst du weiter blöde Sprüche klopfen oder können wir los!“, wirfst du ihm an den Kopf. Darauf fällt ihm erstmal nichts mehr ein. Du deutest es als ein „Wir können los“ und schmeißt dir seinen Körper über die Schulter, dann packst du ihn an den Haaren, erntest ein paar Beschimpfungen und machst dich dann mit ihm auf den Weg.
    Nach ein paar Stunden erreicht ihr einen kleinen Fluss und du beschließt dich zu waschen. Du legst die Sachen und auch Hidan ins Gras und beginnst damit dich auszuziehen. Als er anfängt zu sabbern und zu pfeifen, schmeißt du ihm dein Shirt über den Kopf. „Ey Mann, was soll das? Es fing gerade an spannend zu werden“, schimpft er, doch du beachtest ihn gar nicht und gleitest ins kühle Nass. Als du, nur in Unterwäsche, das Wasser wieder verlässt, ziehst du ihm das Shirt runter und gönnst ihm einen kleinen Blick. Er macht große Augen und setzt ein gieriges Grinsen auf. „Nicht übel Süße, schade, dass ich gerade keinen Körper habe“, schleimt er und leckt sich die Lippen. Du verdrehst lächelnd die Augen, ziehst dich an und schnappst ihn dir.
    Nach einem langen Fußmarsch erreicht ihr einen unscheinbaren Höhleneingang, du bleibst stehen. „Das ist es?“, fragst du ungläubig und siehst dir die Siegel genauer an. Du kennst diese Art Siegel und handelst routiniert. Du löst Hidans Hand rechte Hand aus dem Bündel, legst sie auf das Siegel, trittst ein Stück zurück und hältst seinen Kopf hoch. Seine Augen werden gescannt und der Eingang öffnet sich. „Na also“, stellst du zufrieden fest und trittst ein. Hidan überhäuft dich sofort mit Fragen danach, woher du wusstest, wie es funktioniert. Du antwortest ihm nicht, sondern konzentrierst dich darauf, deine Augen an die schwache Beleuchtung zu gewöhnen. Plötzlich ertönt eine tiefe Stimme aus dem Nichts. „Gut gemacht, Chiyo, ich habe euch bereits erwartet“. Du zuckst kaum merklich zusammen, als er deinen Namen sagt, doch es wundert dich nicht wirklich, dass er ihn kennt. Du weißt wer er ist und wo du bist. Es ist Pain. Du befindest dich im Akatsuki Hauptquartier.


    Konoha- Talentlos aber schön

    Kakashi befindet sich gerade auf dem Weg zu Tsunade, um ihr von Dinahs Testtraining zu berichten, als er Iruka begegnet. „Hallo Iruka, immer in Eile...“, spricht er seinen in Gedanken versunkenen Freund an, welcher erschrocken aufsieht. „Oh, hallo Kakashi, ähm...ja, ich...ich habe im Moment ziemlich viel um die Ohren“, er ist völlig durch den Wind, was Kakashi zum Schmunzeln bringt. „Schon klar Iruka“, er klopft ihm auf die Schulter, „wie ich höre, hast du eine neue Assistentin“. Erschrocken weiten sich Irukas Augen, dann tritt er nervös von einem Bein auf das Andere. „Ähm...ja...das stimmt...ihr Name ist Dinah...“, es ist unmöglich ihm seine Verliebtheit nicht anzusehen. Kakashi mimt den Coolen und steckt lässig die Hände in die Hosentaschen. „Ich weiß, wie sie heißt, ich habe mit ihr trainiert“. Nun treten Irukas Augen ein ganzes Stück hervor, sodass Kakashi befürchtet, sie könnten herausfallen. „Du hast mit ihr...trainiert?“ „Ja, trainiert. Sie ist wirklich...besonders...“, mehr fällt Kakashi nicht ein. Da er seinem Freund die Aufregung und den Neid anmerkt, beschließt er seinen Weg schnell fortzusetzen und verabschiedet sich freundlich.
    Als er Tsunades Büro erreicht, wird er schon erwartet. „Also Kakashi, wie hat sie sich angestellt“, fragt sie emotionslos und sieht ihm fest in die Augen. „Nun“, beginnt er und fühlt sich sichtlich unwohl in seiner Haut. Er möchte nichts schlechtes über diese hübsche Frau sagen. „Sie ist...nun ja...“, er kratzt sich nervös am Kopf und Tsunade wird sichtlich ungeduldig. „Kakashi, ich warte immernoch auf eine Antwort. Ich verstehe nicht, was daran so schwer ist. Du hast sie doch trainieren sehen, also?“ Sie ist gereizt. Sehr gereizt. Also beschließt Kakashi es kurz und schmerzlos zu machen, um so schnell wie möglich das Weite suchen zu können. Er atmet tief durch. „Sie ist...grauenvoll...völlig untalentiert...eine Katastrophe...“, niedergeschlagen lässt er den Kopf hängen. Tsunade überlegt einen kurzen Moment. „Na gut. Das habe ich mir fast gedacht. Dann bleibt sie bei Iruka, bis mir etwas anderes für sie einfällt.“ Mit diesen Worten wendet sie sich wieder ihrer Arbeit zu. In Kakashi flammt ein ungewöhnliches Gefühl auf, als sie ihm dies mitteilt. Es ist Eifersucht. Der Gedanke daran, dass Iruka mehr Zeit mit ihr verbringen darf als er, macht ihn rasend.
    „Setz dich und warte hier“, befiehlt Shikamaru seinem Schützling und Dinah folgt seinen Anweisungen. Also lässt sie sich auf die Bank fallen und lässt ihre Gedanken schweifen, als sich plötzlich jemand neben sie setzt. Als sie sich umdreht, stockt ihr fast der Atem. Der Mann, der sie da anstarrt, erinnert sie irgendwie an eine Schildkröte und sie kann sich ein Lächeln nicht verkneifen. „Hallo schöne Frau, mein Name ist Might Guy und es ist mir eine Ehre sie kennen zu lernen“, er macht tatsächlich eine leichte Verbeugung und gibt ihr einen Handkuss. Dinah ist völlig perplex und starrt ihn nur an. „Sie müssen Dinah sein“, stellt er freudestrahlend fest und zeigt sein riesiges, weißes Zahnpastalächeln. „Ähm, ja, richtig. Freut mich auch“, stottert Dinah etwas zögerlich. „Komm, wir müssen weiter“, ruft Shikamaru übellaunig, was dazu führt, dass Dinah schnell aufspringt und zu ihm rennt. „Auf Wiedersehen, Might Guy“, winkt sie ihrer neusten Bekanntschaft fröhlich zu und verschwindet. Dieser bleibt völlig verträumt und mit einem seligen Lächeln im Gesicht zurück.


    Akatsuki- Vollendete Tatsachen

    Nachdem du Hidans Körperteile einem gewissen Typen namens Kakuzu übergeben hast, führt Pain dich in sein Büro. Auf dem Weg dorthin wirst du von einigen Mitgliedern neugierig angestarrt. „Nun, Chiyo, wie du wohl schon bemerkt hast, weiß ich, wer du bist“, sagt der Leader ruhig und lässt sich in einen Sessel sinken. Du nimmst ihm gegenüber Platz und siehst ihn gelangweilt an. „Ja. Und?“, fragst du frech. Ihn lässt deine provokante Art völlig kalt. „Es ist wirklich ein glücklicher Zufall, dass du von allein zu uns gefunden hast“, er sieht dich abwartend an. „Glücklicher Zufall...ist klar...ich bin nur hier, um den Zerstückelten zurück zu bringen, mehr nicht“, entgegnest du ihm genervt. „Ich fürchte nur, dass das nicht alles ist“, nun ist er es, der provoziert. „Was soll das heißen?“, fragst du kühl und siehst ihn herausfordernd an. Der Anflug eines Lächelns huscht über sein Gesicht und in dir beginnt es langsam aber sicher zu brodeln. „Nun Chiyo, da du jetzt einmal hier bist, wirst du Akatsuki beitreten, ob du willst, oder nicht“.
    Unglaublich lautes Geschrei hallt durch das Akatsuki Hauptquartier und schreckt alle anwesenden Mitglieder auf. „Was war das?“ „Keine Ahnung.“ „War das ein Mensch?“ „Glaub ich nicht.“
    Wutentbrannt stürmst du aus Pains Büro und stampfst davon. Nach ein paar Metern prallst du gegen etwas Hartes. „Sche*** Mann, pass doch auf“, schreit ihr gleichzeitig. Erschrocken siehst du in zwei violette Augen, die dich ebenso erschrocken anblicken. „Hidan“, sagst du fassungslos, zu mehr bist du gerade nicht im Stande, zu groß ist der Schock. Dir ist ja vorher schon aufgefallen, dass er gut aussieht, aber, dass er SO gut aussieht, jetzt wo er wieder vollständig ist, hättest du nicht gedacht. Als er nach seiner anfänglichen Erstarrung ein anzügliches Grinsen aufsetzt, kehrst auch du wieder zu deiner gewohnten Abwehrhaltung zurück. „Dir gefällt wohl was du siehst“, neckt er dich und treibt dich damit fast zur Weißglut, wahrscheinlich, weil er den Nagel auf den Kopf getroffen hat. Aber das darf er natürlich nicht wissen. „Hält sich in Grenzen“, antwortest du kühl und willst dich an ihm vorbei schieben, doch er hält dich zurück. „Wo geht`s denn hin, Süße?“ „Wohin wohl? Weg!“ Du schlägst seinen Arm zur Seite und machst dich davon. Zurück bleibt ein völlig verdutzter Hidan.
    Während du so durch die Gänge schleichst um zum Ausgang zu gelangen, kommt dir für einen kurzen Augenblick der Gedanke zu bleiben. Hier bei Akatsuki. Bei ihm. Doch diesen Gedanken schüttelst du schnell wieder ab. Keine Gefühle. Weder zeigen, noch empfinden, ermahnst du dich innerlich, als du endlich den Ausgang erkennst und geradewegs darauf zusteuerst. Plötzlich trifft dich ein wahnsinnig harter Schlag, es ist wie eine Explosion, und du fliegst über fünf Meter weit, bis eine Felswand dich bremst. Du knallst mit voller Wucht dagegen und spürst einige deiner Knochen brechen, auch deinen Schädel hat es erwischt. Blut schießt dir aus Nase, Mund und Ohren.
    „Ach du Schande“, sagt einer der Schaulustigen, sein Name ist Sasori, wie du später erfährst. Neben ihm steht ein blonder Junge und starrt dich mit erschrockenen Augen an. „Sie hat versucht den Schutz zu durchbrechen“, stammelt er. „Sie hat es nicht gewusst“, sagt ein gewisser Itachi mit ruhiger Stimme, während sich immer mehr Leute versammeln um sich das Spektakel anzusehen. „Was ist...? Ach du Sch***, K***, verdammte *****, *****,*****!“, brüllt Hidan, als er um die Ecke biegt und deinen zertrümmerten, blutenden Körper sieht. Sein Gesichtsausdruck ist schwer zu deuten, zu viele Emotionen spiegeln sich darin wieder. Außerdem hast du im Moment andere Sorgen. „Na toll“, murmelst du vor dich hin und rappelst dich mühsam auf. Du wirfst den Anwesenden einen bösen Blick zu. „Was ist?“, pflaumst du sie an und stehst auf. Daraufhin geht ein Raunen durch die kleine Menge und alle starren die fassungslos mit weit aufgerissenen Augen an. „Gibt`s irgendein Problem?“, fragst du gereizt, als du an ihnen vorbei humpelst. Im Vorbeigehen, treffen sich eure Blicke und Hidan klappt die Kinnlade herunter. Es sieht fast so aus, als wolle er etwas sagen, doch er bringt es nicht zu Stande. Als du den Gang hinunter schleichst, hörst du sie hinter dir tuscheln. „Das ist unmöglich...“ „Sie müsste tot sein.“ „Niemand überlebt das.“
    Nur Hidan hüllt sich in Schweigen und sieht dir gedankenverloren nach.
    Ohne anzuklopfen stolperst du in Pains Büro, dieser sieht nicht einmal auf, sondern deutet nur auf ein Bündel neben sich.
    „Mantel, Ring und Hut. Herzlich Willkommen“.


    Konoha- Kein Zufall

    Nach ein paar Tagen in Konoha ist Dinah, oder auch die schöne Unbekannte, wie einige sie immernoch nennen, obwohl es niemanden mehr gibt, der sie nicht kennt, zum Dorfgespräch Nummer 1 geworden. Sie scheint sich nicht viel daraus zu machen. Sie ist stets höflich und hat für jeden ein freundliches Lächeln. Sie und Iruka verstehen sich blendend, auch wenn er es bisher noch nicht geschafft hat, über seinen Schatten zu springen und sie zum Essen einzuladen.
    Might Guy hingegen ist stets Feuer und Flamme, wenn er ihr begegnet und wird auch nicht müde ihr dies mitzuteilen. Aber es bleibt bei ein paar Nettigkeiten, sie will es jedenfalls so.
    Ein Klopfen an der Tür lässt Dinah aufschrecken. Als sie öffnet blickt sie in Shikamarus zorniges Gesicht. „Shikamaru“, sagt sie mit zarter Stimme, seine Gesichtszüge werden augenblicklich ein wenig weicher. „Pack deine Sachen, du ziehst um“, sagt er in leicht gereiztem Tonfall. Sie macht große Augen, tut aber was er sagt, ohne lästige Fragen zu stellen, sie kennt ihn mittlerweile recht gut und weiß, wie sehr es das hasst. Sie besitzt nicht viel, also streifen sie nach nur zehn Minuten durch die Straßen Konohas. Vor einem tristen Mehrfamilienhaus, machen sie halt. „Hier wirst du in Zukunft wohnen“, stellt er mit einer Zigarette im Mund fest. Er sieht sie nicht an. „Gut“, ist alles was sie sagt als sie sich ihm zuwendet. Er zögert, sieht sie dann aber doch an, als er ihr die Schlüssel überreicht. Ihre Blicke treffen sich. Einen kurzen Moment verharren sie so, bis er sich schließlich von ihr abwendet. „Wenn du Hilfe brauchst...du weißt, wo du mich findest“, sagt er und dreht sich um. Enttäuscht macht sie einen Schritt auf das Gebäude zu, als er plötzlich ihren Namen ruft. Hoffnungsvoll wirbelt sie herum. Seine Mimik ist unergründbar. „Es ist oben rechts“, sagt er und geht davon.
    Mit hängenden Schultern betritt sie das Haus, steigt die Treppe hoch und bleibt vor ihrer Haustür stehen. Sie will gerade den Schlüssel umdrehen, als sich die Tür nebenan öffnet und jemand in den Flur tritt. „Hallo Nachbarin“, sagt Kakashi mit einem Grinsen, dass man sogar durch seine Maske hindurch erkennen kann. Überrascht sieht sie auf, schenkt ihm dann aber ihr schönstes Lächeln. „Kakashi, wie schön“, sagt sie mit zuckersüßer Stimme und stellt ihre Tasche ab. „Warte, ich trage das für dich“, sagt er und schnappt sich ihre wenigen Habseligkeiten. Die Wohnung ist hübsch. Nicht groß, aber schön geschnitten und hell. Sie bleibt mitten im Raum stehen und sieht sich um. „Hübsch“, sagt sie. Kakashi macht einen Schritt auf sie zu und stellt die Tasche auf den Tisch, der schon möblierten Wohnung und sieht sie an. „Naja, es ist auch nicht gerade leicht hier in der Gegend etwas zu bekommen“, deutet er etwas an, woraufhin sie ihn fragend anschaut. „Nun ja, ich würde mal sagen, da hat jemand ein gutes Wort für dich eingelegt“, erklärt er ihr mit geschwellter Brust. Sie begreift sofort und schlingt die Arme um ihn. Er erschrickt so sehr, dass er einen Schritt rückwärts macht und fast mit ihr zusammen auf das Sofa fällt, doch er kann sich noch halten. „Dass du das für mich getan hast...“, sie löst sich von ihm und sieht in sein gerötetes Gesicht. „Danke.“


    Akatsuki- Neues altes Team

    Mit schmerzenden Gliedern liegst du, Tage später, auf deinem Bett und starrst gedankenverloren an die Zimmerdecke. Man hat dich mit Konan in ein Zimmer gesteckt, was dich wahnsinnig wurmt, da dir ein Einzelzimmer lieber gewesen wäre, aber es ist ja noch nicht aller Tage Abend. Es klopft an der Tür und du zuckst kurz zusammen, dann sagst du in genervtem Tonfall „Herein“. Es ist Deidara, der vorsichtig den Kopf herein streckt. „Ähm, Chiyo, ich will dich nicht stören, aber Pain will dich sprechen“, er wirkt ein Bisschen verunsichert, beinahe ängstlich. Stöhnend erhebst du dich und trottest lustlos an ihm vorbei. Er kann nicht anders und starrt dich ungläubig an. Du ignorierst ihn und schleppst dich zu Pains Büro. Dort angekommen gehst du wieder einmal ohne anzuklopfen einfach hinein und siehst in die überraschten Gesichter von Pain und Kakuzu. Du verdrehst die Augen und lässt dich in den nächstbesten Sessel sinken. „Wie ich sehe, geht es dir schon besser“, stellt der Leader fest, sieht dich jedoch nicht an. „Sieht so aus“, entgegnest du gelangweilt und siehst dich im Zimmer um. „Das freut mich, denn es gibt Arbeit“, sagt er und blättert in einer Akte. „Da Kakuzu in nächster Zeit verstärkt seiner Tätigkeit als Kopfgeldjäger nachgehen wird, wirst du ihn ersetzen“. Du wirfst ihm einen Blick von der Seite zu. „Und das heißt?“, fragst du leicht gereizt. Nun sieht er auf, und lächelt matt. „Das heißt, ab sofort bist du Hidans neue Teampartnerin“.
    Wieder lautes Geschrei im Akatsuki-Hauptquartier.
    „Was Chiyo wohl hat?“ „Keine Ahnung.“ „Einen Teampartner.“ „Wen denn?“ „Hidan.“ „Oh...“
    Wutentbrannt stürmst du wiedermal aus Pains Büro und stampfst wiedermal durch die Gänge, doch statt dich in deinem Zimmer zu verstecken, steuerst du die Küche an um den Kühlschrank zu plündern. Du stopfst so ziemlich alles in dich hinein, was du finden kannst, als plötzlich eine Stimme hinter dir ertönt und du dich fast verschluckst. „Sich fett zu fressen ist auch keine Lösung“. Hidan! „Sondern?“, fragst du ihn mit zusammengekniffenen Augen. „Ich wüsste da schon was...“, sein anzügliches Grinsen spricht Bände. „Dein dämliches Grinsen kannst du dir sparen, blöder Sack...“, schleuderst du ihm frech entgegen und hüpfst von der Arbeitsplatte. Wieder einmal versperrt er dir den Weg und du siehst ihn total entnervt an. „Hast du es dir zur Lebensaufgabe gemacht, mich zu nerven?“, fragst du zickig und wirst mit einem fröhlichen Lächeln belohnt. „Könnte man so sagen...“, säuselt er, gafft dich von oben bis unten an und du bist überrascht, wie gut er gebaut ist, als du deinen Blick ebenfalls über seinen Körper schweifen lässt. Es gibt keinen Zweifel daran, dass es zwischen euch knistert, auch wenn du es nicht wahr haben willst, du findest ihn sexy. Sehr sexy. Aber du bewahrst dein Pokerface so gut es geht und stemmst die Hände in die Hüften. „Ach wirklich?“, du bist dir bewusst, wie provokant das klingt, deshalb wundert es dich auch nicht, als er dir immer näher kommt. „Wirklich“, flüstert er, als euch nur noch wenige Zentimeter voneinander trennen. Ihr seht euch in die Augen und die Funken fliegen nur so, sein Körper zieht deinen magisch an. Du kämpfst mit aller Macht gegen diese Gefühle an und gewinnst, für den Augenblick. „Schön“, tönst du mit erhobenem Kinn und stolzierst an ihm vorbei. Er bleibt mit einem breiten Grinsen im Gesicht zurück.


    Konoha- Keine Antwort ist auch eine Antwort

    Dinah fühlt sich in ihrer neuen Wohnung ziemlich wohl und auch Kakashi ist ein angenehmer Nachbar, auch wenn er recht häufig unter irgendwelchen fadenscheinigen Ausreden bei ihr anklopft. Sie steht vor dem Spiegel und betrachtet ihr Äußeres. Als sie soweit ist, macht sie sich auf den Weg in die Bar. Sie ist mit Izumo und Kotetsu verabredet. Auf dem Weg dorthin trifft sie auf Shikamaru. Als er sie entdeckt, macht er einen überraschten Eindruck. „Wo willst du hin?“, fragt er und zieht die Augenbrauen zusammen. „Ich bin verabredet“, antwortet Dinah freundlich mit einem aber etwas herausfordernden Unterton. Er ist zwar schlau, aber er ist auch nur ein Mann. Sofort facht Eifersucht in ihm auf und sein Gesicht wird noch skeptischer. „Aha“, brummt er und zieht an seiner Zigarette. Er ist nicht darauf eingegangen, aber die Glut lodert. Dinah verabschiedet sich fröhlich und schwebt Richtung Bar, wo Kotetsu und Izumo sie überschwänglich empfangen. Sie bestellen etwas zu trinken und prahlen mit ihren Taten um Eindruck zu schinden. Die schöne Dinah lächelt selig vor sich hin und schenkt ihnen hin und wieder Worte der Bewunderung, als Kakashi die Bar betritt. Automatisch fällt sein Blick sofort auf sie. „Das ist ja ein angenehmer Zufall“, säuselt er, als er an den Tisch herantritt. Die beiden Jungs begrüßen ihn freundlich und bieten ihm einen Platz an. Das lässt er sich nicht zweimal sagen und schmeißt sich sofort neben Dinah. Im gleichen Moment entdeckt Dinah Shikamaru auf der gegenüberliegenden Straßenseite. Er beobachtet sie. „Hallo alle zusammen, hallo schöne Frau“, Might Guy gesellt sich ungefragt zu ihnen und bestellt die nächste Runde. Dinah entgehen die rivalisierenden Blicke und Sprüche unter den Männern nicht, doch sie hält sich zurück. Besonders Guy und Kakashi schenken sich nichts und so langsam scheint aus Spaß Ernst zu werden. Die Gemüter kochen hoch und die Auseinandersetzungen werden immer lauter, sodass sich einige andere Gäste schon nach ihnen umdrehen und auch der Wirt einen skeptischen Blick riskiert. „Ihr die Wohnung zu besorgen war reine Berechnung“, beschuldigt Guy Kakashi. „Wenigstens klopfe ich nicht nur blöde Sprüche“, entgegnet Kakashi. Guy läuft rot an vor Wut und als die Beiden sich erheben geht Shikamaru plötzlich dazwischen. „Es reicht“, sagt er bestimmend. „Dinah, komm. Wir gehen“. Sie tut wie immer was er sagt und folgt ihm aus dem Lokal.
    Eine ganze Weile gehen sie wortlos nebeneinander her. Schließlich ergreift sie das Wort. „Wieso hast du das getan?“, fragt sie sanft und sieht ihn von der Seite an. Er überlegt einen Moment, bis er ihr antwortet. „Du bringst sie durcheinander...alles bringst du durcheinander...“, es klingt fast wie ein Vorwurf, aber es liegt auch etwas anderes darin. Eine Weile herrscht Schweigen. Dann bleibt Dinah abrupt stehen und sieht Shikamaru fest in die Augen. „Dich auch?“, fragt sie fast flüsternd. Er starrt sie sekundenlang an. Dann dreht er sich um und geht fort.


    Akatsuki- Mission der Unsterblichen

    Es ist soweit. Eure (mehr oder weniger) erste gemeinsame Mission beginnt. Als ihr das Hauptquartier verlasst, werfen dir einige Mitglieder mitleidige Blicke zu und klopfen dir freundschaftlich auf die Schulter. Hidan hingegen stolziert mit geschwollener Brust neben dir her. Tief in deinem Inneren entfaltet sich ein Gefühl der Freude und der Aufregung, denn ab jetzt gibt es nur noch euch beide, ihr seid ein Team, ihr gehört zusammen. In deinem Bauch macht sich ein warmes Kribbeln breit und du fängst unbewusst an zu lächeln. „Worüber freust du dich denn so Süße, hmm?“, reißt er dich aus deinen Gedanken und du sperrst diese Gefühle augenblicklich weg. Sie gehören hier nicht hin, ermahnst du dich und schnaubst verächtlich als du sein breites Grinsen siehst. Du willst es zwar nicht wahr haben, aber du magst diesen dämlichen Sprücheklopfer. Du magst ihn sogar sehr. Du sparst dir die Antwort auf seine Frage und gehst wortlos neben ihm her. Bei sämtlichen Entscheidungen, wie zum Beispiel, welcher Weg der schnellere ist oder ob ihr eine Pause einlegt, entwickelt sich stets ein kleiner Machtkampf zwischen euch und niemand will nachgeben. Ihr seid zwei unverbesserliche Hitzköpfe und euch wahnsinnig ähnlich. Nach einem halben Tag trefft ihr auf Widerstand und werdet in einen Kampf verwickelt. Hidan ist zwar nicht der Schnellste, aber dafür stark. Du hältst ihm den Rücken frei und er hält dir den Rücken frei. Ihr seid ein tolles Team und versteht euch ohne Worte. Nachdem ihr den Kampf für euch entschieden habt, beginnt Hidan mit seinem Ritual. Es versetzt dir einen wahnsinnig schmerzhaften Stich ins Herz ihn so zu sehen, auch wenn es teilweise etwas erotisches hat. Etwas erotisches? Er liegt da mit einem Pfahl im Bauch! Was bitte ist daran erotisch, fragst du dich selbst völlig empört und verschwindest für eine Weile um deinem eigenen Ritual nachzugehen. Du schleppst den toten Ninja einige Meter weit unter einen großen Busch und machst einige geheime Fingerzeichen, die nur auserwählte Mitglieder deines Clans beherrschen. Anschließend tust du das, was euch den Namen „Die Verdorbenen“ eingebracht hat, du trinkst sein Blut. Durch dieses Ritual nimmst du sowohl all sein Chakra, als auch seine Lebensenergie in dich auf, was dich selbst unglaublich stark und unsterblich macht. Wobei unsterblich vermutlich der falsche Ausdruck ist, mit jedem Leben, dass du nimmst, verlängerst du dein Leben um genau dieses Menschenleben, da du in deinem bisherigen Leben aber schon unsagbar viele Morde begangen hast, kann man ruhig von Unsterblichkeit sprechen. Solltest du also irgendwann damit aufhören, Menschen umzubringen, wird dein Leben irgendwann zu Ende gehen. In hunderten oder tausenden von Jahren...
    „Schei**, das glaub ich ja nicht! Was um alles in der Welt...!“, es ist Hidans erschrockene Stimme, die dein Ritual beendet. Mit blutverschmiertem Gesicht siehst du ihm direkt in die Augen. Eure Blicke treffen sich und seine Augen werden plötzlich groß. Dann fängt er an zu grinsen. „Jetzt raff ich es. Chiyo...meine Kleine ist eine der Verdorbenen! Sche*** ist das geil verdammt!“ Du bist für einen Moment fassungslos über seine freudige Reaktion, fängst dich aber schnell wieder, wischst dir das Gesicht ab und gehst. „Hey, Mann, jetzt renn doch nicht so“, ruft er abgehetzt und hat Mühe mit dir Schritt zu halten. „Was kann ich dafür, wenn du so lahmars**** bist?“, ärgerst du ihn und stampfst im Sauseschritt davon. Als das gesuchte Dorf in dein Sichtfeld kommt, bremst du abrupt ab, was dazu führt, dass Hidan mit voller Wucht gegen dich läuft. Ihr stürzt gemeinsam zu Boden. Du liegst auf dem Rücken und er auf dir drauf. Ihr seid euch ganz nah, seine Haut berührt deine und das Feuer ist entfacht. Schwer atmend sehr ihr euch ganz tief in die Augen. Tausende von Schmetterlingen flattern in deinem Bauch herum und dein Herz schlägt dir bis zum Hals, als sein Gesicht immer näher kommt und du seinen warmen Atem spüren kannst. Ob es ihm genau so geht? Wahrscheinlich nicht, denkst du traurig. Der will mich nur fürs Bett! Du reißt dich mit aller Kraft zusammen und stößt ihn von dir runter. Ich habe nicht mein Leben lang eine Mauer aus Gefühlslosigkeit um mich herum erbaut, damit irgend so ein daher gelaufener Jashinist sie mal eben so einreißt! Mit wild pochendem Herzen setzt du deinen Weg fort und lässt einen völlig fertigen Hidan zurück.


    Konoha- Liebeskarussel

    Nachdem Shikamaru einfach so fortgegangen ist, macht Dinah sich jedoch nicht auf den Weg nach Hause, sondern steuert zielsicher Irukas Wohnung an. Im Fenster brennt noch Licht, also klopft sie vorsichtig an. Nach einigen Sekunden öffnet sich die Tür einen Spalt und eine müde aussehender Iruka starrt sie mit weit aufgerissenen Augen überrascht an. Er blinzelt einige Male, dann bittet er sie schließlich herein. Neugierig blickt Dinah sich in der kleinen aber sehr ordentlichen Wohnung um und entdeckt einige Bierflaschen auf und unter dem Tisch. „Oh, ich wollte nicht stören“, entschuldigt sie sich und macht Anstalten die Wohnung zu verlassen, doch sie prallt mit Iruka zusammen. Er legt seine Hände auf ihre Hüfte und sieht ihr tief in die Augen. „Das tust du nicht“, flüstert er und streicht ihr eine Strähne aus dem Gesicht. Einige Minuten verweilen sie in dieser Position. Als sein Gesicht dem ihren immer näher kommt, schließt sie die Augen, hebt das Kinn und....dreht den Kopf weg. Völlig verunsichert sieht er sie an und nimmt seine Hände von ihrem Körper. „Es tut mir Leid“, sagt er verstört und lässt sich deprimiert auf sein Sofa sinken. Sie sieht ihn traurig an und kniet sich neben ihn. „Nein, mir tut es Leid...es ist nur...ich kann nicht...“, sie nimmt seine Hand und streichelt sie sanft. Er wirkt überrascht, überwindet sich schließlich aber doch zu einem Lächeln. „Ist schon in Ordnung Dinah, ich verstehe das vollkommen“. Dankbar lächelt sie ihn an und erhebt sich langsam. „Ich sollte jetzt gehen“, mit diesen Worten durchquert sie die Wohnung und hält an der geöffneten Tür kurz Inne. „Iruka?“ Ein Paar erwartungsvoller Augen ist auf sie gerichtet. „Gute Nacht.“ Ein zartes Lächeln. Ein letzter Blickkontakt. „Gute Nacht“, antwortet Iruka mit leiser Stimme, als sie die Tür hinter ihm schließt.
    Als Dinah ihre Wohnungstür öffnen will, hört sie Stimmen in Kakashis Wohnung. Leise schleicht sie zur Tür und legt ein Ohr daran um zu lauschen, was dort vor sich geht. Erschrocken reißt sie die Augen auf, als sie hört, dass es Shikamaru ist, mit dem ihr Nachbar da spricht. „Wenn sie dir etwas bedeutet, sprich mit ihr“, sagt Kakashi und Dinah presst ihr Ohr noch fester auf das Holz. „Das sagst du so...“, Shikamaru wirkt niedergeschlagen. „Sie ist so anders“, er scheint verzweifelt zu sein. „Ja, das ist sie...“, sinniert Kakashi vor sich hin. „Wenn ich nur wüsste was es ist...“, wieder Shikamaru. „Naja, wenn du nicht mit ihr sprichst, wirst du es nie heraus finden“, als Kakashi seinen Satz beendet hat, geht im Dorf der Alarm los. Blitzschnell rast Dinah in ihre Wohnung und schließt die Türe hinter sich. Völlig außer Atem schmeißt sie sich auf ihr Bett und starrt aus dem Fenster.


    Akatsuki- Romantik geht anders

    Bevor ihr eure Mission zu Ende bringt, beschließt ihr die Nacht in einem Hotel zu verbringen. Ihr seid müde und braucht beide dringend eine Dusche. Da Kakuzu nicht besonders großzügig war, was euer Budget betrifft, reicht es nur noch für ein Doppelzimmer. Na super, denkst du total entnervt und reißt dem Portier die Schlüssel aus der Hand, was dieser mit einem erschrockenen Blick quittiert. „Meine Frau ist nur müde, das ist alles“, beschwichtigt ihn Hidan und dackelt artig mit einem riesigen Grinsen im Gesicht hinter dir her. Er weiß, was ihm für diesen Spruch blüht, was er jedoch nicht ahnt, ist, dass dein Herz für einen Moment kurz aufgehört hat zu schlagen und es dir heiß und kalt den Rücken runter lief. Er hat mich „Meine Frau“ genannt, denkst du glücklich und musst unweigerlich lächeln. Schließlich stellst du wieder deine Coolness zur Schau um dir nichts anmerken zu lassen, nicht auszudenken, was passieren würde, wenn er von deinen Gefühlen wüsste. Doch bevor du auch nur ein Wort sagen kannst, beginnt er schon. „Das gehörte zu unserer Tarnung, das weißt du doch...oder?“, er wirkt tatsächlich etwas eingeschüchtert, was wohl mit ihm los ist! Hat er vielleicht Angst? Unmöglich! Hidan doch nicht...du schüttelst den Kopf um den Gedanken zu vertreiben, er erscheint dir zu absurd. Hidan deutet es falsch und schiebt eine weitere Erklärung hinterher. „Ich hoffe doch mal du fühlst dich jetzt nicht angegriffen oder sowas, ich meine wir...“ „Ist in Ordnung“, unterbrichst du ihn mit einer wedelnden Handbewegung, woraufhin er dich verdutzt ansieht. Du siehst ihm tief in die Augen, das Kribbeln kehrt zurück, als eure Blicke sich treffen. Dann sagst du erneut: „Es ist wirklich in Ordnung, Hidan“. Du lächelst ganz leicht, er scheint seinen Augen nicht zu trauen und du erwartest ein schelmisches Grinsen und einen blöden Spruch, doch vergebens, er lächelt ebenfalls.
    Ihr erreicht euer Zimmer, du öffnest die Tür und erstarrst. EIN Bett! Ein EHEBETT! „Nicht übel“, tönt Hidan als er im Zimmer auf und ab geht. Als sein Blick auf das Bett fällt, kehrt natürlich sein anzügliches Grinsen zurück. „Na das scheint mir eine kuschlige Nacht zu werden“, säuselt er und lässt sich irgendwie anmutig auf das Bett sinken ohne dich dabei aus den Augen zu lassen. Du beschließt das Spiel mit zu spielen und gehst zu ihm. Je näher du ihm kommst, desto größer werden seine Augen. Du drückst ihn runter, bis er liegt, dann setzt du dich auf ihn und beugst dich ebenfalls runter, bis eure Nasen sich fast berühren. Er atmet schwer und dir entgeht nicht, dass es ihm offensichtlich gefällt. Nun bist du es, die ein anzügliches Grinsen aufsetzt und mit einer Hand die Muskeln seines makellosen Oberkörpers nach geht. Er zuckt unter deinen Berührungen zusammen und du spürst deutlich, dass er mehr will. Das willst du auch. Doch es geht nicht, du musst dich beherrschen, ermahnst du dich immer und immer wieder. Ihr seid Teamkollegen, solche Dinge erschweren nur die Zusammenarbeit. Es darf einfach nicht sein. Also legst du deine Lippen an sein Ohr und hauchst ganz leise: „Träum weiter“. Dann springst du mit einem Satz von ihm runter und verschwindest im Bad. Hidan bleibt völlig überhitzt auf dem Bett liegen.

    Konoha- Ein Attentat?

    Am nächsten Morgen sind alle Dorfbewohner in heller Aufregung. Ein Mädchen ist verschwunden. Ein völlig aufgelöster Naruto läuft durch die Straßen und befragt jeden, der ihm über den Weg läuft. „Hat denn hier niemand eine Ahnung, wo Sakura stecken könnnte? Mann ey...das darf doch alles echt nicht wahr sein“. Er wirkt völlig verzweifelt, schließlich fällt sein Blick auf Dinah, die gerade auf dem Weg zur Akademie ist, und zeigt anschuldigend mit dem Finger auf sie. „Du da!“ ruft er frech und sie fühlt sich im ersten Moment überhaupt nicht angesprochen. Erst bei seinem zweiten Anlauf wird sie hellhörig und dreht sich, wie viele andere um sie herum, um. „Sag mal, du bist doch die, die ihr Gedächtnis verloren hat, oder?“ Unmerklich zuckt Dinah zusammen und fühlt sich unwohl, jetzt, da alle sie anstarren. „Ja, das bin ich. Du musst Naruto sein“, sagt sie schüchtern und presst ein winziges Lächeln hervor. „Genau der bin ich! Naruto Uzumaki! Und ich werde dich bekämpfen, wenn sich heraus stellt, dass du etwas mit Sakuras Verschwinden zu tun hast!“ Plötzlich steht Kakashi hinter ihm, ihm ist die ganze Situation sichtlich unangenehm und er entschuldigt sich sofort bei Dinah für Narutos Benehmen. Als ein wütender Naruto stampfend das Weite sucht, kommt Kakashi auf Dinah zu und kratzt sich verlegen am Kopf. „Kinder halt...“, lacht er nervös und sucht nach einem Gesprächsthema. „Ja, aber er scheint wirklich Kraft in sich zu haben“, sagt sie und schenkt ihm einen neugierigen Blick. „Ja, das stimmt. Naruto trägt den neunschwänzigen Fuchs in sich. Er hatte es nie besonders leicht. Und dass jetzt auch noch Akatsuki hinter ihm her ist, macht es nicht einfacher für ihn“, erzählt Kakashi selig. „Akatsuki?“, fragt Dinah. „Ja, eine kriminelle Organisation“, erklärt er ihr und tritt leicht nervös von einem Bein auf das Andere. „Oh“, überrascht zieht sie die Augenbrauen hoch, „hört sich gefährlich an. Aber ihr tut sicher alles um ihn zu schützen, oder?“ „Naja, so einfach ist das nicht...Shikamaru hat es geschafft, einen von ihnen außer Gefecht zu setzen, aber es sind noch mehr da draußen“, er ist sich unschlüssig, wie viel er verraten kann, aber da es nur Dinah ist, fährt er fort. „Wir sind im Moment ziemlich unterbesetzt. Die meisten sind auf Missionen und nur wenige gute Männer sind zurück geblieben. Jetzt wäre also der ungünstigste Zeitpunkt angegriffen zu werden“. „Hmm...verstehe. Dann wollen wir mal das Beste hoffen. Aber Kakashi, wie hat Shikamaru das alleine geschafft?“, fragt sie interessiert. „Nun, dieser Akatsuki war durch seine Religion unsterblich, aber er hat seinen Schwachpunkt erkannt, ihn praktisch in seine Einzelteile zerlegt und in den Brunnen auf der versteckten Wiese geworfen, dort wartet er nun auf sein Ende. Es war eine große Leistung von Shikamaru“. „Wahnsinn. Er scheint wirklich gut zu sein. Was ist mit dem Mädchen, dass verschwunden ist?“ „Sakura, sie war meine Schülerin und wurde danach von Tsunade ausgebildet. Sie ist eine gute Kunoichi, dass sie einfach so verschwindet ist gar kein gutes Zeichen. Sie kann sich wehren, es muss also jemand gewesen sein, dem sie entweder vertraut, oder der deutlich stärker ist als sie. Beruhigend tätschelt sie seinen Arm und spricht ihm gut zu. Schließlich verabschieden sie sich voneinander und jeder geht seinen Weg.
    Am Nachmittag, sitzt Dinah mit einem Buch am See und entspannt sich, als sie ein Geräusch vernimmt. Blitzschnell dreht sie sich um und mustert ihre Umgebung. Shikamaru steht dort lässig an einen Baum gelehnt mit einer Zigarette im Mundwinkel. Irgendetwas scheint ihn zu bedrücken, also winkt Dinah ihn zu sich. Ganz langsam setzt er sich in Bewegung und gleitet dann neben sie ins Gras. Eine Weile schweigen sie sich an. Schließlich sieht er sie mit versteinertem Gesicht an und sagt: „Sie haben Sakura gefunden. Sie ist tot“.


    Akatsuki- Mission Gefühlskontrolle

    Nach dem Duschen bindest du dir ein Handtuch um und kommst aus dem Badezimmer. Hidan liegt immernoch auf dem Bett und sieht fern. Lässig lehnst du dich an den Türrahmen und beobachtest ihn eine Weile. Er bemerkt dich nicht, sodass du ungestört seinen wahnsinnig heißen Körper und sein hübsches Gesicht mit den maskulinen Zügen mustern kannst. Er ist perfekt, denkst du und bist völlig versunken in seinem Anblick. In Gedanken malst du dir aus, wie du zu ihm gehst, ihn an dich ziehst und hemmungslos küsst. Du bist völlig weggetreten und bemerkst erst gar nicht, dass er dich ebenfalls ansieht. Doch sein Blick ist kühl und abweisen, ja, fast schon zornig. Dein Herz zieht sich schmerzhaft zusammen und du hältst die Luft an. Du musst ein paar Mal schlucken, um die Fassung zurück zu erlangen. „Du kannst“, sagst du ebenso kühl, wie er dich ansieht, obwohl es genau das Gegenteil von dem ist, was du empfindest. Er sieht weg und nickt nur leicht. Langsam näherst du dich dem Bett und setzt dich vorsichtig, im gleichen Moment schaltet er den Fernseher aus, springt auf und verschwindet im Bad. Minuten lang starrst du auf die geschlossene Tür und lauscht dem Rauschen. Erst empfindest du Traurigkeit und Kummer, dann stellst du dir vor, wie er dort unter dem warmen Wasserstrahl steht und sich einseift und du bekommst wieder Schmetterlinge und andere Gefühle im Bauch. Dein Herz wird schwer und du ziehst dir die Decke über den Kopf. Von wegen, kuschlige Nacht, denkst du niedergeschlagen und blinzelst die Tränen weg, die sich in deinen brennenden Augen sammeln. Nach einer halben Stunde wird das Wasser abgestellt und die Tür öffnet sich. Du stellst dich schlafend, obwohl du hellwach bist und dich wahnsinnig danach sehnst, ihn zu spüren. Doch das geschieht nicht. Er legt sich auf seine Seite des Bettes und bleibt auch die restliche Nacht dort. Es tut so weh, ist dein letzter Gedanke, bevor du ins Land der Träume verschwindest.
    Am nächsten Tag macht ihr euch, nachdem ihr die Mission erfolgreich abgeschlossen habt, wieder auf den Heimweg. Du fühlst dich unwohler denn je. Keine Späße, keine albernen oder perversen Sprüche seinerseits, nichts, nicht mal ein Grinsen hat er für dich übrig. Du bist völlig fertig. Ich bin es doch selber schuld, ich bin zu weit gegangen, denkst du verärgert über deine blöde Aktion vom Vorabend und überlegst krampfhaft, wie du es wieder hinbiegen könntest. Er hasst mich, denkst du den Tränen nahe und siehst endlos traurig zu Boden. Hidan sieht dich von der Seite an und bemerkt deinen inneren Kampf. „Alles OK?“, fragt er gespielt beiläufig, doch dir geht sofort das Herz auf und schlägt dir bis zum Hals. Mit großen Augen siehst du ihn an, doch er schaut geradeaus. „Ja“, antwortest du mit leiser Stimme, „alle OK.“ Dann herrscht wieder Stille. Beim Laufen berührt ihr euch zufällig an den Händen und ein Feuer entfacht in diesem Moment in dir. Ihr seht euch tief in die Augen und dann passiert es, er lächelt. Nur ganz leicht, kaum merklich, aber er hat es getan. Innerlich stehst du in Flammen, diese Sehnsucht danach, ihn zu berühren wird übermächtig und du fasst einen Entschluss. Du musst es wagen, jetzt oder nie. Ganz vorsichtig sucht dein kleiner Finger der rechten Hand seinen kleinen Finger der linken Hand. Du findest ihn und hakst dich zärtlich ein. Er zieht die Hand nicht weg, er verkrampft sich auch nicht, er sieht dich nicht einmal an. Aber ihr haltet euch aneinander fest. Den ganzen Weg bis ins Hauptquartier.


    Konoha- Schrecken ohne Ende

    „Das tut mir Leid“, stammelt Dinah betroffen und sieht Shikamaru traurig an. Er weicht ihrem Blick aus und schaut in die Ferne. Er nickt leicht und zündet sich eine neue Zigarette an. Eine ganze Weile sagt niemand etwas, dann nimmt Dinah seine Hand und drückt sie ganz fest. Es dauert etwas, aber schließlich erwidert er den Druck, erst leicht, dann immer fester. „Der, der das getan hat, ist ein Monster! Ich werde ihn finden und zur Strecke bringen“, presst er wütend hervor und eine tiefe Zornesfalte bildet sich zwischen seinen Augen.
    Bereits am nächsten Tag findet die Beisetzung statt. „Man sagt, sie sei so übel zugerichtet worden, dass sie sie sofort beerdigen wollen“, hört Dinah eine ältere Dame sagen. „Weiß man schon, wer es war?“, fragt eine andere. „Nicht das ich wüsste. Sie vermuten Akatsuki hinter der ganzen Aktion, andererseits ist auch von einem Ritualmord die Rede“, erzählt der nächste. Dinah steht einfach nur da und starrt geradeaus, als sich jemand sehr dicht neben sie stellt. „Wie geht es dir?“, fragt Iruka zärtlich und streichelt ihre Schulter. Sie sieht ihn liebevoll an. „Diese Frage sollte ich dir stellen, sie war deine Schülerin, ich kannte sie doch gar nicht“. Er nickt und sieht traurig in die Ferne. „Ja, das war sie. Ein schlaues Mädchen mit viel Potenzial. Eine Schande...“, er schüttelt den Kopf und sieht zu Boden. Auf Dinahs anderer Seite erscheint Kakashi und stellt sich ebenfalls dicht neben sie. Er schweigt. Kotetsu und Izumo fungieren als Sargträger und sehen dabei verständlicherweise sehr unglücklich aus. Jeder tut das. Dinah lässt ihren Blick durch die trauernde Menschenmenge schweifen. So viele Freunde und Bekannte die um dieses Mädchen trauern. „Was hast du?“, fragt Kakashi plötzlich, als er die kleine Träne in ihrem Auge entdeckt. „Ich bin nur so gerührt. All diese Menschen sind gekommen um sie auf ihrer letzten Reise zu begleiten und ich frage mich...“, sie stockt und schluckt schwer, woraufhin Kakashi einen Arm um sie legt und einen strafenden Blick von Iruka erntet. „Was fragst du dich?“, fragt er sie sanft. Sie blinzelt die Träne weg. „Ich frage mich, wer mich auf meiner letzten Reise begleiten wird. Ich habe niemanden. Ich bin allein. Ohne Heimat, ohne Gedächtnis...“. „Das ist doch nicht wahr“, tröstet sie Kakashi. „Ganz genau. Du hast doch mich“, mischt sich Iruka ein und schenkt ihr ein Lächeln. „Mich natürlich auch“, ertönt Guys Stimme von hinten. Kakashi will gerade etwas sagen, als ein Bote des Hokage vor ihm zum stehen kommt und ihm etwas ins Ohr flüstern. Er kneift die Augen zusammen und nickt. „Guy“, setzt er an und wendet sich ihm zu. „Es gibt ein weiteres Opfer“. Might Guy macht ein grimmiges Gesicht und nickt. „Verstanden“, sagt er mit fester Stimme. Dann verschwinden beide von der Trauerfeier und Iruka und Dinah bleiben allein zurück. Er sieht völlig verstört aus. Jetzt ist es Dinah, die ihn tröstet und ihm Mut zuspricht. „Was geht hier bloß vor sich“, fragt er mehr sich selbst. Sie streichelt seinen Rücken. „Alles wird gut. Es wird sich sicher bald alles aufklären“, tröstet sie ihn sanft.


    Akatsuki- Home Sweet Home

    Endlich habt ihr es geschafft, ihr seid zurück und werdet von allen recht freundlich begrüßt. Naja, du wirst jedenfalls von allen freundlich Begrüßt. Vorallem Deidara freut sich übermäßig dich zu sehen, seine Unsicherheit scheint verflogen zu sein und auch Sasori taut langsam auf. Kisame tut so, als kenne er dich schon ein Leben lang, während Itachi sich praktisch tot stellt, aber ein kleines Nicken hat er für dich übrig. Während sich alle versammelt haben um dich zu begrüßen, blickst du dich suchend nach Hidan um und entdeckst ihn sofort. Er steht dort ganz allein mit dem Bericht in der Hand. Dein Herz zerspringt fast in tausend Teile bei diesem traurigen Anblick. Am liebsten würdest du jetzt zu ihm gehen und ihn einfach nur ganz fest in die Arme nehmen. Du schüttelst die anderen von dir ab und gehst auf ihn zu. Als er dich bemerkt, fangen seine Augen an zu glänzen und der Hauch eines Lächelns huscht über sein schönes Gesicht. Du grinst ihn breit an und packst ihn am Arm um mit ihm gemeinsam den Bericht bei Pain abzugeben. Vor Pains Büro bleibt ihr stehen, als du die Hand hebst um anzuklopfen, greift er nach ihr. Erschrocken siehst du auf, als er sie zu seinem Mund zieht und zärtlich küsst. Die Stelle, die er mit seinen Lippen berührt erklärst du sofort für heilig und eine warme Welle schwappt durch deinen ganzen Körper. Deine Knie werden weich und du kannst dich nicht rühren. Ihr seht euch tief in die Augen und dein Herz schlägt dir bis zum Hals. Bitte küss mich, bitte bitte tu es, küss mich, küss mich...bettelst und flehst du innerlich und gerade, als er Anstalten macht, sich zu dir zu beugen, öffnet sich die Tür und der Leader sieht euch ausdruckslos an. „Wollt ihr hier Wurzeln schlagen?“, fragt er in seinem gewohnten, monotonen Tonfall und bittet euch herein. Ihr überreicht ihm den Bericht, unterhaltet euch ein wenig und verlasst das Büro. Als sich eure Wege teilen, greift sein kleiner Finger kurz nach deinem kleinen Finger und ihr seht euch tief in die Augen. Dieser Blick sagt mehr als tausend Worte. „Gute Nacht“, sagt er leise, so, dass nur du es hören kannst. „Gute Nacht“, sagst du lächeln und willst dich gerade umdrehen, als dir etwas auf der Seele brennt. Es ist eine Kurzschlussreaktion, du hast nicht darüber nachgedacht, es ist ein Impuls. „Hidan“, sagst du und er sieht dich überrascht an. „Ja?“ Du atmest tief ein und willst ihm deine Gefühle gestehen, doch dann setzt deine Vernunft wieder ein und du schließt den Mund wieder. „Ach nichts, vergiss es...“, sagst du kopfschüttelnd in einem beiläufigen Ton. Er schenkt dir ein wissendes Lächeln und verschwindet.


    Konoha- Schlechter Zeitpunkt

    „Wenn sie uns jetzt angreifen, sind wir geliefert. Es sind einfach nicht genügend Ninjas im Dorf, verdammt“, Kakashi schlägt mit der flachen Hand auf den Tisch. „Sollen sie kommen, mit denen werden wir schon fertig“, tönt Guy und ballt seine Hände zu Fäusten. „Nein das werden wir nicht“, wendet Shikamaru ein. „Er hat Recht. Wir dürfen auf keinen Fall den Fehler machen sie zu unterschätzen“, pflichtet Kakashi ihm bei. „Wir wissen doch nicht einmal, ob es überhaupt Akatsuki ist“, entgegnet ihm ein junger Kerl namens Neji. „Ich finde Guy hat Recht, wir können es schaffen“, sagt der Junge mit dem Hund. „Ganz genau. Sensei Guy sie haben ja so recht, ich bin völlig ihrer Meinung. Wenn sie kämpfen wollen, dann kämpfen wir. Ich bin bereit“, der Junge mit den buschigen Augenbrauen ist völlig außer sich und er scheint Guy förmlich anzuhimmeln. „Nein!“, sagt Kakashi mit fester Stimme. „IHR werdet gar nichts tun. Wenn es sich tatsächlich um Akatsuki handelt, ist es zu gefährlich“. Alle anwesenden Teenager lassen die Köpfe hängen, außer Shikamaru, den das nicht betrifft. „Was ist mit dem Mädchen?“, fragt Kiba und alle Augen sind plötzlich auf ihn gerichtet. „Was? Dinah?“, fragt Might Guy geschockt und traut seinen Ohren kaum. „Völlig ausgeschlossen!“ „Guy hat Recht“, gibt ihm Kakashi Recht und erntet einen überraschten Blick, sowohl von Guy, als auch von der buschigen Augenbraue neben ihm. Kiba lässt die Schultern hängen und krault Akamaru hinterm Ohr. „Also gut. Wir brachen Informationen und teilen uns in Gruppen auf“, bestimmt Kakashi und entwirft einen „Schlachtplan“.


    Akatsuki- Ein schmerzlicher Abschied

    Pains Stimme hallt durch das Hauptquartier und lässt alle Mitglieder zusammen zucken. „Hidan und Kakuzu, in mein Büro!“ Alle, deren Name nicht genannt wurde, atmen erleichtert aus. Auch dir fällt ein Stein vom Herzen, da du überhaupt keine Lust auf eine neue Mission hast. Viel lieber arbeitest du daran Kisame im Armdrücken zu schlagen. „Chiyo lässt dich ganz schön alt aussehen“, foppt ihn Deidara und lacht sich halb schlapp, als er Kisames angestrengtes Gesicht sieht. „Das kann doch nicht wahr sein“, presst dieser unter höchster Anstrengung hervor und drückt so fest er kann gegen deinen Arm, doch du hältst ihm stand. Unglaublicherweise lockt dieses Szenario sogar dem sonst ausdruckslosem Itachi ein Lächeln hervor. „Wie kann das sein?“, fragt Kisame und erhöht den Druck aufs neue. Du grinst nur und versuchst dir deine Anstrengung nicht anmerken zu lassen, auch wenn er dir zu schaffen macht. „Ihr scheint ganz offensichtlich gleich stark zu sein“, stellt Sasori teilnahmslos fest und schraubt weiter an seiner Marionette herum. „Unmöglich! Sie ist eine...“, keucht Kisame und wird von dir unterbrochen. „...Frau?“ Er sieht dir in die Augen und grinst. „...Verdorbene?“, ertönt plötzlich eine andere Stimme. Alle sehen erschrocken auf. Es ist Tobi, der das Schauspiel aus einer ruhigen Ecke aus beobachtet. Erst sehen alle Tobi an, dann richten sich ihre Blicke auf dich. Kisame sieht geschockt aus. „Ist das wahr?“, fragt Deidara mit großen Augen. Das Armdrücken ist beendet. Du lehnst dich auf deinem Stuhl zurück und siehst beleidigt zur Decke, dann wirfst du Tobi einen bösen Blick zu, dieser zuckt nur entschuldigend mit den Schulter. Die anderen warten auf eine Antwort. Schließlich stöhnst du genervt auf. „Ja Mann, es ist wahr. Und? Ist das ein Problem oder was?“, sagst du kühl mit verschränkten Armen. Für einen Augenblick herrscht Schweigen, welches schließlich von Tobi gebrochen wird. „Tobi hat gar kein Problem damit, dass Chiyo-San eine Verdorbene ist, Tobi mag Chiyo-San trotzdem“. Du siehst einen nach dem anderen an und so langsam entspannen sie sich wieder, Kisame grinst sogar. „Na das erklärt einiges“, sagt er lachend. „Dann hast du ja jetzt eine ebenbürtige Gegnerin im Armdrücken gefunden“, stellt Sasori fest. „Chiyo-San passt doch dann auch ganz gut zu Hidan“, trällert Tobi fröhlich und hüpft im Kreis. Es kostet dich einige Mühe nicht rot anzulaufen, während jeder seinen Senf dazu gibt. Verlegen siehst du zur Seite und entdeckst Hidan. Es scheint so, als wolle er dir etwas sagen. So lässig wie möglich schlenderst du auf ihn zu. Er packt dich am Arm und zieht dich um die Ecke um euch vor neugierigen Blicken zu schützen. Er sieht dich einen Moment lang an, dann: „Kakuzu und ich haben eine Mission bekommen. Ich werde mindestens eine Woche weg sein“, sagt er mit traurigem Unterton. In diesem Augenblick setzt dein Herzschlag aus und du versteifst dich. Ein stechender Schmerz zieht sich durch deinen Brustkorb und du kannst kaum atmen. Der Gedanke daran ihn gehen lassen zu müssen, zerreißt dich und du beißt dir auf die Lippe. Tränen sammeln sich in deinen Augen, du versuchst sie weg zu blinzeln, doch es gelingt dir nicht. Warm und nass laufen sie über deine Wangen. Hidan sieht geschockt aus, damit hatte er ganz bestimmt nicht gerechnet. Vorsichtig hebt er die Hand und wischt sie weg. „Ey Süße, wer wird denn gleich heulen?“, er versucht cool und beiläufig zu klingen, doch ihm fällt es genauso schwer. Du empfindest Schmerz, Schmerz weil er geht. Und du empfindest Angst, Angst davor ihn zu verlieren. „Hidan?“, fragst du ihn mit tränenerstickter Stimme. Er nimmt dein Gesicht in beide Hände und sieht dir tief in die Augen. „Ja?“ Du legst deine Hände auf seine. „Du musst mir etwas versprechen!“, sagst du nun mit etwas festere Stimme. Er sieht dich erwartungsvoll an. „Komm zurück!“ Jetzt werden seine Züge weicher und der Ausdruck in seinen Augen ist fast liebevoll, als du ihn darum bittest. Dann lächelt er. „Klar komm ich zurück Mann, was denkst du denn?“ Er ist zwar zuversichtlich, aber du hast ein ganz schlechtes Gefühl, welches dir sowohl Schmerz als auch Übelkeit bereitet. „Ich meine es ernst Hidan! Du kommst zu mir zurück!“ Nun kullern dir noch dickere Tränen über die Wangen und auch Hidans Gesichtsausdruck wird ernster. „Chiyo, ich verspreche dir, ich komme zu dir zurück. Und dann geht`s erst richtig los“, zum Abschied lächelt er und haucht dir einen zärtlichen Kuss auf die Stirn. Du umarmst ihn und nimmst seinen Geruch in dich auf. Jedes Detail von ihm speicherst du ab und drückst ihn so fest an dich, wie du nur kannst. Dann löst ihr euch voneinander. Bevor er um die Ecke biegt, dreht er sich noch einmal zu dir um und sieht dir fest in die Augen. Dieser Blick besiegelt sein Versprechen. Dann ist er verschwunden.


    Konoha- Macht euch bereit


    Die Tür wird aufgerissen und ein völlig abgehetzter Shino stolpert in den Raum. Alle Anwesenden sehen erschrocken auf. „Shino, was hast du herausgefunden“, fragt Kakashi besorgt. Es dauert einen Moment, bis Shino sich wieder gefangen hat und Bericht erstatten kann. „Wir lagen richtig, mit unseren Vermutungen“. Nun herrscht bestürztes Schweigen. Alle sind schockiert. „Akatsuki“, stellt Shikamaru mit wütendem Gesicht fest.
    „Nun gut. Beruhigen wir uns erstmal wieder und konzentrieren uns auf das Wesentliche“, versucht Kakashi die Situation zu kontrollieren, nachdem alle in aufgeregtes Gerede und Geschimpfe verfallen sind. „Wie wir nun wissen, planen Akatsuki einen Angriff auf Konoha. Shino, wissen wir, was genau sie wollen?“ „Ganz sicher bin ich mir nicht, aber so wie es aussieht, wollen sie Naruto“. Niemand ist wirklich überrascht, auch Kakashi, der die Leitung übernommen hat, nickt nur. „Das habe ich mir gedacht“. „Aber warum gerade jetzt?“, fragt ein Mitglied der ANBU. „Gerade jetzt, wo wir völlig unterbesetzt sind“, schimpft Guy und bekommt Zustimmung durch seinen Lieblingsschüler. „Gerade deswegen ja“, stellt Shikamaru nüchtern fest und sieht nachdenklich zu Boden. Guy sieht ihn nur fragend an. „Woher sollten sie das denn wissen?“. In Kakashis Kopf beginnt es zu rattern. Fragen über Fragen. Alle reden durcheinander. „Sie können es nicht wissen“, ruft Kiba und Akamaru stimmt ihm kläffend zu. „Vorausgesetzt...“, deutet Neji an und Shikamaru beendet den Satz. „...sie haben einen Spion in Konoha“. Nun rauscht ein erschrockenes Gemurmel durch die Zentrale. Nur Kakashi schweigt und Schweißperlen bilden sich auf seiner Stirn.


    Akatsuki- Schreckliche Nachricht


    Du hilfst Sasori gerade bei der Arbeit an einer seiner Marionetten, als Konan herein stürmt. Sie ist völlig aus der Puste und sieht dich mit leidigem Blick an. Es dauert keine Sekunde, bis du begreifst was geschehen ist. Sofort lässt du alles stehen und liegen und läufst an ihr vorbei Richtung Büro. Du stößt die Tür auf und stolperst auf Kakuzu zu. Wutentbrannt und völlig aufgelöst schlägst du immer und immer wieder mit deinen Fäusten gegen seine Brust. In deinen Augen brennen die Tränen. Er wehrt sich nicht, greift jedoch deine Hände und hält sie fest. „Es ist nicht seine Schuld“, stellt Pain mit ruhiger Stimme fest. Es dauert einen Moment, bis du dich einigermaßen beruhigt hast. „Wo ist er?“, fragst du mit heiserer Stimme und sinkst erschöpft und ausgelaugt in den Sessel, der dir am nächsten steht. Kakuzu sieht dich mitleidig an, soweit er dazu im Stande ist. Pain antwortet für ihn. „Wir wissen es nicht genau. Es muss irgendwo in der Nähe von Konoha sein.“ Du ballst deine Hände erneut zu Fäusten, sodass die Haut über deinen Knöcheln spannt. „Wie ist es passiert?“, presst du aus zusammengebissenen Zähnen hervor. Wut blitzt in deinen Augen auf. Dein Herz schmerzt mehr, als alles andere. Niemals zuvor, hast du solche Schmerzen empfunden. Es ist bestialisch. „Es war ein Ninja aus Konoha. Sein Name ist Shikamaru Nara. Er beherrscht den Schatten“, antwortet Kakuzu. „Er hat ihn...“, beginnt er, sortiert seine Gedanken neu und fährt fort. „...jedenfalls hat er ihn irgendwo begraben“. Der Zorn in dir ist unbeschreiblich. Shikamaru Nara, wiederholst du seinen Namen in Gedanken und beißt dir auf die Lippe bis zu Blut schmeckst. „Wir müssen ihn finden und zurück bringen!“ Du bist außer dir und Pain hat Mühe dich zu beruhigen. Du begreifst nicht, wie er so ruhig bleiben kann, schließlich geht es hier um Hidan. Den Mann, den du...den du liebst...Du kannst es selbst kaum glauben, aber so ist es. Dein Herz zeigt es dir ganz deutlich. Du liebst ihn und wirst nicht eher ruhen, bis du ihn gefunden hast. „Das stimmt. Nur wissen wir nicht, wo er sich befindet. Außerdem ist das Gebiet mit Sicherheit bewacht, weil sie nur darauf warten, dass wir kommen um ihn zu holen“, stellt Pain sachlich fest. Betretenes Schweigen. „Es gibt da jedoch eine Möglichkeit“, beginnt er schließlich und du siehst hoffnungsvoll auf. Er überlegt kurz. „Ja, das ginge...“, nuschelt er vor sich hin, dann sieht er auf. „So könnten wir gleich zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen“. Nun sieht auch Kakuzu etwas verwirrt auf und diese Ungewissheit macht dich verrückt. Wutentbrannt springst du auf und rennst mit hochrotem Kopf auf den Leader zu. Kakuzu kriegt dich gerade noch mit einem seiner verlängerten Arme zu fassen und hält dich zurück. Pain sieht dir fest in die Augen. „Wir holen ihn zurück. Aber dafür, Chiyo, musst du lernen, dich zu kontrollieren“.


    Konoha- Böse Vorahnung


    Kaum ist die Besprechung beendet, macht Kakashi sich auf den Weg zur Akademie und auch die Anderen gehen ihren gewohnten Tätigkeiten nach. Iruka sieht erschrocken auf, als sich die Tür öffnet. „Kakashi!“, fragt er überrascht. Er sieht seinen Freund mit besorgtem Blick an. „Alles in Ordnung?“ Kakashi schüttelt verneinend den Kopf und sieht sich im leeren Klassenzimmer um. „Es ist Akatsuki. Ich habe es schon gehört. Sie wollen Naruto. Das war abzusehen...“, sinniert Iruka vor sich hin und erntet einen fragenden Blick. „Was? Ähm...ja, richtig, war abzusehen...“, stammelt Kakashi völlig gedankenverloren. „Sag mal, stimmt irgendwas nicht?“, Iruka steht nun auf und macht einige Schritte auf Kakashi zu. „Nein, ich meine, ich bin mir nicht sicher. Ähm...wo ist denn Dinah?“, fragt er ihn und beginnt leicht zu schwitzen. Iruka zuckt mit den Schultern, sieht aber besorgt und überrascht aus. „Na jedenfalls nicht hier. Wenn sie nicht bei dir ist, ist sie vielleicht bei Shikamaru“, stellt er fest und fügt hinzu: „Wieso? Was ist mit ihr? Ist etwas passiert?“ Nun sieht Kakashi ihn geistesabwesend an und schüttelt kaum merklich den Kopf. „Nein, nein. Alles in Ordnung. Ich muss weg“. Und mit diesen Worten ist er auch schon verschwunden. Ein total verdutzter Iruka bleibt allein zurück.
    Mach, dass sie bei Shikamaru ist, fleht Kakashi innerlich und rennt mit wild pochendem Herzen durch die Straßen Konohas. In all der Aufregung rennt er seine Hass-Liebe Guy über den Haufen. „Hey. Sag mal spinnst du?“, fragt dieser überrumpelt und rappelt sich mühsam auf. Erschrocken blickt Kakashi ihn an. „Du hast nicht zufällig Dinah gesehen?“, fragt er ihn hoffnungsvoll und wird sofort bitter enttäuscht. „Heute? Nein. Warum? Kakashi, was hast du vor? Du kriegst sie nicht, ich werde sie dir nicht kampflos überlassen“, prahlt Guy mit geschwellter Brust. Unter normalen Umständen wäre es eine komische Situation, wie so oft zwischen den Beiden. Aber dieses Mal nicht. Kakashi hat eine böse Vorahnung. Er betet, dass er sich irrt. „Vergiss es“, ruft er Guy zu und stürmt davon. „Na warte“, ruft ihm dieser drohend hinterher.
    Wie wild klopft er an Shikamarus Tür, bis dieser schließlich mit verschlafenem Blick öffnet. „Was ist denn?“, fragt er genervt und lässt Kakashi einfach stehen. Dieser folgt ihm ins Haus und sieht sich beinahe panisch darin um, während Shikamaru sich auf die Couch fallen lässt und die Beine hoch legt. „Wo ist sie?“, fragt Kakashi mit schweißnassem Gesicht. Als Shikamaru dies bemerkt, flackert sofort Sorge in ihm auf. Er kennt Kakashi und weiß, dass etwas nicht stimmt. „Wer? Wen meinst du? Dinah?“ Kakashi macht große Augen und nickt. Shikamaru ist sichtlich überrascht. „Na hier ist sie jedenfalls nicht. Wieso? Ist etwas passiert?“, nun ist er besorgt. Kaum auszudenken, wenn ihr etwas passiert ist. Er hat ihr doch so viel zu sagen. Tausend Gedanken schießen ihm durch den Kopf. Als er das nächste Mal aufsieht, ist Kakashi bereits wieder verschwunden.


    Akatsuki- Der Plan


    Alle Akatsuki-Mitglieder haben sich im großen Versammlungsraum zusammengefunden und lauschen gespannt Pains Rede. Du sitzt in erster Reihe und rückst nervös hin und her. Konan wirft dir beruhigende Blicke zu, doch es hilft nicht.
    „Also. Wie ihr alle wisst, wurde Hidan auf seiner letzten Mission mehr oder weniger von einem Konoha-Ninja namens Shikamaru Nara besiegt und irgendwo rund um das Dorf vergraben. Wo genau, wissen wir nicht. Doch wir haben einen Plan, wie wir sowohl ihn, als auch den Neunschwänzigen, hinter dem wir schon so lange her sind, zurück holen können.“
    Überraschtes Getuschel ertönt im Saal.
    „Ruhe!“, befiehlt der Leader. Alle verstummen Augenblicklich. Du wirst von Minute zu Minute nervöser.
    „Klar ist, dass wir natürlich nicht einfach so in das Dorf spazieren können. Wir brauchen Informationen. Deshalb werden wir einen Spion einschleusen“.
    Wieder Aufregung.
    „Aber Pain, die kennen uns doch alle. Wie soll das also funktionieren?“
    Genervt verdreht Pain die Augen. „Dazu komme ich jetzt“.
    „Da Chiyo noch neu bei uns ist, hat auch noch niemand Informationen über sie. Sie ist also allen völlig unbekannt und genau deshalb wird sie unser Spion sein“.
    Alle Augen sind auf dich gerichtet und beginnst zu schwitzen. So, wie sie dich ansehen, scheinen sie dir diese Aufgabe nicht zuzutrauen. Du kannst es ihnen nicht verübeln. Du hast eine große Klappe, bist aggressiv, laut und brauchst regelmäßig Opfer für deine Rituale. Doch du wirst es schaffen, für IHN, für EUCH!
    „Chiyo“, richtet Pain das Wort an dich. „Wir haben diese Mission bereits bis ins kleinste Detail durchgesprochen.“ Nun richtet er sich wieder an alle.
    „Chiyo wird unter dem Decknamen Dinah ermitteln. Sie wird ein völlig naives, untalentiertes Mädchen mimen. Sie wird vorgeben, ihr Gedächtnis verloren zu haben und so das Mitleid aller erregen. Außerdem wird sie sich mit so vielen Ninjas wie möglich anfreunden umso an die nötigen Informationen zu kommen. So weit klar?“
    Alle nicken. Auch du nickst, wenn auch zögerlich.
    „Wenn wir genügend Informationen gesammelt haben, greifen wir an!“


    Konoha- Traurige Wahrheit

    Kakashi kann Dinah nirgendwo finden und fühlt sich in seiner Vermutung bestätigt. Frustriert lässt er den Kopf hängen und schleicht niedergeschlagen zu seiner Wohnung zurück. Dort angekommen startet er einen letzten Versuch, dessen Ergebnis er schon kennt, und klopft an ihre Tür. Niemand öffnet. Wie soll er es den Anderen beibringen? Hat er überhaupt Recht? Er hat keinerlei Beweise. Und doch ist er sich ganz sicher. Dazu kommt noch, dass es, wenn es sich als wahr herausstellt, alles seine Schuld ist. Deprimiert und zutiefst verletzt lässt er sich auf sein Bett fallen und starrt an die Decke. Dinah, wer bist du nur und was hast du getan? Der Gedanke an sie schmerzt ihn sehr. Er hatte sie gern. Mehr als das. Sollte er sich so in ihr getäuscht haben?


    Akatsuki- Mission Konoha

    Es ist soweit. Du hast deine Rolle bis ins kleinste Detail eingespielt und fühlst dich nun sicher. Der Gedanke an IHN gibt dir die nötige Kraft. Um authentisch zu wirken, fügst du dir einige kleinere Verletzungen zu, schmierst dich mit Dreck ein und zerreißt deine Kleider. Dann verabschiedest du dich von den Anderen. Jeder von ihnen gibt dir ein paar lieb gemeinte Worte mit auf den Weg. Zum Schluss kommt der Leader noch einmal persönlich auf dich zu.
    „Und denk dran, Chiyo, kontrolliere dich und führe nicht zu viele Rituale durch. Es könnte auffallen, wenn zu viele Menschen verschwinden. Und stell dich dumm. Du kannst weder kämpfen noch hast du irgendwelche besonderen Fähigkeiten. Du bist immer höflich und...“, er redet und redet, doch du unterbrichst ihn. „ Ich bin einfach das Gegenteil von mir selbst“, sagst du grinsend. Im ersten Moment sieht er sich überrascht an, dann setzt auch er ein Lächeln auf, klopft dir freundschaftlich auf die Schulter und wünscht dir Glück.


    Konoha- Sie kommen

    Lautes Klopfen an der Tür. Erschrocken schlägt Kakashi die Augen auf. Ich muss eingeschlafen sein, denkt er verschlafen und pellt sich aus dem Bett um zu öffnen. „Kakashi?“, dringt schon eine Stimme durch die geschlossene Tür. Er öffnet. Es ist Kotetsu. Er ist völlig außer Atem und hält sich abgekämpft am Türrahmen fest. In seinen Augen erkennt Kakashi sofort, was Sache ist, Kotetsu bestätigt es jedoch mit seinen Worten. „Sie...sie kommen...Akatsuki...sie kommen...“. Sofort eilen er und Kakshi los.
    In der Zentrale haben sich bereits alle verfügbaren Ninjas versammelt. Zu Kakashis Entsetzen sind es weniger, als er geglaubt hatte. Alle sehen ihn an und verstummen, als er den Raum betritt. „Ist es war?“, fragt Iruka mit ruhiger schmerzverzerrter Stimme und sieht Kakashi mit großen feuchten Augen an. „War sie es? War sie der Spion?“ Betroffen senkt Kakashi den Blick und nickt. Der Schmerz ist groß. Nicht nur bei ihm, das merkt er jetzt, als er in all die traurigen Gesichter sieht. Sie alle haben sie gemocht. Sie hat sie alle verraten. „Woher wisst ihr es?“, fragt er flüsternd. „Ach, bitte, Kakashi...“, meldet sich Guy zu Wort, „du rennst völlig aufgelöst durch das ganze Dorf und fragst nach ihr. Zudem ist sie ganz offensichtlich verschwunden...man musste nur eins und eins zusammen zählen“. Nun sieht auch er verletzt aus dem Fenster. Sein Schüler tätschelt seinen Arm und spricht ihm Mut zu.
    „Was machen wir jetzt?“, fragt Neji. „Ja, genau. Akatsuki sind auf dem Weg hier hin. Was sollen wir jetzt tun?“, fragt Kiba. Alle reden durcheinander.
    „Wir warten“, sagt Kakashi leise mit niedergeschlagenem Blick und hängenden Schultern.


    Akatsuki- Die schöne Unbekannte und ihre unsterbliche Liebe

    Das ist mit Abstand deine schwierigste Mission bis jetzt. Du hast dich erfolgreich in Konoha eingeschlichen und gibst das Unschuldslamm vom Land. Stellst dich dumm, gibst dich naiv und bist zu jedem stets freundlich und zuvorkommend. Um an nützliche Informationen zu kommen, machst du dem ein oder anderen schöne Augen und spielst sie somit gegeneinander aus. Alles läuft perfekt, auch wenn es dir von Tag zu Tag schwerer fällt. Immer und immer wieder sagst du dir, dass du durchhalten musst, schließlich tust du es für ihn und eure Liebe. Das mit euch hat noch nicht einmal richtig angefangen, doch das Bild von eurer gemeinsamen Zukunft gibt dir die nötige Kraft. Du bist ganz kurz davor ihn zu finden. Du bist ihm so nah. Einmal ist es jedoch ziemlich eng geworden, da du eine anscheinend sehr beliebte und begabte Kunoichi namens Sakura umgebracht und zu Opferzwecken benutzt hast und dieser kleine Naruto, der den Neunschwänzigen in sich trägt, dich auch noch beschuldigt hat. Zum Glück hast du alle anderen weit genug um den Finger gewickelt, dass ihm niemand auch nur ansatzweise Glauben geschenkt hat.
    Endlich ist der Tag gekommen. Kakashi hat dir naiverweise verraten, wo Hidan sich befindet. Doch bevor du dich auf den Weg machen kannst, um ihn zu holen, musst du Pain Bescheid geben. Du musst ihm und den Anderen Zeit verschaffen, nah genug an das Dorf heran zu kommen. Erst dann, kannst du endlich fliehen und deiner großen Liebe zu Hilfe eilen.
    Endlich. Sie sind da. Halten sich bedeckt und warten.
    Alle wichtigen Personen, sind in der Zentrale und planen ihre nächsten Schritte im Kampf gegen euch, Akatsuki. Das ist deine Chance ungesehen zu entkommen. Also machst du dich mit klopfendem Herzen auf den Weg zur versteckten Wiese. Auf dem Weg dorthin, triffst du auf Kakuzu, der auf seinen Einsatz wartet. Zusammen macht ihr euch daran, die Trümmer des Brunnens beiseite zu räumen um Hidan zu befreien.
    Du bist wahnsinnig aufgeregt, dein Herz schlägt dir bis zum Hals und deine Hände zittern. Stein für Stein kommst du deinem Ziel näher. „Ich hab hier was“, sagt Kakuzu plötzlich mit tiefer Stimme. Du schreckst hoch und kletterst zu ihm. Tatsächlich. Ein Bein. Da. Ein Arm. Wie eine Wilde schleuderst du die Brocken durch die Luft, bis du etwas hörst. „Hey“, ruft eine dumpfe Stimme von unten. Hidan! „Wir sind hier“, rufst du zurück, Tränen der Freude sammeln sich in deinen Augen. Ihr habt ihn tatsächlich gefunden. Einen Moment herrscht Schweigen, dann plötzlich: „Chiyo? Bist du das?“ Dicke Tränen kullern dir nun über die Wangen, du hältst sie nicht zurück. Das könntest du auch gar nicht. Zu groß ist die Freude und Erleichterung, seine Stimme zu hören. Der letzte Felsbrocken, den du mit blutenden Händen entfernst, befreit Hidan endgültig. Zum Vorschein kommt ein blutverschmiertes Gesicht, du erkennst ihn nur an seinen violetten Augen, die dich fassungslos anstarren. „Du bist es wirklich“, flüstert er heiser. Vorsichtig hebst du seinen Kopf aus der Grube und drückst ihn zärtlich an dich. Tränen fallen ihm auf das Gesicht. „Warum weinst du denn?“, fragt er halb besorgt, halb im Spaß. Er hat seinen Humor nicht verloren, denkst du lächelnd und antwortest ihm natürlich standesgemäß. „Weil du so verdammt schei** aussiehst“. Ihr müsst beide lachen, schließlich beendet Kakuzu diesen magischen Moment. „Dafür habt ihr später noch genug Zeit. Wir müssen uns beeilen“, mit diesen Worten flickt er Hidan Stück für Stück wieder zusammen.


    Konoha- Angriff ist die beste Verteidigung, oder auch nicht...

    „Akatsuki wurden am Dorfrand gesichtet. Macht euch bereit“, sagt Kakashi und alle machen dich gemeinsam auf den Weg um das Dorf und Naruto zu verteidigen. Dieser beschwert sich ununterbrochen darüber, dass ihm niemand geglaubt hat. Außerdem ist er natürlich der Meinung, dass das alles gar kein Problem sei und er das auch allein schaffen könnte. „Naruto!“, ermahnt Iruka ihn. Zwar zögert der blonde Junge ein bisschen, verstummt schließlich aber doch, als sie die große Wiese am Rand des Dorfes erreichen. Es dämmert schon, trotzdem sind die roten Wolken auf den schwarzen Umhängen gut zu erkennen. Alle bringen sich auf Position. Stille. Nur der Wind, der durch die Blätter weht.
    „So sieht man sich wieder“, sagt Kakashi an Itachi gerichtet. Dieser nickt nicht einmal, nichts, keine Regung. „Wollen wir mal sehen, ob du dich dieses Mal besser hältst“, sagst Kisame lässig an Kakashi gerichtet und grinst fies. „Mit Sicherheit“, entgegnet diese ebenso unterkühlt wie sein Gegner. „Wir können uns die Förmlichkeiten sparen“, ertönt Pains Stimme laut und klar. „Gebt uns den Neunschwänzigen und wir verschwinden“.
    Kakashi geht nicht darauf ein, stattdessen fragt er sich jetzt, ob er sich vielleicht doch geirrt hat. Hat Dinah vielleicht doch nichts damit zu tun? Hat er sie einer solch grausamen Sache beschuldigt, dabei ist sie unschuldig? Ist sie vielleicht das Opfer? Er sucht das komplette Gebiet mit seinem Sharingan ab, doch er kann sie nirgends entdecken.
    „Sie ist nicht da“, sagt Iruka, als hätte er seine Gedanken gelesen und sein Herz macht einen kleinen Satz. Nicht nur seines, auch Kakashi, Guy, Kotetsu, Izumo und Shikamaru sind betroffen. In ihnen allen flackert ein Funken Hoffnung auf, dass die Theorie, sie könnte ein Akatsuki-Spion sein, falsch war. Doch Neji, nimmt ihnen diese Hoffnung.
    „Doch“, sagt er und alle sehen ihn erschrocken und verwirrt an. „Sie ist da!“


    Akatsuki- Wenn das Ende der Anfang vom Anfang ist

    Nun steht er vor dir und sieht dich an. Kakuzu hat euch bereits verlassen um zu den anderen zu gehen, doch ihr braucht noch einen Moment. Diesen Moment. Seine Augen funkeln und ein zartes Lächeln umspielt seine Lippen. Du hast seine Verletzungen geheilt. Er ist also wieder genauso schön wie eh und je. Und er gehört dir. Du kannst es spüren, mit jeder Faser deines Körpers. Ihr seid füreinander bestimmt. Du kannst ihn nur anstarren, dabei hast du ihm so viel zu sagen. „Hidan“, flüsterst du überwältigt von deinen Gefühlen. Er streckt die Hand aus und legt sie sanft auf deine Wange. Du schmiegst dein Gesicht an seine warme Haut und schließt die Augen. Diese Berührung bedeutet dir so unendlich viel. All die Sorge und die Angst kommt auf einmal wieder in dir hoch und wiedereinmal kullern die Tränen. Fast hättest du ihn verloren. „Chiyo?“ Er hebt deinen Kopf an und ist dir nun ganz nah. Du kannst seine Wärme spüren, kannst ihn riechen und als du ihn betrachtest, weißt du, dass du ihm mit Haut und Haar verfallen bist. Er kommt näher und legt seine Hände um deine Taille. Du siehst zu ihm auf, legst deine Arme um seinen Nacken und ziehst ihn zu dir heran. Sein Gesicht kommt immer näher, du spürst seinen warmen Atem und schließt die Augen. Weich und warm sind seine Lippen, als sie deine berühren. In diesem Moment verschwindet alles um euch herum. Alles ist vergessen. Alles ist unwichtig. Ihr seid das, was zählt. Du und Hidan. Die Wärme durchflutet deinen Körper und du lässt dich fallen. Lässt die Mauer um dich herum fallen und lässt ihn in dein Herz.
    Nach einigen Minuten beendest du schweren Herzens diesen magischen Moment und siehst ihm tief in die Augen. „Wir haben noch etwas zu erledigen“, sagst du, er nickt.
    Ihr verhakt eure kleinen Finger miteinander und macht euch auf den Weg.


    Konoha/Akatsuki- Vorbei

    Alle richten ihre Augen wie gebannt auf die Stelle, die Neji anstarrt. Eine ganze Weile passiert überhaupt nichts, dann tritt sie aus dem Wald heraus. Erschrocken ziehen alle die Luft ein. „Sie ist es wirklich“, flüstert Iruka mit schmerzverzerrter Stimme als er sie entdeckt.
    Kakashi steht wie erstarrt da und traut seinen Augen nicht. Gleichzeitig überwältigt ihn nun wieder der Schmerz, nachdem er es gewagt hatte ein klein Wenig zu hoffen, sich geirrt zu haben. Doch das hat er nicht.
    „Aber...das kann doch nicht sein!“, Shikamaru ist fassungslos und starrt den völlig gesund wirkenden Hidan ungläubig an.
    Ein Raunen fährt durch die Menge. Als Dinah und Hidan sich zu den anderen Akatsukis gesellen, arbeitet Kakashis Hirn auf Hochtouren. Schließlich meldet er sich zu Wort.
    „Doch, Shikamaru“, alle sehen ihn aufmerksam an und hören genau zu.
    „Alles macht nun einen Sinn. Sie heißt gar nicht Dinah, wie ihr euch vielleicht schon denken könnt, denn nimmt man die Buchstaben ihres Vornamens und stellst sie um, erhält man HIDAN“, mit dieser Erkenntnis erntet er ein breites Grinsen von eben dieser Person. Noch schlimmer wird es, als dieser auch noch triumphierend einen Arm um sie legt.
    „Das lässt mich zu dem Schluss kommen, dass genau das, ihr Ziel war. IHN zu finden.“
    „Aber woher...?“, will Guy fragen, wird aber sofort von Kakashi unterbrochen.
    „Ich war es“, betreten senkt er den Kopf und sieht zu Boden. „Ich habe ihr alle nötigen Informationen gegeben. Ich war zu leichtgläubig, habe mich täuschen lassen und uns alle damit in Gefahr gebracht“.
    „Nein, es ist nicht deine Schuld! Das wäre uns allen früher oder später passiert“, sein Freund Guy steht ihm zur Seite.
    „Was ist mit Sakura und dem anderen Mädchen?“, ruft Naruto dazwischen und erntet ein gespielt entschuldigendes Lächeln.
    „Ja, da ist mir wohl ein kleiner Fehler unterlaufen“, trällert „Dinah“ aufgesetzt fröhlich und kichert frech. Einige der Akatsukis lachen, bis Pain das Wort ergreift. „Genug jetzt! Gebt uns den Neunschwänzigen und zwar sofort!“
    Schweigen auf beiden Seiten.
    „Nein“, sagt Kakashi in strengem Ton.
    „Nun gut, dann lasst uns kämpfen“, sagt Pain mit ebenso strenger Stimme und flüstert seinen Leuten leise zu:

    „Denkt dran, so wenig Tote wie möglich. Wir wollen nur den Neunschwänzigen. Hidan, Chiyo“, ihr seht ihn erschrocken an. „Verschwindet“, er schenkt euch eines seiner Lächeln mit Seltenheitswert. Auch die anderen grinsen nun schelmisch. Das lasst ihr euch nicht zweimal sagen und verschwindet Arm in Arm in eure gemeinsame Zukunft.
    „Hidan“, er sieht dich fragend von der Seite an, als ihr die Wiese verlasst. Du siehst ihm tief in die Augen und lächelst. „Ich liebe dich.“
    Er beginnt über das ganze Gesicht zu strahlen und drückt dich fest an sich. Du kannst kaum glauben, dass du es geschafft hast ihm deine Liebe zu gestehen. Das hättest du dir nie träumen lassen. Du verspürst eine wahnsinnige Leichtigkeit, als wäre eine riesige Last von dir abgefallen. Mit großen erwartungsvollen Augen siehst du ihn an. Er grinst frech und antwortet: „Weiß ich doch“. Das gibt es doch wohl nicht, denkst du empört und willst gerade eine Schimpftirade loslassen, als er dich herum wirbelt und ins Gras schmeißt. Er liegt über dir und streichelt sanft dein Haar. Dann sieht er dir ganz tief in die Augen und haucht dir einen unendlich liebevollen Kuss auf den Mund. „Chiyo“, sagt er leise und seine Augen funkeln stärker als je zuvor, sowie das Kribbeln in dir stärker ist als je zuvor. Dein Herz schlägt dir bis zum Hals, du hast das Gefühl ohnmächtig zu werden, als er dir ganz tief in die Augen sieht, sein Herz für dich öffnet und dir gesteht:
    „Ich liebe dich auch.“

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Die schöne Unbekannte-Eine Akatsuki-Lovestory
Die schöne Unbekannte-Eine Akatsuki-Lovestory
Eine junge Frau steht vor den Toren Konohas. Doch wer ist sie?Ist Konoha in Gefahr? Und was hat Akatsuki damit zu tun?Weißt du, wer deine Freunde sind?Was wärst du bereit zu tun, wenn deine große Liebe inGefahr schwebt?Dies ist eine spannende Geschich...
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2012-02-16
407D
Naruto

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Alicia D. Water Law ( 6.102 )
Abgeschickt vor 276 Tagen
DAS IST SOOOOO MEEEEGGGAAAAAA KAWAAAAAAAAIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIII 😍
hidanlove.1372 ( 86.60 )
Abgeschickt vor 312 Tagen
Ich will mehr!!!!!!! :'(
saphir ushia ( 33.17 )
Abgeschickt vor 584 Tagen
Cool, dabei kann ich hidan eig nicht leiden
Katy Zahn ( :8081 )
Abgeschickt vor 627 Tagen
Einfach mal voll schön geschrieben und total witzig:D
Ich hatte beim Lesen echtes Herzklopfen und muss einfach sagen das es voll geil war. Mach weiter so du hast es echt drauf ❤
Nanami ( 06.34 )
Abgeschickt vor 646 Tagen
Armer Kakashi, armer Shikamaru, armer Izumo, armer Kotetsu, NICHT. armer Guy
Majandra ( 63.27 )
Abgeschickt vor 697 Tagen
awwww *w* dasss war so süß T.T
ciara-chan ( 135.2 )
Abgeschickt vor 722 Tagen
Omj mein Herz klopft noch immer wie verrückt:-D lustige und schöne Story
lol ( 7.108 )
Abgeschickt vor 845 Tagen
Nicht weinen nicht weinen oke ich kann nicht mer *fangt an los rumheulen*
Soooo süüß
Necko ( 9.145 )
Abgeschickt vor 851 Tagen
OMJ ich werd ja gleich onmächtig is die story süß *.*
Itachi ( 21.95 )
Abgeschickt vor 1007 Tagen
Hey nochmal. Ich habe mal nachgesehen. Solche Geschichten wie diese hast nicht sehr viel. Die Lovestory mit Itachi habe ich bereits gelesen und war, wenn du es gelesen hast, sehr gerührt. Die Akatsuki Love ,,Das Böse lauert in dir Teil 1 und 2'' werde ich mir noch durchlesen und Bewerten. Suche aber noch weiter und hoffe mehr solcher Geschichten zu finden. Aber echt jetzt dein Schrei Stil ist mega geil. Man könnte meinen, das man in der Naruto Welt sich gerade befindet. Einige Charaktere benehmen sich auch so wie sollten, war aber über rächt am Schluss das die anderen so schelmischen lachen als Hidan und Choji weg gingen. War aber Very funny
^_^ Ich muss mehr davon lesen... völlig in tronz...mach mehr davon. Ich sauge diese Geschichten förmlich in mir auf.
Itachi ( )
Abgeschickt vor 1007 Tagen
Ich muss schon sagen, dafür das es Hidan ist, ist das eine mega, super, dupper, mega geile Geschichte. Respekt. Die Idee ist genial den Namen ,Hidan' auf ,Dinah ' zu stellen. Und vor allem musste ich immer mega lachen wenn etwas lustig war z.B. „Mantel, Ring und Hut. Herzlich Willkommen“. Genial. Vor allem waren auch traurige stellen oder stellen wo man sehen kann, das Frauen Männern das Hirn ganz schön verdrehen können ^-^ Vor allem frage ich mich woher Tobi weiß das sie Ei e Verdorbene ist -_-? Ich hätte zwar gerne gewusst ob Akatsuki gewinnt und den Neunschwänzigen bekommen oder nicht? Aber der Schluß war süß, was mich bei Hidan gewundert hat, da erst immer zweideutig ist. Aber diesmal und während der Geschichte ist erst zu einem zahmen Kätzchen geworden... ja, Ironie des Schicksals. Kannst mal sehen was Liebe mit einem Anstellt. Mach weiter so, hoffe du bereitest was mit Itachi vor. Ich brauch nämlich was neues. Ich habe so viele Geschichten von ihm, da
sayuri ( :6d7c )
Abgeschickt vor 1025 Tagen
OOOOOHHHHHHH Wie Süüüüüüüüüüßßßßßßß ♥.♥
hast du mega gut geschrieben und die geschichte ist wirklich mega schön ! :) ^^