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Herr der Ringe Sonnenlicht

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5 Kapitel - 3.868 Wörter - Erstellt von: Silver the hedgehog - Aktualisiert am: 2012-02-15 - Entwickelt am: - 5.125 mal aufgerufen - User-Bewertung: 4.25 von 5.0 - 8 Stimmen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Herr der Ringe Fan Fiktion
Buch 1
Sonnenlicht
Kapitel 1 bis 5

Kurz vor dem Ringkrieg.
Niemand ahnt, wie gefährlich es
bereits ist.
Saruman züchtet Urukhais und die ersten Orks streifen durch Mittelerde.
Nichtsahnend brechen Eleanor
und Thaira in ein neues Leben.
Doch was hat es mit Thaira's Vergangenheit auf sich?
Wer ist die mysteriöse Scalây?
Und unter welchen ungeklärten Umständen starben
Eleanor's Eltern?

1
Herr der Ringe Sonnenlicht
Kapitel 1

Es gibt Dinge im Leben, die begreifen erst wenn es zu spät.
Doch ist unsere Zeit zu schade um sie in Zweifel und Nachdenken zu investieren.
Wir sollten jetzt den Moment leben und genießen.
Live is live.


Sie rannte.
Um ihr Leben.
Schneller, schneller, spornte sie sich an.
Weiter, immer weiter.
Nicht aufgeben.
Erst im Wald blieb sie stehen.
Sie war tatsächlich aus dem Gefängnis entkommen.
Mit einem letzten Blick auf den Turm verschwand sie im Wald.
Insgeheim schwor sie sich,
Mittelerde zu retten.
Egal, was es für einen Preis fordern würde.
Ihre eisblauen Elbenaugen leuchteten wieder.
Sie war wieder da.

Die ersten Sonnenstrahlen
weckten Thaira.
Sie lag in dem unbequemen Holzbett.
Seufzend erhob sie sich.
Es war früh am Morgen.
Sie musste sich beeilen, wenn sie nicht zu spät zur Arbeit kommen wollte.
"Guten Morgen, Thaira."
Freundlich begrüßte Alaseth
sie.
Er war ein wohlbeleibter Mensch, wie es sich für einen Metzger verhielt.
Obwohl er Thaira gut bezahlte und sehr nett zu ihr war,
wollte sie nicht hier sein.
Sie schuldete ihm etwas, das war klar, doch dieses Leben war nicht das, was sie sich vorgestellt hatte.
Alaseth hatte sie als Baby aufgenommen, als eine Kundin sie halb ertrunken aus dem Fluss gefischt hatte.
Viele Stunden ihres Lebens hatte sie damit verbracht, zu überlegen woher sie wohl stammte und wer
ihre Eltern waren.
Sie hatte grasgrüne Augen,
die manchmal
giftgrün funkelten, wenn sie gerade sauer war.
"Alles ok.?"
Eowyns Stimme riss sie aus ihren Gedanken.
Eowyn war eine gute Freundin von Thaira. Sie war eine Kundin, und so sahen sie sich täglich, weil Eowyn am Morgen gerne Schinken aß, und den besten gäbe es bei Thaira, sagte sie immer.
Mit Eowyn teilte Thaira
Geheimnisse, sie vertrauten sich 100%ig.
So wusste Thaira, dass Eowyn heimlich in Boromir verliebt war, Denethors ersten Sohn.
Thaira hatte Boromir noch nie gesehen, doch seinem Bruder Faramir war sie einmal auf einem Stadtfest begegnet.
Und wenn die beiden verwandt waren, musste Boromir wohl auch so gut aussehen.
Sie holte für Eowyn Schinken und fragte sie: "Können wir uns heute nach Ladenschluss hier treffen?
Ich muss dich etwas Wichtiges fragen."
Eowyn stimmte zu, sah aber etwas besorgt aus. Thaira meinte:
"Wir sprechen später noch einmal, ok.?
Ich muss jetzt los.
Bis nachher!"
Thaira seufzte und raufte sich ihre
nussbraunen Haare,
welche wunderschön gewellt waren.
Bis nachher.
Es würde ein langer Arbeitstag werden.

Die kalte Morgenluft wehte ihr ins Gesicht.
Eleanor hatte fast das Gefühl, ihre Nase würde erfrieren.
Endlich betrat sie den Laden.
Eine junge Dame bediente sie.
Sie sah traurig aus.
Aus Neugier erkundigte sich Eleanor nach ihrem Befinden.
Doch abweisend meine sie nur: "Es wird ein langer Tag werden und ich bin einfach nur müde."
Eleanor sah sie mit ihren tiefblauen Augen weiter an.
Die Händlerin fuhr seufzte und fuhr betrübt fort:
"Mein Name ist Thaira.
Ich wohne hier seit ich denken kann. Jemand hat mich, als ich klein war, im Fluss gefunden und hierher gebracht.
Herr Alaseth hat mich hier aufgezogen.
Doch ich will wissen, wer ich bin.
Raus aus dem Dorf, die Welt sehen.
Elben, Zwerge oder Ents!
Ich plane, den Ort zu verlassen."
Eleanor hob entschlossen ihre Hand und sagte: "Ich heiße Eleanor.
Ich kann dich verstehen.
Wollen wir später vielleicht darüber reden? Denn bevor du aufbrichst, solltest du noch einiges wissen.
Thaira nahm ihre Hand und schüttelte sie.
Eleanor merkte, wie Thaira
interessiert wurde.
"Ok., um 12 Uhr habe ich eine Stunde Pause.
Sehen wir uns vor dem Laden?"
Eleanor bejahte, verabschiedete sich und verließ den Laden.

Kommentare (2)

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sbxbghfxngrcb (05547)
vor 852 Tagen
Ich finde es total toll Bitte schreib weiter
Ise (50614)
vor 1149 Tagen
Hey, dass war doch ganz gut. Du hast viele sehr schöne Ideen und ich bin gespannt, was da noch draus wird. Schade find ich , dass Thaira nicht
mit Scalây nach Bruchtahl geht, aber da das ja erst der Anfang der Geschichte ist kann ja noch einiges passieren.