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Verlorene Jahre

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13 Kapitel - 2.359 Wörter - Erstellt von: Kayci - Aktualisiert am: 2012-02-15 - Entwickelt am: - 2.520 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

Sara ist eine Shinobi aus Konoha - glaubt sie zumindest, bis sie ausgerechnet Akatsuki in die Hände läuft. Langsam beginnt sie damit, das wahre Geheimnis ihrer Herkunft zu enthüllen...
Seid bitte nicht zu streng mit mir, ist meine erste FF.
Ich habe teilweise die Eigenschaften der Charaktere und Schauplätze etwas abgeändert, ich hoffe, das nehmt ihr mir nicht übel.

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    "Team 2: Yora, Daisuke und Sara", sagte Sensei Iruka. Sara schreckte auf. Yora stöhnte auf und rollte mit den Augen. Natürlich wollte er nicht mit Sara in einer Gruppe sein, er hielt Sara für einen Loser, genauso wie alle Anderen.
    Daisuke lächelte. War er etwa glücklich?
    Sara runzelte besorgt die Stirn. Warum sollte er sich darüber freuen, mit ihr in einem Team zu sein?

    Es stellte sich heraus, dass ihr Sensei Kurenai sein sollte. Sie war sehr nett und schien (sogar für Sara) keine Vorurteile zu haben.

    Und so startete Team 2 seine erste Mission, später die zweite, die dritte...
    Alle waren sehr zufrieden mit sich und Kurenai war stolz auf ihre Schüler.
    Bald sollte allerdings eine Mission kommen, der sie nicht gewachsen waren...

    2
    Sara schlug die Augen auf. Sie war todmüde, aber das würde ihr bei der neuen Mission auch nicht unbedingt helfen. Sie schlug die Bettdecke zurück und ging ins Bad. Dann frühstückte sie, zog sich ihre Shinobi-Ausrüstung an und ging zum Dorfplatz.
    Wiedermal war sie die erste. Zwei Minuten später kam Yora angetrottet. Sara lächelte ihn an, doch er knurrte nur zurück.
    Weitere fünf Minuten später kam dann auch Daisuke, fast gleichzeitig mit Kurenai.
    Tsunade hatte ihnen diesmal eine schwierigere Mission, Spionage in Otagakure, aufgegeben, und sie waren alle ziemlich nervös. Es würde ein paar Tage dauern, bis sie das Dorf, das versteckt unter dem Klang liegt, erreicht hatten.

    3
    "Yora, kommst du mal kurz? Ich bräuchte hier mal deine Hilfe!" rief Kurenai. Sie versuchte, an einem kleinen Fluss Fische zu fangen, was aber wegen der Glitschigkeit nicht so ganz klappte. Yora seufzte, er war gerade dabei gewesen, Sara zu mobben, aber er ging natürlich sofort zu Kurenai.
    Er hatte die Gene des Nara-Clans, aber auch die des Hyuuga-Clans.
    Er wandte kurz ein Jutsu des Schattenbesitzes an und hielt einige der Fische fest. Kurenai holte sie aus dem Wasser.
    Daisuke saß weit über ihnen in einem Baum und summte vor sich hin. Das war auf die Dauer ziemlich nervig.
    Er könnte ruhig auch mal was machen, dachte Sara verärgert.
    Sie sammelte Feuerholz zusammen. Schließlich verlor sie die Nerven, legte das Holz auf dem Boden ab und kletterte zu Daisuke hinauf.
    "Hast du nicht vor, auch mal zu helfen?"
    "Nö", sagte Daisuke stur. Er hatte wohl weitersummen wollen, aber vergessen, wo er gewesen war.
    "Na gut, aber nur, weil du mich aus dem Rhythmus gebracht hast", murrte er unwillig.
    Sara nickte zufrieden. Sie kletterte wieder vom Baum, hob ihre Holzscheite auf und machte sich wieder auf den Weg.

    Plötzlich sah sie auf und merkte, wie weit sie sich von den Anderen entfernt hatte.
    Sie wollte gerade zurückgehen, als sie hinter sich eine Stimme hörte:
    "Haben wir dich doch noch gefunden, Shibi."

    4
    Sara hielt den Atem an.
    Shibi?
    Vierschwänziger?
    Langsam bewegte sich ihre Hand zu ihrer Beintasche mit den Kunai, da erstarrte sie.
    Aber nicht einfach so, sondern aus Angst. Da waren plötzlich ziemlich viele unheimlich Typen, ein einzelner Genin würde sie niemals besiegen können.
    "Kakuzu, die will dich angreifen", sagte einer von ihnen, der direkt vor Sara stand, belustigt.
    Das sind zu viele! Das schaffe ich doch nie im Leben! Die bringen mich eiskalt um! dachte Sara verzweifelt.
    "Lass sie. Sie ist noch ein Kind. Es wäre unehrenhaft, ihre Schwäche auszunutzen. Wir werden uns später um sie kümmern", sagte jemand, der wohl irgendwo hinter Sara stehen musste.
    Es knackte und klapperte, irgendetwas großes kam durchs Gehölz auf sie zu.
    "Sara? Sara, wo steckst du? Hey, hörst du mich? Das ist echt nicht lustig!"
    Sara stockte der Atem. Das war Daisuke! Wenn er diesen Typen in die Arme lief...
    Doch die schienen ihn gar nicht gehört zu haben. War das pures Wunschdenken gewesen? Doch dann bemerkte Sara die entsetzten Gesichter der finsteren Typen (zumindest bei denen, deren Gesicht man sehen konnte).

    5
    "Sara?"
    "Sara, hab ich das richtig gehört?"
    "Na prima, da haben wir ja den Hauptgewinn gezogen!"
    "Ja, und dieser moralische Trottel da will sie auch noch ziehen lassen!"
    "Nein, mittlerweile habe ich meine Meinung geändert."
    Sara wich entsetzt zurück, aber dann fiel ihr ein, wie sinnbefreit das war. Die Typen hatten sie schließlich von allen Seiten umzingelt.
    Sie hätte vielleicht schreien können, aber das hätte auch nichts gebracht.
    Sie ließ das Holz auf den Boden krachen. Ihr Leben ging ja wohl vor dem Essen.
    Ich kann wenigstens versuchen, mich zu verteidigen, ich muss es versuchen! dachte sie.
    Bitte, wer auch immer, hilf mir!

    6
    Natürlich hatte es nichts genutzt.
    Sobald Sara sich umgedreht hatte, hatte einer der Typen irgendein Jutsu, vermutlich ein Genjutsu, eingesetzt, und sie war zusammengeklappt.
    VERDAMMT! Muss sowas aus ausgerechnet mir passieren?
    Das war der erste Gedanke, der Sara in den Sinn kam, als sie wieder aufwachte.
    Der zweite war:
    Ich bin ein Jichuriki! Shibi...
    Und der dritte schließlich:
    Ich muss hier weg! Aber wo bin ich überhaupt?
    Als nächstes stellte sie fest, dass sie nicht gefesselt war oder etwas on der Art, sie hätte also theoretisch weglaufen können.
    Aber als sie sich langsam aufrichtete, war dieser Gedanke mit einem Mal wie weggewischt.
    Vor ihr lag ein Tal, ein riesengroßes Tal mit einem Dorf mittendrin. Sara hatte es skizziert auf Karten gesehen, und jetzt erkannte sie es sofort wieder:
    Otagakure.
    Das Dorf, das sie die ganze Zeit gesucht hatten, lag jetzt direkt vor ihr.
    Und wo eigentlich waren diese unheimlichen Typen hin?
    Sara schauderte, als sie daran dachte, dass sie womöglich losgezogen waren, um ihre Teammitglieder zu besiegen.
    Sie bebte. Plötzlich legte sich eine Hand auf ihre Schulter. Sara wirbelte herum. Es war eine junge Frau mit bläulichen Haaren, einer Papierblume im Haar und einem hübschen Gesicht. Doch sie trug denselben Mantel wie diese Typen, schwarz mit roten Wolken drauf.
    Sie lächelte leicht, während Sara zurückwich.

    7
    "Keine Sorge. Die Anderen sind weg."
    Sie hielt Sara etwas hin.
    "Das ist eine geheime Schriftrolle von Otagakure. Danach habt ihr doch gesucht, oder? Nimm sie schon, wir haben keine Verwendung dafür."
    "Aber für mich", murmelte Sara.
    Die Frau schüttelte den Kopf.
    "Ich nicht. Ich werde ihnen sagen, dass die Dorfbewohner mich abgelenkt haben, während ein paar von ihnen dich ins Dorf runtergebracht haben. Du solltest übrigens wirklich mal vorbeisehen. Ich bin sicher", sie lächelte noch ein kleines bisschen mehr, "Dass du sehr überrascht sein wirst, Shibi."
    Sara blieb misstrauisch.
    "Sobald ich weg bin, fangen die mich doch wieder ab", beharrte sie.
    Die Frau schüttelte wieder den Kopf.
    "Sie sind weg, das sagte ich doch. Aber ich befürchte, nicht mehr sehr lange, also geh schon!"

    8
    Sara schluckte und sah auf die Schriftrolle.
    Dann streckte sie zögernd ihre Hand danach aus.
    Im nächsten Moment sah sie sich schon den Hügel hinunter ins Tal gehen und das Dorf betreten. Die Schriftrolle ruhte sicher in ihrer Tasche.
    SHIBI.
    Das Wort schwirrte ihr im Kopf herum und ließ ihr einfach keine Ruhe.
    Früher hatte sie sich mal brennend für die Jichuriki interessiert. Nach allem, was sie wusste, kam der Shibi, also der Vierschwänzige, aus Otagakure, also wie sollte sie es sein? Das war doch unsinnig! Sie kam absolut reinrassig aus Konohagakure!
    Plötzlich stürmte ein Junge auf sie zu. Er war etwas älter als Sara, aber nicht viel.
    Sein Gesicht kam ihr irgendwie bekannt vor.
    "Ich wusste es! Ich wusste, dass du zurückkommen würdest, ich hab's ja gleich gesagt!"
    Er wirbelte herum und rief über den ganzen Platz:
    "HEY! Alle mal herhören, Miyano ist zurück!"
    Sara sah ihn verständnislos an.
    Im nächsten Moment fiel der Junge ihr auch schon um den Hals.
    "Ich hab's ja immer gewusst, du würdest uns doch nicht im Stich lassen!"

    9
    Sara schluckte.
    Sie kannte diesen Jungen nicht, ebenso wie die Leute, die sich jetzt um sie scharten und ihr Grüße zuriefen.
    "Wer bist du?"
    Der Junge ließ sie los und sah sie besorgt an.
    "Was soll das, Miyano? Du bist so still."
    "Ich heiße doch gar nicht Miyano! Ich heiße Sara! Tut mir ja wirklich schrecklich leid, aber das muss ein Missverständnis sein."
    Der Junge trat einen Schriit zurück und musterte sie unsicher.
    Dann fiel sein Blick auf das Konoha-Stirnband, das Sara sich um den Oberarm geknotet hatte.
    Er schüttelte langsam den Kopf.
    "Das kann nicht sein, du bist Miyano, ganz sicher, du erinnerst dich nur nicht mehr. Du warst erst zwei Jahre alt, als du weggeschickt wurdest. Kein Wunder, dass du das nicht mehr weißt."
    "Dann sag mir, wer du bist, vielleicht erinnere ich mich ja an dich!" rief Sara. Sie vermutete schon, dass dieser Junge recht hatte. Dann würde das mit dem Shibi auch hinkommen.

    10
    "Ich bin Kaori. Wir haben früher immer versucht, die Steine aus dem Brunnen zu holen, ohne nass zu werden."
    Ja, Kaori... Kaori, mein allerbester Freund, der Muschelfänger. Ich...
    "Ich... erinnere mich. HA! Ich erinnere mich!"
    Sara strahlte Kaori an.
    Es war damals so gewesen:
    Die wichtigsten Personen aus ganz Otagakure waren zusammengekommen, um zu beratschlagen, was man mit dem Shibi machen sollte, der in diesem kleinen Kind versiegelt war. Sie waren zu dem Schluss gekommen, das Kind zum Wohl aller beteiligten wegzuschicken. Eigentlich hatte sie nach Sunagakure kommen sollen, doch ein Jonin - Kurenai - hatte sie an sich genommen und mit nach Konoha genommen. Ein reicher und wichtiger Clan hatte sie adoptiert, mit dem Versprechen, ihr nie von ihrer wahren Herkunft zu erzählen. Doch all das hatte Sara schon mitbekommen. Otagakures Einwohner wurden schon mit einem sehr hohen IQ geboren, so dass sie schon im Alter von einem Jahr lernfähig waren und Dinge um sich herum begriffen. Sara hatte es komplett verdrängt.

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    Sie einigten sich darauf, dass Sara ihr wirkliches Heimatdorf ab und zu besuchen würde, aber auch Kaori, der bereits Chunin war, wollte sie mal in Konoha besuchen kommen.
    Was die gestohlene Schriftrolle anging, davon gab es eine Kopie, es war also nicht weiter schlimm, wenn Sara sie mitnahm. Natürlich würden sie und Kaori alles tun, um den Frieden zwischen den beiden Dörfern zu bewahren, was nicht ganz so einfach sein würde.
    Kaori und ein Jonin, sein Vater, begleiteten Sara durch den Wald, bis sie auf Spuren des Teams 2 stießen.
    Sara und Kaori verabschiedeten sich (fast unter Tränen) voneinander, dann ging Sara allein weiter.

    12
    "Ich weiß nicht. Deine Beschreibung passt nicht so ganz auf Akatsuki. Bist du dir auch ganz sicher?"
    Sara rollte mit den Augen.
    "Ja, Tsunade! ich bin mir auf jeden Fall sicher, dass es diese Mäntel waren."
    Tsunade seufzte und ließ sich wieder in ihren Sessel fallen. Sie schien wirklich ratlos zu sein.
    "Na schön, dann geh jetzt nach Hause. Ich werde mir deine Geschichte noch einmal gründlich durch den Kopf gehen lassen. Du wirst im Laufe der Woche von mir hören."
    Sara nickte und ging nach draußen.
    Über die Straße und in Ichirakus Nudelshop.
    Wenigstens hier hatte sie ihre Ruhe.
    Seit rausgekommen war, dass sie der Shibi war, stand sie plötzlich im Rampenlicht. Aber einen Lichtblick gab es eben doch.
    Im selben Moment hielt ihr jemand von hinten die Augen zu.
    Sara lächelte.
    "Daisuke, ich weiß, dass du das bist."
    Daisuke hatte ihr erklärt, dass er sie SEHR gern hatte, und Sara hatte festgestellt, dass sie ihn im Laufe der gemeinsamen Missionen auch SEHR liebgewonnen hatte.
    Nun, sie waren ein Paar.
    Und sie brauchten diesen Wichtigtuer Yora nicht.

    13
    So, das war's.
    Ich hoffe, es hat euch gefallen.
    Feedback und so weiter bitte an

    kleinerhaidmdm@web.de

    Und natürlich bewerten... Das Übliche halt ^^
    Danke im Voraus!

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