Herr der Ringe_Fan Fiktion - Funkelstern

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5 Kapitel - 4.628 Wörter - Erstellt von: Teylea - Aktualisiert am: 2012-02-15 - Entwickelt am: - 5.066 mal aufgerufen - User-Bewertung: 4.9 von 5.0 - 10 Stimmen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Es geht um ein Mädchen, Gil. Sie hatte eine glückliche Kindheit für die einfachen Verhältnisse, in denen ihre Familie lebt. Doch eines Tages ändert sich durch ein tragisches Ereignis ihr ganzes Leben, und sie merkt plötzlich, dass sie doch nicht die ist, die sie immer zu sein glaubte. Denn woher kommen sonst die Albträume und die damit verbundenen Ängste?

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Die Mardras sind ein von mir ausgedachtes Volk, die Geschichte rund um Melkor, Sauron und den Numenor sind von Tolkien, ich schreibe sie hier nur noch einmal auf, als Erinnerung und um den Zusammenhang und die Geschichte deutlich zu machen. Die jetzt folgende Geschichte beginnt noch bevor Frodo sich mit dem EINEN RING nach Buchtal aufmacht. Ich hoffe, sie gefällt euch, und ich wünsche euch viel Spaß beim Lesen! ;)

Kapitel 1
Es war einmal eine junge Königin im vom Volke der Mardra, und bereits in wenigen Tagen würde sie eine kleine Tochter zu Welt bringen. Ihr Mann, der König von Mardras, war noch im Krieg. Es waren düstere Zeiten, denn der mächtige dunkle Herrscher Sauron in Mordor wurde immer noch stärker, und griff die Mardra immer wieder erneut an. So musste der König also kurz vor der Geburt seiner Tochter auch wieder in die Schlacht ziehen, zusammen mit seinen treuen Gefolgsleuten. Leider waren dies nicht mehr viele. Früher, im ersten Zeitalter waren die Mardra ein stolzes Volk. Doch dann tauchte Melkor auf. Nachdem Melkor/Morgoth besiegt war, blühte das Volk der Numenor auf.. Seine Menschen bekamen als Belohnung ein längeres Leben, die Mardra hingegen hatten dieses schon, da in ihren Adern elbisches Blut floss. Ihre Könige bekamen daher die Gabe, die elen-loth zu züchten, die silberne Sternenblume, die alle Wunden heilen kann. Seitdem hatte dieses Volk eine besondere Beziehung zu den Sternen, und die Königsfamilie wurde noch mal wichtiger für das Volk. Daraufhin zog sich der letzte Sohn des Königs mit den letzten Überbliebenen zurück, ans Meer, an die Küste. Sie lebten von nun an sehr zurück gezogen in Höhlen oder zwischen den Palmen unter freiem Himmel. Doch Sauron, erst ein Diener Melkors, ein Maiar-Zauberer und nun selbst „der Abscheuliche“ genannt, verführte erst die Numenor, die sich daraufhin den Zorn der Valar einhandelten und vernichtet wurden, daraufhin wandte er sich den übrig gebliebenen z.B. in Gondor und den Mardra zu. Die Ringe der Macht wurden geschmiedet, auch Saurons Herrscherring, der ihm ungeheure Macht verlieh. In diesem Krieg wurden die Mardra fast ganz ausgelöscht. Dann, als das Ende in Sicht war, schlug Isildur Sauron den einen Ring vom Finger. So endete das 2. Zeitalter mit Saurons erstem Sturz. Doch irgendwann kam der Hexenkönig von Angmar. Er eroberte Minas Ithil, dass darauf hin Minas Morgul hieß und wurde ein Verbündeter von Sauron, der in Mordor seine Kraft sammelte. Wieder wurden die Mardra bedrängt, und immer wieder mussten sie in die Schlacht ziehen. Und in dieser düsteren Zeit wurde Ita-Elen gebohren, Funkelstern. Als die junge Mutter mit ihrer Tochter nach draußen trat und zu den Sternen schaute, war ihre Ansiedlung wie ausgestorben. Die Frauen und Kinder hatten sich in den hintersten Höhlen und Winkeln versteckt und die Männer waren alle im Kampf. Traurig wandte die Königin sich ab, und schaute auf ihre kleine Tochter hinab. Die Kleine hatte die Augen geschlossen und schlief friedlich. Leise seufzte die junge Frau und küsste ihr Kind auf die Stirn, dort hatte diese einen kleinen silbernen Stern, wie auch ihre Eltern. Da hörte die Königin Schritte hinter sich. Rasch drehte sie sich um und blickte in das verzweifelte Gesicht eines erschöpften Mannes. Seine Kleider waren zerrissen, überall klafften Wunden. „Wir haben verloren! Die meisten sind tot! Ein paar wenige konnten fliehen!“, stieß er hervor. Die Königin wurde ganz bleich und ließ sich auf einen Stuhl sinken. „Das kann nicht wahr sein...“, flüsterte sie. „Sag das es nicht wahr ist!“ rief sie entsetzt. Doch der vor ihr kniende Mann schüttelte nur traurig den Kopf. Schmerzerfüllt wandte sie sich ab. „Ähm, Herrin?“ hörte sie hinter sich eine Stimme. Sie schaute den Mann wieder an, in seiner geöffneten Hand lag ein leichtes Amulett, so eines, wie ihr Mann es immer getragen hatte. Die Königin streckte zitternd die Hand aus. „Danke...“ flüsterte sie leise und drückte das Amulett an ihr Herz. Eine Träne lief ihre Wange hinab, und fiel leise auf die Stirn von Ita-Elen. Sie schaute auf ihre Tochter und diese hatte ihre großen leuchtenden Augen geöffnet, und starrte ihre Mutter ernst an. Diese strich ihr eine dunkelbraune Locke aus dem Gesichtchen. Da hörte sie plötzlich einen schrillen Schrei! Der Mann neben ihr schrie panisch: „Sie kommen! Sie ko...!“ Er konnte seinen Satz nicht zu Ende sprechen, denn ein Pfeil durchbohrte ihn und nagelte ihn an die Wand. Die Königin schaute entsetzt auf die grässlichen Gestalten die sich aus dem Schatten lösten und sie zurück drängten, bis sie an der Wand stand. Der größte von ihnen, ein riesiger Uruk-Hai stieß ein schreckliches Lachen aus, und zog seine Axt. Er ließ sie einmal durch die Luft sausen, dann schlug er zu. Sie sank stumm zu Boden, ihre Tränen versiegten. Sie stöhnte noch ein Mal auf, und drückte die kleine Ita-Elen fest an sich. Als der Uruk-Hai sich über sie beugte, waren ihre Augen gebrochen, ihr Kleid voll Blut. Er grinste selbstgefällig, als ihm das kleine Mädchen in den Armen der Toten auffiel. Langsam streckte er seine Hand nach ihr aus...

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