Das Geheime Band- Eine Akatsuki-Lovestory

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1 Kapitel - 17.232 Wörter - Erstellt von: Misaki Hatake - Aktualisiert am: 2012-02-15 - Entwickelt am: - 7.988 mal aufgerufen - User-Bewertung: 4.5 von 5.0 - 12 Stimmen- Die Geschichte ist fertiggestellt

Unheimliche Dinge geschehen auf deinem Weg.
Dunkelheit...da!...ein Geräusch...ein Schatten...da ist jemand...du bist nicht allein...er lauert in der Dunkelheit...er beobachtet dich...
Sie sagte: "Du wirst wissen, dass er es ist".
Nichts ist so wie es scheint....
...es ist dein Schicksal...du musst ihn finden...

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    Dein Name ist Tenshi und bedeutet Engel. Wer dich kennt, wird sagen, dass er perfekt zu dir passt. Du siehst nicht nur aus wie ein Engel, mit deiner z
    Dein Name ist Tenshi und bedeutet Engel. Wer dich kennt, wird sagen, dass er perfekt zu dir passt. Du siehst nicht nur aus wie ein Engel, mit deiner zierlichen Statur, deinen großen blauen Augen, deinem wunderschönen zarten Gesicht und dem langen blonden Haar, auch dein Wesen ist gütig wie das eines Engels. Anderen gegenüber bist du stets freundlich und aufgeschlossen, völlig frei von Vorurteilen und siehst immer das Gute im Menschen. Doch das soll nicht heißen, dass du naiv bist, im Gegenteil, als Elite-Ninja und Mitglied der ANBU-Einheit, weißt du sehr genau, wie es in der Welt wirklich zu geht und das nicht immer alles Gold ist, was glänzt. Trotzdem verlierst du nie den Glauben an das Gute und bist bereit dafür zu kämpfen, die Welt ein wenig besser zu machen.
    Deine Freunde und Kollegen schätzen dich nicht nur als erstklassige Kunoichi mit überdurchschnittlichen Kenntnissen im Nin- und Genjutsu, vor allem sind es deine besonderen Fähigkeiten im Bereich der Heilung, welche in deinem Clan von Frau zu Frau weiter gegeben werden, die dich zu so einer wichtigen Persönlichkeit in deinem Dorf machen. Dein Clan hat sich darüber hinaus im gesamten Reich einen Namen damit gemacht, das Unmögliche möglich zu machen und sogar Tote wieder zum Leben zu erwecken. Dies jedoch ist ein geheimes Jutsu, dessen Anwendung streng verboten ist, vorausgesetzt die Kage aller Dörfer geben ihre Zustimmung.
    Dennoch werdet ihr hin und wieder kritisch beäugt, da es kaum Männer in eurem Clan gibt, es machen Gerüchte und Mutmaßungen die Runde, doch niemand weiß etwas genaues darüber, außer euch natürlich. Doch wie du nun mal bist, ignorierst du so etwas und schenkst gerade diesen Leuten dein schönstes Lächeln und bringst sie somit zum verstummen. Die Menschen können nicht anders, als dich zu mögen, deine Ausstrahlung, dein Charme...einfach deine gesamte Erscheinung zieht sie magisch an, das ist Teil deines Bluterbes und macht es schwer für dich, zu erkennen, wem wirklich etwas an dir liegt, wer dich wirklich sieht, hinter die Fassade blickt und sich nicht vom äußeren Schein täuschen lässt. Deine heilenden Hände haben schon unendlich vielen Menschen geholfen, ihnen Mut gegeben und Trost gespendet, sie geben nicht nur heilendes Chakra, sie transportieren auch Gefühle. Du machst die Menschen glücklich, hilfst ihnen wo du nur kannst, bist aufopferungsvoll und uneigennützig. Doch langsam ist die Zeit gekommen, in der du dich danach sehnst, selbst einmal an erster Stelle zu stehen und dein Glück zu finden. Es erfüllt dich mit Stolz und Freude, Menschen helfen zu können, doch das füllt dich nicht aus. Da draußen liegt dein Schicksal, das Schicksal, dass allen Frauen deines Clans vorbestimmt ist und nun bist du bereit dafür. Du spürst es tief in dir, ganz tief in deinem Herzen, die Zeit ist gekommen. Es ist soweit, die abenteuerlichste Zeit deines Lebens beginnt.

    Wie lange hast du auf diesen Tag gewartet, denkst du ängstlich und erleichtert zugleich, als sich das Haupttor deines Dorfes hinter dir schließt. Noch ein letzter Blick in die sorgenvollen und doch überglücklichen Augen deiner stolzen Mutter, dann verschwindet sie auf der anderen Seite der Stadtmauer und du machst dich auf den Weg ins Ungewisse.

    Wann sie mich wohl finden werden..., denkst du und beschließt eine kleine Pause ein zu legen. Einen ganzen Tag bist du schon unterwegs und deine Füße schmerzen. Du lehnst dich an einen Baum und sinkst zu Boden. Während du deine Waden massierst horchst du in die Stille des Waldes. Doch da ist nichts, außer den üblichen nachtaktiven Waldbewohnern, die durchs Unterholz streifen. Etwas deprimiert lässt du den Kopf hängen und stöhnst leise vor dich hin. Was hast du erwartet, fragst du dich, dass du aus deinem Dorf marschierst und schon freudig erwartet wirst? Dass sie dir einen roten Teppich ausrollen und dich darüber auf Händen tragen? Ja, wahrscheinlich ist es etwas in der Art, was du dir zumindest erhofft hattest, wohl wissend, dass es doch recht unwahrscheinlich ist. Träumen muss erlaubt sein, lächelst du in dich hinein und schließt die Augen. Du nickst ein und wirst einige Stunden später brutal aus dem Schlaf gerissen, als ein plötzlicher lauter Knall ertönt und die Tiere aus dem Wald aufschreckt. Mit pochendem Herzen und in Kampfstellung siehst du dich angestrengt in der Dunkelheit um. Deine Augen haben sich an das wenige Licht gewöhnt, doch du siehst nichts, nur die verschreckten leuchtenden Augen eines Rehs, dass mit einem Satz wieder in den Tiefen des Waldes verschwindet. Langsam fängst du dich wieder und beschließt, dem Geräusch entgegen zu gehen, in der Hoffnung ihnen über den Weg zu laufen. Das würde es so vereinfachen, denkst du erschöpft und setzt dich in Bewegung.

    Die Sonne steht schon hoch am Himmel, die Hitze wird langsam unerträglich und noch immer keine Spur von ihnen. Am Nachmittag erreichst du ein kleines Dörfchen und machst dort Rast um eine Kleinigkeit zu essen und neue Kraft zu tanken. Auf dem Tresen in dem kleinen Imbiss, den du dir ausgesucht hast, liegt die aktuelle Tageszeitung, du wirfst einen Blick hinein und erstarrst für einen kurzen Augenblick. „Kriminelle Geheimorganisation verübt Attentat auf Politiker“ steht dort in Großbuchstaben. Du bekommst eine leichte Gänsehaut und merkst, wie deine Hände feucht werden. Schnell klappst du die Zeitung zu, schließt die Augen, atmest einmal tief durch und besinnst dich wieder auf das Wesentliche. Wer hat gesagt, dass es ein ungefährlicher Spaziergang wird? Als du die Augen wieder öffnest, kommt der nächste Schock, dein Blutdruck steigt ins unermessliche und du kippst fast rückwärts vom Hocker. „Tenshi, was für eine wunderschöne Überraschung dich zu sehen. Was treibt dich denn hier her?“ Es ist Jiraiya der dich mit einem breiten Grinsen anstrahlt. „Darauf trinken wir erstmal einen“, sagt er und winkt dem Kellner. Eigentlich habe ich dafür gerade gar keine Zeit, denkst du, lächelst ihn aber trotzdem selig an. „Also, jetzt sag mal, was sucht eine so schöne Frau wie du hier so ganz allein im Nirgendwo?“, fragt er und kippt sich den Schnaps runter ohne mit der Wimper zu zucken. Etwas nervös spielst du mit der Zeitung in deinen Händen herum, du willst das Gespräch oberflächlich und ungezwungen halten, da du Jiraiya sehr gut kennst, schließlich war er mal dein Sensei. Wenn er erfährt, was los ist, wird er...zu spät, völlig unerwartet greift er nach der Zeitung und entreißt sie dir. Erschrocken starrst du ihn mit großen Augen an, während er die ersten Artikel überfliegt und schließlich inne hält. Einige Sekunden passiert gar nicht, er rührt sich nicht und scheint auch nicht mehr zu atmen. Dann, auf einmal, verändert sich sein Gesichtsausdruck, und er sagt, ohne auf zu sehen: „Das ist also der Grund, warum du hier bist“, jetzt schaut er auf und dir direkt in die Augen, „Es ist soweit“. Ein Klos bildet sich in deinem Hals, als du seinen sorgenvollen Blick siehst, es scheint, als läge sogar etwas Enttäuschung darin. „Sensei Jiraiya...“, beginnst du, doch er bringt dich mit einer wedelnden Handbewegung zum schweigen. Er überlegt kurz, bevor er zu dir spricht, ganz leise, sodass nur du es hören kannst. „Tenshi, du kennst mich und ich kenne dich. Im Normalfall würde ich dir jetzt einen stundenlangen Vortrag darüber was richtig oder falsch ist halten, aber das hier ist natürlich nicht der Normalfall. Ich weiß über deinen Clan Bescheid“, bei diesem Satz sieht er dir tief in die Augen. „Was du da vorhast, ist sehr gefährlich, aber das weißt du mit Sicherheit. Ich verstehe, dass du im Grunde keine andere Wahl hast, wobei ich glaube, dass man immer eine andere Wahl hat, naja, wie dem auch sei, was ich dir eigentlich sagen will...ist...“, er kratzt sich nervös am Kopf, vermutlich, weil ihm noch so viel mehr auf der Seele brennt und er es krampfhaft zurück hält. Schließlich lehnt er sich erschöpft auf den Tresen und lässt den Kopf hängen. „Tenshi, was ich dir sagen will ist einfach...pass auf dich auf. Sei vorsichtig und bring es schnell hinter dich. Hörst du? Vergiss nicht, wo du her kommst und mit wem du es da zu tun hast. Ich weiß, du bist intelligent genug die richtigen Entscheidungen zu treffen, also mach dich und all die Menschen, denen etwas an dir liegt nicht unglücklich. In Ordnung?“ Er sieht müde aus und scheint durch seine plötzliche Erkenntnis über dein Vorhaben um Jahre gealtert zu sein. Armer Jiraiya, denkst du und tätschelst seine Schulter. „Machen sie sich keine Sorgen, Sensei Jiraiya, ich werde es schaffen und dann sehen wir uns wieder, versprochen“, du schenkst ihm ein aufmunterndes Lächeln bevor du dich schließlich umdrehst, den Imbiss verlässt und deine Reise fortsetzt.

    Das Treffen mit deinem ehemaligen Sensei hat dich nachdenklich gemacht und in alte Zeiten zurück versetzt. Damals schien alles so einfach zu sein, deine Zukunft sicher und unkompliziert, bis zu jenem schrecklichen Tag, der alles veränderte. Bei dem Gedanken daran, wird dein Herz schwer und du musst schlucken um den bitteren Geschmack los zu werden, der sich auf deine Zunge legt. „Alles wird gut“, sagst du dir immer wieder laut vor, um nicht den Glauben daran zu verlieren. Im Geiste siehst du das besorgte Gesicht deiner Mutter vor dir und hörst ihre Worte. „Tenshi, mein kleiner Engel, ich weiß, es ist nicht einfach, aber es ist dein Schicksal, unser aller Schicksal. Ich glaube fest daran, du wirst es schaffen und dann wird alles gut. Da bin ich mir ganz sicher“.
    Tränen sammeln sich in deinen Augen. Wie gerne wärst du jetzt bei ihnen, bei deiner geliebten Mutter und all den Anderen. Du schüttelst den Kopf und reibst dir die Augen. „Alles wird gut“, sagst du mit fester Stimme.

    Drei Tage sind nun schon vergangen und obwohl du niemandem begegnet bist und auch nichts auffälliges bemerkt hast, ist etwas merkwürdig. Du wirst das Gefühl nicht los, dass dich jemand verfolgt. Du fühlst dich beobachtet, spürst Blicke auf dir, doch wenn du dich umdrehst, ist niemand da. Langsam zweifelst du an deinem Verstand, trotzdem bist du auf der Hut und bleibst aufmerksam. Als es dunkel wird, schlägst du dein Lager auf und beschließt morgen weiter zu gehen. Du bist müde und erschöpft, außerdem kommst du bei Tageslicht wesentlich schneller voran. Bevor du dich daran machst, dein Nachtlager vorzubereiten, gehst du hinunter zu Fluss, um dich zu waschen. Schnell einen prüfenden Blick in die Umgebung um sicher zu gehen, allein zu sein, dann ziehst du dich bis auf die Unterwäsche aus und gleitest ins kühle Nass. Nach der Hitze des Tages ist es eine Wohltat für deine geschundenen Muskeln. Du genießt den Moment, schließt die Augen und lauschst dem Rauschen des Wassers, als du plötzlich ein Knacken hörst. Ruckartig drehst du dich um, dein Herz schlägt dir bis zum Hals. Und da ist es wieder, das Gefühl nicht allein zu sein. Jemand ist da im Wald und beobachtet dich. Dir wird eiskalt und du bekommst eine Gänsehaut. Schnell hüpfst du aus dem Wasser, schnappst dir deine Sachen und gehst vorsichtig zurück zu deinem Lagerplatz. Du bewegst dich ganz sachte, stets bedacht darauf kein Geräusch zu machen. Du befindest dich in einer schlechten Position, falls du jetzt angegriffen werden solltest, das ist dir nur zu bewusst. Also hältst du Augen und Ohren offen, wollten sie mich angreifen, denkst du, hätten sie es schon längst getan. Möglichkeiten dazu, gab es genug. Nach einer Weile machst du dich daran, Feuerholz zu sammeln um dir eine Kleinigkeit zu kochen. Du gehst ein kleines Stück in den Wald hinein und hältst nach den trockensten Ästen Ausschau, als du dich bückst, um es auf zu heben, hörst du ein Geräusch direkt hinter dir. Du lässt das Holz erschrocken fallen und fährst herum. Da steht jemand. Nur ein paar Meter von dir entfernt. Er kommt auf dich zu. Du kannst dich nicht bewegen. Du musst hier weg. Aber du bist erstarrt. Dein Blut pulsiert so laut...du kannst nichts mehr hören...du schwitzt...dieses Kribbeln...deine Knie geben nach, du siehst Sternchen...Dann ist alles schwarz.

    Langsam öffnest du die Augen, es ist hell, die Vögel singen...in diesem Moment bricht alles wieder auf dich herein. Das Gefühl beobachtet zu werden, das Geräusch hinter dir, dieser jemand da im Wald...wieder beginnt dein Herz wie wild zu schlagen. Du richtest dich zitternd auf und fasst dir an den Kopf. „Ahh“, stöhnst du mit schmerzverzerrter Stimme, diese Schmerzen...dein Kopf droht zu explodieren und du kneifst die Augen zusammen. Dir ist übel und du willst etwas trinken, als du aufstehen willst, merkst du, dass du in deinem Schlafsack liegst. Eine Flasche Wasser steht neben dir. Verwundert starrst du sie an. Wie komme ich hier hin?, fragst du dich, denn das letzte woran du dich erinnerst, ist, dass du im Wald zusammen gebrochen bist. Du kannst unmöglich bis zum Lagerplatz zurück gelaufen sein, aber wer...Die Erkenntnis trifft dich wie ein Schlag, hat womöglich dieser jemand, den du im Wald gesehen hast, derjenige, von dem du glaubst, dass er dich seit Tagen beobachtet, hat diese Person dir geholfen? Hat sie dich zurück getragen, in den Schlafsack gelegt und versorgt? Du kannst es kaum glauben, doch es scheint die einzig logische Erklärung zu sein. Dir schwirrt der Kopf, alles dreht sich...dein Magen rebelliert...schnell springst du auf und übergibst dich...du fühlst dich elend...plötzlich:
    „Oh je, sieht ganz so aus, als hättest du einen Sonnenstich, un“.

    Ganz langsam lässt du deinen Blick von seinen Füßen an aufwärts gleiten. Schwarzer Mantel mit roten Wolken drauf, deine Augen weiten sich und dein Herz beginnt zu rasen. „Endlich“, stöhnst du erleichtert und geschwächt auf. Der freundliche junge Mann sieht dich erstaunt aus seinen großen, blauen Augen heraus an, doch noch ehe er etwas sagen kann, richtest du dich ein wenig auf. Die Bewegung verursacht erneut Übelkeit in dir und es kostet dich massig Konzentration sie zu verdrängen. Vorsichtig macht er einen Schritt auf dich zu und reicht dir seine Hand. Mit letzter Kraft lächelst du ihn glücklich an, dann verlierst du abermals das Bewusstsein.

    ...du lauschst deinem eigenen Puls, gleichmäßig und beruhigend...ein sanftes Wiegen...jemand trägt dich...du schwebst...leicht wie eine Feder...du hast keine Schmerzen...du bist müde...so müde...da...Stimmen...dumpf und unendlich weit weg...sie werden leiser...noch leiser...ein Rauschen...so müde...Dunkelheit und Stille...

    Langsam lichtet sich der Nebel und du siehst ein schwaches Licht am Ende des Tunnels. Bin ich tot? Das kann nicht sein, das DARF nicht sein! Du musst weg...weg von dem Licht, denkst du, doch du kannst dich nicht bewegen, irgendetwas hält dich fest und zerrt an dir. Es zieht dich immer weiter und weiter. Das Licht kommt immer näher und näher...NEIN! Bitte nicht! Ich habe noch etwas zu erledigen! Du kannst dich nicht rühren, wirst panisch und willst um dich schlagen, willst dich fest halten, doch es gibt kein Entrinnen mehr, du steuerst mit rasender Geschwindigkeit auf das Licht zu. Du kannst es sehen, das Ende des Tunnels. Doch was ist das? Das Gefühl kehrt in deine Gliedmaßen zurück und deine Augenlider beginnen wild zu zucken. Sind das Stimmen? Ist da jemand? Hilfe...Hilfe! Hört mich denn keiner? Dann endlich spürst du den Druck zweier, dich festhaltender Hände, die dich sanft aus der Dunkelheit ziehen, hinein ins Licht.
    Du schlägst die Augen auf.

    „Da bist du ja wieder. Wir haben uns schon solche Sorgen um dich gemacht, un“, diese Stimme, du kennst diese Stimme. Du willst den Kopf heben, aber allein der Versuch treibt dir Tränen in die Augen, ein fieser, stechender Schmerz. Eine zarte Hand legt sich auf deine Stirn und...leckt dir den Schweiß ab! Was...! Dann rückt er in dein Blickfeld und du erkennst ihn sofort wieder. Es ist der nette blonde Mann aus dem Wald und er lächelt dich freundlich an. Er hat dich gerettet und hier her gebracht. Aber wo ist das eigentlich? Du siehst dich in dem kleinen Raum um, so gut es geht und stellst fest, dass du dich allem Anschein nach, in einer Höhle befindest. Trotzdem sieht es recht wohnlich aus, es gibt ganz offensichtlich ein Bett, indem du gerade liegst, einen Schrank, eine Kommode, einen gemütlich wirkenden Sessel und einen kleinen Beistelltisch mit einer hübschen kleinen Lampe darauf. „Gefällt es dir? Ich habe es persönlich eingerichtet, nur für dich, un“. Überraschung legt sich auf dein Gesicht, doch diese wird noch größer, als eine weitere Stimme ertönt. „Vergiss nicht, wer dir dabei geholfen hat, Deidara“. Der blonde Mann mit dem hübschen Gesicht heißt also Deidara, denkst du und fragst dich wem die andere Stimme gehört, du siehst dich um, kannst jedoch niemanden entdecken, er muss also hinter dir stehen. „Ja ja, ist ja schon gut. Dann stell dich unserem neuen Mitglied doch erstmal vor, Sasori, sie ist ja schon ganz verstört“, er sieht dich mitfühlend an, während er mit der anderen Person spricht. „Das liegt aber ganz sicher nicht an mir, Deidara“, jetzt endlich erscheint er langsam in deinem Blickfeld. „Was willst du damit sagen? Dass sie wegen MIR so verstört ist?“ Die Beiden verstehen sich ja super, schmunzelst du, während du Sasori musterst. Er ist sehr niedlich, denkst du und musst unweigerlich lächeln. Er will Deidara gerade antworten, als sein Blick auf dich fällt und er überrascht die Augen weitet. Jetzt starren dich beide an und du fragst dich, was sie wohl haben. Plötzlich öffnet sich die Tür und ein blauhaariges Mädchen streckt den Kopf herein und sieht dich ungläubig an. Erst jetzt bemerkst du es, du lachst. Und wie du lachst, du kriegst dich überhaupt nicht mehr ein, trotz der Kopfschmerzen kannst du einfach nicht aufhören zu lachen. „Was ist passiert?“, fragt das Mädchen. „Ich denke sie freut sich einfach uns zu sehen“, erwidert Deidara lächelnd, worauf hin Sasori nur den Kopf schüttelt was dich noch mehr zum Lachen bringt. Die beiden sind wirklich ein lustiges Paar, denkst du und schüttelst dich weiter. Nach einigen Minuten beruhigst du dich langsam wieder und wischst dir die Tränen aus den Augen, als hinter dem Mädchen eine weitere Person das Zimmer betritt. „Sieh mal Kisame, unser kleiner Engel ist endlich aufgewacht“, begrüßt ihn Deidara. „Was du nicht sagst“, sagt der blaue Mann und tritt an dein Bett heran, was einen neuen, noch schlimmeren Lachanfall nach sich zieht. Acht verdutzte Augen sind auf dich gerichtet, aber eines ist klar, das Eis ist gebrochen.

    Fast vier Tage (einen davon warst du bewusstlos) bist du nun schon im Akatsuki-Hauptquartier und hast dein Zimmer noch kein einziges Mal verlassen dürfen, dafür haben Konan, das blauhaarige Mädchen und Deidara gesorgt. Sie haben sich während der ganzen Zeit rührend um dich gekümmert und alles und jeden von dir fern gehalten, damit du dich in Ruhe erholen kannst. Ein gewisser Tobi war der Hartnäckigste von allen und hat die beiden fast damit in den Wahnsinn getrieben, alle zehn Minuten an deine Tür zu klopfen. Heute wirst du dein Zimmer endlich verlassen dürfen, du bist schon wahnsinnig aufgeregt und auf die anderen Mitglieder gespannt. Wie sie wohl auf dich reagieren? Die Freude steht dir ins Gesicht geschrieben, als Konan dich an die Hand nimmt und durch die Gänge führt. Schließlich erreicht ihr den Gemeinschaftsraum, aus dem schon ein Höllen-Lärm dringt. Langsam wirst du doch etwas nervös und du drückst die Hand deiner neuen Freundin etwas fester. „Du wirst wissen, dass er es ist“, erinnerst du dich an die Worte deiner Mutter. Dein Herz rast und du atmest tief durch, dann betretet ihr gemeinsam den Raum. Dieser Raum ist riesig und du versuchst jedes Detail in dich auf zu nehmen, jetzt merkst du, wie schwach du noch bist, aber du reißt dich zusammen und lässt dir nichts anmerken. Dein Blick fällt auf deinen lieb gewonnenen Freund Deidara, als er dich ebenfalls sieht, strahlt er über das ganze Gesicht, springt hastig auf und rennt auf dich zu. „Da ist ja mein Sonnenschein“, ruft er und fällt dir um den Hals. In diesem Moment wird es schlagartig still im Raum und du befürchtest rot zu werden, doch bevor das geschieht, hüpft ein witziges Kerlchen mit einer orangen Maske auf dich zu und rennt dich fast über den Haufen. „Tobi freut sich, Tenshi ist wieder gesund. Will Tenshi mit Tobi spielen? Tobi mag Spiele“, aufgeregt hüpft er vor dir auf und ab und wedelt mit den Armen. Trotz seiner anstrengenden Art ist er dir auf Anhieb sympathisch und du lächelst ihn freundlich an. „Jetzt mach mal halb lang, Tobi“, sagt Kisame und zieht den Scherzkeks von dir weg. Diese protestiert zwar, wehrt sich jedoch nicht. Erst jetzt hast du die Möglichkeit einen Blick auf die Anderen zu erhaschen. In der hintersten Ecke sitzt ein anscheinend sehr beschäftigter Mann mit Mundtuch, hinter ihm, ein Schwarzhaariger, er hat dir den Rücken zugewand, sodass du sein Gesicht nicht erkennen kannst, ein paar Meter weiter rechts sitzt Sasori und nickt dir zu, Kisame und Tobi haben auf einer Couch Platz genommen und bieten dir an, dich zu ihnen zu gesellen. Konan stupst dich an, doch bevor du dich in Bewegung setzen kannst, erscheint ein Pflanzen-ähnlicher Mann vor dir, eine Hälfte schwarz, die Andere weiß, er begrüßt dich freundlich und du gehst an ihm vorbei. Sein Name ist Zetsu, du magst ihn sofort, genau wie die Anderen, die du bisher kennen gelernt hast. Du willst dich gerade auf die Couch fallen lassen, als ein großer, muskulöser Mann dir deinen Platz weg schnappt, in der Hoffnung, du könntest dich nicht rechtzeitig halten und würdest somit auf seinen Schoß fallen. Doch du hältst dein Gleichgewicht und lachst ihn schelmisch an. Etwas verdutzt klappt ihm für einen Moment die Kinnlade herunter, bis er sich wieder fängt und ein anzügliches Grinsen aufsetzt. „Na wen haben wir denn da?“, säuselt er und leckt sich die Lippen. „Hidan!“, das ist der Mann mit dem Mundtuch, er sieht nicht auf, doch Hidan reagiert sofort und macht dir Platz. „Wir sehen uns noch Schönheit“, sagt er, dreht sich um und feuert im Weggehen noch ein paar Flüche in die Richtung des maskierten Mannes, dessen Name wohl Kakuzu lautet. Du freust dich sehr über die neuen Bekanntschaften, und doch kannst du deine Enttäuschung nicht ganz verbergen. Er war nicht dabei, denkst du geknickt, oder habe ich ihn nur nicht erkannt? „Du wirst wissen, dass er es ist“. Vielleicht stimmt mit mir irgendetwas nicht...vielleicht liegt es am Sonnenstich...bin ich nicht normal?...Ist er womöglich gar nicht hier?...Er muss hier sein!...Tausend Fragen geistern dir durch den Kopf, Deidara bemerkt dein Unbehagen und muntert dich augenblicklich auf, indem er dir einen kleinen hübschen Tonvogel knetet, den er dann vor dir fliegen lässt. Er lässt ihn immer höher fliegen, immer weiter, bis hin zu Sasori und dann...PENG!

    Erschöpft lässt du dich auf Sasoris Bett sinken und siehst ihm bei der Reparatur seines geschundenen Körpers zu. Auch wenn er dir Leid tut, kannst du dir ein Lächeln nicht verkneifen. Du musst immer an seinen Gesichtsausdruck denken, als er den Vogel bemerkt, kurz bevor dieser direkt vor ihm explodiert. Sasori bemerkt dein Lächeln und wirft dir einen nicht allzu ernst gemeinten bösen Blick zu. „Ach komm, er hat es doch nicht böse gemeint“, versuchst du ihn zu beruhigen, doch er schnaubt nur verächtlich. „Nicht böse gemeint...und das nennt der Kunst...so ein Quatsch...“. Du erhebst dich, gehst zu ihm herüber und legst ihm einen Arm um die Schulter, worauf hin er dich überrascht ansieht. „Er wollte mich aufmuntern. Sei bitte nicht sauer. Es ist meine Schuld“, sagst du ruhig und lächelst ihn liebevoll an. Er sieht dich noch einen Moment sprachlos an, dann senkt er den Kopf und überlegt einen Augenblick. Als er ihn wieder hebt und dir in die Augen sieht, liegt so viel Traurigkeit in seinem Blick, dass du ihn einfach nur in die Arme nehmen möchtest. Du hältst dich jedoch zurück und kniest dich stattdessen neben ihn. „Sag mal Tenshi-Engel, warum musste er dich denn aufmuntern? Bist du traurig?“. Bei seinen sanften Worten zuckst du unmerklich zusammen. Wie gerne würdest du ihm alles erklären, es würde so gut tun, mit jemandem darüber zu reden, doch du hüllst dich in Schweigen. Es ist noch zu früh, denkst du und nimmst seine Hand. Seine Augen weiten sich und wandern von euren Händen zu deinem Gesicht und wieder zurück. „Nein Sasori, es ist alles in Ordnung, mach dir keine Sorgen“, du drückst seine Hand, stehst auf, streichst ihm noch einmal über das Haar, dann verlässt du sein Zimmer.

    Es ist schon spät und im Akatsuki-HQ ist Ruhe eingekehrt. Nur eine ist noch auf den Beinen. Du streichst ziellos durch die dunklen Gänge und lässt den Tag Revue passieren, auch die Ereignisse der letzten Tage gehen dir nicht aus dem Kopf. Da fällt dir ein, dass du dich noch gar nicht bei Deidara dafür bedankt hast, dass er dich an dem Abend im Wald so liebt versorgt hat. Aber irgendetwas ist komisch daran, denkst du als du abrupt stehen bleibst. Vor dir teilt sich der Gang in zwei einzelne Gänge und du bist ratlos, welche Richtung du einschlagen sollst. Nach kurzem Überlegen entscheidest du dich für den linken Gang und setzt deinen Spaziergang fort. Es ist sehr dunkel und deine Augen haben große Mühe sich an die schlechten Lichtverhältnisse zu gewöhnen. Ganz langsam machst du einen Schritt nach dem anderen und tastest dich gleichzeitig an der Wand entlang. Hier ist es kalt und feucht, und es riecht modrig, nicht wie in den Schlafzimmern oder im Gemeinschaftsraum. Jetzt ärgerst du dich über deine Entscheidung den linken Gang genommen zu haben und dich beschleicht das ungute Gefühl, dass du nicht hier sein solltest. Dir läuft ein Schauer über und du schauderst. Dann plötzlich spürst du es und hältst die Luft an. Du bist nicht allein, da in der Dunkelheit ist jemand und er beobachtet dich. Genau wie im Wald, denkst du, als dein Herz anfängt wie wild zu schlagen. Die Minuten verstreichen und du stehst einfach nur da und bewegst dich nicht. Auch in der Dunkelheit vor dir rührt sich nichts, kein Geräusch, keine Bewegung, doch er ist noch da, du kannst ihn spüren, spürst, wie er dich ansieht und abwartet. Aber worauf wartet er denn bloß, fragst du dich leicht ängstlich, als dir der nächste Gedanke kommt. Worauf warte ICH eigentlich? Du rührst dich ebenfalls nicht. Du könntest dich einfach umdrehen und davon gehen, doch irgendetwas hindert dich daran. Es ist wie ein Zwang, der dich immer tiefer in die Dunkelheit zieht, immer tiefer ins Innere der Höhle. Obwohl du weißt, dass du besser umkehren solltest, tust du es nicht. Stattdessen machst du einen kleinen Schritt nach vorne. Plötzlich kommst du in Straucheln. Sein Atem...in deinem Nacken...er ist so nah...Panisch drehst du dich im Kreis und verlierst die Orientierung. Da! Etwas streift dein Haar. Oh Gott. Tränen steigen dir in die Augen, du streckst die Arme aus, doch du findest keinen Halt und fällst unsanft auf deine Knie. Die Erde ist nass und kalt, du kriechst voran, deine Knie bluten doch das ist dir egal, du willst hier weg und zwar so schnell wie möglich. Der Sonnenstich liegt dir noch schwer in den Knochen, du bist mit deinen Kräften am Ende. Plötzlich hörst du Schritte, erschrocken reißt du die Augen auf, da packen dich schon zwei starke Hände und hieven dich auf die Beine. Du kannst immer noch nichts sehen, doch du wirst mit geschliffen, immer weiter und weiter, bis du schließlich das Licht am Ende des Ganges siehst. Du hast es geschafft und befindest dich nun wieder in dem großen beleuchteten Gang, durch den du gekommen bist. „Was hattest du da zu suchen?“, etwas zögerlich hebst du den Kopf und siehst in Kakuzus faszinierende Augen. „Ähm...nichts, ich...wollte in mein Zimmer...“, stotterst du eingeschüchtert vor dich hin und schämst dich gleichzeitig für diese Blöde Ausrede. Einen Moment lang mustert der Maskierte dich. „Zu den Schlafquartieren geht es da lang“, sagt er mit kalter Stimme und deutet den Gang hinunter. Du nickst leicht und setzt dich in Bewegung. Er sieht dir nach, bis du um die Ecke biegst. Der Schreck des Erlebten sitzt dir tief in den Knochen und du stöhnst erleichtert auf, als du dein Zimmer erreichst und dich unendlich müde und erschöpft auf dein Bett fallen lässt. In wenigen Minuten bist du eingeschlafen.
    Ein lautes Klopfen reißt dich unsanft aus dem Schlaf. „Herein“, rufst du, den Kopf im Kissen vergraben. Die Tür wird aufgeschlagen und ein gut gelaunter Tobi hüpft herein. „Guten Morgen Tenshi, Tobi will Tenshi zum Frühstück abholen, Tobi hat eine Überraschung für Tenshi“, quiekt er vergnügt, während du dich mühsam aus dem Bett quälst. Völlig aufgedreht springt er auf dein Bett und hüpft darauf herum, bis ein lautes Knacken ertönt, und ihr mit einem Ruck auf dem Boden landet. Er sieht dich mit erschrockenem Auge an und erwartet ganz offensichtlich eine Standpauke. Stattdessen lachst du laut los und beginnst eine frühmorgendliche Kissenschlacht.

    Die Überraschung, die Tobi für dich hatte, war die, dass er, Deidara und du eine gemeinsame Mission haben werdet. Deine Freude hält sich zwar in Grenzen, doch das lässt du dir nicht anmerken. Beim Frühstück seid ihr fast die Einzigen, da die anderen schon zu ihren Missionen aufgebrochen sind. Kakuzu jedoch ist noch da und hat sich wieder einmal in die hinterste Ecke zurück gezogen. Hin und wieder wirfst du ihm verstohlene Blicke zu, die er glücklicherweise nicht erwidert. Also ist die Sache von gestern Nacht vergessen, denkst du glücklich und trinkst deine Milch aus.

    Die Mission ist keine große Sache, nur eine kleinere Spionage. Mit deinem Team bist du recht zufrieden, wobei Tobi wirklich sehr anstrengend werden kann, wenn man zu viel Zeit mit ihm verbringt. Die ganze Zeit über löchert er dich mit Fragen über dich, deinen Clan, eure Fähigkeiten usw., doch du schweigst und lenkt stattdessen vom Thema ab. Als Tobi ein Häschen jagt, hast du endlich Zeit dich bei Deidara allein zu reden. „Deidara, ich wollte mich noch einmal bei dir bedanken“, fängst du an und erntest einen fragenden Blick seinerseits. „Na, die Sache im Wald, du weißt schon...“. Er sieht dich nur mit hochgezogenen Augenbrauen an. „Na, als ich in der Nacht im Wald zusammen gebrochen bin und du mich den Weg zurück getragen und mich in meinen Schlafsack gelegt hast. Naja, dafür wollte ich dir eben danken“, du schenkst ihm ein dankbares Lächeln, doch er starrt dich nur ungläubig an. „Sag mal Tenshi, wovon redest du da eigentlich?“ Erschrocken reißt du die Augen auf und bleibst stehen. Schweißperlen bilden sich auf deiner Stirn und dein Herz rast. „Was ist los mit dir? Geht es dir nicht gut, un?“ Deidara ist ehrlich besorgt, du musst schreckliche aussehen, und so fühlst du dich auch. Die Erkenntnis trifft dich wie der Schlag. Es war nicht Deidara, der in jener Nacht bei dir im Wald war und sich anschließend um dich gekümmert hat. Du bist dir ganz sicher, es war die Person die letzte Nacht in der Dunkelheit auf dich gelauert hat.

    Die nächsten Tage versuchst du so gut es geht, nicht über die Sache nach zu denken, dennoch weißt du, dass du ihr auf den Grund gehen musst. Seit dem unheimlichen Erlebnis in dem dunklen Gang, hältst du dich ausschließlich in den Gemeinschaftsräumen auf und achtest darauf, nicht allein zu sein, was weiter kein großes Problem darstellt, da ständig irgendjemand um dich herum tänzelt. Hauptsächlich ist es Tobi, der dir kaum eine Minute Ruhe gönnt. Mit der Zeit ist es sogar zu einer Art Katz-und-Maus-Spiel mutiert, wobei du ganz klar die Maus bist. Du wartest auf einen Moment, in dem er abgelenkt bist, dann machst du dich aus dem Staub, leider dauert es nie besonders lange, bis er dich wieder findet.

    Gerade bastelst du mit Sasori an einer seiner Marionetten herum, als ein kühler Luftzug dich streift und sich alle Haare an deinem Körper aufrichten. Im ersten Moment schreckst du zusammen, doch dann macht sich plötzlich ein wohliges Kribbeln in dir breit und du entspannst dich wieder. Du streckst deine Nase in die Höhe und schnupperst...dieser Geruch...du schließt die Augen und nimmst ihn tief in dich auf. Du kannst nicht genau festmachen was es ist, doch dieser Duft, er berührt etwas in dir, dir wird warm und kalt zugleich, doch es ist kein unangenehmes Gefühl, im Gegenteil. „Tenshi Engel, alles in Ordnung mit dir?“, fragt Sasori und sieht dich besorgt an. Du schreckst auf, warst für einen Moment völlig weggetreten und nun stehst du leicht neben dir. Trotzdem schenkst du ihm ein aufmunterndes Lächeln. „Ja, alles bestens“, antwortest du ihm, schaffst es aber nicht in voll und ganz zu überzeugen. Er mustert dich skeptisch. „Sag mal hast du das eben auch gerochen?“, fragst du ihn und schnupperst erneut, doch der Duft ist verflogen. „Was soll ich gerochen haben?“ Er hat wirklich keine Ahnung wovon du sprichst, also entscheidest du dich, es dabei zu belassen. „Ach nichts, vergiss es“, du schüttelst den Kopf und setzt deine Arbeit fort.

    Später am Tag gehst du in die Küche um dir eine Kleinigkeit aus dem Kühlschrank zu nehmen, da du über die Arbeit mit Sasori hinaus völlig vergessen hast, etwas zu essen. Du wühlst eine Weile darin herum, bis du in der hintersten Ecke etwas entdeckst. Mühsam streckst du dich und hängst fast bis zur Hälfte drin, als dich ein merkwürdiges Gefühl überkommt. Du fühlst dich beobachtet. Bitte nicht schon wieder, denkst du gequält und richtest dich langsam auf. Du spürst seine Anwesenheit, deine Hände sind feucht als du nach der Tür greifst. Mit einem Ruck schlägst du sie zu und siehst Hidans schelmisches Grinsen vor dir. Erleichterst atmest du aus und knuffst ihm in die Seite. „Hidan“, stöhnst du und lehnst dich völlig fertig an den Kühlschrank. „Na, Prinzessin, ich wusste verdammt noch einmal, dass du dich freuen würdest mich zu sehen, aber, dass es dich so verdammt geil macht, hätte ich nicht gedacht“, lacht er dreckig und zieht dich wieder einmal mit seinen Augen aus. Du neigst leicht den Kopf und musterst ihn auf die gleiche Weise um ihn zu ärgern, doch der Schuss geht nach hinten los, er fasst die Situation völlig falsch auf und macht einen großen Schritt auf dich zu, bis euch nur noch Zentimeter voneinander trennen. Du spürst seinen Atem auf deinem Gesicht und auch wenn du ihn wirklich gut leiden kannst, ist er dir eindeutig zu nah. Nun überlegst du angestrengt, wie du aus der Sache wieder raus kommst, ohne ihn verärgern zu müssen. Er stemmt eine Hand neben dich an den Kühlschrank, sodass er deinem Gesicht noch näher kommt. Du lehnst dich soweit es geht zurück, doch es hilft nichts, es gibt kein Entkommen aus dieser aussichtslosen Lage. „Hidan, Pain erwartet dich in seinem Büro“, ertönt plötzlich eine tiefe sanfte Stimme aus dem Nichts und treibt dir die Röte ins Gesicht. Dein Herz schlägt dir bis zum Hals und du schnappst nach Luft. In diesem Moment zieht dir wieder diese besondere Duft in die Nase und das Kribbeln beginnt. Sofort verfällst du wieder in diesen berauschenden Zustand und hältst dich krampfhaft an der Arbeitsplatte fest, als Hidan von dir ablässt und sich umdreht. „Tja, Prinzessin, das war wohl nichts, aber beim nächsten Mal, verlass dich verdammt noch einmal drauf“, tönt er, bevor er den Raum verlässt. Als er aus deinem Sichtfeld verschwindet, sinkst du zu Boden und fasst dir ans Herz. Langsam kommst du wieder zu dir und versuchst einen klaren Gedanken zu fassen. Doch alles was bleibt ist die Frage: Was passiert mit mir?

    Nach dem unerklärlichen Vorfall in der Küche siehst du noch einmal bei Deidara vorbei und tauschst mit ihm den neusten Klatsch und Tratsch aus, bevor du dich müde auf den Weg in dein Zimmer machst. Du hüpfst noch einmal schnell unter die heiße Dusche und genießt die Wärme, die dich einhüllt und entspannt. Immer wieder versinkst du in Gedanken daran, wie du dich gefühlt hast, als dieser Duft deine Sinne vernebelt hat, doch du findest einfach keine sinnvolle Erklärung für dieses Phänomen. Oder doch? Für einen kurzen Augenblick scheint sich der Nebel zu lichten und Klarheit zu bringen, dann ist schon wieder vorbei und du bist genau so weit wie vorher. Genervt und erschöpft streifst du eines deiner neuen extrem knappen, extrem reizvollen Nachthemden über, die deine Mutter dir vor deiner Abreise gekauft und eingepackt hat. Was um alles in der Welt hat sie sich bloß dabei gedacht, denkst du mit einem Lächeln und stellst noch schnell das Buch wieder ins Regal, dass auf dem kleinen Tisch liegt. Dann rollst du dich in deine Decke ein, knipst das Licht aus und schließt endlich die Augen.

    Es müssen einige Stunden verstrichen sein, als du von diesem warmen Kribbeln geweckt wirst. Du bewegst dich nicht, du liegst nur da und genießt. Da ist auch wieder diese betörende Duft und hast das Gefühl zu schweben. Das muss ein Traum sein...das KANN nur ein Traum sein...Doch während du das denkst, wird dir klar, dass es die Realität ist. Du bist wach, der Duft und das Kribbeln sind keine Einbildung, kein Traum. Du bist nicht allein in deinem Zimmer. Da ist noch jemand. Er beobachtet dich. Du kannst ihn spüren. Er ist da in der Dunkelheit und starrt dich an. Du traust dich nicht, deine Augen zu öffnen und stellst dich schlafend. Du wartest auf das beängstigende Gefühl, dass du in jener Nacht in dem dunklen nassen Gang gehabt hast, doch vergebens, stattdessen breitet sich eine angenehme Wärme in dir aus und das Kribbeln wird stärker. Dieser Duft...dieser himmlische Duft...er gehört zu IHM! Die Erkenntnis kommt unerwartet und du zuckst ungewollt zusammen, dann bleibst du wieder reglos liegen, doch er ist weg. Seine magische Aura ist verschwunden und mit ihm, das wohlige Gefühl in dir. Nun öffnest du die Augen und knipst das Licht an. Nichts, niemand da, du bist allein.

    Am nächsten Morgen bist du zwar etwas verwirrt, fühlst dich aber ansonsten gut erholt und frisch für den Tag. Du springst kurz unter die Dusche, machst dich ein wenig zurecht und wirfst dir dann ein leichtes, geblümtes Kleid über, welches deiner Figur schmeichelt. Zufrieden mit deinem Äußeren drehst du dich ein paar Mal vor deinem Spiegel, als dein Blick plötzlich auf den kleinen Tisch hinter dir fällt. Du traust deinen Augen nicht, aber dort liegt das Buch, dass du gestern zurück ins Regal gestellt hattest. Vorsichtig nimmst du es in die Hand und siehst es dir genauer an.
    Dein Herz setzt für einen Moment aus, als du den Titel auf dem Einband liest.
    „Die Macht des Schicksals“, steht dort in großer, geschwungener, goldener Schrift. Mit zitternden Händen drückst du das Buch gegen deine Brust und schließt die Augen. Dir wird heiß und kalt, ein Schauer jagt den Nächsten und die Welt um dich herum beginnt sich zu drehen. Dir wird schwindelig und du lässt dich in den Sessel fallen. Du legst den Kopf in den Nacken und ringst nach Luft, dein Herz rast und droht dir aus der Brust zu springen. Das kann kein Zufall sein, das ist ein Zeichen. ER ist hier! Hier bei Akatsuki! Und er war es auch, der letzte Nacht in deinem Zimmer war, da bist du dir ganz sicher. Und er weiß, dass du es bist. Er weiß alles! Angestrengt kneifst du die Augen zusammen und denkst nach, suchst nach den Zeichen. Was hast du übersehen? Du gehst jeden deiner Schritte der letzten Tage und Wochen noch einmal durch. Da muss doch irgendetwas sein...du hast etwas übersehen...Schweißperlen bilden sich auf deiner Stirn und rinnen dir über das Gesicht. Krampfhaft hältst du das Buch umklammert als es plötzlich an der Tür klopft und du erschrocken hochfährst. „Ten...ähm...alles ok?“ Mit weit aufgerissenen Augen starrst du Kisame an, der nicht weniger erschrocken aussieht, als er dein kreidebleiches Gesicht anstarrt. So verweilt ihr einige Sekunden, bis du dich wieder einigermaßen gefangen hast und eine wegwerfende Handbewegung machst. „Ähm...ja...Pain will dich sprechen. Ist wirklich alles in Ordnung mit dir Mädchen?“, er sieht ehrlich besorgt aus und tut dir Leid, so hilflos wie er da in der Tür steht. Du schenkst ihm ein gezwungenes Lächeln und nickst leicht. Er wirkt zwar nicht überzeugt, lässt es aber gut sein und murmelt im Weggehen noch etwas wie „...ist denn bloß los im Moment...alle so merkwürdig...“ Dann hörst du ihn nicht mehr. Eine Weile bleibst du noch wie angewurzelt stehen, bis dir einfällt, dass du einen Termin hast. Schnell schnappst du dir deine Sachen und machst dich auf den Weg in Pains Büro.

    Völlig durch den Wind hetzt du durch die Gänge zu Pains Büro. Auf dem Weg dorthin, beschleicht dich ein komisches Gefühl und lässt dich kurz stocken. Es ist eine Mischung aus Nervosität und Taubheit, sehr schwer zu beschreiben, aber je weiter du gehst, desto stärker wird das Gefühl. Vor der Tür hältst du Inne, atmest tief durch und klopfst dann mit zitternder Hand vorsichtig an. Es dauert einen Moment, doch schließlich ertönt ein tiefes „Herein“ von der anderen Seite. Langsam öffnest du die Tür. Das Gefühl ist nun übermächtig und deine Knie werden weich. Die unangenehme Unruhe in dir wird fast unerträglich, bis die dumpfe Taubheit wieder einsetzt und dir die Chance gibt, dich etwas zu fangen. Es kostet dich viel Kraft, dir nichts anmerken zu lassen, du musst dich konzentrieren und achtest auf deine Atmung. Selbstbewusst hebst du den Kopf und trittst ein. Als erstes fällt dein Blick auf die beiden Akatsukis die mitten im Raum stehen, dann auf Pain, der hinter seinem Schreibtisch sitzt und in einer Akte blättert. Er wirkt sehr beschäftigt, also stellst du dich zu den Beiden wartenden. Der eine wippt nervös hin und her, während der Andere aussieht, als würde er im Stehen schlafen. Es sind Tobi und Itachi. Tobi ist sichtlich erfreut darüber dich zu sehen und winkt dir übermütig zu, was dich automatisch zum Lächeln bringt, da du kaum einen Meter von ihm entfernt stehst. Itachi hingegen rührt sich überhaupt nicht, er sieht dich nicht einmal an, aber daran hast du dich schon gewöhnt. Er ist ein sehr ruhiger in sich gekehrter Mensch, der sich meistens von allem fern hält. Du hast ihn zudem noch nie mit irgendjemandem reden sehen, denkst du, als du ihn so von der Seite betrachtest. Er hält den Kopf gesenkt und sein schwarzes Haar fällt ihm wie ein Vorhang vor das Gesicht, sodass du es nicht wirklich sehen kannst. In diesem Moment kehrt das unangenehme Gefühl zurück und du verkrampfst innerlich so stark, dass es dir für einen kurzen Augenblick den Atem raubt. „Tenshi“, reißt dich Pains tiefe Stimme aus deiner Starre und lässt dich Aufsehen. Er mustert dich kurz, kommt dann aber schnell zum Kern der Sache. „Du wirst Itachi und Tobi auf dieser Mission begleiten. Deine Fähigkeiten sind von äußerster Wichtigkeit. Ich erwarte, dass ihr erfolgreich sein werdet und in meinem Sinne handelt“. Bei der Monotonie in seiner Stimme richten sich die Härchen an deinem Körper automatisch auf, irgendwie klingt es unheimlich und passt überhaupt nicht zu seinem Äußeren, denkst du, um dich von dem unangenehmen Gefühl abzulenken. Er erklärt euch die Mission ausführlich und entlässt euch schließlich. Ihr nickt und verlasst sein Büro.

    Du hast noch eine gute Stunde Zeit, bis ihr euch auf den Weg macht, also beschließt du noch kurz bei Konan vorbei zu schauen und dich zu verabschieden. „Mit Itachi und Tobi?“, sie klingt genauso ungläubig, wie du es warst, als du es erfahren hast. „Die Beiden sind doch sonst nicht in einem Team!“ Du weißt es auch nicht und zuckst mit den Schultern. „Keine Ahnung. Hauptsache wir besorgen die Schriftrollen und kommen schnell wieder nach Hause“, sagst du lächelnd und realisierst erst jetzt, dass du den Begriff „Zu Hause“ verwendet hast. Sieht ganz so aus, als wäre das Akatsuki-HQ tatsächlich zu deinem neuen „Zu Hause“ geworden, das hättest du zwar nie erwartet, doch es erfüllt dich mit einer gewissen Zufriedenheit. Zusammen mit deiner Freundin stürmst du die Vorratskammer um Proviant für die Reise zu suchen. Während ihr in den Regalen wühlt, entsteht eine merkwürdige Stille zwischen euch. Erst nach einigen Minuten bricht Konan diese Stille. „Die ganze Sache kommt mir komisch vor. Je länger ich darüber nachdenke...“ Du siehst sie fragend an und stopfst eine Dose Chili in deinen Rucksack. „Na diese Mission Tenshi, da ist was faul...ich werde der Sache nachgehen und dir, wenn du wieder zurück bist, davon berichten“. Dankbar für ihre ehrliche Besorgnis und Aufmerksamkeit nickst du ihr zu und verlässt die Kammer. Ihr schlendert zu ihrem Zimmer zurück, nehmt euch in den Arm und verabschiedet euch dann.

    Als du den Haupteingang ansteuerst beginnt das Kribbeln wieder und dir wird warm, als du Itachis Umrisse erkennen kannst, wie er dort lässig an der Wand lehnt und den Boden anstarrt, verschwindet das Kribbeln wieder und Tobi rennt dich fast von hinten über den Haufen. Er ist völlig außer sich vor Freude und überschüssiger Energie, er schafft es nicht mal eine Minute still zu stehen, denkst du und schiebst ihn lachend voran. Ohne ein Wort zu wechseln, macht ihr euch gemeinsam auf den Weg.

    Die Ruhe hält nicht lange an, ihr seid noch keine zehn Meter gelaufen, da sprudelt es nur so aus Tobi heraus. Er redet ohne Punkt und Komma, Stunde für Stunde für Stunde...Du fragst dich wo er all diese Energie her nimmt und konzentrierst dich auf deine Schritte. Der Waldboden birgt einige Stolperfallen denen du nur allzu gern entgehen möchtest. Als es dunkel wird und es zu allem Übel auch noch anfängt zu regnen, beschließt ihr für heute Halt zu machen und schlagt das Lager auf. Du und Tobi sorgt für ein mittelmäßig stabiles Dach, während Itachi in Sekundenschnelle ein Feuer entzündet. Gemeinsam nehmt ihr um das Feuer herum Platz und kocht euch notdürftig eine Kleinigkeit. Nach dem Essen, wollt ihr euch ein wenig ausruhen, als Tobi wieder ansetzt dutzende Fragen zu stellen, legst du einen Finger auf deine Lippen und bedeutest ihm, mit einem Hauch von Zwang(Gedankenkontrolle), ruhig zu sein. Er gehorcht sofort und es wird still. Dicke Regentropfen fallen auf das Dach, das Geräusch hat eine beruhigende Wirkung auf dich und deine Augenlider werden schwer. So schwer...
    Du bist eingeschlafen und träumst von zwei Augen, die dich anstarren, sonst nichts, nur dieses mysteriöse Augenpaar. Der Blick ist so durchdringend und intensiv, dass du nicht im Stande bist, weg zu sehen, doch es ist nicht unangenehm, im Gegenteil. Geheimnisvoll...
    Plötzlich wirst du durch irgendetwas aus dem Schlaf gerissen und fährst hoch. Erschrocken und mit klopfendem Herzen siehst du dich um. Itachi und Tobi starren dich wortlos an. Mit weit aufgerissenen Augen, starrst du zurück. Immer noch Schweigen. Du hast ein merkwürdiges Gefühl, irgendetwas an dieser Situation ist komisch. Hier stimmt etwas nicht.

    Am nächsten Morgen, der Regen hat Gott sei Dank aufgehört, packt ihr eure Sachen zusammen und zieht weiter. Es ist ein langer, mühseliger Fußmarsch und du wünschst dich insgeheim zurück ins Hauptquartier. Tobi ist wieder bester Laune und hüpft energiegeladen neben euch her. Du bist müde und erschöpft, also tust du es Itachi gleich und schweigst. Auf einmal rempelt Tobi dich von der Seite an und tippt unentwegt auf deine Schulter. „Tenshi, Tenshi, Tenshi....zeigst du uns denn auch endlich mal deine Gabe, ja Tenshi? Machst du das? Tobi würde es so gerne...“ er überschlägt sich fast vor Aufregung und so langsam nervt dich sein ständiges Gerede über deine „Gabe“, wie er es nennt, doch er kommt eh nicht dazu, seinen Satz zu beenden, da ihm überraschenderweise Itachi das Wort abschneidet. „Wir sind da“, sagt er nur ruhig und bleibt stehen. Völlig perplex und sprachlos hältst du neben ihm und folgst seinem Blick. Ihr befindet euch auf einer Anhöhe und unter euch, im Tal, erhebt sich ein recht großes Dorf, euer Zielort. „Das ist es also“, flüsterst du mehr zu dir selbst vor dich hin. Im Augenwinkel nimmst du ein leichtes Nicken wahr und siehst ihn an. Sein tiefschwarzes Haar glänzt in der Sonne und fällt ihm dieses Mal nicht ganz vor das Gesicht, sodass du einen kleinen Teil erkennen kannst. Du bemerkst die langen, schwarzen Wimpern, die seine dunklen Augen umranden und bist für einen ganz kurzen Augenblick in diesem Anblick gefangen. Plötzlich packt dich Tobi unsanft am Arm und zerrt dich hinter sich her, den Hügel herunter. Du leistest keine große Gegenwehr und folgst ihm einfach. Ihr macht einen Umweg, um das halbe Dorf herum und stoppt am Rande des Waldes. „Wir werden hier warten, bis es dunkel wird“, sagt Itachi und lehnt sich an einen Baum. Tobi springt sofort von einem Bein auf das Andere. „Aber wieso denn Itachi, Tenshi kann uns doch einschleusen. Das kannst du doch Tenshi, oder? Tobi weiß, dass Tenshi...“ Du hast ein ungutes Gefühl, was Tobis Plan angeht, da dieses Vorhaben eine Menge von dir abverlangen würde, du müsstest wahnsinnig viel Zwang anwenden um euch alle da rein zu kriegen, zu viel Zwang...doch bevor du dir weitere Gedanken machen kannst, unterbricht Itachi Tobis Redefluss mit einem bestimmten „Wir warten!“

    Es dämmert und es wird nicht mehr lange dauern, bis ihr euch auf den Weg machen werdet. Du hast dich an einen Baum gekauert und beobachtest Itachi und Tobi so unauffällig wie möglich. Etliche Gedanken schießen dir durch den Kopf, die ganze Zeit über toben viele verschiedene Gefühle in dir und du fragst dich, ob das nicht vielleicht etwas mit den Beiden zu tun haben könnte. Du hast eine Vermutung, nichts genaues, aber du scheinst deinem Ziel sehr nahe zu sein. So nah...dein Wunsch nach der einen, bestimmten Antwort ist so groß, dass du gar nicht merkst, wie du dein Kekkei Genkai aktivierst. Deine Augen werden milchig weiß und du starrst ins Leere, bis dein Blick plötzlich auf Tobi fällt, der dich ebenfalls anstarrt. Mit einem Sharingan!
    Der Schock ist groß, du kannst dich nicht rühren und hältst die Luft an. Eine kleine Ewigkeit verharrt ihr in dieser Position, Auge in Auge, doch nichts passiert. „Interessant“, sagt Tobi plötzlich in einer ungewohnt tiefen, völlig fremden Stimme. Du bekommst eine Gänsehaut, wendest den Blick jedoch nicht ab. Itachi, der von alldem nichts mitbekommen hat, sieht nun erschrocken auf und schaut erst Tobi und dann dich an. Seine Augen weiten sich vor Schreck und er wird noch blasser, als er ohnehin schon ist. Doch er fängt sich sehr schnell wieder und fragt in einem gelangweilten Ton: „Was soll das werden?“ Erst jetzt schaffst du es den Blick abzuwenden und ihn anzusehen. Er sieht dir tief in die Augen, es ist ein wissender Blick, als ob er direkt in deine Seele sähe, augenblicklich deaktivierst du dein Kekkei Genkai und deine Augen werden wieder strahlend blau. Ängstlich wirfst du einen kurzen Blick auf Tobi, dessen Auge ebenfalls wieder normal ist, er starrt dich immer noch an. Verlegen und vor allem verwirrt senkst du den Kopf und kaust nervös auf deine Unterlippe. Was um alles in der Welt geht hier vor?

    Eine unangenehme Ruhe hat sich zwischen euch breit gemacht, alle starren ins Leere, niemand rührt sich oder sagt etwas. Umso glücklicher bist du, als Itachi endlich das Kommando zum Aufbruch gibt. Du willst die Sache nur noch schnell hinter dich bringen und dann so schnell es geht wieder zurück ins Hauptquartier. Aus irgendeinem Grund fühlst du dich nicht ganz sicher, diese Situation vorhin, hat dir praktisch den Boden unter den Füßen weggezogen. Du warst dir so sicher, doch das zählt jetzt nicht mehr, nichts ist mehr sicher.
    Bevor ihr über die Mauer ins Dorf klettert, aktivierst du abermals, diesmal gewollt, dein Kekkei Genkai. Tobis Blick weichst du absichtlich aus, als er dich mit einem Ruck auf die andere Seite hievt. Einige Wachen laufen euch über den Weg, doch ihr haltet euch im Dunkeln und durch ein wenig zusätzlichem Zwang, bringst du sie dazu euch einfach zu übersehen. So weit, so gut, doch euer Ziel ist der Keller des Kage-Turms. Das wird schon eine größere Nummer, da dieser sehr gut bewacht ist. Das wird dir eine große Menge Chakra abverlangen, mit ein bisschen einfachem Zwang ist es da nicht getan, du wirst eine Menge Gedankenkontrolle brauchen um euch da sicher rein und wieder raus zu kriegen. Wenigstens besitzt Tobi das Sharingan, denkst du sowohl beruhigt, als auch verunsichert. Diese Einsicht hat dich sehr unverhofft getroffen, wahrscheinlich bist du deshalb so durch den Wind, denkst du als ihr Seite an Seite durch das Dorf marschiert. Es ist recht ruhig und die Straßen relativ leer, zum Glück, das macht es etwas einfacher. Hinter den Häusern erhebt sich der wirklich majestätische Turm und du gerätst ins Staunen, fast wärst du ins Stocken geraten, wenn Itachi dich nicht am Ärmel gezogen hätte. Ihr verschwindet in eine dunkle Gasse um eine Abkürzung zu nehmen. Itachi hält den Ärmel deines Umhangs immer noch fest und du kannst dir ein Lächeln nicht verkneifen. Als ob er am Hinterkopf Augen hätte, dreht er sich zu dir um und sieht dir für einen kurzen Moment in die Augen. Sofort schießt eine unglaubliche Hitze durch deinen Körper und dein Herz klopft wie wild. All die unguten Gefühle der letzten Stunden sind sofort verflogen und eine angenehme Ruhe macht sich in dir breit. Du berührst leicht seine Hand und überträgst dieses Gefühl auf ihn, es ist zwar dunkel, doch du glaubst den Ansatz eines Lächelns auf seinen Lippen gesehen zu haben. Plötzlich ist dieser besondere Moment zu Ende. Tobi hält euch zurück, kontrolliert die Straße und winkt euch dann herbei. Ihr folgt ihm, biegt noch zwei Mal ab und habt dann den Kage-Turm erreicht. Aus der Nähe ist er noch größer, denkst du und schaust nach oben. Ohne es zu wollen entflieht dir ein gehauchtes „Unglaublich“ und du siehst im Augenwinkel, dass Tobi dich ansieht. Du drehst den Kopf und siehst direkt in sein Sharingan. „Wirklich unglaublich“, sagt er wieder in dieser tiefen bedrohlichen Stimme. In diesem Moment zieht dir dieser besondere Duft in die Nase und das hast Mühe, dich zu konzentrieren, er ist wie eine Droge für dich. Erschrocken weiten sich deine Augen und du starrst Tobi entsetzt an. Könnte es etwa sein, dass...? Du kommst nicht dazu, diesen Gedanken zu Ende zu führen, denn Itachi winkt euch weiter. Für den Bruchteil einer Sekunde glaubst du etwas gesehen zu haben. Das kann aber doch nicht sein! Unmöglich! Dein Herz rast und deine Hände werden feucht. Du atmest tief durch und redest dir ein, dich versehen zu haben, es war nur Einbildung, sagst du dir und sammelst dich wieder. Am Eingang sind fünf Wachen postiert. Kein Problem für dich, diese Männer sind so schwach, dass ein wenig Zwang genügt. Noch bevor sie euch richtig sehen, laufen sie auch schon ängstlich davon. „Beeindruckend“, flüstert Tobi neben dir, du siehst ihn nicht an. Du weißt, dass das erst der Anfang war und die richtig schweren Fälle im Inneren auf euch warten. So ist es dann auch. Als nächstes trefft ihr auf drei weitere Ninjas, Tobi springt auf die Männer zu, kümmert sich um sie und bedeutet euch, schon mal weiter zu gehen. Itachi geht vor, du hältst dich dicht hinter ihm. Ein paar Meter weiter trefft ihr auf die nächste Gruppe, doch bevor du deine Gedankenkontrolle anwenden kannst, wirst du extrem abgelenkt. SEIN Duft ist es, der deine Sinne vernebelt! Du bist ihm in diesem Moment so nah, zu nah, wie du nun feststellen musst, denn noch bevor du reagieren kannst, wirst du von oben angegriffen. Ein Ninja springt auf dich herab und drückt dich brutal zu Boden, du schlägst hart auf und drohst für einen Moment das Bewusstsein zu verlieren. Deine Augenlider zucken und du kämpfst darum sie offen zu halten. Du siehst nur Füße, alles passiert rasend schnell, die Männer stöhnen und schlagen wie wild um sich, auch der Ninja, der dich angegriffen hat springt wie von der Tarantel gestochen herum. Was geht da vor sich? Vorsichtig hebst du den Kopf und siehst das ganze Geschehen. Itachi steht einfach nur da, während die Männer ganz offensichtlich in einem sehr mächtigen Genjutsu gefangen sind. Das ist unmöglich, denkst du beeindruckt und richtest dich langsam wieder auf. Dein Kopf schmerzt, doch das spielt jetzt keine Rolle. Itachi steht mit dem Rücken zu dir. Ganz langsam schleichst du dich neben ihn, um ihn nicht in seiner Konzentration zu stören, doch als alle Männer bewusstlos zu Boden gehen, dreht er den Kopf und du siehst es! Es war keine Einbildung. Er besitzt das Sharingan!
    „Entschuldige“, sagt er leise, senkt den Kopf und deaktiviert sein Kekkei Genkai. Du bist sprachlos, das ist viel zu viel für dich, erst Tobi, dann er...du blickst da im Moment nicht durch und beschließt deine Verunsicherung erstmal bei Seite zu schieben und die Mission zu Ende zu bringen. Um die andere Sache kannst du dich später noch kümmern, wenn ihr wieder im HQ seid.
    Als ihr die nächsten Wachen erreicht, ist auch Tobi wieder zu euch gestoßen. Es dauert nur wenige Minuten, bis ihr alle überwältigt und den Raum mit den Schriftrollen erreicht. Ein paar Fingerzeichen später, macht ihr euch mit der Beute zurück ins Freie. Ihr seid gar kein schlechtes Team, denkst du amüsiert und atmest die klare Nachtluft ein. „So, jetzt geht es nach Hause“, sagst du lächelnd und ihr macht euch auf den Rückweg.

    Als ihr das HQ erreicht, macht dein Herz einen glücklichen Sprung, ihr wart fast eine Woche unterwegs, jetzt seid ihr endlich zu Hause. Konan wartet schon am Eingang auf dich und du springst ihr glücklich in die Arme. Als ihr euch voneinander löst, sieht sie dir für einen kurzen Moment tief in die Augen und flüstert: „Ich habe etwas heraus gefunden, kommt später in mein Zimmer“. Du nickst und fällst Kisame um den Hals. „Nanana, nicht so stürmisch Sonnenschein“, lacht er fröhlich und schwingt dich durch die Luft. Fast hättest du Deidara ins Gesicht getreten, er kann jedoch noch ausweichen. Als Kisame dich wieder absetzt und sich Itachi zuwendet, drückst du deinen lieben Freund Deidara ganz fest und gibst ihm einen dicken Kuss auf die Wange. Er strahlt über das ganze Gesicht und auch du kommst aus dem Lachen nicht mehr raus, so glücklich bist du, wieder bei deinen Freunden, deiner Familie zu sein. In einer Ecke entdeckst du Sasori der dich schüchtern anlächelt, du winkst ihn zu dir. Etwas zögerlich setzt er sich in Bewegung. Als er vor dir steht, gibst du ihm einen liebevollen Kuss auf die Stirn, streichelst über sein Haar und nimmst ihn ganz fest in die Arme. Als du ihn los lässt, ist er ganz rot im Gesicht und wirkt sehr verlegen. Doch schon im nächsten Moment wird er von einem großen, vorlauten Muskelprotz zur Seite gestoßen und du spürst zwei starke Hände auf deinem Hinterteil, sie greifen beherzt zu. Dieses Mal lässt du es Hidan durch gehen und umarmst ihn ebenfalls. „Sch...Mann, hätt' dich verdammt noch einmal fast vermisst“, sagt er und drückt dich fester. Reflexartig küsst du seinen Hals, da diese Stelle gerade die Einzige ist, die du erreichst, doch im gleichen Moment weißt du schon, dass er es falsch verstehen würde. Und was du da gerade spürst, als er dich so an sich presst, bestätigt dich in dieser Annahme. Als ihr euch voneinander löst, grinst du ihn schelmisch an und wendest dich an Kakuzu, der hinter Hidan darauf wartet, dich begrüßen zu dürfen. Überraschenderweise nimmt er dich ebenfalls kurz in den Arm. „Gut, dass du wieder da bist“, sagt er in einem etwas geschäftsmäßigem Ton. Typisch Kakuzu, denkst du lächelnd und wendest dich Zetsu zu, der gerade vor dir aus dem Boden wächst. „Zetsu mein Butterblümchen“, begrüßt du ihn überschwänglich und fällst ihm um den Hals, er gerät leicht ins Straucheln, fängt sich aber. Dann müsst ihr beide lachen. Als ihr euch alle begrüßt habt, ertönt Pains Stimme, die euren Bericht anfordert. Suchend blickst du dich nach deinem Team um, doch Itachi und Tobi sind nicht da.

    Als du Pains Büro erreichst, liegt ihm der Bericht bereits vor, sodass du endlich unter die warme Dusche hüpfen kannst, um Konan danach einen Besuch abzustatten. Sie hatte dir ja versprochen ein paar Nachforschungen anzustellen und du bist schon sehr gespannt, was sie herausgefunden hat.

    Vorsichtig klopfst du an ihre Tür, Stille. Du klopfst abermals, aber nichts passiert. Ein kühler Hauch streift deine Haut und du schlingst die Arme um dich. Du siehst dich im Gang um, doch es ist niemand zu sehen, du bist ganz allein. Dennoch spürst du die Gegenwart einer Person, einer ganz bestimmten Person. Es ist jemand, der dir nichts Gutes will, das kannst du fühlen, es ist der Jemand aus jener Nacht in der Dunkelheit.
    Plötzlich wird die Tür aufgerissen und du wirst ins Zimmer gezerrt. Dein Herz rast wie wild vor Schreck und du bist völlig außer Atem, als du Konans strenges Gesicht siehst. „Du solltest nicht allein hier herum irren“, sagt sie mit harter Stimme. „Was heißt hier herum irren? Ich dachte ich sollte zu dir kommen? Und was meinst du überhaupt damit? Wo liegt denn das Problem?“ Als du ihr alle diese Fragen an den Kopf wirfst, wird ihr Blick wieder weich und sie lächelt entschuldigend. „Tut mir Leid. Komm, setz dich erst mal, dann erzähle ich dir alles“. Das lässt du dir nicht zweimal sagen und schmeißt dich zwischen die vielen Kissen auf ihrem gemütlichen Bett, während sie dir ein Glas Wasser einschenkt. Sie verharrt einen Moment mit dem Glas in der Hand, bis sie sich schließlich neben dich setzt. „Na erzähl schon“, forderst du sie auf und stupst sie leicht an. Bevor sie beginnt zu sprechen, atmet sie einmal tief durch und sieht dir dann tief in die Augen. „Also gut. Aber ich muss dich warnen, die ganze Sache ist äußerst merkwürdig“. Als sie das sagt, schießt dir automatisch das Bild von Itachi und Tobi durch den Kopf, wie sie dort saßen und dich anstarrten. „Ja, merkwürdig...“, sagst du völlig in Gedanken und merkst nicht einmal, dass du es laut ausgesprochen hast, bis Konan dich mit großen fragenden Augen anstarrt. „Oh, ähm, vergiss es. Sprich bitte weiter“. Sie zögert einen kurzen Moment, fährt dann aber fort.
    „Tenshi, du wirst es wahrscheinlich nicht glauben, aber es war Itachi, der dich auf diese Mission begleiten wollte.“ In ihrer Stimme schwingt ein aufgeregter Unterton mit, aber nicht halb so aufgeregt wie du dich bei diesen Worten fühlst. „Was?“, ist alles, was du über die Lippen bringst. Dein Herz schlägt wild und in deiner Brust wird es ganz warm. Du bist von dir selbst überrascht, ein solcher Gefühlsausbruch, wegen jemandem, den du kaum kennst. Plötzlich schießt dir ein Gedanke durch den Kopf, der Nebel verzieht sich und du siehst es nun klar vor dir. Dein Ziel, so nah, so klar...Konan schüttelt dich und reißt dich so aus deiner Gedankenwelt. „Ja, Pain fand das auch total komisch, vor allem, da Itachi all die Male zuvor ausdrücklich darum gebeten hat, NICHT DICH als Teampartnerin zu bekommen“. Das sitzt, dein Herz wird schwer und deine Augen feucht. „Aber wieso denn nicht?“ „Keine Ahnung, mach dir keinen Kopf deswegen, der ist eh ein total merkwürdiger Typ“. Als sie so über ihn redet, versetzt dir das einen Stich ins Herz und du funkelst sie für den Bruchteil einer Sekunde böse an. Sie scheint es nicht zu bemerken, denn sie spricht einfach weiter. „Ja, aber jetzt pass auf. Jetzt kommt es. Itachi hat Pain erst darum gebeten, als Tobi sich aufgedrängt hat, dich auf dieser Mission zu begleiten. Ist das nicht verrückt?“ Jetzt erstarrst du völlig und Konan sieht dich mit sorgenvollem Blick an. Du hast das Gefühl, nicht mehr atmen zu können. In dem Moment, als sie Tobis Namen laut ausgesprochen hat, hast du dich innerlich verkrampft, wieder hallt seine tiefe, kalte Stimme in deinem Kopf und du erzitterst. „Tenshi? Was ist denn los? Alles in Ordnung mit dir? Du siehst schlecht aus“, sie legt dir ihre kühle Hand auf die Stirn und du schließt die Augen. Alles dreht sich, dir wird heiß und kalt zugleich. „Oh Gott, du glühst ja“, sagt sie und springt auf. Du siehst noch, wie sie im Bad verschwindet, dann wird alles schwarz.

    Du weißt nicht, wie lange du das Bewusstsein verloren hast, aber als die Dunkelheit sich für einen
    kurzen Augenblick lichtet, hörst du Stimmen. Sie sind ganz nah. Es ist deine Freundin Konan, sie redet mit jemandem und scheint aufgebracht zu sein. „Sie bleibt hier“, sagt sie. Dann plötzlich eine zweite Stimme. Ein Mann. Er spricht ganz ruhig, dennoch bestimmt. „Ich werde sie mitnehmen“. Schritte nähern sich und du versuchst krampfhaft die Augen zu öffnen, doch deine Lider sind so schwer. „Nein, das wirst du nicht“, wieder Konan. Was geht da bloß vor sich? Und wer ist der Mann? „Wenn du sie retten willst, überlässt du sie mir“, er hat etwas Warmes, sehr beruhigendes in der Stimme. Warum ist Konan bloß so aufgebracht? Du hörst, wie sie ihn versucht davon abzuhalten, dich mitzunehmen, dann stoppt sie in der Bewegung und nach einem kleinen leisen Aufschrei wird es plötzlich still. Mit aller Kraft öffnest du deine Augen einen Spalt und siehst sie. Sie steht da, mit weit aufgerissenen Augen und einem wahnsinnigen Entsetzen auf dem Gesicht. Mit dem Rücken zu dir, steht der Mann und sieht sie intensiv an. Itachi!

    Dann wird wieder alles schwarz. Du spürst noch, wie zwei Starke Arme dich hoch heben und fort tragen. Dieser Duft, so wunderbar himmlisch. Eine wunderschöne Wärme breitet sich in dir aus und du fühlst dich wahnsinnig geborgen und sicher. Alles wird gut. Du lässt dich fallen.

    Als du deine Augen öffnest, ist es dunkel. Doch du fühlst dich nicht schlecht oder ängstlich, im Gegenteil, er ist bei dir, du kannst ihn spüren. „Wo bin ich?“, fragst du mit leiser Stimme in die Dunkelheit. Es dauert einige Sekunden, doch dann: „In Sicherheit“. Seine Stimme löst etwas in dir aus, das man nicht in Worte fassen kann, es ist magisch. Alles an ihm. Du weißt wer er ist. Du bist dir nun ganz sicher. „Du wirst wissen, dass er es ist.“ Deine Mutter hatte Recht. Du hattest ja keine Ahnung wie es sein würde ihn zu treffen, ihn zu erkennen, jetzt weißt du es. Es ist der Himmel auf Erden.
    „Wie fühlst du dich?“, seine Stimme klingt leicht besorgt, du spürst wie deine Wangen anfangen zu glühen. „Gut“, antwortest du wahrheitsgemäß und tastest in die Dunkelheit. Du liegst in einem Bett. Deinem Bett? Du weißt es nicht.
    Plötzlich greift er nach deiner Hand. Seine Berührung ist wie Feuer auf deiner Haut und du schmilzt dahin. Du drückst seine Hand leicht, es dauert einen Moment, dann erwidert er den Druck und tausende Schmetterlinge fliegen in deinem Bauch herum. Er ist dir ganz nah, du spürst seinen Atem auf deiner Wange. Du drehst den Kopf und schließt die Augen um den Moment zu genießen. Eine warme Hand legt sich auf deine Stirn und du drohst wieder ohnmächtig zu werden, diesmal aus Ekstase. „Das Fieber ist weg“, stellt er mit ruhiger Stimme fest und nimmt seine Hand von deiner Stirn, doch du greifst nach ihr und hältst sie fest. Langsam führst du sie zu seinem Gesicht, nimmst den Duft seiner Haut in dich auf und küsst seine Finger. Er rührt sich nicht. Dann drückst du sie an deine Wange. „Danke“, flüsterst du. In diesem Moment streichelt er ganz leicht mit dem Daumen über deine Haut, dein Herz schlägt schneller. „Wofür?“, fragt er genauso leise. „Dass du da bist“, sagst du und schweigst einen kurzen Augenblick, bis du hinzu fügst: „Dass es dich gibt“. Er stockt in seiner Bewegung und entzieht dir seine Hände. Erschrocken und verunsichert reißt du die Augen auf und starrst in die Dunkelheit. Ein Luftzug verrät dir, dass er sich bewegt hat. Plötzlich spürst du seinen warmen Atem an deinem Ohr. „Schlaf jetzt, mein Engel“.

    Er ist weg. Noch immer spürst du seine Wärme, seinen Atem, seine Berührungen. Das war kein Traum, das war die Wirklichkeit. Es ist hell, wahrscheinlich Mittag, aber du liegst immer noch in deinem Bett und strahlst vor dich hin. Das muss die schönste Nacht deines bisherigen Lebens gewesen sein, obwohl eigentlich nichts weltbewegendes passiert ist. Doch deine Welt hat es bewegt, sehr sogar. Du hast ihn erkannt. Er hat dich erkannt. Das Ziel ist fast erreicht. Du bist glücklich, doch etwas trübt dieses Glück. Was ist da gestern bloß mit dir geschehen? Dieser Ohnmachtsanfall bei Konan, was war das? Das Gefühl, von dem er begleitet wurde, kommt dir sehr bekannt vor, du hast es schon einmal gefühlt. Angestrengt denkst du nach und suchst in deinem Kopf nach einer Antwort, als es Plötzlich an der Tür klopft. Konan, denkst du und springst auf. Zerzaust und in den Klamotten vom Vortag öffnest du freudig die Tür und erstarrst. Es ist Tobi!

    „Guten Morgen Tenshi, Tobi holt dich zum Mittagessen ab, Tenshi hat doch Hunger, oder?“ Fröhlich wie eh und je hüpft er vor dir auf und ab, doch du kaufst ihm dieses Getue nicht mehr ab. Irgendetwas ist merkwürdig an ihm, er ist nicht der, der er vorgibt zu sein. Vorsichtig wirfst du einen Blick um die Ecke und entdeckst Deidara und Sasori auf dem Gang stehen. Du blickst erst sie an, dann Tobi. „Du solltest nicht allein hier herum irren“, Konans Worte hallen in deinem Kopf und du triffst eine schnelle Entscheidung. „Deidara, Sasori“, rufst du lauthals und winkst ihnen wie eine Verrückte. Ich darf nicht mit ihm allein sein, denkst du und trittst einen Schritt aus deinem Zimmer heraus. Deidara und Sasori winken dir lachend zurück, du winkst sie herbei und schubst Tobi ein Stück zur Seite. Dieser macht einen verwunderten Eindruck, doch du kannst die Wut spüren, die in ihm aufflackert. Du hast ein sehr ungutes Gefühl, was ihn betrifft. Und je länger du darüber nach denkst, desto mehr scheint es Sinn zu ergeben. Die fehlen nur noch ein paar Antworten und du weißt auch schon, wer sie dir geben kann.

    Zu viert betretet ihr den Speisesaal und du setzt dich sofort zwischen Hidan und Kakuzu, weil du genau weißt, dass Tobi sich ganz sicher nicht in ihre Nähe setzen wird. Du alberst noch ein wenig mit Hidan herum, bis du unauffällig den Blick schweifen lässt um nach Itachi Ausschau zu halten. Doch er ist nicht da, ebenso wenig Kisame. Die Beiden sind bestimmt auf einer Mission, denkst du und eine leichte Panik macht sich in dir breit. Jetzt fühlst du dich etwas hilflos und zerrissen, aber du hältst dich einfach an das, was Konan dir gesagt hat und bleibst immer in der Nähe der Anderen. Konan, wo ist sie überhaupt? Hektisch blickst du dich um, doch dann entdeckst du sie und atmest erleichtert aus. „Ey Kleine, warum so nervös?“, grinst Hidan dich versaut an und kneift dir in die Hüfte. Du grinst nicht weniger versaut zurück, dann kommt glücklicherweise das Essen. Die ganze Zeit über versuchst du Konans Blick einzufangen, doch sie weicht dir ständig aus. Was hat sie nur? Du hast ein schlechtes Gefühl und beschließt sie nach dem Mittagessen darauf anzusprechen.

    Nach dem Essen verlässt einer nach dem anderen den Speisesaal, du bleibst auf deinem Platz und wartest auf eine günstige Gelegenheit Konan anzusprechen. Sie ist nicht allein, Pain ist bei ihr, was dich nicht besonders wundert, schließlich ist es ein offenes Geheimnis, dass sie mehr sind als nur Freunde. Es hat keinen Zweck darauf zu warten, dass Pain verschwindet, also erhebst du dich schnell um die Beiden zu erwischen, bevor sie auf den Flur treten, auf dem mit Sicherheit die Person aus der Dunkelheit lauert, Tobi. Also springst du auf und wirfst dabei deinen Stuhl um, welcher mit einem lauten Knall zu Boden fällt. Erschrocken drehen sich die Beiden um und starren dich überrascht an. „Alles in Ordnung?“, fragt Konan mit besorgtem Gesichtsausdruck, sie scheint nicht sauer zu sein, denkst du glücklich und gehst auf sie zu. Als du sie erreichst, blickst du vorsichtig um die Ecke um sicher zu gehen, dass ihr drei allein seid, dann flüsterst du ihnen zu: „Es gibt da etwas...ähm...worüber ich mit euch reden muss, denke ich...“, deine Stimme ist zittrig, du bist dir immer noch nicht sicher, ob es die richtige Entscheidung ist, es jemandem zu erzählen, dein Geheimnis zu lüften. Aber nun hast du es ausgesprochen, es führt kein Weg mehr zurück. Pain sieht dich mit ausdrucksloser Miene an und nickt schließlich. „Das denke ich auch, Tenshi. Lasst uns in mein Büro gehen“.

    Der Schatten und das Frösteln, dass dich auf dem Weg über den Flur begleitet, entgeht dir nicht. Du siehst dich misstrauisch um, Konan bemerkt es, nimmt deine Hand und sieht dich fragend an. „Er ist nicht hier“, sagt Pain plötzlich mit tiefer fester Stimme. Du erschrickst und auch Konan zuckt kurz zusammen. „Wer? Wen meinst du?“, fragt sie vorsichtig. Es dauert einen Moment, bis Pain antwortet. „Denjenigen, dem der Schatten gehört, den Tenshi fürchtet“. Du machst große Augen. Woher weiß er bloß davon? „Er ist nicht hier. Es ist ein Jutsu.“ Mit diesen Worten hält er an, formt eine schnelle Fingerzeichenreihenfolge und mit einem zischenden Geräusch löst der Schatten sich langsam auf. Konan und du seid wie erstarrt, Pains Wissen, seine Macht und seine Kraft sind wirklich sehr beeindruckend, denkst du und spürst wie Bewunderung und Dankbarkeit in dir aufsteigt. „Weiter“, befiehlt er und ihr setzt euch wieder in Bewegung.

    Endlich habt ihr Pains Büro erreicht, hier fühlst du dich sicher. Er schließt die Tür und legt zusätzlich ein Siegel auf, nichts und niemand wird euch stören. Nun nimmt er in seinem Schreibtischsessel Platz und bietet euch zwei gemütlich wirkende Sessel ihm gegenüber an. Es entgeht dir nicht, dass Konan ihren unauffällig etwas näher zu ihm rückt, du lächelst leicht und spürst gleichzeitig einen kleinen Stich im Herzen, als in deinen Gedanken kurz Itachis Bild aufflackert. Du reißt dich zusammen und machst es dir so bequem wie möglich, doch du bist innerlich angespannt wie verrückt. Deine Muskeln und Sehnen schmerzen. „Also gut. Hier sind wir. Du wolltest uns etwas sagen“, beginnt Pain und richtet seinen Blick fest auf dich. Nervös rutschst du auf deinem Platz hin und her, gräbst deine Fingernägel in die Lehne und beginnst zu schwitzen. Konan nimmt vorsichtig deine Hand in ihre. „Tenshi, ich versichere dir, dass du hier in Sicherheit bist, du brauchst dich nicht zu fürchten. So lange du bei mir bist, kann und wird er dir nichts tun“, sagt der Leader nun in einem sanfteren Ton. Er weiß es, denkst du verstört, aber woher? „Pain, ich verstehe nicht ganz, woher...“, mehr bringst du nicht über die Lippen. Pain lächelt, Konan ist ebenso überrascht wie du dies zu sehen, es ist wie ein Wunder. „Tenshi, ich weiß mehr, als du denkst, als ihr alle denkt. Ich habe euch genau studiert, jeden einzelnen, über Jahre hinweg, noch bevor es Akatsuki überhaupt gab. Ich kenne viele Geheimnisse, die eurer Dörfer, eurer Clans und natürlich eure eigenen. Ich weiß zu jeder Zeit ganz genau, was vor sich geht, auch hier im Hauptquartier und ich weiß somit auch ganz genau, was es mit dir auf sich hat. Ich habe damals entschieden dich auf zu nehmen, um einem guten Freund das Leben zu retten. Ich habe viele lange Gespräche mit Itachi geführt, ich kenne die Geschichte, es gibt also nichts, was du mir nicht sagen kannst, oder Konan“, dabei sieht er deiner Freundin fast liebevoll in die Augen. Sie scheint jedoch nicht ganz zu verstehen, worum es hier eigentlich geht. Du bist erst einmal sprachlos. „Ich habe Itachi versprochen dich zu beschützen, wir alle haben das“, diese Worte versetzen dich endgültig in einen Schockzustand, was hat er da gesagt? Sie alle? Er bemerkt deinen Schrecken und fährt fort. „ Sie wissen, dass es von extremer Wichtigkeit ist, dich nie aus den Augen zu lassen und zu schützen, so gut sie können. Das haben sie schon getan, noch bevor du im HQ eingetroffen bist. Und mit Hilfe eines speziellen von mir entwickeltem Jutsus, habe ich Teile ihrer Selbst in deinem Ring versiegelt, sodass sie sofort spüren, wenn du Angst oder ähnliches empfindest. So konnten sie immer dann zur Stelle sein, um dir zu helfen“. Nun geht dir ein Licht auf. Das Puzzle fügt sich langsam zusammen und die Dinge ergeben einen Sinn. Die Sache im Wald... Damals in der Nacht im dunklen Gang, du hattest panische Angst, plötzlich war Kakuzu da um dir zu helfen, heute Morgen im Flur, Deidara und Sasori...es gab so viele Situationen, jetzt verstehst du es. Eine Frage hast du jedoch: „Du weißt wer es ist!“
    Der Leader nickt wissend und Konan blickt hektisch von einem zum anderen. „Wir alle wissen es, wir wussten es von Anfang an. Wir hatten einen Plan, wir wollten ihn überlisten, doch die Gelegenheiten waren stets ungünstig. Dann kamst du und der Plan nahm langsam Gestalt an. Er wollte dich von der ersten Sekunde an, er ist besessen von der Vorstellung die Weltherrschaft an sich zu reißen. Er ist völlig größenwahnsinnig. Seit über hundert Jahren streift er durch die Welt, bringt Menschen um und raubt ihnen ihr Bluterbe, was normalerweise unmöglich sein sollte, doch er ist stark. Sogar sehr stark. Er hat eine Möglichkeit gefunden, ein spezielles Jutsu mit dem es ihm nun doch möglich ist. Um ihn zu besiegen, braucht es einiges an Kraft. Daraufhin bildete sich Akatsuki, es sollte den Anschein haben, dass es seine Idee war, doch die wahren Hintergründe sind die, dass sich die stärksten Shinobi zusammen getan haben um ihn zu entmachten und zu besiegen und nun ist der Tag fast gekommen“. Verträumt blickt er zur Decke. Du bist erstaunt über all das, damit hättest du nicht gerechnet. Du hast dir all das also nicht nur eingebildet, der Nebel lüftet sich nun vollständig. Du siehst nun völlig klar und hältst erschrocken die Luft an. „Er ist es also wirklich“, sagst du mit heiserer Stimme. Pain sieht dir tief in die Augen und nickt. Du bist geschockt, fühlst dich dennoch bestätigt. Konan ist verwirrt. „Ähm...von wem reden wir?“
    Pain schweigt einen Moment, dann spricht er seinen Namen aus.
    „Madara Uchiha“.

    Es dauert einen Moment, bis ihr euch wieder gefangen habt. Immer wieder wiederholst du seinen Namen in deinen Gedanken und es läuft dir eiskalt den Rücken runter. Die ganze Zeit über hat er versucht dich deines Kekkei Genkai zu berauben, all die Schlechten Gefühle hat er auf dich übertragen, hat versucht dich zu schwächen und zu überlisten. All die Fragen, die Neugier, die er an den Tag gelegt hat, du siehst nun alles glasklar. Und Itachi...er ist derjenige, der seine Jutsus erkannt und unbrauchbar gemacht hat, das Taubheitsgefühl...alles macht nun Sinn. Ein Gefühl der Wärme und Zuneigung breitet sich in dir aus. Akatsuki, deine Freunde, deine Familie, sie waren immer bei dir, haben dich immer beschützt. Du musst unwillkürlich lächeln bei dem Gedanken an sie. Tränen der Dankbarkeit sammeln sich in deinen Augen. Was wird nun passieren? Wie wird es weiter gehen?

    „Tenshi?“, Konan reißt dich aus deinen Gedanken, sie sieht dich mit großen Augen an und hält immer noch deine Hand. „Du wolltest uns etwas erzählen. Deine Geschichte, nicht wahr?“
    Für einen kurzen Augenblick hältst du inne und wirfst dem Leader einen vorsichtigen Blick zu, dieser nickt nur und sagt: „Tu es, auch sie hat ein Recht darauf es zu erfahren. Du kannst ihr vertrauen, so wie du mir vertrauen kannst. Du hast nichts zu befürchten. Ganz Akatsuki steht hinter dir.“ Du sammelst dich, suchst nach den richtigen Worten und beginnst damit, deine Geschichte zu erzählen:

    „Die Menschen wundern sich oft, warum mein Clan zum größten Teil nur aus Frauen besteht und warum immer wieder Mitglieder verschwinden. Dafür gibt es einen ganz bestimmten Grund, es ist ein Geheimnis, es nennt sich: Das geheime Band. Es verbindet uns mit dem Uchiha-Clan. Es ist eine Laune der Natur. Das Band bindet uns aneinander. Die Männer des Uchiha-Clans brauchen uns und wir brauchen sie. Es ist unseren Frauen nicht möglich, Kinder mit anderen Männern zu zeugen und auch das Sharingan kann nur aus dieser Paarung hervor gehen. Die Natur hat es so eingerichtet, dass unsere Gene perfekt aufeinander abgestimmt sind. Jede Generation bringt zwischen zwei und drei kompatible Pärchen hervor, welche dazu bestimmt sind, die Linie fort zu führen. Es ist uns vorbestimmt. Unser ganzes Leben richtet sich danach. Wir besitzen nicht nur das Bluterbe der Gedankenkontrolle, sondern auch spezielle heilende Fähigkeiten. Diese sind enorm wichtig für die Uchiha-Männer, da es nur uns möglich ist, sie vor der Erblindung zu bewahren oder sie von ihr zu befreien und sie von ihrer Krankheit zu heilen, sollte diese auftreten. Wir sind also aufeinander angewiesen, es ist unser Schicksal, es ist uns vorbestimmt. Für jede Frau meines Clans und für jeden Mann des Uchiha-Clans gibt es nur einen kompatiblen Partner im Leben. Meiner ist Itachi Uchiha! Vom Tag unserer Geburt an, verbindet uns das Band, es wird stärker, je älter wir werden. Irgendwann kommt der Tag, an dem wir aufbrechen um nach unserem Partner zu suchen, wir können gar nicht anders, wir sind miteinander verbunden, wir brauchen uns. So bin ich hier hingekommen, ich habe nach ihm gesucht und ihn gefunden.“

    Schweigen. Konan steht die Fassungslosigkeit ins Gesicht geschrieben und Pain sieht teilnahmslos aus, wie immer. „Das ist ja so romantisch“, schluchzt deine liebe Freundin und tupft sich eine Träne aus dem Augenwinkel. In dem Moment greift Pain nach ihrer Hand und drückt sie leicht. Sofort überkommt dich ein Anflug von Traurigkeit und Neid, wie gerne hättest du ihn nun hier bei dir, doch er ist nicht da. Du siehst verlegen zu Boden. „Er wird bald wieder hier sein“, sagt Pain plötzlich, du siehst überrascht auf. „Und wenn er wieder da ist, darfst du keine Zeit verlieren Tenshi. Sowohl seine Krankheit, als auch seine Erblindung sind schon sehr weit fortgeschritten. Madara wird versuchen dich daran zu hindern ihn zu heilen, da er es auf Itachis Sharingan abgesehen hat, aber mach dir keine Sorgen, darum werden wir uns kümmern“. Er klingt so zuversichtlich, dass du dich innerlich entspannst und eine tiefe Dankbarkeit für deinen Leader empfindest. Du siehst ihm tief in die Augen, er scheint zu verstehen und der Hauch eines Lächelns legt sich auf seine Lippen.

    Plötzlich gibt es einen unglaublich lauten Knall, der die komplette Höhle erzittern lässt. Bücher und andere Dinge fallen aus den Regalen und im Bruchteil einer Sekunde seid ihr drei aufgesprungen und zur Tür geeilt. „Wartet hier“, befiehlt Pain und tritt auf den Flur. Konan und du bleibt verängstigt zurück. Die Lichter sind erloschen und es herrscht völlige Dunkelheit. Ihr riecht Rauch und haltet euch die Hände vor Nase und Mund. „Wir müssen hier raus“, sagst du deine Freundin und willst sie mit dir ziehen, doch sie rührt sich nicht. Anweisung des Leaders hin oder her, hier geht es schließlich um Leben und Tot. Doch sie bewegt sich immer noch nicht, stattdessen blickt sie starr in die Richtung, in die Pain verschwunden ist. Du stockst einen Augenblick. Was würdest du tun, wenn es Itachi wäre? Du packst sie am Arm und zerrst sie in die Richtung, in der Hoffnung Pain schnell zu finden. Der Rauch wird immer dichter und du hast große Angst um deine Freunde. Leichte Panik macht sich in dir breit doch du musst jetzt unbedingt die Ruhe bewahren. „Da“, sagt Konan plötzlich und deutet mit dem Finger auf den großen Trainingsraum. Ihr bleibt stehen und horcht in die Stille. Sie hat Recht, von dort kommen Kampfgeräusche. Ihr rennt los um euren Freunden, eurer Familie zu Hilfe zu eilen. Bitte mach, dass niemandem etwas passiert ist, betest du in Gedanken und wischst dir die Tränen von deinem russgeschwärtzem Gesicht. Als ihr die Halle betretet, bietet sich euch ein Bild des Grauens. Es wirkt wie eine brutale Kampfszene aus einem Kriegsfilm, du hältst geschockt die Luft an.

    Madara/Tobi scheint seine eigene kleine Armee erschaffen zu haben. Die Ninjas, die da kämpfen sehen aus wie lebende Tote und du vermutest, dass sie auch genau das sind. Dir läuft ein Schauer über und kneifst angestrengt die Augen zusammen um alles genau sehen zu kennen. Hektisch lässt du deinen Blick schweifen und suchst nach den anderen. Du entdeckst sie, einen nach dem anderen. Kisame ist euch am nächsten, er hat gerade einen riesigen Wasserhai erschaffen auf dem er nun auf seinen Gegner zu surft. Ein Stück hinter ihm steuert Sasori einige seiner Marionetten, während Deidara über dem ganzen Geschehen kreist und einen Tonvogel nach dem nächsten fliegen lässt, er blutet stark am Kopf, wahrscheinlich eine Platzwunde, denkst du und wünschst dir sogleich ihm helfen zu können. Es tut dir so unendlich weh sie da alle so kämpfen zu sehen und du betest, dass ihnen nichts Schlimmeres passiert. Im nächsten Moment, rennt ein untoter Ninja auf euch zu, ihr zuckt erschrocken zusammen, doch bevor er euch erreicht, wird er schon von Hidans Sense aufgespießt, dieser gibt ein völlig verrücktes Lachen von sich und stürzt sich wieder in den Kampf. Konan blickt sich panisch im Raum um, als sie Pain schließlich gegen vier Ninjas kämpfend erblickt, reißt sie sich los und rennt zu ihm. Du willst sie festhalten, doch sie ist zu schnell. Der Krach von Deidaras Explosionen ist ohrenbetäubend und es herrscht das reinste Chaos. Hidan hat einen Arm verloren, ohne groß darüber nach zu denken, eilst du ihm zu Hilfe. Der Rauch vernebelt dir die Sicht, überall liegen Leichen, was deine Suche enorm erschwert. Schließlich hast du den Arm gefunden, als du dich bückst, um ihn auf zu heben, fliegen etliche Schnüre über dich hinweg. Es ist Kakuzu, der dir den Rücken frei hält. Dankbar nickst du ihm zu und deutest auf Hidans Arm in deiner Hand. Er versteht und kämpft sich zu dem Jashinisten durch, während du diesmal Deckung gibst. Du kämpfst wie du noch nie gekämpft hast, obwohl es dir meist zuwider ist, macht es dir in diesem Fall nichts aus, da die Gegner offensichtlich schon einmal tot waren. Einer erwischt dich hart an der Schläfe, etwas Warmes läuft dir über das Gesicht und du siehst für einen kurzen Augenblick Sternchen. Eine von Sasoris Marionetten eilt auf dich zu und bildet eine sichere Mauer, bis du dich wieder gefangen hast. Du schenkst ihm ein dankbares Lächeln, welches er erwidert. Nicht weit von ihm entfernt kämpfen Konan und Pain Seite an Seite, ein ungewohnter Anblick, denkst du und schwenkst nach links, wo Kisame eine Wasserdrachenbombe losschickt um drei Gegner außer Gefecht zu setzen. Moment mal. Kisame? Erst jetzt wird dir bewusst, dass er wieder da ist, das heißt, dass auch Itachi wieder hier sein muss. Aber wo ist er? Und wo ist Tobi/Madara? Die Erkenntnis trifft dich wie ein Faustschlag. „Tenshi“, jemand ruft deinen Namen, es ist Pain. Er deutet mit dem Kopf in die Richtung die du nie wieder einschlagen wolltest. Der dunkle unheimliche Gang. „Beeil dich“, ruft er dir hinterher, du hast das Schlachtfeld schon zu Hälfte überquert. Du rennst so schnell, dass du glaubst den Boden unter den Füßen zu verlieren. Es ist so wahnsinnig dunkel und kalt, die Luft ist feucht und es riecht modrig, du erzitterst bei der Erinnerung an die Angst die du damals verspürt hast. Davon ist nun nichts mehr übrig, du bist wild entschlossen, komme was wolle! Du wirst Itachi retten! Es ist so dunkel, dass du die eigene Hand vor Augen nicht siehst, doch du vertraust darauf, dass Itachi dich leiten wird. Du konzentrierst deine Gedanken auf ihn und rennst immer weiter. Dann plötzlich spürst du das Band zwischen euch, er ist ganz in der Nähe. Er kämpft, du spürst seine Anstrengung, doch du spürst noch etwas, Erschöpfung! Er ist fast mit seinen Kräften am Ende, Pain hatte Recht, du musst dich beeilen, die Krankheit raubt ihm wahnsinnig viel Kraft. Du hast nicht mehr viel Zeit. Du zerreißt dir die Kleider an einer spitzen Felskante, gerätst kurz ins Straucheln, fängst dich aber sofort wieder und erblickst endlich ein Licht am Ende des Tunnels. Jetzt hörst du sie stöhnen, hörst die Schläge und Tritte. „Halte durch, Itachi, bitte halte durch“, betest du leise vor dich hin. Dann erreichst du endlich das Ende des Ganges und landest in einer kleineren schwach beleuchteten Höhle die anscheinend als eine Art Labor benutzt wird. Madara! Dieses Monster, denkst du voller Schrecken, an all die Dinge die er womöglich hier in diesem Raum treibt. Itachi! Er sieht schlecht aus, er ist blass und seine Augen sind blutunterlaufen. Das schwarze Haar klebt an seiner schweißnassen Stirn. Seine Bewegungen sind schwächer als gewohnt, trotzdem immer noch viel stärker als normal und in seinen Augen liegt ebenfalls diese wilde Entschlossenheit, die auch du verspürst. Voller Hass auf seinen Gegner aktivierst du dein Kekkei Genkai, gegen das Sharingan immun zu sein, verschafft dir einen Vorteil. Du bist nicht die beste im Thai-Jutsu, also beschließt du im Nahkampf einfach ein paar medizinische Jutsus anzuwenden. Du wirst jemanden wie Madara Uchiha damit zwar nicht besiegen können, doch du kannst Itachi etwas Zeit verschaffen um den alles entscheidenden Treffer zu landen. Also stürzt du dich in den Kampf, das Ziel vor Augen.

    Madara/Tobi hat dich bereits entdeckt, es scheint ihn nicht sonderlich zu stören, er lässt sich nicht irritieren. Mit einer lässigen Handbewegung schleudert er dich federleicht davon. Du prallst mit voller Wucht auf einen Glastisch, welcher sofort unter dir zerbricht und dir die Arme aufschneidet. Vorsichtig rappelst du dich wieder auf, ziehst einen Großteil der Scherben aus deiner Haut und startest einen neuen Angriff. Diesmal triffst du ihn am Oberschenkel und lähmst seine Muskeln, er gerät ins Straucheln, jedoch nicht stark genug. Du willst das gleiche mit seinem Arm anstellen, als dich seine Faust genau am Auge trifft. Erschrocken ziehst du die Luft ein und siehst schon zum zweiten Mal am heutigen Tag Sternchen. Du fängst Itachis besorgten Blick ein und gibst ihm über euer Band zu verstehen, dass er sich nicht zu sorgen braucht und sich konzentrieren soll. Er nickt und landet ein paar wirklich gute Treffer. Mühsam rappelst du dich auf, stark blutend und mit hämmernden Kopfschmerzen. Doch du beißt die Zähne zusammen und berührst Madara mit nur zwei Fingern ganz leicht am Ellenbogen, das reicht, er schreit vor Schmerzen auf und schlägt mit der anderen Hand nach dir. Du weichst dem Schlag aus. In diesem Moment ergreift Itachi seine Chance und attackiert ihn von hinten. Er will sich wehren, doch bevor er sich umdrehen kann, trifft ihn dein Fuß bereits unter seinem Kinn, Knochen knacken und ein Stück seiner Maske bricht ab und fällt zu Boden. Ein fassungsloses Sharingan starrt dich erschrocken an, als Itachi dem großen Madara Uchiha mit letzter Kraft den Gnadenstoß gibt. Was dann folgt, läuft nur noch in Zeitlupe ab:

    Madara/ Tobi sackt leblos in sich zusammen. Itachi lässt das Schwert fallen und sieht dich mit leeren Augen an als er auf die Knie geht. Mit letzter Kraft schickt er dir noch all die Liebe und Zuneigung dir er für dich empfindet, doch es ist nur noch ein schwaches Flackern in eurem Band. „Nein“, flehst du mit zitternder tränenerstickter Stimme und stürmst auf ihn zu um ihn auf zu fangen. Du schmeißt dich vor ihn und schlingst die Arme um seinen schlaffen Körper. Er ist ganz kalt und verschwitzt. Vorsichtig legst du ihn auf den Boden und hältst sein Gesicht in deinen Händen. Ganz langsam öffnet er die Augen einen Spalt und zwingt sich zu einem kleinen verkrampften Lächeln, welches dir nur noch mehr Tränen in die Augen treibt. „Gut gekämpft“, flüstert er mit rauer Stimme und du gibst ein abfälliges Lachen von dir während du seine Wangen streichelst. „Ist das alles was du mir sagen möchtest?“ Du lächelst ihn voller Liebe und Hingabe an, Tränen tropfen von deinem Gesicht auf seines. Zärtlich wischst du sie fort. „Nein“, flüstert er, du beugst dich über ihn und schickst ihm all deine Gefühle über eure Berührung. Er lächelt und schließt die Augen. „ Nein, Itachi!“, rufst du panisch mit wild klopfendem Herzen. Gott sei Dank, er öffnet die Augen wieder. „Ich liebe dich. Ich liebe dich so sehr“, sagst du immer und immer wieder. Ihr seht euch tief in die Augen, die Welt um euch herum verschwindet vollkommen. Jetzt gibt es nur noch dich und Itachi, so wie das Schicksal es gewollt hat. Ihr habt euch gefunden. Endlich. Du hältst sein Gesicht in deinen Händen, schließt die Augen und legst deine Lippen auf seine. Ein Feuerwerk der Gefühle wird entfacht. Ihr versinkt in diesem Kuss, werdet eins und schwört euch hiermit wortlos ewige Liebe und Treue. Euer Band glüht auf und explodiert fast an all den Emotionen die es transportieren muss. Dann ist es vorbei.

    Als die anderen eintreffen erwartet sie ebenfalls ein Bild des Schreckens. Das Labor ist völlig zerstört. Überall ist Blut und vor ihren Füßen liegt der besiegte Madara Uchiha, lange Zeit bekannt als Tobi. Sie trauen ihren Augen kaum. „Sie haben es tatsächlich geschafft“, sagt Deidara. „Ja, aber zu welchem Preis“, antwortet ihm Pain und Konan gibt ein Schluchzen von sich. Erst jetzt bemerken sie das ganze Ausmaß. Itachi liegt schwer verletzt dem Tod nahe am Boden und du kniest mit schmerzverzerrtem Gesicht über ihm. Du hast bereits mit der Heilung begonnen, doch der Kampf hat dir wahnsinnig viel abverlangt und du machst dir ernsthafte Sorgen, nicht mehr genug Chakra zu haben, deine große Liebe heilen zu können. Es zerreißt dich innerlich, dein Leben lang hast du darauf hin gearbeitet ihn zu heilen und jetzt soll es nicht sein? Das darf nicht sein! Das kann nicht sein! Du setzt alles was du hast in deine heilenden Hände und wirst von Sekunde zu Sekunde schwächer. Dicke Tränen laufen dir über die Wangen. „Was hast du Tenshi-Engel“, hörst du Sasoris liebe Stimme hinter dir. „Funktioniert es nicht, oder was?“, Hidan, für seine Verhältnisse zurückhaltend. Du gibst ein leises Schluchzen von dir und schüttelst den Kopf. Du bringst keinen Ton raus. Aber Pain: „Sie ist selbst zu schwer verletzt worden, ihr Körper verwendet den letzten Rest ihres Chakras für die Selbstheilung“. Es ist wahr, du bist am Ende, selbst der Ohnmacht nahe. Bei dem Gedanken daran Itachi zu verlieren, spürst du, wie du innerlich daran zerbrichst, Stück für Stück. Dein Körper bebt unter dem Schmerz und der Trauer, als sich plötzlich eine warme Hand auf deine Schulter legt. Du siehst auf. Da stehen sie. Kisame, Deidara, Sasori, Hidan, Kakuzu, Konan, Pain und Zetsu. Deine Freunde, deine Familie. Sie alle sind hier um dir zu helfen. Gemeinsam könnt ihr es schaffen. Sie alle knien sich im Kreis um dich und Itachi. Jeder legt seine rechte Hand auf deine. Du spürst wie ihr Chakra durch dich hindurch fließt, durch deine Hände, direkt in Itachis Körper. Langsam zeigt es Wirkung. Sie Farbe kehrt in sein Gesicht zurück und du spürst wie seine inneren Verletzungen heilen. Dann sind seine Augen dran. Wieder und wieder fährst du mit den Händen seinen Körper auf und ab, bis du den Herd seiner Krankheit gefunden hast. Du konzentrierst all euer Chakra auf diese Stelle und brennst die Krankheit praktisch aus ihm heraus. Er bäumt sich auf vor Schmerzen, doch Kisame und Hidan halten ihn fest. Es dauert noch einige Sekunden, dann habt ihr es geschafft. Alle sehen erschöpft aus, aber auch zufrieden und stolz. Ihr seht euch an. Tränen der Freude laufen dir und Konan über das Gesicht. „Wir haben es geschafft, er ist geheilt“, sagst du überglücklich mit zitternder Stimme und küsst deinen Itachi. Endlich schlägt er die Augen auf und lächelt dich zärtlich an. „Ich liebe dich“.

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Das Geheime Band- Eine Akatsuki-Lovestory
Das Geheime Band- Eine Akatsuki-Lovestory
Unheimliche Dinge geschehen auf deinem Weg.Dunkelheit...da!...ein Geräusch...ein Schatten...da ist jemand...du bist nicht allein...er lauert in der Dunkelheit...er beobachtet dich...Sie sagte: "Du wirst wissen, dass er es ist". Nichts ist so w...
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2012-02-06
407D
Naruto

Kommentare Seite 1 von 1
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Yoko ( 45456 )
Abgeschickt vor 588 Tagen
Hey, ich wusste gar nicht dass Itachi ein Kunstliebhaber ist... Aber egal. Ich fand die Geschichte recht annehmbar (wenn man sich manch andere Story anschaut, ist das hier eine Glanzleistung...).
Itachi ( 34571 )
Abgeschickt vor 924 Tagen
Wir streiten uns nicht. Da ich ein sehr hilfsbereiter Mensch bin * hüstel, hüstel* will ich keine Ahnung helfen mehr über unsere Organisation aufklären und sie mit allem vertraut machen damit sie eine von uns wird. zumal ich es hasse mich zu streiten und ich Konflikten zu umgehen oder sie rst recht zu vermeiden. Außerdem streite ich mich nicht wie ihr( Sasori und Deidara) über so ein belangloses Thema wie Kunst. Kunst ist Kunst. Und selbst wenn, sag ich nur eins dazu

:,,Kunst ist der Moment, in dem eine ewige Erinnerung geschaffen wird! Haltbarkeit ist nichts, sondern die Wirkung und Schönheit der Kunst!"
DeidaraUndSasori ( 97811 )
Abgeschickt vor 943 Tagen
@ itachi & keine Ahnung
Kann es sein das ihr euch staendig streitet?-_-
Itachi ( 89560 )
Abgeschickt vor 951 Tagen
Ich verstehe nicht worauf du hinaus willst Lulia?
Lulia ( 05288 )
Abgeschickt vor 985 Tagen
Lest mal Minako schön und tödlich zugleich oder das Eigentum von sasuke uchia dann wisst ihr was Ne gute Story ist
keine Ahnung ( 72705 )
Abgeschickt vor 1023 Tagen
Hier war ich lange nicht mehr.
Itachi ( 72705 )
Abgeschickt vor 1030 Tagen
V.v' Schau dir die Kommentare bei der Seite wo ich dich zum ersten mal geschrieben habe. Das ist sonst richtig, aber nicht ganz
Naruto ( 56997 )
Abgeschickt vor 1030 Tagen
Dassa iyt eina coole Storya
keine Ahnung ( 71644 )
Abgeschickt vor 1031 Tagen
Naruto wurde geboren. Dann mussten sie den kiyuuby besiegen aber dann stirbten die Eltern von ihnen. Da hat der Irimit ihn aufgenommen.
Itachi ( 48345 )
Abgeschickt vor 1031 Tagen
Du sagtest ich zitiere:
Wie cool du bist kive in meiner show mit Sprachfehlern.
Und ja ich gebe dir den Auftrag diese Lovestory zu lesen. Und du sollst mirsagen, was in Narutos Leben alles passiert ist.
keine Ahnung ( 47034 )
Abgeschickt vor 1032 Tagen
Ich versteh deine frage nicht. Tut mir sorry
Itachi ( 46623 )
Abgeschickt vor 1032 Tagen
Ich bin wer? Was kannst du so über...sagen wir mal Naruto alles sagen?
keine Ahnung ( 56997 )
Abgeschickt vor 1033 Tagen
Wie cool du bist kive in meiner show mit Sprachfehlern. Faul bin ich nich.
Itachi ( 59340 )
Abgeschickt vor 1033 Tagen
Keinen Ahnung, sei nicht so faul. Was weißt du überhaupt schon über die Charaktere. Und überhaupt wundert es mich das du meinen Tipp befolgst hast o.ó
keine Ahnung ( 56997 )
Abgeschickt vor 1033 Tagen
Muss ich das lesen? Ich will nicht so viel lesen nur wenn es ein Auftrag ist.
1399672642 ( 68775 )
Abgeschickt vor 17250 Tagen
non
Itachi ( 68775 )
Abgeschickt vor 1050 Tagen
Hey ihr zwei. Ich habe in dem Test:
Deidara, Nagato oder Itachi? ~ Rollenspiel + Love Story
bereits erwähn das ich hier, mit der Erlaubnis von Misaki Hatake einen Itachi/ Akatsuki-Fan-Club erstellen möchte. Das heißt hier treffen sich Itachi als auch Akatsuki- Fans und tauschen ihre Informationen und Gefühle zu ihren Favoriten aus und teilen auch ihre Sorgen, mit den sie sonst keinen sprechen aus. Das ist aber freiwillig. Ich wollte das nämlich machen, weil ich bei dem erwähnten Test eine Person traf, die NOCH unerfahren in Naruto ist und der ch helfen will ein Naruto und Akatsuki Experte zu werden. Und da hier sowieso kaum jemand ist und wenn dann nur die die das gelesen haben, wäre es ein guter Ort um o einen Club zu erstellen. Ich will auch nicht der Präsident des Clubs sein, auch wenn das meine Idee war, aber die Seite gehört Misaki Hatake und ich will das sie Präsident wird. Ich möchte die rechte Hand oder zu Not Vertreter sein, aber lieber will ich hier de
DeidaraUndSasori ( 24515 )
Abgeschickt vor 1090 Tagen
*heul*So suuuper! Die beste Lovestory der Welt! Ich stimme den beiden zu! Voller Emotionen! Und spannend! Und und...mir fällt dazu nur ein wort ein:Unglaublich! Und eine frage so nebenbei! Also:Bist du Autor oder möchtest du mal Autor werden?

Hmm...ich könnte das als Manga zeichnen! Wenn es okay ist...
Itachi ( 80729 )
Abgeschickt vor 1096 Tagen
Als ich sie zum ersten mal gelesen habe, bin ich echt rot geworden ,,^_^,,
Die Geschichte ist einfach voll süß und romantisch ,,^_^,, Ich lieb diese Lovestory von Itachi so sehr... bitte schreib noch so eine... ich würde mich wahnsinnig freuen, bitte =(^_^)= Außerdem stimme ich Nero zu... die Geschichte ist voll dramatisch und Voller Emotionen. Die wahre Liebe kann jedes Hindernis überwinden.
Nero ( 30951 )
Abgeschickt vor 1145 Tagen
Echt dramatisch und echt total geil geschrieben:)
LG