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Stella Mamoru - Wahre Freundschaft

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10 Kapitel - 5.954 Wörter - Erstellt von: Lucy - Aktualisiert am: 2012-02-15 - Entwickelt am: - 1.588 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

Der zweite Teil der Geschichte.
Stella und Lisa haben einen heftigen Streit, der erst durch ein furchtbares Ereignis aufgelöst wird. Mal wieder rettet Stella die Situation – und Lisas Leben. Langsam versuchen beide, in ihr normales Leben zurückzukehren. Doch irgendwas bleibt seltsam. Ist es das noch immer gehütete Geheimnis über die Vergangenheit der beiden? Aber auch Lisa scheint etwas auf der Seele zu liegen. Die Freundschaft der beiden wird auf die Probe gestellt …

1
Einige Wochen vor Weihnachten gerieten Stella und Lisa in einen fürchterlichen Streit. Schon seit Tagen hatte Lisa schlechte Laune, und diesmal fragte Stella nach.
„Das würdest du eh nicht verstehen.“, sagte Lisa missmutig.
„Warum würde ich es nicht verstehen?“
„Weil es so ist!“
„Warum so aggressiv? Liegt es vielleicht an mir?“
Später wusste Lisa nicht mehr, was in diesem Moment in sie gefahren war. Sie sagte etwas, das alles zerstörte.
„Du hast ja keine Ahnung!“, rief sie, „Jemand, der so kaltherzig und egoistisch ist wie du, wird mich niemals verstehen können!“
Als Stella abrupt stehen blieb und auf den Boden starrte, wusste Lisa plötzlich, dass sie zu weit gegangen war. Doch sie kam nicht dazu, sich zu entschuldigen. Stella hob die Hand an ihren Arm, wo sich die Armbänder befanden. Sie band eines der Bänder ab und ließ es zu Boden fallen. Es war jenes, das sie von Lisa bekommen hatte. Wortlos wandte sie sich ab und rannte davon. Lisa hob das Band auf und lief ihr nach, doch sie war nicht schnell genug.
„Stella! Warte doch, Stella! Bitte! STELLA!“
Atemlos blieb Lisa stehen. Doch Stella kam nicht zurück.
Seit Wochen hatte Stella kaum ein Wort gesagt. Besonders Lisa gegenüber nicht. Von Alexa, die nachfragte, ob irgendwas passiert sei; erfuhr Lisa, dass Stella auch sonst nicht viel sprach. Scheinbar lag das an dem Streit.
Auch Lisa hatte sich verändert, seit der Kontakt zu Stella unterbrochen war. Sie hatte zu nichts mehr Lust, wurde schlechter in der Schule, spielte nicht mehr Gitarre. Wenn sie alleine war, und das war sie oft, weinte sie viel. Oft stand sie am Fenster, wo sie früher immer Stella beim Violine spielen zugehört hatte. Doch jetzt war Stellas Violine stumm, und blieb es auch.

Kommentare (2)

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Ruby (96290)
vor 637 Tagen
Lucy, das ist einfach nur fantastisch mach bitte weiter so!
cara mia (38045)
vor 917 Tagen
Toll 💛💙💜💚