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Stella Mamoru

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12 Kapitel - 7.817 Wörter - Erstellt von: Lucy - Aktualisiert am: 2012-02-01 - Entwickelt am: - 1.811 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

Stella ist in der zwölften Klasse, unglaublich hübsch und sehr beliebt. Sie setzt sich oft für andere ein und denkt selten an sich selbst. Lisa bewundert sie schon lange und freut sich wahnsinnig, als sie sich ein wenig mit ihr anfreundet. Bald merkt sie, dass Stella in Wirklichkeit ganz anders ist.

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Lisa wich einen Schritt zurück, als Robert die Hand hob. Sie war sicher, er würde zuschlagen; doch jemand fiel ihm in den Arm. Verwundert sah Lisa auf. Sie kannte das Mädchen, welches jetzt vor ihr stand.
Ihr Name war Stella. Sie ging in die zwölfte Klasse und war mit ihren achtzehn Jahren eine der ältesten Schüler. Sie war groß und schlank; hatte lange, rotbraune und etwas wellige Haare, die sie immer offen mit einem Haarband trug; und war stets modisch gekleidet. Oft setzte sie sich für die Schwächeren ein und stellte alles und jeden vor sich selbst. In der Schule hatte sie den Ruf; dass jeder, der mit ihr befreundet war, unter ihrem Schutz stand; und so ganz unbegründet war das nicht. Weiterhin hieß es, dass sie niemanden grundlos schützte; und sie wurde von allen bewundert, denn man hatte das Gefühl, dass sie über den Dingen stand.
Robert zog wütend seine Hand zurück, holte aus und wollte nun Stella schlagen. Doch die war blitzschnell, wich ihm aus und stieß ihn dann zur Seite. Kurz darauf saß Robert verdattert am Boden.
„Eigentlich bin ich ein Mensch der Worte.“, sagte Stella ruhig, „Aber manchmal kommt man so einfach nicht weiter.“
Mit diesen Worten drehte sie sich um, nickte Lisa zu und ging. Lisa zögerte nicht und folgte ihr.
„Danke, Stella.“, sagte sie, „Aber warum hast du …?“
„Warum ich dich geschützt habe, willst du bestimmt wissen.“, fiel ihr Stella ins Wort, „Weil ich Ungerechtigkeit absolut nicht ausstehen kann.“
Lisa sah sie an. Ihr fiel ein, was über Stella erzählt wurde.
„Stehe ich jetzt … unter deinem Schutz?“
Stella lachte. Es war das erste Mal, dass Lisa sie lachen sah.
„Ja, das tust du wohl.“, meinte sie.
„Was ist daran so lustig?“, wollte Lisa wissen. Stella sah sie an.
„Ich bin nicht so, wie alle sagen.“, erklärte sie, „Und von mir aus lauf jetzt los und erzähl allen, dass Stella nur ein hilfloses kleines Mädchen mit äußerer Fassade ist.“
„Du denkst, das würde ich tun?“
Lisa merkte, dass sie Stella verwirrt hatte. Die sonst so schlagfertige Schülerin war sprachlos.
„Ich mag dich. Warum sollte ich dich hintergehen?“, fuhr Lisa fort, „Das wäre ungerecht, und du kannst Ungerechtigkeit nicht ausstehen, nicht wahr?“
Stella blieb stehen und sah sie lange an. Dann lächelte sie und wandte sich um.
„Komm mal mit.“, sagte sie. Lisa war überrascht, folgte ihr aber. Stella führte sie zu einem verborgenen Platz zwischen Büschen und Bäumen. Dort stand eine kleine Holzhütte. Stella schob den Vorhang, der wohl die Tür ersetzen sollte, zur Seite und gab Lisa ein Zeichen, einzutreten. Lisa gehorchte und riss erstaunt die Augen auf. Überall hingen Zeichnungen, sehr gelungene; Geschichten oder ähnliches.

Kommentare (2)

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Ruby (96290)
vor 699 Tagen
Lucy, das ist einfach nur fantastisch mach bitte weiter so!
cara mia (38045)
vor 979 Tagen
Toll 💛💙💜💚