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Kakashis Lovestory ♥ One Shot

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1 Kapitel - 4.170 Wörter - Erstellt von: Bebedoll - Aktualisiert am: 2012-02-01 - Entwickelt am: - 7.322 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

Kakashi- Ein bekannter Name in der Ninja Welt.
Allerdings ist er nur für seine Stärke bekannt, nicht für das was sich hinter der Maske verbirgt.
Hier habe ich eine Geschichte geschrieben über ein Mädchen, dass es geschafft hat ihn zu erweichen und die harte Schale zu knacken:)

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    Die Kirschbäume blühten zu jener Jahreszeit in voller Pracht.
    Sie samtigen, rosanen Blüten erinnerten an wehende Vorhänge im Wind.
    Eine leichte Brise säuselte Kakashi eine Symphonie ins Ohr.
    Eine Melodie die ihn an jene Zeit erinnerte, als sein Herz nur der einen Frau gehört hatte.
    Jene Frau die sich sogar ihrem Vater widersetzt hatte um bei ihm zu sein.
    Und schließlich ist ihr das zum Verhängnis geworden...












    "Sind sie Kakashi?"
    Sie sah ihn aus ihren großen blauen Augen an.
    Und genau dieser Moment verlief für Kakashi nur noch in Zeitlupe.
    Er wusste nicht wie aber irgendetwas geschah mit ihm.
    Vielleicht war er ja nur müde.
    "Ja. Kakashi Hatake."
    "Ihnen ist also langweilig?" Sie lächelte sanft und ihre Augen strahlten.
    "Ja kann man so sagen," sagte Kakashi und musste lachen.
    "Na dann kommen sie mit."

    Tatsächlich gab es zu jener Zeit im Dorf Konoha keine einzige Mission die einen anspruchsvollen Rang hatte.
    Und weil Kakashi es nicht ertragen konnte nutzlos in einer Ecke zu sitzen, wollte er sein Dorf tatkräftig unterstützen.
    Wenn es auch etwas so einfaches wie Kindergärtner sein musste.

    Ayumis blaues Kleid wippte sanft mit jedem Schritt den sie tat.
    Kakashi folgte ihr durch einen schmalen Gang, bis sie in einen hell erleuchteten Raum gelangten.
    "Hier sind wir. Die ersten Kinder dürften in Kürze eintreffen. Setzen sie sich doch."
    Mit einer einfachen Handbewegung wies sie ihn auf einen Stuhl in ihrer Nähe.
    "Vielen Dank aber ich stehe lieber."
    Ayumi zuckte gleichgültig mit den Achseln und warf ihr glattes, schwarzes Haar zurück.

    "AYUMI!" Das kleine Mädchen mit den rosanen Haaren stand mit einem strahlenden Lächeln im Türrahmen und stürmte auf Ayumi zu.
    Mit einem Schwung hob sie die Kleine in die Luft und setzte sie wieder am Boden ab.
    "Sakura, das ist Kakashi. Er wird hier als Aushilfe arbeiten."
    Das Mädchen war vier Jahre alt und trug eine rote Schleife im Haar.
    Mit einem prüfenden Blick musterte sie Kakashi und nickte zufrieden.
    "Gut ich werde mich um ihn kümmern."
    Leichtfüßig schritt sie davon und begrüßte ihre restlichen Freunde.
    Ein schelmisches Lächeln zeichnete sich auf Kakashis Lippen ab unter der gewohnten Maske.
    Ayumi wandte sich ihm bestimmt zu und stemmte die Hände in die Hüfte.
    "Glaub bloß nicht, dass du so einfach davonkommst."
    Kakashi wich einen Schritt zurück und er wurde von ihr beauftragt draußen mit den Kleinen zu spielen.

    "Kann ich sie nach Hause bringen?" Der Mann mit den silbrigen Haaren beugte sich über den Tisch von Ayumi und sah sie erwartungsvoll an.
    Ayumi musterte ihn skeptisch und schüttelte den Kopf. Kakashis Miene wurde stutzig.
    "Das wäre keine so gute Idee."
    Aber in Wahrheit war sie dem mysteriösen Jonin sofort verfallen.
    Auch wenn sie nur sein eines Auge gesehen hatte.
    "Wieso denn nicht? Es ist dunkel, die Sterne funkeln. Die perfekten Bedingungen um eine Lady nach Hause zu bringen."
    Ayumi schnappte scharf nach Luft.
    Sie wollte ihm sahen wieso, hielt sich dann aber zurück.
    Dazu kannte ihn zu wenig.
    Kakashi zuckte mit den Schultern und wandte sich dem Flirtparadies.
    Im Gehen drehte er sich noch einmal um und kniff die Augen zusammen, wie Ayumi fand, richtig niedlich aussah.
    Kakashi hob den Finger und lächelte hinter der Maske.
    "Sie werden es bereuen, wetten?"

    Die Straßenbeleuchtung beschien die leeren Straßen nur spärlich.
    Der Mond war ihr Begleiter, die Sterne die Zeugen.
    Ayumi verließ die Kindertagesstätte, schloss ab und machte sich auf den Weg nach Hause.

    Kakashi hockte unbemerkt auf einer Mauer, die Hände hinterm Nacken verschränkt.
    Das Mädchen mit den türkisen Augen hatte keinen Verdacht geschöpft und so blieb er weiter in seinem Versteck.
    'Ob sie wohl nicht mitgekommen war, weil sie schon einen Freund hat?'
    Die Frage hatte ihm schon den ganzen Abend im Kopf herumgeschwirrt.
    Ein leichter Windhauch holte ihn aus seinen abschweifenden Gedanken.
    Sie war weg.
    Schnell beeilte er sich sie einzuholen.
    Zwei Ecken weiter fand er sie wieder, sie schob gerade den Hausschlüssel ins Schloss.
    Das Licht das aus dem Flur drang warf einen hellen Lichtkegel vor ihre Haustüre.
    Dann ging doch ein Licht im Stockwerk darüber an.
    Ein Schatten war dahinter zu erkennen, es war eindeutig ein Mann.
    Er riss die Vorhänge auf und starrte geradewegs in seine Richtung.
    Kakashi wäre beinahe vom Dach gestürzt, so unerwartet war es geschehen.
    Er hoffte er würde ihn im Schutz der Nacht nicht entdecken und regte sich nicht weiter.
    Ein guter Einfall wie sich herausstellte, denn der Mann zog die Vorhänge wieder zu und verschwand in einen anderen Raum.
    Er sah älter aus als erwartet. Um die vierzig Jahre hatte er ganz sicher schon hinter sich.
    Dann drang ein markerschütternder Schrei an sein Ohr.
    Rasch wie der Blitz konzentrierte er sein Chakra und mit einem Satz war er am Gebäude gegenüber angelangt.
    Seine Füße klebten nun an der Fassade des bescheidenen Gebäudes.
    Durch ein kleines Guckloch sah er es. Den unschönen dunklen Fleck an der Wand. Es war nur Wasser, fiel ihm auf.
    Was ihn aber beunruhigte war das Glas das langsam und glitzernd wie Schnee zu Boden rieselte.
    Ayumi stand entsetzt an die Wand gepresst.
    Ihre Haut wirkte bleich und ihr Gesicht völlig fertig.
    Kakashi konnte nur einzelne Worte auffangen die sie sprach.
    Dafür aber jedes einzelne des alten Mannes.
    "Wer war dieser Junge der dir gefolgt ist?"
    Kakashi zuckte zusammen. 'Hat er mich wirklich gesehen!'
    Er schluckte, ließ sich aber nicht beirren.
    Ein merkwürdiges Gefühl breitete sich in ihm aus. Schuld.
    Das hatte er schon einmal gespürt und es hatte ihn zerfressen.
    Ayumi kroch nun am Boden entlang und wischte mit einer Schaufel die Scherben auf.
    'Ich sollte wohl lieber gehen.'
    Die Nacht trug nun das dunkle Geheimnis in sich und ließ Kakashi keine Ruhe mehr.
    Mit einem Mal fühlte er sich verantwortlich für das was geschehen war.
    Was irgendwie auch stimmte. Hätte er nur besser aufgepasst...

    Gegen Kakashis heftige Erwartungen erschien Ayumi am nächsten Tag pünktlich und freudenstrahlend vor dem Kindergarten.
    "Guten Morgen!" Ihr Lächeln färbte auf ihn ab und ließ ihn ebenfalls leicht schmunzeln. Aber wieso?
    Die Sonne schien zu jener Stunde besonders kräftig auf Konoha und kannte kein Erbarmen.
    "Wie wäre es nach der Arbeit mit einem Eis?" Kakashis Herz machte einen Sprung, denn dieser Satz kam schließlich nicht von ihm sondern von Ayumi selbst.
    Nach all dem was sich gestern zugetragen hat?
    "Oder wollen sie nicht?"
    Kakashi schüttelte den Kopf und holte sich damit in die Realität zurück.
    "Unter der Bedingung, dass wir uns von nun an duzen. Und ich würde liebend gerne mit DIR Eis essen gehen."
    Ein Schmunzeln zeichnete sich auf ihren Lippen ab und sie fühlte sich plötzlich so unbeschwert.

    "Sind sie in Konoha geboren?" Kakashi stocherte in seinem Eis herum.
    Wie sollte er es essen ohne die Maske abzunehmen?
    Die Frage hing noch in der Luft während Ayumi ihn fasziniert beobachtete.
    Sie stockte kurz als ihr dann wieder einfiel, dass sie die Antwort ganz vergessen hatte.
    "oh ähm ja tut mir Leid. Nach dem Tod meiner Mutter..."
    Sie und er legten den Löffel gleichzeitig beiseite und sahen sich an.
    Für einen Moment blieben ihr ihre Worte im Hals stecken.
    Seine Augen faszinierten sie. Wie ein schwarzes Loch in das man am liebsten versinken würde.
    Ein charmantes Lächeln war unter der Maske gesehen und Ayumi lief knallrot an.
    "Oh ich tu's schon wieder" Kakashi lachte herzhaft, was ihr Herz für einen Augenblick höher schlagen ließ.
    "Nun ja nach dem Tod meiner Mutter sind mein Vater und ich hierhergezogen."
    Kakashi hob die Augenbrauen. 'Also war es doch ihr Vater.'
    "Wir haben früher in Kirigakure gelebt. Da war's aber zu..."
    Sie suchte in der Umgebung nach den richtigen Worten und ein "Aha!" war zu hören als sie sie fand.
    "...zu bedrückend. Die ganzen Erinnerungen und so. Verstehen sie?"
    Kakashi runzelte die Stirn.
    "Ich meine du! Verstehst du? Entschuldige bitte das ist so ungewohnt."
    Sie blickte schnell auf die Uhr und jegliche Emotion wich aus ihrem Gesicht.
    "Oh nein...Wie schrecklich es tut mir so leid. Ich muss nach Hause mein Vater kommt gleich..."
    Kakashi stellte sich ihr entschlossen in den Weg und sah sie freundlich an.
    "Ich würde gerne deinen Vater kennenlernen. Dürfte ich mitkommen?"
    Ayumi durchfuhr ein Schauer. Sie wollte ihn keinesfalls vergraulen oder ihm von Geschichten erzählen die ihn nur verschrecken würden.
    Also stimmte sie völlig überrumpelt zu.
    Auch Kakashi glaubte für einen Moment todesmutig zu sein, sich dem Mann in den Weg zu stellen der für ihn seine Tochter gestern so übel angeschrien hatte.
    Wie dem auch sei, schließlich war es ja seine Entscheidung.

    Ein Glas Wasser wurde vor Kakashi auf dem Tisch abgestellt.
    Ihr Haus war eigentlich ziemlich nett eingerichtet.
    Die Möbel waren schlicht und auch die Bilder an der Wand gaben dem Ganzen den richtigen Ausdruck.
    Ayumi bemerkte seine Blicke und setzte sich ihm gegenüber.
    "Die hab ich gemalt. Gefallen sie dir?" fragend musterte sie den Jonin der sie nun auch ansah.
    Er fand sie überwältigend. Er hätte in der Tat nie vermutet, dass sie von ihr stammen würden.
    Er nickte bejahend.
    "Sie gefallen mir wirklich sehr. Hast du das irgendwo gelernt?"
    Sie schnalzte mit der Zunge und schüttelte den Kopf.
    "Meine Mutter hat mir das beigebracht. Ich fand es immer total faszinierend."
    Eine Frage spukte in Kakashis Kopf rum, die er aber nicht zu stellen wagte.
    "Ist was?"
    Und ohne es zu wollen, sprach er es aus.
    "Wie ist deine Mutter gestorben?."
    Ihre Miene verkrampfte und ihre Augen wirkten ausdrucklos.
    Wie ein tiefes Loch.
    "Ich wollte dich nicht verletzen. Ich-"
    Beschwichtigend winkte sie ab und rang sich ein mühevolles Lächeln ab.
    "Es ist schon gut. Aber hör mir gut zu."
    Eine belastende Luft lag auf ihnen, wie eine schwere Decke.
    "Es war Neujahr. Mein Vater kehrte von der Arbeit nach Hause. Schon einige Male hatte er es sich mit meiner Mutter verscherzt. Ich habe es schon gespürt. Irgendetwas belastete sie und es würde nicht mehr lange dauern bis das vermutete eintreffen würde. Mein Vater ist ein disziplinierter Mann und kennt keine Reue. Und er kann auch nicht verzeihen. Also es war so. Sie war in einem Zimmer und ihr Chef saß in dem selben Raum. Was für ein gewaltiger Fehler."
    Ihre Augen glitzerten als sich der Film aus Tränen auf ihnen im Licht spiegelte.
    "Er kam also rein und hat alles gleich missverstanden. Als ob das das erste Mal gewesen wäre...Nein denn es war auch das letzte Mal. Er sah ihr nicht mal in die Augen sondern schickte den Mann geradewegs zur Tür. Ich habe aus meinem Zimmer zugesehen. Dann kehrte plötzlich Stille ein und ich dachte es wäre vorbei. Also drehte ich mich um, wollte gerade die Treppe rauf in mein Zimmer als ich ein grauenhaftes Geräusch hörte. Ich wagte nicht mich zu rühren doch wie sehr ich wünschte ich hätte es sofort getan. Dann fasste ich doch den Entschluss nachzusehen.
    Die Tür stand offen, der Schnee fegte hinein während dem eiskalten Sturm. Mein Vater stand alleine in der Tür. Stocksteif. Ich begriff sofort und stürmte an ihm vorbei in die Kälte. Doch sie war weg. Irgendwann später erfuhr ich, dass sie es getan hatte, in der Hoffnung es würde sein Herz erweichen, wenigstens die Liebe seiner Tochter zulassen. Aber dieser Gedanke war fehl am Platz. Was glaubst du was er getan hat? Er war noch härter zu mir als sowieso schon. Aber ich hatte nie auch nur eine Sekunde daran gezweifelt, dass ich es eines Tages schaffen würde. Selbst unter den schwersten Bedingungen. Dass ich ihn dazu bringen kann irgendetwas zu fühlen."

    Ein krächzendes Geräusch, Ayumi fuhr zusammen. Ihr Blut gefror ihr in den Adern und ein dicker Kloß steckte in ihrem Hals.
    Kakashi verstand nicht.
    Bis er dann ins Zimmer kam.
    Der Mann vor dem er gestern noch Angst hatte.
    Ehrfürchtig trat er ihm gegenüber und dachte nicht einmal daran ihn und Ayumi alleine zu lassen.
    Der Blick des Mannes war streng und auch sein Gesicht war wie versteinert.
    "Was tut dieser Mensch hier." Es war keine Frage, sondern eher ein Apell, dass er verschwinden sollte.
    "Mein Name ist Kakashi Hatake."
    "Es ist mir egal wer ihr seid. Verschwindet aus meinem Haus bevor noch etwas passiert."
    "Es tut mir Leid falls ich ungebeten komme. Ich werde gehen."
    Ayumis Vater warf dem ungebetenen Gast finstere Blicke hinterher, die ihn bis zur Tür begleiteten.
    Sie konnten sich nicht einmal verabschieden.
    Die Tür fiel ins Schloss und eine zum Zerreißen gespannte Unruhe lag über ihnen.
    Es würde nicht mehr lange dauern bis sie zersprang.

    Kakashi blieb vor der Tür stehen.
    "Du wirst diesen Jungen nie wieder sehen."
    Kurz und knapp. Keine weiteren Diskussionen.
    Was hätte sie auch sagen sollen.
    Doch dann sprengte ein "Ich hasse dich!"
    die Stille.

    Zwei Wochen war dieser Vorfall nun her.
    Seit dem durfte Ayumi auch nicht in die Arbeit zum Kindergarten.
    Kakashi stand nun vor dem Grab seines damals besten Freundes.
    Die Nacht herrschte schwer über ihnen.
    Die Sterne am Firmament leuchteten so hell wie noch nie.
    Demütig stand er vor dem Grab Obito Uchihas.
    Der Junge der sein Leben verändert hatte, als er schon am Verzweifeln war.
    "Was soll ich tun mein Freund..."
    Er hoffte inständig auf eine Antwort.
    Doch er wusste er würde ihn nie wieder hören können.
    Hätte er damals nur aufgepasst...
    Seit jenem Tag verzieh er es sich nicht mehr wenn einem Kameraden etwas zustieß.

    "Wer die Regeln nicht achtet, gilt in der Welt der Ninja als Mistkerl! Aber wer seine Freunde nicht achtet, ist ein absoluter Mistkerl."
    mit jenem Satz hatte er bei dem damals so strikten Jonin einen bleibenden Eindruck hinterlassen
    und sein Leben von Grund auf damit beeinflusst.
    'Wäre ich doch damals nur für ihn da gewesen.'

    "Guten Abend." Kakashi drehte sich um.
    "Ayumi." Er versuchte seine Freude zu verbergen, wohlwissend, dass er ihr damit sonst noch mehr wehtat.
    "Was tust du hier?"
    Sie hatte ein langes weißes Kleid an mit dem sie anmutig auf ihn zukam.
    "Ich habe dich vermisst."
    Kakashi war positiv überrascht über die Worte der jungen Frau.
    Sie erinnerte ihn heute an einen Engel.
    "Du solltest doch gar nicht hier sein."
    "Ich sollte vieles nicht. Aber ich bereue auch nichts."
    Sie stand nun neben ihm und blickte ehrfürchtig auf das Grab des frühzeitig verstorbenen Genins.
    "Er ist zu früh gegangen," flüsterte Kakashi.
    "Es ist immer zu früh."

    Sie waren glücklich zusammen.
    Doch wer wusste wann nicht ein Mensch kam und dieses Band entzweit.

    Sie trafen sich, jede Nacht auch wenn sich keiner der beiden traute sich ihre Gefühle einzugestehen.
    Und sie bedauerte auch nur eine Sekunde in der sie zusammen waren.
    Der Vater merkte nichts.

    Eines Nachts standen die beiden an einem Felsvorsprung, Konoha lag ihnen zu Füßen.
    Die leuchtenden Fenster und Laternen unter ihnen, von den Menschen die sich zu lieben wussten.
    Doch es war nichts im Vergleich zu dem Nachthimmel.

    Ayumis Haare schaukelten sanft im Wind.
    Sie trug ein amethyst farbenes Kleid und ihre Schuhe hatte sie ausgezogen,
    ihre nackten Füße wurden von dem kalten und frischen Gras unter ihnen gekitzelt und sie musste unweigerlich schmunzeln.
    "Wenn ich es heute nicht tue, dann nie."
    Sie wollte gerade zu ihm sehen um sich zu vergewissern, dass er tatsächlich etwas gesagt hatte.
    Doch da spürte sie gerade noch wie seine Lippen auf ihren landeten.
    Ein erschrockenes Schluchzen und sie gab sich hingebungsvoll dem Kuss.
    Ein wohliger Schauer durchfuhr Kakashi, als sie ihn erwiderte.
    So war die Aussicht auf Konoha nur noch Nebensache.

    Seine Lippen lösten sich zaghaft von ihren.
    Ayumi ließ noch kurz die Augen verschlossen, so als könne sie den Moment damit wieder heraufbeschwören.
    Just in dieser Sekunde dreht Kakashi sich zur Seite und zog seine Maske wieder zurecht.
    Dann sah er sie mit funkelnden Augen an und gestand ihr im Schein des Mondes seine Liebe.
    Sie war zwar völlig überrumpelt von seinem Geständnis, doch musste schließlich zugeben, dass es ihr nicht anders erging.

    So ging es eine Zeit lang weiter.
    Als er sie dann fragte, was eigentlich Liebe sei, gab sie ihm zur Antwort:
    "Es gibt Gefühle. Stärker als Freundschaft noch.
    Gefühle die wir nicht begreifen können und uns ihnen dennoch hingeben.
    Gefühle die selbst die Grenzen von Leben und Tod überdauern."
    "Wie kommst du darauf, dass das so ist?" hatte er gefragt.
    sie schwieg einen Moment und schien aber nicht über die Antwort nachzudenken,
    sondern genoss lediglich den Augenblick.
    "Weil wahre Liebe unsterblich ist."

    Dann kam sie einmal nicht zu ihrem Treffen.
    Er war es gewohnt, dass sie früher da war als er weil er ja sonst immer zu spät kam.
    Aber eben an diesem Tag kam sie nicht.
    Also wurden aus Tagen Wochen.
    Und aus Wochen eine Ewigkeit.
    Irgendwann beschloss er sich nach ihr zu erkundigen,
    weil er sich eingestehen musste, dass er ohne sie nicht mehr konnte.

    Er fasste sich ein Herz und klopfte an ihre Haustür.
    Doch keine Reaktion.
    Niemand der ihn verscheuchte, niemand der ihm herzlich und ausdrucksstark die Tür öffnete.
    Die Pforte zu ihr blieb verschlossen.
    Doch er hätte nicht zu glauben vermocht, dass sie sich auf ewig versperrt hatten.


    Als er an ihrem Grab stand, lag dort ein Brief.
    Er war mit einem Stein beschwert worden und womöglich hatte ihr Vater ihn dort hingelegt,
    weil er ihm ab und zu über den Weg lief.
    Er öffnete den Brief und begann zu lesen...


    Lieber Kakashi,


    Wie ich schon gesagt habe, wahre Liebe überdauert selbst en Tod.
    Und wenn schon mein Vater dieses Band zwischen uns nicht zerreißen konnte,
    dann kann es keiner.
    Damit will ich sagen, dass ich auch für dich da bin wenn...
    Wenn ich eben nicht wahrhaftig da bin.
    Du kannst die Augen schließen und mich sehen.
    Selbst wenn sie offen sind.
    Aber lass dich nicht beirren von nichts.
    Denn es war nicht deine Schuld, das kannst du mir glauben.
    Im Gegenteil du hast mich sogar gerettet.
    Denn ich musste begreifen, dass es Hass auf der Welt gibt,
    der stark genug ist einen Menschen zu vernichten, unwichtig wie viel Liebe dieser Mensch bekommt.
    Aber deine Liebe ist etwas Besonderes, denn sie galt mir.
    Und selbst wenn ich nicht mehr bei dir sein kann,
    wenn ich dir nicht das geben kann was du verdienst,
    dann lasse mich wenigstens in Frieden ruhen
    indem du dein Leben weiterführst und voll Hoffnung und stets mit einem Lächeln
    auf den Lippen voranschreitest.
    Lächle auch für mich, sehe mit meinen Augen die Welt und wage es nicht mich zu vergessen.


    In Liebe, Ayumi die für dich die Grenzen von Leben und Tod überschreitet,
    weil wahre Liebe unsterblich ist.

    Die Jahre waren nun vergangen und Kakashi schritt einsam durch die Straßen Konohas als er mit einem Mal die Präsenz einer bekannten Person hinter sich spürte.
    "Sie ist gegangen weil sie geglaubt hat, dass sie es dann zulassen, dass sie endlich mal etwas fühlen."
    Kakashi spürte die Anwesenheit des gefühlskargen Mannes hinter ihm.
    "Sie ist gegangen weil sie es wollte. So wie ihre Mutter damals. Sie hatte eben Respekt vor mir."
    Kakashi zischte abfällig.
    "Sie sollten Respekt nicht mit Angst verwechseln. Sie haben sie mit ihrer Ignoranz bis ins Mark erschüttert. Sie wissen wohl hoffentlich, dass ich ihnen niemals verzeihen kann."
    "Ich verlange auch nicht von ihnen, dass sie mir verzeihen."
    "Gut. Dann kann ich nun auch den Mann vergessen, der das Mädchen das ich liebte hat gehen lassen nur weil sie wollte, dass es etwas in ihnen verändern würde.
    Denn bis jetzt haben sie nur die Kraft gesehen die der Hass mit sich bringt. Es wird an der Zeit, dass sie spüren was es heißt Leute zu verlieren die die Kraft sehen in der Vision etwas bewegen zu können."
    Kakashi lief beharrlich weiter, packte sein Flirtparadis aus und las es bis zur letzten Seite.



    Kakashi besuchte also jeden Tag die Gräber der beiden Menschen
    die sein Leben bereichert hatten und ihm gelehrt haben
    was Freundschaft und was Liebe bedeutet.
    Zwei Aspekte die ihm seit jeher fremd gewesen waren.
    Er hatte nur Disziplin und Starrsinn gelernt.
    Denn der Tod seiner Vaters hatte ihn in seinen Grundfesten erschüttert und zu einem
    Mann gemacht, der nicht urteilen konnte über richtig und falsch, Zukunft und Vergangenheit.
    Die Kirschblüten fielen nun also zu Boden und die Melodie die sie hauchten verstummte.

















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    Das war nun also die Geschichte von zwei Freunden und zwei Liebenden deren Band eine neue Ära geschaffen hat und selbst über das Jenseits hinaus währte.



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1326827325
Kakashis Lovestory ♥ One Shot
Kakashis Lovestory ♥ One Shot
Kakashi- Ein bekannter Name in der Ninja Welt.Allerdings ist er nur für seine Stärke bekannt, nicht für das was sich hinter der Maske verbirgt.Hier habe ich eine Geschichte geschrieben über ein Mädchen, dass es geschafft hat ihn zu erweichen und die...
http://www.testedich.de/quiz30/quiz/1326827325/Kakashis-Lovestory-One-Shot
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2012-01-17
407D
Naruto

Kommentare (9)

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Arya Stark (31888)
vor 75 Tagen
Ich habe auch jemand wichtiges verloren. Er War 15 als er starb , ich War damals 12. Heute bin ICH 15 und werde in wenigen Tagen 16 und ich kann nur daran denken, dass ich dann 1 Jahr älter bin als er. Das ich länger lebe als er... Er war mein bester Freund, meine Zuflucht und jetzt ... ist er nicht mehr. Ich War immer der festen Überzeugung , dass er immer da ist und mir sagt was richtig ist und was falsch. Jetzt muss ich es selbst herausfinden. Ohne dich, geliebter Bruder...
Arya Hatake (05027)
vor 620 Tagen
Ich verstehe das ganze echt nicht vielleicht bin ich zu jung
Hatsune miku (64720)
vor 722 Tagen
Deine lovestory war eine der besten Storys die ich jemals gelesen habe Respekt
Jessica (04961)
vor 769 Tagen
Gott war das schön ich hatte geweint weil es so schön war alles nur noch schön
Julien (11509)
vor 1034 Tagen
Jetzt noch muss ich weinen sie ist richtit Herz zerreisend bei der geschichte muss ich immer wieder an mein besten Freund denken er ist auch gestorben an Krebs er war 17 und ich 15 und jetzt binn ich 17 und kann in nicht vergessen seine letzden worte waren vergis mich nie.und das werde ich auch nicht
KakashiUchiha (02354)
vor 1053 Tagen
Das ist die beste LoveStory die ich je gelesen habe und ich habe wirklich wirklich viele gelesen ich musste richtig anfangen zu weinen meine KlassenKameraden haben dann gefragt was los sei total schöne geschichte wie ein Roman mach weiter so.
Payhton (57840)
vor 1134 Tagen
Ich stimme beiden zu
Also Eda und joelle
Eda (01317)
vor 1182 Tagen
Traurig das sie am Ende gestorben ist. Ich mussze fast heueln:-(:-(:-(
joelle (21817)
vor 1228 Tagen
kakashi und Ayumi :liebe ist unsterblich .😍die story ist soo romantisch hbe jedes wort geglaubt !