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Uchiha 2

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1 Kapitel - 2.899 Wörter - Erstellt von: Inge Ketchum - Aktualisiert am: 2012-01-15 - Entwickelt am: - 6.019 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

So, jetzt kommt das zweite Kapitel. Madara, Konan und Nagato beziehen eine kleine Hütte und es wird wieder niiiieedliiich!

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    Je weiter sie sich von Ame Gakure entfernten, desto weniger regnete es. Madara schien genau zu wissen, wohin er wollte und spätabends hielt er vor ei
    Je weiter sie sich von Ame Gakure entfernten, desto weniger regnete es. Madara schien genau zu wissen, wohin er wollte und spätabends hielt er vor einer kleinen Hütte am Waldrand an. Es regnete immernoch, wenn auch weniger als in Ame, und Nagato musste zugeben, dass er wirklich müde war.
    „Hier übernachten wir und hier bleiben wir auch ein paar Tage.“ sagte Madara und öffnete die Tür der winzigen, recht armseligen Hütte. Vorsichtig hob er die längst schlafende Konan von seinen Schultern. Die wachte davon auf.
    „Dara, wasnlos? Wosinwi?“ murmelte sie mit halb geöffneten Augen.
    „Wir haben Ame Gakure verlassen, Konanchen. Bald siehst du die Sonne und vielleicht gibt es morgen was zu Essen.“ antwortete Nagato und legte die schweren Taschen ab.
    „Sonne? Essen? Echt?“ fragte Konan, „Nagato, du bist lieb!“ und schon war sie wieder eingeschlafen. Nagato legte sie vorsichtig auf das größte Kissen, das sie besaßen.
    „Und wie lange bleiben wir hier?“ fragte er Madara.
    „Ein paar Wochen vielleicht. Bis ich ein richtiges Haus gefunden habe, wo wir alle zusammen bleiben können.“ antwortete der.
    „Heißt das, dass du bei uns bleibst, Madara?“ Nagato konnte es kaum glauben.
    „Ja. Aber ich möchte natürlich zuerst mal wissen, wie ihr zwei eigentlich heißt.“ sagte Madara und lächelte wieder.
    „Ich heiße Nagato Naramishi. Und die Kleine heißt Konan Nayagiri. Wir haben Glück, dass ich meinen Namen und ihren kenne. Sie ist noch zu klein, um sich ihren Nachnamen zu merken. Konan ist zwei und ich bin sieben. Aber ich weiß nicht genau, wann wir Geburtstag haben“ sagte Nagato.
    Madara schrieb die Namen kurz auf und sagte dann: „Ich bleibe bei euch. Nach Konoha kann ich jetzt nicht mehr zurück. Ihr könnt gut einen Beschützer gebrauchen und die kleine Konan kannst du nicht allein großziehen.“ sagte Madara und begann, die beiden Taschen auszupacken und ein Nachtlager herzurichten.
    Mitten in der Nacht wachte Konan auf. Sie wusste nicht, wo sie war und das leise Rauschen des Regens war verstummt. Irgendwann vor Stunden war Konan auf Madaras Rücken eingeschlafen und als sie in der Hütte kurz aufgewacht war, hatte sie ihr neues Zuhause auf Zeit noch nicht wirklich wahrgenommen.
    Es war dunkel, draußen verhüllten Wolken die Sterne, obwohl es vor einer Weile wohl aufgehört hatte zu regnen. Das kleine bisschen Licht, das von irgendwo draußen kam, ließ Nagatos oranges Haar schwach leuchten. Konan blinzelte zu ihm hinüber. Dann merkte sie, wie hungrig sie war und dass sie das ziemlich aufregte. Und das einzige, was der Zweijährigen einfiel, war Schreien.
    „Waaaah! Ich hab Hu-hu-hu-huuuungeeeer! Will was eeeesseeen!“ sie schrie, obwohl sie zum ersten Mal im Leben ohne das Geräusch des immerwährenden Ame Gakure-Regens in den Ohren aufgewacht war.
    Madara wachte von ihrem Geschrei auf. Schon im Halbschlaf hatte er Konans Schreien gehört und sie tat ihm leid. Was mussten so ein Krieg und ein Wohnungswechsel für so ein kleines Mädchen wie Konan bedeuten? Sie war bestimmt völlig durcheinander.
    „Konanchen“ Madara übernahm wie selbstverständlich die von Nagato verwendete Kinderform des Namens, „warum weinst du denn?“
    „Dara! Ich will was essen! Ha-ha-hab Huuuuunger!“
    „Du musst ja schrecklichen Hunger haben, wenn du so schreist. Kannst du nicht mehr schlafen vor Hunger?“ fragte Madara.
    „H-hm!“ Konan hörte auf zu weinen und sah Madara mit großen, tränenschimmernden Augen an.
    „Ich seh mal nach, ob ich vielleicht noch was zu essen habe.“ Madara begann, seinen Rucksack nach etwas Essbarem zu durchsuchen. Er fand ein paar Scheiben dunkles Brot, mehr nicht. Morgen würde er losziehen müssen, um im nächsten Ort Essen zu besorgen.
    „Hier, Kleine, iss!“ forderte Madara das kleine Mädchen lächelnd auf.
    Konan strahlte ihn an. Ihre kleinen, weißen Hände griffen nach dem trockenen Brot. Seit eineinhalb Tagen hatte sie kein größeres Stück Brot, Reis oder etwas anderes zu essen gesehen. Gierig biss sie hinein. Es war ihr egal, wie es schmeckte.
    „Dankche, Dara.“ sagte sie kauend und strahlte.
    Madara hätte nie gedacht, dass ihn das dankbare Leuchten in den Augen eines kleinen Mädchens so glücklich machen würde. Aber so, wie Konanchen ihn jetzt mit vollen Backen anstrahlte, das machte ihn so glücklich wie schon lange nicht mehr. Madara wusste jetzt, dass es sich gelohnt hatte, Konan und Nagato zu retten.
    „Mmmmmh!“ seufzte Konan schließlich, „jetzt nicht mehr Hunger. Jetzt satt.“ und ein voller Magen machte müde. Konan streckte sich und gähnte.
    „Darf ich auf dein' Futon schlafen?“ fragte sie und kuschelte sich an Madaras dichtes Haar.
    „Sie ist jetzt „mein“ Kind.“ dachte er und ließ zu, dass sie unter seine Decke kroch und sich an ihn schmiegte. Fühlte es sich so an, eigene Kinder zu haben? Madara wusste es nicht genau. Er war schließlich erst fünfundzwanzig Jahre alt. Doch er musste an Yoshio denken, der ja einen Sohn hatte. Itachi war fünf, also jünger als Nagato, und hatte schon mit dem Ninjatraining begonnen. Nagato hatte ganz offenbar noch nie sein Chakra trainiert.
    Und während Madara seinen Blick von Konans Lockenköpfchen zu Nagatos orangenem Haarschopf wandern ließ, nahm er sich vor, den beiden alles beizubringen, was sie brauchten. Er wäre in Konoha Sensei geworden, wenn der Krieg nicht gekommen wäre. Jetzt würde er Lehrer für Nagato werden und dann für Konan. Die beiden waren offensichtlich mit recht vielversprechenden Talenten gesegnet. Konan war für eine Zweijährige bemerkenswert selbstständig und sprach schon ziemlich deutlich aus, was sie meinte. Und Nagatos Augen waren nicht gewöhnlich, das hatte Madara sofort erkannt.
    Am nächsten Morgen zog Madara los, um sich nach einer besseren Behausung umzusehen. Die kleine Hütte war zwar besser als die Ruine, in der er die Kinder gefunden hatte, aber Madara wollte Nagato und Konan ein wirklich schönes Zuhause bieten. Er wurde richtig euphorisch beim Gedanken daran, mit den Kindern zusammen in einem kleinen Haus zu leben und ihnen alles beizubringen.
    Nagato versprach, den ganzen Tag mit Konan im Haus zu bleiben. Noch war der Krieg nicht zu Ende, in vielen Orten um Ame Gakure herum wurde noch gekämpft. Deshalb war es sicherer für die Kinder, wenn sie im Haus blieben, bis Madara wieder da war.
    Als Konan aufwachte, schien die Sonne durch das kleine Fenster über Madaras Reisefuton.
    „Nagato? Wo ist Dara?“ fragte sie verwirrt. Madara war nicht da, obwohl sie doch auf seinem Haar geschlafen hatte und die Sonne schien so hell herein, wie sie es noch nie in ihrem Leben gesehen hatte.
    „Er ist losgegangen, um etwas zu essen zu holen.“ antwortete Nagato und begann, in den Taschen nach Konans wenigen Spielsachen zu suchen. Es war wirklich nicht viel: ein kleines Kissen, ein Beutel mit großen Glasmurmeln und ein paar bestickte Haarbänder. Aber es musste reichen, um Konan den ganzen Tag zu beschäftigen.
    Als Nagato sich zu Konan umsah, bemerkte er, dass sie längst eine eigene Beschäftigung gefunden hatte: mit hochzufriedenem Gesicht und geschlossenen Augen saß sie unter dem Fenster und ließ sich von der Sonne bescheinen. Für jemanden, der seine ersten Lebensjahre nicht im Regen von Ame Gakure verbracht hatte, war so ein einfaches In-der-Sonne-sitzen vielleicht bald langweilig, aber Konan kannte nichts als den Regen und deshalb war das Gefühl von Sonnenstrahlen auf der Haut etwas unbeschreiblich Schönes.
    „Komm, Nagato! Setz dich auch hin, die Sonne scheint!“ seufzte sie glücklich.
    Und weil er gerade nichts anderes zu tun hatte, setzte er sich neben sie auf den Holzboden, der von der Sonne schön warm war. Bis kurz vor Mittag schien die Sonne, dann zog eine fluffige, weiße Wolke vor die Sonne. Aber das machte Konan nichts aus. Sie hatte schon so viel vom Sonnenlicht und der Wärme aufgesogen, dass es für die nächsten Tage ausreichen würde, falls dann nicht die Sonne schien. Auf jeden Fall mehr Sonne als in ihrem ganzen, bisherigen Leben. Konan war glücklich. Und die kleine Wolke würde weiterziehen. Außerdem schimmerten Konans Glasmurmeln schön im Licht und warfen runde Regenbögen auf den Holzboden. Wenn die Sonne schien, war sie leicht zu beschäftigen.
    Madara hatte seinen Rucksack dagelassen. Wahrscheinlich hatte er nur eine kleinere Tasche mitgenommen. Nagato sah den Rucksack in einer Ecke stehen und plötzlich wollte er unbedingt wissen, was darin war. Konan sah von ihren Murmeln auf, als Nagato den Rucksack öffnete.
    „Was machst du da?“ fragte sie.
    „Ich will wissen, was er da drin hat. Wir wissen ja noch gar nicht, wer er eigentlich ist.“ antwortete Nagato.
    „Er heißt Madara Uchiha, er ist aus Konoha und er ist lieb. Heute Nacht hat er mir was zu essen gegeben.“ sagte Konan, „du musst ihn fragen, bevor du seine Sachen durchwühlst, Nagato. Weißt du noch, wie du dich aufgeregt hast, als Yahiko an deiner Tasche war?“
    „Das war was anderes.“ erwiderte Nagato, „Yahiko ist ein Kind, so wie wir. Aber Madara ist ein Krieger aus einem fremden Land und die Konoha-Ninjas haben Ame zerstört.“
    „Yahiko sieht genauso aus wie du. Er hat nur andere Augen. Wo ist er überhaupt hingegangen? Er war auf einmal weg.“ sagte Konan.
    „Ich vermute mal, er ist davongekommen.“ Nagato wollte nicht an diesen Jungen aus Ame Gakure denken, der ihm wirklich wie ein Zwilling ähnelte. Er hatte sich nicht getraut, mit Yahiko richtig Freundschaft zu schließen, aus Angst, dass der Krieg sie wieder trennen und damit noch mehr Schmerz auslösen würde.
    Er begann, Madaras Rucksack auszuräumen. Einfach so konnte er ihm nicht vertrauen. Auch, wenn Madara gut zu Konanchen war.
    „Da ist ja überall ein Fächer drauf.“ stellte Konan fest, als Nagato den Inhalt von Madaras Rucksack auf dem Boden der Hütte ausbreitete. Tatsächlich, jeder Gegenstand war mit einem rotweißen Blattfächer-Symbol verziert.
    „Das ist wohl das Wappen seiner Familie.“ sagte Nagato. Er hatte nicht das kleinste bisschen Schuldgefühle, weil er so in Madaras Sachen wühlte. Er war einfach davon überzeugt, dass es sein Recht war, Madara erst einmal nicht zu vertrauen. Es war ja immernoch Krieg. Da musste man sichergehen.
    Neben Kleidung, Essgeschirr und Wurfmessern fand Nagato auch eine Dose mit Halstabletten, zwei Scheiben Brot, ein Paket Reis und ein paar Bücher. Außerdem war da eine kleine Flasche aus braunem Glas, die irgendeine flüssige Medizin enthielt.
    „Von dem Brot hat er mir was abgegeben.“ sagte Konan, „obwohl er nur so wenig davon hat, hat er's mit mir geteilt.“ sie war voll davon überzeugt, dass Madara absolut vertrauenswürdig war. Er hatte sein Essen mit ihr geteilt, sie auf seinem Futon und in seinem Haar schlafen lassen und ihr sein Taschentuch geschenkt. Konan zog das Tuch aus der Tasche ihres Kleides. Es zeigte denselben Blattfächer wie alle Sachen, die Madara gehörten.
    Nagato blätterte in einem der Bücher. Es war ein Buch über die Behandlung von Augenverletzungen, die durch Kekkei Genkai verursacht wurden, das war dem Bild auf dem Titelbild zu entnehmen. Nagato konnte nicht lesen und schreiben. Bevor er das Buch aufschlagen konnte, wurde die Tür der Hütte geöffnet. Nagato schrak zusammen.
    „Ich bin es, Kinder.“ kam Madaras Stimme von draußen, dann öffnete er die Tür und kam herein. Seine Taschen waren voll mit Essen und Kinderkleidung. Er stellte die Taschen ab und entdeckte erst jetzt das Chaos auf dem Hüttenboden.
    „Gefallen euch meine Sachen?“ fragte er lächelnd, obwohl er eindeutig wusste, dass Nagato die Sachen durchsucht hatte.
    Jetzt bekam Nagato doch Gewissensbisse. Madara war den ganzen Tag unterwegs gewesen, um Essen und Kleider zu besorgen.
    „Ich hab's doch gesagt.“ Konan strahlte, als sie eine Schachtel mit Reisbällchen aus Madaras Tasche herausschauen sah.
    „Ich wollte nur wissen…“ begann Nagato verlegen, senkte den Kopf und fuhr sich schüchtern durch das leuchtend orangene Haar.
    „…ob du mir vertrauen kannst?“ fragte Madara, „das kannst du.“
    „Er hat nur für uns was gekauft!“ strahlte Konan, „nur für uns!“
    Nagato konnte Madara immernoch nicht ganz vertrauen. Der Krieg hatte ihn misstrauisch und vorsichtig gemacht. Und Madara trug immernoch das Stirnband mit dem Zeichen von Konoha Gakure. Er sah noch aus wie ein Feind.
    „Ich will was essen! Konanchen hat einen Riesenhunger!“ kreischte Konan ungeduldig.
    „Du bekommst ja schon was.“ Madara nahm die ziemlich große Reisbällchen-Schachtel und hielt sie Konan entgegen. Das kleine Mädchen riss die Schachtel auf, griff sich ein Reisbällchen und hatte es innerhalb weniger Sekunden aufgegessen und sich noch eines genommen. Sie war kaum noch zu halten.
    „Nimm ausch einch! Chmeckt gut!“ forderte sie Nagato kauend auf. Aber Nagato traute sich nicht so recht.
    „Du hast doch auch Hunger.“ sagte Madara, „iss!“
    Als Nagato sich nach zehn Minuten (in denen Konan dreiviertel des Schachtelinhaltes aufaß) immernoch nichts genommen hatte, wusste Madara, wie er das Vertrauen des Jungen gewann: er griff unter sein Haar, löste den Knoten, mit dem er das Konoha-Stirnband befestigt hatte und nahm es ab. Dann zog er ein Kunai hervor und fuhr kratzend über das Symbol, bis es drei, nicht sehr tiefe, aber doch deutlich sichtbare Kratzer hatte, die das Laubblatt durchstrichen.
    „Ich werde das Stirnband nicht mehr tragen, wenn ihr dabei seid. Du kannst mir vertrauen, Nagato. Ab jetzt bin ich nur für euch beide da.“ versprach Madara.
    „Du … du gibst deine… Heimat für uns auf?“ stotterte Nagato ungläubig.
    „Ich gehöre jetzt nicht mehr zu Konoha Gakure.“ in diesem Moment, als Madara das so offen aussprach, wusste er, dass es kein Zurück mehr gab. Vielleicht sah er Yoneko, Yoshio und Ikue nie wieder. Der ganze Clan war davon ausgegangen, dass Madara unbesiegbar war und auf jeden Fall heimkommen würde.
    Und da war noch… Tsunade. Sie war zwar sechs Jahre älter als Madara und richtig verlobt mit einem Ninja namens Dan, aber Madara war seit seiner Schulzeit in sie verliebt. Er konnte den Gedanken an sie einfach nicht aufgeben, egal, was er tat. Doch jetzt, wo er abtrünnig war, war es das Beste, wenn er Tsunade endgültig vergaß. Am besten versiegelte er die Erinnerung an sie. Diese Art von Jutsu gehörte zu seinen erfolgreichsten Techniken.
    Was Yoneko betraf, wusste Madara, dass sie immer zu ihm halten würde. Egal, was solche Typen wie die beiden Dorfältesten (die den Uchiha-Clan nicht mochten) sagen würden, Yoneko würde ihn verteidigen… und vermissen.
    Yoshio würde vielleicht glauben, Madara sei auf dem Weg zur Bombenentschärfung zwischen die Fronten geraten. Schließlich kämpften Nibi und Yonbi immernoch um Ame Gakure herum.
    Egal, wie Madara es drehte und wendete, es gab kein Zurück mehr. Er musste das jetzt durchziehen. Hatte er das nicht gewollt? Jetzt musste Madara sein Versprechen halten und sich um Konan und Nagato kümmern. Er war verantwortlich für die beiden. Und er war vermutlich der Einzige, der sie überhaupt noch kannte. In Ame vermisste die beiden wahrscheinlich niemand, ja, vielleicht wusste kaum einer überhaupt noch, dass es Konan und Nagato gab.
    „Was ist denn das?“ fragte Nagato und hielt die kleine, braune Glasflasche in der Hand.
    „Das sind Augentropfen. Wenn man seine Augen so oft benutzt wie ich, passiert es oft, dass man sie verletzt.“ antwortete Madara.
    „Tatsächlich. Deine Augen sind immer so rot.“ stellte Nagato fest.
    „Weißt du, wie man das nennt?“
    „Nein. Aber es macht dich stark, oder?“
    „Das sind Sharingan.“ sagte Madara, „sag mal, Nagato, ist das deine natürliche Augenfarbe?“
    „Ich glaube schon. Ich hab keinen Spiegel, aber ich glaube, sie verändern sich manchmal irgendwie.“ antwortete Nagato.
    „Deine Augen sehen aus, als könntest du sie noch für etwas anderes als zum Sehen verwenden. Hast du das schon mal versucht?“
    „Nein. ich glaube nicht, dass meine Augen so gut sind, wie deine oder so.“ sagte Nagato, „sonst hätte ich mich doch immer wehren können.“
    „Man muss genau wissen, wie es funktioniert, sonst geht es nicht.“ erklärte Madara, „ich musste auch erst lernen, wie ich meine Sharingan benutzen kann.“
    Nagato dachte einen Moment nach, kam zu dem Schluss, dass Madara Recht haben konnte und dass da wirklich etwas Besonderes an ihm selbst war. Doch er ließ sich die Gedankenbewegung nicht anmerken.

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Uchiha 2
Uchiha 2
So, jetzt kommt das zweite Kapitel. Madara, Konan und Nagato beziehen eine kleine Hütte und es wird wieder niiiieedliiich!
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2012-01-15
407D
Naruto

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