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Nekomimi (=Katzenmenschen)

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18 Kapitel - 16.281 Wörter - Erstellt von: Lucy - Aktualisiert am: 2012-01-15 - Entwickelt am: - 4.597 mal aufgerufen - User-Bewertung: 4.2 von 5.0 - 5 Stimmen- Die Geschichte ist fertiggestellt - 2 Personen gefällt es

Die 17-jährige Schülerin Luna ist ein Catgirl. Und genau deswegen wird sie immer geärgert. Doch eines Tages tritt der freche, aber charmante Leon in ihr Leben - ein Catboy ohne festen Wohnsitz, der seine Katzenmerkmale verschwinden lassen kann und Lunas Leben erstmal ordentlich durcheinanderbringt ...

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Aus den Augenwinkeln bemerkte ich all die Blicke der anderen. Sie sahen mich an, als käme ich von einem anderen Planeten, belächelten mich.
„Hey, Luna-Katze!“, rief einer zu mir hinüber, „Ist bei deiner Geburt was schiefgelaufen? Oder war dein Vater ein Kater?“
Ich versuchte, ihn zu ignorieren, doch sein hämisches Lachen verfolgte mich. Innerlich kochte ich vor Wut, doch wie immer ließ ich mir nichts anmerken.
„Ärgern sie dich, Kätzchen?“
Ich fuhr herum. Mein Blick ging ins Leere: hinter mir stand niemand. Einbildung, dachte ich bei mir und wollte weitergehen.
„Ich bin hier oben, Kätzchen.“
Diesmal sah ich ihn. Er saß auf dem Vorsprung eines Garagendaches und grinste frech. Seine blauen Strubbelhaare standen in alle Richtungen.
„Fang du nicht auch noch an!“, rief ich wütend. Er legte den Kopf schief.
„Womit denn, Kätzchen?“
Ich starrte ihn an. Er schien wirklich nichts daran zu finden, mich auf meine Katzenmerkmale anzusprechen. Aber warum schaute er mich so fasziniert an?
„Nun schau nicht so, Kätzchen.“, sagte er lächelnd. Seine Angeberei regte mich auf. Mit einem Sprung war ich bei ihm, holte aus und verpasste ihm eine. Erschrocken sah er mich an. Ich hatte mit meinen Katzenkrallen eine blutige Spur auf seiner Wange hinterlassen. Ich holte erneut aus, um noch einmal zuzuschlagen; und diesmal verlor er das Gleichgewicht. Er stürzte rückwärts von seinem Vorsprung, und verschwand noch im Flug in gleißendem Licht. Mit Katzenohren und einem Katzenschwanz blieb er am Boden liegen.
„Du … etwa auch?“, fragte ich entgeistert. Ich sprang hinunter und kniete mich neben ihn.
„Ey, ist alles in Ordnung?“
Er öffnete die Augen, setzte sich auf und sah mich groß an.
„Kätzchen“, sagte er, „Du bist stark.“
Komischerweise störte mich dieser Spitzname nicht mehr. Ich war nur froh, dass ihm nichts passiert war.
„Entschuldige bitte.“, sagte ich kleinlaut, „Ich wusste nicht, dass du … auch so einer bist.“
Er lachte und wischte sich das Blut von der Wange.
„Du hast scharfe Krallen. Schärfer als meine.“
Er stand auf und wandte sich zum Gehen.
„Man sieht sich, Kätzchen.“
„Hey, warte!“, rief ich, „Wer bist du überhaupt?“
Er drehte sich um. Sein verschmitztes Lächeln machte mich sprachlos.
„Ich heiße Leon.“, sagte er, „Und du?“
„L … Luna …“
„Gut, Luna.“, meinte er im Gehen, „Bis demnächst, Kätzchen.“
Warum nannte er mich noch immer so, wenn er jetzt meinen Namen kannte? Ich wurde einfach nicht schlau aus ihm.

Kommentare (4)

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lpsgirl13 (94576)
vor 979 Tagen
Ich bin auch deiner meinung.......vielleicht solltest du eine fortsetzung schreiben.....und das sie dann zusammenkommen
Lolita (79079)
vor 1016 Tagen
Ich find die Story soooo wunderschön aber es is echt schade das Leon und luna nich zusammen kommen
Nessi (36321)
vor 1316 Tagen
wundervolle Geschichte! echt süß nur schade das sie kein Pärchen wurden oder sich verliebten :( aber sonst perfekte Geschichte!
AsTrAl (98210)
vor 1468 Tagen
Eine der besten Geschichten die ich je gelesen habe. Wirklich toll :)