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Seelenjägerin (1. Kapitel)

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1 Kapitel - 761 Wörter - Erstellt von: AryaStark - Aktualisiert am: 2012-01-15 - Entwickelt am: - 1.400 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Eine nichts ahnende Frau, die von ihrem Schicksal entführt wird...

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    1. Kapitel
    Liebes Tagebuch
    Meine Freundin Elena hat mir empfohlen Tagebuch zu schreiben.
    Ich fang mal damit an, wer ich bin. Mein Name ist Scarlet Rise – meine Freunde nennen mich Scat, bin 23 Jahre alt du wohne in London. Ich habe Literaturwissenschaften studiert und arbeite in einem Buchverlag.
    Meine Hobbys sind lesen, schreiben, ausgehen und Freunde treffen. Ich bin selbstbewusst, klug, habe sehr gute Sprachkenntnisse, beherrsche 3 Fremdsprachen (Englisch, Italienisch, Latein) und besitze ein gutes, logisches Denken. Manchmal bin ich kritisch, unbewusst beleidigend und launisch.
    Meine Haare sind schwarz, leicht wellig, reichen etwas über die Brust und sind nie hochgesteckt. Der Farbton meiner Augen beinhaltet ein klares, samtiges Grün, sie sind abschätzend und kühl. Das Schöne an meinen Augen ist, dass sie lange, kohlschwarze Wimpern haben. Ich habe volle Lippen, die ich niemals schminke, weil sie auch natürlich rot sind. Ich bin eher klein 1,64m.
    Ich freu mich schon riesig auf heute Abend! Bis jetzt hatte ich den totalen Stress mit dem neuen Job, dass ich meine Freundinnen vernachlässigt habe…. Doch heute habe ich endlich wieder Zeit und ich geh mit meiner besten Freundin Cara aus.
    So das war's für heute. Bis Morgen!
    Scarlet klappte das Tagebuch zu.

    „Mylady!“, Scarletts Papagei Pirate setzte sich auf ihr Tagebuch. „Pirate, du musst in deinen Käfig. Ich gehe heute aus!“ „Go out, go out!“, krächzte der Papagei, als sie ihn in den Käfig steckte. Sie sah in den Schrank und holte ein pinkes Top und eine Schwarze Lederhose heraus. Mit ihren schwarzen Haaren sah das Outfit perfekt aus. „Bye, Pirate“, sagte Scarlet und schlüpfte nach draußen.
    Vor der Bar entdeckte sie die wartende Cara. „Hi!“, rief sie und umarmte ihre Freundin. Die Bar war noch fast leer, als sie hineingingen; gemütlich plaudernd setzten die sich an ihren Stammtisch in die hinterste Ecke. Cara bestellte sich wie üblich ein Bier und Scarlet ihren Gin Tonic.
    „Und? Wie läuft's mit deinem Doktortitel?“, erkundigte sich Scarlet. „Gar nicht so schlecht; nächste Woche fangen die Prüfungen an aber ich wird's schon schaffen!“ Sie lehnten sich zurück und genossen den Abend. Er verging wie in Zeitraffer, Scarlet rührte nichts von ihrem Drink an. Seit die ersten Leute reingekommen sind wühlte etwas sie auf, und Schluss war mit dem tollen Abend. Scarlet machte sich aus dem Staub, als ihre Freundin gerade einen Mann an der Angel hatte. Sie wollte nur noch in ihr Bett.
    Scarlet ging ein Stück, bis die in eine Gasse abbog. Zum Glück war die Straße beleuchtet, sonst hätte sie sich nicht in diese unbewohnte Gegend gewagt. Ganz wohl war ihr trotzdem nicht. Um sich Mut zu machen warf sie ihre Haare zurück und lief forschen Schrittes in die Gasse. Immer wieder blickte sie zurück, da sie das Gefühl hatte, verfolgt zu werden. doch da war niemand. Plötzlich ging das Licht aus! Mitten im Schritt stockte Scarlet und blieb stehen. Es war so dunkel, dass sie keine Handbreit sehen konnte, also blieb sie wo sie war und wartete, ob das Licht nicht wieder anging.
    „Plitsch, Platsch!“, die Schritte hallten deutlich hinter ihr. Scarlet geriet in Panik und rannte los. Auch die Schritte hinter ihr wurden schneller. Viel schneller! Die junge Frau setzte zu einem Sprint an, doch der Fremde hinter ihr war schneller. Er packte ihren Gürtel und hielt sie fest. Scarlet sah keine andere Möglichkeit, als sich zu wehren. Verzweifelt stürzte sie sich auf den Angreifer. Er fing ihren Tritt jedoch ab und stieß sie von sich, so dass sie mit dem Kopf an eine Wand prallte. Der Mann, der nun vor ihr stand, war etwa in ihrem Alter. Er trug einen dunklen Kaputzenumhang und ein Tuch, das seine untere Gesichtshälfte verbarg, so dass die Augen erkennbar waren. Diese Augen aber, die würde sie nie vergessen; Winteraugen – strahlend grau, und außerdem das Letzte, was sie sah, bevor ihr Kopf gegen die Wand prallte. Und sie in eine tiefe Ohnmacht fiel.

Kommentare (1)

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Luna2003 (51933)
vor 811 Tagen
Cool ! Ein guter Anfang ! Ich freue mich auf die Fortsetzung ! ;)