Minako-Schön und tödlich zugleich?-Teil 4

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1 Kapitel - 2.370 Wörter - Erstellt von: Hanai Souta - Aktualisiert am: 2012-01-01 - Entwickelt am: - 4.989 mal aufgerufen - User-Bewertung: 4.5 von 5.0 - 6 Stimmen- Die Geschichte ist fertiggestellt

Der vierte Teil meiner Story...jede Geschichte hat auch leider ein Ende.

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    (Bemerkung am Rande: Sicher ist euch das Bild aufgefallen, dass ich in jedem Teil reingestellt habe. Tja, sieht euch das mal genauer an.- mehr dazu in
    (Bemerkung am Rande: Sicher ist euch das Bild aufgefallen, dass ich in jedem Teil reingestellt habe. Tja, sieht euch das mal genauer an.- mehr dazu in diesem Teil)

    Wir verließen die Lichtung nach 20 Minuten. Dank der ganzen Verfolgungsjagd konnte ich mich nicht meiner Körperpflege widmen. Also schlug ich vor, in einer Herberge zu duschen. Er war sofort begeistert von dieser Idee. Was er nicht wusste: Ich hatte ganz bestimmt nicht vor, mit ihm zu duschen -.- . In der Herberge angekommen, sagte ich, dass er als erster duschen sollte. Leicht genervt ging er ins Bad. Ich nutzte die Zeit und rannte aus der Herberge in den Wald. Denn auf dem weg sah ich einen Wasserfall, der mich auf diese Idee brachte. Sasuke würde nämlich irgendwie versuchen, etwas unanständiges zu tun. Hinter dem Wasserfall war eine Höhle. Dort zog ich mich aus und wusch mich danach im Wasser. Es war nicht ganz kalt. Eher eisig. Dank der Gene meines Vaters musste ich aber nie frieren oder schwitzen. Ich duschte mich eigentlich, wenn ich dreckig wurde. Das Wasser war so schön. Ich konzentrierte etwas Chakra in meine Hände und ließ es um meinen Körper gleiten. Doch plötzlich hörte ich Geräusche. Ich zog hastig mein Kimono und meine Maske an. „Ich spüre dein Chakra, Minako. Doch das von Sasuke nicht. Jedenfalls nicht in deiner Nähe.“ Koiji wartete auf mich vor dem Wasserfall. Ich kam raus. „Ein schöner Anblick warst du schon immer nur deine Maske stand mir immer im Weg.“ „Untersteh dich, mich auch nur schief anzusehen.“ „Nana, Prinzessin. Warum so wütend? Ich bin nur ein Irrer auf der Suche.“ „Ich hoffe du wirst fündig. Geh wieder zu Kaname. Wo ist er eigentlich? Das passt ihm gar nicht. Sonst würde er alles auf eigene Faust erledigen.“ Das war wirklich seltsam. Kaname hatte seit der Sache mit Orochimaru die Erledigungen, die um mich gingen, immer alleine gemacht. Koiji machte Anstalten, mir näher zu kommen. „Ich bin doch nur wegen dir hier. Versteh das doch. Wir gehören zusammen, Prinzessin...“ Dieser Fußabtreter war ein wirklich gut aussehender Mann. Er hatte braun-grüne Augen, die geheimnisvoll wirkten. Sein Gesicht war wie aus Marmor. Er war einfach perfekt. Doch ich ließ mich nie von Schönheit täuschen. „Lächerlich. Woher willst du das wissen? Dafür müsste ich dich erst einmal ausstehen können.“ „Ich kenne dich gar nicht so. Du warst doch sonst immer so höflich...Uchiha hat wohl einen sehr schlechten Einfluss auf dich.“ „Versuch mich ruhig zu provozieren. Wenn ich deine Anwesenheit ertragen kann, dann auch deine zu groß geratene Klappe.“ Das hieß Krieg. Er rannte auf mich zu. „Dann hole dich ohne Worte.“ Er holte sein Schwert raus. Ich hatte aber keine Waffe bei mir. Ich wehrte seine schnellen Bewegungen so gut wie es ging ab. Er hob seine Hand, um mich bewegungsunfähig zu machen. Plötzlich spürte ich ein anderes Chakra in mir. Es war mein verborgenes Jutsu. Meine Mutter war die Tochter des zweiten Hokage und ich besaß ebenfalls dieses Kekegenkai. Es war das Holzversteck. Kombiniert mit meinem Zengan, hatte ich eine noch nie zuvor gespürte Kraft in mir. Ich spürte förmlich wie sich mein Körper veränderte. Ich wurde...zu einem richtigen Dämon. Koiji zog seine Hand schnell zurück. „Was zum...?“ Er hatte schnelle Beine und lief wie ein verrückter weg. Doch seine Geschwindigkeit war Zeitlupe für mich. Die Natur um mich herum war eins mit mir. Ich packte ihn an den Beinen, bevor er sich in hinter den Bäumen verstecken konnte und schleuderte in mit einer gewaltigen Kraft in den Wald. Er flog mindestens 600 Meter weit. Das war unglaublich! Ich hatte noch nie meine Kekegenkai gleichzeitig eingesetzt. Meine Hände zitterten vor Energie. Ich sah sie mir an. Meine Haut wurde schwarz. Schnell lief ich zum Wasserfall und beobachtete mich im Wasser. Ich nahm meine Maske ab und sah ein Monster. Meine Haare hatten einen schwarzen Ansatz, der Rest blieb gelb, aber auch stachelig. Meine Augen wurden violetten Streifen umrahmt. Meine Gesichtshaut war grau. Sogar meine Zähne verwandelten sich in spitze, keilförmige Hundezähne. „Das ist also meine versteckte Kraft von der Kaname immer gesprochen hatte...“ Ich hörte Schritte hinter mir und drehte mich hastig um. „Shishima! Was suchst du denn hier?“ Ich waar überglücklich, meine Anvertraute Shishima zu sehen. Die war auch eine von uns. Doch hatte sie eine äußerst seltene und besondere Gabe. Sie konnte in die Herzen der Menschen blicken und gegebenenfalls auch ihr Schicksal erkennen. Seit Generationen war sie eine enge Vertraute der Familie Momochi. Dennoch hatte sie ein junges und sehr schönes Gesicht. Lange, gewellte und weiße Haare hingen ihr über dem Rücken. Ihre Augen leuchteten so klar, dass ich nie erraten konnte, welche Augenfarbe die hatte. Sie sah nur ein paar Jahre älter als ich aus. „Minako, meine Schöne. Ich wusste, dass ich dich hier finden würde.“ Shishima umarmte mich herzlich. Sie fand mich dennoch schön. „Shishima, wie fandest du mich?“ „Ich weiß doch immer, wo du steckst. Egal ob entführt oder nicht. Dein Bruder schickte mich.“ Sie löste ihre Umarmung und schaute tief in meine Augen. „Kaname ist nicht gekommen. Er...“ Sie schaute plötzlich auf das Gebüsch hinter ihr. Sasuke kam raus. Er beobachtete mich scharf. Shishima sprach mit ihm weiter: „Das ist ihre wahre Gestalt. Sie wird sich in Zukunft öfter in den Dämon verwandeln, der sie wirklich ist. Es ist ihr Schicksal den Juubi in dieser Gestalt zu besiegen.“ Sasuke schaute verwirrt. „Der Juubi? Du meinst den Zehnschwänzigen? Madara hat es noch nicht geschafft ihn herbei zu beschwören. Es fehlen ihm noch zwei Bijuu-Geister.“ „Das stimmt Sasuke. Doch es wird ihm gelingen Killerbee und Naruto von ihren Geistern zu erlösen. Darum wurdest du geboren, Minako. Du bist das Gegenstück der Uchihas.“ Mein Herz raste wie verrückt. Ich war die ebenbürtige Gegnerin Madaras. „Mein Bruder...“ begann ich. „Dein Bruder ist leider mehr Mensch als Dämon. Er ist vielleicht besser als alle anderen vollwertigen Dämonen, die ich kenne. Doch ist er nicht in der Lage der gewaltigen Kraft des Zehnschwänzigen zu trotzen.“ Ich legte meine Hand auf meine linke Brust und schloss meine Augen. „Vater sagte mir mal, dass ich wenn ich eine gute Herrscherin werden würde, auch lange für mein Land leben müsste. Doch wenn ich eine geeignete Herrscherin werden würde, müsste ich für mein Sterben...Es muss wohl zu meinem Tod kommen. Habe ich recht?“ „Du musst sterben, Minako. Für dein Land, für die Unschuldigen und...für deinen Vater.“ Es flossen Tränen. Wie der Wasserfall neben mir. Nur waren es nicht meine, sondern Sasukes. Dennoch blieb sein Blick hart. „Madara Uchiha wird Naruto und Killerbee besiegen. Du kannst nichts dagegen tun.“ Ich umarmte Shishima noch einmal. Sie weinte auch. Ohne Geräusche, aber auch lauter als jeder Schrei. Darum wollte Kaname nicht kommen. Er wollte nicht sehen, dass ich meinem eigenen Tod näher kam. Widerwillig lösten wir unsere Umarmung wieder. „Das heißt, dass Koiji dich nicht heiraten kann. Das sollte die zumindest etwas aufmuntern...“ Besorgt schaute sie zu Sasuke hinüber. „...doch ihn kannst du auch nicht heiraten.“ Sasuke ließ seine Hände schlaffen. Seine Knie sanken zu Boden. Ich wollte ihn umarmen. Shishima hielt mich davon ab. „Mach es nicht noch schlimmer.“ sagte sie. Hastig fragte ich danach: „Wann wird es soweit sein? Wann muss ich gegen ihn kämpfen? Wann...sterbe ich?“ „Ein Jahr. Bis dahin musst du aber noch trainieren. Neue Techniken. Das Versiegeln der Geister. Alles muss perfektioniert werden.“ Ich schaute sie erwartungsvoll an. Erschrocken fragte sie mich:„Du willst doch nicht! Aber...Kaname?“ „Ein Jahr reicht mir vollkommen. Es ist keine Schwärmerei, die ich für ihn empfinde. Das weißt du auch. Ich beherrsche schon alle Techniken, die ich brauche. Dennoch werde ich jeden Tag mit dir üben. Du wirst schon sehen.“ „Kaname?“ Sie verschränkte die Arme vor ihrer Brust. „ Er wird Verständnis haben. Er liebt mich zu sehr, als dass er mir mein Herz brechen könnte. Am letzten Tag werde ich ihn besuchen. Ich möchte ihm nicht alles noch schlimmer machen...“ Shishima dachte lange nach. Dann schaute sie auf Sasuke, der sich immer noch nicht rührte, und auf mich. Ich lächelte nur. Eins wusste ich: Auch als Monster konnte ich jeden mit diesem einen Lächeln überreden. Shishima sprach ernst: „Kommt dann bitte zu meiner Beerdigung. Denn wenn ich Kaname sage, dass er seine Schwester erst nach einem Jahr sehen wird, und das nur weil ich ihr den Freipass gegeben habe, wird er mich töten...Ich meine so richtig.“ Ich nahm ihre Hand. „Danke...“ Meine Worte klangen zu glücklich für eine bald Tote. Sasuke kam auch zu uns: „Danke. Das bedeutet mir sehr viel.“ „Jetzt beeilt euch schon. Schließlich habt ihr beiden nur ein Jahr Zeit. Genießt euer Leben...“

    aus Shishimas Sicht:

    Ein Jahr war schon vergangen. Zu schnell. Minako wirkte glücklich auf mich. Sie beherrschte alle Techniken, die ich ihr zeigte. Ich fragte mich, wie sie das alles in nur einem Monat geschafft hatte. Danach bat sie mich, nicht mehr zu kommen. Natürlich fand ich es seltsam, aber ich ließ dem frisch verheirateten Ehepaar seinen Freiraum. Sie besuchte uns alle am letzten Tag. Kaname war immer ein sehr harter Kerl. Aber an dem Tag weinte er sogar. Seine letztes Familienmitglied ging geradeaus in Richtung Tod. Aber nicht nur er weinte. Alle taten es. Das ganze Volk. Das reine Herz von Kurayamigakure würde verschwinden.Nur Sasuke nicht. Er lachte sogar ein wenig. Er war endlich soweit, sich von ihr zu lösen.

    Minako kämpfte wie eine wahre Kriegerin. Wie eine wahre Herrscherin. Sie benutze alle Jutsus gegen Madara. Es schien mir so, als ob die Gegenwart Sasukes in dem vergangenen Jahr ihr eine gewisse Immunität gegen Madara verliehen hat. Madara starb, doch der Juubi lebte weiter. Mit ihrer letzten Kraft versiegelte sie ihn wie ihr Vorgänger im Mond.

    Er war stark. Alle Menschen waren von ihm kontrolliert und wieder erlöst. Wir konnten ihr nur zuschauen. Ich hörte ständig Sasuke, wie er flüsterte: „Du schaffst es. Das weiß ich.“ Er war wehrlos gegen Minakos Gegener und konnte ihr nur somit helfen.

    Minako stand wie eine Eins auf den Trümmern der Dörfer. Neben ihr lag der tote Körper von Menma. Sie konnte alle Menschen retten. Auch die anderen Dörfer waren von dem Juubi kontrolliert worden. Minako rettete also nicht nur ihr eigenes Land, sondern auch die ganze Welt. Es regnete an diesem Tag. Im Mondlicht stand sie nun. Lächelnd. Sie sagte noch: „Himmel, weine nicht um mich. Es war mir eine Ehre.“ Ihre Beine ließen nach und sie fiel. Sasuke fing sie auf. „Ich passe auf sie gut auf. Danke für dein Geschenk.“ sagte er noch zu ihr und schloss ihre reglosen Augen. Er küsste sie mehrmals auf den Mund, erwartete aber nicht, dass sie wieder aufstand. Ihr toter Körper bröckelte wie Sand ab bis sie schließlich endgültig als Sand vom Wind weggetragen wurde. Genau in diesem Moment weinte er mit den schönsten Tränen der Welt. Er flüsterte ständig seinen Dank in die Luft. Kaname blieb steif neben mir. Aber sein Gesicht schaute weich in die Ferne. „Sie war das Einzige, was noch von meinen Eltern blieb. Doch das Schicksal wollte, dass ich allein bleibe.“ sagte er mir.

    Nach einem Monat:
    „Sasuke! Da bist du ja!“ rief ich. Konohagakure war wunderschön. Dank Sasukes guten Taten in dem letzten Jahr hatte ihn der Hokage (NARUTO-*freu*) wiederaufgenommen. Minako hatte im letzten Jahr dafür gesorgt, dass Sasuke wieder zur guten Seite wechselte. Naruto und Sasuke waren wie Brüder. Jetzt wohnte er in einem Haus am Rande von Konoha und war einer der besten Jonin dort. „Wo bleibt die Milch Shishima? Sie saugen wie verrückt an meine Daumen.“ Sasuke hielt Yashiro und Natsuki seine Finger hin. „Hier sind sie schon.“ Ich gab ihm eine Flasche und fütterte mit der anderen Natsuki. Die Zwillinge waren wunderschön. Schon mit drei Monaten hatten sie dichtes, schwarzes Haar. Ihre Augen waren aquamarin-blau. Der Rest ihres Gesicht ähnelte Minako auch sehr. „Sie sind so schön wie ihre Mutter“ sagte ich zu Sasuke. Er lächelte Yashiro ins Gesicht. Yashiro lacht herzhaft ihren Vater an. „Ich danke Minako für dieses Geschenk. Yashiro und Natsuki sind noch das Einzige, was von ihr übrig geblieben ist. Und ich danke dir auch Shishima. Ohne dich wäre das alles sowieso nicht möglich gewesen.“ Er küsste Yashiro auf ihre Stirn. „Genug!“ Kaname tauchte plötzlich vor uns auf. Aus seinem ernsten Gesicht wurde ein fröhliches. „Die beiden wollen bestimmt auch noch von mir gefüttert werden.“ Alle zwei Wochen besuchten Kaname, Koiji und ich Konoha. Ich weiß Koiji war ein eingebildeter Trottel, aber konnte auch erstaunlich gut mit Babies umgehen. Minako fehlte uns nicht, weil wir sie immer bei uns spürten. Immer wenn der Wind wehte hörten wir ihre Stimme.

    Soo... das wars von meiner Seite. Ich freue mich immer wieder auf E-mails! Ich hoffe, dass jeder das Ende gut fand! PS: Wie versprochen geht es mit einer Itachi-Story *sabber* weiter...^^

    LG Hanai Souta

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Minako-Schön und tödlich zugleich?-Teil 4
Minako-Schön und tödlich zugleich?-Teil 4
Der vierte Teil meiner Story...jede Geschichte hat auch leider ein Ende.
http://www.testedich.de/quiz30/quiz/1325226824/Minako-Schoen-und-toedlich-zugleich-Teil-4
http://www.testedich.de/quiz30/picture/pic_1325226824_1.jpg
2011-12-30
407D
Naruto

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saysasu ( 84636 )
Abgeschickt vor 805 Tagen
Die geschichte war schön und traurig zugleich ich musste zum schluss sogar weinen :'(
Eda ( 36430 )
Abgeschickt vor 1018 Tagen
Du hast deine Geschichte gut gemeistert. Aber ich musst am Ende fast weinen. :'( Das war sehr traurig und gleichzeitig sehr schön. :')
yuki ( 49332 )
Abgeschickt vor 1051 Tagen
uuuhäääääää das war schön *schnief* mach weiter so
Juli ( 23571 )
Abgeschickt vor 1225 Tagen
ich bin eine sehr frohe Leserin ich bin froh diese story gelesen zu haben