Seine Welt 2

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4 Kapitel - 3.509 Wörter - Erstellt von: Inge Ketchum - Aktualisiert am: 2012-01-01 - Entwickelt am: - 3.552 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

Das ist jetzt schon der zweite Abschnitt. Diesmal sind es ein paar kurze Kapitel. Ich hab die nach Inhalt aufgeteilt, deshalb sind sie so kurz geworden. Es kommen später längere Kapitel.
Die Sache mit den veränderten Bijuu (Schmuckshuppet) habe ich hier zum ersten Mal aufgeschrieben. Ich habe sie zusammen mit Ita-san entwickelt.

1
Alle rannten durcheinander, husteten im Sandstaub und versuchten, nicht vom Sand getroffen zu werden. Miss Yamamoto, die mittlerweile gekommene Sportlehrerin, mahnte laut zur Ruhe und dirigierte die Klasse auf ein Stück Wiese, weit vom Vordach und dem herabrieselnden Sand weg, der sich auf dem Boden zu kleinen Dünen auftürmte. Midori und ich fanden den Unfall seltsam, denn wo bitteschön kam auf einmal so viel Sand her? Vom Dach, klar, aber was machte feiner Wüstensand auf einem blauen Ziegeldach?
Eines der Fenster im oberen Stockwerk öffnete sich knirschend und Maris Oberkörper, von Sand und einem eigenartigen, sandfarbenen Glibberzeug bedeckt, tauchte in der Öffnung auf.
„Entschuldigen Sie, es tut mir leid, wirklich, Miss Yamamoto! Das wollten wir wirklich nicht, es ist außer Kontrolle geraten, wir brauchen Hilfe, Gaara ist verletzt!“ rief sie. Sie war total durcheinander, ihre Frisur hatte sich aufgelöst und hing ihr ins Gesicht. Ihre Hand, mit der sie sich die sandigen Haare aus dem Gesicht strich, war blutig und bis zum Ellbogen mit langen Kratzern übersät. Trotzdem schwang sie sich anmutig aus dem Fenster und rutschte das nun staubig blaue Dach herunter. Von der Dachrinne sprang sie elegant auf den Boden. Miss Yamamoto stürzte förmlich in die Halle.
Mari saß im Sand und machte sich Vorwürfe: „Gaara ist noch da drin, sein Sand ist außer Kontrolle, dieses verdammte Schmuckshuppet, er ist verletzt und ich hab ihn nicht davon abgehalten, das ist meine Schuld…“
Obwohl ich die Zusammenhänge nicht verstand, ahnte ich, was passiert war: Gaara hatte sich verletzt zu und das hatte irgendwas mit dem Sand zu tun. Es war seine schöne, raue Stimme gewesen, die so schmerzvoll geschrien hatte!
Wenn es schon am ersten Schultag so spannend wurde, der Junge, neben dem ich saß, einen Unfall hatte und seine Schwester mit drinhing, würde es bald zu einer Katastrophe kommen! Das war doch nicht mehr normal!
Bald öffnete sich die Tür zur Turnhalle. Gaara, von Miss Yamamoto gestützt, kam aus einer sandigen Staubwolke. Mari sprang sofort auf und rannte ihm entgegen.
„Gaara! Bist du okay? Hast du`s im Griff? Was ist überhaupt passiert?“ rief sie und fiel ihm stürmisch und gleichzeitig vorsichtig um den Hals.
Gaara wurde sofort ins Krankenzimmer gebracht. Mari stellte ihre Frisur wieder her und als Midori und ich Gaara im Krankenzimmer besuchen wollten, kam Mari gerade mit ihrer schwarzen und seiner hellgrauen Schultasche an.
„Gaara hat sich nur den Arm verstaucht, Kuro holt uns ab. Es ist alles soweit okay.“ sagte sie.
„Wie ist das denn passiert?“ fragte ich.
Maris Gesicht änderte sich wiedermal. Sie stotterte was von Karate, erwähnte nicht eines der Worte von vorhin. Die Turnhalle 1 war unbenutzbar, vorerst jedenfalls.

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