Seine Welt 1

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2 Kapitel - 3.047 Wörter - Erstellt von: Inge Ketchum - Aktualisiert am: 2012-01-01 - Entwickelt am: - 4.956 mal aufgerufen - User-Bewertung: 4.43 von 5.0 - 7 Stimmen- Die Geschichte ist fertiggestellt

Das ist meine älteste Fanfiction, die ich in der neunten Klasse angefangen habe. Ich hab sie überarbeitet und jetzt ist sie reif zur Veröffentlichung. Ich stell immer ein oder zwei Kapitel rein, weil einige sehr lang und andere ziemlich kurz sind.

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Früher hab ich in Hamburg gewohnt. Ganz in der Nähe vom Hafen, Speicherstadt und so. Mit „früher“ meine ich die, noch gar nicht so weit zurückliegende Zeit, bevor mein Vater (den ich ganz modern „Dad“ nenne) einen neuen Job in Rotbingen einer Kleinstadt in der Lüneburger Heide angenommen hat. Er ist Architekt und das Japanische Viertel, die einzige Besonderheit der kleinen Stadt, hatte ihm eine Arbeit angeboten.
Von heute auf morgen sind wir umgezogen, mitten in den Sommerferien. Mom, Dad, meine kleine Schwester und ich. Da ich in Hamburg eine gymnasiale Gesamtschule besucht hatte, war meine Schulzeit noch nicht vorbei, obwohl ich die zehnte Klasse gerade hinter mir hatte. Und genau das war das Problem in Rotbingen: Es gibt dort keine Schule. Keine Realschule, keine Berufsschule und kein Gymnasium. Nur die sogenannte Nomura-Highschool, eine Art Gesamtschule, die eigentlich für die Kinder der reichen Japaner im Japan-Viertel gedacht war. Diese Schule war zehn Minuten Fußweg von unserem neuen, großen Haus entfernt.
Es gab natürlich Schulen in den Orten in der Nähe, aber hätte ich mit dem Bus fahren müssen. Und vom Bus- oder Autofahren wird mir so schlecht wie in einem Karussell. Undenkbar, eine Schule zu besuchen, die weiter als zehn Kilometer weg war.
Ich heiße Hanne Swann und als wir nach Rotbingen zogen, war ich sechzehn. Meine kleine Schwester heißt Jannika und war zu dem Zeitpunkt elf.
Über meine Eltern kann ich nur sagen, dass sie beide viel arbeiten und ab und zu echt anstrengend sind (genau wie Jannika). Aber eigentlich sind sie ganz okay.
Die meisten Japaner hier sprachen laut Dads Auskunft gut Deutsch, aber ich frischte trotzdem mein Englisch auf und lernte ein paar Floskeln Japanisch, während ich den Rest der Ferien gespannt auf den ersten Tag an der Nomura-Highschool wartete, an der mich meine Eltern sofort angemeldet hatten.
Damit ich nicht als einzige deutsche Schülerin am ersten Tag völlig hilflos in die Schule kam, schickten meine Eltern mich zwei Wochen später los.
Ich hatte mir ein Outfit zusammengesucht, das zumindest eine gewisse Ähnlichkeit mit japanischen Schuluniformen hatte, um mich zumindest etwas anzupassen, obwohl im Schulprospekt stand, dass man keine Uniform tragen musste.
Während Jannika auf die örtliche Hauptschule kam, sah ich einem fremdländischen Schulabenteuer entgegen. Aber ich war nicht auf das vorbereitet, was dann tatsächlich kam. Aber das war dem egal. Es kam einfach ungefragt auf mich zu.

Kommentare Seite 1 von 1
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lolita ( 38031 )
Abgeschickt vor 833 Tagen
Schreib bitte ganz schnell weiter
RobinNo2 ( 16531 )
Abgeschickt vor 891 Tagen
Ja schreib Bitte weiter
Alice ( 99177 )
Abgeschickt vor 904 Tagen
Voll gut!! ;)Schreib bitte weiter!