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Minako-Schön und tödlich zugleich?-Teil 3

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1 Kapitel - 1.930 Wörter - Erstellt von: Hanai Souta - Aktualisiert am: 2012-01-01 - Entwickelt am: - 4.099 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

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    Die ganze Nacht verlief nicht wie in einem Albtraum. Sasuke war kein Schlafwandler, das wusste ich noch von früher. Doch alle paar Stunden schien er
    Die ganze Nacht verlief nicht wie in einem Albtraum. Sasuke war kein Schlafwandler, das wusste ich noch von früher. Doch alle paar Stunden schien er mich immer fester umarmen zu wollen. Er hatte wirklich sehr starke Arme! Diese warmen Umarmungen waren so liebevoll und herzzerreißend, dass ich jedes Mal kurz davor war, ihn zu küssen. Endlich, nach vielleicht acht Stunden, wachte mein „unschuldiger“ Genosse auf und setzte ein 1000 Kilowatt auf sein Gesicht.

    Aus Sasukes Sicht:

    Ich wachte aus diesem schönen Traum auf. Obwohl ich nicht schlief, kamen mir die letzten Stunden wie ein zu schöner Traum vor. Sie war so schön, dass es schon wehtat. Ich konnte nicht glauben, dass sie für einen anderen bestimmt war und musste unsere gemeinsame Zeit genießen. Kaname war gut, leider zu gut. Er würde sie finden...
    Minakos Brust bebte, ihr Herz klopfte wie verrückt, genauso wie meins... Ich umarmte so fest ich konnte und schaute noch einmal in ihr unbeschreibliches Gesicht. Sie sah aufgeregt aus. „Hast du gut geschlafen?“ fragte ich. Ich erwartete eine Antwort wie 'NEIN', aber sie sagte nur: „Ja.“ Sie log. Genauso wie ich, konnte sie kein Auge zu machen. Ich hatte nur so getan als ob, aber sie hatte sich nicht einmal die Mühe gemacht, ihre Augen zu schließen. Ich legte meinen Kopf auf ihre Brust. „Hör bitte damit auf!“ schrie sie. „Ich mach doch gar nichts. Was ist dein Problem? Früher haben wir unsere Zeit auch immer zusammen verbracht!“ „Du wolltest aber damals nicht mit mir schlafen.“ Ich lachte nur. Sie war sehr klug und stellte sich nur dumm. „Wir müssen los.“ sagte Minako monoton. Sie schubste mich von sich runter und zog ihr Kimono an. Meine Enttäuschung fühlte sie deutlich. „Beweg dich. Ich dachte, du willst mit mir fliehen? Wo bleibt denn dein Engagement?“ Sie bückte sich zu mir runter und sagte noch als Sahnehäubchen: „Und untersteh dich, mich noch einmal anzufassen.“ Ich blieb noch zwei Sekunden auf dem Boden. Mit jeder Sekunde wurde sie immer interessanter. Sie war in der Lage zuckersüß und bestialisch zu gleich zu sein. Eigentlich lachte sie lieber und blieb immer fröhlich, aber die schlaflose Nacht hatte ihr jeden Nerv ausgeraubt. Ich zog mich schnell an und war überrascht. Für eine Frau brauchte sie nicht besonders lange zum Anziehen. „Heißt das, dass du gerne die Entführte spielst?“ „Hah, das heißt, dass ich es bevorzuge mit einem Lustmolch und Idioten durch unbekanntes Territorium umherzuwandern, als mit Koiji zu heiraten. Das ist hier los! Denk bloß nicht, dass ich dich noch irgendwie mag.“ Aus dem wütenden Blick wurde Trauer. „Du bist nämlich nicht mehr der alte Sasuke.“
    Danach sprachen wir gar nicht mehr. Wir mussten unglaubliche Strecken hinter uns lassen. In Sunagakure angekommen, schlug ich vor, ein Zimmer zu nehmen. Doch sie sagte, dass sie müde wäre. Wie aufs Stichwort kamen auch ein paar Suna-Nins auf uns los. Die waren klar im Vorteil. Wir waren hundemüde und zu zweit. Sie waren in ihrem Heimvorteil, sahen verdammt gefährlich aus und waren zu siebt! Toll-.-! Doch bevor ich überhaupt mein letztes Chakra sammeln konnte, raste Minako auf die Typen los. Ich blieb wie angewurzelt da stehen und fühlte mich überflüssig. Sie kämpfte nämlich wie... wie ein... wie ein MANN! Sie benutzte kein Chakra, sondern schlug nur auf ihre Gesichter. Jeder von denen flog mindestens 20 Meter nach hinten. Minako war einfach fantastisch! Nach geschlagenen zwei Minuten, waren alle sieben nicht mehr wiederzuerkennen. Alle waren mit ihrem eigenen Blut überflutet. Ich war sprachlos. Wie konnte ich stärker als sie sein! Mein Sharingan musste wirklich SEHR stark sein. „Lass uns weitergehen.“ Ich nickte nur blöd. Diese schöne und talentierte Frau konnte unmöglich nur ein Accessoire ihres Bruders sein. Da steckte mehr dahinter. „Also...du hast sehr dünne Arme und kaum Muskeln. Wie hast du das gemacht? So ohne Chakra...“ Totenstille. „Muss ich dich dazu zwingen?“

    Aus deiner Sicht:
    Er knallte mich gegen den nächstbesten Baum und legte seine Hände auf die Baumrinde neben mein Gesicht. Sein Chakra glühte. Das bereitete mir große Schmerzen. Das hört sich vielleicht komisch an, doch es tat irgendwie gut. Plötzlich vergaß ich meine Wut auf ihn und küsste ihn mit ganzer Seele. Ich begann vorsichtig. Dass genügte ihm jedoch nicht. Er packte mich mit beiden Armen und drückte meinen Körper gegen den Baum. Er schlang meine Beine um seinen Körper. Seine Hände berührten mein Gesicht. Ich fühlte ein Verlangen nach seiner Anwesenheit, den Schmerzen und nach ihm. Unser schöner Moment sollte jedoch nicht lange anhalten. „Du liebst ihn also auch. Das ist schade. Ich dachte du stehst mehr auf reiche und schöne Männer, als auf abtrünnige und stinknormale Verbrecher.“ Koiji sollte sich sarkastisch anhören, doch hört sich nur verletzt an. Ich löste hastig meine Lippen von Sasukes, er hielt mich aber immer noch in seinen Armen und drehte sich nicht um. „Was habe ich nicht, was er hat? Fühlst du etwa noch wohl in seiner Gegenwart? Mein Herz würde das auf Dauer nicht aushalten.“ Er kam vom Baum runter und sprach weiter: „Doch die Vorstellung, dass meine Zukünftige einen anderen Mann liebt, hält mein Herz nicht einmal fünf Minuten aus.“ Sein falsches Lachen war ein harter Schlag für mich. Ich war wie erstarrt. „Wo ist Kaname?“ fragte Sasuke. „Leider nicht da. Ich war für Sunagakure zuständig und spürte euer Chakra. Doch Kaname braucht sicher nicht lange bis hierher.“ Das sollte eine Warnung sein. „Lauf Sasuke!“ flüsterte ich. Er zögerte nicht lange und hob mich auf seine Schultern. Er lief wie ein Verrückter. Koiji holte uns ein. Er versperrte uns den Weg. „Keine Chance. Du kommst hier nicht weiter Uchiha. Außer...“ „Außer WAS?“ „Außer du gibst mit die Prinzessin. Dann lasse ich dich auch gehen. Bei dieser Mission interessierst du mich herzlich wenig, Uchiha!“ „Du mich auch.“ Sasuke setzte mich wieder am Boden ab. „Minako, versteck dich hinter mir.“ Ich gehorchte. Jetzt aktivierte er sein Sharingan. Koijis Körper bebte. Er spuckte Blut und krümmte sich. Sasuke wollte den Weg weitergehen, aber Koiji blieb stur und versperrte ihn wieder. „Du hast keine Macht über mich.“ Sasuke hob seine Hand, um ihn zu schlagen, doch ich hielt sie fest. „Hör damit auf. Er ist nur stur. Das wäre eine zu leichte Beute.“ Dann liefen wir davon und ließen den blutenden Koiji hinter uns. So konnte ich auch enden, wenn ich Sasuke ärgerte. Ein Schauer lief mir über den Rücken.
    Wir überquerten alle Grenzen. Konohagakure lag noch ein paar Kilometer vor uns. Mein Begleiter war müde, doch zeigte es mir nicht. „Wir sollten eine kleine Rast machen. Ein Zimmer wäre jedoch zu viel. In einem Radius von 200 km gibt es keine Herberge.“ sagte ich. „Woher weißt du das?“ Sasuke lächelte mich an. „Schon vergessen? Ich weiß halt sehr viel.“ Es klang etwas zu abwesend, aber brachte uns beide zum Lachen. Wir konnten kaum weitergehen. Also saßen wir uns in einer Lichtung hin. Die Abenddämmerung schien auf unsere Gesichter. Die Vögel sangen ihr Abendlied. „Der wissenschaftliche Name der Nachtigall?“ „Luscinia megarhynchos“ „Du bist gut.“ Langsam verstummte unser Lachen. Er sah am Licht wunderschön aus.

    Aus seiner Sicht:

    Die Stimmung machte mich noch wahnsinnig. Ich musste sie noch einmal küssen. Das kam aber leider zu oft vor. Sie könnte es mir dieses Mal nicht verzeihen.
    Ich wollte meinen Clan wieder neu aufbauen und brauche dafür eine Frau. Gab es eine Bessere als sie? Sie war unglaublich klug, verdammt und unbeschreiblich schön und mehr als nur eine glückliche Nacht. Ich dachte immer, ich wäre nie in der Lage, jemanden zu lieben. Aber sie war... sie... sie war mein Leben. „Warum weist du mich ständig ab?“ fragte ich. „Weil ich dich nicht lieben darf. Doch es ist längst zu spät.“ „Wie lange schon?“ „Seit ich dich das erste Mal sah.“ Diese Worte schallten in meinen Ohren wie ein liebliche Melodie. Sie liebte mich auch. Sie hat mich schon immer geliebt. „Ich darf aber nicht mit dir zusammen sein.“ „Weil du einen anderen heiraten sollst? Heirate doch einfach mich.“ „Das ist nicht so leicht wie du denkst. Es ist meine Pflicht als Prinzessin.“ Ich kam näher zu ihr. „Ich werde nicht zulassen, dass dich mir jemand wegnimmt. Koiji werde ich immer austricksen können.“ „Nicht nur er steht auf der Liste.“ Ich hielt diesmal ihre Hand. „Mir doch egal. Ich werde dann mit dir fortlaufen.“ „Kaname wird es nicht zulassen. Aus Liebe zu mir. Du bist zu gefährlich.“ Sie saß neben mir. Unschuldig. Ich wollte sie einfach nur.

    Aus deiner Sicht:

    Plötzlich nahm er mich in seine Arme und setzte mich auf seinen Schoß. Ich berührte seine Wangen. Seine Augen waren so schön. Ich wünschte, es wären seine echten Augen. „Wir sind hier ganz alleine. Keine Menschenseele ist in der Nähe... Wir beide sehen verdammt gut aus und...“ „Halt den Mund.“ Ich küsste ihn auf die Lippen. Ein leichter und kurzer Kuss. „Du bist unmöglich. Willst mit mir mitten im Wald schlafen. Das ist nicht besonders taktvoll vor einer Prinzessin.“ Er drückte mich gegen die Wiese. Mein ganzes Gesicht war über und über von seinen Küssen. Währenddessen zog er seinen Mantel und weißes Hemd aus. Ich wollte ihn, aber fürchtete mich auch davor, ihn zu wollen. „Ich meine es ernst. Wenn du eine Beziehung haben willst, dann ohne das hier.“ „Nur einmal.“ Er sprach nicht mehr nüchtern. „Du hast keine Selbstbeherrschung.“ Empört stellte er sich wieder auf. Natürlich war er enttäuscht. „Also schön. Ich fasse dich nicht mehr an. Nur unter einer Bedingung...“ Mit einer Hand hob er mich nach oben. Seine beiden Hände legte er auf meine Hüfte und schaute tief in meine Augen. „Heirate mich...“ „Nein.“ „Heirate mich.“ „Das geht doch nicht. Ich kann doch nicht.“ „Denk einfach nicht nach und sag ja!“ „Dann...JA!“ „Ein Abtrünniger und eine Prinzessin. Es ist doch alles möglich.“ Er beugte sich vor. „Nanana. Keine Berührungen bis zu der Hochzeit.“ Enttäuscht ließ er meine Hände los. „Dann sollten wir schnell heiraten.“ „Das ist im Moment nicht unser größtes Problem. Mein Bruder und mein Ex-Verlobter verfolgen uns ohne Rast.“ Wie sollte das nur gutgehen? Habe ich aus Lust oder Liebe so gehandelt? Ich dachte nur: Minako, du warst in deinem ganzen Leben so dumm wie jetzt gewesen-.-. Aber wie konnte ich nein sagen? Er war in diesem einen kurzen Moment mein Sasuke, in den ich mich verliebt hatte

    Das war jetzt meine Story...ich hoffe, es hat euch Spaß gemacht;)

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1324685262
Minako-Schön und tödlich zugleich?-Teil 3
Minako-Schön und tödlich zugleich?-Teil 3
http://www.testedich.de/quiz30/quiz/1324685262/Minako-Schoen-und-toedlich-zugleich-Teil-3
http://www.testedich.de/quiz30/picture/pic_1324685262_1.jpg
2011-12-24
407D
Naruto

Kommentare (4)

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saysasu (84636)
vor 955 Tagen
Die geschichte war schön und traurig zugleich ich musste zum schluss sogar weinen :'(
Eda (36430)
vor 1168 Tagen
Du hast deine Geschichte gut gemeistert. Aber ich musst am Ende fast weinen. :'( Das war sehr traurig und gleichzeitig sehr schön. :')
yuki (49332)
vor 1201 Tagen
uuuhäääääää das war schön *schnief* mach weiter so
Juli (23571)
vor 1375 Tagen
ich bin eine sehr frohe Leserin ich bin froh diese story gelesen zu haben