Liebe auf hoher See Teil 2 und 3

star goldstar goldstar goldstar goldstar greyFemaleMale
8 Kapitel - 6.896 Wörter - Erstellt von: Supergirl - Aktualisiert am: 2012-01-01 - Entwickelt am: - 4.565 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Hab mal 2 Teile auf einmal rein gestellt

    1
    Teil 2
    „Ich sagte doch, ich will nicht mit!“ „Ja genau Ruffy, was hast du dir dabei gedacht, einfach jemand zu fragen, der mal eben bei einer Kopfgeldjägerbande mitmacht, ob er bei uns mitmacht und dann, obwohl sie abgelehnt hat, mit an Bord zu schleppen!“ „Hey, reg dich doch nicht auf, Nami. Sie wäre doch sonst von der Marine verhaftet worden!“ „Das ist mir egal! Du weißt doch überhaupt nichts über die!“ „Na klar!“ „Ach ja! Wie heißt sie, woher kommt sie, was waren das für Teufelskräfte oder warum ist ihr Kopfgeld so hoch!“ „Sie heißt Philline und... und...“ „Ach sieh an, mehr weißt du nicht?“ „nein“ „Was hast du gesagt? Ich hab dich nicht verstanden!“ „Nein.“ „Ach sieh an! Jetzt erklär mir mal, warum du sie gefragt hast, ob sie bei uns mitmachen soll.“ „Weil sie gesagt hat, dass sie nicht weiß, was sie machen soll!“ „Ich hab aber nicht gesagt, dass ich bei euch mitmachen will.“ „Da hörst du es, Gummihirn!“ „Aber Nami, wozu gibt es dann mich, Lysop, den genialen Detektiv! Ich werde mich um alles kümmern!“ „Was meinst du damit?“ „Ich werde sie einfach über alles ausfragen und dann werden wir sehen, ob sie hier hineinpasst!“ „Aber, ich werde dir nicht alles sagen, du kannst hoffen, dass du überhaupt etwas erfährst, es hängt allein von dir ab.“ „Ich werde schon alle Antworten bekommen, die ich haben will. Setzen wir uns an den Tisch.“

    Lysop und Philline setzen sich an den Tisch, der auf dem in der Nähe steht. Ruffy, Chopper, Franky und Brook stellen sich neben dem Tisch, wobei sich Ruffy noch ein Stuhl geschnappt hat sich auch neben dem Tisch niederlässt. Sanji, Nami und Robin beobachten das Geschehen vom ... und Zorro macht ein Nickerchen.
    „Also, ich werde dir jetzt einige Fragen stellen.“ „Ja, aber ich werde vielleicht nicht alle beantworten.“ Philline macht, nachdem sie diesen Satz gesagt hatte, ihr charmantes Gesicht mit einem bezauberndem Lächeln und wirft ihre Haare nach hinten. Alle um sie herum sind von ihr hingerissen, bis auf Lysop. „Bei mir funktioniert das nicht.“ „Was soll denn funktionieren?“ „Na, das Lächeln und das Zurückwerfen der Haare.“ „Was soll denn dabei funktionieren?“ „Jetzt tu nicht so scheinheilig. Die Spatzenhirne hast du ja schon um den Finger gewickelt, mich aber nicht. Ha!“ „Ich hatte aber nicht vor“ „Ich habe dich durchschaut. Du brauchst das nicht mehr leugnen.“ „Jaja, der große Käpt’n Lysop hat ja immer recht.“ „Genau, denn mich, den großen Käpt’n Lysop, wickelt man nicht so leicht um den Finger! Ha ha ha ha ha ha ha!“ „HEY LYSOP! DIE HAT DICH GERADE UM DEN FINGER GEWICKELT!“ „Ach Quatsch, Nami, das stimmt gar nicht. Ich denke mal, wir sollten jetzt mal anfangen.“ „OK, ich warte schon.“ „Also, wie heißt du?“ „Mensch, das ist aber eine schwierige Frage, da muss ich mal überlegen.“ „Jetzt antworte endlich! Ich habe keine Zeit für Spielchen.“ „Na gut, ich heiße Nadine Philline.“ „Und wie alt?“ „Ich bin 19.“ „Aha, woher kommst du?“ „Ich komme von einer Insel, die auf der Grand Line liegt. Sie heißt Sakura.“ „Warum heißt die denn Sakura?“ „Naja, das ist die Insel der Kirschblütenbäume. Die Insel besteht nur aus einem kleinem Dorf mit einem Hafen und der hintere Teil der Insel ist voll mit den Bäumen, ideal, um sich zu verstecken. Man nennt sie auch die Insel der Piraten und Verbrechern. Liegt vielleicht auch daran, dass die Insel hinter der Red Line und der Fischmenscheninsel liegt und somit öfters besucht wird. Das Dorf wird allerdings von einem Stadttor und einer Mauer umschlossen, so kommt nicht jeder rein. Ich würde gerne wieder mal dorthin.“ „Wieso das denn?“ „Ich bin schon seit 15 Jahren nicht mehr zu Hause gewesen.“ „Dann segeln wir nach der Fischmenscheninsel dorthin!“ „Das wäre echt lieb von euch.“ „Das meinst du doch nicht ernst, Ruffy!“ „Na klar, Lysop!“ „Wenn Nami das erfährt!“ „Hey, was hat die zu sagen! Ich bin immer noch der Kapitän!“ „Ja, reg dich nicht auf! Äh, wo war ich? Ach ja! Wir haben ja vorhin gesehen, dass du Teufelskräfte hast.“ „Ja, das habe ich.“ ... ... ... „Ähm, was für welche?“ „Ich habe von einer Logia-Frucht gegessen.“ „Eine Logia-Frucht also.“ „Ja, die Wasser-Frucht.“ „Und was genau kannst du jetzt machen?“ „Mein Körper besteht komplett aus Wasser, ich kann nicht erstochen oder erschossen werden und ich kann durch Dinge gehen.“ „Durch Dinge gehen?“ „Jetzt nicht durch Wände oder Gegenstände, sondern wenn mich jemand festhält, kann ich einfach durch gehen oder so ähnlich.“ „Das heißt, wenn ich jetzt deine Hand festhalte, kannst du sie einfach wegziehen?“ „Genau. Außerdem kann ich Wasser kontrollieren, also Wellen erzeugen oder eine Blase daraus erzeugen. Irgendwann, wenn ich stärker geworden bin, dann werde ich auch das Wasser verdampfen oder

    2
    Einfrieren können.“ „Aha und was ist mit Wasser erzeugen?“ „Nein, das kann ich nicht, außer...“ „Außer was?“ „Außer wenn ich das mache.“ Plötzlich wachsen mitten auf dem Tisch Hände raus. „Du kannst Hände wachsen lassen, wie Robin?“ „So ähnlich.“ „Du hattest dich schon damals für meine Teufelskraft begeistert.“ „Tja, Robin, ich habe seitdem hart trainiert und ich kann es jetzt auch.“ „Sag mal Robin“ „Was denn, Lysop?“ „Was heißt denn damals?“ „Die Geschichte werde ich euch mal anders erzählen.“ „Mensch Robin! ... Kannst du es uns erzählen.“ „Tut mir Leid, Franky, aber du hast Robin gehört. Ich kann euch so viel verraten, dass Robin und ich mal in der gleichen Piratenbande waren.“ „Ihr wart in einer Bande?“ „Ja, seitdem ist mein Kopfgeld immer gestiegen.“ „Stimmt, der Typ hat was von 600 Mio. Bery erwähnt.“ „Ja, die Summe habe ich selbst nicht erwartet. Ich dachte, sie wäre höher, da ich ja“ „Da du ja was?“ „Als ich 10 Jahre alt war oder so, haben sie die Summe auf meinem Kopf gesetzt.“ „Mit 10 Jahren!“ „Ja.“ „Was hast du getan, dass“ „Das geht euch nichts an.“ „OK, äh, Mist, mir fällt keine Frage ein.“ „Hey, du hast doch erzählt, dass du dein Gedächtnis verloren hast.“ „Ich glaube schon, Ruffy. Aber was tut das schon zur Sache?“ „Äh, keine Ahnung. Aber da war noch etwas.“ „Was denn, Ruffy? Ich platze gleich vor Spannung!“ „Ich bin am überlegen, Chopper. Jetzt fällt's mir ein! Du hast doch gesagt, dass du, bevor du bei den Typen da mitgemacht hast, hattest du einen Job.“ „Ja, und?“ „Was für einen Job?“ Ein stilles Schweigen herrscht auf einmal auf dem Schiff. „Und?“ „Und was?“ „Antwortest du heute noch?“ „Wahrscheinlich nicht, Lysop.“ „Das hättest du uns sagen müssen!“ „Wieso?“ „Na, weil wir sonst nicht so lange gewartet hätten!“ „OK, tut mir Leid.“ „Ich kann nicht mehr.“ „Ach, da fällt mir ein, du hast mir immer noch nichts vorgesungen!“ „Warum sollte ich auch?“ „Weil du es versprochen hast!“ „Wann hätte ich das machen sollen?“ „Keine Ahnung.“ „Du kannst singen?“ „Wer weiß.“ „Bitte, sing uns etwas vor!“ „Ein andermal, Brook!“ „Ich hätte dir bestimmt aufmerksam mit meinen Ohren zugehört, obwohl ich gar keine habe! Ha ha ha ha ha!“ „Führt der sich immer so auf?“ „Gewöhn dich dran. Du bist also Musikerin?“ „Und Navigatorin und Archäologin.“ „Wow, ein Multitalent.“ „Was ist mit deiner Familie? Du sagtest, dass du deine Mutter verloren hast.“ „Seit ich dich kenne, hast du mir nie etwas über deine Mutter erzählt, nur über deinen Vater, der Kopfgeldjäger ist.“ „Naja, Robin, ich rede nicht gerne darüber.“ „Uns kannst du es erzählen.“ „Ich weiß, Ruffy. Naja das war so, als ich 2 Jahre alt war, da kam meine Mutter von einer Reise nach Hause, mit einem Buch. Das Buch war besonders, denn sie hat ihr Leben dafür riskiert, obwohl es ihr gehörte. Am nächsten Tag kam auf einmal die Marine und hat meine Mutter mitgenommen und wie ich später erfuhr, wurde sie hingerichtet. Hingerichtet wegen Diebstahls des wertvollstem Eigentum der Marine, ein Buch, und weil sie eine berühmte Piratin war.“ „Eine Piratin?“ „Ja, nicht irgendeine, sondern einer der am meisten Gesuchten. Hier ist das Buch.“ „Hmm, was steht da drauf. Tagebuch von“ „Von wem, Lysop?“ „Von, von“ Lysop starrt das Buch fassungslos an und kriegt kaum noch Luft. „Lysop, sag doch endlich was!“ „Es ist von ihm!“ „Von wem?“ „Von, von“ „Gold Roger.“ „Was? Gold Roger? Aber wie denn das?“ „Meine Mutter war eine enge Freundin von ihm und Navigatorin seines Schiffes. Sie war Mitglied in seiner Bande. Vor seiner Hinrichtung gab er ihr das Buch, mit einer Bitte. Allerdings nahm die Marine ihr das Buch weg und sie beschloss, es zurückzuholen. Sie gab es danach mir, mit dieser Bitte. Diese Bitte entwickelte sich schon bald zu meinem Traum.“ „Welchen Traum?“ „Der Traum, ein Buch zu schreiben, über den nächsten König der Piraten.“ „Dann bist du bei mir ja richtig.“ „Ich weiß, das wusste ich schon, als ich dich zum ersten Mal sah.“ „Warum bist du dann nicht direkt mitgekommen?“ „Ich wollte unentdeckt bleiben. War das jetzt alles? Ich glaube nicht, dass Lysop noch ein Wort raus kriegt.“
    Teil3
    Die Strohhutbande segelt mit den neu eingekauften Vorräten Richtung Sabaody Archipel, um die Sunny abzuholen. Allerdings dauert es noch drei Tage, bis die Sunny vollständig beschichtet ist. Ein herrlicher Tag steht den Piraten bevor, dennoch herrscht eine eisige Stimmung unter ihnen. Jeder versucht sich zu beschäftigen, doch ist die Neue an Bord für sie interessant. Sie ist für sie geheimnisvoll und das macht sie besonders neugierig. Philline, die Neue an Bord, geht an Deck rum und landet irgendwann bei Zorro, der gerade relaxt.
    „Hey, du bist Lorenor Zorro, richtig?“ „Hmm, ja, der bin ich.“ „Und das sind wohl deine

    3
    Schwerter.“ Zorros Schwerter sind am Mast angelehnt. „Drei Schwerter, sogar ein Königsschwert.“ „Pass auf, was du machst.“ Philline holt das Schwert raus. „Hey! Was machst du da!“ Philline schaut sich das Schwert an. „Eine scharfe Klinge, man könnte mit ihr selbst Metall schneiden, man muss nur wissen, wie.“ „Pass auf!“ Philline bewegt sich mit dem Schwert. Am Ende legt sie das Schwert wieder auf seinen Platz. „Du kannst das ja richtig gut.“ „Bevor ich meine Teufelskraft erhalten habe, musste ich mich irgendwie anders verteidigen können und ich lernte deswegen mit Schwertern umzugehen. Es ist nicht schwer, aber auch nicht einfach. Man muss einfach den Dreh raushaben. Danke, dass ich mir mal dein Schwert anschauen durfte.“ „Keine Ursache.“

    Philline geht wieder, diesmal geht sie zu Franky und Lysop, die gerade das Schiffchen reparieren.
    „Hey, Jungs, was macht ihr da?“ „Fertig! Ach, du bist das. Wir haben gerade nur das Schiff hier repariert.“ „Wenn wir das Loch nicht repariert hätten, wären wir schon längst am Meeresboden angekommen.“ „Wer von euch beiden ist denn Schiffszimmermann?“ „Das bin ich. Lysop ist nur der Kanonier.“ „Was heißt hier nur?“ „Kapitän Ruffy, Schwertkämpfer Zorro, Schiffszimmermann Franky und Lysop der Kanonier. Das merk ich mir. Ich geh dann mal wieder.“
    Philline geht zu Chopper und Brook, die auf die Vorräte aufpassen.
    „Hallo, Chopper?“ „Hä, ja, ich bin Chopper. Tony Chopper.“ „Genau und du bist Schiffsarzt.“ „Genau, ich versorge die Kranken und Verletzten.“ „Und du bist Brook, das musizierende Skelett.“ „Da hast du recht. Ich liebe die Musik über alles. Eine Frage, meine Liebe, dürfte ich bitte mehr von dir sehen?“ „Nein, lieber nicht.“ Philline setzt ihr bezauberndes Lächeln auf, dieses Mal mit ein bisschen Verlegenheit. „Na gut, ein andern mal.“ „Brook, niemals.“ „Komm ich auch mit klar.“ „Ich lass euch beide mal wieder alleine. Macht das weiter, was ihr gerade gemacht habt.“
    Philline macht sich auf und geht zu dem Rest der Crew, Nami, Ruffy, Sanji und Robin.
    „Hey, Philline, hast du dich schon mit allen vertraut gemacht?“ „Das dauert ein wenig, Ruffy.“ „Da hat sie recht, ich hab ein Auge auf dich, Philline.“ „♥Und ich erst recht, meine Teuerste!♥“ „Ihr seit wohl Navigatorin Nami und Schiffskoch Sanji.“ „♥Genau, meine Liebste! Darf ich dich auch Phillilein nennen?♥“ „Wenn es dir gefällt.“ „Tut es ihm nicht.“ „♥Klar, Phillilein!♥“ „Hast du gerade was gesagt, Ruffy?“ „Nein, hab ich nicht.“ „Doch, du hast doch gesagt, Tut es ihm nicht, oder?“ „Nein, hab ich doch gar nicht.“ „Ich habe es aber auch gehört.“ „Ihr beide bildet euch das nur ein, Robin.“ „Dann nicht. Mal sehen, ob ich alle Namen behalten habe. Also, Kapitän Ruffy, Schwertkämpfer Zorro, Navigatorin Nami, Kanonier Lysop, Schiffsarzt Chopper, Musiker Brook, Schiffszimmermann Franky, Schiffkoch Sanji und Archäologin Robin.“ „Genau.“ „Ach, Robin, was macht deine Suche nach den Porneglyphen?“ „Ich hab es immer noch nicht gefunden. Wen wundert es auch.“ „Ach, du findest es bestimmt mal. Ich habe auf meinen Reisen nur das von Alabaster gelesen, was heißt gelesen, ich hab die Hälfte nicht verstanden.“ „Ich habe dir auch nicht alles beigebracht. Dazu hat die Zeit nicht gereicht.“ „Sagt mal, ihr beide kennt euch schon länger. Woher kennt ihr euch?“ „Das ist jetzt 15 Jahre her oder sogar schon 16. Aber ich erzähl das ein andern mal.“ „Warum denn? Ich will das jetzt hören.“ „Ruffy, das ist eine lange Geschichte.“ „Keiner von euch beiden will die Geschichte erzählen, ihr seid so gemein.“

    Philline geht zur Reling und schaut auf das Meer hinaus.
    „Das Meer ist heute wunderschön. Besonders jetzt, wo die Sonne untergeht, das hat etwas faszinierendes, etwas romantisches.“ Ruffy geht zu ihr. „Was ist daran romantisch?“ Sanji geht auch dort ihn. „Siehst du das nicht? Die Strahlen der Sonne spiegelt sich auf dem Meer, die kleinen Wellen funkeln eben in diesem Licht, es ist der perfekte Zeitpunkt.... ♥um mit deiner liebsten Namilein, Robinchen oder Phillilein auf das Meer zu sehen und ihnen tausend mal Ich liebe dich zu sagen!♥“ Philline lächelt und der Wind weht leicht ihre Haare nach hinten, ihre dunklen und blaue Augen funkeln. Ruffy bekommt dieses seltsame Gefühl wieder. Philline schaut ihn an. „Stimmt etwas nicht?“ „Hä, nein, alles in Ordnung.“ „Achso, ich dachte nur, weil du hast mich angestarrt.“ „Es ist wirklich nicht.“ „Ich hab ja nichts gesagt.“

    Nach wenigen Minuten erreicht die Crew das Sabaody Archipel. Sie gehen in Shackys Bar, wo auch

    4
    Rayleigh gerade eine Pause macht.
    „Na, ihr seid ja wieder da.“ „Habt ihr auch besorgt, was ihr braucht?“ „Ja, das haben wir.“ „Warum hat das so lange gedauert?“ „Weil unser Kapitän unbedingt von Kopfgeldjägern entführt werden musste und dabei noch eine Verbrecherin mitgenommen hat!“ „Reg dich nicht auf, Nami. Darf ich vorstellen, unser neues Crewmitglied, Nadine Philline!“ Als Rayleigh diesen Namen gehört hat, spuckt er das Wasser, was er getrunken hat, wieder aus. „Sagtest du Nadine Philline?“ In dem Moment kommt Philline in den Raum. „Ich wusste ja nicht, dass sie eine Tochter hatte.“ Philline schaut Rayleigh an. „Das sollte auch niemand.“ „Hmm, kennt ihr euch?“ „Nein, sie sieht nur ihrer Mutter verwechseln ähnlich.“ „Hä?“ „Verstehst du nicht Ruffy?“ „Nein, Robin, nicht wirklich.“ „Ganz einfach, Phillines Mutter, also Loreley, war doch die Navigatorin auf Rogers Schiff und Rayleigh war doch dort Vize-Kapitän, verstehst du jetzt?“ „Achsoooo!“ „Ja, leider wurde deine Mutter vor Jahren hingerichtet. Wie konnte die Marine sie finden, geschweige denn gefangen nehmen?“ „Sie hat sich das zurückgeholt und mir gegeben.“ Philline knallt Rayleigh Rogers Tagebuch vor ihm auf den Tisch. „Das gute alte Tagebuch. War ja klar, dass du es hast. Wie konntest du nur so lange in Verborgenheit leben? Immerhin bist du ganze 5 Jahre von der Bildfläche verschwunden.“ „Mein Geheimnis.“ „Verstehe.“

    Ganze drei Tage verbringen die Strohhutpiraten auf dem Archipel. Jeder hat seine übliche Sache gemacht. Philline hat die meiste Zeit alleine verbracht und Ruffy hat sie immer unauffällig beobachtet. Sanji merkt das und spricht Ruffy darauf an.
    „Hey, Ruffy, warte mal. Bevor du jetzt auf das Schiff gehst, es gibt da etwas, was mir aufgefallen ist. Eine Frage, hast du Philline nur in die Crew aufgenommen, weil du dich in sie verknallt hast?“ „Was? Wie kommst du darauf!“ „Ich habe doch gesehen, wie du sie anschaust. Glaub mir, Blicke sagen mehr als tausend Worte.“ „Ach, quatsch, ich bin halt nur neugierig, wie...“ Ruffy denkt sich schnell eine Ausrede ein. „... wie sie so für ein Charakter hat.“ „Ja ja, erzähl das meiner Oma.“ „Ich kenn sie aber nicht.“ „Ist doch egal.“ „Du sagtest aber, erzähl das meiner Oma, aber ich kenne deine Oma nicht.“ „Spatzenhirn!“ „Hey, was beleidigst du mich jetzt noch?“ „Das hab ich schon immer gemacht und es ist dir noch nie aufgefallen?“ „Nein, nicht wirklich.“
    Die ganze Crew ist endlich auf dem beschichteten Schiff und sie machen sich auf zur Fischmenscheninsel. Das Schiff geht unter die Meeresoberfläche und alle sind von den ganzen Fischen begeistert und von dem, was auf dem Meeresboden ist. Sie entdecken auch den Eingang zur Fischmenscheninsel unter der Red Line. Sie fahren durch diesen Eingang, der voll mit stinkenden Algen ist, und es geht weiter runter. Alle müssen sich irgendwo festhalten und zu Ruffys großer Freude hält er Philline fest bzw. sie hält sich an ihm fest. Endlich kommen sie an der Fischmenscheninsel an und sind begeistert von dem, was sie sehen. Eine Stadt unter dem Meer in einer Höhle. Überall sind Flüsse, wo sich Meerjungfrauen befinden. Auch sind auf den Straßen Fischmenschen. Sanji rastet bei dem Anblick der jungen Meerjungfrauen aus und Nami bekommt Angst bei dem Anblick der Fischmenschen. Die Piraten legen mit dem Schiff an einem Hafen an. Ein netter Fischmensch passt auf die Sunny auf, so dass die Crew sich die Stadt ansehen kann. In der Innenstadt gibt es einen großen Platz, wo sich alle versammeln.

    „Das ist eine riesige und unglaubliche Stadt!“ „Hey, Philline, was ist denn da?“ Philline schaut in die Richtung eines riesigen Gebäudes und der Weg dorthin hat viele Tore. „Das sieht aus wie ein Schloss, ein Palast würde ich sagen.“ „Das ist das größte Gebäude, was ich hier gesehen habe.“ „Dann lass uns mal da hin gehen.“ „Hm?“ Robin dreht sich um und schaut nach hinten. Dort ist aber nichts. „Stimmt etwas nicht, Robin?“ „Ich dachte nur, wir werden beobachtet, aber das war nur eine Einbildung.“ „Achso, dann gehen wir mal!“
    Die ganze Bande macht sich auf zum Palast. Dort angekommen stehen sie vor einem riesigen verschlossenen Tor.
    „Das ist verschlossen, da kommen wir nicht durch.“ „Das Tor steht hier schon lange. Es besteht aus purem Gold.“ „Gold! Wirklich, Philline!“ „Was ist mit ihr los?“ „Nami ist mal wieder im Goldrausch.“ „Okay...“ Hinter der ganzen Bande kommt jemand.

    5
    „Ruffy, bist du das wirklich?“ Ruffy dreht sich um. „Jimbei! Du bist das!“ „Ruffy, was machst du denn hier?“ „Ich habe diesen Palast gesehen und wollte mir ihn angucken.“ „Das ist also deine Crew.“ „Ja, von ihnen hab ich dir schon erzählt. Wer ist das? Das sind ja keine Fischmenschen.“ „Das sind Angestellte und gute Freunde von mir, Flic und Gus. Sie haben mich darum gebeten, sie hierhin mitzunehmen.“ Jimbei sieht Philline. „Nadine Philline.“ „Kennen wir uns?“ „Ich weiß nicht, sag du es mir.“ „Ich kenne sie nicht, also nein.“ „Also, Ruffy, wollt ihr hier rein?“ „Ja, das hatten wir vor.“ „Dann kommt mit.“
    Jimbei öffnet das Tor und die ganze Crew kann den Palast betreten. Robin hat wieder das Gefühl, dass sie beobachtet werden. Nicht zu unrecht.

    In einem dunklen Gebäude hat sich eine Truppe Fischmenschen versammelt. Einer kommt zu der Masse angerannt und sucht den Boss auf.
    „Was willst du?“ „Ich habe gute Neuigkeiten. Rate mal, wer auf unserer Insel gekommen ist.“ „Ich habe keine Lust auf Ratespiele, also sag es mir.“ „Es ist der Strohhut mit seiner Bande.“ „Gut, nein, perfekt. Endlich, bald kommt der Tag meiner Rache. Ha ha ha!“

    „Wow, Jimbei, der Palast ist unglaublich!“ „Dieser Palast wurde vor einigen Jahrhunderten gebaut. Der Palast wurde dem damaligen König gewidmet, er hat für unsere Rechte auf dieser Welt gekämpft. Als Dank bauten die Fischmenschen diesen Palast.“ „Das muss ein echt netter König gewesen sein.“ „Nicht ganz, Ruffy. Der König hatte bereits ein Schloss und er lehnte erst einen Palast ab, aber nachdem die Bauarbeiten begannen, wurde aus dem König ein Tyrann. Er versklavte die Fischmenschen, die für ihn den Palast bauten. Sie mussten harte Arbeiten für ihn machen und manche starben bei dieser Arbeit.“ „Meinst du das ernst, Philline? Jimbei, stimmt das?“ „Ja, leider. Das Volk lehnte sich gegen den König auf und startete eine Rebellion und am Ende wurde dieser König hingerichtet vom eigenen Volk. Heute ist dieses Gebäude mein Zuhause. Ich wollte nie hier wohnen, doch die Bewohner dieser Insel wollten das.“ „Cool!“ „Ihr habt sicher eine schwere Reise hinter euch.“ „Naja schwer schon und besonders die Algen waren ekelhaft. Wir stinken immer noch nach denen.“ „Wir haben hier ein großes Badehaus mit zwei Bädern, eines für die Frauen, das andere für die Männer. Flic und Gus führen euch dort hin, wenn ihr wollt.“ „Gerne! Oder hat jemand was dagegen?“ Keiner hat etwas dagegen.

    Das Badehaus ist riesig und sehr warm. Die Männer gehen in den riesigen Raum, nachdem sie sich ausgezogen haben. Flic und Gus sind mit ihnen.
    „Wow! Das ist riesig!“ „Unglaublich!“ „Hey, Flic, Gus, wo sind denn die Ladys?“ „Sanji, hast du nichts von letztes Mal gelernt?“ „♥Noch ein Anblick von Namis so wunderschön Körper könnte ich gut vertragen.♥“ „Das ist hier direkt nebenan. Man kann von dort oben hineingucken.“ Gus zeigt auf diese Wand nach oben.
    „Das tut mal gut, einfach mal ausspannen. Danke, dass du mir den Rücken wäschst, Philline.“ „Keine Ursache, Nami.“ Nami und Philline sitzen mit dem Rücken zu dieser Wand und Robin steht unter einer Dusche. Philline ist die einzige, die noch ein Handtuch um ihren Körper hat. Sie hört etwas und schaut nach hinten. Sie sieht die Jungs da oben und Robin merkt sie auch erst, nachdem sie Laute vernommen hat. Sie erschreckt sich und nimmt sofort ein Handtuch. Bei den Männern kommen auf einmal Hände aus der Wand und jeder bekommt eine gescheuert.
    „Stimmt bei euch etwas nicht?“ „♥Robinchen, das war doch ein“ Sanji bekommt noch ein geknallt. „Die schon wieder. Ich denke, letztes Mal hat euch gereicht.“ „Ach, ein bisschen Gesellschaft tut jedem gut.“ „Glaubst du wirklich...?“ Ruffy erschreckt sich, da Philline plötzlich neben ihm sitzt. „..., Ruffy?“ „Wie kommst du so schnell her? Du warst doch gerade noch unten!“ „Wasserdampf.“ „Hä?“ „Ganz einfach, der Dampf besteht aus Wasser, wie ich und ich kann mich in diesem Raum sozusagen hin und her teleportieren.“ „Achso.“ „Du meinst also, ein bisschen Gesellschaft tut gut?“ „Ja, klar.“ „Na gut.“ „Was hast du vor?“ Plötzlich schubsen zwei Hände Ruffy und er fällt runter ins Bad der Frauen. „Hey! Was schubst du mich runter!“ Nami, Robin und Philline fangen an zu lachen. „Was gibt es da zu lachen!“ „Ruffy, du bist komplett nackt.“ „Ja und, was ist damit, Sanji?“

    6
    „Nichts.“ „Philline, warum hast du mich runter gestoßen?“ „Weil du meintest, dass uns etwas Gesellschaft gut tut und du bist jetzt unsere Gesellschaft.“ „♥Phillilein, kann ich nicht eure Gesellschaft sein?♥“ „Vergiss es, Sanji.“ „♥Aber warum denn? Ich würde euch allen...♥“ Sanji versinkt in seinen Gedanken. Philline schubst ihn ins Männerbad runter. Sanji liegt einfach da unten nur rum. „Hey, jetzt stößt du auch Sanji runter! Was hat der getan?“ Philline steht auf einmal hinter Ruffy. „Nimm das erstmal.“ Philline hält ihm ein Handtuch entgegen, was sich Ruffy um die Hüfte bindet. „Und ihr oben wollt nicht auch mal verschwinden?“ „Nein, warum sollten wir, wenn Ruffy schon bei euch ist.“
    Nami steht auf. „Ich erledige das, Philline.“ „Nein, lass das lieber. Ich hab eine andere Idee.“ „Was denn?“ Philline bindet ihre Haare zu einem Pferdeschwanz hinten zu, macht ein unwiderstehlichen Gesichtsausdruck und hält ihr Handtuch an der Stelle fest, wo es zusammengehalten wird. Alle Männer schauen sie an und können ihre Augen kaum von ihr abwenden. Mit einer leidenschaftlichen Stimme redet Philline zu ihnen. „Wollt ihr, dass ich das Handtuch loslasse?“ Die Männer haben nur noch den Mund offen und antworten nicht. Ruffy starrt wie besessen auf Philline. Mit der anderen Hand streicht Philline eine Strähne aus ihrem Gesicht. „Wollt ihr wirklich, dass ich das mache?“ Immer noch keine Antwort. „Wenn ihr mir nicht antwortet, dann mache ich auch nichts.“ Ruffy ergreift schnell das Wort. „Klar!“ „Na gut, wenn nur du willst.“ Die anderen Herren werden von Händen nach unten gezogen und sie fliegen und landen direkt neben Sanji. Philline geht auf Ruffy zu, der wie angewurzelt dort steht. Sie lässt das Handtuch fallen und steht direkt an Ruffy und ihr Körper berührt seinen. Sie legt ihre Hände auf seine Schulter uns spricht mit leiser Stimme in sein Ohr. „Hast du noch andere Wünsche.“ Ruffys Herz pocht wie verrückt und aus seiner Nase läuft Blut runter. Er verliert plötzlich das Bewusstsein. Philline bindet das Handtuch wieder um sich herum. „Klappt doch auch immer.“ „Hast du das schon öfters gemacht?“ „Nein... oder doch, ich weiß es nicht.“ „Wie kann man sowas nicht wissen?“ „Ich habe mein Gedächtnis verloren, schon vergessen?“ „Aber nur was die letzten zwei Jahre betrifft.“ „Ich weiß, aber trotzdem.“ Nach diesem Satz geht Philline.
    Nami und Robin gehen zu Ruffy hin, der immer noch auf dem Boden liegt. „Was sollen wir jetzt mit dem machen?“ „Ich weiß nicht, vielleicht kann ich ja was machen.“ Robin konzentriert sich. Es wachsen viele Hände aus dem Boden und rollen Ruffy die ganze Wand hoch. Ganz oben angekommen schmeißen die Hände Ruffy rüber und er landet genau auf Lysop und Zorro.

    Philline hat sich in der Umkleide angezogen und macht sich gerade die Haare. Jimbei kommt in den Raum.
    „Dich habe ich gesucht.“ Philline dreht sich um. „Jimbei, was willst du von mir?“ „Wir sind uns einmal begegnet, du weißt auch genau, was ich meine. Vor zwei Jahren, da warst du in Impel Down und“ „Ich weiß. Aber sie wissen es nicht und sollen es auch nicht.“ „Was suchst du dann bei ihnen, wenn du sie anlügst?“ „Ich bin nicht freiwillig mitgekommen. Ruffy hat mich einfach auf das Schiff geschleppt.“ „War ja klar, dass er sowas tut. Was hält dich aber an dieser Crew fest? Wenn du nicht freiwillig hier bist, dann hättest du auch schon längst gehen können.“ „Ich weiß es nicht, etwas hält mich an ihnen fest, aber ich weiß nicht was. Jetzt entschuldige mich.“ Philline geht aus dem Raum.

    Kurz vor dem Abendessen, die Crew hat sich in einem großen Saal versammelt, wo das Essen stattfindet. Philline steht auf dem Balkon des Saals und Ruffy geht zu ihr.
    „Hey, was machst du hier?“ „Ich genieße die Aussicht. Tut mir Leid, was vorhin im Bad passiert ist.“ „Ach, ist nicht weiter schlimm. Du siehst nachdenklich aus. Was ist denn los?“ „Ich muss immer an meine Schwester denken.“ „Du hast eine Schwester?“ „Ja, ich habe sie seit 15 Jahren nicht mehr gesehen.“ „15 Jahre schon! Das ist aber lange her.“ „Ich würde alles geben, um sie wiederzusehen.“ „Ich habe dir versprochen, dass ich dich auf deine Heimatinsel bringe und ich halte mein Versprechen.“ „Danke.“

    Was Ruffy und Philline nicht wissen, sie werden die ganze Zeit beobachtet, die ganze Crew wird die ganze Zeit beobachtet. Derselbe Typ von vorhin erstattet Bericht bei seinem Boss.

    7
    „Was gibt es neues?“ „Der Strohhut und seine Crew sind bei Jimbei. Anscheinend kennen sie sich und sind gute Freunde.“ „Hmm... gibt es sonst noch etwas.“ „Nicht das ich wüsste.“ „Es wäre perfekt, eine Schwäche des Strohhuts herauszufinden, 500 Millionen Bery bekommt man ja nicht vom nichts tun.“ „Da wäre doch was, Boss. Es ist eher eine Vermutung.“ „Ich höre.“ „Der Strohhut wurde öfters mit einer Frau gesichtet und es sieht so aus, als ob er sie wirklich gern hat.“ „Eine Frau also. Wenn ein Lebewesen verliebt ist, dann ist er am verwundbarsten. Dann lass uns die Frau holen und lassen den Strohhut in eine Falle tappen.“ „Aber da haben wir ein Problem. Diese Frau heißt Nadine Philline und auf ihrem Kopf sind um die 600 Millionen Bery ausgesetzt.“ „Ein höheres Kopfgeld als der Strohhut? Das ist nicht gut, gar nicht gut. Das ist sogar blöd, total blöd. Egal, versucht sie heute Nacht wenn sie schläft zu entführen.“ „Wird gemacht, Boss.“

    Flic und Gus haben den Piraten gezeigt, wo sie die Nacht verbringen können. Die Männer müssen sich ein Zimmer teilen und die Frauen müssen sich ein Zimmer teilen. Nami, Robin und Philline machen sich fertig, um ins Bett zu gehen. Dabei unterhalten sie sich noch.
    „Kann ich euch etwas fragen, so ganz unter uns Frauen?“ „Klar, Robin, was denn?“ Robin setzt sich auf ihr Bett hin. Nami bürstet sich und schaut in den Spiegel und Philline cremt sich ein. „Wart ihr mal verliebt?“ Philline und Nami hören auf und setzen sich zu Robin. „Bist du etwa verliebt?“ „Nein, keine Sorge. Ich wollte das einfach mal nur wissen.“ „Ich bin noch nie verliebt gewesen, liegt vielleicht daran, dass ich bis jetzt nur Vollidioten begegnet bin.“ „Meinst du das ernst? Du bist keinem anständigen Typen begegnet?“ „Nein, Philline, niemanden.“ „Und du, Philline?“ „Ich weiß nicht.“ „Du hast dein Gedächtnis verloren, deswegen weißt du das nicht, stimmt.“ „Wenn man verliebt ist, dann fühlt man sich nur wenn man an ihn denkt furchtbar wohl und man kann nur noch an ihn denken. Das Herz schlägt schneller und man hat Schmetterlinge im Bauch. Es ist das schönste Gefühl der Welt.“ „Es klingt so, als ob du doch schon mal verliebt gewesen bist, Philline.“ „Kann sein.“ „Hätte ich fast vergessen, ich bin doch mal keinem Idioten begegnet.“ „Ach ja? Wer denn, Nami?“ „Das war in Alabaster, wir sind da zum ersten Mal auf Ruffys Bruder Ace getroffen. Vivi und ich waren von ihm angetan, er war ganz anders als unsere Jungs. Er war nicht so aufgedreht, sondern ruhig und durchdacht und außerdem sah er zum Anbeißen aus.“ „Schade, dass ich ihm nie begegnet bin.“ „Du bist ja leider erst danach zu uns gestoßen und jetzt ist er tot.“ Philline hält sich eine Hand an den Kopf. „Stimmt etwas nicht, Philline?“ „Ich hab nur plötzlich Kopfschmerzen, mehr nicht. Ich sollte mich besser hinlegen.“

    Nach einer Weile schläft jeder im Palast. Die Fischmenschen dringen in diesem Palast ein und erschleichen sich den Weg zum Schlafzimmer der Frauen. Dort suchen sie Philline und finden sie in ihrem Bett. Robin wacht plötzlich auf, da sie keinen tiefen Schlaf gehabt hat. „Philline!“ Philline und Nami wachen auch auf und Philline kann sich noch von dem Fischmensch losreißen. „Was wollt ihr hier?“ „Wir wollen dich!“ „Mizu Mizu No“ „Keine Chance!“ Der Fischmensch schlägt Philline gegen eine Wand, wo sie ohnmächtig wird. „Philline! Dos Fleures...“ Zwei Hände bilden sich bei dem Fischmensch. „...Clutch!“ Die Hände wollen den ihn nach hinten drücken, doch er hält Widerstand und Robin hat nicht genug Kraft. „Nami, hilf mir!“ „Bin schon dabei!“ Nami holt ihren Klimastock raus. „Thunder Ball Tempo!“ Eine Wolke entsteht und ein Blitz entlädt sich. Der Blitz trifft den Fischmenschen. „Hab ich richtig gehört? Du heißt Nami?“ „Warum hatte die Attacke dir nichts an?“ „Der Boss wird sich freuen, dich zu sehen.“ Der Fischmensch nimmt Nami mit und flieht aus dem Fenster.
    In dem Moment kommen die Jungs angerannt. Sanji sieht Philline und rennt zu ihr hin. Ruffy ist direkt hinterher. „Robin, was ist passiert?“ „Ihr kommt zu spät, er ist gerade mit Nami aus dem Fenster raus!“ „Was, sie haben meine Namilein entführt?“ „Tut mir Leid, Sanji, wir konnten nichts tun.“ Sanji springt aus dem Fenster und rennt hinterher. Auch die Anderen sind hinter ihm her. Nur Robin und Philline bleiben zurück. Philline kommt wieder zu Bewusstsein.
    „Was ist passiert, Robin?“ „Dieses Monster hat Nami entführt und die Jungs sind hinterher gerannt.“ „Lass uns auch gehen.“ Auch Robin und Philline sind hinterher.
    Derweil jagt Sanji den Fischmensch.

    8
    „Lass Nami in Ruhe!“ „Sanji! Hilfe!“ „Nami! Ich komme!“ „Gum Gum Pistole!“ Ruffys Arm dehnt sich aus und schlägt den Hai. Dieser fällt daraufhin zu Boden und Nami landet ein paar Meter weiter. Sanji rennt zu Nami hin und hebt sie auf. „Alles in Ordnung, Nami?“ „Es geht.“

    Aus einer finsteren Gasse kommen mehr und mehr Fischmenschen, die dem Hai helfen wollen. Unter ihnen ist auch der Boss. Als er kommt, machen alle für ihn Platz.
    „Du bist also Monkey D. Ruffy, der Strohhut? Wie nett, dich mal kennen zu lernen.“ „Wer bist du?“ „Wer ich bin? Du fragst, wer ich bin! Ha ha ha!“ „Was ist daran so witzig?“ „Das ist doch alles witzig.“ „Ich fand es nicht witzig, dass du meine Mädchen angegriffen hast.“ „Woher hat Ruffy das jetzt? Meine Mädchen, ich bin doch nicht sein Mädchen.“ „Das hör ich jetzt auch zum ersten Mal von ihm, Nami.“
    „Ooh, ich habe deine Mädchen nicht angegriffen, ich wollte dich nur in eine Falle tappen lassen und dabei wollte ich dieses Mädchen haben, Philline, richtig?“ „Warum hast du dann Nami mitgenommen?“ „Nami? Die Nami? He he, das ist ja noch besser.“ „Wer bist du und warum wolltest du mich in eine Falle tappen lassen!“ „Mein Name ist Murray und ich wollte Rache, Rache für meinen Bruder, der jetzt wegen dir im Gefängnis der Marine sitzt. Erinnerst du dich an ihn?“ „Hmm, nein.“ „Es war damals auf Kokos, du wolltest diese Navigatorin unbedingt retten, dafür hast du meinen Bruder fertig gemacht.“ „Ich weiß immer noch nicht.“ Nami macht ein erschrockenes Gesicht. „Moment mal, dein Bruder ist,... ist,... ist A-a-a-Arlong!“ „Du erinnerst dich also, kleine. Ja, mein Bruder ist Arlong!“ „Waas? Dein Bruder ist Arlong?“ „Wie oft muss ich das noch wiederholen? Ja, er ist mein Bruder!“ „Nami, ist das der Arlong, bei dem Okta mal mitgemacht hat?“ „Ja, Chopper, genau der.“ „Strohhut, ich habe noch eine Überraschung für dich.“ „Welche denn?“ „Ich zeig sie dir, pass gut auf.“
    Murray rennt auf Ruffy zu und schmeißt ihn in einem in der Nähe liegenden Flüsse. Zorro will hinterher springen, doch die anderen Fischmenschen verhindern dies. Ruffy sinkt immer tiefer und tiefer. Robin und Philline kommen von hinten angerannt.
    „Was ist hier los?“ „Der Kerl hat Ruffy in den Fluss geschmissen und jetzt versperren sie mir den Weg!“ „Weg da!“ Philline läuft auf den Fluss zu, geht durch die Fischmenschen und springt selbst in den Fluss hinein. „Was macht sie da! Sie kann doch selbst nicht schwimmen!“ „Ha ha ha! Wenn die Beiden ertrunken sind, dann holen wir ihre Leichen dort raus und wir kassieren ihr Kopfgeld ein!“ „Jetzt reicht's mir! Dos Fleurs!“ Aus Murray wachsen zwei Hände. „Clutch!“ Robin versucht die gleiche Technik wie vorhin, doch es funktioniert auch dieses Mal nicht. „Sie sind zu stark.“ Nami stellt sich hinter Murray hin und hält ihr Klimastock in der Hand. „Wettervorhersage für heute! Es wird heute sehr bewölkt und heiße und kalte Luft stößt aufeinander....“ Während Nami ihre Ansage macht, kommen aus ihrem geteilten Klimastock kleine Blasen raus. „... und passen sie auf, es könnte gewaltig donnern und blitzen!“ In dem Moment werfen sich alle aus der Strohhutbande auf dem Boden und es entladet sich ein Blitz und noch mehr aus der Wolke. Die Blitze treffen alle ihr Ziel, manche Fischmenschen kippen um, andere haben nur ein paar Kratzer und dem Rest hat es nichts ausgemacht. Manche von denen, die noch stehen und am Flussufer sind, fallen plötzlich ins Wasser.
    „Was ist jetzt los? Ich denke, sie haben die Attacke von der Göre gut überstanden!“ Murray geht zum Fluss hin, guckt ins Wasser hinein und in dem Moment bekommt er einen Schlag mitten ins Gesicht. Murray fliegt nach hinten und Ruffy kommt aus dem Wasser mit Philline gesprungen.
    „Ruffy! Philline! Wie seit ihr... und warum seit ihr nicht... woher...?“ „Philline hat mich gerettet.“ „Wie das denn?“ „Ganz einfach, Lysop.“

    Eine Rückblende: Philline läuft auf den Fluss zu, geht durch die Fischmenschen und springt selbst in den Fluss hinein. „Mizu Mizu No Bubble.“ „Was macht sie da! Sie kann doch selbst nicht schwimmen!“ Philline taucht ins Wasser hinein und es bildet sich eine kleine Blase um sie herum. Sie schwimmt in der Blase bis zu Ruffy hin und holt sich zu ihm. „Ist alles in Ordnung?“ „Danke, du hast mich vor dem Ertrinken gerettet. Ich wusste nicht, dass du auch Blasen machen kannst.“ „Als ich klein war, habe ich mir immer solche Blasen gemacht und mit ihnen gespielt. Es hat riesigen Spaß gemacht.“ „Das müssen wir mal ausprobieren!“ „Erstmal müssen wir uns um die fetten Fische dort oben kümmern.“ „Kannst du sie nicht mit deinen Wasserkräften nach unten ziehen, oder so?“ „Könnte ich, das ist eigentlich keine schlechte Idee.“ Philline bildet Wasserarme (keine Hände/Arme wie normal, sondern Wasser, womit man auch „peitschen“ kann), mit denen sie die Fischmenschen runterzieht.

    „Das ist genial. Die Blasen müssen wir wirklich mal ausprobieren.“ „Hab ich auch gesagt, Lysop.“ „Strohhut, du hast mich zum letzten Mal gedemütigt!“ „Ich habe dich noch nie gedemütigt.“ „Aaah!“ Murray holt eine Knarre raus und schießt damit auf Ruffy. Ruffys Gummikörper schleudert die Kugeln zurück und Murray kann ihnen noch ausweichen. „Jetzt hast du dich selbst gedemütigt.“ „Jetzt reicht's mir!“ Murray rennt auf Ruffy zu, doch Zorro stellt sich ihm in den Weg. „Wenn du gegen Ruffy kämpfen willst, musst du erstmal an uns vorbei.“ „Das mache ich mit links.“ In dem Moment bekommt er eine von Lysops Kugel von der Seite ab. Franky schießt ihn mit seiner Bazooka ab und Nami lässt mit ihrem Klimastock noch ein Gewitter entstehen. „Jetzt sind wir dran. Seise Fleurs!“ Robins Hände halten Murray fest. Sanji kommt von hinten und verpasst ihm einen mächtigen Tritt gegen den Rücken. Zorro feuert mit seinem Ein-Schwerter-Stil eine 36 Pfund Kanone ab. Brook setzt seine Attacke Aubade Coup Droit ein. „Soll ich jetzt oder willst du? Bekanntlich heißt es ja Ladys First.“ „Nein, danke, du darfst, Ruffy.“ „Na gut, dann, was soll ich machen? Ich hab's! Gum Gum“

    Plötzlich taucht Jimbei auf. „Ruffy! Stop!“ „Jimbei, was ist los?“ „Murray gehört zu mir. Es tut mir Leid, dass er euch angegriffen hat. Wachen!“ Hinter Jimbei tauchen ein paar Wachen auf. „Bringt ihn in das Verlies, dort soll er warten, bis er einen fairen Prozess im Gericht bekommt.“ Die Wachen führen Murray ab. „Es tut mir aufrichtig Leid. Ihr könnt jetzt wieder ruhig zu Bett gehen.“ „Aber in unserem Zimmer wurde das Fenster zerstört.“ „Ich werde für euch ein neues vorbereiten lassen.“ „Danke.“
    Die Strohhutpiraten verbringen ein paar Tage auf der Insel, bis der Log-Port die nächste Insel anzeigt.
    „Leute, der Log-Port zeigt die nächste Insel an!“ „Dann können wir endlich weiter!“

    Die Crew verabschiedet sich am Hafen von Jimbei, Flic und Gus. Sie machen sich bereit, wieder an die Oberfläche zurückzukehren. Das beschichtete Schiff setzt die Segel und schwimmt in Richtung Ausgang. Brook geht zu Philline, die sich die Hand an den Kopf hält.
    „Stimmt etwas nicht mit dir?“ „Hmm? Du bist das nur, Brook. Ich hab nur Kopfschmerzen, mehr nicht.“ „Chopper kann dir etwas dagegen geben.“ „Ach, so schlimm ist es nicht.“
    Die Sunny erreicht den Ausgang, wo es steil hinauf geht. Das Schiff schwimmt immer höher und höher, bis sie ein Licht am Ende des Tunnels sehen und endlich wieder an der Oberfläche sind. Alle freuen sich und sind euphorisch.
    „Wohin geht es jetzt, Namimäuschen?“ „Naja, mal schauen... Was zum Teufel ist jetzt los!“

Kommentare Seite 0 von 0
Klicke hier um ein Kommentar zu schreiben - Wenn du Mitglied bei testedich bist logge dich bitte hier ein
Noch keine Kommentare.

Sie haben die Möglichkeit den Text zu gestalten.
((bold))Fett((ebold)) ((cur))Kursiv((ecur)) ((unli))Unterstrichen((eunli))
((big))groß((ebig)) ((small))klein((esmall))
((green))grün((egreen)) ((maroon))dunkelrot((emaroon)) ((olive))graugrün((eolive)) ((navy))marineblau((enavy)) ((purple))violett((epurple)) ((teal))teal((eteal)) ((gray))grau((egray)) ((red))rot((ered)) ((blue))blau((eblue)) ((fuchsia))fuchsia((efuchsia))
Bitte beachten Sie, dass Sie immer beide Codes, z.B. ((bold)) hier der Text der fett sein soll ((ebold)), gebrauchen, mit dazwischen den Text.