Kakashi Lovestory Teil 9

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1 Kapitel - 2.572 Wörter - Erstellt von: Kleiner Schatten - Aktualisiert am: 2011-12-15 - Entwickelt am: - 3.408 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

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    Gerade noch rechtzeitig kam auch der letzte des Teams aus dem Höhleneingang bevor das Versteck endgültig zusammen brach.
    "Puh das war ganz schön knapp. Sind alle soweit in Ordnung?" Sakura warf einen Blick in die Runde, in der die meisten nickten, während sie zu Kakashi und Tama rüber ging.
    "Wie geht's ihr? Hat sie was abbekommen?"
    "Ich glaub nicht, aber sie auf einmal angefangen zu zittern und am ganzen Körper hat sie Schnittwunden und Hämatome. Wer weiß was sie alles mit ihr angestellt haben." und seine Stimme bekam einen ganz scharfen Klang. Man musste schon fast blind sein um nicht zu sehen wie er seine Traurigkeit, Freude und vor allem seine Wut versuchte zu unterdrücken.
    "Du wirst leider nicht mehr lange genug leben um es heraus zu finden!"
    Da war sie wieder. Diese Präsenz die ich bereits im Gang gespürt hatte. Er war es gewesen der die Höhle zum Einsturz gebracht hatte.
    Kakashi hatte sich aufgerichtet und sich schützend vor Tama, Sakura und mich gestellt.
    "Sakura. Du schnappst dir Kiba und bringst Tama an einen sicheren Ort. Guy und ich werden uns um den Spaßvogel da drüben kümmern."
    "Ist gut." und schon machten sich die drei auf in den Wald um Abstand zu diesem Ort zu gewinnen. Tama war nun in guten Händen so blieb ich lieber da um die Lage im Auge zu behalten. Aber das Verschwinden ihrer ehemaligen Gefangenen sah der eine überhaupt nicht gern und wollte direkt hinterher laufen, doch Guy stellte sich ihm in den Weg.
    "Na mein Freund wo willst du denn hin?"
    "Du solltest mir lieber aus dem Weg gehen. Denn wenn mein Boss nicht das bekommt was er will, kann er ziemlich ungemütlich werden und das bedeutet wiederum das ich jetzt ungemütlich werden muss!" Im nächsten Moment waren die beiden schon heftig am kämpfen, während sich die anderen beide immer noch abschätzende Blicke zuwarfen und im Kreis gingen.
    "Wofür braucht ihr Tama eigentlich?"
    "Das brauchst du nicht zu wissen. Unser Boss will sie unbedingt. Das ist alles was ich dir sagen darf und deshalb wär es gesünder für euch wenn ihr sie uns einfach wieder zurück geben würdet."
    "Darauf kannst du lange warten. Als ob wir einen Kameraden einfach so im Stich lassen würden."
    "Ach und das du in sie verliebt bist hat überhaupt nichts damit zu tun oder wie?"
    "Was soll das denn jetzt heißen?"
    "Glaubst du das wir sie einfach so, ohne Plan angreifen? Selbstverständlich hatten wir sie zuvor eine ganze Weile beobachtet und ihr habt euch ein wenig zu oft getroffen um nur Freunde zu sein. Mal abgesehen von den ganzen innigen Küssen und Umarmungen habt ihr schon genügend Intimitäten geteilt um ein Ehepaar zu sein. Nicht wahr?"
    "Ihr wart es also auch die Tama in Sungakure gespürt hat? Du warst der Grund für ihr schlechtes Bauchgefühl damals?"
    "Natürlich. Glaubst du wir haben sie auch nur einen einzigen Moment aus den Augen gelassen. Diese Frau ist schon fast wie eine Sternschnuppe. Kaum sieht man weg ist sie auch schon wieder verschwunden, obwohl sie mindestens doppelt so schön ist, oder? Aber.. hey.. das brauch ich dir ja nicht zu erzählen immerhin... warst du derjenige der ihr die Unschuld nehmen durfte."
    "Halt deine beschissene Fresse!" gekonnt wich er Kakashi's Schlag aus, landete wieder, etwa zwei Meter von ihm entfernt und redete weiter auf ihn ein.
    "Deshalb hat es mich doch sehr gewundert das du sie einfach so allein zurück gelassen hast, dabei wär jeder Anfänger bei so einem simplen Trick misstrauisch geworden."
    "Halt die Klappe!"
    "Aber ihr aus Konoha seid ja so wieso wie Marionetten. Egal was für ein Befehl von eurem Hokage kommt ihr führt ihr aus."
    "Du sollst die Klappe halten!"
    "Aus diesem Grund war es für uns ein leichtes euch einen gefälschten Brief zu schicken in dem stand das sie noch eine Weile dort bleiben sollte. Wir wussten ihr würdet den Befehl nicht in Frage stellen und sie zurück lassen."
    "Sei still!" Wieder ein Schlag und wieder wich er aus mit einem höhnischen Lächeln im Gesicht. Mit jedem Wort das er sprach verletzte er Kakashi immer mehr. Zwar nicht körperlich aber,... seine Gefühle kochten über und es war allgemein bekannt das, ein Ninja der sich zu sehr von seinen Gefühlen leiten lässt, leichter zu besiegen und so gut wie tot ist.
    Er wollte Kakashi dazu bringen die Beherrschung zu verlieren und ich hatte den Eindruck das er auf dem besten Weg dorthin ist. Hoffentlich würde Kakashi sich zusammenreißen können und nicht auf sein Spiel reinfallen. Doch leider sollte sie schon im nächsten Moment sterben als Giro sagte: "Ganz allein war es ein leichtes für uns sie zu überwältigen und zu verschleppen. Unseren Jungs hat es sogar richtig Spaß gemacht ein so hübsches Ding bei sich zu haben, da sie sich ja auch nicht wehren konnte und das alles Dank euch. Ihr seid zurück gegangen und habt sie uns auf einem Silbertablett serviert. Vielen Dank dafür."
    "Du Schwein. Du wirst noch bereuen was du ihr angetan hast!" und noch einmal griff er ihn an. Wieder ohne Erfolg.
    "Was ich ihr angetan habe? Das ich nicht lache. Im Prinzip warst du es doch dem sie das alles zu verdanken hat. Ich hab damit gar nichts zu tun."
    Jetzt hatte er es geschafft. Er hatte Kakashi seine Schuldgefühle gegeben, indem er ihm eingeredet hat das er daran Schuld wäre.
    Kakashi bewegte sich kein Stück mehr. Starrte nur noch Schuldbewusst auf den Boden. Genau das gab diesem miesem etwas die perfekte Gelegenheit zum Angriff.

    Vermutlich wär er jetzt schon tot, wenn Guy nicht dazwischen gegangen wäre und ihm einen ordentlichen Tritt gegeben hätte, so dass er 5 Meter weiter weg flog.
    "Was soll das denn Kakashi? Seit wann läst du dich so verunsichern und das auch noch durch eine so dreiste Lüge."
    "Aber er hat doch recht. Wenn ich sie damals nicht allein zurück gelassen hätte wär das alles nicht passiert. Ich bin Schuld das es ihr jetzt so schlecht geht, das sie wieder mal um ihr Leben kämpfen muss. Dabei hätte ich sie beschützen müssen! Ich hätte..." Eine Faust unterbrach ihn barsch in seiner Schuldtirarde.
    "Hör auf so einen Mist zu erzählen. Dich trifft überhaupt keine Schuld und selbst wenn... wer sagt das es anders gelaufen wäre wenn du da geblieben wärst und wenn du dich jetzt immer noch schuldig fühlst dann tu was dagegen und rette sie. Was nützt es ihr wenn du dich hier umbringen lässt. Wenn du stirbst wird sie das nur unendlich traurig machen und genau das ist es doch was du dir geschworen hast. Du wolltest sie niemals wieder leiden sehen also tu was dagegen und wenn du danach immer noch sterben willst kann ich das auch übernehmen. Also reiß dich mal zusammen."
    Guy hatte Kakashi am Kragen hochgezogen und schrie ihm den Kopf frei. Aber anscheinend half es. Er wirkte nun wesentlich gefasster und war wieder bereit zu kämpfen.
    "Du hast recht. Wenn ich jetzt sterbe nützt das niemandem etwas, am aller wenigsten Tama. Also lass uns den Typen zeigen mit wem sie sich da eingelassen haben."
    "Ha... So gefällst du mir wesentlich besser."
    Nun konnte der richtige Kampf beginnen und es wurde ein heftiger. Kein Team schaffte es die Oberhand zu gewinnen.

    (Sicht Tama)
    „Hey Tama, was machst du denn da?“
    Das war doch die Stimme von Kazumi. Was war hier los? Wieso konnte ich sie nur hören und nicht sehen?
    Ich konnte auch meinen Körper nicht fühlen, es schien alles schwerelos zu sein, als wenn ich schweben würde.
    „Tama. Komm zu mir. Du musst zurück kommen!“
    Was meinte sie damit? Wo war ich denn und wohin sollte ich wieder zurückkommen?
    Zwar war diese Dunkelheit, in der ich mich befand, anders als die in der ich sonst immer gelandet war, aber was war hier?

    Plötzlich erfasste mich etwas und zog mich irgendwohin. Ich konnte mich nicht dagegen wehren, aber auf einmal lag ich in Kazumi's Armen. Allerdings immer noch bewegungsunfähig.
    „Was ist gerade passiert?“
    „Du standest kurz vorm sterben!“
    „Was?“
    „Du bist einfach umgekippt, weil du diese Schmerzen nicht mehr ausgehalten hast. Und du hattest Angst deine Freunde und Kakashi niemals wieder zu sehen.“

    „Hey Tama, komm schon wach endlich auf!“
    „Vergiss es Kiba. Sie kann dich nicht hören. Sie wird wohl auch noch eine ganze Weile bewusstlos bleiben.“
    „Kiba? Sakura? Was ist denn hier los? Heißt das, das Cho es geschafft hat?“
    „Genau das heißt es. Sie rufen schon eine ganze Weile nach dir.“
    „Sie haben es tatsächlich geschafft, aber sind die anderen auch in der Nähe? Ich kann niemand anderes spüren.“
    „Ich hab nur gehört wie dieser Giro mit seinem Partner aufgetaucht war und danach war nichts mehr.“

    Es dauerte mir viel zu lange bis sich endlich jemand näherte. Zu Anfang konnte ich noch nicht unterscheiden ob Freund oder Feind.
    Sie kamen immer näher, doch ziemlich schnell erkannte ich Kakashi's Chakra.
    Doch die Freude blieb nicht lange und wurde schlagartig durch einen heftigen Schmerz ersetzt der durch meinen ganzen Körper zog und es hörte einfach nicht mehr auf.

    Ich weiß nicht was mein Körper jetzt machte, aber in meinem Innern schrie ich mir die Seele aus dem Leib.

    (Kakashi Sicht)
    Endlich waren wir zurück in Konoha.
    Gerade noch rechtzeitig hatten wir es geschafft, denn obwohl Sakura ihr Bestes getan hatte, ist es Tama immer schlechter gegangen.
    Jetzt tat Tsunade was sie konnte um ihr zu helfen.

    Aber es dauerte schon lange? Eine Zeit in der ich vor ihrem Behandlungsraum auf und ab ging. Man konnte Guy ansehen das er kurz davor stand mich an einen Stuhl zu fesseln, aber ich konnte mich jetzt einfach nicht ruhig hinsetzen und abwarten.
    Hoffentlich würde jetzt alles gut werden.

    Endlich.
    Nach weiteren 2 Stunden, voller hoffen und bangen, öffneten sich die Türen und Tsunade kam, begleitet von Shizune, aus dem Raum direkt auf mich zu.
    Sie Sahen ziemlich erschöpft aus, wirkten aber so als wenn sie erfolgreich waren.
    "Was ist mit ihr?"
    "Sie wird es wohl überleben, aber sie braucht noch absolute Ruhe! Diese Kerle haben sie doch ganz schön zugerichtet."
    Auf einmal beschlich mich das Gefühl das Tsunade doch nicht so zuversichtlich war wie sie sich zu Anfang gab. Vermutlich ging es Tama wesentlich schlechter als wir alle dachten.
    Doch ich wollte weiterhin an ihre Worte glauben, dass sie es schaffen wird.
    Tsunade hatte mir erlaubt sie noch in ihr Zimmer zu begleiten, aber gleich danach sollte ich verschwinden.
    Ich tat was mir gesagt wurde, machte mir aber nach wie vor Sorgen.
    Sie war blass und an unzähligen Geräten angeschlossen gewesen.

    Die Tage vergingen und noch immer war keine Besserung bei ihr zu sehen.
    Irgendwann, aus welchem Grund auch immer, erlaubte mir Tsunade rein zu gehen und das sogar ohne zeitliche Einschränkung.
    Die ganze Zeit war ich bei ihr. Immerhin hatte ich nichts mehr zu erledigen.
    Einige unserer Sachen hatte ich bereits in unsere neue Wohnung gebracht und ich hoffte sehr das sie ihr gefallen wird.
    Das bedeutete, das ich nur noch darauf zu warten hatte das sie aufwacht und das Yamato von seiner Mission aus dem Felsenreich zurück kam.
    Seit dem Vorfall damals, mit Tama, hatte sich die Beziehung zwischen unseren Ländern stark verbessert und ein Friedensvertrag war auch schon so gut wie unterschrieben.

    Hin und wieder kam eine Schwester rein um ihre Werte zu überprüfen.
    Einige male war es sogar Sakura.
    Genauso wie auch heute. Sie sagte nichts, sondern ging schweigend zu der anderen Seite des Bettes und machte ihre Notizen, während ich, Tama's Hand haltend, sie beobachtete um auch den geringsten Anhaltspunkt, das sie wach werden könnte, mit zu bekommen.

    "Wenn man euch so sieht, wünschte ich fast das es wie in den Märchen wäre, in denen der Prinz die Prinzessin nur zu küssen braucht um sie aus ihrem Schlummer zu erlösen. Nur leider ist das Leben nicht so einfach wie in den Märchen." und schon verließ sie das Zimmer wieder.
    Die ganze weitere Zeit kreisten meine Gedanken darum, wie schön es doch wäre, wenn sie jetzt aufwachen würde.

    Es wurde bereits dunkel, dennoch war keiner gekommen um mir zu sagen das die Besuchszeit im Grunde schon lange vorbei war.
    >Ob es wohl möglich ist das Märchen doch wahr werden?< Ich startete den verrückten und irgendwie auch kindischen Versuch sie mit einem Kuss zum Erwachen zu bringen.
    Und tatsächlich festigte sich ihr Griff an meiner Hand und sie öffnete vorsichtig ihre Augen.
    Man konnte sehen das sie erschöpft war, aber sie lächelte.
    Ich konnte mein Glück kaum fassen. Es hatte funktioniert.
    Vor Freude überwältigt, schaffte ich es nicht auch nur ein einziges Wort raus zu bringen.

    "Kakashi?"
    Irgendetwas war da an meiner Schulter und schüttelte mich. Doch es war nicht Tama, aber wer war es dann?
    Mein Kopf schnellte hoch und neben mir stand Guy.
    "Na endlich bist du wach. Du sollst zu Tsunade kommen. Sie wollte mit dir über irgendetwas sprechen."
    Wortlos stand ich auf.
    Offenbar war alles doch nur ein Traum gewesen.
    Ich drehte mich um und wollte gerade mit Guy zusammen das Zimmer verlassen, als mich etwas zurück hielt.
    Meine Hand lag immer noch in Tama's und sie wurde festgehalten.
    War das alles vielleicht doch kein Traum gewesen?

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