Kakashi Lovestory Teil 5 all

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1 Kapitel - 20.335 Wörter - Erstellt von: Kleiner Schatten - Aktualisiert am: 2011-11-01 - Entwickelt am: - 6.005 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

Hey Hey. Es ist endlich soweit.
Der 5 Teil meiner Geschichte ist fertig.
Es passiert wieder viel, aber ich muss zugeben das ich von manchen Stellen auch nicht so begeistert bin. Weiß nicht ob es daran liegt das sie "schlecht" sind oder weil ich sie einfach schon zu oft gelesen habe. Aber entscheidet selbst.

Freue mich natürlich auch weiterhin über Kommentare.

    1
    Das konnte doch nicht wirklich wahr sein, das mir der Hokage wirklich so eine Truppe auf den Hals hetzte.
    "Da ist sie ja. Wir waren schon eine ganze Weile auf der Suche nach dir." rief mir einer dieser komischen Typen zu. Ich wusste nicht wieso, aber aus irgendeinem Grund hatte ich das Gefühl das hier etwas nicht stimmte.
    "Und was wollt ihr von mir?"
    "Kannst du dir das nicht schon denken?" meinte der andere und er klang ziemlich genervt. Es erinnerte mich stark an Shikamaru. Er klang genauso als ich ihn auf dem Dach des Kageturms gehört hatte.
    "Wäre trotzdem nett wenn ihr mir sagt weshalb ihr mich gesucht habt." und meine Stimme klang ziemlich angriffslustig. Ich war mir sicher das ich gegen die beiden gewinnen würde, auch wenn ich von meinem Training ziemlich erschöpft war.
    Die beiden machten sich ebenfalls bereit für einen Kampf. Das merkte ich an ihrem Chakra.
    "Nun ja, der Hokage hat seine Entscheidung geändert. Du wirst deine Strafe im Gefängnis absitzen und wir haben die Aufgabe bekommen, dich einzufangen und das Urteil zu vollstrecken." man konnte deutlich hören, das er sich darauf freute was er gleich tun durfte.
    "So was würde ich lieber vom Hokage selbst hören. Außerdem bezweifle ich das ihr es schaffen werdet mich zu fangen."
    "Und ob wir das schaffen werden. Schließlich haben wir nicht umsonst gewartet bis du mit deinem Training fertig bist. Denn jetzt hast du kaum noch Chakra und wir werden ein sehr leichtes Spiel mit dir haben."
    "Das will ich sehen. Na kommt schon, zeigt mir was ihr drauf habt."
    "Mit Vergnügen. Doch du wirst es gleich bereuen das du dich nicht freiwillig ergeben hast." und schon kam er auf mich zu gerannt. War der wirklich so doof mich direkt anzugreifen. Anscheinend schon.
    Ich wich seinem Schlag aus und mit ein paar gezielten, kräftigen Schlägen meinerseits lag er auch schon bewusstlos am Boden.
    "Träum ruhig weiter. Aber das ich gegen jemanden wie dich verliere, das wird nicht mal an so einem Ort wahr werden." Nachdem ich ihn vorsichtshalber noch mit einem Chakrafaden gefesselt hatte, da ich ja kein normales Seil zur Hand hatte, wand ich mich zu seinem Partner der immer noch an derselben Stelle stand und mich ganz genau im Auge behielt.
    "Und was ist mit dir? Was hast du jetzt vor?" fragte ich ihn abschätzig.
    "Na ja. Nach Plan kann ich nun nicht mehr vorgehen. Ich hatte ihm extra gesagt er soll nicht zu hitzköpfig sein, aber wie immer wollte er nicht auf mich hören. Daher bleibt mir wohl keine andere Möglichkeit als ..." Schon drehte er sich um und wollte fliehen. Doch nicht mit mir. Ich schnitt ihm den Weg ab und stand nun direkt vor ihm.
    "Wo willst du denn so schnell hin, wir waren doch noch gar nicht fertig." Und in kürzester Zeit war auch er erledigt. Da saßen also 2 Typen gefesselt und K.O. vor mir. Beide trugen Masken Konoha's und hatten behauptet das der Hokage ihnen den Befehl gegeben hätte. Auch wenn ich es mir nicht vorstellen konnte oder auch nicht vorstellen wollte, hatte ich erst einmal keine andere Wahl als ihren Worten Glauben zu schenken. Doch allein der Gedanke daran machte mich sauer. Tsunade hatte mir zugesichert das ich nicht bestraft würde und hatte so viel für mich getan. Mein Training organisiert um meine Fähigkeiten zu perfektionieren, mir eine neue Wohnung gesucht und noch so viele andere Sachen die mir ein neues Leben hier in Konoha ermöglichen sollten und jetzt sollte das alles nur gewesen sein um mich letztendlich doch noch ins Gefängnis zu stecken. Das durfte einfach nicht wahr sein.
    Ich beschloss sofort zum Büro des Hokage zu gehen und die Sache zu klären und diese beiden möchte gern Ninja's würde ich ebenfalls mitnehmen.
    Am Turm angekommen ging ich auf direktem Weg zu Tsunades Büro. Auch wenn irgendjemand versuchte mich an zu sprechen, reagierte ich erst gar nicht darauf. Kurz bevor ich ankam, stellte sich Shizune mir in den Weg.
    "Entschuldige Tama aber du kannst jetzt nicht ins Büro. Tsunade ist gerade beschäftigt und darf nicht gestört werden. Bitte geh wieder."
    "Das ist mir egal. Ob sie nun gestört werden darf oder nicht. Ich hab was mit ihr zu bereden und davon wird mich auch keiner abhalten. Also geh aus dem Weg." Ich schrie Shizune stinksauer an. Im Moment konnte man nicht mit mir reden. Zumindest nicht sie. Ich hatte mein Ziel immer noch vor Augen auch wenn ich nicht wusste was ich tun würde wenn es wahr war was die beiden mir erzählt hatten.
    Gerade als ich weiter gehen wollte stellte sie sich trotz allem vor mich.
    "Ich hab dir doch gesagt das du nicht rein kannst." Jetzt reichte es. Auch wenn ich sie hätte umbringen müssen wäre ich weiter gegangen. Doch sie mit Hilfe meiner Augen aus dem Weg treten zu lassen, erfüllte auch schon seinen Zweck.
    Vor dem Büro angekommen dachte ich gar nicht mehr dran mich normal zu verhalten. Ich trat die Tür auf und warf meinen Ballast direkt vor den Schreibtisch des Hokages.
    "Was soll das? Shizune ich hab doch gesagt das ich nicht gestört werden will. Shizune! Wo steckst du?"
    "Sie wird nicht kommen. Und jetzt würde ich gerne wissen was das hier sollte. War das vielleicht irgendein Scherz, oder was?" rief ich einer ebenso wütenden Tsunade entgegen und zeigte auf die beiden, immer noch bewusstlosen Typen und ihre Masken.
    Doch im Gegensatz zu mir schien sie schon wieder runter zu kommen.
    "Tut mir Leid Tama, aber ich weiß nicht wovon du redest."
    "Wovon ich rede? Davon das diese beiden Typen behaupteten ich soll jetzt doch ins Gefängnis wandern. Und das auf Befehl des Hokage. Davon rede ich." Tsunade blieb immer noch eigenartig ruhig und irgendwie übertrug sich diese Ruhe auf mich.
    Eine ganze Zeit lang sagte sie nichts und ich konnte an ihrem Gesichtsausdruck erkennen das sie auch nichts mit dieser Situation anzufangen wusste. Offenbar war meine erste Vermutung doch richtig gewesen. Etwas stimmte hier nicht und das wollte ich nun genau wissen. Also ging ich zu den beiden und nahm ihnen die Masken ab. Was mich wunderte war, das sie immer noch ohne Bewusstsein waren. So fest hatte ich nun auch nicht zu geschlagen.
    "Gehören die beiden nun zu deiner Truppe oder nicht? Sag endlich mal etwas."
    "Tut mir leid, aber diese beiden habe ich noch nie zuvor gesehen und sie gehören auch nicht hier her nach Konoha."
    "Aber sie tragen doch diese Masken mit dem Zeichen Konoha's. Außerdem wussten sie erstaunlich viel von meiner Situation hier und du willst mir tatsächlich immer noch weiß machen das, das alles eine Art Missverständnis ist?"
    "Ja, genau das will ich. Ich habe dir doch versichert das dich keine Bestrafung erwarten wird und das bleibt auch so. Es wundert mich aber nicht das du noch so wenig Vertrauen zu uns hast. Immerhin bist du erst seit kurzem hier. Trotzdem ...hoffe ich doch sehr das sich das in nächster Zeit verbessern wird." Ich sah sie nur ausdruckslos an. Wie konnte sie nur so ruhig bleiben und das für jemanden der bei jeder Kleinigkeit an die Decke geht. Doch ihre Worte hatten mich noch mehr überrascht. Sie wollte das ich ihr vertraue und nicht nur ihr sondern auch dem ganzen Dorf.
    "Aber wenn sie nicht zu Konoha gehören... wer sind sie dann und was hatten sie eigentlich vor?"
    "Damit hast du Recht. Wir müssen erst einmal heraus kriegen wer diese Typen sind und auch wie sie an die Masken und an die ganzen Informationen über dich ran gekommen sind. Darum werde ich mich sofort kümmern. Shizune!"
    "Ähmm... ich glaub die schläft noch draußen im Flur."
    "Was soll das denn? Schlafen kann sie zu Hause." und schon stürmte sie aus ihrem Büro in den Flur. Ich folgte ihr natürlich sofort, denn immerhin war es meine Schuld das Shizune schlief. Das war halt manchmal die Nachwirkung von meinem Erbe.
    Doch Tsunade schaffte es, sie mit heftigem Geschüttel und Geschrei in Rekordzeit wieder aufzuwecken. Gerade als sie ihre immer noch verschlafene Assistentin anschnauzen wollte erklärte ich ihr das es meine Schuld gewesen war. Daraufhin lies sie die Sache auf sich beruhen und lies stattdessen einen gewissen Ibiki herbringen. Er sollte so viele Informationen wie möglich aus den beiden Eindringlingen herausholen.
    Ich hatte die ganze Zeit gewartet bis sie alle wieder weg waren und Ruhe eingekehrt war.
    Nebenbei hatte ich ihnen noch genau erzählt was abgelaufen war. Nun stand ich wieder alleine im Büro des Hokage.
    "Ich denke du solltest jetzt auch nach Hause gehen. Du siehst so aus als könntest du etwas Ruhe gebrauchen."
    "Na schön." Das war wohl die höfflichere Variante von 'Raus hier` gewesen. Deshalb drehte ich mich auch ohne weiteres rum. Doch gerade als ich durch die Tür treten wollte fiel mir noch etwas ein.
    "Da fällt mir ein.."
    "Ja was?"
    "Mir wurde bisher nicht gesagt was ich morgen für Training habe." Ich fand das schon merkwürdig. Normalerweise hätte ich schon längst eine Nachricht erhalten müssen.
    "Nun da hat sich etwas geändert. Ich habe beschlossen dein Training erst einmal einzustellen."
    "Aber warum .." Was war das denn jetzt. Es war doch ihre Idee gewesen mich von anderen trainieren zu lassen und jetzt soll es eingestellt werden?
    "Lass mich weiter reden. Mir ist vorhin noch einmal klar geworden das, dass alles viel zu schnell war und du im Grunde gar keine Zeit hattest dich hier in Konoha einzuleben, die Menschen kennen zu lernen und eben halt auch Vertrauen aufzubauen. Aus diesem Grund und der Tatsache das du dein Bein sonst nicht schonen würdest, so wie ich es dir gesagt hatte, wirst du höchstens deine Strategie Fähigkeiten beüben. Deine anderen Trainingseinheiten werden bis auf weiteres ausfallen."
    "Und wie lange soll das so bleiben?"
    "Vorerst... bis Kakashi von seiner Mission zurück ist. Wenn es soweit ist wirst du dich hauptsächlich darauf konzentrieren neue Nin-Jutsus zu lernen." A pro pro Nin-Jutsus ich frage mich ob jetzt ein guter Zeitpunkt wäre sie zu fragen. Doch nach so einem Tag wäre es nicht richtig, sie darum zu bitten. Immerhin habe ich ihr zuvor noch vorgeworfen mich belogen zu haben und mich ins Gefängnis stecken zu wollen. Deshalb ging ich nun ohne ein weiteres Wort, auf dem direkten Weg nach Hause.
    Dort endlich angekommen, lag ich noch ne ganze Weile wach. Ich dachte die ganze Zeit über das nach was heute passiert ist. Wie lang ich das tat, kann ich nicht genau sagen. Jedoch bin ich dann doch irgendwann eingeschlafen und erst gegen Mittag wieder auf gewacht. Allerdings, wirklich erholt fühlte ich mich nicht. Noch länger schlafen kam für mich aber auch nicht in Frage.
    Den heutigen Tag konnte ich ja ruhiger angehen lassen. Zu tun hatte ich ja jetzt nichts mehr. Beim 'Frühstück' überlegte ich mir was ich alles tun würde. Auf jeden Fall stand Einkaufen auf meinem Plan, denn soviel hatte ich nicht mehr in meinem Kühlschrank.
    Danach würde ich mir noch ein paar Bücher besorgen und den Versuch starten mir selbst medizinische Nin-Jutsus beizubringen.

    Die paar Einkäufe waren schnell erledigt. Doch mich entscheiden zu müssen, welches Buch des beste ist und mitzunehmen, war schon wesentlich schwieriger und dauerte auch länger.
    Wieder in meiner Wohnung angekommen, waren die Lebensmittel schnell verstaut. Danach packte ich noch ein paar Sachen zusammen die ich mitnehmen wollte.
    Ich machte mich auf den Weg, raus aus dem Dorf, Richtung Wald.
    Ich genoss den Wind der durch das Blätterdach fegte, das Zwitschern der Vögel und ganz in der Nähe hörte ich Wasser rauschen. Natürlich machte ich mich auf den Weg zum Wasser und es war auch schnell gefunden. Es handelte sich um einen kleinen offenen See. Es sah schon fast so aus wie mein früherer Trainingsplatz im Felsenreich.
    Keine Frage das ich mir hier einen schattigen Platz suchte und begann das ausgeliehene Buch zu lesen.
    Schnell war das Buch zu Ende und ich versuchte das gelesene umzusetzen.
    Es war wirklich schwierig. Den ganzen Nachmittag hatte ich es geübt und daher viel zu spät bemerkt das sich, der zuvor noch strahlend blaue Himmel immer mehr mit dunklen Wolken bedeckte.
    Gleich würde es anfangen zu regnen. Ich musste mich beeilen wenn ich nicht den kompletten Regenguss abbekommen wollte. Zu spät.
    Gerade gedacht und schon ging es los. Fast schon Eimerweise fiel das Wasser vom Himmel.
    Im Nu hatte ich meine Sachen zusammen geräumt und war auf dem Weg zurück zum Dorf und so schnell wie möglich auch nach Hause.
    Als die ersten Häuser in Sicht kamen waren meine Klamotten schon vollkommen durchnässt, auch wenn ich die ganze Zeit, geschützt durch Bäume, gelaufen war.
    Ich dachte mir, jetzt brauchte ich mich auch nicht mehr zu beeilen. Nasser konnte ich kaum noch werden und wenn ich mir eine Erkältung einfangen sollte. So sei es. Doch auch so ein Regenguss konnte richtig schön sein. Wie die Tropfen auf die Straßen prasseln und die Lichter der Häuser wieder spiegeln. Einfach unbeschreiblich. Meistens erkennt man so etwas gar nicht, weil man viel zu beschäftigt ist aus dem Regen zu kommen.

    Langsam ließ der Regen nach und mein Blick ging zu den Steingesichtern sämtlicher Hokage. Gerade in diesem Moment kam die Sonne hinter den Wolken hervor und schien genau auf die Gesichter zu scheinen. Im nächsten Moment bildete sich ein Regenbogen über dem Dorf.
    Das gesamte Bild sah einfach nur fantastisch aus. Aber irgendwie auch viel zu märchenhaft.
    Langsam füllte sich die Straßen wieder, auch wenn es langsam spät wurde und vermutlich war ich die Einzige unter den ganzen Leuten die klitschnass war, weshalb ich auch einige verwunderte Blicke kassierte.
    Im nächsten Moment hörte ich auch ein paar mir bekannte Stimmen hinter mir. Ich blieb also stehen und drehte mich um, um zu sehen wer es war.
    "Da ist ja unsere ehemalige Gefangene. Wir haben dich gesucht." Und vor mir standen Naruto und Sakura mit einem verschwörerischem Grinsen im Gesicht. Noch bevor ich irgendetwas sagen konnte redeten die beiden schon weiter.
    "Wo hast du dich denn rumgetrieben. Du bist ja patschnass. Sag nur nicht das du bei diesem Regen eben draußen warst."
    "Gut dann sag ich's eben nicht. Außerdem war ich gerade auf dem Weg nach Hause um mich umzuziehen."
    "Na dann sind wir gerade noch im richtigen Zeitpunkt gekommen. Wir haben was mit dir zu bereden und dafür laden wir dich sogar zum Essen ein. In 2 Stunden treffen wir uns im Grillhaus, in Ordnung? Gut dann sehen wir uns!" Und schon rauschten sie wieder ab ohne das ich auch nur ein weiteres Wort sagen konnte.
    >Was war das denn? Die laden mich zum Essen ein nur weil sie mit mir etwas zu bereden haben? Dann kann das ja kein angenehmes Thema sein. Zumindest für mich. Das wird ein Spaß.< (Die Ironie ist schon fast zum Greifen)
    Aber das Treffen würde erst in 2 Stunden sein. Also hätte ich genügend Zeit gehabt mich wieder in Ordnung zu bringen und dieses Grillhaus zu suchen. Wenn ich nicht auf meinem Sofa kurz eingeschlafen wäre. Jetzt blieb mir nur noch eine viertel Stunde in der ich durch die Stadt eilte und dieses Restaurant suchte. Gerade als ich stehen blieb um zu verschnaufen und mich neu zu orientieren, kam Shikamaru mit einem Jungen die Straße entlang den ich noch überhaupt nicht kannte. Er war groß hatte lange braune Haare und war auch etwas "kräftig" geraten. Man konnte schon von weitem hören über was sie sich unterhielten, weil sein Freund ziemlich laut sagte "Das stimmt nie im Leben das dich jemand beim Schach schlägt, Shikamaru und dann soll das auch noch eine Anfängerin gewesen sein, das kann nicht stimmen. Sie hat bestimmt gelogen."
    "Sie behauptet das Gegenteil und was soll ich machen wenn ich keine Beweise habe das sie nicht das erste Mal Shougie gespielt hatte."
    "Gut das du so denkst. Es ist nämlich die Wahrheit. Gespielt habe ich bei dir daheim, das erste mal. Aber ich muss zugeben das ich in meinem Kopf schon viele Züge ausprobiert habe." Der braunhaarige Junge sah mich nur erstaunt an. Doch Shikamaru schien mich schon lange vorher gesehen zu haben.
    "So sieht man sich also wieder. Du warst letztens so schnell verschwunden das mein Vater gar keine Chance hatte dich nach einer Revanche zu fragen."
    "Tut mir leid ich hatte noch was vor und war spät dran."
    "Augenblick mal. Soll das heißen das sie nicht nur dich, sondern auch deinen Vater geschlagen hat?"
    "Jep. Genauso ist es Choji." Der Name des Jungen mit dem Shikamaru unterwegs war, war also Choji. Schön. So kannte ich wenigstens noch ein Gesicht mehr hier in Konoha.
    Und dieses neue Gesicht starrte mich nun ungläubig an. Keiner von uns sagte ein Wort bis Shikamaru diese Stille unterbrach.
    "Sag mal Tama was willst du eigentlich in dieser Gegend?"
    "Oh genau. Ich suche das Grillhaus. Naruto und Sakura wollte mich einladen weil sie was mit mir zu besprechen haben. Keine Ahnung worum es geht. Und ich bin schon..." Ich warf einen Blick auf meine Armbanduhr. "... 5 Minuten zu spät." Die beiden mir gegenüber konnten sich ein kleines Kichern nicht verkneifen. Ich konnte sie gut verstehen. Vermutlich hätte ich es mir auch nicht verkneifen können, wenn ich in ihrer Situation gewesen wäre.
    "Sollen wir dich vielleicht mit hinnehmen. Shikamaru schuldet mir eh noch ein Essen."
    "Gerne. Ihr seid meine Rettung." danach machten wir uns zu dritt auf den Weg.
    "Wie kam's denn dazu das du ihn einladen musst, Shikamaru?"
    "Ach das ist so unwichtig, das es kaum lohnt darüber zu reden." meinte er leicht angenervt. Doch ich konnte genau hören das er nur so tat weil er nicht darüber reden wollte.
    "Jetzt mach schon Shikamaru. Erzähl es ihr doch. Also pass auf. Das ist eigentlich eine ziemlich lustige Geschichte. Er hat..."
    "Oh man Choji. Jetzt lass das doch mal. Ich nehme ja schließlich auch die Bestrafung auf mich dich zum Essen einzuladen und das obwohl ich weiß das es meine Ersparnisse auffressen wird."
    "Ihr braucht euch deswegen nicht gleich zu streiten. Ich war nur neugierig." und so war dieses Thema auch schon wieder beendet und den Rest des Weges liefen wir schweigend neben einander her.
    Im Grillhaus angekommen, warteten Sakura und Naruto bereits, an einem Tisch in der Ecke, auf mich. Erst auf dem zweiten Blick sah ich das Sai dieses Mal auch mit dabei war.
    "Ah. Tama. Da bist du ja endlich wir haben schon auf dich gewartet." kam es von Naruto der mich zuerst bemerkte und mich fast schon strafend ansah. Allerdings lag auch etwas unbezwingbar neugieriges und bohrendes in seinem Blick.
    "Tut mir leid das ich zu spät bin, aber ich hatte leider noch keine Ahnung wie man hierhin kommt. Ich wäre vermutlich noch später hier gewesen wenn ich Shikamaru und Choji unterwegs nicht getroffen hätte." Gab ich ihm nur zur Antwort und wies auf meine beiden Begleiter die sich an einen Tisch in unserer Nähe gesetzt hatten.

    Das Essen mit Kakashi's Team verlief eigentlich ganz normal. Zumindest nicht so schlimm wie ich es mir vorgestellt hatte. Erst zum Schluss. Kurz bevor alle fertig waren mit ihrem Essen begannen Naruto und Sakura mich auszuhorchen wie doch meine Beziehung mit Kakashi lief. Doch dazu war ich nicht bereit etwas zu sagen. Zumal wir, nachdem ich endlich aus dem Krankenhaus draußen war und mein Training begann, gar keine Zeit mehr miteinander verbracht hatten, da er ja immer noch auf Mission war. Das dauerte aber schon recht lange, deshalb rechnete ich schon fast jeden Tag mit seiner Rückkehr.
    Einige Fragen von ihnen stimmten mich aber auch nachdenklich. Sie hatten mich nach einigen Vorlieben von Kakashi befragt. Die ich mit meinem Schweigen nicht beantwortete. In diesem Moment wurde mir bewusst wie wenig ich doch eigentlich über die Person wusste, die ich doch so sehr liebte.
    Es wurde immer später und ich wollte mich gerade auf den Weg machen als Naruto seine letzte Frage stellte. Diese hätte ich eigentlich beantworten können, doch mit einem zufriedenen Lächeln, darüber das ich was wusste wovon er überhaupt keine Ahnung hatte, sagte ich nur: "Wenn du bisher noch nicht selbst geschafft hast hinter seine Maske zu gucken, sehe ich es auch überhaupt nicht ein dir irgendetwas darüber zu erzählen." So stand ich auf und war dabei das Lokal zu verlassen.
    Naruto rief mir aber noch etwas hinterher. "Ach komm schon. Sei nicht so. Du bist vermutlich die einzige die ihn ohne Maske gesehen hat. Erzähl es uns. Sonst sterbe ich noch vor Neugier."
    "Na dann stirb mal schön. ... Aber etwas kann ich dir doch sagen. Es ist nicht das was du erwartest." Und hinter mir schloss sich die Eingangstür des Gebäudes und ich konnte nur noch Grinsen über die übersteigerte Fantasie der beiden, was sich unter seiner Maske befindet. Hasenzähne. Ein übergroßer Mund. Einfach nur zum totlachen diese Ideen.

    Doch eins hatte ich mir nach diesem Abend vorgenommen. Ich wollte Kakashi unbedingt besser kennen lernen. Außer das er gerne liest und das er häufig zu spät kommt, und das letzte hatte sich für mich noch nicht bestätigt, wusste ich nichts über ihn. Vielleicht noch das er ein eher ruhiger Mensch ist, aber das ist was offensichtliches. Das kann man nicht zählen.
    So hatte meine "Noch zu erledigen Liste" einen weiteren Punkt dazu bekommen und ich nahm mir vor morgen endlich mal damit anzufangen diese abzuarbeiten.

    Am nächsten Tag wachte ich mal wieder früh auf. Als erstes machte ich mich auf den Weg zur Bibliothek um das Buch zurück zu bringen und eventuell sogar nach einem Job zu fragen. Denn so langsam musste ich mir wirklich was suchen um mein eigenes Geld zu verdienen.
    Zu meinem Glück brauchten sie zu diesem Zeitpunkt jemanden um eine Kollegin zu ersetzen die nächste Woche entlassen werden sollte. Sie sagten ich könne schon grad morgen wieder kommen um Probe zu arbeiten.
    Einfach perfekt. Der Tag fing schon einmal gut an. Ich hoffte nur das er auch so weiter gehen würde. Ich gab nur noch mein ausgeliehenes Buch wieder ab, ignorierte den zweifelnden Blick der Angestellten als ich ihr sagen musste das ich das Buch bereits durchgelesen hatte und machte mich weiter zum Hokageturm.
    Ich hatte über alles noch einmal nachgedacht und war mir nun meiner Sache sicher. Ich wollte Tsunade heute fragen ob sie mich zu einer medizinischen Konouchi ausbilden würde. Nur leider war sie in diesem Moment auf dem Weg ins Krankenhaus um bei einigen Patienten zu helfen.
    Tchia. Pech für mich. Diesen Punkte musste ich wohl oder übel verschieben und später erledigen. Also beschloss ich erst einmal wieder auf den Trainingsplatz zu gehen und mit meinen Fächern weiter zu üben. Stunde um Stunde verging. Doch es waren nur kleine Fortschritte zu sehen. Vermutlich auch aus dem Grund das ich nicht wirklich bei der Sache war. Nach 3 Stunden reichte es mir auch schon und ich machte mich erneut auf den Weg zum Turm. In der Hoffnung Tsunade jetzt anzutreffen.
    Ich hatte Glück. Gerade als ich die Straße entlang kam, trat Sie durch das Tor. Sie kam offenbar jetzt erst aus dem Krankenhaus und war auf dem Weg in ihr Büro.
    Ich rief nach ihr und sie drehte sich auch sofort um. Sie wirkte allerdings etwas erstaunt als sie mich entdeckte.
    Als ich dann vor ihr stand wurde ich total nervös und bekam kaum ein Wort raus. Was war denn nur mit mir los. Ich war doch sonst nicht auf den Mund gefallen und konnte hin und wieder ungehindert meine Meinung sagen.
    Im Moment redete ich aber nur um den heißen Brei und drückte mich davor das Thema direkt anzusprechen.
    Tsunade fand das aber nicht besonders lustig. Immerhin stahl ich ihr ihre Zeit.
    Kurz bevor ihre Geduld ganz verschwand, fragte ich sie endlich ob sie mir medizinische Nin-Jutsus beibringen würde.
    Im gleichen Moment war ihre Wut schon wieder verflogen und sie sah mich ausdruckslos an.
    "Und wegen so was vertrödelst du unsere Zeit?"
    "Ähm. Ja. Sieht wohl so aus..... und was sagst du?" Auf einmal tauchte ein kleines Lächeln in ihrem Gesicht auf und sie meinte:
    "Ich hab mich schon gefragt wann du mich darum bitten würdest. Zumal ich irgendwie gehofft habe das du es tust, denn ich glaube das du eine gute Iriyonin werden würdest. Komm morgen Abend einfach zum Krankhaus. Dann werde ich dir ein paar Sachen zeigen."
    "Gut ich werde da sein.... Ach und Tsunade?"
    "Ja?"
    "Vielen Dank"

    Bitte. Geht doch. Ich fühlte mich als wäre mir ein fast 10 kg. schwerer Stein vom Herzen gefallen. Doch im Moment fragte ich mich eher wie ich mich nur so anstellen konnte. Immerhin hatte sie bereits erwartet das ich frage. So ein Ego ist auch nicht mehr das was es mal war, wenn es einen immer in dem Moment verlässt wenn man es am nötigsten braucht. (Kopf schüttel)

    Der nächste Tag und auch die danach verliefen alle einfach nur super. Ich hatte den Job in der Bibliothek bekommen und auch bei meiner medizinischen Ausbildung machte ich endlich Fortschritte, nachdem der Knoten geplatzt und der Dreh draußen war. Doch eins machte mir immer noch Sorgen und lies meine Konzentration langsam aber sicher abnehmen. Und zwar das Kakashi immer noch nicht von seiner Mission zurück war.
    Dadurch das mir immer häufiger Fehler unterliefen merkte es der Hokage natürlich auch ziemlich schnell.
    Nachdem ich ihr erzählt hatte was mir Sorgen bereitet erfuhr ich das ich damit nicht alleine war. Sein Team war schon viel zu lange weg. Hatte aber keine Nachricht gesendet die Grund für ernsthafte Besorgnis gegeben hätte. Doch wenn sie bis zum nächsten Abend nicht wieder im Dorf waren würde sie ein Suchteam nach ihnen schicken.
    Diese Aussage bereitete mir Erleichterung und Bauchschmerzen zugleich.
    Zum einen war es gut zu wissen das sie nach ihnen suchen würden auf der anderen Seite bedeutete dies das Kakashi etwas schreckliches passiert sein konnte.
    Das durfte nicht wahr sein. So was durfte einfach nicht passieren.

    Als ich am nächsten Tag aufwachte hatte ich allerdings schon ein ziemlich ungutes Gefühl in der Magengegend. Doch ich hoffte nur das ich mich täuschte und es nicht nötig wäre ein Suchteam los zu schicken um Kakashi und die anderen zu suchen. Wenn es aber doch so kommen sollte wollte ich auf jeden Fall dabei sein. Egal was Tsunade dazu sagen würde. Ich zog mir also schon mal mein Missionsoutfit an, ging rüber zu der Wohnung von Kakashi und klopfte mehrfach. Geöffnet wurde sie jedoch nicht. So machte ich mich auf dem schnellsten Weg zum Hokageturm und steuerte direkt ihr Büro an. Ich klopfte nur schnell an und trat sofort ein.
    Tsunade war natürlich erst einmal ziemlich sauer, weil ich einfach so rein geplatzt kam. Doch ich erzählte ihr das ich ein ungutes Gefühl hatte und man sich beeilen sollte um sie zu suchen.
    "Schön wenn du dir so sicher bist werde ich dem Team sofort Bescheid geben. Sie werden dann so schnell wie nur irgend möglich mit der Suche anfangen."
    "Das ist gut. Aber ich würde auch gerne mit gehen um nach Kakashi und seinem Team zu suchen."
    "Tut mir leid. Aber ich hab da schon ein paar andere Aufgaben die du zu erledigen hast. Also wirst du hier bleiben."
    "Ich kann doch nicht einfach hier bleiben und abwarten bis was passiert. Ich werde mitgehen egal was kommt."
    "Keine Diskussion. Ich bin der Hokage und du musst tun was ich dir sage!"
    "Muss ich nicht. Genau genommen bin ich noch gar kein Ninja Konoha's. Ich besitze ja noch nicht einmal ein Stirnband und so lange bin ich nun auch noch nicht in diesem Dorf." Sie sah mich nur verärgert an und ich begegnete ihr mit einem herausforderndem Blick. Auch wenn ich meistens versuchte es den Leuten recht zu machen, so konnte ich auch meinen Sturkopf, ohne Rücksicht auf Verluste, durchsetzen.
    "Na schön du hast mich überredet. Du kannst das Team begleiten. Vielleicht wird deine Erfahrung in einem Kampf nützlich sein." Ich lächelte zufrieden und wollte das Büro verlassen als ich Tsunade hinter mir noch grummeln hörte: "Wie kann man nur so stur sein." darauf hin rief ich ihr nur noch über die Schulter zu:
    "Das hab ich gehört!"

    Nicht einmal eine halbe Stunde später tauchten Kiba mit seinem Hund, Naruto und Sakura am Haupttor auf und ich konnte mir denken das sie das Suchteam waren. Jetzt gehörte ich allerdings auch noch dazu.
    Sofort machten wir uns auf die Suche doch es dauerte schon fast den ganzen Tag bis wir endlich eine Spur entdeckten die uns auch zu ihnen führte. Wie schon vermutet waren sie aber nicht allein. Kiba meinte da wären auch noch andere Gerüche und ich konnte bereits jetzt spüren das sie kämpfen wollten. Kakashi und die anderen steckten offenbar ganz schön in Schwierigkeiten denn von ihnen nahm ich kaum noch eine Chakraaktivität war.
    "Das sieht nicht gut aus."
    "Was meinst du damit Tama?" fragte mich Sakura.
    "Ich meine damit das wir erst mal versuchen sollten die anderen daraus zu holen und das klappt wohl am besten wenn wir sie zuerst überraschen und zurück drängen."
    "Und wie sollen wir das anstellen?" kam es von Kiba der auch gespannt neben uns lief und meine Strategie hören wollte.
    "Zu aller erst müssen wir ab jetzt unser Chakra unterdrücken damit sie nicht merken das wir kommen. Wenn wir den Kampfplatz erreicht haben werden Sakura und ich ihre Aufmerksamkeit auf uns ziehen und sie zurück weichen lassen indem wir den Untergrund zerstören. Das dürfte ja wohl die leichteste Übung sein oder was meinst du Sakura."
    "Na klar das krieg ich hin."
    "Währenddessen werden Naruto und du, die anderen aus der Schusslinie bringen. Mit anderen Worten ihr werdet mit ihnen fliehen." erklärte ich weiter zu Kiba gewandt.
    "Das find ich doof. Warum sollen wir weglaufen. Wir können sie doch an Ort und Stelle fertig machen!" kam es von Naruto der sich noch immer im Hintergrund aufhielt.
    "Ganz einfach. Wenn das Team von Kakashi total erschöpft oder sogar verletzt ist, ist unsere Chance zu gewinnen von Anfang an geringer. Sie können nicht mitkämpfen, bieten aber mehr Angriffsmöglichkeiten für den Gegner. Deshalb werden wir erst mal fliehen. Kapiert?"
    "Ja. So gesehen ist es wohl auch besser so."
    > Außerdem frage ich mich, ob wir überhaupt eine Chance gegen sie hätten. Sie sind sehr stark und kennen sich im Gelände vermutlich wesentlich besser aus als wir.<

    Oh Nein. Der Kampf hatte eben angefangen und wir waren noch so weit weg.
    "Wir müssen uns beeilen. Gebt mal ein bisschen mehr Gas." und schon war ich ein ganzes Stück weiter vorne. Die anderen kamen nur noch mit Mühe hinterher, doch mich trieb die Angst weiter das Kakashi irgendetwas passiert. Kurz bevor wir die Stelle erreichten verlangsamte ich mein Tempo wieder und wir setzten die Strategie in die Tat um. Alles verlief unglaublich schnell so das die Gegner gar nicht richtig mitbekamen was geschah.
    Als wir verschwanden erschuf ich noch eine Wand aus Chakra, so das sie uns nicht direkt folgen konnten. Lange hielt unser Vorsprung aber nicht. Sie holten uns wesentlich schneller ein als mir lieb war.
    "Lauft ihr weiter Richtung Dorf. Ich werde versuchen sie aufzuhalten und komme später nach."
    "Aber Tama das ist viel zu gefährlich, wenn du es allein versuchst!" entgegnete mir Sakura.
    "Das weiß ich auch, aber die 3 da müssen so schnell wie möglich behandelt werden und das wird auch Zeit kosten. Also kümmere du dich darum. Ich nehme mit den anderen Typen vorlieb."
    "Aber sollte nicht einer noch mit zurück bleiben um dir zu helfen?"
    "Macht euch mal keine Sorgen. Immerhin war ich mal der schwarze Schmetterling. Wenn ich es schaffe in die Festung eines Feudalherrn rein und auch wieder raus zu kommen dann schaff ich das hier auch."
    "Na schön wenn du meinst. Aber sobald wir fertig sind kommen wir zurück und helfen dir."
    So liefen die anderen weiter, auf der Suche nach einer ruhigen Stelle wo sich die anderen ausruhen und behandelt werden konnten. Ich blieb zurück und machte mich für einen Kampf bereit.
    Priorität hatte allerdings, das ich verhindern musste das mir jemand entging und die anderen verfolgte. So schuf ich eine Barriere aus meinem Chakra mit einem enormen Durchmesser und sowohl meine Feinde als auch ich waren nun darin gefangen.

    Gerade als ich fertig war, tauchten meine Gegner auf. Sie waren doch näher gewesen als ich dachte. Unterschätzt hatte ich sie aber nicht. Sie waren genauso stark wie ich es vermutet hatte.
    Doch je länger der Kampf dauerte, desto mehr musste ich erkennen das ich keine Chance hatte, wenn ich weiter versuchte gegen alle auf einmal zu kämpfen. Aus diesem Grund versteckte ich mich, in einem passenden Moment, hinter einem Baum. Jetzt hatte ich kurz Zeit mir was auszudenken und kam zu dem Schluss das ich sie am besten alle zusammen erwischen würde, wenn ich es mit einem Gen-Jutsu versuche.
    Ich ließ die Violine und das Schwert meines Vaters erscheinen.
    Diese Melodie kam mir wieder in den Sinn und ich spielte sie. Bis ich von weiter weg die Schreie hörte. Erst dann hörte ich auf.
    Ich nahm das Schwert, verstaute mein Instrument und begab mich an die Stelle woher die Schreie gekommen waren.
    Alle lagen sie nun bewusstlos auf dem Boden.
    Moment. 1...2...3...4... Da fehlte einer. Vorhin waren sie noch zu fünft. Ich sah mich um, konnte ihn jedoch nicht entdecken. Wo war dieser Typ?
    Auf einmal spürte ich wie etwas auf mich zu kam und erschrocken sah ich nach oben. Er war über mir! Im letzten Moment konnte ich noch ausweichen und ein wenig Abstand zwischen uns bringen. Zu meinem Glück hatte ich die Barriere noch nicht aufgelöst. Er konnte mir also nicht entkommen, doch ich wünschte mir inständig das die anderen mir bald zur Hilfe kommen würden. Ich war so gut wie am Ende meiner Kräfte, da ich zuvor zu viel Chakra verbraucht hatte.
    "Ich muss zugeben du bist gut. Besser als die ganzen anderen Konoha Typen, die ihr gerettet habt, zusammen."
    "Spar's dir. Von so einem Feigling wie du, der jemanden hinterrücks angreift, brauch ich kein Lob, das hab ich nicht nötig."
    "Worte können auch weh tun wusstest du das? Wär mein eigenes Ego nicht so groß hätte mich das bestimmt verletzt. Ist nur dein Pech, das ich deine Schwachstelle herausgefunden habe."
    "Und die wäre?"
    "Dein rechtes Bein ist verletzt. Dadurch bist du in gewisser Weise eingeschränkt und verbrauchst nur unnötig dein Chakra, denn egal was du tust, ich werde dich besiegen und danach werde ich mir deine Freunde vorknöpfen."
    "Du hast recht. Dein Ego ist wirklich groß. Pass nur auf das du vor lauter Aufgeblasenheit nicht weg schwebst."
    Ganz offensichtlich hatte ich ihn verärgert und das lies er mich auch spüren. Ich war zu geschwächt um seinen Angriffen ausweichen zu können, die ungeheuerlich schnell waren. Er stieß mich von einer Ecke in die andere und jedes Mal kam ich noch härter auf dem Boden auf.
    Irgendwann während er das tat, hatte ich mein Schwert fallen gelassen und das war vermutlich der größte Fehler. Ich konnte mich kaum noch bewegen und lag keuchend am Boden, als er wieder auf mich zu kam. Doch dieses Mal bohrte er das Schwert direkt durch mein rechtes Bein. Schon schlimm genug, doch er erwischte genau die Stelle an der ich vor einigen Tagen auf den Stein gefallen war.
    Ich versuchte krampfhaft einen Schrei zu unterdrücken, denn diese Genugtuung wollte ich ihm nicht auch noch gönnen. Stattdessen biss ich die Zähne zusammen das sogar mein Kiefer schmerzte und krallte mich in den Boden unter mir.
    "Möchtest du denn nicht endlich schreien. Vielleicht kommen dann auch die anderen und versuchen dir zu helfen. Ich fände es sehr reizvoll wenn du sie auch noch sterben siehst."
    "Das würdest du niemals schaffen und ich würde alles tun damit das auch nicht passiert." Wieder ein unerträglich stechender Schmerz in meinem rechten Bein. Er hatte angefangen das Schwert umzudrehen und es noch tiefer in mein Fleisch zu bohren.
    Dieser Schmerz. So heftig hatte ich ihn noch nie gefühlt und es war völlig unmöglich ihn zu ignorieren.
    Für einen kurzen Moment dachte ich darüber nach aufzugeben. Nicht mehr weiter zu kämpfen, nur damit es endlich aufhört.
    Da schon wieder. Er drückte das Schwert immer weiter hinein. Dann zog er es schlagartig raus nur um es erneut an einer anderen Stelle wieder in mein Bein zu rammen.
    Ich konnte nicht mehr und lies einen schmerzverzehrten Schrei von mir. Doch dieses Gefühl lies nicht nach. Im Gegenteil es wurde immer schlimmer und ich konnte sein Gesicht sehen. Wie er sich an meinen Qualen ergötzte.

    In mir stieg eine unbändige Wut auf und entlud sich genau in dem Moment als er mir das Messer wieder ins Bein stechen wollte.
    Er schrie als ich sein Chakra anhielt und dieses Mal hielt ich mich nicht zurück. Ich ließ ihn so lange leiden bis er tot zu Boden sank.
    Ich hatte ihn getötet und bereute es nicht.
    Jemand der so grausam ist verdient es in meinen Augen nicht zu leben und frei rum zu laufen.

    Die Barriere war gelöst und ich fühlte mich als würde ich gleich bewusstlos umkippen. Doch dafür hatte ich nicht genug Glück und ich musste diese Schmerzen weiterhin spüren.
    Ich ließ das Schwert noch eben wieder verschwinden, verstaute die Schriftrolle und startete dann den verzweifelten Versuch auf zu stehen.
    Irgendwann hatte ich es geschafft mich an einem der umliegenden Bäume hoch zu ziehen und ich konnte jetzt noch deutlicher spüren wie das Blut aus meinem Bein und daran herunter quoll.

    Ich musste irgendwie versuchen zu den anderen zu kommen. Schwerfällig versuchte ich mich fort zu bewegen. So wirklich kam ich jedoch nicht voran.
    Doch dann spürte ich wie jemand auf mich zu kam. Es waren 2 .... Nein 3 Personen, oder doch nur 2? Ich konnte mich einfach nicht richtig konzentrieren, weil sich um mich herum alles anfing zu drehen.
    "Tama? Da bist du ja! Naruto komm her ich hab sie gefunden! Beeil dich!" Das war doch die Stimme von Kiba.
    Ich sah 2 Schemenhafte Gestalten auf mich zu kommen und versuchte ihnen entgegen zu kommen. Doch ich verlor den Halt und landete auf dem Boden, schaffte es aber noch mich mit den Armen abzufangen. Meine Kräfte waren am Ende.
    "Warte wir helfen dir."
    Naruto und Kiba zogen mich auf die Beine und stützten mich. Ich hörte noch wie sie darüber flüsterten was wohl geschehen war und ich hörte auch das vor allem Kiba sich Vorwürfe machte das sie auf mich gehört und weiter gegangen waren, anstatt mit zu kämpfen.

    Sie brachten mich zu einer Höhle in der sich die anderen versteckt haben. Sakura war gerade dabei einen von ihnen zu behandeln, als mich die beiden Jungs reintrugen.
    Sofort sprang sie auf und kam zu mir. Ich lehnte an einer der Höhlenwände und versuchte so gut es ging ihnen zu erklären was geschehen war, während Sakura mein Bein behandelte. Je mehr der Schmerz dadurch abnahm, desto leichter fiel es mir zu sprechen. Auch mein Kopf wurde wieder klarer und ich konnte erkennen das die anderen drei, inklusive Kakashi am Schlafen waren. Sie mussten wirklich ziemlich am Ende mit ihren Kräften gewesen sein.
    "Du hast ganz schönes Glück gehabt. Das hätte noch wesentlich schlimmer für dich enden können."
    "Ich weiß und ich muss mich bei euch bedanken das ihr mir geholfen habt." meinte ich vor allem zu Sakura gewandt. "Aber was meinst du, Sakura? Wann werden die drei wieder halbwegs fit sein um weiter gehen zu können?"
    "Ich glaub wir müssen über Nacht bleiben. Sie sind alle am Ende mit ihren Kräften. Vor allem Kakashi. Er hat wohl sein Sharingan zu stark beansprucht. Außerdem kannst du die Ruhe auch gut gebrauchen." Und sie warf mir einen strengen Blick zu, den ich zuerst gar nicht richtig bemerkte da ich mit einem traurigen Blick rüber zu Kakashi schaute.
    Sakura hatte aber recht. Mir war nur noch zum Schlafen zu mute. Deshalb gab es auch keinen Wiederspruch von meiner Seite.
    Plötzlich hörte ich Schritte vorm Höhleneingang und ich sah, so gut es von meiner Ecke an der Wand aus ging, nach. Da traten Kiba und Naruto durch den Eingang, mit Stapelweise Holz in den Armen. Ich hatte gar nicht bemerkt wie sie gegangen waren.
    Sie entfachten ein Feuer für die Nacht und sprachen sich noch kurz ab wer die erste Wache übernehmen sollte. Das alles bekam ich nur noch am Rande mit, denn im nächsten Moment war ich schon eingeschlafen.

    Irgendetwas hatte mich am nächsten Morgen geweckt, doch ich konnte nicht genau feststellen was das war. Ich sah mich in der Höhle um.
    Kakashi und sein Team lagen immer noch an derselben Stelle wie die als ich eingeschlafen war. Gegenüber von mir an der Wand saßen Sakura und Kiba, der an seinem Hund Akarmau lehnte. Ebenfalls schlafend. Das hieß also Naruto hielt Wache.
    Ich bewegte mein Bein ein wenig und stellt mit Freuden fest das es fast gar nicht mehr schmerzte, oder zumindest nur noch so das es auszuhalten war und ich den Rückweg wohl ohne Schwierigkeiten überleben würde. Auch der Versuch aufzustehen klappte besser als gedacht und ich machte mich auf den Weg zum Höhlen Eingang. An der Wand musste ich mich dennoch abstützen, denn das Belasten führte nur dazu das die Schmerzen heftiger zurückkehrten. Draußen saß Naruto an einer Seite der Höhle. Jedoch merkte man das er eingenickt war.
    "Solltest du nicht Wache halten?" rief ich ihm absichtlich etwas lauter zu, so das er erschrocken umkippte und mich bedröppelt ansah.
    "Tu ich doch auch."
    "Nein du hast geschlafen."
    "Erwischt." gab er nun kleinlaut zu. "Aber solltest du dich nicht noch ein wenig ausruhen, damit deine Verletzung so schnell wie möglich wieder verheilt? Ich meine sie sah gestern ziemlich schlimm aus."
    "Das geht schon. Ich hab mich ausgeruht und Schmerzen kommen nur noch wenn ich es zu stark belaste. Also alles in Ordnung." Ich setzte mich neben ihn und schenkte ihm ein kleines Lächeln in der Hoffnung in davon überzeugen zu können.
    "Na ja, wenn du meinst?" Er sah mich immer noch ziemlich skeptisch an.
    "Sag mal Naruto? Wer sind eigentlich die beiden die mit Kakashi auf der Mission waren?" und ich sah ihm dabei direkt in die Augen. Wirklich drüber nachgedachte hatte ich bisher noch nicht aber als ich vorhin aufgewacht war, hatte ich das Gefühl sie schon einmal gesehen zu haben.
    "Ach die. Das sind Kotetsu und Izumo. Die Beiden sind eigentlich für den Wachdienst am Tor von Konoha zuständig."
    "So ist das. Da hab ich sie also schon einmal gesehen."
    "Wie meinste das denn jetzt?"
    "Ganz einfach. Ich hatte das Gefühl die beiden schon mal gesehen zu haben, wusste aber nicht mehr woher. Es war bei meiner Ankunft in Konoha."
    Er nickte nur bestätigend und schaute danach einfach in die Gegend. Ich tat es ihm gleich und sah erst ein wenig im Wald umher, bis mein Blick am Himmel stecken blieb. Man konnte die Farben der aufgehende Sonne sehen, die dabei war auch die letzten Sterne vom Himmel zu vertreiben.
    Geräusche aus dem Inneren der Höhle holten mich aus meinen Gedanken und im nächsten Moment standen Kiba, Sakura, Kotetsu und Izumo, die sich beide den immer noch bewusstlosen Kakashi unter den Arm geklemmt hatten, ebenfalls an der Höhlenöffnung. Und sofort konnte ich mir was von Sakura anhören, warum ich hier draußen rumlaufen würde, anstatt mich hinzulegen und mich auszuruhen und meiner Wunde Zeit zum heilen geben würde.
    Da sie angefangen hatte mich anzubrüllen, schrie ich ihr ebenfalls meine Antwort entgegen. Das mein Bein schon fast nicht mehr weh tun würde und das ich überhaupt nicht großartig rumgelaufen war, sondern nur Naruto Gesellschaft geleistet hatte.
    Nachdem wir beide ein paar Mal tiefdurchgeatmet und uns wieder beruhigt hatten, machten wir uns auf den Weg nach Konoha.
    Am Abend kamen wir auch endlich dort an. Die Reise hatte schon lange genug gedauert was auch meine Schuld war da ich nicht richtig laufen konnte und Kiba mir helfen musste. Aber eigentlich hatte er sich ja selbst angeboten mich auf dem Rückweg zu stützen. Irgendwie hatte ich das Gefühl er hatte immer noch ein schlechtes Gewissen weil er mich hatte alleine kämpfen lassen. Das musste ich ihm auch noch ausreden. Es war ja meine Entscheidung gewesen und auch wenn sie früher zurück gekommen wären hätten sie mir nicht helfen können, denn durch meine Barriere kam keiner durch, weder rein noch raus.

    Kakashi wurde ins Krankenhaus gebracht. Kotetsu und Izumo gingen lieber nach Hause um sich noch ein bisschen auszuruhen. Was auch in Ordnung war da sie keine großen Verletzungen hatten und ich konnte mich erfolgreich vor einem weiteren Aufenthalt im Krankenhaus bewahren in dem ich darauf bestand nach Hause zu gehen. Ich konnte Tsunades wütende Worte schon hören. Das ich selbst dran schuld war, weil ich so stur war und mit auf diese Mission wollte anstatt wie sie es wollte im Dorf zu bleiben. Doch auf diese Moralpredigt hatte ich grad echt keine Lust. Naruto und Sakura würden ihr schon Bericht erstatten und ich konnte meinen Teil dazu beitragen wenn ich wieder selbst laufen konnte.

    In meiner Wohnung angekommen, setzte mich Kiba auf der Couch ab. Ich war froh darüber mich endlich wieder ausruhen zu können. Doch auch wenn ich grade ziemlich glücklich war, da endlich der größte Mist überstanden war und Kakashi eigentlich nur noch wieder aus dem Krankenhaus raus musste, entging mir der traurige Blick Kiba's nicht.
    "Was ziehst DU denn für ein Gesicht?"
    "Welches Gesicht meinst du? Ich weiß nicht wovon du redest." sagte er mir fast schon patzig ins Gesicht und sah zur Seite.
    "Kann es sein das du ein ziemlich schlechter Lügner bist?"
    "Bin ich nicht. Außerdem lüge ich nicht."
    "Dann sag mir doch was los ist." drängte ich.
    Gewonnen 1 zu 0 für mich, er gab auf.
    "Du hast dich verletzt und das nur weil wir nicht schnell genug waren. Das wurmt mich. Wir hätten dich nicht alleine kämpfen lassen sollen. Ich hätte dich nicht alleine kämpfen lassen sollen. Dann wär das gewiss niemals passiert." Ein Bonuspunkt, damit hatte ich also auch noch Recht gehabt.
    "Kiba. Das ich mich verletzt habe ist doch nicht eure und erst recht nicht deine Schuld. Ich war zu unaufmerksam und nachlässig gegenüber einem meiner Gegner. Da hätte niemand was gegen tun können. Außerdem war es meine eigene Entscheidung zurück zu bleiben. Ich hätte dich sowieso nicht mitkämpfen lassen, selbst wenn du auch noch da geblieben wärst. Es macht auch keinen Sinn darüber nachzudenken was wäre geschehen wenn... Also denk nicht weiter drüber nach. Es ist bestimmt nicht deine Schuld."
    "Da hast du wohl recht. Trotzdem mach ich mir Vorwürfe."
    "Brauchst du nicht. Es war meine eigene Entscheidung. Außerdem solltest du dich lieber um deine riesige, sabbernde Fellkugel da drüben kümmern. Er sieht so aus als wollte er auch nicht mehr länger warten bis er nach Hause darf." und mein Blick fiel auf Akamaru der schon leicht nervös vor der Tür im Kreis lief.
    "Ich sollte wirklich besser gehen sonst geschieht gleich noch ein Unglück, aber wenn ich dir noch irgendwie helfen kann sag mir einfach Bescheid."
    "Danke für das Angebot, aber ich denke ab jetzt komm ich alleine klar."
    Kiba rief mir noch ein kleines `Bis dann` zu und verschwand dann schleunigst mit seinem Hund durch die Tür.

    In legte mich auf's Sofa und starrte an die Decke. Irgendwann fielen mir einfach so die Augen zu und ich wurde erst wieder wach als die Sonne bereits aufging. Ich versuchte so schonend wie möglich ins Bad zu kommen um mich endlich mal wieder zu duschen. Den Blick in den Spiegel vermied ich da ich gar nicht erst wissen wollte wie schrecklich ich aussah.
    Doch nach einer schönen warmen Dusche, ein paar neuen Klamotten und einer frisch verbundenen Wunde fühlte man sich doch gleich noch viel besser, als nur durch einen erholsamen Schlaf.
    Ich saß wieder auf dem Sofa und betrachtete mein neu verbundenes Bein. Ich fragte mich ob ich es hinbekommen würde an mir selbst ein medizinisches Nin-Jutsu zu üben. Schaden konnte es ja eigentlich nicht, wenn es klappte würde die Heilung schneller gehen, wenn nicht auch nicht schlimm. Chakra verlor ich dadurch schon mal nicht oder zumindest nur sehr wenig. Ich konzentrierte mein Chakra auf mein Bein und ich spürte wie die Wunde anfing sich zu schließen. Prima es klappte also. Ich hatte es also geschafft wieder ein neues medizinisches Nin-Jutsu zu lernen und es kam noch besser. Nach meiner eigen Behandlung konnte ich mich schon fast wieder schmerzfrei bewegen. Mit anderen Worten ich konnte wieder normal laufen. Endlich. Nur durch die Gegend zu hüpfen ging mir jetzt schon auf die Nerven. Und durch die neugewonnene Freiheit die sich dadurch bot, machte ich mich sofort auf den Weg ins Krankenhaus um zu sehen wie es Kakashi ging und was eigentlich mit ihm los war. Doch als ich ankam, meinten die Schwestern nur das sie mir nicht sagen durften was mit ihm los war und das ich ihn nicht besuchen dürfe. Mit gemischten Gefühlen wie Wut, Traurigkeit und Enttäuschung verlies ich das Gebäude wieder.
    Stattdessen machte ich mich lieber auf zum Büro von Tsunade um nachzufragen, ob sie meinen Bericht noch bräuchte. Vor dem Gebäude traf ich auch auf Naruto, Sakura, Kiba, Kotetsu und Izumo. Die mich überrascht und völlig verwirrt anstarrten als wäre ich eine Halluzination. Dann erfuhr ich auch das Tsunade den Bericht verschoben hatte, sodass sich alle etwas ausruhen konnten.
    Also gingen wir auch gemeinsam hoch zu ihrem Büro.
    Natürlich wusste sie bereits das etwas passiert sein musste, weshalb sonst waren gestern nur Sakura und Naruto aufgetaucht. Und ihr Gemeckere richtete sich natürlich hauptsächlich gegen mich. War mir doch klar gewesen. Ich schaltete meinen Kopf auf Durchzug und bekam höchstens die Hälfte von ihren wütenden Worten mit. Nachdem sie damit endlich fertig war versprach sie den anderen einen freien Tag. Bei mir konnte sie es sich natürlich schenken, denn offiziell ging ich noch nicht auf Mission. So war für mich jeder Tag ein freier Tag, den ich entweder in der Bibliothek oder bei meinem Training verbrachte und keins davon durfte leiden egal wie es mir ging.
    Als alle rausgingen sollte ich noch kurz da bleiben.
    "Was gibt es denn noch?"
    "Ich hab schon gehört das du im Krankenhaus warst um Kakashi zu besuchen, nur leider muss ich dir auch mitteilen das das auch die nächsten Tage nicht möglich sein wird."
    "Aber wieso. Was ist denn mit ihm?" fragte ich mit großen Augen und sichtlicher Angst in der Stimme.
    "Keine Sorge. So Ernst ist es nun auch wieder nicht. Er hat sein Sharingan überstrapaziert und braucht jetzt einfach nur eine Menge Ruhe. Deshalb werden auch keine Besucher gestattet."
    Nach dieser Nachricht bekam ich nur ein kleines und leises "Ach so" über die Lippen. Doch auch wenn ich jetzt wusste was los war. Besser fühlte ich mich dadurch nicht. Es wär mir lieber gewesen wenn ich mich selbst davon überzeugen könnte. Völlig in Gedanken stieß ich einen Seufzer aus. Ich hatte ganz vergessen das ich mich immer noch im Büro des Hokage befand, deren Stimme mich aber wieder ins hier und jetzt zurück holte.
    "Ich kann ja verstehen das du dir Sorgen machst und lieber selbst nachsehen würdest. Aber das kann ich dir leider nicht erlauben. Tut mir leid."
    "Schon gut. Wenn das dann alles war, gehe ich wohl lieber wieder nach Hause."
    "Ist wohl das beste."

    Auch wenn ich die Antwort schon wusste ging ich jeden Tag ins Krankenhaus und hoffte das ich endlich zu Kakashi konnte. Doch jeden Tag genügte ein Blick oder ein kleines Wort der Schwestern um mir zu sagen das es immer noch nicht so weit war und er noch immer seine Ruhe brauchte. In dieser Zeit verbracht ich meine gesamte Zeit entweder in der Bibliothek oder alleine zu Hause. Nur selten trainierte ich mit Tsunade neue Nin-Jutsus ein. Auch wenn es sofort klappte, war ich nicht sonderlich zufrieden mit meiner Leistung im Gegensatz zum Hokage der geradezu begeistert davon war. Sie meinte auch, wenn ich so weiter machen würde könnte ich bald schon meinen Abschluss machen und würde damit sogar Ino überholen. Sie hatte offenbar fast zur selben Zeit angefangen wie Sakura die ihre Ausbildung schon abgeschlossen hatte.
    Das wäre eigentlich eine super Nachricht gewesen, doch richtig freuen konnte ich mich nicht darüber. Ich wollte endlich zu Kakashi. Auch wenn er immer noch nicht wach war, wollte ich zumindest in seiner Nähe sein und mich ärgerte es, das ich noch nicht einmal das durfte.
    Es vergingen noch 3 weitere Tage in denen ich kurz davor war aufzugeben.
    Am dritten Tag lächelte mir die Schwester entgegen als sie mich erblickte. Ein völlig anderes Bild wie die Tage sonst. Also konnte ich es auch wagen bis zum Anmeldetisch vor zu gehen. Dann sagten sie mir das ich endlich zu ihm konnte, wenn auch nur kurz. Das war mir egal. Schon allein die Tatsache das ich zu ihm durfte ließ mich strahlen und ich musste mich zusammen reißen damit ich nicht sofort losrannte.
    Als ich das Zimmer betrat saß er bereits aufrecht im Bett und wirkte schon fast wieder gesund. Er war nur noch etwas blass.
    Das war aber nur auf den ersten Blick. Sein Chakra sagte etwas anderes. Es strömte nur total wirr durch seinen Körper.

    Auch er sah glücklich aus als er mich sah.
    "Hey"
    "Hey. Wie geht's dir?" Ich setzte mich auf den Stuhl der neben seinem Bett stand und sah ihn etwas besorgt an.

    Die Zeit verging viel zu schnell. Nach gerade mal 10 Minuten kam die Schwester wieder rein und sagte das ich nun gehen müsste.
    Ich verabschiedete mich schweren Herzens von Kakashi, gab ihm noch einen Kuss und versprach ihm morgen wieder zukommen.

    So ging es noch die nächsten Tage weiter und zu unserem Glück verlängerten die Schwestern die Besuchszeiten immer mehr. Und von Tag zu Tag ging es Kakashi besser. Er meinte das es auch an meinen täglichen Besuchen lag.

    Heute war es soweit. Heute sollte er entlassen werden.
    Ich wartete vor der Tür bis Tsunade und Sakura endlich mit der Untersuchung fertig waren und raus kamen.
    Direkt dahinter folgte ihnen auch schon Kakashi. Ich fiel ihm geradewegs in die Arme und klammerte mich an seinen Hals. Nachdem ich ihn wieder losgelassen hatte, boxte ich ihn leicht in den Bauch und sah ihn leicht böse an.
    Er stöhnte kurz auf und legte seine Hände auf die Stelle die ich getroffen hatte.
    "Au. Wofür war das denn?" fragte er mich während ich immer noch von Tsunade und Sakura entgeistert angestarrt wurde.
    "Weil ich mir Sorgen um dich gemacht habe."
    "Aber..." weiter kam er nicht da ich seinen Mund mit meinen Lippen verschloss und mich erst von ihm löste als er sich unter meinen Lippen lockerte und nicht mehr wie erstarrt da stand.
    "Und wofür war das?" sagte er mit freudig überraschter Stimme, obwohl es so klang das er bereits etwas ahnte.
    "Dafür das du jetzt wieder bei mir bist."
    "Wenn ich jedes Mal so einen Kuss bekomme, kannst du dir ruhig öfters Sorgen um mich machen."
    "Besser nicht. Das könnte noch böse für dich ausgehen." natürlich war es nur eine leere Drohung, doch die anderen beiden hatten es wohl falsch verstanden im Gegensatz zu Kakashi, der schon vor sich hin grinste während ich mich an ihn schmiegte.
    Nachdem es offenbar alle kapiert hatten konnten wir endlich gehen.
    Natürlich musste Kakashi sich die nächsten Tage noch schonen. Während der Zeit hatte ich mir frei genommen und verbrachte jede Minute mit ihm.
    Wir nutzten natürlich die Zeit um uns besser kennen zu lernen. Ich wollte schließlich immer noch wissen in wen ich mich verliebt hatte.
    Immer nacheinander stellten wir dem anderen eine Frage und selbstverständlich musste man auch Wahrheitsgemäß antworten. Sonst hätte es ja keinen Sinn gehabt.
    Jetzt wusste ich das er sein Sharingan, welches er ihm linken Auge hat, von seinem Teamkameraden bekommen hatte. Das dieser bei dem Versuch ihn zu retten, im letzten großen Ninjakrieg, gestorben war und er sich deswegen immer noch schuldig fühlte.
    Sein Lehrer war der 4. Hokage gewesen.
    Sein Vater war der weiße Reißzahn und vor mir hatte er noch keine Freundin.
    Und auch wenn er es beschwor glaubte ich ihm diese Tatsache nicht richtig. Aber das beruhte auf Gegenseitigkeit. Er nahm mir auch nicht ab, das ich noch keinen Freund gehabt hatte.
    "Ist aber so. Als mein Clan zerstört wurde fand ich Jungs noch total uninteressant, weil sie nur nervig und viel zu laut waren. Und als es dann soweit hätte sein können, hatte ich ganz andere Sorgen."
    "Na schön. Dann glaub ich dir das mal."

    Als es Kakashi dann endlich wieder richtig gut ging, begannen wir auch mit unserem gemeinsamen Training und ich muss zugeben das er ein hervorragender Lehrer war. Immerhin hatte er schon so viele Jutsus kopiert.
    Vielleicht lag es auch ein wenig daran, das ich eine gute Schülerin war, das wir so schnell vor ran kamen. Nur für ein paar Elementare Jutsus brauchte ich länger. Doch es war eine ziemliche Überraschung gewesen das ich gleich drei Grundelemente besaß. Darunter waren das Feuer, Blitz und Wind.
    Eines Tages, gerade als wir mit unserem Training beginnen wollten, bekamen wir die Nachricht das wir sofort in Tsunades Büro kommen sollten.

    Dort angekommen waren bereits Shizune in ihrer Missionskleidung, Sakura, noch ein Mädchen mit blonden langen Haaren, der ich offenbar geschafft hatte aus dem Weg zu gehen, Neji und Naruto anwesend.
    Anscheinend waren wir die letzten die noch gefehlt hatten.
    Tsunade erklärte uns das in Sunagakure wohl eine schwere Krankheit ausgebrochen war und die dortigen medizinischen Kräfte überfordert seien. Aus diesem Grund wurden wir dorthin geschickt um ihnen zu helfen. Die Jungs kamen hauptsächlich zu unserem Schutz mit und um uns bei Gelegenheit zu assistieren.
    Sie würde später noch Guy und ein paar andere hinter uns her schicken die verschiedene Medikamente, Verbände und sonstige Utensilien die vielleicht benötigt werden, transportieren sollten.
    Um welche Krankheit es sich aber genau handelte konnte sie uns nicht sagen, genauso wenig wann wir in etwa wieder zurück kamen. Sobald wir in Suna waren sollten wir den Befehlen des Kazekagen folgen.
    Ich machte mir jedoch schon ein wenig Sorgen wegen dieser Mission und das sah man mir offenbar auch an, denn Tsunade sprach mich an.
    "Gibt es denn noch irgend ein Problem, Tama?" und sie sah mich freundlich lächelnd an.
    "Na ja. Ich mach mir ein wenig Sorgen. Immerhin habe ich doch noch überhaupt keine Erfahrung auf diesem Gebiet. Ich hatte bisher noch nicht die Möglichkeit irgendeine Krankheit zu heilen. Wäre es dann nicht besser jemand anderen mit auf diese Mission zu schicken?"
    "Mach dir da mal keine Gedanken. Du hast Talent, das kriegst du schon hin. Außerdem kannst du dich mit Problemen oder Fragen immer an Shizune oder die anderen wenden. Sie haben bereits genug Erfahrung um dir weiter zu helfen. OK?"
    "Ja ich denke schon. Ich werd mein bestes versuchen."
    "Davon bin ich überzeugt. Und auch auf euch andere verlasse ich mich. Macht euch jetzt langsam fertig. Ihr müsst bald aufbrechen um rechtzeitig anzukommen."

    Nach einer Stunde trafen wir uns alle am Haupttor und dieses Mal waren wir nicht die letzten. Die Mädels waren schon alle da. Also mussten wir nur noch auf die Jungs warten und während wir das taten wurde ich von Ino ins Kreuzverhör genommen. Wer ich war, wo ich herkam, wann ich meine Ausbildung bei Tsunade begonnen hatte. Besonders nach meiner Antwort auf ihre letzte Frage wirkte sie ziemlich angepisst. Immerhin hatte ich es geschafft sie in kürzester Zeit zu überholen und das musste sie extrem wurmen.

    Während des ganzen Weges spürte ich ihren Blick, wenn wir abends dann unser Lager aufschlugen ignorierte sie mich, aber auf eine so unfreundliche Art und Weise. Ein paar Mal rempelte sie mich sogar mit voller Absicht an.
    Ich dachte mir nur auf welchem Niveau wir jetzt gelandet waren. Muss sie sich wirklich so kindisch verhalten nur um mir zu sagen das sie mich nicht leiden kann? Wo sind wir denn? Im Kindergarten oder was?
    Ich versuchte darüber zu stehen bis ich in Ruhe mit ihr reden konnte, doch das war manchmal gar nicht so einfach.
    Am nächsten Abend war es dann soweit. Wir wollten noch eine Nacht rasten bevor wir die Wüste durchqueren würden.
    Ino hatte sich gerade mit Sakura auf den Weg gemacht um Wasser zu holen. Nachdem ich meine Aufgabe schnell erledigt hatte, verfolgte ich sie unbemerkt.

    Als sie die Flaschen gefüllt hatten und umdrehen wollten, tauchte ich vor ihnen auf und beide wirkten etwas verwirrt.
    "Ist irgendetwas passiert?" fragte mich Sakura und sah etwas besorgt aus. Ino jedoch starrte mich schon fast abfällig an.
    "Wie lang soll dieses kindische Spielchen noch weiter gehen?"
    "Was denn für ein Spielchen? Wovon redest du bitte?"
    "Tut mir ja leid Sakura. Aber ich habe im Moment nicht mit dir gesprochen." mein Blick wanderte von Sakura wieder zurück zu Ino, die mich immer noch schweigend anstarrte. Sakura schien es begriffen zu haben und sah mehrmals zwischen Ino und mir hin und her, bis sie sich dazu entschloss schon mal vorzugehen.
    "Also? Krieg ich ne Antwort auf meine Frage oder willst du mir lieber erzählen warum du dich so verhälst?" Als ich das sagte war in mir eine totale Ruhe, was mich selbst auch wunderte, da ich die Befürchtung hatte ihr den Kopf abzureißen oder ihr zumindest eine zu scheuern.
    "Nö" sagte sie mir einfach so ins Gesicht und wollte an mir vorbei stolzieren. Ich erschuf eine kleine Barriere um uns herum, die Ino aber erst bemerkte als sie dagegen gelaufen war.
    "Aua. Was soll der Mist?"
    "Du wirst nicht abhauen bis ich ne Antwort bekommen habe und wenn es Stunden dauern sollte."
    "So lang kannst du auch warten. Ich seh es gar nicht ein dir irgendetwas zu erzählen. Du blöde Kuh!"
    "Bist du wirklich so tief gesunken das du mich sogar beleidigen musst. In der letzten Hoffnung ich würde dich in Ruhe lassen oder fühlst du dich in die Ecke gedrängt, weil du an deinen eigenen Fähigkeiten zweifelst." Daraufhin sagte sie nichts mehr. Sie hatte auch aufgehört gegen meine Barriere zu schlagen und sah nur noch geschockt auf den Boden.
    "Bist du etwa eifersüchtig?"
    Ich konnte sehen wie sie ihren Kiefer anspannte und zur Seite sah.
    Ich hatte es ihr zwar schon zu Anfang angesehen das es sie ärgerte, das ich genauso weit war wie sie. Nämlich kurz vorm Abschluss. Aber das es so schlimm für sie war, hätte ich jetzt nicht gedacht.
    "So ist das also." meinte ich nur ganz ruhig, denn ich konnte sie gut verstehen. Auch ich war tierisch neidisch auf meinen Bruder gewesen, obwohl ich ihn liebte und ich war sauer. Sauer auf mich selbst, da ich einfach nicht an seine Fertigkeiten herankam.
    "Was meinst du mit 'So ist das also`."
    "Ganz einfach. Da ich jetzt weiß was los ist, ist es mir auch egal was du machst. Ob du so weiter machst oder nicht ist deine Entscheidung." Ich löste die Barriere auf und ging an Ino vorbei Richtung Lager. Sie stand immer noch regungslos da und schaute auf den Boden. "Aber wenn ich dir einen Rat geben darf, wenn du weiter machst dann tu es, ich werd nichts dagegen machen, aber es wird dir nichts bringen, zumindest auf Dauer nicht.... Ach noch was!"
    "Ja?" Sie sah mich an und ihre Augen waren wieder wesentlich weicher und freundlicher als zuvor.
    "Wenn du es aber übertreiben solltest, wird auch meine Geduld ein Ende finden." und im nächsten Moment war ich hinter den Bäumen verschwunden und machte mich auf den Weg zurück. Behielt aber immer noch ihr Chakra im Auge, wenn sie jetzt angegriffen werden würde, hätte sie keine Chance.

    An unserem Lagerplatz angekommen sahen mich alle an und etwas erwartungsvolles lag in ihrem Blick. Sakura fand zuerst ihre Stimme wieder.
    "Wo steckt denn Ino?"
    "Sie müsst auch gleich wieder da sein. Aber jetzt zu was anderem. Ich hab Hunger was gibt's zum Essen?" lenkte ich die Gedanken aller ab und die Stimmung lockerte sich. Ich warf Sakura gerade noch ein aufmunterndes Lächeln zu, was sie beruhigen sollte.
    Es sollte so viel heißen wie 'Keine Panik alles in Ordnung. Es ist nichts passiert.` Zumal nichts davon gelogen war. Ich spürte wie Ino sich auf den Weg gemacht hatte und gleich wieder bei uns war.
    Währenddessen hatte ich mich zu den Jungs begeben um zumindest den Rest der Suppe noch zu retten, denn sie waren gerade dabei gewesen etwas ungenießbares daraus zu machen.

    Als Shizune und ich fertig waren traf auch Ino endlich ein.
    "Hey Ino, du kommst genau im richtigen Moment. Das Essen ist fertig." und ich lächelte ihr entgegen, genauso wie viele der anderen auch. Naruto wollte sofort wissen was sie denn gemacht hatte. Sakura stand die Frage ebenfalls im Gesicht geschrieben. Sie hielt sich aber dezent im Hintergrund und wartete auf eine ruhigere Gelegenheit. Eine wo nicht alle zuhören. Ino war aber extrem schweigsam und wirkte sichtlich nachdenklich.

    Nachdem wir mit dem Essen fertig waren und auch sonst alles weggeräumt war, besprachen wir nur noch in welcher Reihenfolge Wer Wache halten sollte. Dann gingen auch schon die ersten schlafen, zu denen ich ebenfalls gehörte.
    Nach ein paar Stunden Schlaf wurde ich auch schon wieder geweckt, weil ich nun dran war.
    Ich setzte mich auf einen Baum, nur ein paar Meter vom Lagerplatz entfernt und behielt die Umgebung im Blick. Es war nur ziemlich langweilig da absolut gar nichts geschah. Noch nicht einmal die Tiere waren unterwegs.
    Da kam mir Ino's kleiner Spontanbesuch gerade recht. Als sie genau unter meinem Baum stand ließ ich mich schon zu ihr runter fallen. Sie hatte nicht ein Wort sagen müssen. Irgendwie hatte ich schon geahnt das sie noch einmal mit mir reden wollte.
    "Und was gibt es?" fragte ich sie, obwohl ich es mir denken konnte.
    "Wieso machst du das? Warum verhältst du dich so? Du könntest mich anschreien, mir sogar eine rein hauen, aber du tust so total verständnisvoll. Wieso?"
    Ich lehnte mich gegen den Baum auf dem ich eben noch gesessen hatte und lächelte stumm bis ich ihr eine fast klare Antwort gab.
    "Weil ich genau weiß wie sich das anfühlt. Wenn man einen Groll gegen jemanden hegt, weil er besser ist als man selbst und egal was man auch versucht nicht an ihn heran kommt. In so einer Situation versucht man alles um ihn schlecht zu machen. Damit man sich selbst besser fühlt. Doch es bringt nichts. Man glaubt das man den anderen hasst. Im Grunde aber richten sich diese negativen Gefühl nur gegen einen selbst. Man kann sich selbst nicht mehr ausstehen, weil man so schwach ist und auch wenn man es verzweifelt versucht nicht besser als der andere wird, obwohl man es so sehr will. Stimmt's?" Sie sah mir nur erstaunt in die Augen und es dauerte eine kleine Weile bis auch sie ihre Stimme wieder gefunden hatte.
    "Du hast recht, aber... aber woher weißt du das. Woher konntest du so genau wissen was in mir vorgeht?"
    "Genau dasselbe habe ich mit meinem Bruder durchgemacht. Ich liebte und hasste ihn zugleich. Er war immer stärker wie ich und blieb es auch immer. Bei jeder Gelegenheit versuchte ich ihn schlecht zu machen und.., was mich selbst gewundert hatte war, er ließ es immer geschehen. Er hätte wieder sprechen können, hätte sich sein unbeflecktes Ansehen bewahren können, doch er ließ es sich von mir verschmutzen und als ich ihn darauf ansprach sagte er mir dasselbe wie ich dir eben. Da wurde mir bewusst das ich mich die ganze Zeit selbst nicht ausstehen konnte, weil ich an die Fähigkeiten meines Bruders nicht heran kam. Ich erkannte auch das es falsch war, was ich getan hatte. Entschuldigte mich bei ihm und erklärte meinen Eltern was ich getan hatte. Dadurch fühlte ich mich gleich viel besser und kam auch wieder besser mit ihm aus.
    An diesem Tag habe ich aber noch eine Erkenntnis gewonnen."
    "Und die wäre?"
    "Das es immer jemanden geben wird der besser ist als du und das einzige was man dagegen tun kann ist, sich immer weiter zu verbessern, zu trainieren und sein Bestes zu geben. Es bringt nämlich nichts jemand anderen dumm dastehen zu lassen. Hinterher fühlt man sich umso schlechter."
    "Du hast ja recht. Aber ich war nur so eifersüchtig auf dich, da du es geschafft hattest mich ein zu holen, obwohl du erst vor kurzem mit deiner Ausbildung bei Tsunade angefangen hattest. Und ich hatte Angst zurück zu bleiben. Ich hab es ja noch nicht einmal geschafft Sakura zu überholen und ich hab einfach nicht bemerkt was ich tat."
    "Ist schon OK. Frieden?"
    "Frieden!"
    Wir saßen noch eine Weile da rum und redeten über dies und das. Und mir wurde immer bewusster das Ino eine recht komplizierte Person war und das nicht erst seit kurzem. Aber ich konnte ihr Verhalten nur zu gut verstehen. Sie konnte sich vielleicht gerade so damit abfinden, hinter Sakura, ihrer Freindin, zu sein und dann kam ich und überholte sie auch noch. Doch jetzt hatte ich so das Gefühl, das wir gute Freunde werden würden.
    Nach einer doch schier unendlichen Zeit wurde ich endlich von meiner Wache abgelöst und ich konnte wieder ins Bett und schlafen. Auch wenn ich jemanden zum Reden gehabt hatte war es extrem anstrengend gewesen wach zu bleiben.

    Am nächsten Tag machten wir uns schon ziemlich früh auf den Weg um endlich nach Suna zu kommen. Weit war es eigentlich nicht mehr doch es würde ein anstrengender Marsch durch die Wüste werden.
    Als wir unsere Sachen zusammen packten fiel jedem Ino's gute Laune auf, da sie im krassen Gegensatz zu ihrem Verhalten von gestern stand. Alle schauten sie nur etwas merkwürdig an. Alle außer mir, die natürlich wusste was mit ihr los war. Sie erlebte gerade dieses Gefühl der Erleichterung, endlich etwas losgeworden zu sein das man eine ganze Zeit lang mit sich rumgeschleppt hatte. Dieses Gefühl war toll.
    Doch auch die verwirrten Blicke mussten wieder weggepackt werden. Immerhin hatten wir noch eine Mission zu erfüllen und wir hatten wirklich schon genug Zeit verschwendet.

    Endlich kamen die Tore Sunagakures in Sicht und schnell waren auch die letzten Kilometer hinter uns. Den ersten Weg den wir antraten, führte uns zum Büro des Kazekagen.

    [Kurze Info: Gaara ist in meiner Geschichte nicht so alt wie Naruto. Das heißt er ist im Moment auch noch kein Kazekage sondern noch ein kleiner Junge mit Problemen und ohne Hilfe]

    Er hatte uns bereits erwartet und kurz danach kam auch schon ein blondes Mädchen ins Büro. Sie sollte uns auf dem schnellsten Weg ins Krankenhaus bringen, da es wirklich dringend sei.
    Ich erfuhr das, das Mädchen Temari hieß und bei den anderen meiner Gruppe bekannt war. Sie und ihre Brüder hatten wohl schon eine Menge erlebt, vor allem mit Naruto.

    Im Krankhaus angekommen war schnell zu bemerken das vor allem Ninja's an dieser sonderbaren Krankheit erkrankt waren. Alle hatten sie Verletzungen am ganzen Körper, doch die besonders schweren Fälle lagen schon in den Behandlungsräumen.
    Ohne unnötige Verzögerungen teilten wir uns auf um zu helfen.
    Naruto hatte sich auf den Weg gemacht um unsere Sachen in die für uns vorgesehene Unterkunft zu bringen. Neji und Kakashi würden uns im Notfall zur Hand gehen.
    Ich behandelte zuerst jemanden den es offenbar weniger schwer erwischt hatte. Keine Vergiftungen, keine sonstigen Komplikationen, also brauchte ich nur seine Wunden zu versorgen und davon waren auch nicht mehr sehr viele übrig, da die Sanitäter bereits damit angefangen hatten. Doch das blieb auch die einzige Ausnahme. Alle anderen hatte es schlimmer erwischt. Zwar hatten sie ebenfalls keine Vergiftungen und auch nur sehr wenige Verletzungen, doch irgendetwas schien sie schrecklich zu quälen. In ihrem Blut war nichts auffälliges zu finden was äußerst sonderbar war. Wir alle waren Ratlos. Nicht nur ich sondern auch Sakura, Shizune und Ino. Alle Betroffenen hatte das selbe. Schreckliche Schmerzen ohne ersichtlichen Grund. Für's erste wurde ihnen Schmerzmittel gegeben bis wir beratschlagt hatten was wir nun tun sollten.
    Doch selbst Shizune hatte so etwas noch nie zuvor gesehen und sie besaß wohl die meisten Kenntnisse und die meiste Erfahrung von uns allen. Wir mussten wohl oder übel abwarten. Vielleicht hatte sich die Nacht über etwas verändert.
    Was mich eher beschäftigte war das es weniger eine Krankheit war sondern eher jemand der den Sunanin's ganz schön zu schaffen machte und vor allem für eine ganze Menge Ärger sorgte. Immer wenn ich daran dachte bekam ich ein ungutes Gefühl im Bauch, so als ob mich jemand beobachten würde.

    Am nächsten Morgen waren alle anderen bereits da und hatten sich daran gemacht noch einige Tests durch zu führen.
    Ich sah mir gerade die Ergebnisse an die aber auch nicht sonderlich viel mehr sagten. Wir waren also genauso schlau wie vorher.
    Plötzlich kam mir eine Idee eher eine Vermutung was es sein könnte.
    Aus irgendeinem Grund kam ich auf Gen-Jutsus und das dabei das Chakra total durch einander gebracht wird. Den Schmerz den man dabei spürt sitzt zwar nur im Kopf jedoch fühlt er sich genauso real an, auch wenn der Körper keinen Schaden nimmt. Zwar stehen diese Männer nicht unter dem direkten Einfluss eines Gen-Jutsus aber vielleicht ist es jemandem gelungen etwas zu erfinden was dem sehr nahe kommt. Etwas was den Menschen Schmerzen spüren lässt auch wenn er keine hat.
    Ich überprüfte das Chakra der Betroffenen und bei allen war es dasselbe. Es floss nicht mehr in geordneten Bahnen sondern durcheinander und unterbrochen wie bei einem Gen-Jutsu. Ich konzentrierte mich noch stärker und fand einen Ursprung der sich genau bei einer der Schnittwunden fand. Offenbar war doch Gift im Spiel gewesen. Doch nicht eins das die Zellen des Körpers angreift sondern das Chakra selbst zersetzt. So das man es überhaupt nicht mehr kontrollieren kann. Was nach einer gewissen Zeit zum Tod führen würde.
    Die andern waren ziemlich erstaunt über meine Entdeckung und das so etwas überhaupt möglich ist. Jetzt hatten wir nur noch ein Problem. Die Ursache war zwar gefunden doch wie sollte man es aufhalten. Die medizinischen Nin-Jutsus die wir beherrschten waren nur für den Körper nicht für das Chakranetzwerk, genauso wie die Medikamente die man verabreichen konnte.
    Jeder musste also etwas anderes versuchen es war ja nicht nur eine Person betroffen sondern viel zu viele.
    Ich war gerade noch dabei zu überlegen was man versuchen könnte und am besten noch etwas was in meinen Möglichkeiten stand.
    >Ich könnte versuchen etwas von meinem eigenen Chakra in seine Bahnen fließen zu lassen. Da das Gift auf Chakra steht wird es, es vielleicht ebenfalls angreifen. In dem Fall könnte ich versuchen es wieder herauszuziehen. Aber ob das wirklich so klappen wird. Ich muss versuchen es genau abzupassen, ansonsten gelangt es auch in meinen Körper und das wäre das letzte was ich gebrauchen könnte.<
    "Versuchen wir's."
    "Was versuchen?" fragte mich einer der Sanitäter die versuchten mir zu helfen, während ich schon dabei war den Verband um die Ursprungswunde zu entfernen.
    "Haltet ihn bitte gut fest. Er darf sich nicht bewegen"
    "Ja! Aber was haben sie vor?"
    "Macht es einfach. Den Rest werdet ihr schon sehen."
    Ich hatte es geahnt. Gerade nachdem ich angefangen hatte krümmte er sich vor Schmerz und es wurde sehr schwer ihn richtig fest zu halten. Offenbar war es aber nur zu Anfang schmerzhaft, denn durch das neue Chakra in seinem Körper wurde er immer ruhiger und auch die Krämpfe ließen nach.
    Erst jetzt merkte ich was diese Menschen durch machten. Ich hatte ja immer noch eine Verbindung zu meinem Chakra und konnte genau fühlen wie das Gift anfing es langsam zu zersetzen. Es war schwer es zusammen zu halten und kurz bevor ich drauf und dran war mein Chakra einfach los zu lassen und dem Schmerz zu entkommen zog ich es mit samt dem Gift aus dem Körper und lies es in eine bereit gestellte Schüssel fallen. Das Chakra was noch übrig war verschwand in der Luft des Raumes.
    Diesen Vorgang musste ich noch ein paar Mal wiederholen, bis das gesamte Gift aus seinem Körper war.
    Ich wand noch ein Nin-Jutsu an, um die Neubildung seines Chakra's zu vereinfachen und bald würde er auch wieder zu Bewusstsein kommen. Die anderen sollten ihm noch eine Infusion geben und die Wunden neu verbinden, während ich mich ihren erstaunten Blicken entzog und zum nächsten Verletzten ging.
    Auch hier funktionierte die Methode. Nur ich spürte schon jetzt das ich für die nächsten nicht mehr genug Chakra haben würde. Doch unter meinem schwindenden Chakra durfte meine Konzentration nicht leiden. Ich durfte kein Gift übersehen, sonst war alles umsonst. Einer der Sanitäter übernahm den Rest für mich, da er gemerkt hatte das ich am Ende war. Ich drehte mich um, damit ich mir einen Ort suchen konnte, wo ich mich ausruhen durfte, als ich bemerkte das Sakura in der Tür stand und mich die ganze Zeit beobachtet hatte.
    "Hey."
    "Wie hast du das denn geschafft?"
    "Was meinst du?"
    "Dem Typen geht es auf einmal so viel besser. Was hast du mit dem angestellt?"
    "Kurz gesagt. Ich hab ihm das Gift mit meinem Chakra aus dem Körper geholt. Würdest du mich jetzt bitte durchlassen? Ich brauch ne Pause." Ich drängelte mich an ihr vorbei in den Flur und setzte mich auf eine der Bänke die da rum standen.
    "Ich werd Shizune am besten Bescheid geben, das dir etwas eingefallen ist um unser Problem zu beheben." Und schon war sie verschwunden. Sollte sie ruhig das tun was sie für richtig hielt. Mir war im Moment wirklich alles egal. Immerhin würde ich diese Situation nicht als irgendein Problem bezeichnen, das waren immer noch kranke Menschen, aber wie gesagt....
    Ich musst wohl auch kurz eingeschlafen sein, denn als ich wieder zu mir kam lag ich in Kakashi's Armen. Er legte mich gerade auf irgendetwas weiches als ich meine Augen öffnete und ihn benommen ansah.
    "Hab ich dich etwa geweckt?" fragte er liebevoll nach. Ich konnte jedoch nur mit dem Kopf schütteln, mein Hirn war offenbar immer noch am schlafen und folgte nur langsam meinem Körper in die Realität.
    "Was war denn los und wo bin ich eigentlich?"
    "Du bist auf einer Bank vor den Behandlungsräumen eingeschlafen. So hab ich dich auch gefunden, nachdem Sakura mir gesagt hatte ich solle mal nach dir sehen. Die Suna-Nins haben mir dann auch einen Raum gezeigt wo ich dich hinbringen konnte. Sie sind der Meinung das du die einzige bist die den ganzen Leuten hier helfen kann."
    "Das glaub ich kaum, wenn ich nach 2 Leuten schon fertig bin, wie soll ich das dann anstellen den ganzen anderen noch zu helfen, kannst du mir das mal sagen?"
    "Du musst das aber schaffen. Shizune ist auch der Meinung das hauptsächlich du das hinkriegst, weil du auch die beste Chakrakontrolle hast."
    "Na toll. Und schon wieder haben mich meine Fähigkeiten in ne Situation gebracht auf die ich eigentlich gar keinen Bock habe."
    "Es ist aber eine Mission die wir erfüllen müssen und außerdem dachte ich das du den Menschen auch gerne helfen wolltest und jetzt hörst du dich an als ob du sie am liebsten im Stich lassen würdest."
    "Stimmt doch gar nicht. Ich wollt nur nicht die ganze Verantwortung haben." Ich verschränkte die Arme vor der Brust und sah eingeschnappt zur Seite. Wieso musste ich nur wieder in so ne doofe Situation kommen und dann musste sich Kakashi auch noch drüber lustig machen. So kam es mir zumindest vor.
    Ein leises Lachen riss mich wieder in die Wirklichkeit und ich drehte meinen Kopf wieder zurück.
    "Wieso lachst du?"
    "Weil ich nicht von dir gedacht hätte das du dich wie ein Kleinkind benehmen kannst? Außerdem sieht das ziemlich süß aus bei dir." Er hatte sich zu mir auf's Bett gesetzt und kam mir so nahe wie schon seit langem nicht mehr. Wie ich das vermisst hatte. Wir waren zwar ständig zusammen unterwegs gewesen und hatten die letzten Tage in Konoha nichts alleine unternommen, nur leider waren auch noch immer wieder andere mit dabei, so das wir nicht wirklich Zeit für uns hatten. Erst recht nicht seitdem wir auf dieser Mission sind.
    Ich sah ihm direkt ins Gesicht und grinste ihn leicht herausfordernd an.
    "Ach so das findest du süß, was und wie findest du dann das?" Ich schnappte mir seine Schultern, rollte uns einmal herum und drückte ihn in die Matratze. Und noch bevor irgendein weiteres Wort von ihm kommen konnte verwickelte ich ihn auch schon in einen Kuss, den wir erst beendeten als wir nicht mehr genug Luft zum Atmen bekamen.
    Während dieses Kusses hatten sich seine Arme immer fest um meine Hüften gelegt und mich zu sich hinabgezogen. Das lösen unserer Lippen hatte er dazu genutzt um uns noch einmal herum zu drehen, so das ich halb unter ihm lag. Damit hatte ich eigentlich nicht gerechnet, aber genau das liebte ich so an ihm. Das ich ihn immer noch nicht richtig einschätzen konnte und er mich immer wieder auf angenehme Art und Weise überraschte.
    Ich liebe diesen Mann und werde es für immer tun.
    Doch wie schon so oft wurde auch dieser schöne Moment versaut.
    Plötzlich durchzuckte mich wieder dieser alles zerreißende Schmerz in meinem Kopf, so das ich mich nur noch mit einem Schmerz verzehrtem Gesicht an seiner Brust zu versteckte versuchte, in der Hoffnung das sie genauso schnell aufhören würden wie sie gekommen waren.
    Nur leider... Pech gehabt. Sie wurden sogar noch intensiver.
    Dieser Schmerz fühlte sich an wie ein Strudel der einen immer weiter runter zieht, man aber verzweifelt versucht sich dagegen zu wehren.
    Kaum noch etwas kam an mich heran.
    "Tama?.. Was hast du denn?"
    War das Kakashi? Ja... das war seine Stimme. Ich hätte ihm am liebsten sofort gesagt was schon wieder los war, doch aus meinem Mund kam nur ein wimmern und meine Hände fanden ihren Weg zu meinem Kopf. Fast im selben Moment war er verschwunden und ich rollte mich noch ein wenig mehr auf dem Bett zusammen.
    Ich weiß nicht wie lange er weg war.
    Erst als er versuchte mich aus meiner Haltung zu holen und meine Hände vom Kopf zu kriegen wusste ich das er wieder da war.
    Es dauerte ungewöhnlich lange bis der Schmerz nachließ, doch irgendwann ging es mir wesentlich besser und ich konnte mich wieder den Verletzten widmen.

    Wir waren jetzt schon eine Woche hier in Sunagakure und hatten es tatsächlich geschafft wieder Ordnung ins Krankenhaus zu bringen. In dieser Zeit verstand ich mich immer besser mit Temari und ihren Brüdern. Kankuro war schon ein lustiger Kerl, aber meistens kam er einfach im falschen Moment. Aus diesem Grund war ich wohl manchmal etwas ruppig mit ihm, zum Glück nahm er es mir aber nicht übel, da er einsah was er "falsch" gemacht hatte.
    Schwieriger war es an Gaara ran zu kommen. Er hielt sich fast immer im Hintergrund, doch mir tat es immer weh wenn ich seinen traurigen Blick sah. Einen ähnlichen Ausdruck hatte ich auch schon bei Kairi gesehen. Fast immer wenn ich von der Arbeit kam und sie noch wach war. Ich hätte ja gern mehr Zeit mit ihr verbracht doch das war mir leider nicht möglich. Zwar hatte ich versucht die Zeit die ich mit ihr verbrachte so schön wie möglich zu gestalten doch leider änderte sich dadurch auch nicht viel, die Traurigkeit blieb.
    Temari hatte mir irgendwann erzählt was genau los war, da mir auch die abfälligen Blicke der Dorfbewohner nicht entgangen waren wenn, Gaara durch die Straßen ging. Sie hatte gemeint das er eine Jinjukraft war und zuvor eine Menge Mist angestellt hatte, weil die Bewohner ihn schon damals mieden und jetzt hatten sie zwar gehört das Gaara sich geändert haben soll, doch sie trauten dem Frieden nicht. Sie hatten immer noch Angst das es noch mal so kommt wie früher.
    Jetzt wusste ich natürlich was los war und das erinnerte mich sehr an das was dieser Typ, der damals mein gesamtes Dorf ausgelöscht hatte, zu mir gesagt hatte und auch sein Blick ähnelte dem wie die Einwohner Gaara ansahen. Als wäre man ein Monster.
    Eines Tages fand ich ihn auf der Stadtmauer wie er in die Wüste sah. Als er mich bemerkte wollte er sofort abhauen, doch das ließ ich nicht zu, indem ich anfing sein Chakra zu kontrollieren und ihn auf mich zu laufen ließ. Er wehrte sich. Heftig sogar. Schaffte es jedoch nicht sich meinem Willen zu entziehen. Nachdem er sich beruhigt hatte, erzählte ich ihm meine Geschichte und das ich verstehen kann, wie es ist wenn man sich selbst und auch andere, für ein Monster halten. Das erste was man tun muss, ist sich selbst so zu akzeptieren wie man ist und dabei kann am besten ein Freund helfen. Denn er war keineswegs allein so wie er immer gedacht hatte. Er hatte seine Geschwister, Naruto und auch noch so viele andere aus Konoha und Suna, und wenn er wollte würde ich ebenfalls einer seiner Freunde werden.
    Jetzt war auch sein Eis geknackt und ich ließ mich von ihm einmal durch das ganze Dorf führen und machte hier und da mal etwas mit ihm und Naruto.
    Durch die Hilfe der anderen konnte ich hin und wieder auch mal ne Pause machen und was anderes unternehmen. Sie versuchten mir im Krankenhaus so viel wie möglich abzunehmen, was nicht ganz einfach war da ich immer noch die einzige war die die Leute behandeln konnte. Zwar hatte ich jetzt mehr Zeit, doch das was ich wirklich vermisste war die Zeit in der ich mit Kakashi alleine war, wo wir uns über jede Kleinigkeit ausgefragt hatten um alles übereinander zu wissen. Nur leider war er vom Kazekage auch für andere Arbeiten eingespannt worden, wodurch ich ihn nur abends sah und wir beide ziemlich erschöpft waren. Also auch keine wirkliche Möglichkeit.

    Da gab es aber noch etwas, was mich beschäftigte. Wer war es der da draußen so viele Sunanin's vergiftete. Nach wie vor kamen jeden Tag neue Menschen mit den selben Vergiftungen. Das durfte doch nicht so weiter gehen. Der Kazekage musste doch noch mehr wissen. Etwas was uns nicht gesagt wurde.
    Die Tage vergingen und uns fiel es ziemlich schnell auf das weniger Leute ins Krankenhaus gebracht wurden. Das hieß die Person zog sich langsam zurück und kämpfte nicht mehr oder sie wurde endlich gefangen genommen. Doch irgendwie hatte ich ein komisches Gefühl. Irgendetwas stimmte nicht.
    Auf jeden Fall waren die Ninja's die heute ins Krankhaus gebracht wurden nur leicht verletzt und hatte auch keine Vergiftungen. Offenbar kamen sie von einer Mission zurück die nichts mit dem Fall hier zu tun hatten. Aus diesem Grund meinte Shizune das ich mir heute frei nehmen sollte, da ich die Tage genug gemacht hätte. Deshalb machte ich mich gerade wieder auf den Weg zu unserer Unterkunft. Vielleicht würde ich mir gleich ein gutes Buch nehmen und lesen oder mich einfach noch ein wenig hinlegen und schlafen. Seit dem wir hier waren bekam ich davon nicht gerade viel ab, da mich immer wieder ein und derselbe Traum panisch aufwachen lies.
    Gerade als ich die Tür aufmachen wollte, hatten sich auch schon 2 Arme um meine Taille gelegt und hielten mich fest. Ich drehte mich erschrocken um und blickte in das grinsende Gesicht von Kakashi.
    "Du bist es. Ich hab mich ganz schön erschreckt." sagte ich erleichtert, aber auch leicht tadelnd.
    "Tut mir leid, aber müsstest du jetzt nicht eigentlich auch im Krankenhaus sein?"
    "Shizune hat mir frei gegeben, weil bei keinem mehr diese Vergiftungen aufgetreten sind und was machst du eigentlich hier?"
    "Bei mir gibt es auch nichts mehr zu tun, deshalb hab ich auch frei." Während wir so redeten haben wir uns in die Wohnung begeben und ich war gerade dabei uns einen Tee zu machen.
    "Das heißt dann wohl das wir endlich mal wieder ein bisschen Zeit für uns haben." flüsterte Kakashi mir ins Ohr. Ich zuckte ein klein wenig zusammen da er sich schon wieder von hinten angeschlichen hatte, aber ich lies mich mit Vergnügen von ihm an sich heran ziehen. Ich spürte wie er sein Gesicht in meinen Haaren vergrub und auch wie er an ihnen roch. Aber genauso toll fand ich es seinen Körper hinter mir zu spüren. Wie sein Herz ein wenig schneller schlug als sonst und seine Wärme die auch mich einhüllte, während unsere Finger sich immer weiter verschränkten.
    Genau das war es was mir so gefehlt hatte.
    Ich drehte mich langsam zu ihm um, aber ohne seine Umarmung zu lösen und legte meine Arme in seinen Nacken. Zog sein Gesicht zu mir herunter und begegnete endlich seinen Lippen. Ein zu Anfang immer noch vorsichtiger, zurückhaltender Kuss wurde immer leidenschaftlicher und wilder. Seine Zunge hatte damit begonnen meine Mundhöhle zu erkunden und ich machte mit.
    Seine Hände wanderten über meinen Rücken und auch unter mein Oberteil, während meine dasselbe taten. Ich fuhr die Konturen seiner Brust entlang, über die Seite unter sein Shirt seinen Rücken wieder hinauf.

    Wir beide mussten schwer atmen als sich unsere Lippen wieder lösten und wir uns ein Zeit lang schweigend in die Augen sahen. Unsere Hände hatten ihre Plätze keineswegs aufgegeben sondern lagen nach wie vor auf dem Rücken des jeweils anderen. Erst Kakashis Worte unterbrachen die Stille, auch wenn sie fast geflüstert waren.
    "Ich liebe dich... so sehr."
    "Das weiß ich doch."
    "Ich werde niemals zulassen das dir irgendetwas passiert. ... Und weißt du Tama.."
    "Was denn?" ich sah ihn nur fragend an.
    "Da gibt es etwas was ich dir eigentlich schon viel früher erzählen wollte, schon bevor wir auf diese Mission sollten. Und zwar wollte ich wissen..."
    Genau als er mich etwas fragen wollte klopfte es an der Tür und unterbrach ihn. Unschlüssig ob wir aufmachen oder das klopfen ignorieren sollten standen wir in der Küche rum. Doch das Klopfen wurde immer lauter und fordernder. Bis sich Kakashi dann doch dazu entschloss die Tür zu öffnen. Mich ließ er unwissend was er mich fragen wollte, in der Küche stehen und ich begann damit mich wieder um unseren Tee zu kümmern. Vom Flur her konnte ich Stimmen hören, konnte aber nicht identifizieren wem die zweite gehörte. Fast wie hypnotisiert auf die Tassen starrend, riss mich Neji's Stimme wieder zurück. Er hatte uns nur Bescheid geben wollen, das der Kazekage uns sehen wollte und zwar jetzt sofort.
    Soviel zu ein bisschen Zeit für uns allein. Das konnten wir vergessen. Also kippte ich nur schnell den Tee weg und machte mich dann den beiden hinterher zum Büro des Kagen.
    Als wir dort ankamen waren bereits alle anderen von unserer Gruppe dort versammelt.

    Der Kazekage hatte uns holen lassen um uns zu sagen das er unsere Mission hiermit für abgeschlossen erklärt, da keine Neuen Erkrankten mehr aufgetaucht seien und er wollte sich noch einmal bei uns Bedanken. Diesen Dank sollten wir auch dem Hokage mitteilen. Er hatte bereits eine Botschaft nach Konoha geschickt die bereits einen kurzen Bericht über den Verlauf enthielt. Daher schlug er uns vor das wir doch noch einen Tag in Suna bleiben sollten, damit wir noch etwas Zeit hatten uns auszuruhen. Mit dieser Idee waren wir auch alle einverstanden.
    Nachdem wir das Büro wieder verlassen und alle sich auf den Weg gemacht hatten um noch etwas Spaß zu haben, nutzten Kakashi und ich die Zeit und liefen ein bisschen durch die Straßen.
    Jetzt bekamen wir doch noch unsere Zeit allein und wir fingen wieder einmal an uns auszufragen.
    Doch es schockierte mich etwas als Kakashi plötzlich fragte: "Sag mal Tama...Wann hast du eigentlich Geburtstag?"
    Ich blieb schlagartig stehen.
    "Wieso willst du das wissen?"
    "Wieso denn nicht? Ich will doch nur wissen, welchen Tag ich für dich besonders schön gestalten sollte." Als er das sagte sah er mich so liebevoll an, nachdem sich seine Arme um meine Hüften gelegt hatten und wartete.
    "Das musst du doch gar nicht, weil jeder Tag bei dir einfach wunderschön ist."
    "Ich würde es trotzdem gerne wissen. Warum willst du es mir denn nicht sagen?"
    "Weil's nicht wichtig ist."
    Ich hatte mich gerade aus seiner Umarmung gewandt und wollte an ihm vorbei, weitergehen als er mich auf dieselbe Art wieder von hinten festhielt und seine Stimme direkt neben meinem Ohr auftauchte.
    "Ich werd dich erst wieder loslassen, wenn du mir geantwortet hast."
    "Du wirst nicht aufgeben, egal was ich sage, oder?"
    "So ist es." und er schien den fast schon traurigen Unterton in meiner Stimme zu überhören.
    "Heute." versuchte ich so undeutlich wie möglich zu sagen, da ich nicht wollte, das er sich Gedanken darum machte. Ich kannte ihn gut genug um zu wissen das er sich jetzt noch einen Haufen Stress machen würde um mir irgendetwas zu schenken. Dabei wollte ich im Moment einfach nur bei ihm sein, einfach Zeit mit ihm verbringen.
    Hat nur nichts genützt. Durch sein gutes Gehör hatte er es trotzdem verstanden.
    "Wieso hast du denn nichts gesagt. Es ist doch dein Tag." Er hatte seinen Griff gelockert und ich konnte mich wieder zu ihm umdrehen, um ihm zu sagen: "Weil es mir egal ist. Im Moment will ich nur Zeit mit dir verbringen."
    "Ich würde trotzdem gern den heutigen Tag zu etwas besonderem machen. Ich verspreche dir auch das wir die ganze Zeit zusammen verbringen werden, abgesehen davon, wenn ich noch am planen bin."
    "Das heißt du willst mich auch noch überraschen?" Und meine Stimme klang ziemlich sauer. Er wusste genau, das ich Überraschungen hasste.
    "Ja genau." Er grinste, gab mir einen Kuss auf die Stirn und war im nächsten Moment verschwunden. Bevor er verschwunden war, hatte er mir noch gesagt das ich bis heute Abend wieder in unserer Unterkunft sein solle.

    Jetzt hatten wir endlich mal wieder Zeit für einander und die durfte ich doch wieder alleine verbringen, weil Kakashi eine Überraschung für meinen Geburtstag planen wollte. Läuft echt super oder? (Sarkasmus pur)
    Ich hatte mich für den Rest des Tages in meinem Zimmer verkrochen und meine medizinischen Jutsus trainiert. Erst gegen Abend ging ich runter in die Küche wo ich Sakura und Ino völlig aufgetakelt am Tisch sitzend vorfand.
    Sie warteten nur noch auf die Jungs die sie abholen wollten. Es war geplant das sie zusammen mit Temari und ihren Geschwistern einen drauf machen wollten. Bis es so weit war setzte ich mich zu ihnen und folgte schweigend ihrem Gespräch. Doch meine Gedanken wanderten immer wieder zu Kakashi. Ich war am überlegen was er wohl vorhatte um mich zu überraschen. Als es dann soweit war und Ino sich mit Sakura und den anderen auf den Weg machten, stand ich ebenfalls auf um mich umzuziehen. Meine Wahl fiel trotz allem auf eine einfache Hose und ein eleganteres T-Shirt. Danach wartete ich noch etwa 20 Minuten bis es an der Tür klopfte und Kakashi mit einem Tuch in der Hand davor stand.
    "Das kannst du vergessen." Keine besonders freundliche und eher untypische Begrüßung, aber das einzig angemessene nachdem ich das Tuch gesehen hatte. Es war klar das er auch noch vorhatte mir die Augen zu verbinden.
    "Ich hab doch noch überhaupt nichts gesagt."
    "Und trotzdem kannst du DAS vergessen." Ich deutete auf das was er in seiner Hand hielt und drehte mich um, um ein paar Schritte in die Wohnung zu machen. Er folgte mir etwas zögerlich und wirkte nicht mehr ganz so gut gelaunt als er sich vor meinen Stuhl hockte und mich bittend ansah. Doch mit jeder Sekunde die er diesen fast schon flehenden Blick drauf hatte wich mein Entschluss meinen Kopf durchzusetzen und stattdessen lieber nachzugeben. Was ich zu seiner Freude dann auch tat.

    Es muss schon ziemlich dämlich ausgesehen haben als mich Kakashi mit einer Augenbinde durch Sunagakure führte. Das Gekicher der Leute war nicht zu überhören.
    Ich hatte zwar keine Ahnung wo wir lang gingen, doch ich war mir sicher das wir uns immer mehr dem Stadttor näherten. Die Geräusche um uns herum wurden weniger und der Boden unter unseren Füßen wurde immer weicher. Es dauerte fast noch eine halbe Stunde, nachdem wir das vorgestellte Tor durchquert hatten, Kakashi endlich stehen blieb und wir angekommen waren.
    Er fing an mir langsam und ich meine wirklich langsam, so das ich kurz davor war mir das Ding selber von den Augen zu reißen, den Knoten zu öffnen um mir meine Überraschung zu zeigen.
    Als er es geschafft hatte wurde ich im ersten Moment von der Sonne geblendet und konnte nichts erkennen. Es war zwar schon ziemlich spät, doch die Sonne war gerade erst am untergehen. Dadurch war das Bild aber nur noch faszinierender.
    Wir befanden uns in einer riesigen Oase mit einem großen See gefüllt mit kristallklarem Wasser. Einige Stellen wurden von Bäumen und Sträuchern verdeckt. Ganz in der Nähe hatte Kakashi ein Zelt aufgebaut und ein Lagerfeuer angezündet. Der Rest wurde von in Boden gesteckte Fackeln erleuchtet.
    Ich starrte nur mit offenem Mund in die Gegend, nicht fähig auch nur ein Wort zu sagen. Meine Sprachlosigkeit schien Kakashi allerdings etwas zu verunsichern, ob es mir wirklich gefiel.
    "Und? Was sagst du?" und er klang extrem unsicher, doch meine Antwort gab auch ihm sein Lächeln wieder.
    "Wie hast du das in der Zeit geschafft, es sieht aus wie aus einem Bilderbuch."
    "Ein alter Mann aus dem Dorf hat mir den Hinweis gegeben. Er meinte das der See früher von Nomaden oft besucht wurde, die sich jetzt aber eher direkt auf den Weg nach Suna machen. Deshalb haben wir die ganze Nacht nur für uns allein und werden nicht gestört." Er hatte seine Arme um mich gelegt und mich an sich gezogen. Seine letzten Wort hatte er mir ins Ohr geflüstert und sie hatten etwas verführerisches an sich, das mich dahin schmelzen ließ. Seine Hände die sich unter mein Shirt gearbeitet hatten und meinen Rücken entlang fuhren, trugen ihren Beitrag auch dazu bei. Ebenso seine Lippen die ein leidenschaftliches Spiel begonnen hatten und mir mehrere Schauer über den Rücken jagten. Mein ganzer Körper fing an nach mehr zu verlangen, doch mein Kopf war aus irgendeinem Grund immer noch nicht sicher ob wir diesen Schritt tun sollten. In solchen Momenten fragte ich mich warum mein Kopf immer das letzte Wort haben muss und ich nicht einfach mal aufhören kann alles zu hinterfragen und sämtliche Konsequenzen zu überdenken. Vielleicht war das der Grund der mich wiedereinmal zögern ließ und das obwohl ich wusste das ich Kakashi damit verletzen würde, zog ich mich zurück und brachte etwas Abstand zwischen uns.
    Indem ich ihm sagte das ich mich gern erst etwas frisch machen würde, versuchte ich die Situation zu retten, was mir durch den Zusatz eines süßen Lächelns auch gelang. Kakashi machte sich an der Feuerstelle zu schaffen um unser Abendessen vorzubereiten, während ich mich zu einer der verdeckten Stellen zurück zog und eine Runde baden wollte. In der Hoffnung das Wasser könnte mein Hirn mal dazu bringen ne Pause einzulegen.

    Nach einer Zeit die einfach nur so an mir vorbei gegangen war, tauchte Kakashi auf. Er wollte mir wohl sagen das, das Essen fertig ist, doch er bekam kaum ein Wort raus als er mich sah. Erst als er sich rot angelaufen ein Stück von mir wegdrehte, kam ein ordentlicher Satz aus seinem Mund mit dem man was anfangen konnte. Mir war es allerdings auch etwas unangenehm. Immerhin hatte ich gar nichts mehr an.
    "Ich komm gleich" brach ich im Flüsterton raus. Nachdem er wieder gegangen war steckte ich meinen Kopf ins Wasser und drehte noch ne Runde. Ich stellte mich manchmal wirklich affig an. Mein Herz und mein ganzer Körper sagten mir das ich es wollte und dann kam mein nicht mehr ganz so gesunder Menschenverstand und verhinderte das ich diese Situation nutzte.
    Nachdem ich mich so gut wie möglich abgetrocknet und meine Kleider wieder übergestreift hatte, ging ich zu unserem Lager zurück. Ich fand Kakashi vor, wie er einfach nur ins Feuer starrte. Auch eher ungewöhnlich, zumal ich immer noch einen Rotschimmer auf seinen Wangen sehen konnte. Sicher war ich mir jedoch nicht ob es von ihm oder vom Feuer kam.
    Er hatte mich offenbar erst bemerkt als ich mich dicht neben ihn gesetzt hatte und meinen Kommentar über das Essen abließ.
    "Das richt aber gut."
    "Dann probier mal." Er reichte mir einen Teller und hatte wieder sein übliches Lächeln im Gesicht. Aber ich sah es immer so gerne und offenbar hatte ich mich geirrt. Sein Gesicht hatte die selbe Farbe wie immer, keine Spur von rot. Wohl im genauen Gegensatz zu mir. Ich spürte wir mir das Blut in die Wangen schoss, weil ich darüber nachdachte.

    Nachdem wir fertig waren, bestand Kakashi darauf alles allein aufzuräumen, weshalb ich mich vor unser Zelt setzte und ihn dabei beobachtete.
    Plötzlich bekam ich so ein merkwürdiges Gefühl, so als ob hier noch jemand anderes wäre.
    Es war jedoch niemand zu sehen. Genauso wenig konnte ich Chakra spüren.
    Dieses ungute Gefühl in meinem Magen ließ sich jedoch nicht aufhalten und breitete sich immer weiter in meinem Körper aus.
    "Was hast du denn? Du wirkst auf einmal so nervös." Kakashi kam zu mir. Er war offenbar fertig mit aufräumen.
    "Ich hab das Gefühl hier ist jemand." gestand ich ihm nachdem er sich neben mich gesetzt hatte und mein Kopf an seiner Schulter lehnte.
    "Ich spüre nichts. das bildest du dir bestimmt nur ein."
    "Du hast gewiss recht. Ich weiß auch nicht warum ich so angespannt und nervös bin."
    "Vielleicht muss ich dich einfach ein bisschen ablenken." flüsterte er mir ins Ohr und fing gleich damit an meinen Hals hinunter zu küssen. Bis zu meinem Schlüsselbein und von da an nahm er wieder meine Lippen in Beschlag. Seine Hände fingen an meinen Körper zu erkunden, während ich mich nur auf sein Gesicht und Brustkorb beschränkte. Im laufe dieser Berührungen, die von selbst immer leidenschaftlicher wurden, verloren wir bereits unsere Klamotten. Kakashi hatte mich unter sich gebracht, stützte sich aber mit einem Arm neben meinem Kopf ab, damit ich nicht sein ganzes Gewicht spürte. Mit seiner anderen Hand strich er mir über den Bauch hinunter zu meinen Beinen. Ich verkrampfte mich kurz als er sich daran machte mich auch von meiner Unterwäsche zu befreien. Doch er löste sich nicht von meinen Lippen, was ich auch nie zu gelassen hätte. Zu schön war dieser Moment und endlich war auch mal mein Kopf still und fügte sich den Sehnsüchten meines Körpers.

    Es wurde eine unvergessliche Nacht in der sich keine meiner negativen Vorstellungen bewahrheitete.
    Als ich am nächsten Morgen wach wurde war das erste was ich wahr nahm ein mir sehr bekannter Herzschlag, das heben und senken meines Kopfes und als ich meine Augen öffnete lag unter mir ein immer noch schlafender Kakashi. Er strahlte die selbe innere Freude aus die ich auch in mir vorfand.
    Ich kuschelte mich wieder an ihn, wollte noch ein wenig seine Nähe genießen, wollte nicht das diese Nacht schon endete.
    Ich schlief auch noch mal ein. Als ich dann wieder aufwachte spürte ich wie eine Hand über meinen Rücken wanderte, seinen Atem der an meinen Haaren kitzelte. Und ich genoss diesen Moment einfach nur. Wer weiß welche Störung als nächstes wieder kam. Ich wusste das solche Situationen, in der wir allein waren, selten waren und das würde sich gewiss nicht so schnell ändern lassen. Es wurde immer später, doch wir schafften es einfach nicht aufzustehen und uns wieder auf den Weg ins Dorf zu machen. Da kam mir wieder was in den Sinn.
    "Sag mal Kakashi... du wolltest mich gestern doch was fragen. Was war das denn?"
    "Genau das hab ich schon wieder verdrängt."
    "Verdrängt? Was soll das denn heißen? Ist es etwa so schlimm?"
    "Nein das nicht, aber es ist so schwer diese Frage zu formulieren."
    Ich setzte mich auf und sah ihn fragend an. Er schien sich wirklich schwer damit zu tun. Keiner bekam noch ein Wort raus, denn im nächsten Moment bemerkten wir auch schon den Botenfalken über uns, der signalisieren sollte das es Zeit war für uns zurück zu gehen und wieder mal musste seine Frage warten. Mit gepackten Sachen traten wir wieder in unsere Unterkunft wo alle anderen damit beschäftigt waren ihre Sachen zusammen zu räumen. Ich ging ebenfalls in mein Zimmer um mir meinen Rucksack zu schnappen, da ich ihn nie wirklich ausgeräumt hatte.
    Als ich wieder unten bei den anderen ankam war die Stimmung irgendwie seltsam und gleich sollte ich auch erfahren warum.
    Auf dem Tisch lag eine Nachricht. Sie kam von Tsunade. Der Kazekage hatte ihr ja alles erzählt und sie erwartete unser Team bereits in drei Tagen wieder zurück. Alle sollten anwesend sein. Bis auf mich. Ich sollte als einzige noch eine Woche hier bleiben und den weiteren Verlauf im Auge behalten. Es war ja schön und gut das mindestens einer noch hier bleiben soll aber.... "Aber warum ich?"
    Shizune faste sich als erste wieder aus der allgemeinen Starre.
    "Tsunades Entscheidung ist durchaus berechtigt. Immerhin kann diese seltsame Vergiftung jederzeit wieder auftreten. Deshalb sollte sie noch überwacht werden."
    "Aber warum gerade Tama und warum nur sie?" warf Naruto ein was nicht nur mich überraschte. Ich meine... ja wir kamen gut miteinander aus aber das er sich so für mich einsetzte und mich am liebsten sofort mit den anderen mitgenommen hätte war doch etwas Besonderes. Shizune versuchte uns klar zu machen das ich die einzige war die den Kranken hier helfen konnte und das die Entscheidung des Hokage aus diesem Grund auf mich fiel.
    Doch auch wenn der Grund nun allen bekannt war und sich sowieso nichts hätte ändern lassen können, war ich nicht die einzige die niedergeschlagen wirkte, sondern alle anderen auch. Vor allem für mich und Kakashi hieß das, das wir uns wieder mal eine ganze Zeit lang nicht sehen würden. Diese Tatsache ließ Tränen in mir aufsteigen die ich zu unterdrücken versuchte.
    Kakashi und ich wir ließen die anderen noch ihre Sachen packen und gingen schon mal voraus zum Tor um dort auf sie zu warten. Auf dem ganzen Weg hatte er seinen Arm um mich gelegt. Darüber war ich auch froh. Meine Beine waren in diesem Moment ziemlich zitterig.
    Wir sagten kein Wort und hingen unseren Gedanken nach.
    Das Schicksal oder was auch immer dafür verantwortlich war, hätte ich am liebsten umgebracht, wenn es denn möglich gewesen wäre.
    Wieso.
    Wieso mussten wir immer und immer wieder von einander getrennt werden. Nie konnten wir eine wirklich lange Zeit zusammen sein. Wirklich immer geschah etwas was das verhinderte. Dabei war es das einzige was wir wirklich wollten. Vor allem jetzt da wir endlich miteinander geschlafen hatten.

    Es dauerte nicht lange bis der Rest ebenfalls an der Stadtmauer ankam und kurze Zeit später stand ich allein da und sah ihnen noch lange hinterher. Kakashi hatte mir im letzten Moment noch ins Ohr geflüstert "Das was ich dich fragen wollte... das werde ich dir sagen wenn du wieder in Konoha angekommen bist. Das verspreche ich dir."

    Die Sonne war bereits am untergehen als ich mich dazu entschied auch wieder in die Unterkunft zurück zu kehren.

    Drei Tage sind jetzt schon rum. Eine Zeit in der hier in Suna nichts besonderes passierte. Mein Team würde vermutlich heute irgendwann in Konoha ankommen, wenn sie es nicht schon sind. Währenddessen verbrachte ich meine Zeit mit Training, wobei mir Temari am meisten half, indem sie mir neue Windtechniken beibrachte. Doch ich freute mich bereits jetzt wenn die Woche vorbei war.
    Am Abend ging ich wie immer erst duschen, danach ins Bett.
    Mitten in der Nacht wurde ich schreiend wach. Einen so schlimmen Albtraum hatte ich schon lange nicht mehr. Ich war Schweißgebadet, hatte aber schon wieder vergessen worum es in meinem Traum ging.
    Zitternd am ganzen Körper war an schlafen nicht mehr zu denken. Aus diesem Grund machte ich einen kleinen Spaziergang und landete Schlussendlich in einer ziemlich düsteren Gegend am Stadtrand, als von irgendwoher eine Rauchbombe geflogen kam. Chakren traten aus der Dunkelheit hervor und das eine kam mir leider viel zu bekannt vor.
    Ich wich an eine freie Stelle an der Mauer wo der Rauch nicht hinkam um durchatmen zu können.
    Sie kamen immer näher.
    Ihre Silluetten waren bereits zu sehen und dann hörte ich seine Stimme.
    "Hab ich dich endlich gefunden. Du bist mir noch was schuldig. Immerhin warst du der Grund, weshalb ich meinen Meister verloren habe."
    Jetzt stand er nur noch wenige Meter von mir weg. Und obwohl sich der Rauch verzog, klärte sich meine Sicht nicht im geringsten. Das Gas musste ein Betäubungsmittel gewesen sein. Verdammt ich musste etwas davon eingeatmet haben.
    Trotzdem würde ich sein Gesicht mein Leben lang nicht vergessen.
    "Das ist nicht wahr du müsstest eigentlich tot sein." meine Stimme war nicht so klar und kräftig wie ich es mir gewünscht hätte. Wie konnte dieser Arsch noch am Leben sein. Als ich versuchte eine Lösung dafür zu finden gaben meine Beine unter mir nach und ich verlor mein Bewusstsein, doch konnte ich noch sein widerliches Lächeln hören.

    In Konoha:
    Ankunft von Kakashi's Team im Büro des Hokage:

    "Es freut mich euch alle gesund und munter hier zu sehen. Ich hab bereits gehört das die Mission erfolgreich verlaufen ist. Aber wo steckt denn Tama? Ich hoffe ihr geht es gut?" und ein erstaunter Blick ging durch die Runde.
    Kakashi ergriff als erster wieder das Wort.
    "Was soll das heißen `Wo ist Tama` es war doch dein Befehl, das sie noch eine Woche länger in Suna bleiben soll um den Verlauf der Kranken im Auge zu behalten."
    "Einen solchen Befehl habe ich nie gegeben." und in diesem Moment ging jedem die selbe Frage durch den Kopf.

    "Was ist mit Tama und wer hatte sich diesen Plan ausgedacht?"

Kommentare Seite 1 von 1
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Arya Stark ( 69498 )
Abgeschickt vor 93 Tagen
Soooooo traurig... 😭
Ich suchte den anime seit jahren und kakashi war immer mein lieblingscharakter...
Er soll glücklich werden.. Dieser moment...
Wo du denkst :HASST DU IHN ODER WIESO TÖTEST DU DIE LIEBE SEINES LEBENS, SEINEN LEBENSINHALT ?!
Gomene bin bloß ziemlich depri grad
Super schreibstil, mach weiter so... *sniff* wieso kakashi..😭😭😭
Ich kann nichts ( 70861 )
Abgeschickt vor 168 Tagen
Die Geschichte ist mir zu kitschig irgendwie ,
aber sonst gut 👍. Wie viele Mädchen hier schreiben
das die Kakashi mögen aber in paar Jahren
sieht es dann wieder anders aus XD
Lumana ( von: Lumana )
Abgeschickt vor 207 Tagen
Bitte sag mir das es ein zweiten Teil gibt. Ich liebe diese Geschichte und die ist einfach de ober Hammer
Sandsturm ( 99738 )
Abgeschickt vor 343 Tagen
Also im ganzen finde ich die Story echt wunderschön, aber das Ende finde ich blöd, ich war soo traurig. Könntest du auch mal ne Gaara Lovestory schreiben? LG😘
Arya Hatake ( 05027 )
Abgeschickt vor 472 Tagen
Der Anfang ist total süß aber das Happy und ist zu plötzlich und das hier ist zu traurig sonst sehr schön ;-)
mitzuru ( 64387 )
Abgeschickt vor 507 Tagen
Ich weiß das du diesen Kommentar nie lesen wirst, aber Trotzdem 😣 will ich dazu meine Meinung äußern!
Die Story war wirklich schön und toll und alles positive auf dieser Welt zusammen aber beide Endings sind beschissen. Sowohl das End als auch das Happy End.Kakashi soll nicht leiden oder sich zurück ziehen er soll auch nichts verlieren.Das ende ist zu Traurig 😢! Es is auch merkwürdig beim Happy End alles plötzlich so abrupt endet . Es wäre besser gewesen wenn es wie beim End einen kleinen Abschieds Prolog gegeben hätte.
Franzitanja ( 35454 )
Abgeschickt vor 663 Tagen
Einfach wunder schön

Ich liebe Kakashi
Shira ( 91663 )
Abgeschickt vor 863 Tagen
Ich liebe kakashi !!!!!
Rin ( 87799 )
Abgeschickt vor 883 Tagen
Ich liebe Kakashi :)
Julien ( 11509 )
Abgeschickt vor 886 Tagen
Ich fand die Geschichte zu trännen gerürt ich ich fand es immer so wundervoll wenn Kakashi Tama in die arme genommen hat da hab ich richtig mit gefipert und zum schluss I LOVE YOU KAKASHI
Kakashi fan ( 29519 )
Abgeschickt vor 937 Tagen
ok das hört sich in teil 14 echt besser an also ciao
Kakashi fan ( 29519 )
Abgeschickt vor 937 Tagen
hey die Geschichte war sehr spannend aber auch sehr Traurig am ende ich hatte mir nur ein Happy End gewünscht wo die beiden glücklich werden allerdings war ich jetzt den trähnen nahe das ist zufiel ich mag Kakashi unheimlich und fand das führ ihn etwas hart naja was solls filleicht liest man sich mal wieder gglg Jay
Kakashi fan ( 53778 )
Abgeschickt vor 938 Tagen
Hi wie schon zuende fürs erste ich habe deine storry in 2 tagen durch gehabt und will wissen wie es weiter geht bitte schreib schnell weiter binn so gespannt wie es weiter geht ach noch was bitte las Kakashi bald wiederkommen er ist mein Lieblings Karaktehr bei Naruto (sniff) auf bald
Mai ( 95020 )
Abgeschickt vor 960 Tagen
Biiiiiiitte schreibe ganz schnell weiiter !
Arya ( 08321 )
Abgeschickt vor 1075 Tagen
Voll cool! Ich liebe diese Geschichte total! Freue mich schon auf die Fortsetzung!
??? ( 79918 )
Abgeschickt vor 1100 Tagen
Süüüß Kakashi I love you !!!!!!!!
Fan ( 94752 )
Abgeschickt vor 1116 Tagen
Wie Tama angeblich böse wurde brach für mich die Geschichte zusammen, es war aber eine tolle und spannende Geschichte,schade war aber auch dass Tama und Kakashi keine gemeinsamen Kinder hatten, großes Lob an den Schreiber/In dass irgendwie doch alles gut ausgegangen ist! :D
susey ( 54675 )
Abgeschickt vor 1138 Tagen
echt ne tolle geschichte
ich musste fast weinen :D
mach weiter so.
Sashiko ( 24832 )
Abgeschickt vor 1177 Tagen
süß ich bin kakashis größter fan
Anqqel ( 31566 )
Abgeschickt vor 1230 Tagen
Ich fand die Geschichte ganz schön obwohl ich am Ende ziemlich verwirrt war wegen Tansania weil sie auf einmal böse war und ich hoffe du schreibts nochmal so lange Geschichten aber diesmal bitte mit Gaara, Sasuke oder Itachi! !Okt bitte zu das!…