Nennt man sowas "Leben"? *1*

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3 Kapitel - 736 Wörter - Erstellt von: JohnsStory - Aktualisiert am: 2011-11-01 - Entwickelt am: - 1.319 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Der neunjährige John sprüht vor Wissensdrang, und der gilt am meisten seiner Mutter. Denn die ist krank, und keiner will John sagen, was genau los ist. Als seine Eltern und Verwandten beginnen, rund um dieses Geschehen eine ausweichende Lügengeschichte zu erfinden, wird es John zu bunt. Was ist da geschehen?

(Part Eins. Weiteres folgt.)

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John war gerade dabei, Hausaufgaben zu machen, als sein Vater nach Hause kam.
John selber war schon Stunden vorher heimgekommen und war sofort ins Schlafzimmer gerannt, um nach seiner Mutter zu sehen. Sie war krank, soviel wusste er – aber mehr verriet man ihm nicht. Kopfschmerzen und Übelkeit hatte sie, das sagte sie selber. Als John von Übelkeit gehört hatte, hatte er erstmal angenommen, sie sei schwanger. War sie aber nicht, sie hatte nur gelächelt, als John schüchtern seinen Verdacht geäußert hatte. Wenn er aber fragte, was sie habe, lenkte sie schnell auf ein anderes Thema um. Genauso bei allen anderen Leuten, die es anscheinend wussten. Manchmal machte das John richtig wütend. Weshalb wollte ihm keiner sagen, was mit Mum war? War er etwa zu klein dazu? Mit neuneinhalb war man doch nicht zu jung, um zu wissen, was mit der eigenen Mutter war! Das war in Johns Augen verdammt ungerecht.
Seine Mutter hatte ihm gesagt, dass es ihr schon besser ginge und dass er sich heute nicht um sie zu kümmern brauche, er sei ja noch ein Kind, und fragte, ob er nicht Hausaufgaben machen müsse? Klar musste John das. Aber konnte ein Kind sich nicht um Kranke kümmern? Was sollte dieser Ausdruck denn schon wieder? John hatte keine Ahnung. Nun saß er in seinem Zimmer, grübelte über den Hausaufgaben und lauschte den polternden Schritten seines Vaters. John erkannte viele Menschen nur an den Schritten. Mums Schritte waren viel klangvoller als Dads. Vielleicht lag das an ihren Absatzschuhen. John war froh, ein Junge zu sein. Denn in der Frauenabteilung im Kleidungsladen sah er bloß Absatzschuhe – und garantiert wollte er die nicht anziehen. Wenn Frauen bloß solche Dinger kaufen konnten, dann konnte er sich wirklich als Junge glücklich schätzen!

Kommentare Seite 1 von 1
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CeCePc ( 3.142 )
Abgeschickt vor 424 Tagen
Echt coole idee
lg CeCePc