Ruki & Yasu (Vorschau: 1.Kapitel)

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1 Kapitel - 2.072 Wörter - Erstellt von: Salt - Aktualisiert am: 2011-10-01 - Entwickelt am: - 2.280 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

Ruki besucht die 1A der Todai-High-School in Tokyo. Er und seine besten Freunde bilden die VisualKei-Schulband „The GazettE“. Ruki ist nicht der beste Schüler, aber sehr beliebt bei Schülern und Lehrern für sein musikalisches Talent. Seine Fans lieben ihn, die Mädchen laufen ihm hinter, aber trotzdem fehlt ihm etwas. Als zum Halbjahr plötzlich eine neue Schülerin in seine Klasse kommt steht seine Welt Kopf.

The GazettE ist eine japanische Rockband, die dem Visual Kei zuzuordnen ist. Da ich ein großer Fan dieser Band bin habe ich mir diese Lovestory ausgedacht. Weil ich eine Story mit happy end schreiben wollte, fließen mehrere „nebensächliche“ Lovestory in die Geschichte mit ein. So ist am Ende nach vielen Komplikationen jedes Band-Mitglied glücklich. Ich hoffe, dass euch die Story soweit gefällt und wer die Band nicht kennt, aber an ihr interessiert ist kann in youtube oder google nachschauen.

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    Wer ist Yasu?Aus Rukis Sicht:Gelangweilt sitze ich im Unterricht und starre auf die Uhr. Es sind nur noch 5 Minuten bis zum Unterrichtsende, aber mir
    Wer ist Yasu?




    Aus Rukis Sicht:
    Gelangweilt sitze ich im Unterricht und starre auf die Uhr. Es sind nur noch 5 Minuten bis zum Unterrichtsende, aber mir kommt es wie eine Ewigkeit vor. Mein Blick schweift durch das Klassenzimmer. Sensei Midori steht an der Tafel und versucht der Klasse komplizierte mathematische Gleichungen beizubringen, aber außer den Strebern in der ersten Reihe hört ihr keiner zu. Die Mädchen drehen sich immer wieder in meine Richtung und schauen verlegen weg oder kichern albern, wenn ich ihre Blicke erwidere. Der Rest der Klasse geht anderen Beschäftigungen nach. Plötzlich landet eine Papierkugel auf meinem Tisch. Sorgfältig entfalte ich sie und erkenne 3 schlecht gezeichnete Figuren darauf. 2 küssen sich verliebt und sind von Herzchen umgeben. Eine Figur steht einsam daneben. Wütend zerknülle ich das Papier und lasse es auf den Boden fallen, dann drehe ich mich um. An dem Tisch hinter mir sitzt mein Kumpel Reita. Wir kennen uns seit wir denken können, weil unsere Eltern gut befreundet sind. Eigentlich ist er ein Freund auf den ich nicht verzichten möchte, aber vor kurzem sind er und Gin ein Paar geworden und seitdem geht er mir nur noch auf die Nerven. Ständig muss er mich damit aufziehen, dass er vor mir eine Freundin gekriegt hat. Wütend sehe ich ihn an. Daraufhin streckt er mir frech die Zunge raus. Es klingelt. Die Schüler springen von ihren Stühlen und verlassen das Klassenzimmer fluchtartig. Auch ich greife nach meiner Schultasche und laufe gemeinsam mit Reita zum Musikraum. „Seit sich das mit Gin und mir rumgesprochen hat, lassen mich die Mädchen in Ruhe. Jetzt hast du um so mehr Auswahl. Warum suchst du dir nicht eine hübsche aus?“, will mein Kumpel wissen. „Reita, nerv mich nicht ständig damit.“, erwidere ich gereizt. Unbeeindruckt bohrt Reita weiter nach: „Ich verstehe dich nicht. Wieso willst du keine Freundin?“ Genervt erkläre ich: „Weil die Mädchen, die mir hinterherrennen den Ruki auf der Bühne lieben und nicht den, er ich eigentlich bin. Wenn ich mir irgendeine von denen aussuchen würde, dann hätte ich nur eine Nervensäge mehr am Hals und das brauche ich nicht. Außerdem habe ich genug mit der Band zu tun. Ich habe überhauptkeine Zeit für eine Freundin.“ Das zweite war gelogen, weil es sich nicht so anhören sollte, als wäre ich verzweifelt. „Hm, ich bin glücklich mit Gin. Sie ist immer für mich da, unterstützt mich und versteht es, dass ich nicht immer Zeit für sie haben wegen der Band.“, sagt Reita nachdenklich. Ohne ihn dabei anzusehen meine ich: „Das mit dir und Gin ist auch etwas anderes. Gin ist unsere Sandkastenfreundin. Sie hat dich schon immer mehr gemocht als mich und sie hat dich schon geliebt bevor du zu den Beliebtesten der Schule gehört hast.“ Überrascht sieht mich Reita an. Anscheinend wusste er bis eben nicht, dass Gin schon länger mehr als freundschaftliche Gefühle für ihn hat. Wie kann man nur so verplant sein und es all die Jahre nicht merken? Typisch Reita. Als wir den Musikraum betreten, übt Kai bereits am Schlagzeug und Uruha mit seiner E-Gitarre. „Wo ist Aoi?“, frage ich laut. Erst jetzt bemerken uns die beiden und hören auf zu spielen. „Er wollte noch schnell was erledigen.“, antwortet Uruha gelassen. „Bestimmt hat er eine Freundin mit der er sich heimlich trifft. Er will es uns nur nicht sagen.“, behauptet Reita grinsend. Genervt verdrehe ich die Augen. Ohne auf Reita einzugehen sagt Uruha: „Wir können auch ohne ihn schon mal anfangen.“ Reita hängt sich sein E-Bass um und ich nehme das Mikrofon. Kai gibt uns mit seinen Sticks das Zeichen zum Anfangen, dann ertönt unser erstes Lied. Mitten im Lied kommt Aoi rein. Ohne ein Wort hängt er sich seine E-Gitarre um und wir spielen weiter. Wir sind so in unsere Musik vertieft, dass wir gar nicht merken wie die Zeit vergeht bis der alte Hausmeister uns rausschickt. Draußen geht schon die Sonne unter. Kai und Uruha verabschieden sich als erstes, dann schwingen sie sich auf ihre Fahrräder und fahren davon. Aoi, Reita und ich laufen in die entgegengesetzte Richtung. Nach mehreren Schweigeminuten bricht Reita die Stille: „Aoi, was ist los mit dir? Du scheinst irgendwas vor uns zu verheimlichen und als du heute zur Probe gekommen bist, sahst du so niedergeschlagen aus.“ Traurig senkt sich Aois Blick und unsicher sagt er: „Ich möchte nicht darüber sprechen.“ „Bist du sicher? Vielleicht können wir dir helfen. Geht es um ein Mädchen?“, fragt Reita neugierig. Am liebsten hätte ich ihm jetzt eine rein gehauen. Nachdenklich antwortet Aoi: „Danke, aber ihr könnt mir dabei nicht helfen Jungs.“ „Aber es geht um ein Mädchen.“, meint Reita wissend. Wütend schnauze ich ihn an: „Halt endlich die Klappe, Reita! Er hat doch gesagt, dass er nicht darüber sprechen möchte.“ Unbeeindruckt sagt Reita: „Du bist nur eifersüchtig, Ruki, aber die Richtige für dich triffst du bestimmt auch bald. Wir sehen uns morgen.“ Dann biegt er in eine Seitenstraße ab. Schweigend laufen Aoi und ich weiter. Kurz vor Aois Elternhaus verabschiedet er sich von mir: „Bis morgen, Ruki.“ „Bis morgen.“, sage ich leise, dann laufe ich alleine weiter. Es ist bereits dunkel, als ich zu Hause ankomme. Zu Hause ist alles wie immer. Mein Chihuahua Shun begrüßt mich freudig, meine Mutter umarmt mich herzlich und will wissen wie mein Tag war. Ich antworte ihr knapp, hol mir was zu essen aus der Küche, begrüße meinen Vater kurz im Wohnzimmer, dann meinen älteren Bruder Akeno in seinem Zimmer und schließlich gehe ich in mein Zimmer. Shun folgt mir und macht es sich auf seinem Kissen gemütlich. Ich werfe meine Schultasche in eine Ecke und suche mir frische Klamotten aus meinem Schrank, dann gehe ich ins Bad. Nachdem ich geduscht habe gehe ich wieder in mein Zimmer und lasse mich erschöpft auf mein Bett fallen. Gedankenverloren starre ich auf die Decke. Ob es wirklich die „Richtige“ gibt? Für mich? Wann ich sie wohl treffe? Werde ich sie überhaupt treffen? Wie wird sie sein und wie wird sie aussehen? Woran merke ich überhaupt, dass es die „Richtige“ ist? Warum muss alles so kompliziert sein? Früher war alles viel leichter und unbeschwerter. Reita, Gin und ich waren damals unzertrennlich und haben jeden Tag zusammen gespielt. Ich war der böse Zauberer, der Prinzessin Gin festhielt und Reita der mutige Krieger, der sie retten musste. Da Reita und ich älter sind, wurden wir 1 Jahr vor Gin eingeschult. Wir waren zusammen mit Aoi in der Klasse und freundeten uns schnell mit ihm an. Zu der Zeit trafen wir uns immer seltener mit Gin. Reita fand Mädchen plötzlich eklig und ärgerte Gin ständig. Ich war damals ein bisschen in sie verliebt, aber ich habe es nie jemandem erzählt. In der 8. Klasse kamen Kai und Uruha dazu. Sie sind damals von ihrer alten Schule geflogen, weil sie ihre „Kleinkriminelle-Phase“ hatten. Sie haben geklaut, geraucht und die Lehrer mit frechen Sprüchen in den Wahnsinn getrieben. Reita und ich konnten sie zuerst überhaupt nicht leiden, aber mit der Zeit ergab sich eine Hassfreundschaft. Schließlich stellten wir fest, dass Musik uns verbindet. Wir gründeten eine Band und wurden die besten Freunde. Jetzt ist alles anders. Wir gehen seit einem halben Jahr auf die selbe High-school, aber in verschiedene Klassen. Reita und ich gehen in die 1A und Aoi, Uruha und Kai in die 1B. Durch unsere Auftritte als Band sind wir die Stars der Schule. Reita und Gin sind ein Paar und ich kann mit Gin kein Wort mehr wechseln ohne, dass es Reita gleich mitbekommt. Er ist aufgedreht und nervig, aber das ist typisch für ihn. Aoi, der immer so etwas wie der große vernünftige Bruder für uns war, hat anscheinend eigene Probleme über die er aber nicht reden will. Uruha ist hochnäsiger als sonst und spielt nur mit den Gefühlen der Mädchen, die für ihn schwärmen. Kai ist zwar schüchtern, aber das finden die meisten Mädchen anscheinend süß. So wie es aussieht, habe nur ich Probleme eine feste Freundin zu finden. Nachdem mir mehrmals die Augen zufallen, mache ich das Licht aus und schlafe sofort ein. Am nächsten Morgen werde ich von meinem Bruder geweckt. „Guten Morgen, Ruki. Musst du heute nicht zur Schule?“, fragt er verwundert. Verschlafen schaue ich zum Wecker und stelle mit Entsetzen fest, dass in 5 Minuten die Schule anfängt. „WAS? Oh nein, ich habe gestern vergessen meinen Wecker zu stellen!“, sage ich laut und ziehe mich hektisch an. Akeno, der immer noch im Zimmer steht, grinst breit und meint: „Keiner Sorge, Brüderchen, ich fahr dich hin.“ In dem Moment bin ich so dankbar, dass ich ihn als Bruder habe. Früher habe ich mich oft aus Neid mit ihm gestritten, weil er immer alles besser konnte als ich. Mit der Zeit habe ich aber gemerkt, dass Akeno nicht mal halb so viel musikalischen Talent hat wie ich. Er ist eben besser im Sport. Kurze Zeit später sitze ich mit ihm im Auto und warte ungeduldig darauf, dass wir ankommen. Ich kann es mir nicht leisten in diesem Schuljahr noch einmal zu spät zu kommen. Der Rektor hat mir schon damit gedroht, dass meine Band nicht mehr im Musikraum proben darf und es keine Auftritte mehr an der Schule geben wird, wenn ich die Schule zu sehr vernachlässige. 3 Minuten nach Unterrichtsbeginn stürme ich ins Klassenzimmer. Außer Atem und Erleichtert darüber, dass der Lehrer noch nicht da ist, setze ich mich auf meinen Platz. „Hast du wieder verschlafen?“, höre ich Reita fragen. Ich drehe mich zu ihm um und sehe in sein grinsendes Gesicht. Ohne auf eine Antwort zu warten flüstert er: „Hast du ein Glück, dass du neben Yasu sitzen darfst.“ „Wer ist Yasu?“, frage ich verwundert. Mit dem Kopf nickt Reita nach links. Als ich mich umdrehe, sehe ein junges Mädchen mit heller Haut, schwarzen langen Haaren bis zur Hüfte, dunkelblauen Augen und vollen rosa Lippen neben mir sitzen. Ihr Blick ist auf ihren Zeichenblock gerichtet. Ihr puppenhaftes Gesicht lässt sie auf den ersten Blick süß und lieb aussehen. Beim genauen hinsehen bemerke ich ein Lippenpiercing in der Mitte ihrer Unterlippe. Für einen kurzen Moment sieht sie mir in die Augen und ich habe das Gefühl in den Tiefen der Meere zu versinken, dann wendet sie sich wieder ihrem Zeichenblock zu. Sie wirkt so geheimnisvoll und unnahbar. Warum habe ich plötzlich das Bedürfnis ein Lied nur über ihre Augen zu singen?

    Ich hoffe das euch meine Lovestory soweit gefällt. Falls ihr die ganze Geschichte von Ruki & Yasu lesen wollt, lasst es mich in einer Mail wissen, dann veröffentliche ich nach und nach auch die restlichen Kapitel.

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Ruki & Yasu (Vorschau: 1.Kapitel)
Ruki & Yasu (Vorschau: 1.Kapitel)
Ruki besucht die 1A der Todai-High-School in Tokyo. Er und seine besten Freunde bilden die VisualKei-Schulband „The GazettE“. Ruki ist nicht der beste Schüler, aber sehr beliebt bei Schülern und Lehrern für sein musikalisches Talent. Seine Fans li...
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2011-09-18
40A0
Liebesgeschichten

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