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Drachenseelen I - Kapitel 8

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1 Kapitel - 2.178 Wörter - Erstellt von: RaiRyu - Aktualisiert am: 2011-09-15 - Entwickelt am: - 1.558 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Woah Leute
da bin ich wieder xD

Es tut mir ja so so leid, dass ihr ewig auf diesen Teil warten musstet
Aber ihr kennt das ja, man hat dies zu tun, und das und blah .__.
Ich hoffe ich kann euch dafür mit diesem Kapitel entschädigen... denn...
UNSERE DRACHENMÄDCHEN (blah keine Ahnung xD) DAME hat nun endlich einen Namen bekommen

whuhuuuu *freu Jubel*
er ist zwar jetzt nicht so klasse, das es euch jetzt vom Hocker reist *schluchtz* aber ich find seine Bedeutung schön
sie heißt nämlich... (nein das müsst ihr nachlesen - wuhahaha:'D )
ich sag euch aber die Bedeutung: Wahrheit; Reinheit; Wirklichkeit; Echtheit; Tatsache (Jetzt bitte keine Proteste á la: Boah das passt doch gar nicht zu einer arroganten und zickigen *blah blah palaber* Drachin, die du uns hier vorgestellt hast... meine Antwort darauf: NA UND xD, ihr werden noch sehen, der Name wird passen *Zunge raussteck* ;D)

So genug mal davon, ihr wollt sicherlich lesen ;)

wie immer gilt:
Kritik, Lob uns sonstige Äußerungen an: Lia.Lithium@web.de

um alle Kapitel gut geordnet und übersichtlich zu lesen: http://bloodsoularts.wv.to

liebe Güße und Küsschen
RaiRyu

1
„Man… meine Füße tuen weh, ich hab Durst und ich bin müde.“ maulte ich. Wir waren schon die halbe Nacht durchgelaufen, immer wieder betrachtete ich mit neidischen Blicken die Menschen am Straßenrand, die dort ihre Lager aufgeschlagen hatten und seelenruhig am Feuer schliefen. Wie gerne würde ich an ihrer Stelle sein. Aber der junge Bursche schleppte mich immer weiter Richtung Stadt, unbarmherzig und dachte gar nicht daran mein Leiden zu lindern. Ich schnaufte beleidigt, nie hätte man mich als Drache einfach so ignorieren können, ich malmte aufgebracht mit meinen Zähnen aufeinander als Tirian als Antwort nur seufzte, aber sonst nicht reagierte. Gut – wenn er mich schon nicht beachtete könnte ich ja auch versuchen mich wieder dünne zu machen. Ich grinste leicht und achtete darauf meine Schritte bedachter zu setzen. Ich hob vorsichtig Mantel und Kleid an, sodass diese nicht auf den Boden schliffen und unnötige Geräusche machten. So schlich ich noch eine Weile hinter dem Jungen hinterher. Dieser neigte seinen Kopf leicht zu mir, um noch zu sehen ob ich da war. Ich hingegen blickte gelangweilt in die Luft… nur nicht auffallen… . Als sich Tirian wieder nach vorne wandte nutzte ich die Chance. Ich blieb einfach stehen und lies ihn weiterlaufen. >>Was für ne Leuchte<< stellte ich trocken fest und schlüpfte hinter einen der vielen Planwagen, die am Straßenrand standen. Dieser war, zu meinem Glück, mit allen möglichen gefüllt. Ich entdeckte ein paar Dolche und griff danach. Dann schlich ich mich weg, weg von der Straße, ab in die Wildnis. Triumphierend lächelte ich, so weit war ich bis jetzt noch nie bei meinen Fluchtversuchen gekommen – aber nun nur nicht nachlassen. Der Kerl war geschickt und nicht zu unterschätzen. So schlug ich mich weiter durch das hüfthohe Gebüsch und achtete darauf keine Spuren zu hinterlassen.

Es dämmerte bereits wieder und die ersten Lichtstrahlen tauchten den Bodennebel in einen unheimlichen Farbton. Es war still, als ob es kein einziges Lebewesen in dieser Gegend gab. Meine Schritte hatten sich in den letzten Stunden drastisch verlangsamt und nun kam ich nur noch schleichend vor ran. Ich war die ganze Nacht durchgelaufen ohne eine Pause, aus Angst, mein Verfolger würde mich erwischen. Natürlich hatte sich Tirian auf die Suche nach mir gemacht, das war mir klar, ich konnte regelrecht seine Anwesenheit spüren. Schon die ganze Nacht lang hatte ich das unangenehme Gefühl verfolgt zu werden. Ich fluchte innerlich, es erstaunte mich, dass er mir so schnell auf den Versen war, obwohl ich mich angestrengt hatte, meine Spuren zu verwischen.
Ein knacken Riss mich aus meinen Gedanken, wie angewurzelt blieb ich stehen und lauschte in das trübe Grau des Nebels. Leise verfluchte ich wieder, dass ich kein Drache mehr war. Normalerweise wäre ich jetzt einfach in den Himmel gestiegen und hätte meine Verfolger mit einer Feuerwalze plattgemacht. Bei diesem Gedanken zuckte ein Lächeln über meine Lippen und fuhr mit meiner Zunge begierig über meine Lippen – wie ich den Geschmack des Blutes vermisste. Ich zwang mich wieder in die Realität, ich war ein kleines Menschenmädchen, dass verfolgt wurde, ich konnte mir nicht leisten, mich so in Tagträumen zu verlieren. Ich schüttelte die Gedanken endgültig von mir ab und spitzte weiter die Ohren, während ich mit den Augen die Gegend absuchte. Nach einer Weile löste ich meine starre und schlich auf Zehenspitzen weiter… >>PLATSCH<< „Verfluchte Sch…“ ich schlug mir die Hände vor den Mund um weitere Laute zu unterbinden. Wütend sah ich hinab und erkannte, dass mein Fuß bis zum Knöchel im Schlamm steckte… Ich war blindlings in ein Moor gelaufen. >>War ja klar…das konnte ja mal wieder nur mir passieren, warum hab immer ich so ein Pech<< schimpfte ich gedanklich, während ich mit bitterer Miene meinen Fuß aus dem Moor befreite. Mit einem dumpfen >FLUMP< löste ich ihn wieder aus der glitschigen Umarmung des Schlamms und fischte mit gerümpfter Nase den Schuh aus dem Tümpel – es stank furchtbar. >>Na klasse…<< Angeekelt zog ich den nassen Schuh wieder an – besser als gar nichts. Dann schlich ich von einer mit Pflanzen bewucherten Insel zur anderen und achtete penibel darauf, nicht wieder im Moor Tümpel zu landen. Schon eine Weile irrte ich umher, die Sonne stand schon hoch am Himmel, doch durch die dicken Nebelschwaden in diesem Moor drangen die Strahlen kaum bis zu mir. Ich blieb kurz stehen und blickte auf, ein seufzen entrann meiner trockenen Kehle. Ich war mir nicht sicher, ob ich noch verfolgt wurde, dieses Moor glich einem Labyrinth, wenn mein Verfolger, also Tirian, auch nur an einer Insel falsch abgebogen wäre, würde er sich jetzt schon ganz wo anders aufhalten. Dieser Gedanke beruhigte mich allgemein und ich setzte mich langsam wieder in Bewegung, nun war ich ruhiger und entspannter.
>>PLATSCH<< ich zuckte erschrocken zusammen und machte ich reflexartig ganz klein. Zögernd ob ich den Kopf und schaute mich beunruhigt um. Ich erkannte eine dunkle Gestalt, die sich gerade abmühte, sein Bein aus dem Schlamm zu befreien.

Aus Tirians Sicht:

Er fluchte vor sich hin… sie hatte schon wieder einen Fluchtversuch gestartet. Am Anfang hatte er sich zwar gewundert, warum sie auf einmal so still war, hatte sich aber nichts weiter gedacht. Und nun war sie einfach weg. Nach einigen Ansätzen konnte er auch eine Spur entdecken, sie versuchte zwar, keine großen Spuren zu hinterlassen und vermied es direkt durch Sträucher zu rennen, aber ihre Schritte im Schlamm waren trotzdem nicht zu übersehen. Sie war flink, das musste man der Kleinen lassen, und ganzschön gewitzt. Gegen Morgengrauen konnte Tirian ihre gebückte Silhouette zwischen dem Gebüsch entlanghuschen sehen, doch dann stieg der morgendliche Nebel auf und versperrte ihm weitere Sicht auf sie. Verärgert widmete sich der Junge wieder ihren Spuren. So ging das noch eine Weile weiter bis er ein lautes Platschen, gefolgt von Flüchen vernahm. Tirian grinste breit, es war ihre Stimme, kein Zweifel. Sie hatte die Beiden in Mitten einen Sumpf geführt. Auf leisen Sohlen folgte er ihrer Spur weiter. Ihr Missgeschick hatte ihm erlaubt, näher an sie ran zu kommen. Tirian entdeckte sogar eine kleine Abkürzung, so könnte er sie abfangen. Gesagt getan, er bog auf eine andere kleine Insel ab und schlich sich von der Seite an sie ran… nur noch ein kleines Stückchen >>PLATSCH<< sein Fuß landete im Tümpel und er stöhnte auf, der Überraschungsmoment war wohl dahin. Schnell blickte er sich um und sah, wie sie sich hingehockt hatte, in der Hoffnung, dass er sie nicht sah. Schnaufend begann er an meinem Bein zu zerren, um es wieder aus dem Moor zu befreien. Doch es kam, wie es kommen musste – er verlor den Halt und rutschte mit einem weiteren Platscher noch tiefer in den Sumpf, nun Steckte Tirian bis zur Hüfte in dem stinkenden Gewässer. Er krallte sich an der Böschung fest und versuchtem ich wieder heraus zu ziehen, doch es gelang ihm nicht. Je mehr er zog und strampelte, desto mehr versank er. Sollte er so enden? Allein in einem Sumpf? Tirian versuchte die Panik, die in ihm aufstieg, runter zu schlucken und schaute an die Stelle, wo das Drachenmädchen sich noch gerade aufgehalten hatte – sie war weg. Was hatte er auch erwartet, immerhin hielt er sie ja gefangen, naja so mehr oder weniger. Stöhnend schaute er sich wieder um, um etwas zu finden, an dem er sich herausziehen konnte. Sein Blick blieb an einem Samtschwarzen Kleidersaum hängen. Seine Augen wanderten an der zierlichen Figur hinauf du blieben an ihren roten Augen hängen „Du!“ Seine Stimme klang ungläubig. Das Mädchen schaute ihn kalt an „Ich hab auch einen Namen“ zischte sie, bückte sich jedoch zu ihm hinab und ergriff seine Arme. Mit Mühe zog sie und stemmte ihre Beine gegen den Boden, bis der Schlamm, der den Jungen festhielt, ihn endlich wieder freigab. Das Mädchen riss es nach hinten und sie ließ einen erschreckten Schrei los, als sie nach hinten fiel. Tirian lag keuchend am Ufer, als er seine Stimme wieder gefunden hatte schaute er das Mädchen an, welches auch langsam wieder zu Atem kam „Danke“ nuschelte er und wandte schnell wieder das Gesicht von ihr ab. Die Kleine hob eine Augenbraue an „Danke und was noch?“ stachelte sie ihn an. Sein Blick verfinsterte sich „Nichts weiter“ Das Drachenmädchen sprang auf und begann zu schimpfen „Hey man, ich hab dir gerade das Leben gerettet und was machst du? Hältst es nicht einmal für nötig dich richtig bei mir zu bedanken. Ich hätte dich auch sterben lassen können!“ Wütend drehte sie Tirian den Rücken zu. Dieser richtete sich benommen auf und massierte sich die Schläfen seine Stimme war nun wieder ruhig und gefasst „Und warum hast du mich nicht zurückgelassen, mh?“ Bei diesen Worten zuckte ihr Kopf nach oben, sie drehte sich auf dem Absatz rum, sie war noch immer aufgebracht und schrie „Na weil…weil“ „Weil?“ Tirian schaute sie interessiert an, warum hatte sie ich ein gerettet, immerhin stand er doch ihrer Freiheit im Wege. „Ach was weiß ich“ fauchte sie beleidigt und drehte wieder ihren Rücken zu ihm. Tirian grinste und stand langsam auf „Weißt du was?“ keine Reaktion ihrerseits… er wusste es auch nicht, aber er hatte das verlangen sie jetzt noch ein wenig damit aufzuziehen, er beugte dich näher zu ihr heran und hauchte ihr ins Ohr „Ich glaube du magst mich- darum hast du mich geret-“ >>KLATSCH<< weiter kam er nicht, denn eine heftige Ohrfeige unterbrach ihn. Mit finsterer Miene rieb er sich seine gerötete Wange „Wie kannst du es wagen“ Die Stimme des Mädchens zitterte vor Wut „Wie kannst du nur auf die absurde Idee kommen, dass ich einen so abscheulichen Menschen wie dich mögen könnte“ ihre Stimme wurde von Wort zu Wort fester und am Ende war es nur noch ein Zischen. Tirian grinste wieder breit „Und warum hast du mich dann gerettet?“ Doch eine Antwort blieb aus, da das Mädchen wieder auf dem Absatz kehrt gemacht hatte und losgelaufen war. Man konnte wieder ein Platschen gefolgt von einigen Flüchen hören, sie war wieder in einen Tümpel gelaufen „Ey Drache, hier geht es aus dem Sumpf“ meinte Tirian gelassen und schliff sie genau in die andere Richtung „Hör auf mich Drache zu nennen, ich hab auch einen Namen du Vollpfosten“ Oh sie war wirklich wütend, so hatte er sie ja noch nie erlebt „Na du hast ihn mir aber vorenthalten, ich hab keine Ahnung wie du heißt“ schloss er gelassen, sie noch immer mit sich ziehend. Er konnte hören, wie sie wütend mit den Zähnen malmte und mich mit finsteren Blicken ansah: „Shin“. Tirian hob eine Augenbraue an „Aha, naja noch einmal danke für meine Rettung Shin“ Das Mädchen schaute wieder stur geradeaus und sagte keinen Muchs.

Kommentare (2)

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Snowballcooky (29224)
vor 840 Tagen
Die Geschichte ist Klasse! Schreib bitte weiter.
Lolita (85634)
vor 874 Tagen
WOW das is echt der absolute Hammer!