One Piece Adventure

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1 Kapitel - 1.756 Wörter - Erstellt von: Lisa1988 - Aktualisiert am: 2011-09-01 - Entwickelt am: - 7.198 mal aufgerufen - User-Bewertung: 4.14 von 5.0 - 7 Stimmen- Die Geschichte ist fertiggestellt

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Lebwohl Mutter

Es war eine sehr stürmische Nacht, in der es pausenlos blitzte und donnerte. der Regen prasselte unaufhörlich auf das Schiffsdeck nieder, die Meter hohen Wellen ließen das ganze Schiff heftig schwanken, weshalb die ganze Crew ordentlich durchgeschüttelt wurde und schon mindestens einer über Bord gegangen war. Erschwert wurde das Ganze noch dazu, dass es wegen der Sturmwolken stockfinster war, da weder Sterne noch Mond zusehen waren und es somit zur reinsten Blindfahrt wurde. Das Piratenschiff was unter der Flagge von Lilian auch genannt Totenkopf Lili segelte, kam geradewegs von der gefürchteten Grandline und war endlich im Eastblue angekommen, wo es auf direktem Kurs auf Loguetown zur Marinebasis zusteuerte.
>>Hey, hat jemand Lilia gesehen? Sie soll zu ihrer Mum kommen, hat der Doc gesagt.<< Hörte man die Stimme des Vize Kapitäns Blaine gegen den Sturm und das Gewitter anschreien. Die Navigatorin der Mannschaft, die zusammen mit dem Steuermann zwanghaft versuchte das Schiff auf Kurs zu halten schrie zurück,
>>Sie ist bestimmt in Ihrem Zimmer und versteckt sich unter ihrer Decke, wie sie es immer bei Gewitter tut, aber was ist denn eigentlich los geht es dem Kapitän schlechter?<<
>>Leider ja, der Doc meinte er kann nichts mehr für Sie tun. Lilian wird wahrscheinlich schon in den nächsten Stunden sterben, deshalb gehe ich besser schnell mal wieder unter Deck und bringe ihre Tochter zu Ihr.<< Damit drehte sich der Vize um und ging im Laufschritt Richtung Tür zum Unterdeck.
Dabei hörte er gerade noch den Steuermann Rufen, >>verflucht sei Corvus der elendige Verräter, für das was er unserer Lilian angetan hat.<< Blaine konnte ihm da nur grimmig zustimmen, schloß anschließend schnell die Tür hinter sich, um den Sturm auszusperren und ging dann schnellen Schritts die Treppe hinunter auf Lilias Zimmer zu. Dort angekommen klopfte er kurz an, öffnete die Tür und trat schließlich ein. >>Hey, Li..., hä wo bist du denn kleines?<< Fragte Blaine Stirnrunzelnd, als er das leere Bett sah. Plötzlich hörte er beim nächsten Donner einen leisen Schrei, drehte sich deshalb nach rechts zum Schrank um und sah das dieser einen Spalt offen stand.
Also ging der Vize herüber, zog die Tür ein wenig mehr auf und fand dort im inneren Lilia auf dem Boden sitzend.
Sie hatte die Beine angewinkelt an den Körper gezogen, sich in ihrer Decke eingewickelt, ihren weißen Teddy im Arm, die Hände fest auf die Ohren gepresst und zuckte zusammen sobald es donnerte. Da das Kind die Augen geschlossen hielt, hatte es den Mann noch nicht bemerkt, so hockte er sich vor sie hin und nahm sanft die Hände von ihren Ohren.
Nun schaute Lilia erschrocken zum Vize auf, beruhigte sich aber schnell wieder als sie ihn erkannte. >>Ha... Hallo Blaine, was ist los, ist was mit Mum?<< Fragte sie beunruhigt. >>Ja, es geht ihr schlechter, sie stirbt wahrscheinlich noch heute Nacht.<< Sagte Blaine mit ruhiger Stimme zu dem Mädchen und strich ihr leicht über die Wange. Er konnte bei seinen Worten Angst und Verzweiflung in den rauchgrauen Augen des Kindes aufsteigen sehen. >>Deshalb wollte ich dich auch holen und zu deiner Mum bringen.
Also, sollen wir jetzt gehen?<< Worauf der Vize seine Arme ausstreckte, um Lilia aufzufangen, die im nächsten Moment wie immer in seine Arme sprang. Ihre Arme schlang sie um seinen Hals und ihre Beine um seine Hüfte. Als Blaine sicher war, dass das Mädchen richtig auf seiner linken Hüfte saß, legte er seinen linken Arm um ihre Mitte um Lilia fest zu halten. Erst jetzt stand er auf, um zur Kabine des Kapitäns zu gehen.
Die Kabinentür des Kapitäns, war nur angelehnt, als der Vize mit dem Kind auf dem Arm eintrat, zog sie aber nun hinter sich zu. Neben dem Bett saß Kira die Schiffsärztin der Mannschaft und las der im Sterben liegenden Lilian aus ihrem Lieblingsbuch vor. Blaine lies das Mädchen jetzt herunter, die darauf schnell an das Bett ihrer Mutter eilte. Lilian hatte die Augen geschlossen, ihre Atmung ging schwach und war sehr flach, auf ihrer Haut hatte sich wegen der Schmerzen und des Fiebers ein leichter Schweißfilm gebildet.
>>Mum?<< Fragte Lilia zögerlich mit angst erfüllter Stimme. Beim Klang der Stimme ihres Kindes öffneten sich flatternd die Augen des Kapitäns und sie schenkte dem Kind ein schwaches lächeln, das einzige wozu sie gerade noch imstande war.
>>Hey, Süße! Alles gut bei dir?<< Fragte ihre Mutter mit schwacher Stimme. Lilia nickte zaghaft und musste krampfhaft schluchzen um nicht in Tränen auszubrechen.
>>Kira sagt du stirbst heute Nacht noch, Mum, aber das stimmt doch nicht oder? Du... du würdest mich doch nicht alleine lassen? Nicht wahr. Du hast es versprochen.<< Wollte das Kind wissen, das die Tränen nun nicht weiter zurück halten konnte und deshalb ihre Wangen hinunter liefen.
>>weißt du Liebes, nicht immer kann man seine Versprechen halten und nichts fällt mir schwerer als dich hier zurück zu lassen, aber Kira hat Recht, die Verletzung die mir Corvus zugefügt hat ist zu schwerwiegend, so das ich wirklich heute sterben werde.<< Antwortete Lilian traurig und strich ihrer Tochter über die Wange.
Als der Kapitän jetzt sah, wie das Kind noch mehr weinte, brach es ihr fast das Herz und sie sagte: >>Weine nicht um mich, auch wenn ich dich verlassen muss mein Kind, denn auch wenn du mich nicht sehen kannst und denkst du seist allein, werde ich trotzdem immer bei dir sein und über dich Wachen. Deshalb vergieße keine Tränen für mich, denn sonst macht es mich ebenfalls traurig.<<
>>Ja, ok Mutter, versprach das Mädchen und wischte sich eilig über die Augen.<< >>Hey, du wirst doch wohl nicht auch noch anfangen zu heulen, Blaine?<< Fragte Lilian skeptisch, da der Vize heftig am Blinzeln war.
>>Ich... heulen wegen dir, ganz bestimmt nicht. Das hättest du wohl nur liebend gerne.<< Antwortete Blaine grinsend.
>>Gut, gut, denn auch bei dir oder allen anderen wäre ich sehr traurig darüber und ich hätte mir sonst noch einen anderen Nachfolger suchen müssen.<<
>>Nein, das musst du wirklich nicht. Ich werde dir alle Ehre machen und wir werden nicht eher ruhen bis Corvus dafür geblutet hat, was er dir angetan hat.<< Antwortete Blaine feierlich. >>Genau! Er wird bluten und büßen. Das schwören und geloben wir hier an deinem Sterbebett.<< Mischte sich jetzt auch Kira zum ersten Mal ein.
Darüber musste Lilian lächeln und wahr sehr stolz eine so loyale und treue Crew zu haben. Doch entfuhr ihr ein tiefer, schwerer Seufzer, als ihr Blick an dem Bild, das auf ihrem Nachttisch stand hängen blieb.
Lilia folgte dem Blick und erkannte das Bild sofort, denn dort waren ihre Mutter und ein Mann abgebildet, die sich liebevoll umarmten und pures Glück ausstrahlten. Von dem Mann auf dem Bild wusste sie nur das er Smoker hieß, ihr Vater war, sie seine rauchgrauen Augen geerbt hatte und nun zu ihm gebracht wurde damit er sich um sie kümmerte, da es auf dem Piratenschiff bald zu gefährlich werden würde.
>>Alles Ok?<< >>Ja, alles in Ordnung. Ich musste nur gerade an deinen Vater denken und wie sehr ich mir wünschte ihn noch einmal vor meinem Tod gesehen zu haben, auch wenn es nur gewesen wäre um mich zu entschuldigen und um Verzeihung zu bitten. Wie glücklich wir damals waren und wie verletzt und wütend er war als ich ihn verließ.<< Murmelte der Kapitän Gedanken verloren.
Doch plötzlich kam sie wieder zu sich und schaute Blaine und Kira an. >>Ihr werdet doch dafür sorgen das Lilia sicher nach Loguetown kommt, zu ihrem Vater, nicht wahr? Nehmt am besten den Brief mit der in der obersten Schublade liegt dieser wird ihm alles erklären und passt auch gut auf euch auf, wenn ihr in der Stadt seid, ja?<<
>>Ja, wir machen alles so wie du es wolltest und gewährleisten die Sicherheit deiner Tochter.<< Antwortete Blaine. >>Und wir geben auch selbstverständlich auf uns acht.<< Fügte Kira hinzu.
>>Das ist gut, wirklich... guuuuuuuuuut.<< Kam es mit immer leiserer Stimme von Lilian, bis schließlich der letzte Atemzug über ihre Lippen kam, die Hand an der Wange ihrer Tochter herab fiel und ihre Augen jeglichen Glanz und Ausdruck verloren.
Genau in diesem Moment flaute der Sturm ab das Gewitter verzog sich und selbst die Wolken lösten sich auf, so dass es eine klare Sternen Nacht wurde.
Jeder an Deck wusste nun genau, das jetzt in diesem Augenblick ihr geliebter Kapitän von ihnen gegangen war.
Die Gesichter der drei unter Deck verbliebenen waren von Kummer und Trauer gezeichnet, doch keiner vergaß eine Träne, so wie es Lilian gewollt hatte. Der Vize schloss dem Kapitän die Augen und zog anschließend das Kind in seine Arme, um ihr Halt zu geben und gleichzeitig, weil auch er halt brauchte. Kira saß nur stumm daneben und verschränkte eine Hand mit Blaines um auch Trost zu bekommen und zu geben.
Von außen konnten sie hören wie die Zwillinge Mika und Mina ein Klagelied anstimmten, in das bald alle anderen auch Blaine, Kira und Lilia als sie nach oben kamen mit einfielen.

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