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Misunderstood - A wrong decission

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1 Kapitel - 2.145 Wörter - Erstellt von: Kusari-de - Aktualisiert am: 2011-08-15 - Entwickelt am: - 2.824 mal aufgerufen - User-Bewertung: 3.88 von 5.0 - 8 Stimmen- Die Geschichte ist fertiggestellt

Die junge Konoichi aus Konoha wird von ihrer Familie vernachlässigt und trifft eine folgenschwere Entscheidung. ... Ein OS um mal zu zeigen, dass die Organisation Akatsuki aus Schwerverbrechern und Mördern der Rang-Stufe- S besteht. ~~~Sad End + Death~~~ ~~~ABGESCHLOSSEN~~~

1

(Eine falsche Entscheidung)


Leise wiegen sich die Blätter mit dem Wind, hin und wieder hüpft kleines Getier durch den Wald und weit entfernt hört man ein Klingen. Ein Geräusch, das keineswegs von einem Tier stammt, das man aber dennoch in letzter Zeit öfter in der Gegend vernimmt.
Das Klingen wird immer lauter und es sind schon leise Schritte auf dem kahlen Waldboden zu vernehmen. Zwei Personen gehen stillschweigend den Weg entlang. Das musikalische Geräusch stammt von kleinen Glocken, die mit einigen kurzen Streifen an den Strohhüten der beiden befestigt sind. Gefürchtet wie eh und je sind die Personen, die diese Robe tragen und überall bekannt. Kämpfe mit ihnen werden vermieden, um des eigenen Lebens willen.
Das Gesicht der beiden Shinobi ist nicht zu erkennen, zum einen wird es von dem Strohhut und zum anderen von dem hohen Kragen des Mantels verdeckt. Dieser ist schwarz mit einem roten Wolkenmuster. Der eine der beiden wirkt eher monströs und buckelig, zudem scheint er sehr klein zu sein. Sein Partner dagegen geht aufrecht und man kann blondes langes Haar erkennen. Ohne großes Aufsehen zu erregen, gehen die beiden weiter ihres Weges und sehen sich ab und an suchend um.

Zur selben Zeit in Konoha …
Eine junge Konoichi von 17 Jahren kommt gerade aus dem Hokage-Gebäude macht sich seufzend auf in Richtung ihres Hauses. Sie wohnt noch bei ihren Eltern, doch stolz darauf ist sie nicht. Sie versteht sich nicht sonderlich gut mit ihnen, auch ihren Cousin Shikamaru meidet sie. Er ist ihr zu intelligent und zu gelangweilt.
Nachdenklich stapft sie durch die Straßen Konohas und streicht sich dabei eine ihrer schulterlangen, blauen Haarsträhnen hinter ihr Ohr. Sie hat einen Pony, der schräg bis kurz über ihr linkes Auge fällt, sodass ihre rostbraunen Iriden nicht verdeckt werden.
Die Blauhaarige nimmt etwas aus ihrer Tasche, ein kleiner Gegenstand der sich als Taschenmesser herausstellt. Immer wieder dreht sie es in ihren Fingern und denkt über ihre Familie nach. <<Die können mich doch sowieso nicht leiden. Mein Vater weil ich blaue Haare habe, aber weder er noch meine Mutter haben diese Haarfarbe! Meine Mutter, weil ich nicht so schlau und so toll bin wie mein Cousin, sondern ihrer Meinung nach zu blöd für alles. Meine Schwester, weil ich nichts anständiges mache wie sie zum Beispiel. Sie ist Krankenschwester im Hospital. Tja und mein lieber Cousin … der traut mir nicht, warum auch immer. Keine Ahnung was in ihm vorgeht, aber ich will es auch gar nicht wissen. Mit seinem IQ von was weiß ich wie viel, wird er schon Recht haben. …>>
Gerade kommt sie an der Haustür an, steht auch schon eine wütend schnaubende Mutter vor ihr. „Kora, wo warst du? Wir haben alle auf dich gewartet! Hier wartet auch noch Arbeit auf dich, glaub nicht, dass du dich davor drücken kannst. … Komm rein oder willst du draußen Wurzeln schlagen, die Arbeit macht sich nicht von allein!“ Kora sieht ihre Mutter an und meint nur genervt. „Entschuldige, dass ich so eben bei Tsunade-sama war und Bericht erstattet habe. Ich bin ja nur eine Jonin, da kann ich so was natürlich nicht machen!“ In Bruchteilen einer Sekunde hat die Frau ihrer Tochter eine Ohrfeige verpasst, die gesessen hat. Kora’s Kopf schnellt zur Seite, doch sie verzieht keine Miene. Zu oft hat sie dieses Spektakel schon mitgemacht. Sie war halt nicht so toll wie andere in ihrer Familie, und laut ihren Eltern nun mal das schwächste Glied des Naara-Clans.
Die Blauhaarige läuft tonlos in ihr Zimmer, die Tür fliegt dabei dermaßen ins Schloss, dass man annehmen könnte, dass die Tür aus ihren Angeln fliegt. Koras Zimmer ist dementsprechend kahl eingerichtet, nur das nötigste. Ein normales, braunes Bett, ein kleiner Schrank für ihre Kleidung und die Ausrüstung, dazu noch ein Nachttisch und ein kleiner, roter Teppich. Seufzend lässt sich die 17-jährige auf ihr Bett fallen, und wieder betrachtet sie ihr kleines Taschenmesser. Sie hat es damals auf einem kleinen Waldweg gefunden. Gerade als sie kurz zur Tür rausgeht um ihrer Arbeit nachzugehen, hört sie ein Gespräch mit. „Akatsuki ist aufgetaucht, ich muss mit dem Team morgen früh raus …!“ – „Alles klar, aber pass ja auf dich auf. Du bist schließlich der Sohn meines Bruders.“
Genervt stöhnt Kora auf. <<Was macht Shikamaru hier? … Ist der nur hergekommen um zu berichten, dass er morgen früh mit seinem Team auf Mission geht? … Aber Moment mal, ist Akatsuki nicht die Gruppe, die aus S-Rang-Nuke-Nin besteht? Die sollen sehr stark sein! …>> Da kommt ihr ein Geistesblitz, eine Lösung für ihr Problem. Leise schleicht sie sich zurück in ihr Zimmer, ohne auch nur einen Gedanken daran zu verschwenden die ihr aufgetragene Arbeit zu erledigen. Dort angekommen macht sie sich fertig und legt sich ins Bett.
Gegen 1.00 Uhr nachts wird Kora wach, müde reibt sie sich die Augen und macht sich auf in Richtung Badezimmer. Dabei ist so leise, dass ihre Eltern sie nicht mal hören. Eine halbe Stunde später steht sie erneut in ihrem Zimmer und packt diverse Gegenstände in ihre Tasche.
Kunai, Shuriken, Drahtseil und noch einige andere Waffen landen in besagtem Stück, dann packt sie noch schnell etwas essen hinzu. Schnell wirft sich Kora die Tasche um und nimmt ihre letzte übrig gebliebene Waffe, ihr Katana.
Mit festen Schritten macht sie sich auf, durch das Haus, am ersten Zimmer macht sie Halt. Ihre linke Hand ruht an dem Griff des Katana, die andere drückt vorsichtig die Türklinke hinunter. Ruhig betritt sie das Zimmer und zieht ihre Waffe aus der Scheide. <<Wie damals … Das Werk eines Meisters wird fortgesetzt!>> Alles ist ruhig, selbst ihr Atem ist nicht zu hören und so nähert sie sich dem Bett, in dem ihre zwei ersten Opfer noch seelenruhig schlafen.
Langsam hebt Kora das Katana, als sie neben dem großen Doppelbett steht und blickt mit einem Grinsen im Gesicht zu den beiden Unwissenden. Blitzschnell rast die Klinge hinunter und lässt die 17-jährige zufrieden wirken. Sie betrachtet sich ihre Tat und sie das mit Blut befleckte Bett, ebenso wie das Schwert und ihre Hände, die auch von dem Blut abbekommen haben.
Schlaff liegen die beiden Körper im Bett, regungslos nicht wie zuvor, als man noch ein atmen vernehmen konnte. Schnellen Schrittes bewegt sich Kora auf die Zimmertür zu und geht zum nächsten Raum, dem Zimmer ihrer Schwester.

[style type="italic"]Girl,
you lived your life like a sleepin’ swan
Your time has come to go deeper
Girl,
your final journey has just begun
Your destiny chose the reaper
(No Fear – The Rasmus)[/style]

Auch bei ihrer Schwester genießt Kora ihr Handeln. Wenige Minuten später verlässt sie das Haus und atmet tief durch. <<So, dann nehm ich mein Schicksal selbst in die Hand! … Hmm, es erinnert mich doch ein wenig an das Uchiha-Massaker …! … Mal sehen, ob ich Akatsuki finden kann und ob ich sie mich aufnehmen. Sie müssen einfach, sonst wäre das hier vollkommen umsonst gewesen.>>
Und so macht sich Kora auf zu den Toren von Konoha. Nachdem sie diese passiert hat dreht sie sich noch ein mal zu ihrer Heimat um. Kurz bevor Kora dann wirklich dem Dorf den Rücken kehrt verpasst sie ihrem Stirnschutz einen tiefen Kratzer durch das Konoha-Symbol. Dann macht sie sich auf, zu dem Ort, von dem sie gehört hat, dass dort kürzlich Akatsuki-Mitglieder gesichtet wurden.

Drei Tage später …
Kora ist noch immer gut bei Kräften und hat ihr Ziel nicht aus den Augen verloren, seit zwei Tagen sucht sie nun schon diesen Ort ab und endlich scheint das Glück auf ihrer Seite zu sein. Gerade als sie es sich auf einem Ast gemütlich gemacht hat, spazieren unter ihr zwei der berüchtigten Organisation. Einen Augenaufschlag später fliegt ein Kunai nur ganz knapp an ihrem Gesicht vorbei und bleibt im Baum stecken.
„Wer bist du?“, fragt die größere Gestalt der beiden und sieht zu Kora empor. Nach kurzem Zögern springt die Angesprochene auf den Waldweg, genau vor die beiden Abtrünnigen.
„Ich wiederhole mich nur ungern, un!“ Kurz mustert Kora die beiden, dann antwortet sie. „Mein Name ist Kora Naara, ich bin eine Abtrünnige aus Konoha.“ Abschätzend blicken die beiden zu Kora rüber. „Und was willst du?“, fragt nun der andere. „Ich möchte mich euch anschließen!“, antwortet sie ihm nur knapp und sieht ihn direkt an. Doch dieser stößt nur einen verächtlichen Laut heraus. „Glaubst du, dass wir jeden Abtrünnigen aufnehmen, der uns über den Weg läuft?“ Kora antwortet darauf nicht und der Kleinere fährt fort. „… Nun denn, ein Kampf! Gewinnst du, kannst du beitreten, verlierst du …“, er lässt das Ende offen und sein Partner hat ein breites Grinsen aufgelegt. „Ich überlass das dann mal dir Sasori no danna! Ich geh schon mal vor!“ Kurz darauf erscheint einer großer, weißer Tonvogel und schon springt der Blonde auf diesen und fliegt davon, der Andere steht weiterhin an seinem Platz und rührt sich keinen Zentimeter.
„Fang an!“, sind die Worte, die Kora vernimmt als sie mit rasender Geschwindigkeit auf ihn zurast. Gerade noch rechtzeitig kann sie einem plötzlich auftauchenden Metallschwanz, der große Ähnlichkeit mit dem eines Skorpions hat, ausweichen. <<OK, jetzt kann’s losgehen, ich muss gewinnen!>>
Immer wieder versucht es die Konoichi mit Tai-Jutsu und Waffen, doch erfolglos. „Dann bin ich wohl am Zug …“, meint er nachdem er sieht, wie Kora vor Erschöpfung tief durchatmet.
Wieder schnellt der Metallschwanz auf sie zu und sie kann gerade noch so ausweichen, doch genau das war der Plan des Mantelträgers. Kora ist genau in die Schussbahn seiner Giftnadeln, die er aus dem Mund abschießt, geraten und wird dabei sehr oft getroffen. Schmerzerfüllt schreit die Blauhaarige auf, dabei merkt sie wie sich das Gift langsam in ihrem Körper verteilt. <<Nein!>>
„Ich habe dir gesagt, wir nehmen nicht jeden auf, und schon gar nicht solch schwache wie dich. Das Gift wird bald seine komplette Wirkung freisetzen, du hast sowieso nicht mehr lange zu leben! … Mein Partner wartet sicher schon und ich hasse es Leute warten zu lassen!“ Mit diesen Worten dreht sich der Maskierte um und verschwindet über den Waldweg, langsam aus Kora’s Sicht.
Ihr Körper krampft sich immer wieder zusammen und das Atmen fällt ihr schwer, ihre Sicht verschwimmt langsam. Sie ist nicht mehr Herr ihres Körpers und gibt sich ihrem Schicksal hin, einzelne Tränen rinnen stumm über ihre Wangen. Ein unbändiger Schmerz macht sich in ihr breit. <<War das mein Traum? Aber es sollte doch alles anders laufen!>>

[style type="italic"]Girl,
rain falls down from the northern skies
Like poisoned knives with no mercy
Girl,
close your eyes for the one last time
Sleepless nights from here to eternity
(No Fear – The Rasmus)[/style]

Ein Taubheitsgefühl erfüllt ihren Körper und immer weiter zuckt sie stark zusammen. Das Gift frisst sich langsam aber sich durch ihre Muskeln, ihr Fleisch, ihre Adern, ihre Nerven. Ihre Sicht ist mittlerweile komplett verschwunden.
Sie will schreien, aber sie kann es nicht. Sie will aufstehen, aber sie kann es nicht. Sie will etwas erkennen, aber sie kann es nicht. Sie möchte sagen, es tut mir Leid, aber sie kann es nicht. Und so schließt sie für immer ihre Augen, mit Tränen verschmiert und ohne jemals in ihrem Leben etwas erreicht zu haben. Zu spät um zu sagen "Es tut mir Leid, Mutter!’ es ist zu spät.



~~~The End~~~

Kommentare (1)

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Yoko (90359)
vor 750 Tagen
O.O Okaaayyy... Das war... etwas anders.