Eine One Piece Fanfiktion

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4 Kapitel - 7.190 Wörter - Erstellt von: Lissie - Aktualisiert am: 2011-08-15 - Entwickelt am: - 11.679 mal aufgerufen - User-Bewertung: 3.4 von 5.0 - 5 Stimmen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Hier geht es um die Schwester von .... ach das lest ihr ja jetzt!
Eine Fortsetzung kommt auch noch!

    1
    Prolog


    „Ich muss sie endlich wiedersehen ... Ich will nicht mehr in diesem Keller eingesperrt sein und Ketten bauen, Fackeln anzünden, Seen füllen und Stürme machen müssen. Ich hab nur zwei Wünsche: Ich will meine Brüder wiedersehen und ICH WILL FREI SEIN!“



    1. Kapitel


    Es ist ein herrlich sonniger Tag auf der Thousand Sunny. Nami lag in einem Liegestuhl an Deck und beobachtete das Meer und den Himmel, Zorro pennte auf der Wiese, Robin und Chpper lasen, Lysop bastelte wieder herum, Sanji versorgte seine beiden Mädels mit Gebäck und Getränken und kam aus dem Süßholzraspeln gar nicht mehr raus. Brook trank ein Tässchen Tee und Franky leistete ihm Gesellschaft. Bloß Ruffy saß auf der Galionsfigur und tat nichts. Plötzlich regte er sich. „Sag mal Nami, was ist das für ein großer dunkler Fleck am Horizont?“, fragte der Captain die Navigatorin. „Keine Ahnung, Ruffy.“, antwortete diese. Sie schaute durch ein Fernglas und erschrak. „Das sind tausende von Marineschiffen! Oh....“, bemerkte sie plötzlich. Fragend schauten die anderen Crewmitglieder sie an. „Was hast du, Nami?“ fragte Lysop. „Da ist noch ein kleines Boot, hinter der Marine-Flotte!“ Ruffy nahm Nami das Fernglas aus der Hand. „Du hast Recht! Das verschwindet grad hinter der Marine!“ Nami fragte den Captain: „Was machen wir denn jetzt?“ „Wir werden die schon irgendwie austricksen!“ Diese Antwort überraschte Nami etwas. Anscheinend hatte Ruffy etwas entdeckt, denn er hatte einen seltsamen Gesichtsausdruck. „Alle auf ihre Posten! Wir werden von der Marine angegriffen! Wir werden eine Lücke suchen und verschwinden!“, rief Nami und weckte damit auch Zorro. Als die Piraten durch die gefundene Lücke fuhren, sahen sie wieder das Boot. Darin lag eine Person, die wohl schlief. Chopper guckte zu ihr rüber und rief gleich entsetzt: „Sie ist ohnmächtig! Sie braucht dringend einen Arzt! Wo finden wir jetzt bloß einen Arzt?“ „CHOPPER! DU bist Arzt!“ Alle verdrehten die Augen. Bis auf Ruffy, der plötzlich die Person erkannte. Er streckte seinen Arm lang und holte sie an Bord. Jetzt sah man sie erst richtig. Sie hatte lange, schwarze Haare und trug eine kurze, schwarze Hose sowie ein schwarzes Top. Ruffy starrte sie entsetzt an und rief: „ Linya! Wo kommst du denn her?“


    Kapitel 2.

    Jeder hielt in seiner Bewegung inne. Hatte Ruffy grad echt den Namen des Mädchens genannt? Woher kannte er sie? „Chopper! Beeil dich!“, rief Ruffy den kleinen Arzt zu sich. Diese ungewohnte Hektik, und dann auch noch von Ruffy... Alle wundern sich, aber sie wundern sich auch über das Mädchen. Warum war sie so dunkel angezogen? Machte sie das immer oder nur zu einem bestimmten Zweck?
    Dann kamen sie wieder zu sich, denn plötzlich fing die Marine an, zu schießen. Schnell fanden sie eine Lücke flohen. Dabei konnte man Ruffys Gemurmel ganz gut verstehen: „Was macht sie bloß hier? Wo kommt sie her? Ich dachte sie ist im Windmühlendorf... Als ich da wegging, sagte sie, dass sie in einem Jahr nachkommen würde... so schnell schon? Ein Jahr ist noch lange nicht vorbei......“ Jeder fragte sich, was es mit diesem Zeug, was Ruffy von sich gab, auf sich hatte.
    Als sie in Sicherheit waren, brachte Ruffy das Mädchen in Choppers Arztzimmer und kam wieder. Er sah nachdenklich, erfreut und …. hungrig aus. „Wer war das, Ruffy?“, fragte Lysop plötzlich. „Das war Linya, meine … Schwester.“, antwortete Ruffy. „DEINE SCHWESTER!“ Alle waren erstaunt, sie wussten ja nur von Ace. Aber noch eine Schwester... Wie die wohl war? Auch so verplant wie ihr Bruder? Oder total anders?
    Da kam Chopper wieder raus. „Sie schläft jetzt erst mal. Sie hat einige Wunden, die aber nicht so schlimm sind. Ihren Rucksack hast du ja mitgebracht. Sollen wir mal reinschauen?“ „Klar, machen wir.“, meinte Ruffy, nun etwas „fröhlicher“. Als er den Rucksack öffnete, sah er als erstes ein Foto. Als er es sich etwas genauer anschaute, sah er, dass es ein Bild aus der Kindheit von ihm seiner Schwester war. Darauf waren Sabo, Ace, sie und er. Da saßen Ace, Sabo und Linya auf dem Boden und Ruffy lag daneben und schlief. Linya betrachtete ihren schlafenden Bruder zärtlich und unterhielt sich dabei mit ihren anderen Brüdern. Im Hintergrund war ein Lagerfeuer und darüber war Fleisch am Braten. Er erinnerte sich genau an diesen Abend. Es war vielleicht eine Woche vor Sabos Tod. Alle hatten viel Spaß.
    Als er sich vom Foto löste und wieder in den Rucksack schaute, sah er noch einen Brief, etwas zu essen und eine Flasche, wo ein kleiner Schluck Wasser drin war. Der Brief war für ihn grad interessanter, also machte er ihn auf. Und dann las er:





    „ Liebe Linya, lieber Ruffy,

    wie geht's dir denn so? Seit meiner Abreise sind 3 Jahre vergangen. Ist Ruffy schon auf See? Wenn nicht, dann grüß ihn bitte sehr von mir. Ich vermisse euch und Sabo jeden Tag. Es ist so viel in den letzten drei Jahren geschehen, bei euch und auch bei mir. Du kannst mir ja auch schreiben. Gibs einfach der Postmöwe, die jeden Morgen an der Insel vorbeikommt.
    Es wäre schön, wenn wir uns mal wiedersehen. Könnten wir uns mal irgendwo treffen? Ich bin allerdings zurzeit auf der Grand Line, ich weiß nicht, wie du oder ihr so schnell dahin kommen wollt. Da müsstet ihr erstmal eine vernünftige Mannschaft haben. Ich habe übrigens Shanks getroffen, Ruffy. Ich habe mich viel mit ihm unterhalten und hab ihm aus unserer Kindheit erzählt. Ich hab gehört, dass er auch bald auf der Insel Scampi sein wird, genau wie ich. Dort wollte ich euch treffen. Wenn wir uns dann dort treffen, auch mit Shanks. Ich denke mal, du, Ruffy, wirst von dieser Idee sehr begeistert sein.
    Also, ich bin in der nächsten Zeit auf Scampi und warte auf euch. Am besten, Linya schreibt mir zurück und sagt Bescheid.
    Also, viel Glück und bis Bald! Hab euch lieb,
    Ace

    Ruffy starrte immer noch auf den Brief, als er ihn zu Ende gelesen hatte. Ace hatte Linya und ihm geschrieben! Warum wusste er nichts von dem Brief? Ob er da schon weg war? Plötzlich hörte er, wie jemand eine Tür öffnete und die Treppe runterkam. Er drehte sich um und sah Linya. Die hatte nun eine kurze schwarze Hose an, und ein blaues, viel zu großes T-shirt. „Hach, hab ich gut geschlafen! Wo bin ich hier?“ Linya kam von der Treppe und auf die Wiese. „Moment mal! Wiese?“ „Morgen Linya! Gut geschlafen? Warum hast du mir nichts von Ace's Brief gesagt?“, drängelte Ruffy seine Schwester. Linya sah Ruffy erstaunt und verwirrt an. „Morgen. Der Brief kam erst vor ein paar Tagen, deswegen konnt ich ihn dir schlecht zeigen. Aber ich hab schon zurück geschrieben. Und ich war auf dem Weg, dich zu finden und dann auf die Insel zu fahren. Die Insel soll hier in der Nähe sein. Mein Log Port zeigt auch den Weg. Gut, dass ich dich so schnell gefunden habe.“ Nami kam auf die Wiese. „Hallo! Sag mal, warst du schon auf der Grand Line oder warum bist du mit so einem kleinem Bötchen unterwegs?“ „Ich komme aus dem Windmühlendorf im East Blue, mit diesem kleinem Boot. Wer bist du eigentlich?“ „Tschuldigung, ich bin Nami, die Navigatorin dieser Crew. Hab ich grad richtig gehört? Du bist mit einem kleinem Boot zur Grand Line gefahren?“ „Ähmm, ja...“ Unsicher sah Linya die Navigatorin an. „Ist das denn so schlimm? Als ich vor einer Woche losgefahren bin, hab ich nur noch dieses Boot bekommen.“ „Wie, vor einer Woche losgefahren? Du kommst vom East Blue und bist dann, nach einer Woche, hier mitten auf der Grand Line? Wie hast du das denn geschafft?“ Ich hab Wind verstärkt und die Strömung schneller gemacht. Ich hab alle getan, um schnell zu sein.“ „WIND VERSTÄRKT? STRÖMUNG SCHNELLER GEMACHT?“ Alle starrten Linya an. „Ja, hab ich. Mit der Elementen-Frucht. Von dieser Frucht hab ich als kleines Kind gegessen.“ Sie zeigte allen ihre Fähigkeiten. Sie machte aus Erde Eisenketten, die Strömungen schneller, eine sanfte Brise und sie zündete den Grill für Sanji an. Alle waren sehr erstaunt. Und einige dachten: 'Fast so bekloppt wie ihr Bruder`.

    Abends wurde gefeiert. Dass sie nun endlich Ruffys Schwester kennenlernten. Sanji tanzte mit Nami und Robin abwechselnd zu Brooks Musik. In einer Pause ärgerte er Zorro: „Ich wette mit dir, dass du niemals mit einer Frau tanzen würdest! Dazu bist du zu feige, du kannst ja gar nicht tanzen!“ Nami wettete mit ihnen. Zorro schloss mit beiden eine Wette ab: würde er mit einem Mädchen tanzen, würden alle seine Schulden bei Nami Geschichte sein. Wenn nicht tanzen würde oder könne, dann müsse er 1 Million Berry bezahlen.
    Brook spielte weiter Meerlieder. Da stand Zorro plötzlich auf, ging zu Linya und forderte sie auf! „Mal schauen, ob er auch tanzen kann! Noch ist nichts verloren!“, meinte Sanji zu Nami, die schon die Wette als verloren sah. Und sie hatte Recht: Zorro und Linya tanzten eng umschlungen, Linya hatte ihren Kopf an seine Brust gelehnt, was kein Kunststück war, er war nämlich einen guten Kopf größer als sie. Es sah wunderschön aus, und sogar Ruffy musste das Essen unterbrechen, weil er noch nie gesehen, wie Zorro tanzte und dass Linya so tanzen konnte, wunderte ihn auch. Jeder war gerührt von diesem Bild. Sie tanzten viele Lieder durch. Und je nachdem, welches Lied Brook spielte, tanzten sie immer im Takt. Beide sahen sehr glücklich aus. Vor allem Linya. Nur Sanji und Nami waren etwas bestürzt, denn jetzt hatten sie die Wette verloren. Als Brook auch mal eine Pause brauchte, standen sie an der Reling, Arm in Arm. Es sah fast so aus, als hätten sie sich ineinander verliebt. Fehlte nur noch der Kuss.
    „Siehst du die vielen Sterne? Bei einer Sternschnuppe kannst du dir was wünschen“, flüsterte Zorro Linya ins Ohr. Linya kuschelte sich an Zorro, denn ihr war etwas kalt, und Zorro war so süß und lieb zu ihr. Und er kann echt gut tanzen, dachte sie. Ihre Augen wurden schwer. „Ich bin müde. Du auch?“, fragte sie Zorro. „Ja, ich auch. Soll ich dich ins Bett bringen?“ Er bekam schon keine Antwort. Linya war in seinen Armen eingeschlafen. Er nahm sie auf den Arm und trug sie in die Mädchenkajüte, wo Franky mit Robin noch ein weiteres Bett aufgebaut hatten. Dort hin legte Zorro sie auch und deckte sie gut zu. Und dann tat er etwas, was niemand gedacht hätte: er küsste sie auf den Mund und sagte zärtlich: „Schlaf gut!“ Dann ging er zu den anderen zurück, wo auch er einschlief.

    2
    Kapitel 3

    Am nächsten Morgen wachte Linya in einem kuscheligem Bett auf. Robin saß auf ihrem Bett und las schon. Nami lag noch im Bett und schlief. "Morgen Robin. Wie spät ist es denn?" "Morgen. Es ist halb sieben. Da bist du offenbar gestern schnell eingeschlafen, oder? Ich hab dich noch an der Reling bei Zorro gesehen, dann wart ihr weg." "Ähm... ja... also wir standen da und dann bin ich müde geworden und bin eingeschlafen. Wie ich ins Bett gekommen bin weiß ich aber nicht. War aber echt schön gestern. Mit euch hat man so viel Spaß! Was für Geschichten Lysop erzählt hat und wie du, Franky und Ruffy die Schattenrätsel gemacht habt! Diese Figuren! Einfach irre! Und das Essen war echt lecker und Brooks Musik war wunderschön, und Zorro konnte wunderbar tanzen......" Sie bekam einen verträumten Gesichtsausdruck, als sie an gestern Abend dachte. Robin lächelte. "Wir sollten mal zusehen, dass wir Nami einigermaßen wach kriegen, damit sie uns wenigstens den Weg zur Insel zeigt", meinte Robin und stand auf. "Warte! Ich hab eine Karte von dieser Insel, Ace hat sie mir zugeschickt. Hier ist sie." Damit reichte sie Robin eine Karte, wo sogar der richtige Weg eingezeichnet war. "Das ist ja super! Dann können wir direkt los und müssen keine Extra-Wege machen!", rief Robin erfreut aus und weckte damit Nami. "Sag mal, musst du so laut rumbrüllen? Es gibt Menschen, die noch schlafen wollen!", motzte Nami los. "Nami, wir haben eine Karte zu der Insel, wo wir hin wollten. Mit eingezeichnetem Weg", versuchte Robin Nami aufzuheitern. "Wo wollten wir denn hin? Was für eine Insel?", knurrte Nami. "Was? Nami! Wir wollten doch zur Insel Scampi, um Ruffys und meinen Bruder wieder zu treffen!", rief Linya, leicht fassungslos. Da hörten sie von draußen ein Knallen, dann lautes Geschimpfe. "Das ist Sanji. Ruffy hat wohl wieder vom Kühlschrank genascht.", meinte Robin. Linya ging raus, sie brauchte etwas frische Luft. Als sie gerade Richtung Küche ging und um die Ecke bog, nahm jemand sie in den Arm. Linya erschrak zwar kurz, aber als sie sah, wer es war, bekam ihr Gesicht einen zärtlichen Ausdruck. "Morgen Zorro! Das war gestern wunderschön, du kannst wirklich sehr gut tanzen!" "Bei dir bin ich so anders... Keiner erkennt mich wieder... Ich liebe dich!" Plötzlich wurde sie auf den Mund geküsst. Linya schloss die Augen und genoss den Kuss. Plötzlich spürte sie Bewegungen im Boden, jemand kam von hinten an sie ran. Sie löste sich nur wenige Zentimeter von ihm und flüsterte leise: "Da kommt jemand, deshalb." Es war plötzlich so still. Totenstill. Das behagte beiden gar nicht. "Da muss etwas passiert sein. Lass uns mal nachschauen", meinte Zorro, leicht beunruhigt. Als sie auf die Treppe zur Wiese traten, sahen sie plötzlich ihre Freunde: erstarrt! Davor stand ein Marine-Leutnant: "Ach Mist! Ich wusste doch, dass das nicht alle waren!" Schon wollte er Linya und Zorro ebenfalls versteinern, als Linya ein Feuerfeld um sich und Zorro baute. Der Leutnant war sehr verblüfft und stotterte: "Bei allen Soldaten der Marine! Was für eine Frucht hast du denn gegessen? Es kann nicht die Feuerfrucht sein, die hat unser Gefangener..." Linya sah ihn schockiert an. "Wer ist euer Gefangener? Etwa Puma D. Ace?" "Jep, ganz genau...." Weiter kam er nicht, denn plötzlich schoss Linya nach vorne und knallte ihn so hart zusammen, dass er schon nix mehr tun konnte. Während sie ihn verhaute, schrie Linya ihn an: "Das ist ist nicht wahr! Sag, dass das nicht wahr ist! Ace würde sich niemals gefangen nehmen lassen und die Marine ist viel zu schwach, um gegen Ace anzukommen! Ace ist frei!" Sie wollte sich einfach nicht beruhigen. Die anderen konnten es sehen und hören, aber sich nicht bewegen. Sie waren ebenfalls so schockiert wie Linya. Zorro stand im Hintergrund und sah staunend auf die vermeintlich "schwache" Linya, die immer weiter auf den Leutnant einschlug. Plötzlich ging oben die Tür auf und Chopper kam heraus und sah sich das Ganze erschrocken und erstaunt an. Schließlich ging er zu Zorro und fragte ihn vorsichtig: "Was ist denn hier los? Wer ist das, auf den Linya so einprügelt? Und was ist mit den anderen passiert?" "Die anderen wurden von diesem Leutnant hier versteinert, dieser hat Linya etwas gesagt, womit keiner gerechnet hätte: Ace wurde gefangen genommen!" "Was! Das kann doch nicht wahr sein! Und was ist mit......" Er wurde von Linya unterbrochen, die plötzlich aufhörte und den Leutnant am Kragen packte. "Sag sofort, ob das wahr ist!", schrie sie ihn an. Niemand hätte ihr so eine Power zugemutet. "Es stimmt...", krächzte der Leutnant. Linya starrte ihn an. "Wo ist er?", stammelte sie, mit ganz schwacher Stimme. "Im Quartier auf der Insel Scampi, dort vorne." Er deutete auf eine Insel, die gar nicht so weit weg war. Plötzlich grinste er. "Deine Freunde kannste bei der Rettungsaktion vergessen! Nur Wasser könnte die jetzt noch retten, aber das schaffst du nie! Die sind drei Tonnen schwer, die ins Meer zu halten bringt gar nichts!" Plötzlich schickte Linya einen Wasserstrahl um ihre versteinerten Freunde und einen Feuerschuss zu dem Leutnant. Dieser schrie auf, einerseits wegen dem Schuss, andererseits weil Linya ihre Freunde befreit hatte. Linya war immer noch wie gelähmt von der Nachricht. Sie bemerkte gar nichts mehr. Da zog der Leutnant ein Schwert heraus und wollte sie töten, als sich ein weiteres Schwert dazwischen schob: Zorro hatte blitzschnell reagiert und war dazwischen gegangen. Sofort schlug er seinen Gegner k.o und führte Linya beiseite. Diese drehte sich plötzlich um, krallte sich in Zorros Oberteil fest und fing an zu schluchzen: "Das kann nicht wahr sein! Ace doch nicht! Wie konnte das passieren...." Die anderen schauten fassungslos zu den Beiden, auch Ruffy. Dann plötzlich brüllte Ruffy los: "Segel setzen! Wir fahren zur Insel und retten Ace!" Alle stimmten ihm zu. Linya schaute ihn mit verweinten Augen an und stimmte ihm ebenfalls zaghaft zu. 1 Stunde später waren sie in der Stadt, wo Linya plötzlich verschwand. Sie war zu einem Marine-Offizier gelaufen, wo sie sich als ein junges Mädchen ausgab und nach Ace fragte: "Entschuldigung, ich hab da eine Frage: Haben sie einen Gefangenen namens Puma D. Ace?" Der Offizier blickte sie erstaunt an und erwiderte: "Nein, leider nicht. Aber wenn du ihn siehst, wende dich einfach an den nächsten Soldat." Damit wendete er sich ab.
    Inzwischen hatten Ruffy und die anderen sich ins Quartier begeben, um Ace zu suchen. Ohne Erfolg. Als sie wieder zurück gingen, sahen sie Linya, die sauer auf sie zukam: "Dieser Marine-Fuzzi hat uns reingelegt! Ace ist hier nicht gefangen! Was für ein Glück!" Mit dem letzten Satz sah sie wieder erleichtert und froh aus. Jeder war es. Dann teilten sich alle auf, um etwas in der Stadt zu unternehmen. Robin und Nami gingen mit Chopper shoppen, Lysop und Franky sahen sich nur um, Sanji, Brook und Zorro gingen Vorräte kaufen und Linya und Ruffy gingen durch die Stadt und suchten Ace. Ruffy blieb an jedem Essensstand stehen und wollte diesen wohl ausrauben, aber Linya kam ihm immer in die Quere: "Wir sind hier um Ace zu finden, nicht um uns den Bauch vollzuschlagen, also vergiss es, Ruffy!" Plötzlich verliefen sich die beiden in einigen stillen Gässchen. Hinter ihnen tauchten Kopfgeldjäger auf, die es natürlich nur auf den Kopf der Beiden abgesehen hatte. Leise schlichen sie sich an... und wurden aufgehalten. Linya und Ruffy hatten scharfe Ohren und hörten jeden Schritt, den sie machten. So wurden sie überrascht und konnten nicht zuschlagen! "Mann o mann! Nie hat man seine Ruhe! Nervig....", meckerte Linya und sie gingen weiter. Plötzlich sahen sie eine Kneipe. "Lass mal da fragen, wo wir Ace finden!", schlug Ruffy vor und war schon drinne. "Hey, kannst du mal warten? Das sollten wir vielleicht lieber nicht machen! Wer weiß, er könnte uns überrumpeln und an die Marine übergeben, man weiß ja nie....", murmelte Linya, wurde aber sofort gefragt: "Wen meinst du mit er? Ace?" "Nee, den Wirt", meinte sie unsicher. Aber da waren sie schon in der Gaststube. Es war sehr dunkel und sie konnten nichts sehen. "Hallo? Ist jemand?", rief Ruffy gleich. "Ich glaub nein, sonst würde es nicht so dunkel sein....", flüsterte Linya ihm ängstlich zu. Sie hasste Dunkelheit in Häusern. Draußen und im Wald, kein Problem. Aber in Gebäuden... Es erinnerte sie so an ihre Vergangenheit bevor sie zu Ruffy stieß... Da hörten sie plötzlich Antwort auf Ruffys Frage: "Setzt euch. Ist nicht so toll hier, aber sehr viel besser als nichts!" Linyas Augen hatten sich so gerade eben an die Dunkelheit gewöhnt und sie entdeckte eine Kerze auf einem Tisch, die sie sich gleich schnappte und anzünden wollte. Da kam der Zwischenruf: "Lass die aus! Willst du uns umbringen?" "Was? Wieso... ich wollte doch nur die Kerze an machen...", stotterte sie verwirrt. "Diese Kerze ist mit Sprengstoff gefüllt", erklärte die Stimme, die Linya immer mehr erschreckte. Sie hatte die garantiert schon oft gehört, das wusste sie. Aber sie sah den Besitzer der Stimme nirgends. Doch dann sah sie jemanden auf einem Barhocker sitzen. Sie konnte ihn zwar nicht genau erkennen, aber er trug einen Hut und ein Rucksack stand neben ihm. Zögernd ging sie auf ihn zu und setzte sich neben ihn. Ruffy konnte ihre Furcht spüren und wunderte sich, weshalb sie nicht schon schreiend rausgerannt war. Das sprach er auch aus: "Sag mal, Linn, du hast doch Angst. Warum bist du nicht schon lange rausgerannt und schreist?" Ruckartig drehte sich Linya, genannt auch Linn, zu ihm um und konterte: "Weil ich versuche, nicht davor wegzulaufen, so wie Ace es mir mal gesagt hat! Ich will nicht...." Da wurde sie von der Gestalt neben sich unterbrochen: "Es nützt nichts, vor seiner Angst fortzulaufen, sie holt einen eh ein. Also lauf nicht weg, sondern stell dich ihr! Das hab ich zu dir gesagt, als du vor jedem dunklem Haus geflüchtet bist." Linn und Ruffy schauten sich mit großen Augen an. Schnell hielt Linn ihre Hand hoch und ließ sie in Flammen aufgehen, damit sie sehen konnte, ob es wirklich der war, an den sie gerade dachte. Es wurde heller und endlich sah sie, wer da saß und von der alten Zeit erzählte!

    3
    Kapitel 4

    "Ace! Oh, wie ich dich vermisst hab! Ich dachte, ich..." Da wurde Linya unterbrochen und von einigen Männern, die schon im Hintergrund warteten, überfallen, gefesselt und geknebelt. Sie versuchte immer weiter, sich zu wehren und abzuhauen Aber es nützte nichts. Ace und Ruffy schauten erst verdutzt, dann entsetzt auf ihre Schwester und Ruffy sprang auf die Männer zu und wollte sie wegschlagen, doch da zog einer der Männer ein riesiges Messer raus und hielt es an Linn, und drohte Ruffy: "Wenn du nur näher kommst, kannst du die Kleine vergessen! Dann passiert ihr etwas, was du dir nie verzeihen könntest!" Linn sah ihn panisch an und begann, in der Geheimsprache der drei Geschwister zu ihren Brüder zu "reden": als sie noch Kinder waren, hatte Ace vorgeschlagen: "Die meisten Piraten haben eine Geheimsprache. Warum sollten wir uns nicht auch schon eine anschaffen?" Alle waren begeistert von der Idee und sofort platzte Linn heraus: "Ich hab auch schon eine Idee: wir lernen, mit den Augen zu sprechen! Das ist möglich, und man braucht lange Zeit, bis man ein Gespräch zwischen mehreren versteht, wer diese Sprache nicht kann!" Erst mal sahen die anderen drei sehr erstaunt aus, doch dann rief Ruffy auf einmal aus: "Spitze Idee! Ich bin dafür! Na los, wie geht die?" Auch die anderen waren einverstanden und Linya brachte ihnen die Sprache bei. Einige Monate später, schneller und besser als alle dachten, waren die vier DIE Profis auf diesem Gebiet. Keiner konnte besser als sie die Sprache beherrschen. Es war, als ob sie Gedanken lesen könnten. Somit war die Sprache da, sie benutzten und immer weitere "Begriffe" lernten.
    So sprach sie zu Ace und warnte ihn, denn sein Eigreifen nun hätte schlimme Folgen. Ace verstand sie und zog Ruffy zu sich und flüsterte ihm genaue Anweisungen zu. Ruffy's Augen weiteten sich, aber er verstand, obwohl er zu gerne diese Männer schlagen und seine Schwester retten wollte. Ace und Ruffy standen da und schauten Linya an und bedeuteten ihr in der Geheimsprache, dass sie sie retten würden. Linn verstand, hatte aber trotzdem furchtbare Angst, mehr als vorher. Die Männer standen etwas erstaunt da, weil die beiden Gestalten vor ihnen wohl nicht vorhatten das Mädchen zu retten, schienen kurz zu überlegen und schnappten sich dann Linn und verschwanden im Keller. Ace und Ruffy flitzten ihnen schnell und leise hinterher. "Pass auf Ruffy: Wir müssen vorsichtig sein. Diese Männer sind stark und wenn wir die angreifen, wird Linya verletzt. Wahrscheinlich sogar töten!" "Aber...", unterbrach Ruffy seinen Bruder. "Sie kann sich doch wehren! Sie ist doch stark." "Sie ist gefesselt, sie kann sich nicht einfach so losmachen. Außerdem hat sie furchtbare Angst. Also ist sie in der Gewalt der Männer." Ruffy sah dies ein. Und beide huschten weiter, um ihre Schwester zu retten.

    Linya wusste, jetzt war sie dran. Jetzt würde das passieren, wovor sie immer Angst hatte. Sie wurde an die Wand gekettet. Die Männer schauten ganz unternehmenslustig. Ein Mann holte eine Spritze heraus und ging langsam auf sie zu. Panisch schaute sie sich um, ob es irgendwo eine Flucht gab. Aber vergeblich. Er stand nun nur noch 3 Meter von ihr entfernt. Sie schloss die Augen vor Angst, und gerade wollte der Mann ihr die Spritze verpassen, da krachte es. Erschrocken riss Linn ihre Augen auf: In der Wand klaffte ein riesiges Loch, und Ace und Ruffy standen vor ihnen. Ace sah entsetzt auf die Spritze und Ruffy konnte dieses Entsetzten spüren und wollte sich diese Spritze schnappen, doch da war es zu spät: der Mann schlug die Spritze in ihren Arm und lachte hämisch. Linn hing regungslos an der Wand, doch plötzlich hustete sie und spuckte dabei Blut. Fassungslos sah Ace auf das Geschehen und erkannte seine Schwester irgendwie kaum wieder.
    Die beiden Brüder stellten sich bereit zum Kampf um ihre Schwester und Ace erkannte, was das für eine Spritze war: ein seltener Virus, der tödliche Folgen hatte. Sie mussten sich beeilen! Schon ging der Kampf los: Ace und Ruffy kämpften erfolgreich und hatten bald gewonnen. Dann versuchten sie, die Fesseln von Linn zu lösen. "Wir müssen uns beeilen Ruffy, wenn wir wollen, dass Linn weiterleben soll! Er hat ihr einen seltenen Virus eingespritzt, an dem man stirbt!" Schnell hatte der entsetzte Ruffy die Fesseln zerschlagen und Ace nahm sie Huckepack. Ruffy trug die beiden Rucksäcke und zusammen liefen sie, so schnell es ging, zum Schiff zurück.



    Die anderen waren inzwischen etwas besorgt, ob Ruffy wieder in Schwierigkeiten stecken würde, aber Linn hätte doch sicherlich ihn von Dummheiten abgehalten. Sie ist zwar manchmal auch ein wenig verrückt, aber sonst ist sie sehr vernünftig und ernst. Zorro dachte grade an ihr herzliches Lachen, dass er nur ein einziges mal gesehen hatte, und zwar an dem Abend, wo sie mit ihm getanzt hatte. Er wusste nicht, warum er so viel an sie dachte und sie so wunderschön fand. Nami und Robin waren doch auch hübsch, aber sie erweckten nicht sein Aufsehen.
    Gerade als Zorro, Brook und Robin losgehen und die beiden suchen wollten, als Ace, Ruffy und Linya auftauchten. Sie sahen sehr entsetzt und verzweifelt aus, und keiner konnte erkennen, warum. Auch sahen sie Linya noch nicht, fanden es aber merkwürdig, dass Ruffy den Rucksack von Ace und den von Linya trug. Als erstes sahen Zorro und Chopper Linya. Chopper brüllte sofort entsetzt: "Oh nein! Sie ist schwer krank und verletzt! Wir brauchen einen Arzt! Wo finden wir bloß einen Arzt!" Die anderen waren erst ein wenig verwirrt, doch als Ace auf Befehl Choppers, der sich wieder besinnen konnte, zum Krankenzimmer ging, sahen die anderen Linn und waren entsetzt. Sie bestürmten Ruffy mit Fragen, doch der war ungewöhnlich müde und zu keiner Antwort fähig. Das erstaunte die anderen, denn sonst war ihr Captain nur am reden. Nur Zorro und Sanji sahen, wie aufgewühlt und verzweifelt Ruffy war und erklärten den anderen synchron: "Lasst ihn erstmal in Ruhe, der ist doch total fertig!" Verdutzt sahen sie sich an, doch keiner motzte den anderen an, sie nickten sich zu und brachten ihren Captain in die Küche, wo er erstmal, von Robin empfohlen, einen Kaffee vor ihm auf den Tisch gestellt bekam. Alle waren in der Küche, tranken Orangensaft, Kaffee oder was sie wollten, Brook trank seinen Tee und Franky Cola. Sie überlegten, was wohl passiert war, denn sonst war Ruffy nie so niedergeschlagen. Keiner wagte es, die Frage auszusprechen, die im Raum rumschwirrte, und auch in den Köpfen: Was ist passiert?
    Sanji war derjenige, der die Stille brach und Ruffy diese Frage stellte: "Was ist passiert, Ruffy? Was ist mit Linya passiert? Und wo kommt Ace her?"
    "Na ja.... sie ist... ach, wie.... wo soll ich bloß anfangen?" Alle schauten sich erstaunt an, denn so klang Ruffy sonst niemals. "Wie wärs mit dem Anfang?", schlug Franky vor. Und Ruffy begann:
    "Also, wir gingen durch die Stadt, um Ace zu suchen. Irgendwann haben wir uns verlaufen.....
    Ich blieb an jedem Essensstand stehen und wollte mir bloß etwas zu Essen holen, aber Linya kam mir immer in die Quere: "Wir sind hier um Ace zu finden, nicht um uns den Bauch vollzuschlagen, also vergiss es, Ruffy!" Plötzlich verliefen wir uns in einigen stillen Gässchen. Hinter uns tauchten Kopfgeldjäger auf, die es natürlich nur auf den Kopf von uns abgesehen hatten. Leise schlichen sie sich an... und wurden aufgehalten. Linya und ich haben scharfe Ohren und hörten jeden Schritt, den sie machten. So wurden sie überrascht und konnten nicht zuschlagen! "Mann o mann! Nie hat man seine Ruhe! Nervig....", meckerte Linya und wir gingen weiter. Plötzlich sahen wir eine Kneipe. "Lass mal da fragen, wo wir Ace finden!", schlug ich vor und war schon drinne. "Hey, kannst du mal warten? Das sollten wir vielleicht lieber nicht machen! Wer weiß, er könnte uns überrumpeln und an die Marine übergeben, man weiß ja nie....", murmelte Linya, wurde aber sofort gefragt: "Wen meinst du mit er? Ace?" "Nee, den Wirt", meinte sie unsicher. Aber da waren wir schon in der Gaststube. Es war sehr dunkel und sie konnten nichts sehen. "Hallo? Ist jemand?", rief ich. "Ich glaub nein, sonst würde es nicht so dunkel sein....", flüsterte Linya mir ängstlich zu. Sie hasste Dunkelheit in Häusern. Draußen und im Wald, kein Problem. Aber in Gebäuden... Da hörten sie plötzlich Antwort auf meine Frage: "Setzt euch. Ist nicht so toll hier, aber sehr viel besser als nichts!" Linyas Augen hatten sich so gerade eben an die Dunkelheit gewöhnt und sie entdeckte eine Kerze auf einem Tisch, die sie sich gleich schnappte und anzünden wollte. Da rief dieser jemand: "Lass die aus! Willst du uns umbringen?" "Was? Wieso... ich wollte doch nur die Kerze an machen...", stotterte sie verwirrt. "Diese Kerze ist mit Sprengstoff gefüllt", erklärte die Stimme, die Linya immer mehr erschreckte, das spürte ich. Wir haben die garantiert schon oft gehört, garantiert. Aber wir sahen den Besitzer der Stimme nirgends. Doch dann sahen wir jemanden auf einem Barhocker sitzen. Wir konnte ihn zwar nicht genau erkennen, aber er trug einen Hut und ein Rucksack stand neben ihm. Zögernd gingen wir auf ihn zu und setzten uns neben ihn. Ich konnte ihre Furcht spüren und wunderte mich, weshalb sie nicht schon schreiend rausgerannt war. Das fragte ich sie: "Sag mal, Linn, du hast doch Angst. Warum bist du nicht schon lange rausgerannt und schreist?" Ruckartig drehte sich Linya zu mir um und konterte: "Weil ich versuche, nicht davor wegzulaufen, so wie Ace es mir mal gesagt hat! Ich will nicht...." Da wurde sie von der Gestalt neben sich unterbrochen: "Es nützt nichts, vor seiner Angst fortzulaufen, sie holt einen eh ein. Also lauf nicht weg, sondern stell dich ihr! Das hab ich zu dir gesagt, als du vor jedem dunklem Haus geflüchtet bist." Wir schauten uns mit großen Augen an. Schnell hielt Linn ihre Hand hoch und ließ sie in Flammen aufgehen, damit wir etwas sehen konnten. Und da saß Ace! Linya fiel ihm um den Hals, löste sich wieder von ihm und sah ihn an. "Ace! Oh, wie ich dich vermisst hab! Ich dachte, ich..." Da wurde Linya unterbrochen und von einigen Männern, die schon im Hintergrund warteten, überfallen, gefesselt und geknebelt. Sie versuchte immer weiter, sich zu wehren und abzuhauen Aber es nützte nichts. Ace und ich schauten erst verdutzt, dann entsetzt auf Linya und ich sprang auf die Männer zu und wollte sie wegschlagen, doch da zog einer der Männer ein riesiges Messer raus und hielt es an Linn, und drohte mir: "Wenn du nur näher kommst, kannst du die Kleine vergessen! Dann passiert ihr etwas, was du dir nie verzeihen könntest!" Linn sah mich panisch an und begann, in unserer Geheimsprache zu sprechen. Ace verstand sie. Ace und ich standen da und schauten Linya an und bedeuteten ihr in der Geheimsprache, dass wir sie retten würden. Linn verstand, hatte aber trotzdem furchtbare Angst, mehr als vorher. Die Männer standen etwas erstaunt da, weil wir nicht vorhatten Linn zu retten, schienen kurz zu überlegen und schnappten sich dann Linn und verschwanden im Keller. Ace und ich flitzten ihnen schnell und leise hinterher. "Pass auf Ruffy: Wir müssen vorsichtig sein. Diese Männer sind stark und wenn wir die angreifen, wird Linya verletzt. Wahrscheinlich sogar töten!" "Aber...", unterbrach ich Ace. "Sie kann sich doch wehren! Sie ist doch stark." "Sie ist gefesselt, sie kann sich nicht einfach so losmachen. Außerdem hat sie furchtbare Angst. Also ist sie in der Gewalt der Männer." Ich sah dies ein. Und wir huschten weiter, um Linn zu retten.
    Wir hatten sie bald wieder gefunden. Linn hing an der Wand, festgekettet, vor ihr ein Mann mit einer Spritze. Wir waren durch die Wand gekommen, und sie hatte ihre Augen weit aufgerissen und schaute uns panisch an. Ace und ich standen vor den Männern und Linn, nur wenige Meter. Ace sah entsetzt auf die Spritze und ich konnte dieses Entsetzten spüren und wollte mir diese Spritze schnappen, doch da war es zu spät: der Mann schlug die Spritze in ihren Arm und lachte hämisch. Linn hing regungslos an der Wand, doch plötzlich hustete sie und spuckte dabei Blut. Fassungslos sahen wir auf das Geschehen und Ace erkannte seine Schwester irgendwie kaum wieder.
    Wir stellten sich bereit zum Kampf um ihre Schwester und Ace erkannte, was das für eine Spritze war: ein seltener Virus, der tödliche Folgen hatte. Sie mussten sich beeilen! Schon ging der Kampf los: Ace und ich kämpften erfolgreich und hatten bald gewonnen. Dann versuchten wir, die Fesseln von Linn zu lösen. "Wir müssen uns beeilen Ruffy, wenn wir wollen, dass Linn weiterleben soll! Er hat ihr einen seltenen Virus eingespritzt, an dem man stirbt!" Schnell hatte ich die Fesseln zerschlagen und Ace nahm sie Huckepack. Ich trug die beiden Rucksäcke und zusammen liefen wir, so schnell es ging, zum Schiff zurück.
    Das war alles." Die anderen waren beeindruckt, entsetzt und gerührt. Beeindruckt von der Erzählung, entsetzt von den Geschehnissen und gerührt, weil die beiden D.-Brüder sich so sehr um ihre Schwester kümmerten. Ruffy litt sichtlich und jeder litt mit ihm.

    Ace und Chopper kamen nicht zurück an diesem Abend. Ruffy ging mehrmals nachschauen, aber er konnte nur berichten: "Sie hat hohes Fieber, und viele schwere Verletzungen. Chopper sagte, sie muss in dieser Nacht über den Berg kommen, sonst stirbt sie..." Einmal hatte auch Zorro nachgeguckt, und als er eintrat, fand er einen sehr konzentrierten und auf Hochtouren arbeitenden Chopper und einen verzweifelten, müden Ace vor. Nach einiger Zeit meinte Chopper: "Du solltest eine Runde schlafen, Ace. Zorro kann diese Schicht übernehmen, wenn er will." Zorro nickte, und Ace legte sich schlafen. Chopper ging ganz kurz raus, und Zorro kniete sich zu Linn und flüsterte ihr zu: "Bitte, Linn, zerstör nicht mein Leben. Mein Leben mit dir! Ich mag dich doch so, ich will nicht, dass du stirbst!" Da kam Chopper wieder, untersuchte ihren Herzschlag und erschrak: "Ihr Puls ist zu unregelmäßig! Sie schafft es nicht!" "Was? Das kann nicht sein! LINN! Geh nicht, ich liebe dich doch! Komm zurück!", rief Zorro verzweifelt, mit Tränen in den Augen. Chopper hörte noch mal, und siehe da: "Ein Wunder! Sie kommt zurück! Sie lebt wieder!"

    4

    Kapitel 5

    Hatte Zorro das gerade richtig gehört? Sie lebt wieder? Er sah Chopper an: "Sie lebt? Wirklich?" "Ja!", freute sich Chopper. Da jubelten Chopper und Zorro so laut, dass sie Ace aufweckten und die anderen Crewmitglieder angelaufen kamen. Als sie hörten, was los war, freuten sie sich genauso.

    1 Wochen später half Zorro Linya die Treppe runter und ging mit ihr zur Reling, wo sie sich aufstützte und sich den Wind durch die langen, schwarzen Haare wehen ließ. Sie freute sich, endlich wieder draußen zu sein. Alle Crewmitglieder hatten eine Party vorbereitet, wo Linn tanzen wollte.
    Aber vorher fuhren sie zu einer Insel, wo zurzeit ein Sommerfest stattfand. Alle hatten begeistert zugestimmt bei Namis Vorschlag, dort einfach mal mitzufeiern.
    Gleich als sie in die Stadt gingen, sahen sie einige Plakate, die für einen Wettbewerb warben. "Große Show mit vielen Hintergrundeindrücken und Musik! Kommen darf jeder!" "Hintergrundeindrücke? Was ist das?", fragte Linya verwundert. Robin erklärte es ihr: "Hintergrundeindrücke sind Bilder aus Elementen oder ähnlichem, dass heißt da singt man zu einer Musik, während man entweder selber die Hintergrundeindrücke macht oder sie machen lässt. Verstehst du?" "Jep, kapiert!", grinste Linn. "Ich werde teilnehmen! Können wir auch unsere eigene Musik mitnehmen?" "Ich bin sehr erfreut, dass du so an mich denkst, liebste Freundin. Aber an solchen Wettbewerben darf man keine eigene Musik mitnehmen, leider. Aber ich bin mir sicher, dass du gewinnen wirst! Du bist eine sehr gute Sängerin geworden, auch wenn Ruka etwas besser ist!", freute sich Brook. Damit war es abgemachte Sache: Linya machte bei dem Wettbewerb mit. Als Nami auch noch hörte, was für ein Preisgeld für den Gewinner ausgesetzt war, war sie noch sehr viel begeisterter als vorher. Ruka nahm währenddessen Linn zur Seite und gab ihr Tipps: "Du brauchst gar nicht aufgeregt zu sein. Ich hab schon oft solche Shows gesehen, man singt, während man selbst oder andere im Hintergrund Feuer- oder Wasserbilder machen. Weißt du denn, welches Lied du singst?" "Verflucht, daran hab ich gar nicht gedacht! Was soll ich denn singen? Hilf mir, bitte!" "Wie wäre es denn mit... einem Meerlied? So etwas wie... hmm.... Flaute .... oder.... Amsterdam.... Mit einem Bein.... La mer....." "Flaute klingt gut. Das nehm ich. Sollen wir das mal üben?" "Okay, machen wir! Leute!", rief Ruka den anderen zu. "Wir gehen ein bisschen am Wasser spazieren und üben noch ein bisschen! Treffen wir uns irgendwo?" "Wie wärs denn mit dem Gasthaus, wo wir übernachten? Um 15:00Uhr? Um 16:00Uhr fängt ja auch der Wettbewerb an.", überlegte Nami laut. "Alles Klar! Bis später!" riefen Linn und Ruka und gingen los. Dann fing Linn an und Ruka hielt ein Musik-Dial hoch, um die Melodie abzuspielen.

    {So isses schon seit Tagen
    der Wind hat nichts zu sagen
    Hat nichts vor und dreht und aalt sich um die Ecke
    hat keinen Plan wohin, geht alte Wunden lecken

    Verliert sich irgendwo im Nichts
    Niemand segelt, alle treiben
    Ist denn immer noch kein Lan in Sicht?
    Hier will ich nicht, hier kann ich nicht länger bleiben

    Wenn hier heute nichts passiert, geh ich einfach über Bord
    Bevor du es bemerkst bin ich schon lange fort.
    Ich schwimm zum Horizont dort wo das Herz der Erde schlägt
    Wo man endlich fühlen kann, dass die Welt sich dreht

    Kein Seemann singt, die Luft steht still
    Das Meer ist blei und jedes Wort zuviel
    Schweiß steht allen kalt auf der Stirn
    Es ist Flaute
    Es geht nicht vor und nicht zurück
    nicht einmal ein kleines Stück
    mmm Flaute aufm Meer

    Wenn hier heute nichts passiert, geh ich einfach über Bord
    Bevor du es bemerkst bin ich schon lange fort.
    Ich schwimm zum Horizont dort wo das Herz der Erde schlägt

    Nie hab ich mich so sehr nach Sturm gesehnt
    Ich kann nicht mehr warten – keine 5 Minuten
    Viel zu lange bin ich schon auf diesem Kahn
    Doch mein Herz, mein Herz ist am Bluten und da will ich hin

    Wenn hier heute nichts passiert geh ich einfach über Bord
    Bevor du es bemerkst bin ich schon lange fort
    Ich schwimm zum Horizont dort wo das Herz der Erde schlägt
    Wo man endlich fühlen kann, dass die Welt sich dreht
    Mit mir – mit dir – sich dreht- sich dreht}

Kommentare Seite 1 von 1
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animelove-forever ( 86359 )
Abgeschickt vor 1018 Tagen
Die Geschichte ist echt gut, bitte schreib weiter!