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Kakashi Lovestory Teil 4

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1 Kapitel - 18.250 Wörter - Erstellt von: Kleiner Schatten - Aktualisiert am: 2011-08-01 - Entwickelt am: - 8.440 mal aufgerufen - User-Bewertung: 4.73 von 5.0 - 11 Stimmen- Die Geschichte ist fertiggestellt

So. Viele von euch haben schon lange darauf gewartet und hier ist er endlich der 4 Teil meiner Kakashi Lovestory. Viel Spaß beim lesen und ich freu mich natürlich immer über eure Kommentare.

    1
    (Kakashi)
    Der Kampf war zu Ende und Tama hatte es tatsächlich geschafft ihn für sich zu entscheiden. Beide saßen erschöpft am Boden. Tsunade schien sogar ohne Bewusstsein zu sein und Tama machte auch keine Anstalten weiter zu kämpfen. Das dachte ich zumindest, denn auf einmal fing sie an Fingerzeichen zu formen und mit jemandem zu reden. Und dann ging auf einmal ein helles, sehr grelles Licht von ihr aus, das sich immer weiter ausbreitete. Wir blieben stehen denn man konnte überhaupt nichts mehr erkennen. Tsunade als auch Tama waren für kurze Zeit darin verschwunden und als das Licht wieder weniger wurde, saßen beide ohne Bewusstsein auf dem Boden. Keiner bewegte sich oder zeigt irgendeine Regung. Wir waren alle ziemlich besorgt. Was war da eben nur passiert. Wir rannten zu ihnen und bemerkten leider zu spät die Barriere die sich eng um die beiden schloss. Wir konnten sie also nicht berühren ohne einen gewaltigen Schlag ab zu kriegen.
    Hilflos standen wir da und mussten warten bis sich die Barriere wieder löste, da jeder Versuch sie auf zu lösen scheiterte.
    Während wir warteten verging die Zeit immer langsamer bis sie irgendwann still zu stehen schien. Diese Ungewissheit war unerträglich, gerade weil nichts geschah. Irgendwann tauchte auch Shizune auf, weil sie wissen wollte wo Tsunade nur so lange blieb. Wir versuchten ihr die Situation so gut es ging zu erklären, doch leider wussten wir ja auch nicht wirklich mehr. Sie wartete noch eine Weile, doch dann ging sie zurück zum Turm um anfallende Sachen, so gut es ging ohne Tsunade zu erledigen. Wir sollten ihr aber doch sofort bescheid sagen wenn es etwas Neues gab.
    Doch gerade als sie verschwinden wollte kam ein ungewöhnlich heftiger Wind auf der sich genau um Tama herum zu konzentrieren schien. Er wurde immer heftiger und brach mehrere Äste von den umliegenden Bäumen ab. Einige kippten sogar um, weil der Wind zu heftig für sie war. Wir konnten kaum dagegen halten. Der Wind peitschte uns ins Gesicht und verschleierte die Sicht auf den Hokage und Tama. Doch in einem kurzen ruhigeren Moment konnte ich erkennen das die beiden aufgestanden waren. Doch es war seltsam sie schienen immer noch ohne richtiges Bewusstsein zu sein.
    Und dann erschien wieder dieses helle Licht und als es verschwunden war hörte auch der Wind schlagartig auf.
    Beide öffneten die Augen und schienen unversehrt, jedoch unheimlich erschöpft zu sein. Sie wollten gerade wieder zu Boden fallen, wurden aber noch rechzeitig von uns aufgefangen.
    Die Anbu und Shizune kümmerten sich um Tsunade, während ich Tama im Arm hielt. Ich war überglücklich das diese Ungewissheit vorbei war und ich wieder ihre Nähe spüren und in ihre strahlenden Augen sehen konnte. Sie lächelte und sah mich durch ihre müden Augen an. Dem Hokage schien es wesentlich besser zu gehen als ihr, denn Tsunade stand schon wieder auf den Beinen und kam zu uns rüber. Gerade als Tama mir etwas sagen wollte.
    "Kakashi...?"
    "Ja? Was gibt es denn?"
    "Versprichst du mir was?"
    "Alles was du willst!" Ich war ein wenig verwundert. Wieso sollte ich ihr etwas versprechen. Würde etwa was mit ihr geschehen? Etwas was ich nie zulassen wollte?
    "Ich liebe dich das weißt du. Aber das darfst du niemals vergessen, egal was auch passiert. Versprichst du mir das?"
    "Aber natürlich. Ich werde es niemals vergessen, das schwöre ich dir." Sie lächelte mich noch einmal an und verlor erneut das Bewusstsein. Ich sah hoch zu Tsunade die neben uns stand und alles mit angehört hatte.
    Doch sie schien nicht so überrascht zu sein wie die anderen die so eben erfahren hatten das Tama und ich uns liebten.
    "Wir werden nachher darüber sprechen Kakashi. Aber erst einmal bringen wir sie ins Krankenhaus."

    Es ist spät geworden und Tama hatte sich kein einziges Mal mehr bewegt. Ich saß an ihrem Bett und hielt ihre Hand. Ich wünschte nur sie würde endlich wieder aufwachen, denn auch niemand der Angestellten hier im Krankenhaus konnte mir sagen wann es soweit sein würde. Also blieb mir nichts anderes übrig als zu warten. Und das würde ich tun auch wenn es mehrere Wochen dauern sollte. Ich wollte wissen wie es ihr geht. In ihre Auge schauen wenn sie aufwacht und endlich wieder ihren Duft einatmen wenn sie in meinen Armen lag.
    Die Schwestern hatten mir zwar geraten nach Hause zu gehen, doch dort würde ich eh keine ruhige Minute finden, sondern mir nur noch mehr Sorgen machen. Außerdem wusste ich nicht ob Tsunade vielleicht doch noch mit mir reden wollte, so wie sie es gesagt hatte. Doch gleich nachdem sie Tama untersucht hatte, ist sie mit Shizune zurück gegangen weil es doch einige Sachen zu regeln gab. Aber wenn sie heute noch einmal zurück kommen würde, dann würde ich mir sicherlich was anhören können und alles was ich ihr über Tama erzählt hatte verlor an Bedeutung und Glaubwürdigkeit.
    Dabei hatten wir unsere Liebe genau deswegen geheim gehalten, damit ich ihr mit Tsunade helfen konnte. Es ist uns wirklich unglaublich schwer gefallen, doch das war nun alles umsonst gewesen.
    Ich ging ein wenig bedrückt die Gänge des Krankenhauses entlang, zurück zu ihrem Zimmer. Ich hatte sie für einen kurzen Moment verlassen um mir etwas zu trinken zu holen und ein wenig frische Luft zu schnappen. Doch als ich das Zimmer wieder betrat stand Tsunade direkt neben ihr und schaute sie forschend an. Ihr Blick sah allerdings irgendwie anders aus als es normalerweise der Fall wäre. Ich ging langsam zu den beiden und der Hokage schien mich erst zu bemerken als ich sie ansprach.
    "Tsunade... Du bist ja doch noch gekommen!"
    "Ja ich hatte dir doch gesagt das wir uns noch mal unterhalten müssen."
    "Ich weiß das es falsch war dir es nicht sofort zu erzählen. Aber ich wollte ihr so gern helfen. Doch du hättest es mir niemals abgenommen wenn du es von vornherein gewusst hättest. Aber Tsunade alles was ich dir gesagt habe stimmte. Das musst du mir glauben, bitte!"
    "Ich weiß Kakashi."
    "Wie du weist es?"
    "Mir wurde alles gezeigt bei diesem Kampf. Als dieses Licht auftauchte da hat sie .....

    (Rückblick; Aus Tsunades Sicht)
    Zu Anfang sah ich nichts außer Dunkelheit. Überall um mich herum war es schwarz, bis auf einmal ein helles Licht auftauchte und sich in meine Richtung immer weiter ausbreitete. Man konnte selbst in diesem Licht nichts erkennen weil es viel zu grell war um überhaupt hinein sehen zu können.
    Als ich dann meine Augen wieder öffnete fand ich mich in einem langen Gang wieder. Überall hingen Bilder an den Wänden. So einen Ort hatte ich noch nie zuvor gesehen. Es umgab mich ein merkwürdiges Gefühl. Ein Gemisch aus wohl- und Unwohlsein. Auf der einen Seite würde ich mich hier gerne genauer umsehen und es schien auch in Ordnung zu sein, doch auf der anderen Seite wäre ich am liebsten weggelaufen. Ich hatte aber auch keine Ahnung wohin ich eigentlich hätte laufen sollen, denn auch hinter mir, wo vorher nur das Schwarz der Dunkelheit war, erstreckte sich ein langer Gang mit weiteren Bildern.
    Auf allen Bildern war die Geschichte eines kleinen Mädchens dargestellt. Sie sah wirklich glücklich aus. Ein Bild faszinierte mich besonders. Es zeigte ihre heile Welt. Man konnte das Mädchen, unglaublich glücklich zwischen ihrer Familie sehen. Sie alle strahlten förmlich.
    Doch dann riss mich eine Stimme aus meinen Gedanken. Denn ich musste an die Zeit mit meinem kleinen Bruder zurück denken. Damals waren wir genauso glücklich gewesen.
    "Das war einst ihre Familie." Neben mir stand eine große, anmutige Frau in einem leuchtend weißen Gewand. Man konnte ihr Gesicht nicht richtig erkennen aber das was man sah wirkte freundlich und sehr nett. Sie hatte äußerst lange Haare die zu ihrer kompletten Erscheinung passten.
    Doch was wollte sie hier? Vielleicht konnte Sie mir ja einige Fragen beantworten.
    "Wer bist du und was ist das hier für ein Ort?"
    "Wir sind beide im inneren von Tama. Nach dem Kampf habe ICH das Jutsu der seelischen Verbindung ausgeführt. Denn so kann ich dir mehr über das zeigen, was wirklich passiert ist. So wirst du auch mehr erfahren als wenn du ihr einfach ein paar Fragen gestellt hättest." Sie machte eine kleine Pause um wohl zu sehen wie ich reagierte. Ich musste schon zugeben das das etwas unvorstellbar für mich war, denn von so einem Jutsu hatte ich bisher noch nie etwas gehört.
    "Und um deine zweite Frage zu beantworten .... Ich war die Gründerin ihres oder besser gesagt unseres Clan's. Ich werde durch ein Jutsu immer wiedergeboren und das schon seit mehreren Hundert Jahren. Dazu dienen mir die Körper anderer Clanmitglieder als Gefäß. Doch es ist nicht so das ich den Trägern schaden möchte. Nein... Ich hatte damals diesem Jutsu zugestimmt damit ich meinen Clan für immer beschützen kann."
    "Wieso denn beschützen?"
    "Es war schon immer so. Unsere Familie hatte schon immer eine außergewöhnliche Chakrakontrolle, die sie sich auch zu Nutze machte. Aus unserem Clan gingen immer hervorragende Ninja's hervor und auch wenn wir es vermutlich gekonnt hätten, waren wir nie an großer Macht interessiert. Doch alle anderen trauten dem Frieden nicht und begannen uns aus lauter Angst zu hassen. Sie hatten schon unzählige Male versucht uns auszulöschen und um meinen Nachfahren ein ruhiges Leben zu ermöglichen wurde ich von Generation zu Generation wiedergeboren um sie zu beschützen. Doch nun ist es jemandem vor nicht allzu langer Zeit gelungen unseren Clan zu vernichten. Die einzige die noch übrig geblieben ist, war Tama."
    Sie hatte mich zu einem Bild geführt auf dem ein brennendes Dorf zu sehen war. Diese Katastrophe konnte ich mir überhaupt nicht vorstellen. Doch dann zog diese Frau mich mitten in das Bild hinein. Alles fing an sich zu bewegen. Um uns herum waren schreiende Leute. Ein Großteil versuchte zu fliehen, während andere versuchten, die Person die das alles angerichtet hatte, aufzuhalten. Ich konnte das Mädchen entdecken das ich schon auf den Bildern zuvor gesehen hatte und von der ich nun wusste das es Tama war. Sie war noch ziemlich jung als sie mit ansehen musste wie sie alles was sie liebte verlor. In ihren Augen stand Verzweiflung, Angst, Traurigkeit, aber auch Wut. Sie versuchte noch einem Jungen zu helfen, bis diese eine Person vor ihr stand und sie die einzige war die noch lebte. Durch Tränen sah sie ihn an. Er sagte etwas zu ihr und sie fing an zu rennen. Sie rannte so schnell wie sie nur konnte, weg von diesem Ort und dann fanden wir uns in dem Gang wieder.
    "Was war das denn eben?" fragte ich verwundert. Ich hatte alles spüren können was sie damals gespürt hatte. Konnte sehen was geschehen war. Doch das war doch eigentlich unmöglich.
    "Ich habe es dir ermöglicht ihre Vergangenheit zu sehen. Und dadurch das du spüren kannst was sie einst spürte, wirst du sehen aus welchem Grund sie ihre Entscheidungen getroffen hat."
    "Welche Entscheidung meinst du, bitte?"
    "Du willst doch wissen weshalb sie die Feudalherrn des Felsenreichs entführt hat, oder habe ich das bei eurer letzten Unterhaltung falsch verstanden?" Auf einmal klang sie ziemlich vorwurfsvoll und drohend. Ich konnte nicht glauben das dieser Geist mir sogar etwas Angst einjagte.
    Vielleicht lag es aber auch nur an dieser ungewöhnlichen Situation. Mir ist so was schließlich noch nie passiert. Ich befand mich an einem unbekannten Ort. Etwas Vergleichbares hatte ich noch nie zuvor gesehen oder erlebt und dann taucht auch noch dieser Geist auf. Nie hätte ich daran gedacht das es außer den Biju's noch weitere gibt. Sie war auch viel freundlicher gewesen als ich erwartet hätte. Es lag, denk ich auch daran das die Bijugeister eher animalisch sind. Im Gegensatz zu ihr, die früher selber ein Mensch war.
    Aber sie hatte Recht. Ich hatte mir, nach dem was Kakashi mir erzählt und was ich aus den übermittelten Informationen erfahren hatte, vorgenommen, diese Person die auf eine verrückte und undenkbare Weise ihre Verbrechen begangen hatte, zu verstehen. Ihre eigentlichen Beweggründe heraus zu finden und nun bekam ich die Chance dazu die ganze Wahrheit zu erfahren ohne das irgendwelche Zweifel hätten aufkommen können. Denn so klare Erinnerungen konnten nicht lügen. Sie riss mich wieder aus meinen Gedanken.
    "Hast du deine Meinung geändert?"
    "Nein. Das nicht. Ich möchte immer noch versuchen sie zu verstehen. Sie hat einzigartig gehandelt aber trotzdem war es falsch und ich hätte nicht damit gerechnet das ich ihre Gründe auf einem so intensiven Weg erfahren würde."
    "Es ist der klarste Weg zu diesem Ziel. Außerdem kenne ich sie schon fast zu gut um zu wissen das sie auf Fragen die mit ihrer Vergangenheit zu tun haben nicht sehr positiv reagiert. Außerdem wenn sie eingesperrt wird... werde ich das auch."
    "Wie ist das denn gemeint. Ich meine du bist doch bereits in ihrem Körper eingesperrt oder nicht?"
    "Das schon. Aber es fühlt sich für mich eher an als würde ich mein eigenes Leben führen. Ich meine damit, ... ich kann durch ihre Augen sehen. Ich nehme Anteil daran und erlange so ein besonderes Gefühl von Freiheit. Wenn Tama glücklich ist, dann bin ich es auch. Fühlt sie sich schrecklich, teile ich ihren Schmerz. Ihre Emotionen sind auch meine. Wenn sie anfängt sich gefangen zu fühlen werde ich in Ketten gelegt. Deshalb versuche ich ihr zu helfen damit es ihr gut geht und genau aus diesem Grund habe ich gegen ihren Willen dieses Jutsu ausgeführt. Deshalb bist du, der Hokage des Feuerreiches, hier."
    "Also hast du es nicht nur für sie, sondern hauptsächlich für dich getan." Ich fing an zu begreifen was für ein Verhältnis zwischen den beiden war und doch fand ich es nicht richtig wie gehandelt wurde. Ich bekam das Gefühl das es dem Geist nicht wirklich um Tama ging, sondern viel mehr nur um sich selbst. Tama so zu steuern damit es für sie angenehmer wird. So etwas war unglaublich egoistisch und doch konnte man es verstehen. Sie lebt schon so lange und kann nie wieder das Gefühl erleben wie es ist sein eigenes Leben zu führen, mit eigenen Entscheidungen, Fehlern und vor allem einem eigenen Körper.
    Man hätte vermutlich noch Stunden lang darüber nachdenken und diskutieren können. Es wären immer mehr positive und negative Aspekte hervor gekommen. Doch im Moment hatte es keinen Sinn.
    Da es nicht Tama's freier Wille war sondern sie zu diesem Jutsu gezwungen wurde, konnte ich mir vorstellen das sie nicht damit einverstanden war das ich ihr Innerstes sah. Also wollte ich so schnell wie möglich das Nötigste herausfinden um sie nicht noch mehr zu verletzen, denn mir würde es auch nicht gefallen wenn jemand alles über mich erfahren würde und ich kann ihn nicht daran hindern. Ich hatte aber auch irgendwie das Gefühl das ich schon zuviel gesehen haben könnte. Etwas das nicht notwendig war das ich es wusste.
    Wir gingen weiter den Gang entlang an weiteren unzähligen Bildern vorbei, bis wir wieder an einem stehen blieben.
    Darauf war diesmal eine kleine Lichtung in einer Vollmondnacht zu sehen. Wir betraten es wie das andere Bild zuvor auch.
    Sie war am trainieren. Ihre Chakrakontrolle beeindruckte mich besonders. Es wunderte mich nicht das sie mich damit besiegen konnte. Doch konnte man in ihren Augen ganz klar ihre Verzweiflung erkennen. Und dann tauchte plötzlich dieser ältere, schmierige Typ auf. Er meinte das er sie beobachtet habe und ihre Kräfte genau das seien was er gesucht hat. Tama sah ihn ziemlich skeptisch an. Doch er versprach sie reichlich zu belohnen, wenn sie ein paar kleine Aufträge für ihn erledigte und sie nahm an. Ich konnte in ihren Gedanken sehen das sie dabei nur an ihre Schwester dachte. Sie hatte es sich, nach dem Tod ihrer Pflegeeltern zur Aufgabe gemacht für sich und ihre kleine Schwester zu sorgen. Doch das war von einem Kind viel zu viel verlangt. Sie sah keine andere Möglichkeit mehr und dieser Typ machte ihr das Angebot in einer verzweifelten, aussichtslosen Situation. Dadurch fand sie wieder Hoffnung.
    Wir waren wieder im Gang und gingen sofort wortlos zum nächsten Bild. Dort waren die Aufträge gezeigt die sie zu Anfang erfüllen musste. Es waren keine Straftaten nur schwerere Missionen die normalerweise immer von Ninja's erfüllt wurden. Diese schaffte sie mit Leichtigkeit, doch je mehr sie erledigte desto schwerer waren sie zu erfüllen und auch mit jedem Mal wichen sie mehr und mehr vom Gesetz ab.
    Sie hatte zu diesem Zeitpunkt schon lange vor gehabt aufzuhören, aber immer wurde ihr gedroht und ihre Angst bestärkt.
    Ich konnte sie gut verstehen. Sie hatte es zu Anfang nicht böse gemeint und im nachheinein wurde sie in die Ecke gedrängt und dazu gezwungen. Wir standen wieder im Gang und ich dachte darüber nach das ich in so einer Situation wohl nicht anders gehandelt hätte.
    "Das war es was ich dir zeigen wollte und ich denke du wirst die richtige Entscheidung treffen. Ich werd dich nun an die Stelle zurück bringen wo du angekommen bist. Dort ist es am einfachsten und sichersten das Jutsu aufzulösen."
    "Ist gut. Ich danke dir, das du mir alles gezeigt hast und ich denke ich hab gelernt sie zu verstehen." Man konnte ein kleines Lächeln auf ihrem Gesicht erkennen und auch ich selbst konnte sehr wohl mit meiner Entscheidung die ich treffen würde leben können.
    Es dauerte recht lange bis wir wieder zu der Stelle kamen. Bis es soweit war sah ich mir immer wieder die Bilder an. Sie hatte eine so glückliche Kindheit gehabt und dann verschwand alles für immer von dem einen auf den anderen Augenblick. Wieso gab es immer wieder Menschen die so etwas taten? Das würde ich wohl niemals begreifen.
    Kurz bevor wir da ankamen wo wir hinwollten, sprang mir ein pechschwarzen Bild ins Auge. Vorher hatte ich es gar nicht bemerkt. Vermutlich weil meine Gedanken anderweitig beschäftigt waren.
    Von diesem Bild ging etwas merkwürdiges aus. Es zog mich an, als wollte es betreten werden und doch spürte ich etwas was mich davon abhielt. Doch ich war ziemlich neugierig was sich hinter dieser dunklen Fassade verbarg. Also betrat ich es. Kurz vorher konnte ich noch die aufgeregte Stimme des Geistes hören. Sie rief mir zu das ich das Bild nicht betreten solle, doch meine Neugier war zu groß und ihre Wort wurden immer leiser, so das ich sie kaum hörte.
    Ich betrat das Bild und fand mich in einem genauso schwarzen Raum wieder. Hier ergriff mich das Gefühl der Panik und im nächsten Moment empfand ich Erleichterung. Es sprang über in Glück und dann wieder in eine unbändige Angst. All diese Gefühle strömten auf mich ein. Sie waren so heftig das ich ihnen kaum stand halten konnte. Erst jetzt bemerkte ich das, immer wenn die Gefühle wechselten auch andere Ereignisse aus Tama's Leben zu sehen waren.
    "Was wollen sie hier?" hörte ich eine drohende überrascht klingende Stimme hinter mir.
    Ich drehte mich um und sah, Tama.
    Ich konnte ihre Wut spüren.
    Hier spürte man nicht nur die Gefühle der Vergangenheit sondern auch die sie in diesem Moment fühlte. Ich brachte kein Wort heraus und starrte sie nur an.
    "Verschwinde von hier. Du hast hier nichts zu suchen!" Sie wurde immer wütender und die vorher schwarze Umgebung verfärbte sich in ein bedrohliches rot.
    "Tama beruhige dich doch!" Hinter ihr tauchte nun wieder der Geist auf und redete auf sie ein. Doch es half alles nicht. Sie konnte sie nicht beruhigen.
    "Warum hast du das getan? Sie hat hier nichts zu suchen! Sie soll von hier verschwinden! Dieser Ort gehört mir! Es geht sie nichts an!"
    Sie wurde immer wütender und alles fing an zu wackeln und wirkte ob es gleich zusammenbricht. Die Grenze zwischen dem Bild und dem Gang brach zusammen. In ihrer Wut verwüstete sie alles um sich herum und ich wusste nicht wie ich von hier wegkommen sollte. Sie schrei nur noch "VERSCHWINDET!"
    Auf einmal tauchte wieder dieses helle Licht um sie herum auf. Alles verschwand und es legte sich um mich.
    Ich war wieder zurück in meinem Körper und sah wie das Licht wieder zurück ging. Tama war genauso aufgebracht wie vorher. Allerdings hatte sie es viel Kraft gekostet das Jutsu zu lösen und sie brach zusammen. Genauso wie ich. Die Anbu Einheit, die mich begleitet hatten und Kakashi sind zu uns gekommen.
    Kurz bevor sie zu Boden fiel schaffte Kakashi es, sie aufzufangen. Er sah sie ziemlich beunruhigt an. Es wirkte allgemein seltsam und als dann Tama auch noch von Liebe sprach, war das die Erklärung.
    Ich hatte es mir also doch nicht eingebildet.
    Kurz bevor alles schief gelaufen war, hatte ich die beiden in einer engen Umarmung gesehen. Man sah ihnen an das sie unglaublich glücklich waren.


    Ich machte eine kleine Pause in meiner Erklärung. Kakashi sah mich zweifelnd und verwirrt an. Kein Wunder. Ich konnte es selbst kaum glauben. Er sah sie wieder traurig und besorgt an. Ich musste versuchte ihn zu beruhigen.
    "Ich vermute das sie einen Schock erlitten hat. Aber es geht ihr soweit ganz gut. Sie muss sich nur ausruhen. Uns bleibt leider nichts anderes übrig als abzuwarten. Du solltest also nach Hause gehen und dich ausruhen. Ich werd dir sofort bescheid geben wenn sie wieder wach ist." Er sagte eine ganze Zeit lang nichts und diese Stille war wirklich unangenehm. Bis...
    "Danke, Tsunade das du mir das erzählt hast und vor allem das du mir trotzdem noch glaubst. Aber in meiner Wohnung werde ich keine Ruhe finden. Ich werd bei ihr bleiben bis sie wieder aufwacht. Ich hoffe das du das verstehst?"
    Ich konnte ein kleines Lächeln auf seinem Gesicht erkennen. Er schien wirklich erleichtert zu sein. Aber das er trotz allem warten wollte... Ich meine es konnte vielleicht noch Wochen dauern bis sie wieder aufwacht, aber sein Entschluss stand fest und manchmal konnte Kakashi echt dickköpfig sein.
    "Wenn du meinst... aber bitte ruh dich noch etwas aus. Ich werde noch ein zweites Bett herbringen lassen. Ich hoffe das du zumindest damit einverstanden bist?"
    "Ja.. vielen Danke Tsunade." Er schien völlig in Gedanken versunken zu sein. Also hatte es wohl auch keinen Sinn mehr weiter mit ihm zu reden. Ich sagte einer Schwester bescheid das sie noch ein weiteres Bett bringen solle und machte mich dann auch auf den Weg nach Hause.
    An diesem Tag ist wirklich viel passiert und so etwas würde ich höchstwahrscheinlich nie wieder erleben.

    Es verging gut eine Woche in der Kakashi kein einziges Mal mehr ihr Zimmer verlies, es sei denn er wurde von den Krankenschwestern rausgeworfen. Doch kurz danach saß er wieder am Bett und hielt ihre Hand. Man konnte sehen wie sehr er hoffte das sie endlich wieder aufwachte.

    (Tama)
    >Was ist das? Diese Wärme die ich spüren kann. Sie ist immer da.... und gerade jetzt...< Ich öffnete langsam meine Augen doch die Sonne blendete mich so das ich nichts erkennen konnte, das trotz der zugezogenen Vorhänge. Ich schloss sie für einen kurzen Moment wieder um mich erst mal an sie zu gewöhnen. Dieses Warme Gefühl das ich die ganze Zeit gespürt hatte konzentrierte sich im Moment an meiner Hand und als ich meine Augen nun endgültig öffnen konnte sah ich auch den Grund dafür.
    Kakashi lag mit seinem Kopf auf dem Bett und zum Teil auch auf meinem Arm. Ich spürte das er immer noch meine Hand festhielt doch leider auch das er mir das Blut abdrückte.
    Bei dem Versuch meinen Arm wieder ein wenig zu bewegen wachte Kakashi jedoch auf und sah mich total verschlafen an. Ich lächelte ihn sanft an.
    "Tama....? Du bist wach... ENDLICH!" stürmisch umarmte er mich und drückte mich so fest an sich das ich kaum noch Luft bekam.
    "Kakashi... du...du tust mir.. weh." Augenblicklich lies er mich los und setzte sich neben mich auf das Bett. Die ganze Zeit hatte er meine Hand nicht losgelassen und auch jetzt noch hielt er sie fest. Er schaute mich erleichtert an.
    "Ich bin so froh das es dir wieder gut geht. Ich hab mir riesige Sorgen um dich gemacht! Tu das bitte nie wieder." Eine kleine Träne rollte über seine Wange und landete auf unseren Händen.
    Hatte er sich wirklich so große Sorgen gemacht das er weint. Habe ich ihm wirklich solchen Kummer bereitet?
    Ich setzte mich unter großer Mühe auf und legte meine Hand auf seine Wange über die eine weitere Träne floss. Ich wollte nicht das er traurig ist oder das er sogar weinte. Er sollte viel lieber wieder lachen.
    "Kakashi, was ist denn mit dir? Du brauchst doch nicht anfangen zu weinen ich ertrag es nicht dich so traurig zu sehen."
    "Nein, das ist es nicht. Ich bin nur so unglaublich froh das du wieder bei mir bist und das dir nichts schlimmeres passiert ist." Mit diesen Wort schlang er erneut seine Arme um mich und zog mich an seine Brust. Diesmal aber nicht ganz so fest wie zuvor. Auch mir rollte jetzt eine Träne über die Wange, denn mir wurde bewusst das ich genauso glücklich war ihn wieder zu sehen und ihn bei mir zu wissen, wie er. Er ließ mich los und wir schauten uns mit so viel Glück in die Augen das wir nicht anders konnten als zu lächeln.
    "Du solltest dich noch ein wenig hinlegen. Bestimmt bist du noch ziemlich erledigt, ich werd mich derweilen mal auf den Weg machen und Tsunade bescheid sagen das du wieder wach bist." Er stand auf, gab mir einen Kuss auf die Stirn und machte sich auf den Weg. Ich ließ mich derweilen wieder zurück ins Kissen sinken und schloss meine Augen. Ich fiel in keinen wirklich tiefen Schlaf und war daher bereit jederzeit wieder aufzuwachen, wenn Kakashi mit dem Hokage zurück kam. Ich machte mir schon ein wenig Gedanken darüber was sie sagen wird wenn sie hier ankommt, aber große Sorgen brauchte ich mir nicht zu machen. Ich hatte das Gefühl das sie keine voreiligen Schlüsse zieht, egal was vorher auch gesagt wurde. Sie war mehr der Typ der sich seine eigene Meinung bildete anstatt sich auf andere zu verlassen.
    Ich nahm mir trotzdem vor mich bei ihr zu entschuldigen, denn durch mein überreagieren hatte ich auch sie in große Gefahr gebracht. Bei dem Gedanken daran kam alles wieder in mir hoch. Das ganze Chaos was ich angerichtet hatte. In diesem Moment konnte ich unmöglich ruhig im Bett liegen bleiben.
    Ich versuchte aufzustehen um das Fenster zu öffnen und obwohl es einige Zeit brauchte schaffte ich es doch einigermaßen sicher zu stehen.
    Ich schob die Vorhänge zurück und öffnete das Fenster. Ein angenehm warmer Wind blies mir durch die Haare und sorgte dafür das ich mich wieder beruhigen konnte.
    Ich entdeckte noch einen weiteren Stuhl in der Nähe und zog ihn zum Fenster um mich wieder ein wenig zu setzen. Mein Körper wollte noch nicht so ganz wie ich es gern hätte, aber das würde schon bald vorüber gehen.
    Die frische Luft tat wirklich gut. Immer wieder strömte ein sanfter Hauch an mir vorbei in das Zimmer. Auf einmal öffnete sich wieder die Tür und Kakashi kam mit dem Hokage herein. Beide sahen mich etwas verwundert an. Vermutlich weil ich auf einmal am Fenster saß und nicht in meinem Bett lag.
    "Was machst du denn da. Du musst dich doch noch schonen!" kam Kakashi auf mich zu gestürmt. Tsunade blieb erst einmal in der Tür stehen und beobachtete das Geschehen.
    "Mir geht’s gut Kakashi... wirklich! Es ist alles in Ordnung." versuchte ich ihn wieder zu beruhigen.
    Er sah mich entschuldigend an. "Ich möchte doch nur nicht das dir etwas passiert." Offenbar hatte er gemerkt das er gerade etwas über führsorglich war. Er legte seine Hand an meine Wange und strich mir eine Strähne aus dem Gesicht. Ich drückte mein Gesicht gegen seine Hand. Sie war so schön warm und ich war so froh wieder seine Nähe spüren zu können. Als er sie wieder zurück nehmen wollte hielt ich sie mit meinen Händen fest. Ich wollte nicht das dieser Moment schon endete. Er lächelte mich sanft an und schaute mir verliebt in die Augen.
    Ein Räuspern durchbrach die Stille und erinnerte uns daran das Tsunade noch in der Tür stand.
    Es war doch wirklich verwunderlich das, immer wenn wir zusammen waren, wir alles um uns herum vergaßen. Sogar sämtliche Personen um uns herum, waren in so einem Zeitpunkt verschwunden.
    "Du bist also endlich wieder aufgewacht und dir scheint es ja auch schon wieder richtig gut zu gehen. Das sieht man gern." Diese Worte waren für mich etwas verwunderlich, denn sie schien sich wirklich darüber zu freuen das es mir besser ging.
    "Tsunade- sama ich... ich wollte ..."
    "Ja? was wolltest du?"
    "Ich wollte mich dafür entschuldigen das ich damals so überreagiert habe. Ich wollte bestimmt niemanden in Gefahr bringen und einfach nur sagen das es mir leid tut. Ich hoffe das sie mir das glauben"
    "Das tue ich denn du bist nicht der Typ der andere einfach so verletzt und außerdem ist ja nichts passiert." Sie hatte meine Entschuldigung angenommen und lächelte mir entgegen. Was hatte sie damals alles gesehen?
    Es war mir ziemlich unangenehm das sie so viel über mich wusste wie niemand sonst. Noch nicht einmal Kakashi wusste genau, wie ich in bestimmten Situationen reagieren würde. Aber Tsunade schon.
    Kakashi hatte alles beobachtet und sah auch das ich über irgendwas am nachdenken war. Er wusste auch das er mir dabei vermutlich nicht helfen konnte.
    Mir wurde aus irgendeinem Grund ein wenig schlecht.
    Kakashi schien das zu bemerken und meinte:
    "willst du dich nicht doch lieber wieder hinlegen und dich noch ein bisschen ausruhen. Schaden wird es dir bestimmt nicht?"
    Ich nickte schwach. Er half mir hoch und begleitete mich zurück zum Bett. Auch Tsunade schien etwas skeptisch zu sein, wegen meinem plötzlichen gesundheitlichen Umschwung und wollte mich noch einmal untersuchen. Dafür schickte sie Kakashi vor die Tür, der aber nur unter Protest das Zimmer verließ. Jedoch war alles in Ordnung und Tsunade meinte das ich am nächsten Morgen schon wieder entlassen werden könnte. Sie verließ ebenfalls das Zimmer und redete noch kurz mit Kakashi vor der Tür. Es war allerdings laut genug so das ich jedes Wort verstehen konnte. Sie erklärte ihm das ich entlassen werde und er mich doch abholen soll. Danach sollte ich mich bei ihr melden um einige Sachen zu regeln. Stimmt da war ja noch was. Sie hatte ja vom Tsuchikage die Erlaubnis bekommen mein Strafmaß zu bestimmen, denn ich hatte ja dafür gesorgt das er alle Hände voll zu tun hatte, damit die Regierung im Land der Felsen stabil bleibt.
    Meine alte Heimat. Der Ort an dem immer noch meine Schwester auf mich wartete. Doch ich musste erst einmal abwarten wie der morgige Tag ausgehen wird, allerdings war mir jetzt schon klar das ich hier in Konoha bleiben würde. Ganz egal wer was dagegen sagen würde, denn ich konnte und wollte nie wieder von Kakashi's Seite weichen. Ich wollte mein Leben mit ihm verbringen.
    Während ich so daran dachte wie glücklich ich war seitdem ich Kakashi getroffen hatte und was wir in dieser kurzen Zeit schon alles miteinander erlebt hatten, glitt ich in einen tiefen Schlaf der bis zum nächsten Morgen andauerte. Ich hatte auch nicht mehr mitbekommen wie Kakashi zurück ins Zimmer gekommen war und sich neben mich gesetzt hatte.
    Am nächsten Tag brachte er mich zurück zum Hokageturm. Kakashi sah ziemlich erschöpft aus. Ist er etwa die ganze Nacht wach geblieben?
    Wieso machte er denn so was? Er wusste doch das es mir wieder gut ging. Einfach unbegreiflich.

    Er klopfte an die Bürotür des Hokage und eine ziemlich genervt klingende Stimme bat uns herein. Wie konnte man so früh am Morgen, schon so gestresst sein? Das sollte sie schnell ändern. Auf Dauer war so was nie gesund.
    "Ah, da seid ihr ja. Tama du kannst dir bestimmt schon denken weshalb du noch einmal herkommen solltest."
    "Wegen deinem Urteil." Meine Stimme zitterte so stark das sie nur in einem leisen Tonfall halbwegs stabil war. Ich hatte Angst vor diesem Moment und jetzt war er also doch noch gekommen.
    "Genau, aber du brauchst dich davor nicht zu fürchten. Ich werde dich nicht bestrafen."
    "Was?" hatte sie gerade gesagt das sie mich nicht bestrafen würde? Konnte das wirklich wahr sein oder war es nur ein grausamer Scherz?
    "Du hast mich schon richtig verstanden. Denn jeder von uns hätte in der Situation, in der du dich befunden hast, das selbe getan. Davon bin ich überzeugt. Aus diesem Grund kann man dir keinen Vorwurf machen und wenn du möchtest würde ich mich sehr freuen wenn du ein Ninja im Dienste Konoha's werden würdest."
    "Ist das wahr? Ich darf hier bleiben?" Tsunade nickte, aber ich konnte immer noch nicht begreifen was geschah. Ich bekam die Chance für einen Neuanfang. Hier in Konoha und zusammen mit Kakashi.
    Wenn das ein Traum sein sollte, dann wollte ich nicht aufwachen.
    "Was sagst du?"
    "Ich würde wirklich gern hier in Konoha leben, vielen vielen Dank."
    "Na dann wäre das ja geklärt. Ich hab dir auch schon eine freie Wohnung gesucht. Hier ist der Schlüssel und die Adresse. Kakashi wird dich bestimmt gern dorthin begleiten. Heute Abend wirst du aber noch einmal herkommen, damit ich dir die restlichen Jonin vorstellen kann. Das wird deinen Einstieg wohl etwas vereinfachen und nun RAUS AUS MEINEM BÜRO!"

    Kakashi zog mich raus aus Tsunades Büro. Ich verstand nicht warum sie auf einmal so laut geworden war, aber es war wohl besser gewesen sie nicht unnötig zu reizen. Vermutlich war das einfach ihre Art an die man sich erst einmal gewöhnen musste. Was soll's. Draußen angekommen drehte sich Kakashi Freudestrahlend zu mir um, schlang seine Arme um meine Taille und wirbelte mit mir herum. Ich hatte einen kleinen Schrei ausgestoßen und klammerte mich mit meinen Armen um seinen Hals.
    "Du hast es geschafft! Du kannst hier bleiben!" Seine Freude war ansteckend und ich stieg in sein Gelächter mit ein. Nachdem er mich wieder abgesetzt hatte und wir uns wieder beruhigt hatten, lagen meine Arme weiterhin um seinen Hals und seine lagen immer noch um meine Hüfte. Er hatte mich ganz dicht an sich gezogen und wir waren uns so nah wie schon lange nicht mehr.
    "Du hast es endlich geschafft. Du bist frei und brauchst dir keine Gedanken mehr um deine Vergangenheit zu machen." Er freute sich wirklich für mich.
    "Und das hab ich nur dir zu verdanken. Wenn du nicht gewesen wärst, wer weiß wie weit ich noch für diese Typen hätte gehen müssen."
    "Na komm. Bis heute Abend haben wir noch ne Menge zu tun." Er lief los und zog mich hinter sich her. Was er wohl damit meinte? Irgendwann wurde er langsamer und wir gingen Hand in Hand die Straßen entlang, wobei uns eine Menge Leute anstarrten. Doch in diesem Moment war mir das vollkommen egal. Wir blieben vor einer kleinen Wohnung stehen. Das Gebäude sah recht einladend aus und auch die Umgebung war angenehm ruhig. Direkt neben dem Haus befand sich ein Park, voll von wilden Blumen die in voller Blüte standen.
    "Wir sind da, das ist dein neues zu Hause."
    "Was wirklich? Das ist jetzt wirklich meine?" Ich war irgendwie immer noch ein wenig skeptisch, aber Kakashi konnte nur noch einmal bestätigen das Tsunade diese Wohnung für mich ausgesucht hatte. Ich öffnete die Tür und wir traten ein. Die Wohnung war zwar etwas klein aber unglaublich gemütlich und recht luxuriös eingerichtet. Ich sah mich vorsichtig um, als könnte ich durch die kleinste falsche Bewegung etwas kaputt machen. Ich kam nun zum Schlafzimmer und als ich das Bett sah musste ich mich einfach hinein fallen lassen. Es war so angenehm weich und es fühlte sich schon fast so an wie schweben. Kakashi war mir nach kurzer Zeit gefolgt und fand mich auf dem Bett liegend wieder. Er legte sich neben mich und schaute mich nur an.
    "Bist du etwas schon wieder müde? Dabei hast du doch fast über eine Woche durchgeschlafen." scherzte er.
    "Nein, aber dieses Bett lädt einfach dazu ein sich drauf fallen zulassen und ein wenig zu entspannen...... Bevor ich es vergesse .... wo ist eigentlich deine Wohnung Kakashi?" Ich hatte mich auf die Seite gedreht um ihm ins Gesicht zu gucken. Er lächelte in sich hinein und meinte, ein wenig Geistesabwesend: "Deshalb bin ich so froh das du diese Wohnung bekommen hast. So bist du immer in meiner Nähe. Meine ist nämlich direkt gegenüber." Das war es also, aber ich war genauso froh über diese Tatsache. Wir waren jetzt immer nah beieinander. Ob Tsunade das gewusst hat als sie sie aussuchte? Bestimmt. Ich legte meine Hand an seine Wange und unsere Gesichter näherten sich. Er hatte seinen Arm wieder um mich gelegt und zog mich ganz dicht an sich ran, bis wir uns zu einem innigen Kuss vereinigten. Meine Arme schlang ich um seinen Hals, während meine Hände sich in seinen Haaren vergruben. Seine Hand glitt seitlich unter mein Shirt und drehte mich geschickt herum, sodass ich wieder auf dem Rücken lag. Er stützte sich behutsam über mir ab und unterbrach für kurze Zeit den Kuss um nach Luft zu schnappen. Aber direkt danach zog ich ihn wieder an mich. Der Kuss wurde immer leidenschaftlicher und fordernder. Er schob mein Shirt nach oben über meinen Kopf. Ich spürte nun ganz deutlich die Wärme seines Körpers auf meiner Haut und auch das innige Verlangen das uns durchströmte. Meine Hände glitten über seinen Oberkörper. Wir kamen uns näher und näher und seine Hände wanderten über meinen Körper weiter nach unten. Er küsste meinen Hals und ich wäre seinem Verlangen so gerne nachgekommen, doch auf einmal hatte ich Zweifel. Ich wusste nicht warum, aber irgendetwas hielt mich zurück. Kakashi bemerkte mein zögern sofort und hörte auf. Ich wand mich aus seiner Umarmung und setzte mich auf. Dabei schlang ich fast automatisch meine Arme um meine angezogenen Beine.
    "Was ist mit dir? Hab ich was falsch gemacht? .... Ich dachte du... du wolltest es auch."
    "Nein du.... du hast nichts falsch gemacht. Es liegt an mir. Ich... ich kann das im Moment nicht Kakashi." Ich drehte mich vorsichtig zu ihm um und sah ihm in die Augen. In seinem Blick sah ich Besorgnis, aber auch Traurigkeit.
    "Was meinst du damit?" fragte er mit so viel Mitgefühl das mir eine Träne über die Wange rollte, die er sanft wegwischte.
    "Ich weiß nicht was los ist. Ich hatte nur auf einmal das Gefühl nicht bereit zu sein. Das verstehe ich aber nicht. Denn ich will es doch auch." Ich lehnte meinen Kopf gegen seine Schulter und Kakashi nahm mich liebevoll in den Arm.
    "Aber das ist doch nicht schlimm. Wenn du noch nicht so weit bist, dann warten wir. Wir haben alle Zeit der Welt, du musst dich meint wegen nicht dazu zwingen."
    "Danke Kakashi." er hatte es geschafft mir wieder ein kleines Lächeln auf die Lippen zu zaubern, denn er wusste immer genau was er sagen musste.
    Doch es war schon wieder ziemlich spät. Wir sollten uns bald mit Tsunade treffen und als könnte er meine Gedanken hören sagte Kakashi: "Du hast bestimmt Hunger. Wie wär’s wenn ich uns was zu Essen mache und du dir eine schöne heiße Dusche gönnst?" Er war bereits aufgestanden und machte sich auf den Weg Richtung Küche.
    Aber das war eine spitzen Idee. Eine Dusche war vermutlich genau das was ich brauchte, außerdem hatte ich einen Bärenhunger.
    Als ich fertig war strömte ein verführerischer Duft in meine Nase und weckte meinen Hunger noch mehr. So stark das sogar mein Magen anfing zu knurren. Ich beeilte mich und ging zum Schrank in dem sich ein ganzer Haufen neuer Klamotten befand. Ich suchte mir ein kurzes Kleid aus, das mir nur über den Po ging und darunter zog ich noch eine schwarze Leggings an. Da ich aber nicht genau wusste was mich am Abend erwartete, band ich mir noch meine Shurikentasche ums Bein. Gerade als ich fertig war, steckte Kakashi seinen Kopf durch die Tür um mir zu sagen das das Essen fertig sei. Das war zumindest seine Absicht gewesen. Doch dazu kam er nicht wirklich, denn er blieb nur mit offenem Mund stehen und starrte mich an.
    "Was ist?" Meine Worte rissen ihn aus seinen Gedanken und holte ihn wieder zurück in die Gegenwart.
    "Nichts. Du siehst einfach nur um werfend aus. Einfach so.... Wow." ich konnte nicht anders als über seine Verlegenheit zu lachen.
    "Aber du bist bestimmt nicht nur gekommen um mir Komplimente zu machen, oder?"
    "Stimmt da hast du recht. Ich wollte dir eigentlich bescheid sagen das das Essen fertig ist."
    "Oh, super! Ich bin schon fast verhungert."
    "Na dann sollte ich mich lieber beeilen bevor du mir gleich noch vom Stuhl kippst." Ich war schon an ihm vorbei und wollte in die Küche gehen, als er nach meinem Handgelenk griff und mich zurück hielt.
    "Nein .... heute Abend wirst du dich von mir bedienen lassen." Er zog mich zurück ins Wohnzimmer an einen Tisch und drückte mich vorsichtig aber bestimmt auf einen Stuhl.
    "Womit hab ich das denn verdient?"
    "Das ich dich liebe, ist nicht Grund genug, das ich dir einfach mal einen angenehmen Abend bereiten möchte?"
    "Du bist wirklich süß. Ich frag mich womit ich dich verdient habe?" Er hatte sich auf den Weg in die Küche gemacht und kam mit einem Tablett voll mit Essen wieder.
    "Du hast mich endlich wieder, wirklich glücklich gemacht. Das hat vorher niemand geschafft." Ein überglückliches und verliebtes Lächeln hatte sich in mein Gesicht geschlichen, auch wenn ich jetzt noch nicht begriff warum er vorher traurig war.

    "Das sieht aber echt lecker aus."
    "Na dann lass es dir schmecken." und wir fingen an. Kakashi konnte echt super kochen auch wenn man es ihm nicht ansah. Als wir fertig gegessen, das Geschirr gespült und weggeräumt hatten, wurde es auch schon Zeit sich auf den Weg zu machen. Kakashi zeigte mir währenddessen noch ein wenig von Konoha. Wir kamen auch an den Trainingsplätzen vorbei, wo wir auch Sakura und Naruto trafen, die gerade ihre Übung beendet hatten.
    An seiner Stimme erkannte ich das auch dieser Yamato mit dabei war. Offenbar war er neben Kakashi der Teamführer und jetzt sah ich auch mal sein Gesicht, ohne Maske. Er schaute ziemlich erstaunt als Kakashi und ich Hand in Hand vorbeikamen. Ganz im Gegensatz zu den anderen beiden, die uns Freudestrahlend zu winkten. Sie wussten ja auch schon eine ganze Weile länger bescheid als Yamato, der es eben erst erfahren hat.
    Als wir dann endlich am Dach des Kageturms angekommen waren, war außer uns noch niemand zu sehen.
    "Merkwürdig normalerweise bin ich es der immer zu spät kommt und auf den alle warten müssen."
    Wir stellten uns an eine der hinteren Säulen und warteten. Nach und nach versammelten sich immer mehr Ninjas auf dem Dach. Jedoch schienen sie uns nicht zu bemerken. Es herrschte ein munteres Durcheinander, doch gab es nur ein Thema. Der Grund weshalb sie so spät hierher gerufen wurden. Einige waren neugierig, andere regten sich tierisch darüber auf und einer war total genervt.
    Diesen einen hatte ich schon mal gesehen. Auf meinem ersten Weg zum Hokage. Er war ein Freund von Naruto. Aber soweit ich das mitbekommen hatte, war er ein Chunin und kein Jonin. Aber hatte Tsunade nicht gesagt das sie mich den anderen Jonin vorstellen wollte? Vielleicht steckte doch mehr in ihm als man auf Anhieb sah. Doch dann wurde meine Aufmerksamkeit auf eine kleine Gruppe gelenkt die darüber diskutierten warum sie wohl hierher bestellt wurden.
    "Ich frag mich was Tsunade jetzt schon wieder will. Ich bin vorhin erst von einer Mission gekommen und bin total erledigt. Und dann krieg ich gesagt das ich so spät abends noch hierher kommen soll. So was von nervig."
    "Ich glaub ja das es um diese Gefangene aus dem Felsenreich geht, die Kakashi fangen sollte."
    "Ja das glaub ich auch. Sie hatte sich selbst als schwarzer Schmetterling bezeichnet und soll mehrere Feudalherrn entführt und getötet haben."
    "Das glaubst du doch nicht wirklich. Eine Person allein kann doch nie im Leben in eine vor Waffen strotzende Festung einbrechen einen Feudalherrn entführen oder töten und dann wieder unerkannt verschwinden. So gut ist kein Mensch."
    "Wie du siehst ist es wohl doch möglich." mischte sich Shikamaru ins Gespräch mit ein.
    "Außerdem soll es überhaupt nicht so passiert sein wie wir alle glauben. Das hatten zumindest Naruto und Sakura mir erzählt. Also wird schon was wahres dran sein. Sie waren ja auch mit auf der Mission."
    Es tat gut zu hören das nicht alle mich schon im Vorfeld verurteilten. Auch wenn es sich dabei nur um Shikamaru handelte. Ich sah das er sich in unsere Richtung drehte und mich ansah. Gerade in dem Moment tauchte auch Tsunade auf und stellte sich vor die Ansammlung Ninjas. Alle waren Schlagartig ruhig und stellten sich stramm hin. Sie fing an zu erzählen, was sie beim Verhör gehört hatte, was beim Kampf passiert ist, dabei ließ sie die Sachen aus meinem Innern zum Glück aus, und das sie ihre Entscheidung getroffen und mich begnadigt hat. Als sie das sagte kam aus mehreren Ecken Wiederspruch.
    "Wie können sie so eine Schwerverbrecherin begnadigen!" oder
    "Sie hätten sie lieber ins Gefängnis stecken sollen!"
    "RUHE!" rief sie alle, wieder zur Ordnung.
    "Es gab gute Gründe für meine Entscheidung. Außerdem bin ich der Hokage und ihr alle habt nicht das Recht mein Urteil anzuzweifeln." Alle waren wieder still, denn sie hatte das Argument 'Ich bin der Hokage' gebracht und dagegen konnte niemand etwas sagen, es sei denn er ist lebensmüde.
    "Da das ja geklärt ist würde ich mich freuen euch eine neue Koneuchi vorzustellen. Sie wird ab jetzt für Konoha arbeiten. Tama komm bitte nach vorne." Ich trat hinter der Säule hervor und machte mich auf den Weg zu Tsunade. Die Blicke der anderen ignorierte ich. Doch spüren konnte ich sie trotz allem. Einige waren überrascht, da sie begriffen das ich alles mit angehört hatte. Andere waren abfällig und man konnte ihr Getuschel hören.
    "Was denkt sich Tsunade dabei so eine für unser Dorf arbeiten zu lassen."
    "Und dann auch noch weiterhin als Ninja."
    "Eine Schwerverbrecherin wie die werde ich niemals als Kamerad anerkennen."
    "Es wäre für alle besser wenn sie wieder verschwinden würde."
    Diese Leute wussten das ich alles mit anhörte und versuchten noch nicht einmal zu verstecken das ich bei ihnen nicht willkommen war. Die meisten sahen mich aber nur forschend an.
    >Ganz ruhig Tama. Ignorier sie und bring die Sache hinter dich.<
    Im vorderen Bereich angekommen, stellte ich mich neben Tsunade die beschützend ihren Arm um mich herum auf meine Schulter legte.
    "Das ist Tama. Ich hoffe das ihr alle mit ihr klar kommen werdet und ihre Fehler euch nicht daran hindern ihr eine zweite Chance zu geben." Ich und alle anderen sahen sie etwas erstaunt an, denn das hätte ich jetzt nicht erwartet, das sie von einer 2. Chance sprach. Denn genau das war mein Leben in Konoha für mich. Die Chance für einen Neuanfang.
    "Das war es auch schon. Wie gesagt wollte ich euch eure neue Teamkameradin nur vorstellen.
    Da wäre allerdings doch noch eine Kleinigkeit. Ich möchte dich Guy, Neji, Kurenai, Shikamaru und auch dich Kakashi, bitten noch einen Augenblick hier zu bleiben. Alle anderen können jetzt gehen. Ich wünsche euch noch einen schönen Abend." Die genannten Personen traten vor. Ich fragte mich was sie von ihnen wollte?
    Ich blickte in die Runde. Da war so ein komischer Typ mit Topfhaarschnitt und grünem Ganzkörperanzug. Dann war da natürlich noch Kakashi und dieser Shikamaru, der immer noch den selben genervten Gesichtsausdruck hatte. Neben ihm stand eine junge Frau. Sie hatte dunkle Haare und angenehm rote Augen. Sie schien mir sehr nett, außerdem hatte sie fast genauso rote warmherzige Augen wie meine Mutter. Daneben stand noch ein Junge. Er musste etwa so alt sein wie Shikamaru. Er hatte einen lila Schimmer in seinen Augen und lange dunkle Haare. Ich hatte schon oft Geschichten von solchen Kämpfern gehört. Sie sollen eine ähnliche Fähigkeit wie meine Familie haben. Besaß er etwa auch dieses sogenannte Byakugan des Hyjuga Clan's? Die Stimme des grün gekleideten Typen riss mich aus meinen Gedanken.
    "Was können wir für dich tun Tsunade?"
    "Ich wollte mit euch sprechen, weil ich möchte das Tama, mit euch allen trainiert."
    "Wieso denn das?" meldete ich mich viel zu schnell zu Wort. In diesem Moment war mein Mund schneller gewesen als mein Kopf. Doch Tsunade schien es nicht negativ aufgenommen zu haben. Obwohl es sich ungewollt so angehört hatte.
    "Weil ich der Meinung bin, das deine vollen Fähigkeiten noch nicht ausgeschöpft sind und diese hervorragenden Ninja's werden dir dabei helfen. Guy und Neji! Ihr werdet sie in Tai-Jutsu unterrichten. Unterschätzt sie aber nicht.
    Kakashi, du wirst ihr noch einige Nin-Jutsus beibringen. Dadurch werden deine Fähigkeiten vielfältiger. Kurenai wird dir bei deinen Gen-Jutsufertigkeiten helfen."
    "Und was soll ich bitte schön machen?"
    "Shikamaru du wirst mit ihr, ihre Strategischen Fähigkeiten trainieren. Ich hab so das Gefühl das sie genau in deine Kragenweite passt und keine Sorge, das wird dich schon nicht überanstrengen."
    Ein kleines Lachen ging durch die Gruppe und alle sahen zu einem rot anlaufenden Shikamaru. Aber jetzt wusste ich auch warum Tsunade ihn ebenfalls hierher bestellt hatte. Er war ein hervorragender Stratege.
    "Schon Morgen wirst du mit deinem Tai und Gen- Jutsu Training anfangen und ich erwarte das du dich anstrengst. Ich will nicht umsonst gegen dich verloren haben. Ich überlasse sie dann euch. Wenn ihr mich dann entschuldigt, es gibt da noch einiges zu regeln." mit diesen Worten verließ sie das Dach und ging wieder nach unten in ihr Büro. Ich stand nun ganz allein vor den anderen.
    Kakashi stellte sich neben mich als sich alle wieder umdrehten und der Hokage endgültig verschwunden war. Wer weiß wie sie reagierten. Sie schienen zwar alle sehr nett zu sein, aber das konnte auch alles nur Fassade sein, in der Gegenwart des Hokage.
    So was ähnliches hatte sich wohl auch Kakashi gedacht. Auch wenn es alle seine Freunde sind war er fest entschlossen alles zu tun damit mir nichts passiert. Man konnte es ganz klar in seinem Auge sehen.
    "Nanu. Kakashi. Was wird das denn wenn es fertig ist?" kam es von dem Typen mit dem grünen Anzug.
    "Das hängt ganz davon ab, was IHR jetzt tun wollt!" Er schob mich etwas hinter sich sodass ich für die anderen kaum noch zu sehen war.
    "Also sind die Gerüchte die über dich bereits im ganzen Dorf herum gehen wahr." kam es von Shikamaru
    "Ich wollte es erst nicht glauben als Ino mir es erzählt hat. Aber das ist wohl Beweis genug." Die anderen sahen etwas verwundert zwischen Kakashi und Shikamaru hin und her. Offenbar hatten sie es noch nicht so ganz begriffen.
    "Du hast vollkommen recht. Es stimmt das wir zusammen sind und uns lieben. Tsunade weiß das auch alles und es war die vollkommen richtige Entscheidung von ihr sie nicht zu bestrafen."
    "Ungewöhnlich, so starke Emotionen bei dir zu sehen, Kakashi. Doch wie wär’s wenn ihr uns auch mal erklärt was alles geschehen ist, dann können wir Tsunades Entscheidung vermutlich besser verstehen." Es war ein ziemlich guter Vorschlag von Kurenai, auch wenn ich nicht so ganz zufrieden mit der Tatsache war das noch mehr Leute die Wahrheit über mich erfahren würden. Doch in dieser Situation war es das beste was ich tun konnte um zumindest von ihnen akzeptiert zu werden.
    "Wär’s aber nicht besser wenn wir uns einen anderen Ort dafür suchen würden? Was haltet ihr davon auf einen der Trainingsplätze zu gehen? Wenn dann etwas passieren sollte, wird das Dorf selbst nicht beschädigt." Kam es auf einmal von diesem Neji. Ein vernünftiger Vorschlag den Turm zu verlassen.
    Wir machten uns also auf den Weg und Kakashi blieb immer dicht bei mir.

    Wir hatten den Trainingsplatz erreicht. Alle hatten sich in einen lockern Kreis hingestellt. Neji lehnte gegen einen Baum und Shikamaru hatte sich ins Gras fallen lassen. Ich machte es lieber wie Neji und ging zu einem der Bäume rüber. Kakashi stellte sich natürlich wieder neben mich. Er hatte einen Arm um meine Taille gelegt und zog mich für einen kurzen Moment ganz fest an sich. Mein Kopf ruhte an seiner Schulter.
    Die Sonne ging langsam unter und tauchte alles in sanfte Orangetöne. Ein seichter Wind ging über den Platz und spielte mit meinen Haaren.
    "Also was würdet ihr jetzt gerne wissen?" Ich hatte mit Kakashi kurz darüber gesprochen, das ich ihnen gerne ihre Antworten geben wollte.
    "Wie wär’s mit 'Alles'." kam es von Neji.
    "Ich glaub kaum das du dir meine komplette Lebensgeschichte anhören willst. Mal abgesehen davon das ich dazu auch nicht bereit bin."
    "Gut wie wär's wenn du uns dann erzählst wie du darauf gekommen bist die Feudalherrn zu töten...."
    "Ich hab sie nicht umgebracht!"
    "Ach wirklich?"
    "Ja wirklich! Ich musste diese Aufgaben erfüllen, weil diese Typen ansonsten meiner Schwester was angetan hätten. Ich wollte niemanden verletzen, also war für mich die einzige Option mich dazu bereit zu erklären die Feudalherrn zu entführen. Ich habe niemanden getötet." Meine anfängliche Wut verflog genauso schnell wie sie gekommen war und wich einem bereuenden Tonfall.
    Alle hatten mir aufmerksam zugehört, schauten mich aber immer noch etwas ungläubig an.
    "Irgendwie kauf ich dir das nicht richtig ab." kam es jetzt von Shikamaru.
    "Das solltest du aber, weil es die Wahrheit ist." versuchte Kakashi mir zu helfen.
    "Und wie willst du das geschafft haben? Der Sitz aller Feudalherrn ist immer streng bewacht. Da kommt nicht einmal eine Maus unbemerkt rein." meinte Guy.
    "Das seh ich aber ganz anders. In der Überwachung waren trotz meiner Warnung erhebliche Lücken wo man problemlos durch kam." So war es auch immer gewesen. Ansonsten hätte dieses grässliche Spiel schon vor langer Zeit sein Ende gefunden.
    "Bis auf das letzte Mal. Da hab ich etwas zu viel Aufmerksamkeit erregt." Mein Blick fiel zu Kakashi der ebenfalls ein wenig lächeln musste. Für ihn war die Sache auch schon lange abgeschlossen, weshalb er schon anfing kleine Witze darüber zu machen.
    "Und trotzdem hast du es geschafft den Feudalherrn vor unseren Augen mit zu nehmen."
    "Wie hast du denn das geschafft? So ein kleines Mädchen wie du konnte Kakashi besiegen? Dann musste er aber einen ganz schön miesen Tag gehabt haben. Ich trete schon seit Jahren gegen ihn an und so schlecht, das sogar jemand wie du ihn schlagen kann, ging es ihm noch nie. Aber das heißt nur das er nicht so toll ist wie er immer tut." Guy wurde ganz plötzlich total überdreht und 'hüpfte' vor mir hin und her. Im Blick der anderen sah ich die selbe Überraschung, die der grüne Zwerg vor mir ausgesprochen hatte, aber auch eine Mischung aus Fremdschämen und Peinlichkeit über die Nummer die Guy gerade abzog. Es sah aus wie eine Art Freudentanz. Aber war das wirklich sein Ernst? Sich so übermäßig zu freuen das Kakashi gegen mich verloren hatte, das war einfach nur idiotisch.
    Außerdem kam er immer näher auf mich zu, doch das war mir zu viel. Er sollte endlich damit aufhören. Ich ging Stück für Stück weiter zurück, bis ich mit dem Rücken gegen dem Baum stand.
    Kakashi merkte das es mir unangenehm war und versuchte ihn wieder zu beruhigen. Doch es brachte nichts und fast automatisch aktivierte sich mein Kekkei Genkai. Genau bei seinem letzten Schritt auf mich zu, fingen meine Augen an das Chakra aller anwesenden Personen anzuhalten.
    Kakashi und Guy blieben genau in ihren Bewegungen stehen aber auch Shikamaru, Kurenai und Neji blieben ganz starr und Bewegungsunfähig.
    Für sie wurde es immer schwieriger bei Bewusstsein zu bleiben, doch ich schaffte es irgendwie nicht mein Erbe zu deaktivieren.
    Ich bekam riesige Angst. Was war wenn ich sie umbrachte?
    Nein! Das durfte nicht passieren. Kakashi!
    Ich schrie seinen Namen doch kein Laut kam mir über die Lippen. Sein bereits Schmerzverzehrtes Gesicht. Das Gesicht von allen. Sie brannten sich in meinen Kopf.
    Verzweifelt versuchte ich aufzuhören. Und dann. Als es fast schon zu spät war. Verschwanden die roten Blitze aus meinen Augen, die mein Erbe signalisierten.
    Alle lagen nun vollkommen erschöpft und keuchend auf dem Boden. Genauso wie ich.
    Es hatte mich doch mehr Kraft gekostet als erwartet. Vermutlich lag es auch daran, das mein Körper doch noch nicht hundertprozentig gesund war.
    "Was war das denn eben?" ergriff Shikamaru wieder das Wort.
    "Es fühlte sich an als ob dir jemand ganz langsam ein Messer durchs Herz bohrt. Dein ganzer Körper wird taub und du kannst nichts dagegen machen!" meinte nun auch Neji.

    So fühlte sich also mein Kekkei Genkai an, wenn ich es benutzte. Aber ich war erschrocken, darüber das mein Opfer solche Schmerzen erleiden müssen. Das war einfach nur grausam. Grausamer als jedes Gen-Jutsu das ich kannte. Wie hatte ich es die ganze Zeit geschafft unwissend Menschen zu quälen.
    Ich zog meine Beine an und vergrub mein Gesicht in meinen Armen. Und obwohl ich mein bestes gab es zurück zu halten, fing ich leise an zu schluchzen.
    "Hey, was ist denn los?" fragte Kakashi sanft. Er hatte eine Hand auf meine Schulter gelegt um mich wieder zu beruhigen, während die anderen mich nur Verständnislos anstarrten.
    "Ich hab es die ganze Zeit benutzt ohne überhaupt zu wissen, was ich damit anrichte."
    "Aber uns ist nichts passiert. Allen geht es gut." kam es nun von Kurenai die sich jetzt auf meiner anderen Seite befand und ebenfalls versuchte mich zu beruhigen.
    "Aber es hätte nicht mehr viel gefehlt und ihr wärt jetzt alle tot. Was ist wenn das noch mal passiert? Wenn ich noch mal die Kontrolle darüber verliere und nicht rechtzeitig schaffe es aufzuhalten. Wenn durch mich wirklich Menschen sterben, auch wenn es nur ist, weil sie die Schmerzen nicht mehr aushalten." Ich war aufgesprungen und schrie Kakashi und Kurenai an. Warum verstanden sie nicht das ich ein Monster bin, mit diesen Augen. Immer ein Monster war und es auch immer sein werde. Wie konnten sie so viel Verständnis für etwas aufbringen, was einfach nur hassenswert war.
    Tränen liefen mir über's Gesicht und fielen zu Boden. Ich schaffte es einfach nicht aufzuhören und mich zu beruhigen, bis ein paar Arme mich umschlangen und mich an den warmen Körper Kakashi's zogen.
    Ich versuchte mich zu befreien. Wehrte mich mit allen Kräften die ich noch hatte. Doch es half nichts. Sein Griff war fest und ließ mich nicht entkommen. Ich musste mich also ergeben. Was aber nur zur Folge hatte das noch mehr Tränen flossen.
    Er drückte mich an seine Brust und strich mir, wie bei einem kleinen Kind, über den Kopf.
    Seine Berührungen, seine Wärme und auch der gleichmäßige, zwar etwas zu schnelle Schlag seines Herzens, taten wieder einmal seine Wirkung.
    Ich wurde ruhiger und auch meine Tränen hörten langsam aber sicher auf.
    "Es wird niemals so weit kommen das du jemanden aus versehen mit deinem Erbe tötest. Dafür bist du viel zu stark und warmherzig. Ich vertraue dir, das du es immer schaffen wirst diese große Macht, die du besitzt, zu kontrollieren. Und wenn ich so an dich glauben kann. Solltest du es auch."
    Er schenkte mir wieder sein bezauberndes Lächeln, bei dem ich augenblicklich alle meine Sorgen vergaß und diese durch das Glücksgefühl ersetzt wurden, da ich wusste das Kakashi an meiner Seite stand.
    Ich legte meine Arme um seinen Hals und drückte mich noch ein bisschen mehr an ihn. Keine Ahnung wie lang wir so da standen und was die anderen dachten. Aber das war mir in diesem Moment auch völlig egal.
    Guy's Stimme holte uns wieder zurück.
    "Na ja. Wie stark sie wirklich ist, werden wir morgen früh sehen. Wir treffen uns um 5 Uhr genau an dieser Stelle wieder und sei bloß pünktlich. Ich muss jetzt auch nach Hause, hab noch ein paar Berichte fertig zu machen." Mit diesen Worten verschwand er, genauso wie Neji. Jetzt war nur noch Kurenai da, denn erst jetzt fiel uns auf das Shikamaru ebenfalls verschwunden war. Offenbar hatte er sich nach meinem kleinen Gefühlsausbruch verkrümelt.
    "Wir machen uns dann auch auf den Weg. Komm gut nach Hause Kurenai."
    So gingen wir durch Konoha.
    Vor meiner Tür gab mir Kakashi noch einen Kuss auf die Stirn und machte sich dann auch auf den Weg zu seiner Wohnung.
    Ich war tot müde und legte mich sofort ins Bett, nachdem ich mich zuvor noch umgezogen hatte.
    Allerdings war diese Nacht nicht ganz so erholsam wie ich es mir gewünscht hätte. Den ganzen Tag erlebte ich noch einmal und schlief daher ziemlich unruhig. Ne gute Stunde vorher wachte ich auf.
    Es war 4 Uhr morgens und draußen war noch alles dunkel. Ich zog mich um und packte meine Ausrüstung zusammen. Ich hatte auch keinen großen Hunger. Daher schnappte ich mir nur einen Apfel und machte mich auf den Weg zum Trainingsplatz. Als ich gerade dabei war meine Tür abzuschließen fiel mein Blick rüber zur Wohnung von Kakashi. Bei ihm war noch alles dunkel. Kein einziges Licht brannte. Ich musste schmunzeln, denn soweit ich mich erinnerte wollte Tsunade ihn heute früh auf eine Mission schicken.
    War das also doch kein Scherz gewesen so wie ich gedacht hatte und er kam wirklich immer zu spät?
    Offenbar war das eine seiner besonderen Eigenschaften. Eine die manchen ganz schön auf die Nerven gehen konnte.
    Ich schlenderte durch die Straßen. Alles war noch so still.
    Das war eigentlich gar nicht mal so schlecht. Man war mitten in der Stadt und konnte deutlich das Vogelgezwitscher hören, ohne das es von anderen Geräuschen übertönt wurde.
    Mittlerweile war ich am Treffpunkt angekommen. Das glaubte ich zumindest. Auf dem richtigen Trainingsplatz war ich zumindest, da war ich mir vollkommen sicher.
    Ich setzte mich also auf einen Baum und wartete. Darauf das Guy und Neji endlich auch auftauchten.
    Am Ende waren sie es die zu spät waren. Und gerade als sie angekommen waren und mich nicht entdecken konnten, fingen sie an sich zu beschweren. Vor allem Guy regte sich auf, da er mir gestern noch gesagt hatte, ich solle pünktlich sein. Neji versuchte gerade ihn wieder auf den Teppich zu holen, als ich vom Baum runtersprang und gerade mal 1 Meter vor den beiden landete.
    "Wo kommst du denn plötzlich her?" fragte mich Neji leicht irritiert.
    "Ich saß jetzt schon fast eine Stunde auf diesem Baum und hab darauf gewartet das ihr 2 auftaucht. Also.... Was wollen wir jetzt machen? Wir sind bestimmt nicht nur aus Spaß hierher gekommen!"
    "Du meinst es also wirklich ernst. Das ist gut. Dann werden wir erst einmal mit einem Übungskampf anfangen. Nin- und Gen- Jutsus sind dabei allerdings verboten. Und noch etwas. Wir beide werden gleichzeitig gegen dich antreten. Du stehst also 2 Super Ninja's gegenüber. Nimm dich daher in Acht."
    "Guy findest du nicht das das unfair ist?"
    "Nein. Das ist für mich vollkommen in Ordnung. Ich möchte euch nur noch mal sagen, das auch der Hokage der Meinung ist, das man mich besser nicht unterschätzen sollte." Mit einem Siegessicherem Lächeln, hatte ich mich bereits einige Meter von ihnen entfernt. Jetzt befand sich genügend Sicherheitsabstand zwischen mir und den beiden.
    "Worauf wartet ihr noch?" Sie gingen in Position. Bereit mich anzugreifen. Ganz im Gegensatz zu mir. Ich stand, wie immer eigentlich, in einer Position die es mir ermöglichte anzugreifen, auszuweichen oder Angriffe abzuwehren, obwohl sie keine großen Änderungen zu einer normalen, entspannten Stellung zeigte. Doch gerade weil ich mich immer so positionierte, verleitete es die Gegner mich unvorsichtig anzugreifen. Und auch diesmal reagierten sie genau so wie so viele vor ihnen auch.
    Sie wollten mich einkreisen. Also griff Neji mich von der linken und Guy von der rechten Seite aus an.
    Im letzten Moment wich ich einen Schritt nach vorne sodass die beiden sich nur gegenseitig erwischten. Auf dem Ast eines Baumes gelandet sah ich das sich die beiden 10 Meter in die jeweils andere Richtung schleuderten.
    Wenn die sich nicht mehr Mühe geben und herausfanden was ich tat, würden sie sich gegenseitig fertig machen.
    Der Kampf wurde aber doch noch spannend. Allerdings waren wir alle schon ziemlich erschöpft da er sich schon über Stunden hinzog. Sie landeten auch einige Treffer und brachten mich dazu zurück zu schlagen. Gerade griff Guy mich wieder an. Ich konnte aber wieder ausweichen und er traf nur den Baum der sich eben noch hinter mir befunden hatte.
    Dieser stürzte um und kam direkt auf Neji zu.
    Er hatte ihn aber viel zu spät bemerkt und konnte sich vor Schreck nicht bewegen. Auch Guy stand regungslos neben dem Baum und schaute nur zu wie er immer weiter auf Neji zukam.
    Wie konnten die alle erstarren, anstatt was zu tun?
    Gerade noch rechtzeitig, kurz bevor der Stamm ihn zerquetschte, schaffte ich es ihn aus dem Weg zu schubsen. Wir rollten durchs Gras, bis wir nebeneinander liegen blieben.
    "Sag mal hast du sie noch alle? Musstest du gerade jetzt zur Statue werden?" blaffte ich den immer noch geschockten Neji an. "Aber eins will ich mal klarstellen. DAS werd ich nicht noch mal machen!"
    "Ist bei euch alles in Ordnung!" kam nun auch Guy zu uns. Ich war bereits wieder auf den Beinen und stand neben einem beschämt guckenden Neji. War irgendwie auch kein Wunder. Er war ein Jonin und wurde in einer lächerlichen Situation von mir gerettet und zur Sau gemacht.
    "Uns geht's ganz gut. Oder ist dir etwas passiert, Neji?" Er schüttelte nur den Kopf, um uns zu zeigen das es ihm körperlich gut ging.
    "Die Übung ist damit wohl beendet. Ich kann es kaum fassen, das du uns gewachsen warst. Nach deinem Verhalten gestern Abend hatte ich wesentlich weniger erwartet."
    "Das denken fast alle von mir. Aber da irren sie sich und ich werde alles versuchen das das auch so bleibt, indem ich immer weiter trainieren werde."
    "Das wird aber wohl noch etwas warten müssen. Da das Training jetzt beendet ist, sollten wir dich erst einmal ins Krankenhaus bringen."
    "Was meinst du damit Neji?"
    "Sieh dir doch einfach mal dein Bein an Tama. Du hast dich eben verletzt und das sieht sogar ziemlich schlimm aus." Ich sah an meinem rechten Bein runter und bemerkte erst jetzt das vom Oberschenkel aus, mein Bein komplett mit Blut beschmiert war.
    "Na super. So was passiert auch nur mir. Ich muss wohl auf einem Stein gelandet sein. Kein Wunder das mein Bein weh tut."
    Die beiden sahen mich nur Fassungslos an, als hätte ich einen an der Klatsche. Aber das war eben meine Art. Bis zu einem ruhigen Moment warten und den Schmerz ignorieren. Und ich wurde mit der Zeit richtig gut darin. Manchen Schmerz fühlte ich erst, wenn ich die Wunde sah.
    Aber auf einer Mission war diese merkwürdige Eigenschaft ziemlich praktisch.

    Inzwischen waren wir im Krankenhaus eingetroffen.
    Guy war voraus gegangen um Tsunade Bescheid zu sagen. Neji hatte mich den ganzen Weg über gestützt da ich nicht richtig laufen konnte. Zu Anfang wollte er mich sogar tragen, doch hätte er das tatsächlich gewagt, lief er Gefahr das ich ihm eine knalle. Und das hätte ihm noch wesentlich länger Schmerzen bereitet als mir.
    Vor der Tür warteten Tsunade und Guy bereits auf uns.
    "Was ist denn passiert? Ihr solltet doch nur trainieren und euch nicht so verletzen das du schon wieder ins Krankenhaus musst. Also..... was ist passiert?" Neji sah mich nur unsicher an.
    "Es ist nichts passiert. Ich bin nur blöd gestürzt. Das ist alles." Jetzt war seine Unsicherheit Verwunderung gewichen und ich wusste auch warum. Ich hatte für ihn gelogen. Teilweise zumindest. Ihm war die ganze Sache sowieso schon unangenehm genug, da wollte ich ihm etwas helfen und es Tsunade nicht direkt ins Gesicht sagen.

    Tsunade musste mir erst einmal die Wunde ausspülen, was allerdings tierisch brannte. Ich biss nur die Zähne zusammen und krallte mich an der Bank fest. Denn umso länger es dauerte, umso schlimmer wurde es.
    "Die Wunde ist zwar tief, aber es sind weder Nerven noch größere Gefäße betroffen und der Knochen ist auch nicht gebrochen, daher sollte es recht schnell wieder verheilen. Dein Tai- Jutsu Training solltest du aber erst wieder aufnehmen wenn ich es dir wieder erlaube und auch sonst solltest du das Bein nicht zu stark belasten. Hast du mich verstanden?"
    "Ja Tsunade. Ich werd aufpassen."
    "So ... jetzt halt noch mal kurz still. Bevor ich dir dein Bein verbinde werde ich dafür sorgen das die Heilung ein wenig in Gang kommt." Sie begann also, mit einem medizinischen Nin-Jutsu meine Verletzung zu behandeln. Aber so etwas hatte ich vorher noch nie gesehen. Ich spürte wie ihr Chakra irgendetwas in meinem Körper machte.
    "Was ist das? Was machst du da?"
    "Ich benutze ein medizinisches Nin- Jutsu um die Blutung zu stoppen und die Zellregeneration anzuregen. Diese Art von Jutsu wird über das eigene Chakra gesteuert. Es gibt außerdem sehr viele verschiedene Arten, da sie alle verschieden auf eine Verletzung wirken." Tsunade merkte das sie meine Aufmerksamkeit erregt hatte. Aus diesem Grund hatte sie auch versucht mir bereits vieles zu erklären.
    Es gab also auch die Möglichkeit auf diese Weise Menschen zu helfen. Und obwohl ich zu gerne gelernt hätte wie das geht, wusste ich nicht ob ich Sie fragen sollte, ob Sie es mir beibringen würde. Immerhin hatte ich ihr schon so viel zu verdanken.
    Aber auch in ihrem Blick lag etwas erwartungsvolles und gespanntes, doch ich entschloss mich noch etwas zu warten und noch mal gründlich darüber nachzudenken.
    Tsunade hatte mir einen frischen Verband verpasst und begleitete mich noch zur Tür. Davor saßen immer noch Guy und Neji mit einem gespannten nervösem Blick und der Frage auf den Lippen, wie es mir geht und wie schlimm die Verletzung wirklich war. Tsunade beruhigte sie und erklärte ihnen das das Training vorerst ausfallen wird, bis ich wieder fit genug dafür bin.
    Ich bedankte mich noch einem bei dem Hokage, aber auch bei Guy und Neji für das Training.
    Gerade als ich das Krankenhaus wieder verlassen wollte, kam Neji hinter mir her gerannt. Er bot mir an mich noch nach Hause zu begleiten. Das wäre doch das mindeste was er tun könnte nachdem ich mich seinet wegen verletzt hatte. Das waren seine Worte gewesen. Aber im Moment hatte ich auch keine Lust auf eine Diskussion. Ich war auch mit etwas viel wichtigerem beschäftigt.
    Mit medizinischen Nin- Jutsus. Bevor ich Tsunade fragen würde, wollte ich noch einiges wissen.
    "Sag mal Neji... wo ist eigentlich die Bücherei. Ich hatte vor später noch ein paar Dinge nachzulesen.?"
    "Die Bücherei hmmm ... die müsste auch ganz in der Nähe deiner Wohnung sein. Ich zeig sie dir wenn du möchtest?"
    "Ja. Das wär nett. Danke."
    "Hör aber auf. Das ist doch das mindeste das ich..."
    "Ok. Jetzt reichts! Ich hab dich nicht weggeschuppst damit du mich jetzt die ganze Zeit damit nervst. Hör damit auf! Ansonsten überleg ich es mir zweimal ob ich dich retten soll, wenn wieder ein Baumstamm auf dich zu kommt. Verstanden!" Das war einfach zu viel gewesen und mir platzte der Kragen. Ich wurde etwas zu laut und die Menschen in unserer unmittelbaren Nähe konnten natürlich alles mit anhören und warfen uns verwunderte Blicke zu. Ich konnte aber nur hoffen das sie nicht auf falsche Gedanken kamen. Auch wenn das gerne mal passiert. Neji griff sich mein Handgelenk und zog mich leicht von der Menge weg, zwischen die Gebäude. Er stand auch nicht gerne im Mittelpunkt und hatte genauso wenig Interesse an Gerüchten wie ich. Außerdem konnte man sich so etwas besser unterhalten, ohne die ganze Zeit darauf zu achten wer mithören könnte.
    "Ja, ich hab's verstanden. Aber ich meine das hätte nun mal auch nicht jeder gemacht. Aber du..., die du eigentlich gar keinen Grund hättest, hast es gemacht und ich wollte dich auch schon die ganze Zeit fragen warum?"
    "Wieso willst du da wissen? Kannst du es nicht einfach so hinnehmen?"
    "Es interessiert mich einfach." Neji blieb hartnäckig, auch wenn ihm meine Antwort vermutlich nicht genügen würde.
    "Ehrlich gesagt, habe ich selbst keine Ahnung. Ich hab's einfach gemacht, bist du damit zufrieden? Und selbst wenn nicht, ist mir das auch egal. Ich will jetzt nach Hause." Mir platzte nun endgültig der Kragen, daher machte ich mich auf den Weg und ließ Neji in der kleinen Seitenstraße, in die er uns geführt hatte, stehen. Doch leider war er hartnäckiger als mit lieb ist.
    "Warum bist du jetzt so sauer?"
    "Weil du mir mit diesem Thema total auf den Wecker gehst und wenn du weiter machen solltest, wirst du mich mal richtig sauer erleben und das wird nicht glücklich für dich enden."
    Er stand nun neben mir und hatte ein fast selbstgefälliges Grinsen im Gesicht.
    "Das glaub ich dir nicht. Du bist verletzt und bestimmt noch erschöpft von unserem Training. Du würdest mich gar nicht erst kriegen."
    "Willst du es etwa drauf ankommen lassen?" Ich war so stock sauer, das ich kurz davor war ihm eine reinzuhauen. Ich ballte meine Hände zu Fäusten um mich zurück zu halten und warf Neji einen wütenden, fast tötenden Blick zu. Das schien er, zu seinem Glück auch zu bemerken und hielt für den Rest des Weges seine Klappe. Gut, denn dadurch konnte ich mich wieder besser beruhigen.
    An meiner Wohnung angekommen zog ich mich nur schnell um, während Neji sich ein bisschen umsah.
    Danach machten wir uns wieder auf den Weg. Er zeigte mir noch die Bibliothek, wo er sich dann auch von mir verabschiedete, da er noch andere Sachen zu tun hatte. Ich machte mich jetzt aber lieber zurück zum Trainingsplatz, wo Kurenai bestimmt schon auf mich wartete. Ich konnte schließlich auch noch später nach Antworten auf meine Fragen suchen.
    Als ich dann wieder auf dem Platz ankam, war niemand zu sehen. Doch aus irgendeinem Grund hatte ich ein ungutes Gefühl. Als ob mich jemand beobachtete. Ich spürte aber auch kein Chakra, so das sich mein Verdacht bestätigte. Eine andere Möglichkeit wäre es, das Kurenai mich in einem Gen-Jutsu gefangen hatte, ohne das ich es gemerkt habe. Ich musste mich extrem anstrengen und versuchen alles lebendige zu finden. Zu Anfang war auch nichts zu finden. Ich war scheinbar ganz allein, aber das konnte nicht sein.
    Doch da. Hinter dem Baum war jemand.
    Ich warf ein Chakramesser und traf.
    Es war tatsächlich Kurenai gewesen, die jetzt fast unbeweglich an diesem Baum fest hing. Und jetzt war auch dieses eigenartige Gefühl, das ich vorher noch hatte, verschwunden. Irgendwie hatte ich jetzt auch den Eindruck das der Platz etwas anders aussah.
    "Was sollte das denn? War es etwa dein Ziel an einem Baum zu hängen?"
    "Nein, eigentlich nicht. Ich wollte nur testen wie gut du bist. Und du hast ziemlich schnell rausgefunden, das du dich in einem meiner Jutsus aufgehalten hast, das muss ich schon sagen. Aber eins würde ich jetzt doch noch gerne wissen."
    "Und das wäre?" Jetzt war ich aber mal gespannt was sie von mit wissen wollte.
    "Was ist das für ein Messer? Ich kann es noch nicht einmal anfassen." Sie versuchte schon fast verzweifelt, aber vergeblich, das `Kunai` zu greifen und sich zu befreien. Immer wieder glitt ihre Hand hindurch. das war ein echt toller Vorteil, wenn man sein Chakra verhärten konnte. Niemand anderes konnte es lösen.
    Wenn man also einmal hing konnte man nichts daran ändern.
    "Keine Panik. Ich mach dich schon los." versuchte ich sie zu beruhigen, mit einem kleinen Lächeln auf den Lippen.
    Ich zog das Messer ab und Kurenai lies sich am Baum runter gleiten. Vermutlich war sie im Moment fertiger als ich. Dabei hatte das eigentlich Training noch überhaupt nicht angefangen.
    "Was war das denn?"
    "Chakra." Sie sah mich nur ungläubig an.
    "Wie geht das denn?"
    "Das ist noch ein Teil meines Erbes. Ich hab die Fähigkeit mein Chakra zu verhärten und dann zum Beispiel Messer zu formen und keiner außer mir kann es lösen."
    "Das ist wirklich erstaunlich."
    "Aber dafür lassen meine anderen Fertigkeiten noch zu wünschen übrig. Vor allem im Bereich der Gen-Jutsus." Ich hatte mich neben Kurenai gesetzt und spürte ihre zweifelnden Blicke. Doch so war es. Ich bemerkte die Illusionen zwar schnell und konnte sie auch fast immer auflösen, doch selbst eins erschaffen schien für mich fast unmöglich zu sein. Das zeigte sich auch bei unserem Training. Ich versuchte es wirklich doch ein wirklich starkes funktionierte nicht. Die Illusionen die ich hinbekommen hatte waren viel zu leicht zu durchschauen und aufzulösen.
    Es war zum verzweifeln. Meine Mutter war so gut darin, Gen-Jutsus zu erschaffen, und ich?
    In dem Sinne hatte ich gar nichts mit ihr gemeinsam.
    "Ist mit dir alles in Ordnung?" fragte mich Kurenai und sie klang wirklich besorgt. Ich hatte mich ins Gras fallen lassen und wollte grad eigentlich nur meine Ruhe.
    "Geht so. Meine Mutter war bei Gen-Jutsus viel besser. Sie hatte sogar versucht es mich beizubringen, aber das war ja wohl nichts."
    "Sag das nicht. Du bist gut. Du brauchst nur noch den richtigen Dreh. Aber was hältst du von einer kleinen Pause?"
    "Ich glaub das wäre jetzt genau das richtige."
    "Na siehst du. Ich hol uns mal was zu trinken." Und schon war sie weg.
    Meine Hand glitt zu der Schriftrolle an meinem linken Bein. Es war die meiner Mutter. Ich breitete sie vor mir im Gras aus und lies die Violine erscheinen. Sie lag nur so da und ich war mit meinen Gedanken für einen kurzen Moment in der Vergangenheit.
    "Spiel auf ihr."
    "Was? Warum sollte ich das machen? Sie wird mir bestimmt nicht helfen bessere Gen-Jutsu Fertigkeiten zu entwickeln." "Tu's doch einfach mal. Jetzt hast du sie schon und benutzt sie nicht. Was soll das?"
    "Na schön ich spiel auf ihr. Bist du aber heute gereizt." Jetzt zwang mich der Geist schon auf der Geige meiner Mutter zu spielen. Aber sie hatte recht. Die ganze Zeit in der ich sie besaß hatte ich nie darauf gespielt.
    Ich fing vorsichtig an zu spielen und nach all den Jahren klang sie immer noch genauso schön und zauberhaft wie immer.
    Und ob ich nicht richtig gewusst hatte was ich spielen sollte hörte ich auf einmal so eine Melodie in meinem Kopf, die ich auf anhieb spielen konnte. Eine ganze Zeit lang saß ich so da.
    Bilder aus meiner Kindheit und von meiner Familie sah ich lebendig vor mir. Ich war mir sicher nicht zu träumen und doch war es realer als jede Illusion es je hätte sein können. Ich konnte nicht aufhören zu spielen, noch nicht einmal als die Bilder zu diesem grausamen Überfall übergingen und ich am liebsten alles verschwinden lassen hätte. Es ging immer weiter bis ich hinter mir laute Rufe hörte. Die Melodie verstummte und ich hatte auch nicht mehr das Gefühl beeinflusst zu werden. Ich drehte mich um und ging langsam in die Richtung in der ich dachte, das die Rufe hergekommen waren. Doch zu meiner Verwunderung war dort kein Feind sondern Kurenai.
    "Was hast du gemacht? Was war das grad eben? Etwas so reales hab ich noch nie gesehen."
    "Soll das etwa heißen du hast es gesehen?"
    "Es war nicht zu übersehen. Wie hast du das gemacht?"
    "Ich hab nur auf der Violine meiner Mutter gespielt und... hab über ein paar Dinge nachgedacht." Ich senkte meinen Blick, weil ich nicht schon wieder mit jemandem über meine Vergangenheit sprechen wollte.
    "Du hast an einen so grausamen Überfall gedacht? Wieso das?" Sie sah mich fragend an doch sie bemerkte schnell meinen traurigen abgewandten Blick.
    "Du hast diesen Kampf selbst mit erlebt, hab ich Recht?"
    "Ja aber.. ich will nicht darüber reden. Es ist Vergangenheit und lässt sich nicht mehr ändern." Ich drehte mich um und wollte gerade wieder ins Dorf gehen, doch Kurenai folgte mir. Sie dachte gar nicht daran mich in Ruhe zu lassen und wollte mich unbedingt zum reden bringen,
    "Aber vielleicht würde es dir helfen wenn du mit anderen darüber sprichst. Denn wenn du mich fragst kann man die meisten Probleme nicht alleine lösen und ich würde dir wirklich gern zuhören. Also wenn du willst...?"
    "Jetzt sei doch endlich mal ruhig. Ich will nicht darüber reden. Es ist meine Sache! Also hört endlich damit auf euch in Dinge einzumischen die euch überhaupt nichts angehen und die ihr sowieso nicht versteht. Lasst mich doch alle mal in Frieden. Man ey..." Ich war so stock sauer das ich fast den kompletten Platz zusammen geschrieen hätte. Ich wusste zwar das sie es nur gut gemeint hatte. Aber wieso mussten sie chronisch an den Stellen ihre Hilfe aufzwingen an denen sie absolut nicht erwünscht war.
    Für den restlichen Tag hatte ich erst einmal meine Ruhe, da ich das Training früher beendet hatte als es eigentlich geplant war.
    Ich war gerade auf dem Weg zurück zur Bibliothek, als ich spürte wie irgendetwas von hinten schnell auf mich zukam. Also drehte ich mich um und genau in diesem Moment sprang mir ein großer, weißer Hund in die Arme und warf mich zu Boden. Gleich darauf fing er an mein komplettes Gesicht abzulecken, was dermaßen kitzelte, das es gar nicht mehr anders möglich war als zu lachen und meine schlechte Laune schlagartig zu vergessen. Irgendwann schaffte ich es dieses Riesen Kuschelmonster von einem Hund von mir runter zu schieben. Nachdem er mir ein letztes mal über das Gesicht geschleckt hatte ließ er mich auch endlich aufstehen.
    Sein Fell kraulend meinte ich nur: "Zu wem gehörst du denn und wer lässt so einen Süßen wie dich hier überhaupt ganz allein rum laufen?"
    Und als wollte er mir antworten, bellte er 2 mal laut und drehte sich Schwanzwedelnd wieder um, wo bereits ein Junge mit braunen Haaren auf uns zu gerannt kam.
    "Akamaru, da bist du ja. Hab ich dich endlich gefunden." Der Hund lief sofort zu dem Jungen hin, sprang um ihn herum und leckte ihm ebenfalls einmal durch's Gesicht.
    Als die beiden mit ihrer Begrüßung fertig waren kamen sie erneut auf mich zu.
    "Ich hoffe er hat nicht zu viel Ärger gemacht. Ich bin übrigens Kiba und du?"
    "Nein, nein ist schon OK. Ich sollte mich sogar bei ihm bedanken er hat mir schließlich meine gute Laune wieder gebracht. Ich heiße Tama."
    "Das ist ein echt schöner Name. Aber sag mal Tama..."
    "Ja?" jetzt kam es. Ich wusste es doch. Das eben noch so nette Gespräch wurde wieder mal zu einem Albtraum für mich.
    "Wo kommst du eigentlich her ich hab dich hier noch nie vorher gesehen." Ich hoffte jetzt nur das er nicht weiter fragen würde wenn ich ihm antwortete.
    "Ich komm aus dem Land der Felsen und bin auch erst seit kurzem hier."
    "Ach so du bist wegen einer Mission hier."
    "Nein ich.. Ich gehör jetzt zu Konoha." >denk ich zumindest. Offiziell war ich ja noch kein Konoha Ninja.<
    "Ach so na dann herzlich Willkommen in Konoha. Sollen wir dir vielleicht ein wenig die Gegend zeigen?" Ich hatte Glück das er nicht weiter auf meine Herkunft eingegangen war. Er wollte mir sogar die Stadt zeigen, aber als er mich eingeladen hat, hatte er so ein Matchohaftes und fast siegessicheres Lächeln aufgesetzt. So das ich schon ahnen konnte was er eigentlich vorhatte.
    "Die Gegend zeigen.... sagen das die meisten Jungen nicht um mit einem Mädchen allein zu sein und sie an zu baggern?" Ich hatte einen süßen, durchschauenden Blick aufgesetzt und offenbar hatte ich recht. Kiba lief knallrot an und blickte beschämt zur Seite. Man konnte nur ein kleines, gemurmeltes "Kann schon sein." hören.
    "Dann kommst du nur etwas zu spät. Ich habe nämlich schon einen Freund." Ich wollte mich gerade umdrehen und gehen als Kiba mir doch noch hinterher kam.
    "Gibt's noch was?"
    "Na ja. Jetzt wo wir die Tatsache, das du schon vergeben und für mich unerreichbar bist, geklärt haben, kann ich dich doch trotzdem mal rumführen. Auch um uns etwas besser kennen zu lernen." Ein skeptischer Blick genügte um ihn wieder zurück zu holen und dazu zu bringen etwas zu sagen was für mich noch gefehlt hatte. Ich nahm es ihm aber auch nicht richtig ab das er so schnell aufgegeben hatte.
    "Rein freundschaftlich natürlich."
    "Dann sehr gerne." und ich schenkte ihm ein Lächeln. Immerhin war er der erste der von Anfang an freundlich zu mir war, im nachhinein mir aber nicht auf die Nerven ging.
    "Wollen wir dann grad los?" fragte er. Immer noch mit einem überglücklichen Grinsen im Gesicht.
    "Ne geht leider nicht. Für heute hatte ich eigentlich schon was anderes vor."
    "Oh. Na schön. Wie wärs denn dann gleich morgen früh. Ich kenn ein paar super schöne Fleckchen im Wald die ich dir zeigen könnte."
    "Morgen früh hab ich leider auch schon was zu tun. Aber am Nachmittag hätte ich Zeit. Wie wärs wenn wir uns dann morgen vor der Bibliothek wieder treffen und du mir alles Sehenswerte zeigst."
    "Gut dann bis morgen." Immer noch grinsend drehte er sich um und ging mit Akamaru, der die ganze Zeit vergeblich versucht hatte die Aufmerksamkeit seines Herrchens auf sich zu lenken. Ich machte mich also wieder auf den Weg zur Bibliothek und suchte mir sämtliche Bücher raus die mit medizinischen Nin-Jutsus zu tun hatten.
    Nachdem ich alle und noch mehr gefunden hatte, verzog ich mich in eine Ecke und fing an sämtliche Bücher durchzulesen. Ich bemerkte gar nicht wie die Zeit verging. Erst als mich jemand ansprach sah ich von den Büchern und meinen Notizen auf und bemerkte das es bereits Nacht war. Die Bibliothek wollte nun auch endlich schließen. Offenbar hatte die Frau schon mehrfach versucht mich anzusprechen doch kein einziges Mal hatte ich reagiert. ich entschuldigte mich mehrfach, da sie ja nur wegen mir so lange arbeiten musste, aber endlich hatte ich das ganze Prinzip, dieser speziellen Art von Nin-Jutsus verstanden und auch schon wesentliche Unterschiede zwischen den einzelnen, verschiedenen Formen herausgefunden. Ich hatte noch geholfen die Bücher wegzuräumen und machte mich auf den Weg nach Hause.
    Dort angekommen ging ich nicht hinein, nachdem ich nicht einen Blick rüber zu der Wohnung von Kakashi, geworfen hatte. Alles war dunkel und kein Licht brannte, was Angesichts der Uhrzeit auch kein Wunder war. Ich fragte mich wann er von seiner Mission wohl wieder zurück kommen würde. Ich wünschte ich hätte ihn vorher noch mal sehen können. Wer weiß wie viel Zeit vergeht bis ich wieder in seine strahlenden Augen schauen kann, bis ich wieder sein Lächeln zu Gesicht bekomme, was er immer unter seiner Maske versucht zu verstecken. Bis der beruhigende Klang seiner Stimme nicht nur mein Ohr sondern auch mein Herz erreicht. Wie lang ich ohne seine sanfte Berührungen leben musste.
    Auf den Genuss all dieser Dinge, die mein Leben erhellten, musste ich wohl noch eine Weile verzichten.
    Als ich so darüber nachdachte, was ich an Kakashi am meisten liebte und jetzt auch schon vermisste, verband ich mir meine Verletzung neu und glitt langsam in einen traumlosen Schlaf.
    Am nächsten Tag wachte ich mit einem Bärenhunger auf. Aber welch Überraschung, gegenüber der Tatsache, das ich den ganzen Tag zuvor kaum etwas gegessen hatte.
    Nach einem großen Frühstück machte ich mich auf um zum Haus von Shikamaru und seiner Familie zu kommen. Spätestens jetzt fing ich an zu bereuen das ich Kiba's Angebot mich rum zu führen nicht gestern schon angenommen habe. Denn bis ich endlich das richtige Haus in der richtigen Gegend gefunden hatte, hatte ich mich bereits unzählige Male verlaufen.
    Ich merkte das mein Bein wieder anfing zu schmerzen, was zu einem anderen Zeitpunkt besser gewesen wäre, damit ich meine Ruhe habe. Aber ich war trotzdem sehr dankbar als seine Mutter mich rein bat, obwohl Shikamaru noch unterwegs war. Zu Anfang herrschte eine ziemlich peinliche und unangenehme Stille zwischen uns. Jedoch nur bis wir richtig ins Gespräch kamen. Dabei erfuhr ich auch einige Geschichten über ihn. Solche die man nur von einer Mutter erfahren würde. Während wir so redeten kamen dann auch Shikamaru und sein Vater wieder. Beide schauten mich etwas verwundert an, doch ziemlich schnell fiel es Shikamaru wieder ein, was ich bei ihm wollte. Er nahm mich mit auf die Terrasse, während er mir erzählte das sein Lehrer ihn auf's Shougie spielen gebracht hatte um auch seine Strategischen Fähigkeiten zu trainieren und das er das selbe nun auch mit mir machen würde.
    Ich kannte zwar die Regeln und so weiter, hatte es aber nicht einmal gespielt, zum größten Teil auch weil ich nie einen Gegner gefunden hatte. Meine Familien hatten schließlich immer etwas anderes zu tun gehabt.
    Trotz alle dem gewann ich unser erstes gemeinsames Spiel. Ich vermutete aber das Shikamaru mich geschont hatte, denn er sah noch nicht einmal überrascht oder enttäuscht aus.
    Wir spielten noch einige Runden und ich gewann alle. Shikamaru wirkte langsam richtig frustriert da ich immer einen Zug machte den er nicht bedacht hatte oder der für ihn nicht die Gelegenheit zu kontern oder Gegenangriff bot. Doch noch schlimmer war wohl die Tatsache das ich nur sehr wenige meiner Spielsteine verlor.
    Nach dem ich auch unser letztes Spiel gewonnen hatte, meinte er nur: "Das kann doch nicht wahr sein, das ich es nicht schaffe auch nur einmal gegen dich zu gewinnen. Und du bist dir sicher das du das erste mal spielst?"
    "Wer spielt was zum ersten mal?" Plötzlich steckte sein Vater den Kopf durch die Tür.
    "Tama. Sie behauptet das sie heute das erste mal Shougie spielt. Aber ich habe es bei 20 Spielen nicht ein einziges mal geschafft gegen sie zu gewinnen." Sein Vater schaute nur etwas irritiert zwischen uns beiden hin und her während ich wechselweise in das ungläubige Gesicht seines Vaters und in das enttäuschte Gesicht Shikamaru's sah. Einige Augenblicke vergingen bis ich dann wieder das Wort ergriff.
    "Ich behaupte es nicht nur, es ist heute wirklich das erste Mal gewesen das ich gespielt habe. Ich muss aber auch sagen das du es mir manchmal wirklich einfach gemacht hast." Ich nannte ihm einige Züge in denen er anders hätte reagieren müssen. Doch ich fand den Kommentar von seinem Vater, das er sich mehr anstrengen müsste und das es nicht sein kann das er gegen ein Mädchen verliert, total unnötig. Zumal er auch mich damit beleidigte. Shikamaru schien zu merken das meine Stimmung, durch die Aussage seines älteren Herrn, gesunken war und es war offensichtlich das er es jetzt ausnutzen wollte.
    "Wenn du meinst das es so einfach ist gegen sie zu gewinnen und es nur daran lag das ich mir nicht genug Mühe gegeben habe, dann spiel du doch mal ne Runde gegen sie."
    "Shikamaru. Meinst du nicht das es unfair ist wenn ein Profi wie ich gegen eine Anfängerin spielt?"
    "Hast du etwa Angst das du gegen sie verlierst?"
    "Na schön. Ihr wollt es ja nicht anders." Er setzte sich mir gegenüber, während Shikamaru sich daneben setzte um alles im Blick zu haben. Bis jetzt hatte ich mich aus ihrer kleinen Diskussion heraus gehalten. Doch nun war er mein Gegner und ich würde versuchen alles zu geben und zu gewinnen. Ich wollte es sogar noch mehr nach seinem nächsten Satz.
    "Ich werd dich auch etwas schonen. Damit du zumindest eine kleine Chance hast."
    "Es wird nicht nötig sein das sie sich zurück halten. Sie sollten eher aufpassen das ich sie nicht von ihrem hohen Ross hole."
    Und so begann die Schlacht auf dem Schachbrett.
    Zug um Zug verging. Doch keiner schaffte es in Führung zu gehen. Es wurde immer später und schon bald musste ich los um es noch rechtzeitig zu dem Treffen mit Kiba zu schaffen. Und dann machte er endlich den Fehler auf den ich schon die ganze Zeit gewartet hatte. Dadurch konnte ich den Finalen Zug machen der mir auch den Sieg brachte. Während Shikamaru und sein Vater immer noch ungläubig auf das Brett starten, verabschiedete ich mich kurzer Hand und machte mich schleunigst auf den Weg zur Bibliothek.
    Dort angekommen war weder Kiba noch Akamaru irgendwo zu entdecken. Ich schaute auf die Uhr und sah das ich es, trotz meiner anfänglichen Verspätung, geschafft hatte überpünktlich zu sein. Also wartete ich auf meine beiden Reiseführer die nach 30 Minuten leider immer noch nicht auftauchten. Ich fragte mich ob er die Verabredung vergessen oder kurzfristig anderes zu tun hatte. Im selben Moment entdeckte ich Neji. Ich hoffte das es nur Zufall war und er schnell weiter müsste. Doch dem war nicht so. Er kam direkt auf mich zu und sagte mir das Kiba heute auf ne Mission musste. Außerdem fragte er mich warum ich nicht ihn gefragt habe, ob er mir das Dorf zeigt.
    "Erstens hab ich nicht ihn sondern er mich gefragt.
    Zweitens ist er mir beim ersten Eindruck nicht sofort auf die Nerven gegangen, so wie du." Und mit diesen Worten machte ich mich auf den Weg. Irgendwohin. Und lies Neji einfach stehen. >Ich weiß nicht wieso, aber irgendwie komm ich nicht mit ihm klar. obwohl er ja eigentlich kein schlechter Kerl ist.< Irgendwann blieb ich einfach stehen. Irgendetwas hatte meine Aufmerksamkeit erregt und führte mich in einen Waffenladen. Ich stand nun direkt vor einer Vitrine in der ein paar Fächer ausgestellt waren. Sie waren komplett aus Metall gefertigt, sahen aber dennoch ziemlich leicht und filigran aus. Ihre Klingen blitzten scharf auf.
    Ich wollte sie gerade mal in die Hand nehmen, als mich der Verkäufer ansprach.
    "Ihr Geschmack ist sehr kostspielig. Diese Waffen wurden schon vor einiger Zeit hergestellt. Ihr Schöpfer ist leider schon verstorben, doch er war ein echter Meister seines Handwerks."
    "Und wie kommt es das Sie sie noch nicht verkauft haben?"
    "Es war sein Wunsch das diese Fächer nur jemand mitführen darf, der diese auch wirklich beherrscht. Aber da er jetzt nicht mehr unter uns weilt kann niemand mehr feststellen ob die Person geeignet ist oder nicht. Also bewahre ich sie hier drinnen auf. Sie sind mit der Zeit zum Aushängeschild meines Geschäfts geworden müsst ihr wissen. Dadurch sind sie für mich unbezahlbar." Ich konnte den Geschäftsführer gut verstehen. Er hing an ihnen außerdem waren sie für mich viel zu teuer. Ich hätte sie mir vermutlich nie im Leben leisten können. Immer noch regungslos stand ich da und starrte auf diese beiden Fächer.
    "Sie können sie ruhig mal in die Hand nehmen. Wer weiß, vielleicht sind sie ja diejenige die diese beiden Meisterwerke führen darf."
    "Meinen sie echt?"
    "Wer weiß das schon. Aber bei ihnen habe ich ein gutes Gefühl." und mit einem ernstgemeintem freundlichen Lächeln sah er mich an. Er hatte aber offensichtlich mehr Vertrauen zu mir als ich selbst. Doch je mehr ich darüber nachdachte, desto mehr kam ich zu dem Schluss das es nicht schlimm wäre, wenn ich nicht diejenige bin die, die beiden Fächer besitzen darf. Immerhin hatte ich genügend andere Waffen mit denen ich kämpfen könnte.
    Trotzdem wollte ich es versuchen und als ich sie in den Händen hielt, war es ein unbeschreibliches Gefühl auch wenn es durch eine, wie andere es nennen würden, nichtige Kleinigkeit ausgelöst wurde. Ich hatte das Gefühl sie würden von Anfang an zu mir gehören, wie ein Teil meines Körpers. Sie lagen leicht in der Hand und die Führung schien ebenfalls so einfach zu sein. Ich lies mein Chakra an ihnen entlang strömen und die beiden Fächer reagierten hervorragend darauf. Auch dem Besitzer fiel auf, wie leicht es für mich war den Umgang mit diesen Waffen, die ebenfalls so lange gewartet hatten, zu meistern.
    "Sie sind die Erste die so problemlos damit umgehen kann."
    "Nur leider fehlt mir das nötige Kleingeld um sie ihnen abkaufen zu können." gab ich mit einem traurigen Blick zu. Nichts ahnend was er mir gleich sagen würde.
    "Sie müssen sie nicht bezahlen. Ich werde sie ihnen schenken." ganz erstaunt schaute ich ihn an.
    "Aber das kann ich doch nicht annehmen."
    "Das geht schon in Ordnung. Ich bin froh jemanden gefunden zu haben der mit ihnen umgehen kann und damit den letzten Wunsch meines Vaters zu erfüllen. Außerdem ist es gutes Gefühl eine so nette und wunderschöne Frau glücklich zu machen."
    "Ihr Vater hat sie gefertigt? Aber dann bedeuten sie ihnen doch unendlich viel und sie wollen sie mir wirklich geben?"
    "Aber natürlich. Es ist in Ordnung." Er schien sich sicher zu sein und seine Freude darüber schien echt zu sein und nicht nur vorgespielt.
    "Ich weiß nicht was ich sagen soll außer `Vielen Dank` und ich verspreche ihnen gut auf sie aufzupassen."
    "Da bin ich mir sicher." und danach verließ ich den Laden, aber nicht ohne mich noch einmal herzlich bei ihm zu bedanken. Ich machte mich, auf den Weg zum Trainingsplatz. Ich wollte im Moment nichts anderes als mit meinen neuen Waffen zu trainieren. Zum Glück war sonst kein anderer außer mir da, also konnte ich ganz in Ruhe daran arbeiten mein Chakra mit Hilfe der Fächer zu Klingen zu formen und sie zu werfen.
    Irgendwann bekam ich es hin das sie sich sogar während des Fluges durch die Luft ausdehnten und somit an Angriffsfläche gewannen. Nur leider passierte das auf Kosten der Angriffskraft.
    Ich spürte langsam das ich immer größere Chakraverluste machte und am Ende meiner Kräfte war. Wenn ich jetzt noch weiter trainiert hätte, hätte mich vermutlich irgendjemand bewusstlos auf dem Boden finden müssen.
    Gerade als ich meine paar Sachen zusammen gepackt hatte die ich mit hatte, spürte ich wie etwas angeflogen kam. Ich griff nach einem der Fächer, drehte mich um und wehrte die anfliegenden Kunai's ab.
    Hinter mir tauchten 2 Mitglieder einer Anbu-Einheit auf. Und zu meinem Schrecken trugen sie das Zeichen Konoha's auf ihren Masken.


    So jetzt ist mal wieder Schluss. Ist zwar nicht genau die Stelle an der ich eigentlich dieses Kapitel beenden wollte aber die ist genauso gut. Ich hoffe ihr hattet viel Spaß beim lesen und schreibt mir wieder ein paar Kommentare. Aber ich kann euch jetzt schon versprechen das die Geschichte noch lange nicht zu vorbei ist. Es muss noch so viel geschehen bevor diese Geschichte ihr Ende findet und das nicht nur zwischen Tama und Kakashi. Es werden noch zwei andere zueinander finden und aus zwei müssen noch drei werden oder auch nicht mal sehen. Aber ich verrat schon wieder zu viel.=)



    Stimmengewirr als Vorschau auf den nächsten Teil:

    "Tsunade was soll das denn? Ist das irgendein schlechter Scherz?"
    "Ich weiß nicht wovon du sprichst."
    "Tama wo bist du?"
    "Was meinst du, was sollen wir wohl noch mit ihr machen?"
    "Wo bin ich? Was habt ihr mit mir vor? Lasst mich in Ruhe! Verschwindet! KAKASHI!"

    Viel Spaß beim Überlegen was passieren könnte.

Kommentare (22)

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M_Fairy_Piece (69212)
vor 56 Tagen
Wann kommt der nächste Teil?
Freu mich schon😊
Vanessa's welt (50498)
vor 66 Tagen
Jeanne die kamikaze diebin richtig???😂😂😂😂😂einer meiner lieblingsanimie
Arya Stark (69498)
vor 295 Tagen
Soooooo traurig... 😭
Ich suchte den anime seit jahren und kakashi war immer mein lieblingscharakter...
Er soll glücklich werden.. Dieser moment...
Wo du denkst :HASST DU IHN ODER WIESO TÖTEST DU DIE LIEBE SEINES LEBENS, SEINEN LEBENSINHALT ?!
Gomene bin bloß ziemlich depri grad
Super schreibstil, mach weiter so... *sniff* wieso kakashi..😭😭😭
Ich kann nichts (70861)
vor 370 Tagen
Die Geschichte ist mir zu kitschig irgendwie ,
aber sonst gut 👍. Wie viele Mädchen hier schreiben
das die Kakashi mögen aber in paar Jahren
sieht es dann wieder anders aus XD
Lumana ( von: Lumana)
vor 410 Tagen
Bitte sag mir das es ein zweiten Teil gibt. Ich liebe diese Geschichte und die ist einfach de ober Hammer
Sandsturm (99738)
vor 545 Tagen
Also im ganzen finde ich die Story echt wunderschön, aber das Ende finde ich blöd, ich war soo traurig. Könntest du auch mal ne Gaara Lovestory schreiben? LG😘
Arya Hatake (05027)
vor 674 Tagen
Der Anfang ist total süß aber das Happy und ist zu plötzlich und das hier ist zu traurig sonst sehr schön ;-)
mitzuru (64387)
vor 710 Tagen
Ich weiß das du diesen Kommentar nie lesen wirst, aber Trotzdem 😣 will ich dazu meine Meinung äußern!
Die Story war wirklich schön und toll und alles positive auf dieser Welt zusammen aber beide Endings sind beschissen. Sowohl das End als auch das Happy End.Kakashi soll nicht leiden oder sich zurück ziehen er soll auch nichts verlieren.Das ende ist zu Traurig 😢! Es is auch merkwürdig beim Happy End alles plötzlich so abrupt endet . Es wäre besser gewesen wenn es wie beim End einen kleinen Abschieds Prolog gegeben hätte.
Franzitanja (35454)
vor 865 Tagen
Einfach wunder schön

Ich liebe Kakashi
Shira (91663)
vor 1065 Tagen
Ich liebe kakashi !!!!!
Rin (87799)
vor 1086 Tagen
Ich liebe Kakashi :)
Julien (11509)
vor 1088 Tagen
Ich fand die Geschichte zu trännen gerürt ich ich fand es immer so wundervoll wenn Kakashi Tama in die arme genommen hat da hab ich richtig mit gefipert und zum schluss I LOVE YOU KAKASHI
Kakashi fan (29519)
vor 1139 Tagen
ok das hört sich in teil 14 echt besser an also ciao
Kakashi fan (29519)
vor 1139 Tagen
hey die Geschichte war sehr spannend aber auch sehr Traurig am ende ich hatte mir nur ein Happy End gewünscht wo die beiden glücklich werden allerdings war ich jetzt den trähnen nahe das ist zufiel ich mag Kakashi unheimlich und fand das führ ihn etwas hart naja was solls filleicht liest man sich mal wieder gglg Jay
Kakashi fan (53778)
vor 1141 Tagen
Hi wie schon zuende fürs erste ich habe deine storry in 2 tagen durch gehabt und will wissen wie es weiter geht bitte schreib schnell weiter binn so gespannt wie es weiter geht ach noch was bitte las Kakashi bald wiederkommen er ist mein Lieblings Karaktehr bei Naruto (sniff) auf bald
Mai (95020)
vor 1163 Tagen
Biiiiiiitte schreibe ganz schnell weiiter !
Arya (08321)
vor 1278 Tagen
Voll cool! Ich liebe diese Geschichte total! Freue mich schon auf die Fortsetzung!
??? (79918)
vor 1303 Tagen
Süüüß Kakashi I love you !!!!!!!!
Fan (94752)
vor 1318 Tagen
Wie Tama angeblich böse wurde brach für mich die Geschichte zusammen, es war aber eine tolle und spannende Geschichte,schade war aber auch dass Tama und Kakashi keine gemeinsamen Kinder hatten, großes Lob an den Schreiber/In dass irgendwie doch alles gut ausgegangen ist! :D
susey (54675)
vor 1341 Tagen
echt ne tolle geschichte
ich musste fast weinen :D
mach weiter so.