Drachenseelen I - Kapitel 6

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1 Kapitel - 1.372 Wörter - Erstellt von: RaiRyu - Aktualisiert am: 2011-07-15 - Entwickelt am: - 1.350 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

So als Entschuldigung dafür, das Kapitel 5 so schlampig und kurz war ist das 6. besser^^
Ich hab es etwas Aufgelockert, indem ich unserer Drachendame mal etwas mehr Charakter und Charisma verpasst habe ;D
Sie wird anscheinend als Mensch ihre elegante Drachenart verlieren und ist eher tollpatschisch vorlaut und leicht reizbar, aber ihre Arroganz behält sie trotzdem xD
der arme Tirian -mitleid hab- xDDD

Aja: ich werde mich bemühen, dass ihr bald ihren Namen erfahrt -gg- ich denke das wird in Kapitel 7 kommen
ich weiß ziemlich spät, aber ich fand einfach keinen passenden Namen für diesen kleinen Drachen ;)

wieder gilt: Kritik, Lob und Meinung an
Lia.Lithium@web.de

und auf meiner Homepage findet ihr die Kapitel übersichtlicher
http://bloodsoularts.wv.to/

1
Der Junge lief Purpur rot an und hielt mir seinen zerlumpten Umhang hin. Stimmt ja ich hatte nichts an, da ich ja als Drachen keine Kleidung brauchte. Ihm schien das sichtlich unangenehm zu sein, mir war es vollkommen gleichgültig, doch da die Menschen ja weder Fell, Federn noch Schuppen hatten war mir doch sehr kalt. Das war aber jetzt egal ich schüttelte den Kopf um mich wieder auf mein Ziel zu konzentrieren: ich hatte ihn gefunden und nun würde ich mich an ihm rächen. Ich schlug ihm die Hand, die mir den Stofffetzen hinhielt weg, sprang auf den Jungen drauf und umfasste mit meinen Händen seinen Hals. Seine Augen weiteten sich, vorerst, weil ich nackt auf ihn gesprungen war und dann weil ich anfing ihn zu würgen. Ich drückte so fest ich konnte zu und verlagerte mein ganzes Körpergewicht auf seinen Hals. „Stirb elender Mensch“ zischte ich hinter zusammengebissenen Zähnen hervor, wütend funkelte ich ihn an. Mit einer Armbewegung wurde ich von ihm runtergefegt, ich hatte vergessen, wie stark er doch war und in meinem geschwächten Zustand konnte ich ihm nicht viel entgegensetzen. Elegant rollte ich mich ab und hockte auf allen Vieren vor ihm, nur um wieder mich auf ihn zu stürzen. Doch er fing mich ab und drückte mich auf den Boden „Du bist der Drache, den ich vorhin getötet habe, nicht wahr“ Es war vielmehr eine Feststellung als eine Frage. Als Antwort fixierte ich ihn mit hasserfüllten Augen. Seine eine Hand schob sich zu seinem Gürtel und er holte ein Messer hervor, er wollte mich töten, das war mir sofort bewusst. Doch ich wehrte mich nicht, lieber wollte ich sterben, als als Mensch weiterzuleben. Er holte aus, seine Augen starrten mich immer noch abwertend an, die Klinge sauste auf mich zu. Ich schloss meine Augen und wartete auf die Erlösung, doch nichts geschah. Ich öffnete meine Augen wieder halb, der Junge hielt mir die Klinge an die Kehle, doch er drückte nicht zu. „Worauf wartest du, los mach schon“ schrie ich ihn an. „Hast du nicht den Drang weiterzuleben?“ leichte Verwunderung schwang in seiner Stimme mit „Ich dachte Drachen sind Kämpfernaturen“ Mein Blick verfinsterte sich „lieber sterbe ich, als in diesen elenden Körper gefangen zu sein“ Zu meiner Verwunderung steckte er die Waffe weg und stieg von mir herunter „Dann wirst du, zur Strafe dafür, dass du mein Dorf vernichtet hast als Mensch weiterleben“ Er warf den Mantel über meinen Körper. Da konnte doch wohl nicht sein Ernst sein. Wütend sprang ich auf und hämmerte gegen seine Brust, „Wenn du mich jetzt leben lässt werde ich die Chance nutzen und dich sofort umbringen! Also mach schon und töte mich!“ schrie ich ihn an, ich merkte wie sich Panik in mir breit machte, so wollte ich nicht leben, niemals! Ich wollte nicht in diesen schwächlichen Körper auf dem Boden festsitzen, ich wollte meine Freiheit wieder! Lieber würde ich sterben als so zu leben. „In deiner Verfassung hast du gar nicht die Kraft mich zu töten, du bist jetzt ein schwaches kleines Mädchen“ er stieß mich unsanft von sich weg, sodass ich auf dem Boden landete. Ich rieb mir den Hintern. „und nun wirf dir endlich den Umhang über, als Mensch rennt man nicht nackt durch die Gegend“ seine Stimme klang zwar kalt, doch ich konnte einen leichten Rotschimmer auf seinen Wangen entdecken. Schweigend wickelte ich den Stoff um meinen Körper, ich musste nachdenken – was nun? Ich hatte wirklich nicht die Kraft ihn zu töten, nicht mit diesem mickrigen Körper. Ich musste mir unbedingt was einfallen lassen, was sollte ich nur tun? Mich mit den Gedanken, als Mensch zu leben, anfreunden? Nein, das könnte ich niemals. Dem Jungen folgen und mich zu einem geeigneten Zeitpunkt an ihm rächen? Das wäre eine Möglichkeit, aber was dann? Das würde mir auch nicht meinen geliebten Drachenkörper zurückbringen. „Nun steh schon auf“ wurde ich aus meinen Gedanken gerissen, ich schaute auf, der Junge hielt mir seine Hand hin „wir gehen“ „Wieso sollte ich mit dir gehen?“ antwortete ich schnippisch und blickte ihn kühl an. „Weil ich ein Auge darauf haben will, dass du dich nicht gleich von der nächsten Klippe stürzt und du so deiner Bestrafung entkommen kannst, ich werde dafür sorgen dass du weiterlebst, als Mensch“ Mir entglitten Gesichtszüge und ich starrte ich fassungslos an. Konnten die Menschen wirklich so kaltherzig sein? Mit zufriedenem Blick schaute er auf mich herab, es schien ihm zu gefallen, mich so aus der Fassung zu bringen. „Nun komm schon“ drängelte er noch immer die Hand ausgestreckt um mir aufzuhelfen. Hart schlug ich sie weg „Ich brauch deine Hilfe nicht, schon gar nicht die eines stinkenden Menschens.“ Hastig rappelte ich mich auf und wollte an ihm vorbeistapfen, doch ich wurde von ihm festgehalten. Nah zog er mich zu sich heran. „Hier geblieben, ich sagte du kommst mit mir!“ Und schon zog er mich genau in die andere Richtung „Hey was soll das“ schimpfte ich gleich drauf los, doch er viel mir ins Wort. „Wir werden nach West Bostêv gehen“ „Wohin? Und WIR werden nirgendwohin gehen, wieso sollte ich dir folgen?“ zeterte ich weiter, ich sah gar nicht ein mich ihm zu beugen, was bildete sich dieser…, dieser Mensch überhaupt ein! „West Bostêv“ wiederholte er „Das ist eine Stadt am Meer, ungefähr 5 Tage von hier entfernt. Ich kenne dort ein paar Leute, wo wir unterkommen können. Und ich sagte dir doch, dass ich dich nicht aus den Augen lassen werde, da du deiner Bestrafung nicht entfliehen sollst.“ erklärte er mir mit monotoner Stimme. Diese Antwort brachte mich jedoch noch mehr in Rage. „Das kannst du aber schön vergessen“ mit diesen Worten riss ich mich los und rannte stolpernd vor ihm weg. Doch mit seinen langen Beinen konnte er mich schnell einholen und packte mich wieder. „Ich hab jetzt keine Lust mit dir darüber zu diskutieren“ Er hob mich hoch und warf mich wie einen Sack über die Schulter „Hey das kann nicht dein Ernst sein, lass mich gefälligst wieder runter! Ich bin ein edler und gefährlicher Drache! Wie kannst du es wagen!“ Das war einfach zu viel für mein Ego, noch nie hatte man mich so behandelt. Wütend trommelte ich gegen seinen Rücken, zeterte, fluchte und strampelte. Doch dieser Mädchenkörper war einfach zu schwach. Nach einer Weile wurde ich ruhiger und fügte mich meinem Schicksal, ich bekäme sicherlich irgendwann die Chance mich zu befreien, ihn zu töten und dann zu fliehen. Bis dahin hieß es: Kräfte sparen. „Übrigens ich mit Tirian, und du?“ Ich ignorierte ihn gekonnt und schmollte weiter vor mich hin, ich hatte jetzt wirklich nicht die Laune und den Nerv dazu, mit ihm Konversation zu führen. Tirian seufze gekünstelt auf und lief schweigend weiter.

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Snowballcooky ( 29224 )
Abgeschickt vor 785 Tagen
Die Geschichte ist Klasse! Schreib bitte weiter.
Lolita ( 85634 )
Abgeschickt vor 819 Tagen
WOW das is echt der absolute Hammer!