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Drachenseelen I - Kapitel 4

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1 Kapitel - 761 Wörter - Erstellt von: RaiRyu - Aktualisiert am: 2011-07-01 - Entwickelt am: - 1.207 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Ich entschuldige mich erst einmal für die vielen Rechtschreibfehler in den letzten Kapiteln
und auch noch in denen, die folgen werden xD

Ich hoffe ihr habt genauso viel Spaß beim Lesen der Geschichte, wie ich beim Schreiben.
Für Kommentare wäre ich wie immer sehr dankbar
einfach an
Lia.Lithium@web.de

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Kapitel 4:

Mir war kalt und ich fröstelte. Ich blinzelte durch meine schweren Lider und nahm die Umwelt um mich herum nur verschwommen war. Im grauen regenverhangenem Himmel türmten sich die Wolken und feuchte Nebelschwaden waberten über das verdorrte Steppengras. Langsam hob ich meinen Kopf an und sah mich um. War dass das Jenseits? Es sah ja nicht sehr vielversprechend aus, ich rümpfte meine Nase. Schwankend richtete ich mich auf und seufzte als ich in eine rote Blutlache trat. Im Jenseits gab es auch Verletzungen? Verwundert schaute ich hinab. Mein Atem stockte als ich nicht auf die erwarteten Drachenklauen blickte, sondern auf zwei schneeweiße Menschengliedmaßen. Zitternd hob ich, was eigentlich meine Vorderen Klauen wären an und erschauderte – zwei menschliche Hände! Ungläubig drehte ich mich um mich selbst, neben mir lag ein großer weißer Drachenkörper, aus dessen Brust Blut quoll. Aus seinem beeindruckenden Maul rann ebenfalls Blut, seine großen scharfen Augen waren halb geschlossen. Es war mein Körper der tot neben mir lag, ich schluchzte auf und brach neben ihm zusammen, weinend lehnte ich mich an meinen ehemaligen Körper. Meine Seele war weitergewandert, da mein Gegner es versäumt hatte mein Herz zu durchstoßen und nun war ich als Mensch wiedergeboren worden. Gerade die Wesen, die ich am meisten verachtete. Hass und unbändige Wut quoll in mir hoch, das würde mir die Menschheit büßen, ich würde mich dafür rächen, was sie mir und auch meinen Artgenossen angetan hatten. Ich wischte mir die Tränen ab und stieß mich von meinem kalten ehemaligen Körper ab. Ich hob meine Nase in die Luft, ich wusste, dass ich den Jungen schwer verletzt hatte, also musste ich einfach nur seinem Blutgeruch folgen. Ich zog die Luft tief durch meine Nase, fluchend schaute ich mich um. Durch diesen verdammten Körper hatte ich einen Großteil meiner Fähigkeiten einbüßen müssen, ich nahm kaum einen Blutgeruch war und den, den ich wahrnahm war mein eigener. Also musste ich mich auf meine Augen verlassen und so suchte ich die Stelle ab, wo ich meinen Gegner verletzt hatte. Schnell fand ich die Stelle, eine große getrocknete Blutlache war dort in den Boden eingesickert, anscheinend hatte er, nachdem er meinen Körper getötet hatte, sich davongeschleppt.
Ich folgte der Blutspur durch die nebelige Graslandschaft. Meine neuen Menschenaugen konnten den Nebel nicht durchdringen und so konnte ich nur einige Meter weit sehen. Stolpernd irrte ich durch die Gegend, mir war kalt und ich zitterte. Wütend blickte ich meinen Körper an. Diese Menschen hatten nicht mal ein Fell dass sie warm hielt. Mein neuer Körper war zierlich klein für Menschen und kaum mit Muskeln ausgestattet, soweit ich den menschlichen Körper beurteilen konnte. Ich war ein wabbeliges Irgendwas mit schneeweißer Haut, und weißen welligen Haaren. Also hatte ich wenigstens meine Fabre als Drachen übernommen, so schätzte ich, dass meine Augen auch rosarot sind, wie sie damals zu meiner Drachenzeit waren.
Die Graslandschaft wandelte sich langsam und nun zierten karge Gestrüppe das Land. Früher wäre ich darüber geflogen oder hätte da Sträucher einfach plattgemacht mit meinen Starken Klauen.
Aber nun musste ich mich zwischen den Gebüschen hindurchschlängeln, jaulte oft auf, wenn ich mit meinen nackten Füßen auf spitze Steine oder Stöcker trat, oder wenn die Dornen meine weiche Haut zerkratzten. Fluchend folgte ich der Blutspur immer weiter. Ich wollte den Jungen erwischen und töten- auch wenn es das letzte war, was ich tun würde. Stolpernd trat ich aus den dornigen Sträuchern und fiel über etwas drüber. Ein paar Flüche ausstoßend rappelte ich mich auf und schaute worüber ich gestolpert war.

Kommentare (2)

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Snowballcooky (29224)
vor 841 Tagen
Die Geschichte ist Klasse! Schreib bitte weiter.
Lolita (85634)
vor 876 Tagen
WOW das is echt der absolute Hammer!