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Der Herr der Ringe - Unser Leben im Golwen - Kamilian Internat

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29 Kapitel - 29.044 Wörter - Erstellt von: Cini - Aktualisiert am: 2011-07-01 - Entwickelt am: - 12.230 mal aufgerufen - User-Bewertung: 3.65 von 5.0 - 17 Stimmen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

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Eine Reise beginnt. „ Endlich“ schreit Nienná als die Uhr zum Stundenende klingelt. Alle springen wir auf, lachen und freuen uns, dass endlich di
Eine Reise beginnt.

„ Endlich“ schreit Nienná als die Uhr zum Stundenende klingelt. Alle springen wir auf, lachen und freuen uns, dass endlich die schlimmste Zeit ein Ende hat. Nie wieder lernen, nie wieder Stress mit Lehrern. Das Gefühl des Frei Seins hat uns gepackt. Schnell schmeißen wir unser Schulzeug in die Tasche, greifen nach unseren Jacken und rennen aus der Tür. Unsere Mitschüler schauen uns wehleidig hinterher. „ Komm Cini wir haben keine Zeit mehr, oder willst du ewig in dieser Schule hocken“ ruft Leolay die bereits an der Tür zum großen Pausenhof steht. „ Ja ist ja gut bin schon unterwegs. Du weißt doch das meine Schultasche auseinander fällt“. Cini ihre Tasche sieht schon sehr mitgenommen aus. Überall kleben Flicken und der Reißverschluss klemmt auch schon an vielen Stellen. Unsere Mitschüler kommen alle weinend aus dem Raum. Sie vermissen jetzt schon die Zeit in dieser Schule. Viele von ihnen haben weit außerhalb eine Lehrstelle bekommen und werden ihre Freunde nicht sehen können. Wir hingegen haben alles richtig gemacht. Eine Lehrstelle haben wir nicht gesucht, warum auch? Wir hätten wieder die Schulbank drücken müssen und man hätte uns alle nicht in denselben Betrieb genommen. Von Anfang an haben wir gesagt, dass wir eine Weltreise machen. So lernen wir was von der Welt kennen und sind trotzdem alle zusammen. Wir rennen raus auf den Hof. Es ist wundervolles Wetter. „Stopp, bleibt sofort hier“ warnt uns eine Stimme. „Was will die denn jetzt von uns“ fragt Ari genervt und verschränkt die Arme. Es ist unsere Schulpädagogin. Sie ist klein, von kräftiger Statur und hat schwarze Locken. Mit langsamen Schritten gehen wir zurück. „Kaum klingelt die Uhr und schon seid ihr wieder die ersten, die aus dem Gebäude rennen. Aber ich lass euch jetzt noch nicht gehen. So wie ich euch kenne habt ihr den Termin mit dem lieben Herrn Direktor vergessen. Also los, schwingt die Beine und auf zu seinem Büro, er mag es gar nicht wenn man zu spät zu Terminen ist“. „Das darf doch wohl nicht wahr sein. Was will der denn jetzt noch von uns. Wir sind doch fertig mit der Schule. Nie wieder werden wir dem Typ auf die Nerven gehen“ schimpft Kaira leicht und schlürft mit den Füßen. Wieder gehen wir in das Schulgebäude. 2 Etagen höher befindet sich sein Büro. Genervt gehen wir die Treppen hoch und stellen uns vor seinem Raum. "Man wie lange dauert das denn noch? Ich dachte der will uns sehen“ sagt Stella gereizt und holt tief Luft. „ Vielleicht hat er es mal wieder vergessen. Wisst ihr noch letztes Mal. Wir sollten wieder mal hin wegen der Essenschlacht in der großen Pause“ „ Stimmt Sancha und da standen wir doch ewig und 3 Tage bis er verwirrt raus kam und meinte, warum seid ihr nicht in eurer Klasse“ sagt Dragongirl. „ Ach ja und so was nennt sich Direktor. Also wisst ihr, man sieht dem ja an das er nicht die hellste Glühbirne ist, aber was merken muss man sich trotzdem können oder“ sagt Hedwig. Wir lachen bis sich plötzlich die Tür öffnet und er vor uns steht. Er bittet uns rein und nimmt auf seinem alten, staubigen Stuhl Platz. Vorne auf seinem Schreibtisch steht sein Namensschild.
G. VOIGT. Links neben ihn an der Wand, hängt ein großer Kalender, wo der heutige Tag mit einem fetten roten Kreuz markiert ist. Wir wissen ganz genau, dass es für unseren Abgang steht. Jeder der Lehrer und Schüler sind froh, dass wir hier verschwinden. Sie haben doch die Tage förmlich abgezählt. Es herrscht Stille, nur das atmen und Schritte auf dem Gang sind zu hören. „ Was wollen sie denn nun von uns, wie haben schließlich nicht ewig Zeit“ fragt Ayden und wirft ihm einen bösen Blick zu. Er kramt in einer Schublade und holt Zettel und Stifte raus. "Hier bitte unterschreiben und ausfüllen“ sagt er schroff und knallt die Sachen auf den Tisch. Ohne zu fragen unterschreiben wir das Formular und füllen die Angaben zu Name, Geburtsdatum + Ort, sowie besuchte Schulen und Zukunftsvorstellungen aus. Herr Voigt starrt die ganze Zeit auf das Blatt und wirkt nervös. In seinem grauen Anzug sieht er noch dünner als sonst aus. Er ist sehr groß und auch sehr dünn. Viele nennen ihn das wandelnde Streichholz. Er trägt eine Brille und hat graue Haare, die aber schon langsam ausfallen, woran er uns die Schuld gibt. Er reißt uns die Blätter aus der Hand und stopft sie in einem Umschlag. Er rennt raus zum Briefkasten und steckt ihn durch die Öffnung. Laut hört man ihn „Ja“ schreien und es klingt sehr befreiend und glücklich. Als er wieder rein kommt stehen wir im Raum und schauen ihn an. „Könnten sie uns mal erklären was es mit diesem Formular auf sich hatte“ fragt Akila langsam nach. Seine Augen blitzen und wir ahnen schon, dass aus seinem Mund wieder nur Schrott raus kommen wird. „ Ist es nicht egal um was es in diesem Formular geht? Ihr Gören müsst nicht alles wissen. Denkt ihr man hat mir damals gesagt was ihr für welche seid.“ Er wirkt leicht gereizt und sein Gesicht färbt sich langsam rot. „ Was sind wir denn? Ich finde wir sind ganze normale Mädels“ sagt Cini überzeugt und lächelt. Er steht von seinem Stuhl auf und stützt sich auf seinen Tisch. „ Das fragst du auch noch. Schaut euch doch mal an. Eine verrückter als die andere. Jeden Tag konnte ich mir von meinen Kollegen anhören, was ihr wieder gemacht habt. Entweder wurde der Unterricht gestört, Mitschüler geärgert, Lehrer dumm gemacht oder erst wie vor kurzem eine Essensschlacht in der großen Pause“. „ Hey Mädels, der kann sich ja mal an was erinnern“ sagt Sancha und lacht laut. „ Aber die Essensschlacht liegt doch schon gut 2 Monate zurück“ fügt Hedwig hinzu. „Anscheinend ist er doch nicht so allwissend, wie er tut“ sagt Akila und muss sich ein weiteres Lachen verkneifen. „ Wenn ihr nicht sofort ruhig seid schmeiße ich euch alle raus“ schreit er, wobei sich sein Gesicht weiter rot färbt. „ Passt auf, gleich platzt er“ ruft Ari die etwas weiter hinten steht. „Das war zu viel, macht das ihr hier verschwindet“ brüllt er durch den Raum, so dass die ganze Schule es hören kann. Lachend verlassen wir sein Büro. So schnell es geht rennen wir nach draußen, bevor sich wieder jemand meldet und wir zurück müssen. Schnell packen wir unsere Räder und fahren nach Hause. Die ganze Strecke erzählen wir über das Internat. „ Hoffentlich sind da süße Jungen“ sagt Kaira und lächelt. „Na bestimmt schönere als auf dieser Schule“ ruft Blacky von weiter hinten, wobei alle anfangen zu lachen. „Weißt denn einer von euch was man da lernt“ fragt Kashly und schaut nach hinten. „Keine Ahnung, lassen wir uns einfach überraschen“ antwortet Dragongirl auf ihre Frage. Nach und nach biegen immer mehr von uns ab. Wir wohnen zwar alle in der Nähe, aber nicht in denselben Straßen. Es sind jetzt noch 4 Tage bis zu unserer großen Reise. Wie gesagt soll es ja am Sonntag losgehen. Die restlichen Tage verbringen wir alle gemeinsam, also praktisch so wie jeden Tag. Wir treffen uns, gehen reiten oder faulenzen einfach in der Sonne. „ Irgendwie habe ich Angst vor dem Internat“ sagt Ayden eines Tages. „ Das brauchst du nicht, wir sind doch alle zusammen“ spricht Blacky ihr Mut zu. Heute ist Sonntag und früh stehen wir auf um den Zug nicht zu verpassen. Vorne an der Kreuzung treffen wir uns alle. „ Na habt ihr auch so toll geschlafen wie ich“ fragt Akila und gähnt leicht dabei. „ Ja mir ging es auch so. Andauernd drehte ich mich um. Ich war so aufgeregt. Bin ja froh das ihr alle da seid“ sagt Layla, der man die Müdigkeit auch ansieht. „Wenn wir den Zug noch schaffen wollen, müssen wir langsam in die Pedalen treten“ sagt Ayden genervt und fährt los. „Mensch Mädels, wartet doch auf mich“ ruft Ari, die nicht mitbekommen hat das wir schon los gemacht sind. „ Na komm Ari, wir haben nicht ewig Zeit“ ruft Hedwig lachend zu ihr. Nach ca. 20 min. haben wir den Bahnhof erreicht. Alles ist leer und wirkt unheimlich. "Seid ihr sicher, dass unser Zug um 6.00uhr fährt? Ich sehe nämlich nichts“ sagt Nienná und schaut verwirrt durch die Gegend. „Ja Nienná es stimmt“ sagt Stella und zeigt ihr den Fahrschein. Wir stellen unsere Fahrräder ab und gehen zum Info – Stand, der aber noch geschlossen hat. „Na toll, fängt ja schon super an“ regt sich Kashly auf und tritt gegen die Tür. „ Lasst uns einfach mal zu den Zügen gehen, irgendwo muss ja auch einer stehen“ schlägt Kaira vor. Wir rennen die Treppen runter und kommen auf einem Bahngleis an. Aber es steht kein Zug da. „ Also so langsam glaube ich, dass uns der Direktor einen Streich gespielt hat“ ruft Leolay verärgert. Wir schauen uns an und das Gefühl, das es so ist, lässt uns nicht los. Gereizt gehen wir die Treppen runter und planen Rache für unseren Direktor. „ Cini kommst du heute auch noch, wir können wieder gehen“ ruft Sancha weil Cini ihnen nicht gefolgt ist. „Cini, kommst du endlich“ verärgert dreht sich Sancha um. „ Der Zug, unser Zug kommt“ hört man Cini quer über den Bahnhof schreien Alle rennen zu ihr und halten die Luft an, als sie den Zug sehen. „ Der hat uns doch nicht verarscht“ flüstert Layla und traut ihren Augen kaum. Vorne am Zug taucht plötzlich der Name Mittelerde auf. „ Wo liegt denn Mittelerde“ fragt Stella und kratzt sich am Kopf. Wir betreten den Zug und nehmen in einem Abteil Platz. Der Schaffner kommt rein und will die Karten sehen. Zügig reichen wir sie ihm, damit er schnell mit dem kontrollieren fertig ist. „ Wir werden gegen Abend da sein“ sagt er als er den Waggon verlässt. „ Hat der das gerade wirklich ernst gemeint“? Akila macht große Augen und schaut auf die Uhr. „ Es ist doch gerade erst viertel 7“. Der Zug setzt sich langsam in Bewegung. Die Zeit scheint nicht zu vergehen. Die Sonne steht schon am Himmel, aber das einzige was wir zu Gesicht bekommen sind Wiesen und Wälder. Der Zug hält an keiner Haltestelle, wodurch auch keine Leute dazukommen. Wir sind die einzigen in diesem Zug, was auf einer Weise sehr unheimlich ist. „Kennt einer von euch Mittelerde“ fragt Nienná, aber niemand von uns kann ihr diese Frage beantworten. Es ist mittlerweile 14:30 Uhr und noch immer hat sich die Welt draußen nicht verändert. Es regnet nur und die Sonne wird von dicken, schwarzen und grauen Wolken bedeckt. Ein Essenswagen hält vor unserer Waggontür. Die Frau schiebt ihn zu uns rein und wünscht uns einen guten Appetit. „ Sieht lecker aus“ sagt Hedwig lachend. „ Na dann sollten wir es schnell essen, bevor es kalt wird“ sagt Leolay lachend und greift nach einem Teller. Nachdem wir uns alle gestärkt haben sind wir hundemüde. Es ist gerade mal 15:00 Uhr und wer weiß wie lange wir noch fahren, wenn wir erst gegen Abend da sind. „ Hoffentlich ist der Direktor nicht so ein Trottel wie Herr Voigt“ „ Ach ich glaube nicht Layla, so strohdoof wie Herr Voigt ist kein anderer“ sagt Ari und schaut aus dem Fenster. Lange unterhalten wir uns und merken nicht, wie schnell doch die Zeit vergeht. „ Hey seht mal, da vorne ist ein Tunnel“ ruft Dragongirl die schon eine ganze Weile aus dem Fenster guckt. Alle drängen wir uns an die Scheibe. Schnell ist der Zug im Tunnel verschwunden. Alles ist pechschwarz und man sieht die Hand vor Augen nicht. Gut eine halbe Stunde befinden wir uns im Tunnel. Doch ein grelles Licht macht sich breit.
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1308421459
Der Herr der Ringe - Unser Leben im Golwen - Ka...
Der Herr der Ringe - Unser Leben im Golwen - Ka...
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2011-06-18
402C
Herr der Ringe

Kommentare (5)

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Gischtsturm (45637)
vor 785 Tagen
Hi
Ich wollte mal fragen wie die Ff heisst?
Lg eva
ILoveHobbit (96836)
vor 1028 Tagen
XD Sauron der Hausmeister!!!! :))))))
chacha (99075)
vor 1077 Tagen
So geile sache ^^ mega coole idee xDD hab mich so weggeschmissen vor lachen xDDD lg
cini und merry (46427)
vor 1341 Tagen
Hallo

die Fortsetzung dafür findet man auf www. Fanfiktion.de

:)

bin dort nämlich überwiegend tätig
Sandy (91763)
vor 1396 Tagen
Bitte mach weiter das ist das Beste Quiz was ich jeh in meinem Leben gelese und gemacht habe...und ich kann die Fortsetzung kaum noch erwarten