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Drachenseelen I - Kapitel 3

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1 Kapitel - 528 Wörter - Erstellt von: RaiRyu - Aktualisiert am: 2011-07-01 - Entwickelt am: - 1.573 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Und Kapitel 3 von Drachenseelen
ist etwas kürzer

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Kapitel 3:

Belustigt schaute ich in die Augen des jungen Burschen der vor mir stand. Damit hatte er wohl nicht gerechnet. Die meisten Menschen hielten uns für gewissenlose Bestien, die nicht denken konnten und nur ihren Instinkten folgten. „Was ist hat es dir die Sprache verschlagen?“ ich lachte auf. Es klang aber eher wie ein Knurren, sodass der Junge zusammenzuckte. Ich betrachte ihn wieder scharf, er hatte eine tiefe Wunde an seiner Schulter, sah aber sonst noch ganz fit aus. Für einen Zweibeiner war er ziemlich groß und muskulös. Aber mit der Stärke und Schnelligkeit eines Drachen konnte er nicht mithalten. Ich machte einen Satz nach vorne und schnappte nach ihm. Er konnte gerade so ausweichen und ließ sein Schwert auf meinen Hals hinabsausen. Ich blockte es mit einem meiner Hörner. Durch die Wucht des Schlages dröhnte mir der Kopf, der Junge hatte ganzschön viel Kraft für einen Menschen, das musste ich zugeben. Ich schüttelte meinen Kopf um das Klingeln los zu werden und spie eine kleine Feuersäule in seine Richtung. Als ich das Dorf angegriffen hatte, hatte ich zu viel Feuer gespeiht und hatte nun kaum Reserven in meiner Lunge, meine Flammen wurden immer kleiner und schwächer, bis sie versiegten. Der Zweibeiner lachte auf „Kein Feuer mehr, was?“ Zur Antwort stürzte ich mich auf ihn, ich konnte ihn immer noch mit meinen Krallen und Zähnen töten.
Mit meinen Klauen holte ich aus und bohrte diese in seinen Körper. Er schrie auf und holte mit seinem Schwer aus. Um nicht getroffen zu werden machte ich einen Satz rückwärts, genüsslich leckte ich das Blut von meinen Krallen, Menschenblut schmeckte wirklich süß, das musste ich zugeben. Der Junge taumelte zurück und hielt seine stark blutende Wunde. Ein Jammer, dass er gleich sterben würde, er war noch so jung. „Das hier wird dein Ende, kleiner Mensch!“ zischte ich und stürzte mich wieder auf ihn. Er machte ein paar Schritte rückwärts und fiel, riss seine Hand, mit der er sein Schwert festhielt hoch. Ich jaulte auf, als sich der scharfe Gegenstand durch meine Brust bohrte. Ich wich von dem Jungen, warmes Blut tropfe auf meine Klauen und bildete eine Pfütze unter sich. Der stechende Schmerz wandelte sich in einen stumpfen um. Meine Nüstern weiteten sich und das Atmen fiel mir schwer. Langsam beschlich mich ein taubes Gefühl, meine Beine gaben nach und ich sank benommen zu Boden. Ich wollte so nicht enden, nicht so. Ich kämpfte gegen die Müdigkeit an, doch ich war zu schwach. Kälte umfing mich als alles um mich herum schwarz wurde. –Warum?- war der letzte Gedanke den ich fassen konnte.

Kommentare (2)

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Snowballcooky (29224)
vor 931 Tagen
Die Geschichte ist Klasse! Schreib bitte weiter.
Lolita (85634)
vor 965 Tagen
WOW das is echt der absolute Hammer!