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Drachenseelen I - Kapitel 2

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1 Kapitel - 1.142 Wörter - Erstellt von: RaiRyu - Aktualisiert am: 2011-07-01 - Entwickelt am: - 1.682 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

So Kapitel 2 von Drachenseelen xD
bitte wieder eine mail mit eurer Meinung an Lia.Lithium @ web.de

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Kapitel 2:

„Hey Tirian, du hast deinen Schild vergessen!“ ein rundlicher Wirt mit einer dreckigen Schürze um den Bauch gebunden und schütterem Haar watschelte aus der Tür seiner Schenke auf einen dunkelhaarigen blauäugigen Jungen entgegen, der vielleicht gerade mal das Mannesalter erreicht hatte. „Danka Namak“ der Junge lachte auf und nahm dem Wirt das Schild ab, welches ihm entgegengehalten wurde, „Was würde ich nur ohne dich machen.“ Der Wirt kratzte sich am Kopf und winkte ab „Ach das ist doch meine Aufgabe, ich hab doch damals deinen Eltern vor ihrem Tod versprochen, dass ich auf dich Acht gebe. So ich muss nun aber wieder in die Schenke, die Leute bewirten sich ja nicht von alleine.“ Namak klatschte in die Hände und lief, so schnell ihn seine kurzen Beine tragen konnten zurück in sein Gasthaus.
Tirian wandte sich nun auch zum Gehen, er wollte zur Schmiede sein Schwert schleifen lassen. Vor kurzem war er in sein Dorf zurückgekehrt, er und seine Kollegen waren einem großen Drachen auf der Spur, der in der Nähe sein Unwesen trieb. Nach einer langen und kräftezehrenden Verfolgung hatten sie ihn gestellt und zur Strecke gebracht. Leider war der Drache ein zäher Bursche und hatte etliche Drachenjägerkollegen Tirians mit in den Tod gerissen. Doch ihnen gelang es letztendlich dem Biest das Herz herauszuschneiden und zu durchbohren. Erst seit kurzer Zeit wussten die Menschen, wie sie Drachen erlegen konnten und nun gab es viele Dörfer wie dieses, die sich auf die Drachenjagt spezialisierten. Natürlich war es sehr gefährlich, da die Drachen sehr nachtragend waren und sich so für ihre verstorbenen Artgenossen rächten, doch viel zu lange lief der Kampf schon zwischen den Menschen und diesen geflügelten Teufeln, sodass dem nun ein Ende bereitet werden konnte. In letzter Zeit gab es weniger Angriffe um sein Dorf herum, sodass man annehmen konnte, dass die Drachen sich langsam zurückzogen, jedenfalls hoffte Tirian das. Seufzend schaute er zum wolkengehangenen Himmel hinauf, seine Eltern starben auch bei einen Drachenangriff, er war damals erst 10. An diesem Tag hatte er sich geschworen, Drachenjäger zu werden und alle Drachen zu vernichten, niemals wieder sollte ein Kind seine Familie auf diese Weise verlieren.
Ein spitzer Schrei der sein Blut in den Adern gefrieren ließ durchriss die Luft. Eine glühen heiße Feuerseule stieß auf das Dörfchen herab und setzte Häuser in Brant. Tirian rollte sich reflexartig unter ein Karren, der neben ihm stand und beobachtete den Himmel. Rufe halten durch das Dorf „Drachen, Drachen“, verängstigen Frauen und Kinder suchten Schutz in Häusern, Krieger sammelten Waffen und machten sich kampfbereit, ein heilloses Durcheinander. Wieso hatte man den Drachen nicht früher entdeckt, man sieht diese schwarzen Bestien doch schon von weitem, vor allem am Helllichten Tage, Tirian suchte den Himmel ab, konnte jedoch nichts entdecken, ob die Kreatur weitergeflogen war? Doch weitere Feuerseulen entzündeten die Häuser, also musste der Drache doch noch über dem Dorf sein. Tirian griff nach seiner Armbrust und spannte sie mit einem Pfeil, dann kroch er aus seinem Versteck und richtete seine Waffe zum Himmel. Doch es war nichts zu sehen. „Mist verdammter, wo ist dieses Monster.“ fluchte er. Doch schon kam ein dornenbesetzter Drachenschwanz auf ihn zu und schleuderte ihn durch die Luft. Die Landung war hart und Tirian hielt die blutende Wunde zu, wo sich ein Dorn in seine Schulter gebohrt hatte. Keuchend stand er auf, fing aber an zu taumeln. Vor seinen Augen wurde alles schwarz und er fiel.
Erschrocken fuhr Tirian hoch. Vor Schmerzen stöhnend hielt er sich seine Schulter und stand langsam auf. Er musste erst einmal kurz überlegen, was überhaupt passiert war. Er schreckte zusammen, als ihm bewusst wurde, dass sein Dorf von einem Drachen angegriffen worden war und er es nicht beschützt hatte. Er musste nicht lange bewusstlos gewesen sein, da Tirian das grollen das Drachen immer noch hören konnte. Er spähte in den Himmel und dann sah er ihn. Dieser Drache sah anders aus als die anderen, er hatte eine helle Farbe und schien kleiner zu sein. So einen hatte er noch nie gesehen. Langsam hob der Junge seine Armbrust und nahm das Biest ins Visier und schoss. Der Pfeil zischte durch die Luft. Ein greller Aufschrei zeigte ihm, dass er den Drachen getroffen hatte. Tirian rannte zu den zusammengebrochenen Ställen, zu seinem Glück fand er auch ein noch lebendes Pferd darin. Er beruhigte das verschreckte Tier und sattelte es schnell. Kurz darauf galoppierte er schon aus dem Dorf. Er konnte den Bluttropfen, die der Drache durch seine Wunde verlor gut folgen.
Dann kam er auch in Sichtweite des Biestes, es schien langsam in einen Sinkflug überzugehen und landen zu wollen. Hinter einigen Gebüschen landete es.
Dort angekommen stieg Tirian hastig ab, griff seinen Schild und zog sein Schwert aus der Scheide, die an seinem Gürtel befestigt war. Mit erhobener Waffe trat er durchs Gestrüpp, schon wurde er von einem Flammenstoß begrüßt. Schnell verkroch er sich hinter seinem Schild und rollte sich in Deckung. Sofort war er wieder auf den Beinen und beäugte den Drachen. Dieser hatte glänzende weiße Schuppen, seine rosaroten Augen starrten ihn wütend und arrogant an und seine elfenbeinfarbenen Hörner und Dornen waren lang uns spitz, er war kleiner und zierlicher als die anderen Drachen, also musste es noch ein Jungrache sein und so wie Tirian das beurteilen konnte handelte es sich um ein Weibchen . Das Tier öffnete halb seine Flügel und knurrte. Tirian lachte auf „denkst du, dass beeindruckt mich, du Monster. Ich werde dir zeigen, was es heißt ein Drachenjägerdorf anzugreifen, nie wieder sollen Menschen unter euch Bestien leiden!“ und schon sprang er auf den Drachen zu, dieser wich jedoch geschickt aus. Ein knurren entrann wieder seiner Kehle, aber es hörte sich eher wie ein glucksen an. Ein langes zischen wich aus seinem Maul und es hörte sich an als ob er sprach „Wer hat hier wen Angegriffen, Zweibeiner, ihr habt doch einen meiner Artgenossen angegriffen und getötet, ich bin nur hier um ihn zu rächen.“ Verwirrt starrte Tirian den Drachen an, diese Bestien hatten doch kein Gewissen und konnten doch gar nicht reden, bildete er sich jetzt schon solche Sachen ein?

Kommentare (2)

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Snowballcooky (29224)
vor 845 Tagen
Die Geschichte ist Klasse! Schreib bitte weiter.
Lolita (85634)
vor 879 Tagen
WOW das is echt der absolute Hammer!