Tochter des Mondes

star goldstar goldstar goldstar goldstar greyFemaleMale
4 Kapitel - 1.061 Wörter - Erstellt von: Sayura - Aktualisiert am: 2011-06-15 - Entwickelt am: - 4.494 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Die Mondgöttin;
Luna, eine Mondtochter;
Und eine geheimnisvolle Prophezeiung!
Doch lest selbst:

    1
    Hallo!:)
    MLG, Sayura
    _________________

    Luna sah hinauf zum Mond. Er war in ein blutrotes Licht getaucht. Ein Lächeln spielte sich um ihre Lippen. Eine Mondfinsternis. Luna war eine Tochter des Mondes. Einst schuf die Mondgöttin ihre ersten Töchter aus dem Schein des Mondes. Die unendliche Macht und Magie, die die Göttin an ihre Töchter weiter gab, war stark, sehr stark. Die Töchter der Göttin gaben die Gaben des Übersinnlichen, die sie erhalten hatten, an weiter Töchter des Mondes weiter, jedes Jahrhundert 13 Mädchen. Luna war eine Tochter des Mondes. Ihre Gaben waren schwächer als die Gaben der Anderen ihres Jahrhunderts. Lunas Gaben waren nicht so, wie die der Anderen. Sie spürte den Mond und konnte mit ihm fühlen. Doch was die Anderen Töchter des Mondes konnten, dass war für sie anstrengend und schwer. Luna stand auf. Ihr schwarzes Haar wehte sacht im Wind und ihre blauen Augen fixierten den Mond. Jetzt war es soweit. Die Mondfinsternis hatte ihren Höhepunkt erreicht. Ein kühler Luftzug ließ Luna frösteln. Das Mädchen drehte sich um und ging auf das Gebäude zu, dass wie ein Schloss aussah. Über der alten Eingangstüre hing ein Schild mit der Aufschrift: “Internat Mondschein”. Luna betrat das Schloss und schlich sich leise die Treppe hinauf, in ihr Zimmer. Leise öffnete sie die Tür. Dann betrat sie auf Zehenspitzen den Raum. “Luna, kannst du auch nicht schlafen?”, fragte eine Stimme. Aus der Dunkelheit trat ein blondes Mädchen. Ihre blauen Augen sahen Luna fragend an. “Yvonne, hast du mich erschreckt! Ja, es ist der Mond.”, sagte Luna und setzte sich auf ihr Bett. Yvonne nahm neben ihr Platz. “Ich versteh das einfach nicht! Du spürst einfach nur den Mond, während wir anderen stärker mit ihm werden!”, seufzte Yvonne. “Wie spät ist es?”, fragte Luna. Yvonne stand auf und sah auf die Uhr.“Halb zwölf.”, sagte sie dann. Luna nickte. “Wir sollten versuchen zu schlafen.”, schlug Luna vor. Yvonne stand auf und ging zu ihrem Bett. “Gute Nacht!”, sagte sie und legte sich hin. “Gute Nacht!”, sagte auch Luna. Sie Hatte sich gerade zur Seite gedreht, als sie plötzlich in einen seltsamen Traum verfiel….

    2
    “Wo bin ich hier?”, fragte sich Luna. Sie stand in einer weißen, hellerleuchteten Halle. Vor ihr saß eine Frau in einem weißen Kleid. Um die Frau herum zogen sich strahlend weiße Lichtfedern, die sich um ihren Körper schlängelten. Die Frau saß in einem Schutzkreis, über ihr schien der blutrote Mond. “Luna, tritt näher!”, hauchte die Frau. Langsam trat Luna näher. “Mutter?”, fragte Luna. Die Frau erhob sich und wandte sich zu Luna um. Das Gesicht einer jungen Frau kam zum Vorschein. Dieselben schwarzen Haare und dir selben blauen Augen, die Luna hatte. “Meine Tochter…”, hauchte die Göttin. “Meine Tochter, der Mond ruft nach dir! Du musst mir helfen, Luna! Befreie die Macht, die in dir ruht, entfessle die Magie! Luna, Luna, Luna…”, hauche die Mondgöttin. Das Bild verschwamm vor Lunas Augen und langsam wurde alles schwarz. “Entfesselt die Magie… Befreie die Macht…”, murmelte Luna im Halbschlaf.

    3
    Das dumpfe schlagen der Schulglocke weckte Luna. “Guten Morgen, Luna!”, rief Yvonne und grinste ihrer Zimmergenossin entgegen. “Morgen…”, murmelte Luna verschlafen und rekelte sich genüsslich. Yvonne fuhr sich mit ihrem Kamm durch ihr Haar und sah noch einmal prüfend in den Spiegel. “Heute wird wieder ein anstrengender Tag werden!”, stöhnte Luna und quälte sich aus ihrem Bett. Sie ging zu ihrem Schrank und suchte sich ein schlichtes, weißes Kleid heraus. Dann ging sie ins Bad, um sich umzuziehen. “Entfessle deine Kräfte… Aber wie soll das gehen?”, fragte sich Luna laut. “Was hast du gesagt?”, fragte Yvonne und steckte ihren Kopf in das Bad. “Ach, nichts!”, sagte Luna schnell. “Beeil dich, sonst kommen wir zu spät!”, drängte Yvonne. Luna griff nach ihrer Tasche und lief Yvonne nach, hinaus aus ihrem Zimmer in Richtung Garten. Denn dort sollte der erste Unterricht stattfinden.

    4
    “Yvonne, zeige mir doch einmal deine Beschwörung!”, forderte Miss Kearney ihre Schülerin auf. Yvonne stand auf und stellte sich in die Mitte des Gartens. Dann holte sie tief Luft und schloss ihre Augen. Sie drehte sich und tanzte zu dem Idyllischem Einklang der Harmonie, warf ihre Arme in die Höhe und blaue Lichtfäden schossen aus ihren Fingerspitzen. Sie schlängelten sich an ihr herunter und explodierten zu einer blauen Farbexplosion aus Licht. Alle klatschten. “Sehr gut! Luna, zeige uns deine Beschwörung!”, sagte sie nun. Wie erstarrt rührte sich Luna nicht. “Luna! Ich möchte mich nicht wiederholen!”, sagte Miss Kearney streng. Endlich erhob sich das Mädchen und ging mit zitternden Knie auf den Platz in der Mitte des Gartens. Sie schloss ihre Augen und atmete tief durch. Plötzlich hörte sie wieder diese Stimme: “Entfessle deine Macht, befreie deine Gabe!” Luna schloss ihre Augen, konzentrierte sich vollkommen und reckte langsam die Arme zum Himmel. Sie spürte die Magie des Mondes durch ihr Blut fließen, löste sich vollkommen von allem um sie herum und ließ bunte Lichtspritzer aus ihren Fingerspitzen strömen. Luna drehte sich im Kreis, die Farbspritzer bildeten einen langen Fanden, der sich an ihrem Körper nach oben schlängelte und als sie die Arme in die Luft warf, regnete es winzige, bunte Farbspritzer. Luna war überanstrengt. Diese, für andere leichte Übung, war für sie sehr anstrengend gewesen. “Faszinierend! Luna… Geht es dir nicht gut?”, hörte Luna Miss Kearney’s Stimme immer leiser werden. Das klatschen der anderen wurde immer dumpfer und stiller. Luna kämpfte um ihr Bewusstsein, ein Kampf, den sie verlor. Ohnmächtig stürzte sie zu Boden.

Kommentare Seite 1 von 1
Klicke hier um ein Kommentar zu schreiben - Wenn du Mitglied bei testedich bist logge dich bitte hier ein
Sie haben die Möglichkeit den Text zu gestalten.
((bold))Fett((ebold)) ((cur))Kursiv((ecur)) ((unli))Unterstrichen((eunli))
((big))groß((ebig)) ((small))klein((esmall))
((green))grün((egreen)) ((maroon))dunkelrot((emaroon)) ((olive))graugrün((eolive)) ((navy))marineblau((enavy)) ((purple))violett((epurple)) ((teal))teal((eteal)) ((gray))grau((egray)) ((red))rot((ered)) ((blue))blau((eblue)) ((fuchsia))fuchsia((efuchsia))
Bitte beachten Sie, dass Sie immer beide Codes, z.B. ((bold)) hier der Text der fett sein soll ((ebold)), gebrauchen, mit dazwischen den Text.

Neuer Kommentar da? / Seite neu laden

Suzume's little World ( 98584 )
Abgeschickt vor 326 Tagen
Ich schließe mich Luna und DarkAngel2 an, bitte schreib weiter!
Franziska ( 99843 )
Abgeschickt vor 604 Tagen
Einfach wundervoll die Geschichte. Danke. Ich erkenne mich in Luna wieder.
DarkAngel2 ( 02948 )
Abgeschickt vor 938 Tagen
Ich schließe mich Luna an! Bitte schreibe Fortsetzungen am besten auch noch länger!
Luna ( 15540 )
Abgeschickt vor 957 Tagen
Hallo ich finde diese "Kurzgeschichte" faszinierend. Sehr gut geschrieben. Ich würde gerne wissen wie es weitergeht. Und was man sonst von den Mondkindern denkt.