Drachenseelen I - Prolog

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1 Kapitel - 532 Wörter - Erstellt von: RaiRyu - Aktualisiert am: 2011-06-15 - Entwickelt am: - 1.525 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Prolog zu meiner neuen Geschichte "Drachenseelen"
Ich hoffe es gefällt ;)

Ihr könnt ja gern eure Meinung dazu schreiben
würde mich jedenfalls freuen
Lia.Lithium@web.de

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Prolog:

Schön, stolz und unheimlich stark. Elegante Wesen glitten durch die Lüfte. Ihre riesigen Schwingen verdunkelten den Himmel. Mächtig und frei waren die Drachen von Katara. Sie herrschten über das wilde und unbewohnte Land und niemand schien es ihnen jemals streitig zu machen.
Bis zu jenem Zeitpunkt als die ersten Menschen in ihr Reich eindrangen. Sie rodeten Wälder, die riesigen Grasebenen wurden in Felder umgewandelt und das Wild gejagt. Natürlich mussten sich die edlen Drachen wehren und ein blutiger Kampf um die eigene Heimat begann…


Ich spannte meine Flügel und schlug kräftig zu. Der Wind peitschte an meinem Körper vorbei und die warmen Winde trugen mich immer höher hinauf. Ein weiterer Schlag mit meinen Schwingen riss mich in die Höhe, ich legte sie an und schoss wie ein Pfeil durch die Luft. Die kalten oberen Luftschichten machten mir das Atmen schwer, dünne Eisschichten überzogen meinen Körper, machten jede Bewegung zu einem Kraftakt. Doch ich glitt immer weiter den Himmel empor, stoß durch Wolkendecken bis sich die Sonne über meinen eisbedeckten Körper ergoss. Ich öffnete meine Flügel wieder und legte mich in die waagerechte. Doch lange hielt ich es nicht aus, mein Blick verschwamm, meine Flügel wurden bleischwer, dann wurde alles schwarz um mich herum.

Mein Blick wurde klarer, die Luft pfiff um mich herum. Ich musste nur ein paar Sekunden ohnmächtig gewesen sein, doch ich stürzte schon mit hoher Geschwindigkeit auf den Boden zu. Fest presste ich meine Flügel an meinen Körper, den ich versteifte um an Tempo noch zuzunehmen. Obwohl ich rasant immer weiter an Höhe verlor, schien der Boden noch weit entfernt. Seen glitzerten wie Minipfützen, die Wälder wirkten wie kleine Grashalme und die einzelnen Burgen hatten die Größe von kleinen Sandkörnern. Ich drehte mich ein paar Mal um meine eigene Achse bis mir schwindelig wurde, brüllte dem um mich zischenden Wind entgegen, mein Herz machte Luftsprünge. Ich war frei, ich war eines der edelsten Geschöpfe die dieses Land zu bieten hatte. War ich ein wenig eingebildet? Ja vielleicht, aber das war mein Recht als Drache. Vergnügt rauschte ich weiter Richtung Boden noch 100 Meter bis zum Aufprall, 80, 50, 30, 10. Ich breitete ruckartig meine Schwingen aus und wurde wieder in die Lüfte gerissen. Schnell gewann ich wieder an Höhe. Ich glitt elegant über die Baumspitzen hinweg, immer dem eisblauen Fluss entlang, der sich unter mich lang schlängelte.
Ich wurde frei geboren und so werde ich auch für immer Leben.

Kommentare Seite 1 von 1
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Snowballcooky ( 29224 )
Abgeschickt vor 720 Tagen
Die Geschichte ist Klasse! Schreib bitte weiter.
Lolita ( 85634 )
Abgeschickt vor 754 Tagen
WOW das is echt der absolute Hammer!