• Krankhafte Liebe •

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3 Kapitel - 3.445 Wörter - Erstellt von: Hope - Aktualisiert am: 2011-06-15 - Entwickelt am: - 3.103 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

< Die junge Heilerin Dilara, wurde nach Jerusalem geschickt, um den todkranken König Balduin zu heilen. Während ihrem Aufenthalt in des Königs Schloss macht sie viele neue Bekanntschaften. Und Dilara muss feststellen, dass sie mit der Zeit Gefühle für den jungen geheimnisvollen Herrscher entwickelt. Doch was wenn auch sie, als Wunderheilerin bekannt, nichts gegen diese schlimme Krankheit ausrichten kann, die ihn heimsucht? Wird es Dilara gelingen den König, ihre Liebe, zu retten?
Eine dramatische, leidenschaftliche Liebesgeschichte, mit viel Gefühl und ein wenig Charme (;

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Der König war schwach und unterlag seiner Krankheit. Ich wurde schon vor Wochen hergeholt um das zu ändern. Meine Fähigkeiten basieren auf Heiltech
Der König war schwach und unterlag seiner Krankheit. Ich wurde schon vor Wochen hergeholt um das zu ändern. Meine Fähigkeiten basieren auf Heiltechniken die sonst niemand verwendet. Manche nennen mein Werk auch oftmals “Hexerei“. Das aber nur, weil ich mich eher auf die pflanzliche Heilung konzentriere. Es stört mich nicht sonderlich, so lange sie mich nicht auch noch einer Verschwörung beschuldigen. Meine Fähigkeiten nutze ich immerhin für das Gute. Menschen zu heilen ist mein tägliches Unternehmen. Ich habe schon Menschen die blind waren, dazu verholfen wieder sehen zu können. Doch des Königs Krankheit ist anders als alle andern. Sie ist schwierig zu erkunden. Ich finde einfach keine Möglichkeit um gegen sie anzukommen. Jeden Tag suche ich den König auf, um dem näher zu kommen, was ihm helfen könnte. Gerade sitze ich wieder bei ihm, und sehe dabei zu, wie er mit diesem Balian Schach spielt. Sie liefern sich ein spannendes Kopf an Kopf rennen, nebenbei besprechen sie belanglose Sachen über den Krieg und das Ministerium. Doch plötzlich stöhnte der König wieder schmerzerfüllt auf. Sofort bin ich an seiner Seite. “Mein König, bitte, legt euch nieder.” Ich stütze ihn so gut es geht von der Seite, er zittert am ganzen Leib. “Herr Balian ich bitte euch die Gemächer des Königs zu verlassen.” Dieser nickt mir verständnisvoll zu und will gehen, als die raue Stimme des Königs ertönt: “Nein nicht, es ist nichts, bitte bleibt doch.” Ich räusperte mich lautstark. “Bitte, mein König. Ihr wollt doch nicht ernsthaft mit mir streiten? Ich weiß was gut für euch ist, und das Beste was ihr nun tun könnt, ist euch niederzulegen und Ruhe zu bewahren.” Balian verabschiedete sich somit und der König legte sich, wenn auch widerwillig, nieder. Ich wusste das es ihm nicht gefiel, dass ich ihm so oft eine Stütze zur Hilfe sein musste. Es schickte sich wahrscheinlich nicht sonderlich, die Hilfe eines Mädchens anzunehmen, wenn man doch aus so einem hohen Stammbaum kam, wie der König. Er saß nun träge auf seinem Bett und hielt die umhüllten Hände gefaltet. Sein Blick lag im leeren. Ich bereitete ein paar saubere Tücher vor um seine offenen Wunden der Krankheit zu säubern. Es war ein Schock gewesen, als ich das erste Mal seine offene, abgestorbene Haut in Betracht genommen hatte. Aber mittlerweile war ich daran gewöhnt und es tat mir nur noch leid. Er musste solche Schmerzen ertragen..
“Mein König legt bitte eure Kleidung ab,” bat ich ihn sanft. Er rührte sich nicht. Etwas verunsichert kam ich auf ihn zu. “Halt! Bleibt stehen!” Ich machte ihn meiner Bewegung halt und sah beschämt zu Boden. Mit solch einem finsteren Ton hatte der König noch nie mit mir gesprochen. Ich wartete auf weitere Befehle. “Ich will nicht das ihr mich so sieht, nicht noch einmal.” Der Unterton in seiner Stimme verriet seinen eigentlichen Scham. Ich erlaubte mir den Blick zu heben und sah dem König direkt in die Augen. “Aber deshalb bin ich hier mein König. Um euch zu helfen.” Er nickte kurz und entledigte sich erst seines Umhangs dann seines weißen Hemdes. Seine kranke Haut versetzte mir wieder einen Stoß, ich lies mir jedoch nichts anmerken. Mit konzentrierter Miene säuberte ich erst seine Wunden, und bandagierte sie danach so, das noch ein wenig Luft zu ihnen durchdrang. Nach der Behandlung schien es dem König besser zu gehen. Ich begab mich mit gutem Gewissen zu Bett.
Mitten in der Nacht wurde ich geweckt. Neneá, ein Kammermädchen, hatte mich wach gerüttelt, da es dem König erneut nicht gut ging. Schnellen Schrittes machte ich mich nun auf zu seinen Gemächern. Der König lag zitternd in dem großen Bett und keuchte, schrie, strampelte mit den Beinen.. Er schien einen Krampfanfall zu haben. Und was half da mehr? Richtig = Wärme. Also sah ich Neneá selbstsicher an und bat sie die Tür zu schließen, nachdem ich alle überflüssigen Leute und Ärzte aus dem Raum geschickt hatte. Als Neneá die Tür geschlossen hatte, streifte ich mir die Kleider vom Leib und legte, nein presste mich, an den bebenden Körper des Königs. Er leistete wegen seiner Krampfschübe keinerlei Widerstand. Ich klammerte meine Arme um seine Brust, und drückte meine Beine gegen seine, damit er nicht mehr strampeln konnte. Währenddessen flüsterte ich ihm immer wieder beruhigende Worte zu, die aber von seinen Schreien übertönt wurden. Nach einer Weile war er stabil genug, um seine Zähne aufeinanderzupressen und so die Schreie unterdrücken zu können. Obwohl er schon bei Bette war, hatte er seinen ganzen Körper umhüllt, sogar seine silberne Maske fand den Platz in seinem Gesicht. Hatte er seinen Anfall vorhergesehen, oder schlief er immer so? Neneá stand unschlüssig im Raum und versuchte vergeblich ihre Röte zu verbergen. Ich konnte verstehen dass es dem acht Jährigen Mädchen unangenehm war, sich in einem Zimmer aufzuhalten, indem eine Heilerin nackt auf ihrem König lag. Aber es musste nun mal sein.
Mittlerweile lag der König nur noch keuchend und schnaubend unter mir. Ich wusste das es an seiner Würde kratzte, schon wieder auf meine Hilfe angewiesen zu sein. Doch wie gesagt, dafür war ich gekommen. Ich streichelte immer noch beruhigend über seinen zitternden Arm, wobei ich bemerken musste, das ich auch vor Anspannung zitterte. “Geht es euch wieder besser?”, flüsterte ich fragend gegen den Saum seiner Kleidung. Der Brustkorb unter mir bebte unregelmäßig. “Ja,” keuchte er.
“Ich werde heute Nacht dennoch bei euch bleiben, mein König.”
Er sagte nichts und ich lies langsam von ihm ab. Meine Beine und Arme waren halb taub, so musste ich mich gegen ihn gepresst haben. Wackelig streifte ich mir meine Kleidung über, in dem Wissen, von den Blicken des Königs beobachtet zu werden. Ich bat Neneá darum, warmes Wasser und saubere Tücher zu holen. Sie nickte und verschwand.
Ich blieb die ganze Zeit über wach, um auf einen weiteren Anfall gefasst zu sein. Zusammengerollt lag ich auf den Kissen, die mir Neneá auf dem Boden ausgebreitet hatte. Der König schlief die restliche Nacht ohne Beschwerden durch.
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< Die junge Heilerin Dilara, wurde nach Jerusalem geschickt, um den todkranken König Balduin zu heilen. Während ihrem Aufenthalt in des Königs Schloss macht sie viele neue Bekanntschaften. Und Dilara muss feststellen, dass sie mit der Zeit Gefühle...
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2011-06-04
40A0
Liebesgeschichten

Kommentare Seite 1 von 1
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Bambie ( 76005 )
Abgeschickt vor 417 Tagen
Ich kann nicht verstehen warum dies der erste Kommentar ist, das ist nämlich eine richtig gut gelungene Geschichte