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Dimidia Regia - Die Halbprinzessin

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1 Kapitel - 463 Wörter - Erstellt von: Yori-chan - Aktualisiert am: 2011-06-15 - Entwickelt am: - 1.317 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Als die vollkommen durchschnittliche Joon Mael auf ihrem Weg nach Hause eines Abends verfolgt wird, ahnt sie noch nicht, dass die Verfolgerin mit ihrer Mission ihr gesamtes Leben von Grund auf ändern wird...

Ist erst mal nur eine Leseprobe. Ich hoffe euch gefällt's ^^

LG Yori

    1
    Prolog

    Der Sommer auf dem Land war dieses Jahr heiß und schwül. Die Sonne brannte unablässig auf alles nieder und die Dorfbewohner hatten alle Fenster ihrer Häuser geöffnet und hofften offenbar das ein kleiner Wind die Sommerluft durch fuhr.
    Die Sommerluft war schwer von Gerüchen Sonnencreme, Eis, reife Himbeeren, Blumen und Grillkohle. In allen Gärten war das Gras gelb und verdorrt. Fast jeder hatte luftige helle Kleidung um wenigstens etwas Luft zu bekommen.
    Im Winter wäre die Fremde sicher auch aufgefallen, doch im Sommer war der unterschied maximal. Die Frau stand gegenüber vom Bioladen an eine Laterne gelehnt, ein Wagen oder ein anderes Fahrzeug waren nicht in Sicht. Ihre dunklen Augen waren auf den Laden auf der anderen Straßenseite gerichtet. Aber hauptsächlich fiel sie auf, weil sie so dunkel war, ihr bodenlanges Kleid war schwarz und hatte einen Schnitt wie die Prinzessinnenkleider in alten Filmen. Sie wirkte nicht wie eine trauernde eher königlich, ihre Haltung war gerade wie eine Kerze und auf ihrem Kopf standen die langen schwarzen Locken leicht ab. Sie hatte ihr Kinn erhoben als würde sie auf alle anderen hinab sehen das leichte Lächeln um den linken Mundwinkel bekräftigte diesen Eindruck nur noch. So stand sie dort wie ein Engel des Teufels und wartete. Die Dorfbewohner, die vorbei kamen,
    musterten sie verwundert sie wirkte auch seltsam mit dem starren Gesichtsausdruck. Nur einmal hatte sie richtig gelächelt, als ein kleines völlig verängstigtes Mädchen, dass sich an die Hand seiner Mutter klammerte, vorüber lief und erschrocken fragte " Ist die eine Hexe, Ma?" Die Mutter nahm ihr Kind auf den Arm und lief schnell weiter. Aus dem Laden gegenüber kam ein Mädchen mit sandfarbenem Haar und dunklen grün-blauen Augen. Die Haare hatte sie sich zu einem Zopf zusammen gebunden um sich gegen die Hitze zu schützen. Sie bedankte sich und ging mit einer braunen Papiertüte unter dem Arm die Straße entlang.
    Erst jetzt setzte sich die Fremde in Bewegung und folgte ihr.

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