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Der Wächter der Dämonen 3

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10 Kapitel - 7.413 Wörter - Erstellt von: Yakiko Kurayami - Aktualisiert am: 2011-06-01 - Entwickelt am: - 2.063 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Hier ist der dritte Teil "smile" hier ist eher weniger Romantik mit drin "entschuldigend lächel" aber viele neue Bekanntschaften und zicken Terror also viel Spaß beim Lesen "lächel"

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    Ich konnte es gar nicht fassen, „ich beginne ein neues Leben!“ dachte ich nur. Wir liefen einen kleinen Pfad entlang, wobei es immer kälter wurde. „Hier.“ Rio kramte im seinem Rucksack herum und hielt mir nach längerer Zeit einen Mantel entgegen. „Es ist ziemlich kalt, zieh in dir besser an wenn du nicht krank werden willst.“ Ich befolgte den Rat und zog ihn mir drüber. „Er sieht von außen aus wie ein leichter Umhang, aber er ist wirklich wie ein Mantel.“ Dachte ich während ich mir den Mantel zu knöpfte. „Tut mir leid er ist etwas zu groß, ist ja auch meiner.“ Den letzten Teil fügte er sehr leise hinzu, da er wusste wie ich reagieren würde. Natürlich reagierte ich auch genauso und war gerade dabei den Mantel wieder auszuziehen, doch Rio hinderte mich daran. „Behalte ihn an ich habe doch noch einen Yumi.“ Seufzte er und zog ihn sich über. Ich knöpfte ihn bis oben hin zu und verdeckte so meinen Mund, es war nur noch mein linkes Auge zusehen da mein rechtes von meinem Pony bedeckt wurde. Schon wieder war ein seufzen zu hören und er sprach: „Wieso nur, um Himmelswillen bedeckst du dich so? Warum bestrafst du mich denn nur?“ Ich fing an breit zu grinsen, was er anscheinend bemerkte. „Tja, ich trage ihn halt so lieber und da es eine Strafe für dich ist, werde ich ihn auch weiterhin so tragen.“ Ich fing an laut zu lachen, erst war er etwas irritiert, aber dann stimmte er ein und wir lachten gemeinsam weiter. „Nicht, nein, beherrsche dich Yumi!“ versuchte ich mich selbst zu therapieren. Er sah wirklich unglaublich aus, seinen Mantel hatte er fast bis oben hin zu, genau vor seinem Hals öffnete er sich so dass man seine Kette noch sah. Ich habe mich schon sehr oft gefragt was das für ein Zeichen es war, das seine Kette symbolisierte.

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    „Was starrst du mich denn schon wieder so an Yumi?“ „W….was?“ „Tse und man sagt natürlich immer noch das wir Jungs die Spanner sind.“ Ich stand da einfach nur fassungslos, bevor sich wieder wutfalten auf meiner Stirn bildeten. „Ich spanne nicht!“ gaffte ich ihn sauer an und boxte in seine Magengrube. „Ich mache doch nur Spaß.“ Kicherte er. „Gleich kriegst du meine Faust dahin, wo es bei Jungs sehr wehtut.“ Drohte ich. „Wo hast du das denn gelernt?“ grinste er, bevor er lachend davon rannte. „Na warte ich kriege dich noch!“ brüllte ich ihm nach. Also rannten wir zu guter Letzt den Rest. „Er nervt zwar tierisch, aber er bringt mich immer wieder zum Lachen, so sind halt Idioten.“ Dachte ich kichernd. Ich erschrak wieder mal, weil er genau neben mir stand. „Wie bist du…….?“ „Komm wir müssen jetzt weiter, sonst kriege ich noch mehr Ärger.“ Ich wollte gerade eine Frage vortragen, aber bevor ich was merkte wurde ich am Boden hinter Rio her geschleift. „Wenn du weiter hin so viel träumst, binde ich dir eine Leine an.“ Drohte er. „Mach doch!“ ich zeigte ihm meine Zunge. Fünf Minuten später. „Mach mich los!“ „Du wolltest ja nicht hören und wer nicht hören will muss fühlen.“ Ich knurrte ihn an und versuchte mich loszureißen, jedoch ohne Erfolg. Tja jetzt war ich angeleint, wie ein Hund. Er fing an, an der Leine zu ziehen. „Was soll das denn werden?“ Fragte ich skeptisch. „Los itázura na wir müssen schneller.“ „Wie hast du mich genannt, ungezogen?“ ich ob eine Augenbraue. „Wenn du brav bist nehme ich dir die Leine wieder an.“ Und wie auf Knopfdruck gehorchte ich. Wir rannten weiter, wobei ich kaum mithalten konnte, teilweise lag es an dieser blöden Leine. Wir waren nur noch wenige Schritte davon entfernt, diesen Wald zu verlassen und vor die Dorfmauern zu treten. Er nahm mir die Leine wieder ab und sagte dann: „Wieso hast du die Leine eigentlich nicht selbst abgemacht, du besitzt Daumen im Gegensatz zu einem Hund, tja aber der Hund gewinnt wohl bei verstand.“ Ich schlug mir auf die Stirn. „Wieso bin ich nicht selbst darauf gekommen?“ „Gehen wir endlich!“ trieb er mich an. Ich lief einfach ohne zu antworten an ihm vorbei, was sich als verbaler Fehler erwies. Als ich vor den Stadtmauern stand, hatte ich nicht gerade viel Zeit sie zu bewundern, denn ich wurde angegriffen. „Was soll das lasst mich los!“ quengelte ich. Einer hielt von vorne meine Hände und Arme fest, während der andere mich von hinten hielt und mir ein Messer an die Kehle legte. „Wer bist du und was willst du?“ fragte einer der Wächter monoton. „Lasst sie los.“ Als sie die Stimme von Rio hörten, zitterten sie regelrecht und ließen mich sofort los. „Es tut uns leid Rio, wir wussten nicht dass sie zu dir gehört.“ Fing sich der eine wieder. „Ist schon gut, wenn sie auch wie eine Irre hier her rennt.“ Sagte er mit strengem Blick. „So nett hat man mich ja noch nie Begrüßt.“ Dachte ich. „Ignoriere sie einfach, lass uns jetzt weiter.“ Seine Stimme war ziemlich gereizt. Er nahm meine Hand und zog mich durch das Tor, vorbei an den Wachen die zu perplex waren um zu reagieren. „Shusaku der alte Knacker erwartet dich schon, wo warst du denn so lange?“ sagte eine Stimme die immer näher kam. „ Ich hatte zu tun Koetsu.“ Sagte Rio genervt. „Behandelt man so seinen besten Freund?“ Plötzlich tauchte der Junge auf, der mich natürlich erschrak. „Wieso können das denn alle?“ dachte ich. Er hatte braune mittellange Haare und grüne Augen. „Ich hab zu tun, wir reden später!“ zischte Rio genervt. Er ignorierte Rio einfach und wand sich an mich. „Wer ist denn diese hübsche Lady?“ „I…..ich bin Yumi.“ Sagte ich etwas verwirrt. „Ich bin Koetsu, meine süße und brauchst du jemanden der dir die Stadt zeigt?“ er fing an zu grinsen, was Rio anscheinend gar nicht zu gefallen schien. „Lass sie in Ruhe!“ zischte Rio. Jetzt wurde sein grinsen noch größer. „Oh verstehe, na gut wir sehen uns dann, ich muss los wir sehen uns.“ Und plötzlich war er wieder weg. „Er ist dein bester Freund?“ fragte ich. „Das kann man so sagen.“ Gab er genervt zurück. „Gut lass uns jetzt weiter, der Herr erwartet uns.“ „Ok, aber kannst du mir später bitte alles zeigen?“ ich setzte meinen Hundeblick auf, der Rios blick sofort weich werden ließ. „Na gut, aber erst wenn hier alles geklärt ist.“ Ich fing an zu jubeln, bevor er mich wegzerrte. Alle wahr so wie in einem Dorf, die Straßen sind belebt, es wird viel geredet und gekauft. Plötzlich hörte ich eine schrille Mädchen Stimme schreien: „Rio, du bist wieder da!“ sofort wurden auch alle anderen Mädchen aufmerksam und kamen auf uns zugestürmt. „Los hier lang.“ Sagte er leise und zog mich in eine schmale Gasse. „Wo ist er denn?“ „Er kann doch nicht weg sein!“ „Los suchen wir ihn!“ kam Gemurmel aus allen Richtungen. „Was ist denn los?“ gab ich irritiert von mir. „Ich hab jetzt keine Lust auf so was, los da lang.“ Und schon wurde ich weiter gezogen. Wir kamen wieder in einer Einkaufsstraße heraus und gingen weiter in Richtung des Turms. „Ist das der Turm in dem das Oberhaupt lebt?“ ich musterte die Umgebung gründlich, nach irgendwelchen Mädchen und betrachtete dann wieder den Turm. „Ja, aber er lebt nicht in diesem Gebäude sondern in dieser Wohnungsreihe.“

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    „Wieso denn das?“ „Dort arbeitet er nur, er wohnt neben mir, weil er wie ein Vater für mich ist.“ sagte er fröhlich. „Ach so das freut mich aber.“ freute ich mich. Wir schlenderten weiter die Straße entlang und kamen dem Gebäude immer näher. „Wir sind da.“ Vor uns erstreckte sich ein riesiger Turm, der oben an der Spitze krallen artige Zacken hatte. „Was wird denn jetzt passieren?“ fragte ich nervös. „Erst einmal stellen wir dich vor und sehen dann was passiert, aber keine Sorge ich werde alles versuchen damit du bei mir bleiben kannst.“ Er nahm mich in den Arm und gab mir einen Kuss. „Danke.“ Flüsterte ich. Wir lösten uns voneinander und gingen herein. Einige Gänge weiter, blieb er stehen und klopfte. Ein tiefes „Herein.“ Ertönte und wir gingen hinein. Ich war ziemlich nervös was er zu bemerken schien und nahm meine Hand. „Hallo Rio, gut das du wieder da bist was hat dich denn so lange aufgehalten?“ sagte er ohne den Blick von seinen Dokumenten abzuwenden. Vor mir saß ein Erwachsener Mann, der schwarze Haare und braune Augen besaß. Als er denn Blick endlich auf uns richtete, schien er etwas überrascht. „Mit wem habe ich denn diese Ehre?“ Bevor ich antworten konnte, fiel mir Rio ins Wort. „Das hier ist Yumi, ich habe sie gefunden und sie mitgenommen.“ „Verstehe, ist sie auch mit einer besonderen Kraft ausgestattet?“ „Ja, in mir sitzt ein Dämon.“ Sagte ich schnell. „Oh es tut mir leid, wo bleiben meine Manieren, ich bin Shusaku der Herr dieses Dorfes.“ Sagte er hoch erhoben. „Freut mich dich kennen zu lernen, Shusaku.“ Ich fing an zu lächeln. „Ach so jetzt weiß ich wieder, woher ich deinen Namen kenne, Rio hat mir schon einiges über dich erzählt.“ Leuchtete es ihm ein. Mein Blick fiel zu Rio, der anfing rot zu werden. „Was hat er denn erzählt über mich?“ ich fing an zu grinsen, woraufhin Rio noch röter wurde. „Ok Yumi füll bitte dieses Formular aus, damit ich mehr über dich weiß und dir eine Ausbildung zuteilen kann.“ Sagte er während es das Blatt aus dem Regal fummelte. „Eine Ausbildung?“ „Ja jeder der eine Gabe besitzt wird von einem speziellen Trainer trainiert um diese Kraft zu beherrschen.“ „Ach ja und diesen Antrag auch damit ich dir eine Wohnung zu teilen kann.“ „Könnte ich denn nicht bei Rio wohnen?“ Er lächelte und sagte: „Tut mir leid, aber ich kann unmöglich einen sechzehnjährigen Jungen mit einem so hübschen Mädchen im gleichen Alter über Nacht in einem Raum lassen.“ Er fing an zu grinsen und wir wurden beide mit Berechtigung über maßen rot. „Bis du fertig mit dem ausfüllen bist kannst du bei………….“ „Ich hoffe bei Rio.“ Drückte ich die Daumen. „……..Mir wohnen.“ Rio schien noch geschockter als ich und warf ihm giftige Blicke zu. „Wir gehen dann, es war eine lange Reise.“ Sagte er Wut unterdrückend. „Gut wir sehen uns dann heute Abend, Yumi.“ Sagte er noch und wendete sich dann wieder an seine Dokumente. Wir verließen gemeinsam den Raum und schlurften den Flur entlang. „Na super.“ Unterbrach Rio die Stille. Ich sah ihn fragend an und wartete auf eine Antwort. „Ich habe gehofft dass genau das, nicht eintrifft.“ Flüsterte er enttäuscht. „Was meinst du?“ „Das wir auf keinen Fall zusammen bleiben können, da er den Braten schon gerochen hat.“ Ich verstand nur noch Bahnhof. „Jedenfalls wird er ein Auge auf uns werfen das heißt, dass wir nicht ungestört sein können.“ „ Ach so!“ jetzt ging mir ein Licht auf. „Wir kriegen das schon hin.“ Flüsterte ich aufmunternd. Ein lächeln belohnte mich, bevor mein Margen zu laut knurrte. Rio fing zu lachen, während sich bei mir Schamröte ins Gesicht schlich. „Gehen wir was essen.“ Er ging lachend voraus, während ich immer noch Hunger hatte. „Ich könnte Berge verschlingen so hungrig wie ich bin!“ „Ist ja gut dahinten ist eine Bar.“ Gab er etwas genervt von sich. „Was soll in einer Bar?“ Er stöhnte. „Da kann man sich auch was zu essen bestellen, du hole Nuss und außerdem brauch ich auch mal eine Auszeit.“ Ich zog einen Schmoll Mund, jedoch fragte ich trotzdem weiter. „Was meinst du mit Auszeit?“ „Nichts, außerdem statt mich hier mit Fragen zu löchern könnten wir auch schon was essen.“ Er bekam noch einen bösen Blick ab, bevor wir das Geschäft betraten. Sofort rief eine bekannte Stimme: „Hey Rio wo warst du denn solange?“ „Kann man hier nicht einmal seine Ruhe haben?“ sagte er genervt und setzte sich an den Tresen. Mit einer Handbewegung deutete er mir das ich mich neben ihn setzten sollte. Das tat ich auch sofort und bestellte mir eine Nudelsuppe. „Hallo Yumi, schön dich wieder zu sehen, scheint so als hättest du Rio ziemlich auf die Palme gebracht.“ Sagte er grinsend. „Oh hallo Koetsu, keine Ahnung was er hat, in letzter Zeit ist er etwas zickig.“ Rio hörte jedes Wort da er zwischen uns saß. „Ich bin nicht zickig!“ zischte er. „Oh doch das bist du!“ sagten Koetsu und ich im Chor. „Rio!“ sofort folgten nach diesem schrillen Geschrei, massenhaft Mädchen in die Bar. „Hallo Rio.“ „Wie geht es dir?“ „Willst du mit mir zusammen sein?“ gackerten sie alle auf einmal los. Sie umschwärmten Rio und zerquetschten mich fast dabei. „Verschwindet!“ schrie ein fremdes Mädchen und brachte alle zum Schweigen. „Oh hallo Rio, du bist wieder da!“

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    Quietschte sie und warf sich ihm um den Hals. Wut stieg in mir auf. „Was will die denn?“ dachte ich. Rio ignorierte sie einfach und überlegte was er sich bestellen sollte. „Keine Sorge, er ist zwar ein gigantischer Weiberheld, aber er bleibt dir sicher treu.“ Sagte Koetsu der jetzt neben mir stand. Jetzt viel ihr Blick auf mich und sie musterte mich skeptisch. „Wer bist du und wer hat dir erlaubt neben Rio zu sitzen?“ zickte sie mich an. „Ach halt doch die Fresse Saki.“ Zischte Koetsu sie an. „Stimmt sie war vorhin auch schon bei Rio.“ „Ja genau, sie sind verschwunden als wir sie gesehen haben!“ „Sie zwingt ihn bestimmt sich mit ihr zu treffen.“ „Ja genau, Rio kann unmöglich an so einer Vogelscheuche interessiert sein!“ murmelten die anderen Mädchen. „Jetzt reicht es mir aber, los wir gehen, hier hab ich ja noch weniger Ruhe!“ gab Rio jetzt von sich. Er stand auf nahm mich an die Hand und zog mich aus dem lokal. Koetsu war ebenfalls hinter uns. „Ich geh jetzt nach Hause.“ Meinte Rio. „Warte was soll ich denn dann machen?“ „Keine Ahnung, frag doch die Nervensäge da drüben, ob er dich herumführt.“ Deutete er auf Koetsu. „Kann ich denn nicht mit zu dir?“ fing ich an rum zu quengeln. „Nein ich will meine Ruhe haben.“ Sagte er noch, bevor er verschwand. Ich fing an rum zu knurren. „Was soll das denn?“ „Mach dir keine Sorgen er ist nur etwas übermüdet, lass ihn diese Nacht ausschlafen und morgen ist er wieder Happy.“ Sagte Koetsu. „Na gut, kannst du mir mal die Stadt zeigen, eigentlich wollte Rio ja, aber er ist ja momentan zu zickig.“ Sagte ich grinsend. „Klar, lassen wir den Ziegenbock in Ruhe und haben Spaß.“ Lachte er. Wir liefen an einigen Geschäften vorbei, durch Gassen und Straßen. Als wir an eine kleine abgelegene Gegend kamen fragte mich Koetsu plötzlich: „Du bist nun mit Rio zusammen, hab ich recht?“ Ich wurde wie auf Knopfdruck rot und stotterte nur unverständliches zeug. „Das nehme ich mal als ja und habt ihr schon…………“ „Was!“ Ich schlug in mit voller Wucht in sein Gesicht. „Nein!“ schrie ich fauchend. Er fing an zu lachen. „Was ist so lustig?“ verzweifelte ich. „Nichts schon gut du reagierst aber bei sowas immer wie Rio.“ Jetzt sah man mir richtig an das ich irritiert war, weil ich wie ein bekloppter in die Runde starrte. „Wie, hä er ist ein perverser Volltrottel!“ „Tja dann wollte er dich nur ärgern, sobald es ernst wird, wird er sauer.“ Lachte er. „Ich glaub ich werde hier noch verrückt.“ Dachte ich spinnend. „Können wir nicht einfach weiter?“ sagte ich erschöpft. „Von mir aus.“ Er hatte zwar immer noch ein blödes Grinsen im Gesicht, aber ich hatte einfach keine Lust mich darüber aufzuregen. „So das hier ist mein Haus.“ Sagte er zu einem mittelgroßem Haus gewandt. „Komm gehen wir erst einmal zu mir, ich erfriere schon fast.“ Ich nickte und betrat die wärmende Atmosphäre des Hauses. „Ich geh mal kurz aufs Klo, fühl dich hier wie Zuhause.“ Sagte er und rannte dann die Treppen hinauf. Ich erkundete das Haus etwas, lief durch die Küche und das Wohnzimmer und so weiter. „Zum verrückt werden hier was?“ sagte ein freundliche Mädchen Stimme. „Kann man wohl laut sagen, ich bin Yumi.“ Antwortete ich mit einem Lächeln im Gesicht. Ich musterte sie genauer sie war eher ein schmächtiges, kleingebautes Mädchen, sie hatte etwas längere rote Haare und gräuliche Augen. „Freut mich dich kennenzulernen, ich bin Kaori, Koetsus kleine Schwester.“ Auch in meinem Alter war Kaori (Yumi ist im Übrigen fünfzehn). „Ja mich auch, wohnst du hier ganz allein mit Koetsu?“ fragte ich und ließ meinen Blick durch den Raum schweifen. „Ja, Shusaku hat uns damals gefunden und hierher gebracht, wie bist du denn hier her gekommen?“ wollte sie wissen. „Rio hat mich gefunden und dann hierher gebracht, ich kannte ihn noch von früher, als wir Kinder waren, waren wir unzertrennlich.“ „Und wie ging es dann weiter?“ durchlöcherte sie mich wissbegierig. Ich wollte gerade anfangen zu erzählen, als Koetsu kam. „Ah wie ich sehe hast du Kaori schon kennengelernt, aber egal es ist schon spät ich sollte dich langsam heim bringen.“ Deutete er aufs Fenster, da die Sonne anfing unter zu gehen. „Du mieser Spielverderber, tschüss Yumi, können wir uns morgen treffen, ich will wissen wie es weiter geht?“ „Klar, dann bis morgen.“ Sagte ich winkend. Wir verließen das Haus und machten uns auf den Weg. „Wo wohnst du denn jetzt eigentlich?“ wollte Koetsu wissen. „Momentan bei Shusaku.“ Er verzog die Miene, bevor er antwortete: „Das ist ganz schlecht.“ „Wieso denn?“ wollte ich jetzt endlich wissen. „Er hat sozusagen einen Beschützer komplex und da du ein Mädchen bist, will er dich vor denn Jungs beschützen, wie ein Vater eben.“ Ich nickte leicht und sagte dann: „Und wieso ist das schlecht?“ Er sah mich an als wäre ich so dumm wie ein Stück Brot. „ Wegen Rio!“ Jetzt leuchtete es bei mir ein. Kein Wunder das er so niedergeschlagen war. „Ich schaff es schon mich irgendwie weg zu schleichen.“ Er nickte ungläubig und blieb an der letzten Biegung stehen. „Wieso hältst du an?“ „Ich will keinen Ärger kriegen.“ Ich verstand was er meinte und ging den Rest alleine weiter. Als ich ankam ging ich sofort in das hergerichtete Zimmer und ließ mich ins Bett fallen.

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    Mein letzter Gedanke den ich hatte bevor mich das Land der Träume einhüllte war Rio. Ich war unruhig, wendete mich, zappelte und drückte das Kissen fast zu matsch. Diese Nacht plagten mich wieder schreckliche Träume, genau diese Art von Traum vor der ich am meisten Angst hatte, denn dies war ja meine größte Angst. Ich sah Rios tot, immer und immer wieder, jedoch starb er immer anders, immer qualvoller. Ich konnte fast nicht mehr, aber bevor mein Geist endgültig zerbrechen konnte, wachte ich auf. Tränen flossen mir über die Wangen und meine waren Kleider Schweiß getränkt. Ich konnte nicht mehr. „Ich muss jetzt zu Rio!“ rief mein Geist. Ich kontrollierte meinen Körper schon gar nicht mehr, er lief von selbst in Richtung Fenster. Mit einem Ruck war es offen und ich sprang ins Freie. Die kalte Nachtluft hüllte mich ein und ließ mich erzittern. Zum Glück war Rios Haus gleich neben an, so dass ich mein Ziel nach kurzer Zeit erreichte. Ich klopfte einmal, zweimal, dreimal und so ging es dann weiter. Mittlerweile klopfte ich Sturm, da niemand öffnete. Plötzlich riss die Tür auf und ein verschlafener, wütender Rio kam hervor. „Yumi weißt du wie spät es ist?“ murmelte er gähnend. „Ja ……… nein, aber ich hatte fürchterliche Albträume.“ Rio sah mich erst an, als wäre ich gestört, aber als mir dann die Tränen über die Wangen flossen, wusste er das es ernst war. „Ist ja gut ich bin ja da.“ Flüsterte er und nahm mich in den Arm. Er zog mich die Treppen hoch und in sein Schlafzimmer. Da viel mir ein das ich zum ersten Mal hier war, aber in diesen Moment war es mir wirklich egal. Wir ließen uns gleichzeitig ins Bett fallen und ließen uns von der Wärme der Decke einhüllen. Ich schmiegte mich an Rio, bevor er sagte: „Du kannst diese Nacht bei mir schlafen, aber wir müssen dich bevor Shusaku aufwacht, zurück schmuggeln.“ Ich nickte schwach, bevor ich in den Armen von Rio einschlief. Ich spürte ein ruckeln und dann wurde ich wie wild rum geschüttelt. Ich riss meine Augen auf und erblickte Rio. „Was ist denn los?“ murmelte ich verschlafen. „Die Sonne geht bald auf!“ schrie er. „Und was ist so schlimm daran?“ fragte ich verwirrt. Bevor er dazu kam mir zu antworten wurde auch schon die Schlafzimmertür aufgerissen und Shusaku stürmte herein. „Was fällt euch eigentlich ein?“ brüllte er. Plötzlich gewann ich mein Gedächtnis zurück und war völlig perplex. Rio war einfach nur erstarrt vor Angst. „Mach mir nie wieder solche Angst, und du!“ fauchte er Rio an. Er zitterte schon am ganzen Körper und sagte: „Es ist nichts passiert………. Sie hatte Albträume und kam zu mir.“ Schwärzte er mich an. Ich kniff ihn leicht und wendete mich dann wieder zu Shusaku. Er schien sich wieder etwas zu beruhigen und sagte dann: „Männern kannst du nicht trauen, sie spielen mit dir und lassen dich dann fallen.“ Spielte er den Vater. „Ich bin hier in einem Irrenhaus gelandet.“ Dachte ich mit dem Auge zuckend. Ich war also wieder auf dem Weg nach Hause. Als wir ankamen setzen wir uns an den Tisch und frühstückten. „Ich gehe heute weg ist das ok?“ sagte ich Shusaku. „Solange du dich nicht mit Jungs triffst ist mir das egal.“ Gab er zurück ohne sich von seiner Zeitung abzuwenden. „Nein, ich treffe mich mit Kaori.“ Er nickte. Ich ging hoch in mein Zimmer und zog mir wieder meine Sachen an. „Ich muss mir mal Alltagskleidung besorgen, sonst muss ich ja immer mein Missions Outfit anziehen.“ Führte ich selbst Gespräche. Ich machte mich also auf den Weg zu Kaori und kam auch in kürze an. „Los gehen wir in mein Lieblings Café, da drinnen nervt Koetsu nur.“ Überrumpelte mich Kaori. „Hier nervt wohl jeder jeden.“ Stellte ich belustigt fest. „Tja was soll ich sagen.“ Lachte sie. Als wir an kamen erzählte ich ihr alles, aus meiner Vergangenheit. Rios ließ ich mal aus, da ich nicht wusste ob ich es erzählen sollte. „Und wie lief es so mit Shusaku?“ „Wie meinst du das?“ fragte ich während ich weiter an dem Strohhalm saugte. „Ich weiß das er ein totalen Beschützer Komplex hat, war bei mir auch so, und gab es keinen Ärger wegen Rio heute Morgen?“ Ich wurde Augenblicklich rot und antwortete dann: „Ja doch, ich hatte Albträume und bin dann mitten in der Nacht zu Rio, aber bevor ich unbemerkt zurück konnte, war er schon da.“ „Oh du arme, das hat bestimmt Ärger gegeben.“ Sagte sie mitfühlend. Ich winkte ab und nippte wieder an meinem Getränk. Als plötzlich wieder eine Bande von Mädchen um mich herum scharrten. Ich blickte irritiert in die Runde, während Kaori sie nur giftig anstarrte. Und dann trat die Anführerin vor, Saki. Sie hatte mittellange blonde Haare und grüne Augen. „Du bist doch das Mädchen von gestern, das sich an Rio rangemacht hat.“ Fauchte sie. Ich und Kaori tauschten kurz Blicke und beschlossen das ich lieber nicht erzählen sollte das ich mit Rio zusammen war. „Ich sage es dir nur einmal halt dich fern von ihm, oder dir wird etwas Schreckliches wieder fahren!“ drohte sie. „Ach sei doch ruhig Saki.“ Zischte Kaori. „Halt du dich daraus, du hässliche Kuh.“ „Nerv nicht!“ brüllte ich sie an. „Ah du hast also doch eine Stimme, dann verrate mir doch mal wie du heißt.“ Forderte sie mich heraus. „Ich heiße Yumi und in mir sitzt der Wolfsdämon Okami.“

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    Gab ich triumphierend zurück. Als ich ihr verdutztes Gesicht sah, konnte ich mir ein Grinsen nicht verkneifen. „Das wirst du noch bereuen, halt dich fern von Rio.“ Sagte sie noch bevor sie das Lokal verließ und ihre Truppe ihr folgte. „Der hast du es aber gezeigt.“ Lachte sie. Ich fing auch an zu lachen und das war der Beginn einer wundervollen Freundschaft. Bevor wir das lokal verließen fragte ich noch: „Was für eine Gabe besitzt du denn?“ Ich hoffte das sie nicht auch ein Dämon beherbergte, da ich weiß wie schlimm es sein kann. „Ich………..?“ sie fing an zu grinsen. „Besitze die Kraft des Feuers.“ Sagte sie stolz. Ich sah sie bewundernd an. Da viel mir ein das ich Koetsus auch nicht kannte. „Und was ist mit deinem Bruder?“ Sie sah mich etwas gelangweilt an. „Ach der, er ist halb Engel.“ Irritiert glotze ich sie verdutzt an. „Wie?“ gab ich von mir. „Nun meine Mutter war ein halb Engel, mein Vater hingegen besaß die Fähigkeit Feuer und war kein Engel.“ Ich verstand einigermaßen und fragte dann weiter: „Und womit oder wie Kämpft er?“ sie wurde stolzer und antwortete dann: „Mit einem Bogen, er braucht keine Pfeile weil er sie aus Licht erschaffen kann und er kann sich Engelsflügel wachsen lassen, aber er ist sterblich genau wie wir.“ Prallte sie. „Das ist ja cool.“ Gab ich strahlend zurück. „Ach und wo wir gerade bei Kräften sind, pass auf dich auf, Saki st eine total miese Schlange, sie hat die Gabe Menschen zu kontrollieren, jedoch muss der Geist erst geschwächt sein damit sie es kann, deshalb kann sie Rio auch nicht beeinflussen.“ Ich nickte und wechselte das Thema. „Weißt du wo ich mir neue Kleider kaufen gehen kann, ich will nicht immer meine Missions Sachen tragen?“ Sie grinste fast bis über beide Ohren und brüllte dann: „Shoppen!“ Ich fing auch an zu grinsen und so machten wir uns auf den Weg, dutzende von Geschäften abzuklappern. „Sag mal wie viel Geld hast du denn?“ „Viel, ich habe Taschengeld von Shusaku bekommen.“ Antwortete ich während ich in Regalen rumstöberte. „Das hier ist doch schön und passt zu dir.“ Kaori zog ein Knie langes blaues Sommerkleid heraus. Ich nahm es direkt entgegen und nachdem wir noch tausende von Kleidungstücken auserwählt hatten, ging ich sie anprobieren. Nach ungefähr 3 Stunden bezahlten wir. Ich hatte mir das blaue Kleidchen, eine schwarze Jeans, und mehrere T-Shirts gekauft. Wir kauften noch so viel Schnickschnack, das wir die Tüten gar nicht mehr tragen konnten. „Und was jetzt?“ fragte ich ermüdet. „Ich habe schon einen Plan.“ Sagte sie während sie in die Richtung von Koetsu und Rio schaute. „Was machen die denn hier?“ fragte ich verwundert, da Rio in letzter Zeit etwas zu genervt war. „Ist doch egal, sogar sehr vorteilhaft.“ Gab sie zurück. Sie schlenderte zu ihnen und ließ mich zurück bei den Einkäufen. Ich hörte nicht was sie sagte, jedoch kam sie nach fünf Minuten wieder, mit den Jungs im Schlepptau. „So hier.“ Sagte sie und zeigte auf die Einkäufe. „Was hast du denn wieder alles gekauft Kaori.“ Sagte Koetsu sauer. Rio sagte nichts und kam zu mir. „Du hast ja auch so viel, spar dein Geld lieber etwas.“ Gab er mir einen Rat. „Aber die Sachen brauchte ich, das sind alles Klamotten.“ Er sah mich nur ungläubig an und machte eine Tüte auf. „Und was ist das?“ zeigte er auf den Krimskrams. Ich kratzte mich nur verlegen am Kopf und sah ihn dann wieder mit meinem Hundeblick an. „Ist ja gut ich trage sie ja.“ Sagte er genervt und nahm ungefähr zehn Tüten hoch. Koetsu und Kaori stritten noch. „Wieso hast du denn so viel gekauft, wenn du das nicht tragen kannst!“ schrie er. „Weil ich das alle haben wollte!“ schrie sie zurück. Und so ging das Wortgefecht noch eine Weile weiter, bis Kaori doch gewann. So schleppten die beiden Jungs unsere Tüten nachhause. „Tschüss Kaori, bis Morgen!“ sagte ich noch zum Abschied. „Ja bis morgen und vergiss nicht das ich dir noch jemanden vorstellen will …………!“ bevor sie zu Ende erzählen konnte zog Koetsu sie ins Haus. „Wie ich sehe hast du dich schon eingelebt.“ Sagte er mit seinem wunderschönen Lächeln. „Ja sie sind wirklich nett, aber………..“ „Was aber?“ „Ich habe Saki getroffen und………..“ bevor ich zu Ende reden konnte viel er mir ins Wort. „Hat sie dir was angetan?“ „Nein hat sie nicht, ich musste ihr aber verheimlichen das wir zusammen sind.“ Sagte ich niedergeschlagen. „Pass bitte auf dich auf mit ihrer Gedankenkontrolle ist nicht zu spaßen.“ Meinte er besorgt. „Ich weiß.“ „Und Yumi.“ Ich blickte auf. „ja?“ „Erzähle keinem dass wir zusammen sind, wenn du dieser Person nicht vertraust, okay?“ Ich wirkte noch trauriger als vorher und nickte einfach nur. „Hey…..“ flüsterte er aufmunternd und hob meinen Kopf an. „Es ist nur zu deiner Sicherheit und außerdem, ist es doch viel Romantischer eine heimliche Beziehung zu führen.“ Er lächelte noch, bevor ich ihn küsste. Er ließ die Tüten zu Boden und erwiderte den Kuss. Mittlerweile war es schon Abend; wir lösten uns und sahen uns in die Augen. „Da hast du schon Recht.“ Murmelte ich. Er nahm die Tüten wieder hoch und brachte mich nach Hause. „Hallo Yumi.“ Begrüßte mich Shusaku an der Tür. Sein Blick viel auf Rio, der zusammen zuckte. „Ich nehme dir die Tüten ab, Rio.“ Er schob sie in mein Zimmer und zog mich dann hinein.

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    „Achja und Rio komm bitte Morgen in mein Büro, ich habe eine Mission für dich.“ Rio nickte und verschwand. „Hier riecht es aber lecker, was gibt es denn zu essen?“ „Rahmen, ich hab noch nicht gegessen, musste noch viel erledigen.“ Sagte er gestresst. „Gut, dann essen wir zusammen.“ Ich zeigte ihm mein Lächeln und wir gingen in die Küche. Während wir aßen fragte er: „Hast du denn das Formular endlich ausgefüllt?“ „Erwischt!“ dachte ich nur. „N…..nein.“ gab ich zu. „Aber ich mach es noch heute Abend.“ Versprach ich. „Gut.“ Ich verschlang den letzten Happen und räumte meine Schüssel weg. „Ich geh dann in mein Zimmer……….“ „Um das Formular auszufüllen!“ unterbrach er mich. Ich nickte und verschwand. „So das Formular.“ Murmelte ich und legte es auf meinen Tisch. „Name: Yumi, Alter: Fünfzehn, „Kraft: ……………..“ Füllte ich ein Feld nach dem anderen aus. Nach fünf Minuten: „So fertig!“ Ich wollte es ihm jetzt geben, aber als ich in die Küche kam, musste ich ein Lachen unterdrücken. Shusaku war mitten beim Essen eingeschlafen. Ich kicherte leise und rüttelte ihn. „Er muss wohl ziemlich übermüdet sein.“ Dachte ich. Plötzlich fuhr er hoch. „Was ist los, nein ich habe nichts vergessen!“ jetzt musste ich aber Lachen. Er blickte verwirrt drein und räumte den Tisch. „Was ist denn los Yumi?“ fragte er verschlafen. „Ich bin fertig, hier.“ Ich reichte ihm das Blatt, aber er machte keine Anstalten es anzunehmen. „Was ist denn?“ wurde ich sauer. „Ich arbeite erst morgen weiter, gib es Rio der kann mir das dann vorbei bringen.“ „Achja, was für eine Mission haben sie denn für ihn?“ viel mir ein. „Das geht dich nichts an, außerdem bin ich jetzt nicht im Dienst, und gehe jetzt schlafen.“ Er ließ mich einfach stehen und ging in sein Zimmer. Ich ballte vor Wut die Faust und musste mich zurück halten. „Ist mir doch egal!“ schrie ich noch bockig und ging dann auch schlafen. Diese Nacht verlief Traumlos, soweit ich mich erinnern kann. Als ich Morgens aufwachte sah ich Shusaku nicht. „Er ist wohl schon arbeiten.“ Dachte ich, während ein Brot meinen Hunger stillte. Mein Blick viel auf die Uhr, es war gerade mal Neun. „Du brauchst mal eine Auszeit, Yumi.“ Murmelte ich. Es stimmte, ich war ziemlich gestresst in letzter Zeit, es ist auch eine ganze Menge passiert. Also tat ich das was mich am meisten entspannte, ich ging Baden. Bevor ich das tat nahm ich mir noch ein Buch das ich angefangen hatte, es hieß: Der Retter in der finstersten Stunde. Ich hab es wahrscheinlich schon hundert Mal gelesen aber es ist wundervoll. Ein junges Mädchen irrt alleine in der Finsternis herum, keiner ist dort der ihre Seele von dem schmerz erlösen kann, als plötzlich ihr strahlender Held sie befreit und ihr sein Herz schenkt. Schwärmend ließ ich das Wasser ein und zog mir in den Spiegel schauend meine Klamotten aus. Ich musterte mich skeptisch und bemerkte das ich viel dürrer geworden bin. „Die Reise war viel zu anstrengend, kein Wunder das ich so dünn geworden bin.“ Dachte ich. Ich zog noch schnell die Gardienen zu und machte alle Lichter aus, Kerzen erleuchteten den Raum und gaben genug Licht damit ich lesen konnte. Ich ließ mich langsam in das Wasser sinken und mich von der Wärme einhüllen. Einen zufriedenen Seufzer gab ich von mir. „Ich fasse es immer noch nicht, was alles passiert ist.“ Murmelte ich glücklich. „Noch vor einem Monat hätte ich geglaubt das ich immer einsam sei, doch dann kam er.“ Schwärmte ich. Mein Gedanke viel auf Rio und sofort lächelte ich. Mit dem fröhlichen Gedanken fing ich an zu lesen. Nichts hätte mich jetzt noch stören können da ich so vertieft in das Buch war das ich gar nichts mit kriegte. Zu selben Zeit bei Rio: „Ich sollte ja den Zettel für Yumi abgeben.“ Viel mir ein. Also machte ich mich auf den Weg zu Shusakus Haus. „Wo willst du denn hin?“ hallte es um die Ecke. „Zu Yumi, Koetsu.“ „Schon am Morgen, ihr könnt ja wohl gar nicht voneinander lassen, was?“ sagte er grinsend. „Klappe, ich soll für sie einen Zettel abgeben und den hole ich jetzt ab!“ zischte ich. „Ist ja gut.“ Lachte er. „Ich geh dann mal vor wir treffen uns dann bei Shusaku.“ Ich nickte knapp und machte mich dann auf den Weg. Dort angekommen klopfte ich, einmal, zweimal, dreimal. „Yumi, mach auf ich bins!“ rief ich. Es kam keine Antwort, da beschloss ich durch das Fenster zu kommen. Ich machte mir zunutze das es auf Kippe stand und drückte es auf. „Yumi!“ rief ich wieder. Immer noch nichts. „Vielleicht ist sie weg?“ dachte ich. Plötzlich vernahm ich ein Geräusch, plätscherndes Wasser. Ich folgte dem Klang und kam vor eine Tür. Ich klopfte und rief ihren Namen, doch immer noch kein Zeichen. „Was geht hier vor sich?“ fragte ich verwirrt. Die Tür wahr nicht abgeschlossen. Ich schluckte. „Soll ich oder…………..?“ Ich machte sie langsam auf, obwohl mir mein Verstand sagte ich solle es lassen. Ich betrat den Raum und sah was ich hätte nicht sehen sollen. „Y……yumi?“ Sie lag völlig unbekleidet im Wasser (Er kann nichts sehen da im Wasser Schaum ist “grins“). „W…was?“ sie realisierte erst gar nicht was hier vor sich ging, als sie mich dann sah, wurde sie knallrot. „T…..tut mir leid!“ schrie ich auch knallrot und rannte heraus aus dem Badezimmer. Ich ließ mich auf dem Sofa nieder und versuchte meine Gedanken neu zu sortieren.

    8
    „Ich konnte nichts sehen es war alles voller Schaum.“ Redete ich mir ein. Zurück bei Yumi: „Oh Gott, wie…?“ faselte ich, während ich mir ein Handtuch umbinde. Ich nahm all meinen Mut zusammen und ging hochrot ins Wohnzimmer. Als Rio mich erblickte stand er sofort auf, aber ohne meinen Blick zu erwidern. „Es tut mir leid, ich wollte den Zettel abholen und du hast nicht aufgemacht, dann bin ich durch das Fenster herein gekommen, aber du hast immer noch nicht geantwortet und ich hörte Wasser und ………“ flüsterte er leise und immer roter. „I…..ist schon gut…“ murmelte ich immer noch geschockt. „Ich habe nichts gesehen, ich schwöre!“ rief er verzweifelt. Plötzlich kam mir wieder das geschehen von damals in den Sinn. „Es ist ok wirklich.“ Sagte ich wieder etwas sanfter. Sein Blick war immer noch auf den Boden gerichtet, er schämte sich anscheinend. „Rio ich habe dich damals auch so gesehen.“ Flüsterte ich kaum hörbar. „Was!“ sagte er verwirrt. „Damals als du mich gefunden hast und in dein Versteck gebracht hast, bin ich am Morgen durch die Gänge gelaufen und habe dich gesucht.“ Fing ich an, ich wurde auch immer röter, doch Rio sah mich wenigstens wieder an. „Da hab ich die Tür aufgemacht und sah dich während du geduscht hast.“ Beendete ich tiefrot. Erst sah er mich fassungslos an dann wurde er auch rot, aber dann fing er an zu grinsen. „Was ist?“ fragte ich verwundert. „Erstens: Wir sind quitt, zweitens: Hat dir gefallen was du gesehen hast?“ lachte er. Erst sah ich ihn finster an, aber dann konterte ich: „Hat dir denn gefallen was du gesehen hast?“ Er wurde rot, doch trotzdem gab er zurück: „Ich hab doch fast gar nichts gesehen und außerdem sind deine Brüste eh zu klein.“ Packte er noch eins drauf. Wutfalten kamen zum Vorschein, dann schrie ich: „Von wegen, für mein Alter sind sie groß genug!“ Er grinste nur und murmelte dann: „Kann schon sein.“ Und schon wurden wir rot. Wir hätten uns noch gegenseitig umgebracht vor Scharm, aber dann wechselte er schnell das Thema. „Hast du das Formular denn jetzt?“ „Ach ja genau warte hier.“ Ich kramte in der Schublade herum und reichte es ihm dann. Doch leider stolperte ich ungeschickt und landete direkt auf Rio. Nur zu Erinnerung, ich habe nur ein Handtuch an. Rio hätte mir jetzt voll in meinen Ausschnitt kucken können, aber er machte die Augen wie ein wahrer Gentleman zu. Ich stand wieder mal rot auf und entschuldigte mich. „Schon gut ich gehe jetzt Shusaku wartet bestimmt schon.“ Ich warf ihm noch ein lächeln zu und ging dann in mein Zimmer. „Oh Gott, soviel ertrage ich nicht.“ Sagte ich verzweifelt und rot. Wieder bei Rio: „Hier ist das Formular.“ Sagte ich und gab es Shusaku. „Gut da ihr beide jetzt da seid, fahre ich fort.“ Er gab uns alle möglichen Informationen über die Mission und noch ein paar Schriftrollen. „Gut ihr könnt gehen.“ Entließ uns Shusaku. Koetsu und ich verließen den Raum und machten uns auf den Weg. „Wir treffen uns in einer halben Stunde vor dem Tor.“ „Gut bis gleich.“ Sagte Koetsu und verschwand. Ich ging nach Hause und räumte noch alles für die Reise ein. Es war keine lange nur zwei bis drei Tage, wir sollten einen Spion ausfindig machen und töten. Dann ging ich noch zu Yumi um mich zu verabschieden. Yumis Sicht: Es klingelte plötzlich, woraufhin ich die Tür öffnete. „Oh hallo Rio, komm doch herein.“ Begrüßte ich ihn freundlich. Er betrat das Haus und sagte dann: „Hast du heute schon was vor?“ „Ja ich treffe mich mit Kaori, wieso?“ „Das ist gut denn ich und Koetsu gehen auf eine Mission.“ Sagte er monoton. „Was, aber wohin denn?“ „Wir sollen einen Spion umbringen, keine Sorge ich bin in drei oder zwei Tagen wieder da und Kaori ist ja bei dir. Sagte er lächelnd. „Na gut komm aber so früh wie möglich wieder.“ Schmollte ich. „Versprochen.“ Er küsste mich sanft und umarmte mich. Ich erwiderte es und gab ihm noch einen Kuss. Mittlerweile waren wir in einen heißen Zungenkuss verwickelt. Wir lösten uns stöhnend voneinander und lächelten. „Bis bald meine Liebe.“ Sagte er noch und ging in Richtung Tür. Plötzlich übermannten mich tausende von Gefühlen und ein Stich fuhr durch mein Herz. Alles schrie in mir das ich ihn aufhalten solle doch ich weigerte mich. „Es ist nur eine Mission.“ Beruhigte ich mich gedanklich. „Pass gut auf dich auf!“ rief ich ihm noch hinterher. Er schenkte mir noch ein lächeln und verschwand dann. „Es ist schon spät ich sollte mich fertig machen, bevor ich zu spät komme.“ Verdrängte ich die Gedanken in meinem Kopf. Zu selben Zeit bei Rio: „Wir müssen jetzt los.“ „Gut.“ Sagte ich noch und wir verließen das Tor, hinaus in die Kälte. Bei Yumi: „So endlich, ich bin fertig.“ Ich hatte meine Haare wie immer offen, mein Pony verdeckte mein rechtes Auge, so wie immer. Ich trug mein blaues Kleid und meinen Mantel bis oben hin geschlossen. Ich machte mich auf den Weg zu Café, dort war unser Treffpunkt. Ich schlenderte Gedanken versunken durch die Straßen und grübelte. „Kaori wollte mir doch jemanden vorstellen.“ Viel mir ein. Ich lief an mehreren Geschäften vorbei, durch Gassen und Pfade, bis ich in einer kleinen abgezweigten Gegend ankam. „Da ist sie!“ schrie ein Mädchen.

    9
    „Was?“ fragte ich mich verwirrt. Hinter mir stand eine riesen Horde von Mädchen. Ein altbekanntes Mädchen bahnte sich den Weg frei und sagte: „Wen haben wir denn da?“ Ich funkelte sie sauer an. „Was willst du Saki?“ „Ich habe da so ein Gerücht gehört.“ gab sie zischend zurück. „Und was?“ sagte ich genervt. „Das du mit Rio zusammen bist, stimmt das?“ drohte sie mir. Die Mädchen hinter ihr wurden langsam unruhig und starrten mich sauer an. „Oh nein, ich habe keine Chance gegen alle.“ Dachte ich verzweifelt. „Antworte, bist du mit ihm zusammen?“ schrie sie mich an. Ich gab immer noch nichts zurück, ich war einfach zu geschockt. „Woher weiß sie das?“ schrie ich innerlich. „Du Miststück!“ fauchte sie und schlug mir ins Gesicht, so dass ich auf den Boden flog. „Antworte!“ Ich reagierte immer noch nicht. „Was soll ich nur tun!“ schrie ich gedanklich. Die ganze Horde sammelte sich um mich herum und war bereit mich zu verprügeln. „Merke die eins, niemand darf mit ihm zusammen sein denn er gehört uns allen!“ schrie sie drohend. Sie Ohrfeigte mich und sagte dann: „Wir haben gesehen das Rio vorhin bei dir war und dafür wirst du büßen, Mädels, los wir machen sie fertig!“ Auf einmal kamen sie alle auf mich zugestürmt und begannen ihr spiel.

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    So das war es wieder mal "lächel" aber natürlich folgen noch viel mehr teile "grins" Sorry für die Rechtschreibfehler und schreibt mir ein paar Tipps wen ihr sie habt "lächel".
    Im nächsten Teil geht es spannend weiter. Was passiert? Wann kommt Rio? Neue Kräfte! Die Vergangenheit Und, und, und......... seit gespannt! "freu" (Ach ja und einer der beiden stirbt fast "trauer" wer es wohl sein wird den sein Leben verlässt?) Der nächste Teil wird etwas auf sich warten lassen "schäm" ich muss noch neun Seiten tippen "verzweifel" aber egal freut euch!

Kommentare (5)

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Swity (24401)
vor 768 Tagen
Bitte schreib weiter.
Danke;-)!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Talia (84689)
vor 924 Tagen
Bitttttteeee schreib weiter
Bitte bitte
Der Test ist sooooo cool

LG Talia
Lisa (14441)
vor 1035 Tagen
Bitte bitte schreib weiter bitteeee
akiko3104 (26127)
vor 1051 Tagen
auch wenn der letzte teil 2011 war :D
akiko3104 (94677)
vor 1053 Tagen
Ich finde deine ff sooo geil es wäre so cool wenn du weiter schreiben würdest :)))
LG