Ein Tag wie jeder andere(Vampire Knight One-Shot)

star goldstar goldstar goldstar goldstar goldFemaleMale
1 Kapitel - 1.114 Wörter - Erstellt von: LostHope97 - Aktualisiert am: 2011-05-15 - Entwickelt am: - 5.146 mal aufgerufen - User-Bewertung: 4.75 von 5.0 - 12 Stimmen- Die Geschichte ist fertiggestellt

Nun was soll ich sagen, es ist eine ff über Zero. Warnung: wer den Tod von Charas nicht verkraftet sollte dies hier nicht lesen! Das ist einen One-shot

    1
    Ein Tag wie jeder andere

    Unter der Kraft eines leichten Windes raschelten die Blätter der alten Bäume. Der Wind war kalt, doch die Person, die zusammen gekauert unter einem Baum saß, spürte ihn nicht. Sie spürte nur Schmerz.
    Rote Augen.
    Immer noch hatte sie das Gefühl in sie zu blicken, immer noch glaubte sie zu fühlen wie starke Hände sie packten. Hände Klauen gleich.
    Ihre Augen brannten, doch keine Tränen liefen die Wangen der Guardian hinunter. Es waren schon zu viele geflossen, keine wollten mehr kommen.
    Yukis leerer Blick haftete an einem Hügel aus Asche, keine 3 Meter von ihr entfernt, und doch so unendlich weit weg. Es war vorbei.
    Dicke, schwere Tropfen fielen von Himmel, dem Ebenbild von ihrer Seele. Sie benetzten den Boden und rannen die Fenster hinab, ebenso wie die alten Bäume. Sie stahlen sich durch das Blätterwerk und erweichten Yukis Kleidung, wuschen die salzigen Spuren aus ihrem Gesicht.
    Spuren der Verzweiflung. Es war vorbei.
    ER war tot. Seine Fänge hatten darauf gewartet sich in ihre Haut zu schlagen, dürstend nach Blut. Er war gefallen, tief gefallen und doch nur eine Stufe hinab. Hinunter in den Wahnsinn. Der Wind hatte an Stärke gewonnen und zog an ihren Haaren.
    Ihr Blick wanderte neben sich und erinnerte sie an ein Versprechen, das sie gehalten hatte.
    Ein Versprechen des Todes.
    Dort im Gras lag eine kleine Pistole, eine Anti-Vampir-Waffe.
    Mit 5 von 6 Schuss.

    „Oh, Yuki-chan. Was machst du denn hier?“ Takuma Ichijo erregte ihre Aufmerksamkeit und mit ihm fast die gesamte NightClass, doch sie blieb stumm und schaute ihn nur aus verweinten, braunen Augen an. Aber sie sah ihn nicht. Bilder flammten in ihrem Kopf auf, wohl auf ewig eingebrannt.
    //Getroffen. Sie zitterte am ganzen Körper, nur die Hand mit der Waffe war ruhig.
    Er sackte auf die Knie, das Gesicht schmerz verzehrt, die Hände auf die blutige Wunde gepresst. Sein Blick suchte Ihren. Blutrot verflocht mit dunkelbraun. Das Rot seiner Augen begann zu verblassen, die fesselnde Wirkung hätte verschwinden sollen, doch das tat sie nicht. Nun blickte sie in andere Irden, grau-violett gefärbt.
    Am Tor des Todes war er wieder er selbst. „Danke….“, hustete er blutspuckend, „ich kann nicht mehr und es tut mir leid, meine geliebte Yuki…“, ein letztes blutverschmiertes Lächeln und dann das Nichts. Nur Asche, alles was blieb, war Asche.//

    Ichijo schüttelte sie, „Yuki-chan, was ist los? Geht es dir nicht gut? ...Ah! Kaname, gut das du gerade jetzt kommst. Yuki scheint neben sich zu stehen.“ „Geh zurück, Ichijo. Ich kümmere mich darum…..Yuki, was willst du jetzt tun, soll ich dich auf dein Zimmer bringen oder lieber in die Wohnung des Rektors?“
    „Hmm, die Wohnung wäre nicht schlecht, der Rektor ist sowieso nicht da, das passt ganz gut.“ „Ich denke nicht, dass du jetzt allein sein solltest, ich werde bei dir bleiben. Und was willst du jetzt tun?“
    „Was ich tun will, eine gute Frage, nein, was meine Pläne in naher Zukunft betrifft, ich denke, ich werde eine Komödie in den DVD-Player stecken, mein Schokoladenversteck plündern und mich samt meinen Sorgen in mindestens 5 Tassen heißem Kakao ertränken. Hört sich gut an oder was denkst du?“ Es war ein kläglicher Versuch zu ihrem alten, fröhlichen Selbst zurück zu finden und der Schmerz in ihrer Stimme strafte ihre Worte Lügen.
    Sie hatte wieder begonnen auf ihre Hände zu gucken, eben jene, die den Freund getötet hatten, der eher ein Bruder für sie war. Gewesen war.
    „Es tut mir unendlich leid, Yuki. Ich war nicht da und so hast du es getan. Ich hätte dir dies gern erspart und jetzt guck mich an. Schau in meine Augen.“
    Er drückte ihr Kinn nach oben und Yuki tat wie ihr geheißen, sie öffnete die Augen.
    Als sie in das Rot-braun ihres Gegenübers blickte, begannen die salzigen und bitteren Wasser erneut stumm aus ihrem Versteck zu fließen.
    „Es tut mir leid, Yuki.“, sagte Kaname schlicht und streckte ihr beide Hände entgegen. Haltsuchend ergriff sie diese und warf sich in die Arme ihres Senpais. Ihre Finger verkrallten sich in dem Stoff seines Hemdes, ihre Nägel gruben sich tief in sein Fleisch.
    „Kana…Kaname-sen…..senpai, ich…..ich habe ihn ge….getötet.“ Durch das Schluchzen war ihre Stimme kaum zu verstehen, doch etwas lauter weinte sie in die Brust Kanames, „Ich habe meinen Bruder getötet…..“ „Sssch, sssch, Yuki, alles wird gut. Ja so ist es richtig, weine es aus….“
    Langsam erhob er sich mit Yuki auf den Armen, die immer noch das Gesicht in seinem Hemd vergraben hatte. Er ging an seinen nächtlichen Mitschülern vorbei, die allmählich begriffen, das und wer gestorben war, und trug Yuki hinauf in die Wohnung des Rektors. Dort angekommen, bettete er sie auf das Sofa und hüllte sie in warme Decken ein.
    Sie war vom Weinen ermüdet, doch bevor sie einschlief, flüsterte sie Kaname etwas ins Ohr. Daraufhin verließ er die Wohnung mit der schlafenden Brünette, trat hinaus in die dunkle und verregnete Nacht. Wenig später kehrte er mit einer Urne voller Asche zurück, die er am kleinen Hausschrein platzierte.
    Er setzte sich neben sein geliebtes Mädchen, um sie am nächsten Morgen dabei zu sehen, wie sie unter bitteren, schweren Tränen Räucherstäbchen anzündete. Für einen Mann, der sie oft verletzt hatte, den sie jedoch innig wie einen Bruder geliebt hatte und der mit seinem Tod ein Stück aus ihrem Herzen gerissen hatte, vielleicht für immer. Denn nun würde er ihr nie mehr helfen können. Er war tot, es war vorbei, für immer.


    In Gedenken an Zero Kiryu, gestorben an einem Tag wie jeder andere und dennoch schmerzhaft wie selten einer.

    ENDE

Kommentare Seite 1 von 1
Klicke hier um ein Kommentar zu schreiben - Wenn du Mitglied bei testedich bist logge dich bitte hier ein
Sie haben die Möglichkeit den Text zu gestalten.
((bold))Fett((ebold)) ((cur))Kursiv((ecur)) ((unli))Unterstrichen((eunli))
((big))groß((ebig)) ((small))klein((esmall))
((green))grün((egreen)) ((maroon))dunkelrot((emaroon)) ((olive))graugrün((eolive)) ((navy))marineblau((enavy)) ((purple))violett((epurple)) ((teal))teal((eteal)) ((gray))grau((egray)) ((red))rot((ered)) ((blue))blau((eblue)) ((fuchsia))fuchsia((efuchsia))
Bitte beachten Sie, dass Sie immer beide Codes, z.B. ((bold)) hier der Text der fett sein soll ((ebold)), gebrauchen, mit dazwischen den Text.

Neuer Kommentar da? / Seite neu laden

lpsgirl13 ( 06938 )
Abgeschickt vor 761 Tagen
ähm....ok....also ich wird jetzt ehrlich...ähm....sei bitte nicht traurig aber ich habe deine FF nicht so richtig verstanden....sorry.....aber sehr gut beschrieben....ich bewerte es aus weil ich sehe das du dir mühe gegeben hast weiter so!....ok?.....wie man sagt wo der wille ist auch ein weg^^....