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Der Wächter der Dämonen 2

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10 Kapitel - 9.310 Wörter - Erstellt von: Yakiko Kurayami - Aktualisiert am: 2011-05-15 - Entwickelt am: - 2.279 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Hier ist der zweite Teil mit vielen gefährlichen und romantischen Szenen^^ falls Fragen offen sind schreibt mir und ich würde mich über Feedbacks freuen da ich noch besser werden will "lach" achja ich habe ja angekündigt das Rio vielleicht erblinden wird also seid gespannt! Viel Spaß beim Lesen! "lächel"

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    „Ich weiß.“ „Rio.“ „hm?“ „Ich möchte die Zukunft mit dir verbringen.“ „Ich werde versuchen für immer bei dir zu bleiben.“ Sein Gesicht zeigte eine Spur von Schmerz doch noch bevor ich mir zu lange den Kopf zerbrechen konnte, lagen seine Lippen schon auf meinen. Ich weiß dass wir uns schon oft Geküsst haben doch jeder Kuss ist anders, immer von neuem gibt er mir die Liebe die mir Hoffnung schenkt und mich nicht verbittern lässt. „Yumi ich möchte dich etwas fragen.“ „Was denn Rio?“ Stöhnte ich während ich noch nach Luft schnappte. „Ich habe dich vergessen zu fragen, weil noch so vieles offen stand.“ Der Mond schien auf uns beide herunter und unsere Spiegelbilder glänzten im Wasser. „Aber versprich mir erst eines: das du mich nicht verlässt.“ „Das würde ich niemals denn ich liebe dich.“ hauchte ich ihm ins Ohr. Er pflückte eine blaue Rose, die ihre Farbe wegen dem Fluss angenommen hatte und hielt sie mir hin. „Willst du mit mir zusammen sein Yumi?“ Ich nahm die Rose entgegen und brachte nur noch ein: „Ich…… will Rio, ich will.“ Er hob mich hoch und setzte mich auf seinen Schoß. Er küsste mich am Hals und wurde immer verlangender. Ich hob sein Kinn an und Küsste ihn auf den Mund. Er sah so unglaublich aus. Seine Augen glänzten im Mondschein, wie noch nie zuvor, seine Haare nahmen einen leichten Silberton an und seine Haut war sanft und warm. Er strich mir durch mein Haar und gab mir wieder einen Kuss. Es war ein langer sanfter Zungenkuss. Erst nach unzähligen Minuten lösten wir uns keuchend voneinander. Er sah mich grinsend an und keuchte: „Wie wäre es mit einem kleinen Bad?“ Ohne dass ich wieder sprechen konnte zog er sich sein Hemd aus, weswegen ich fast Nasenbluten bekam. Er riss mir die Handschuhe von den Händen und zog mir meine Weste aus, ob ich das Hemd auszog lag an mir. Ich entschied mich dafür denn ich wollt seine Haut spüren, seine Wärme und seine Liebe. Ich nickte ihm zu und er begann mir das Hemd auf zu knöpfen. Ich war mittlerweile so rot wie eine Tomate. Er strich mir das Hemd vom Leib, ich stand also nur noch in Unterwäsche da genau wie er. Er sprang ins Wasser und zog mich mit rein. Dieser Moment könnte für immer sein. Unsere Bewegungen waren so gleichmäßig und ruhig wie die Wellen auf dem Wasser, dabei sahen wir uns fest in die Augen. „Yumi ich liebe dich.“ Ich fing an zu lachen was ihn anscheinend irritierte. „Was ist?“ Ich zeigte auf seine Haare auf dem ein kleiner Fisch es sich bequem gemacht hatte. Sein Gesichtsausdruck als er den Fisch sah war unbezahlbar! Ich brach vor Lachen zusammen und ließ mich auf dem Wasser treiben. „Ahhh jetzt bleib doch mal still du blöder Fisch!“ Rief er verärgert. „Warte ich helfe dir.“ Schmunzelte ich. Ich puhlte den Fisch aus seinen Haaren und ließ ihn zurück ins Wasser. Er fing auch an zu lachen und kam wieder näher. Seine Arme schlingen sich um meine Hüften und ein Grinsen machte sich in seinem Gesicht wieder bemerkbar. Er küsste mich wieder, aber dieser Kuss war anders, mir wurde auf einmal so warm. Eher heiß. Er schien es zu bemerken, woraufhin ich noch röter wurde. „Ich geh lieber mal bevor du noch verglühst.“ Sagte er lachend. „Aber nein warte!“ Er drückte mir noch einen Kuss auf die Stirn und ging aus dem Wasser. Langsam bemerkte ich warum er gegangen ist: Die Sonne geht bald auf! Ich zog mir mein Hemd über und ging in Richtung Schlafplatzt. „Ob Rio schon schläft?“ grübelte ich auf dem Weg. Und meine Frage beantwortete sich schnell denn Rio schläft tief und fest. Diese Nacht scheint ihn ziemlich müde gemacht zu haben. „Wie süß er aussieht wenn er schläft.“ Ich lächelte ihn noch mal kurz an und legte mich auch schlafen. Rio’s Sicht: „Sie ist so wunderschön.“ Flüsterte ich mit Blick auf Yumi. „Wenn ich sie doch nur vor dem Dämon befreien könnte, doch ohne sie zu verletzten wird es nicht klappen.“ Ich stöhnte. „Mist meine Augen zeigen ihre Nebenwirkung wieder.“ Ich krümmte mich vor Schmerz und hustete. Als ich wieder klarer sah tropfte Blut aus meinem Mund. „Yumi darf das nicht sehen!“ dachte ich gequält. Ich stand so leise wie möglich auf und ging in Richtung Fluss. „Meine Augen, Nein das darf nicht sein!“ Ich sah immer weniger, alles verschwommener und langsam alles dunkler. Um mich herum wurde alles schwarz ich sah nur noch die eigene Hand vor Augen. „Ich darf mein Augenlicht nicht verlieren, sonst wär das mein Ende.“ Ich kam noch rechtzeitig am Fluss an, bevor ich mein Augenlicht verlor. Ich sehe nur noch die Umrisse des Flusses.“ Dachte ich geschockt. „Wie kann das sein, ich habe sie doch nicht benutzt.“ Plötzlich kam die Erinnerung daran das ich Yumi meine Fähigkeit gezeigt hatte wieder. „Wieso, ich hab sie doch nicht verwendet, ich kann Yumi so nicht beschützen oder sie zum Dorf bringen.“ Ich sah die Umrisse der aufgehenden Sonne und versuchte zurück zum Lager zu finden. Ich sah Umrisse der Bäume, aber nur Bäume. „Mist ich finde es einfach nicht mehr, jedoch muss ich da sein bevor Yumi aufwacht.“ Ich lief und lief doch nichts als Bäume, meine Verzweiflung wurde immer größer und meine Hilflosigkeit wuchs mit jedem Schritt.

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    Also versuchte ich meine anderen Sinne zu schärfen. Mein Gehör: Ich hörte das rascheln der Blätter, die kleinen Vögel die singen und das Geplätscher des Flusses, aber nicht ein Geräusch das aus dem Lager kommen könnte. Mein Geruch: „Ich müsste eigentlich noch den Rauch des ausgebrannten Feuers riechen können.“ Und ich hatte Recht, ich roch den Rauch und folgte seiner Spur. Immer weiter und weiter, bis ich endlich die verschwommene Lichtung sah, auf der unser Lager stand. Ich hörte Yumis beruhigend gleichmäßige Atmung. „Gut Yumi scheint noch zu schlafen.“ Ich tastete mich zu meinem Schlafplatz und ließ mich von der Wärme einhüllen. Es kam mir vor als hätte ich nur wenige Stunden geschlafen, als ich von den ersten Strahlen der Sonne geweckt wurde. „Mein Augenlicht!“ Dachte ich geschockt. „Ich sehe immer noch nichts!“ Ich versuchte irgendetwas zu erkennen, jedoch vergeblich. „Wo ist Yumi?“ Ich erkannte die Umrisse ihres Schlafplatzes: „Sie ist nicht hier!“ Ich lauschte der Umgebung angestrengt, um irgendein Zeichen von Yumi war zu nehmen. „Nichts, kein Zeichen von ihr.“ Ich wurde immer verzweifelter denn ich konnte ja nicht nach ihr rufen, ohne Feinde auf uns aufmerksam zu machen. Ich taumelte durch den Wald und richtete mich nach den Geräuschen des Flusses. „Wo ist sie nur?“ „Wie soll ich sie den beschützen geschweige denn finden wenn ich nicht sehen kann!“ „Dann bleibt mir wohl nichts anderes übrig.“ Stöhnte ich. Ich aktivierte mein Erbe, auf die Gefahr hin komplett zu erblinden. Plötzlich bekam ich einen Husten Anfall und Blut tropfte aus meinem Mundwinkel. Ich stöhnte vor Schmerz, dennoch ließ ich mein Erbe aktiviert. Meine Sicht wurde klarer und ich sah alles wieder scharf. Ich taumelte mit letzter Kraft zum Fluss und merkte entsetzt das Yumi nicht da war. „Nein, das darf nicht sein!“ Mir wurde wieder schwarz vor Augen und immer schlechter. „Es ist zu spät.“ Dachte ich schmerz zerfressen, bevor ich das bewusst sein verlor. Yumis Sicht: „Endlich hab ich was zu essen gefunden.“ Sagte ich etwas erschöpft und pflückte die Beeren. „Ob Rio schon wach ist?“ „Ich sollte mich beeilen sonnst bekomm ich wieder was zu hören.“ Also lief ich den Fluss entlang, zurück zum Lager. „Rio?“ er ist nicht hier, „wo kann er denn nur sein?“ ich legte meine Sachen ab und begutachtete die Umgebung. „Blut!“ neben Rios Schlafplatz war Blut. Stellte ich geschockt fest. Sofort überströmte mich eine Welle von Gefühlen. Angst, Sorge, Verzweiflung und Trauer. Wo war er? Ich rannte durch den Wald, schneller als je zuvor denn die Verzweiflung trieb mich an. „Was ist wenn das meine Schuld ist, was ist wenn ihn die Kopfgeld Jäger gefunden haben!“ Ich dachte nicht solange darüber nach, weil der Gedanke zu schrecklich war. „Wo ist er!“ rief ich verzweifelt in mich hinein. Ich wurde fast Ohnmächtig, als ich Rio sah. Seine Sachen Blut verschmiert. Er war bewusstlos oder ……. Weiter wollte ich gar nicht denken. Ich kniete mich nieder und tränen liefen mir über die Wangen. Seine Atmung ist ganz schwach. Das erleichterte mich etwas, denn ich konnte den Gedanken ihn verloren zu haben vergessen. Doch diese Erleichterung hielt nicht lange, ich könnte ihn jede Sekunde verlieren. „Was soll ich nur tun, ich weiß nicht was ich machen soll!“ Aus Verzweiflung schrie ich: „Dämon hilf mir, tue was!“ „Mach dich endlich mal zu was nutze“ Plötzlich war ich an einem anderen Ort. Er war dunkel und finster wie ein Gefängnis. „Du willst das ich dir helfe, was bringt mir das?“ Diese Stimme jagte mir einen Schauer über den Rücken. Sie klang so schrecklich und grausam. „Was bekomme ich dafür, den armen kleinen Jungen zu heilen?“ Seine Worte schienen von allen Seiten zu kommen. Ich konnte nicht antworten, mein Körper streikte und außerdem wusste ich nicht was ich ihm hätte geben können. Doch ich überwand mich und sprach: „Hilf mir Okami, bitte ich will nicht das er stirbt!“ „Nenn mir einen Grund wieso ich das sollte.“ Zischte er abstoßend. „Wieso!“ schrie ich vor Wut. „Du hast mir mein Leben zerstört und jetzt habe ich endlich jemanden Gefunden, der meinem Leben einen Sinn gibt und du willst mir nicht helfen!“ „Ich habe nichts davon.“ Lachte er grässlich. „Wenn er nicht mehr ist habe ich auch keinen Grund mehr zu Leben!“ Ich fuhr meine Krallen aus und richtete sie auf meine Kehle. Der Dämon schien zu bemerken das ich es ernst meinte und sagte anschließend: „ Ich heile ihn, aber dafür bist du mir was schuldig!“ Mit diesen Worten wurde alles still. Ich war wieder im Wald doch mein Körper gehorchte mich nicht mehr. Ich wusste nicht was ich tat. Doch ich verstand es war der Dämon, meine Hände fingen an zu glühen und legten sich auf Rio. Er fing an zu leuchten, sein Gesichtsausdruck wurde entspannter. Er wird geheilt, stellte ich verblüfft fest. „Danke Okami, vielen Dank.“ „Vergiss meine Worte nicht.“ Antwortete er. „Du bist mir etwas schuldig, wenn die Zeit gekommen ist fordere ich meinen Lohn.“ Und damit beendete er es und ging zurück in sein Gefängnis. Ich konnte mich wieder Bewegen und legte meinen Kopf auf Rios Brust.

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    Sein Herzschlag war gleichmäßig und ruhig. „Yumi?“ Meinen Namen zu hören hat mich noch nie so gefreut wie jetzt. „Der Junge schien mehr Probleme zu haben als sie dachte.“ Sagte der Dämon. „Er hat das Auge des Todes.“ „Seine Gabe wird ihm noch zum Verhängnis.“ zischte er höhnisch. „Pass lieber auf mein kleiner wenn du nicht eines Tages durch dein eigenes Erbe sterben möchtest.“ schmunzelte der Dämon Lachend. Ich schlang meine Arme lächelnd um Rio und küsste ich auf die Wange. „Ich kann wieder sehen.“ Dachte ich. „Rio was ist passiert?“ Fragte Yumi mit tränen verschmierten Gesicht. „Sie soll sich keine Sorgen machen.“ Dachte ich besorgt. „Keine Sorge mich hat nur ein..... Kopfgeld Jäger aus dem hinter halt angegriffen, ich habe nur ein Paar Macken abbekommen.“ Yumis Sicht: Er schien nicht ganz die Wahrheit zu sagen, doch das war mir in diesem Moment egal. Ich drückte ihn noch fester an mich und er legte die Arme beschützend um mich herum. „Bitte bleib bei mir, ich will dich nicht verlieren!“ schluchzte ich weinend. „Das könnte ich dir doch niemals antuen.“ Sagte er sanft. „Aber wie hast du es geschafft mich zu heilen?“ „Der…… der Dämon hat dich geheilt.“ Sagte ich kleinlich. „Was!“ schrie er mich an. „Du hättest sterben können!“ Ich konnte einfach nichts mehr sagen. „Was hat er verlangt und wieso hast du das getan!“ Ich wurde immer Wütender. „Wieso! Weil ich dich liebe und du hast nichts Besseres zu tun als mich anzuschreien!“ brüllte ich wütend. „Es tut mir leid, ich mach mir einfach zu große Sorgen!“ „Was hat er verlangt?“ fragte er wieder sanft. Er küsste mich zart auf die Stirn und sah mich mit einem verlangenden Blick an. „Er sagte …… dass ich ihm was schuldig sei.“ „Ich hoffe er wird nichts Schlimmes verlangen.“ Flüsterte er Liebevoll. Ich wollte ihn gerade Küssen als er seinen Finger auf meinen Mund legte. „Du findest mich anscheinend noch anziehender als ich dachte.“ Schmunzelte er. Ich wurde total rot und fing an mich zu ärgern. Ich trommelte auf seiner Brust herum. „Du bist so fies.“ Er lachte und brachte noch ein glucksen heraus. „Wir müssen gleich weiter, wir waren schon zu lange hier pack deine Sachen.“ „Erst wenn du mir einen Kuss gibst.“ Sagte ich verführerisch. „ Du kannst wohl einfach nicht genug von mir bekommen.“ Schmunzelte er bevor er mich Küsste. „So jetzt geht es aber ans Sachen packen.“ „Man du kannst aber auch immer die Romantischsten Momente kaputt machen.“ Sagte ich schmollend. „Die musst du dir erst verdienen.“ lachte er. Ich stand immer noch beleidigt auf und holte meine Tasche. „Hier ich hab noch ein paar Beeren gefunden.“ Ich reichte sie ihm, worauf hin er sie skeptisch musterte. „Was ist?“ sagte ich abgelenkt, weil ich meine Sachen zusammen räumte. „Du hast davon keine gegessen oder!“ überfiel er mich plötzlich. „Was, n…nein.“ Stotterte ich überfahren. „Das sind giftige Beeren, willst du mich umbringen?“ „Nein, ich…ich wusste nichts davon.“ „Merk dir das, diese hier sind giftig.“ „Man es wird schwieriger als ich dachte.“ „Was denn?“ fragte ich verwirrt. „Dir alles beizubringen, du bist ja noch ahnungsloser als ein Brot.“ Sagte er grinsend. „Was?“ „Du bist so fies!“ ich boxte ihm in den Bauch, worauf hin er sich fast tot lachte. „Gut jetzt ist Schluss mit Blödeleien, der Herr des Dorfes das über dem Schnee liegt wartet schon.“ Sagte er wieder ernst. In Windeseile hatte ich meine Sachen gepackt, kein Wunder denn Rio hat mich so sehr angetrieben wie bei einem Rennpferd. „Gut wir müssen weiter nach Westen.“ Wir beschleunigten unser Tempo und ich hatte Mühe mit zu halten. „Man ist der schnell.“ Dachte ich. „Kannst du nicht etwas langsamer machen?“ fragte ich erschöpft. „Nein.“ Sagte er kalt. „Wieso denn?“ meckerte ich. „ Weil wir die verlorene Zeit wieder einholen müssen.“ „Na gut.“ Grummelte ich. So ging es dann noch eine Weile weiter bis ich anfing zu Streiken. „Bitte eine kleine Pause!“ „Bist du so erschöpft?“ „Ja!“ Plötzlich hob er mich hoch, so dass ich meinen Kopf aus Seine Brust legen musste. „Was soll das?“ „Tja Pause könne wir nicht machen also werde ich dich tragen.“ „Nein, ich bin zu schwer.“ „Ach was, du bist perfekt.“ „Wie süß.“ So sollte man denken doch ich bevorzuge es als “Arschkriechen“ zu bezeichnen. Trotzdem fand ich es Irgendwie süß, was natürlich dazu führte das ich rot wurde. „Du bist so süß wenn du rot wirst.“ Was natürlich meine Frage, wieso er mich ständig rot werden lässt, beantwortet. „So, jetzt aber weiter.“ Ich musste mich an ihm fest krallen um nicht runter zu fliege bei dem Tempo. So wanderten wir mehrere Stunden, bis ich ihn endlich davon überzeugte mich herunter zu lassen. Tage und Nächte liefen wir, zwar mit einigen kleinen Pausen, aber müde war ich dennoch. „Yumi wenn du willst kannst du schlafen.“ „Wie wir machen eine Nacht Pause?“ „Nein.“ Er nahm mich so hoch dass ich auf seinem Rücken lag. „Was soll das!“ „Schlaf ruhig, ich trage dich solange weiter.“ Ich konnte doch nicht einwilligen egal wie müde ich war, immer hin müsste er ja noch müder sein. „Nein, ist schon gut ich kann noch ein bisschen.“ Er bemerkte anscheinend dass ich log. „Keine Sorge ich kann noch lange, ich bin hart trainiert worden, schon seit meiner Kindheit.“

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    „Ich kann eine Woche lang ohne Schlaf auskommen, wenn es sein muss.“ „Bist du sicher?“ „Ja Yumi, schlaf bitte, sonst bist du noch schwächer als sonnst.“ Ich überhörte diesen Kommentar einfach und nickte, ich war mir zwar immer noch nicht sicher aber die Müdigkeit übermannte mich. Seine starken und muskulösen Armen hielten mich fest, dieses Gefühl…….. es ist so warm und liebevoll. Das war das Letzte was ich spürte bevor ich einschlief. Meine Augen öffneten sich langsam und ich sah wie ich immer noch in Rios Armen lag. Er ist an einen Baum gelehnt und schläft. „Wie süß er so aussieht.“ Dachte ich. Rio hatte sich an mich gekuschelt und seine Arme waren um mich geschlungen. „Mist ich komm hier nicht mehr raus!“ „Ach was solls.“ Sagte ich leise lächelnd. Ich kuschelte mich noch näher an ihn heran und vergrub mein Gesicht in seiner Brust. „Jetzt machst du dich auch noch an mich ran wenn ich schlafe?“ lachte er. „W…..Was!“ stotterte ich hoch rot. „Du bist so süß.“ Er knuddelte mich und gab mir einen Kuss auf die Wange. „Wie lange habe ich denn geschlafen Rio?“ murmelte ich noch im halb schlaf. „Zwei Tage.“ „WAS?“ „Es tut mir leid.“ Sagte ich. „Du musst dich nicht entschuldigen es war eine lange Woche.“ Sagte er beruhigend. Ich lächelte so glücklich wie nie und merkte das Rios blick weicher wurde. Er wendete denn Blick schnell ab und drehte seinen Kopf weg von mir. „Er schien rot zu sein.“ Dachte ich lachend. Er fing an zu grinsen und küsste mich leidenschaftlich. „Jetzt bist du aber rot.“ Lachte er. „Mist er hatte Recht!“ Ich wollte ihn gerade wieder Küssen als er mich zurückwies. „Du willst doch nicht noch röter werden oder?“ lachte er grinsend. „Mach mich ruhig so rot wie du willst.“ Flüsterte ich verführerisch. „Na gut, wenn du willst.“ Er gab mir einen sanften, jedoch leidenschaftlichen Kuss. Er wurde immer heißer und leidenschaftlicher. Er wollte sich gerade wieder abwenden, um mich zurück zu weisen, aber das ließ ich dieses Mal nicht zu. „Du entkommst mir nicht mehr.“ Flüsterte ich. „W…Was?“ er wurde immer röter und versuchte sich loszureißen. „Yumi bitte hör auf sonnst…..“ Er brachte nicht mehr heraus. „Aber wieso?“ Er schaute herunter zu seiner Hose. Blitzartig verstand ich was passieren würde, wenn ich nicht aufhöre. „….i…ich.“ stammelte ich hoch rot und löste mich schnell aus seinem Griff. „Es…. Es tut mir leid.“ Er war wahrscheinlich noch röter als ich. Plötzlich musste ich anfangen zu lachen. Wie irritiert aber auch gleich zeitig peinlich berührt er mich ansah. „Was ist?“ „N…nichts.“ Brachte ich nur noch vor Lachen heraus. „Ich …..komm gleich wieder.“ Sagte er immer noch rot. Ich sah noch wie er sich in den Fluss stürzte. „Er braucht wohl eine Abkühlung.“ Schmunzelte ich. Ich sah mich noch etwas in der Gegend um. „Ich weiß überhaupt nicht wo wir sind.“ Stöhnte ich. Rio kam klitsch nass zurück und meinte das wir uns diese Nacht ausruhen sollten. „Such du uns schon mal ein geeigneten Schlafplatz ich komm gleich wieder.“ Sagte er verkrampft. „Er scheint immer noch nervös, wegen dem geschehen von vorhin zu sein.“ Lachte ich innerlich. „Na gut, wo könnte man ich hier schlafen?“ Ich wanderte etwas durch die Wälder, aber achtete darauf mich nicht zu verirren. „Hier ist doch gar nicht so schlecht.“ Sagte ich vor einer kleinen Höhle. Ich warf erst einmal ein paar Steine hinein um zu kucken ob sie noch nicht bewohnt ist. „Prima unbewohnt.“ Ich machte mich auf den Weg zurück zu Rio. „Rio wo bist du?“ ich trat aus dem Schatten eines Baumes hervor und war völlig perplex, denn Rio war nur noch mit seinen Boxershorts bestückt. „Will er seine Boxershorts auch………?“ Meine Frage war schnell beantwortet, er wollte sie ausziehen, doch bevor er es konnte machte ihn ein Geräusch aufmerksam. Ich wollte ihm sagen dass ich da war, doch irgend etwas hinderte mich daran. „Was ist nur los mir dir Yumi, beherrsch dich!“ schimpfte ich mit mir. Gerade als ich endlich genug selbst Beherrschung hatte um ihm Bescheid zu sagen, war er nicht mehr da. „Wo ist……….?“ Ich bekam fast einen Herzinfarkt als er hinter mir auftauchte. „Was hast du vor, jetzt versteckst du dich sogar um mich nackt zu sehen?“ lachte er. Ich wurde knall rot, aber diesmal konnte ich mich verteidigen: „Ich wollte dich holen weil ich eine Höhle gefunden habe!“ rief ich empört. „Das sagen sie alle.“ Schüttelte er den Kopf. „Es ist wahr!“ „Jaja ich glaube dir.“ Sagte er sarkastisch. Ich drehte mich beleidigt weg, denn irgend wie hatte er ja recht, ich hätte schon viel früher Bescheid sagen sollen. „Ach komm schon war ja nicht so gemeint.“ Zwinkert er mir entschuldigend zu. „Und außerdem wenn du mich nackt sehen willst musst du ja nur Bescheid sagen.“ Sagte er verführerisch. „W.. Was?“ „Also wo ist die Höhle die du gefunden hast?“ wechselte er das Thema. Ich war noch zu perplex um zu antworten. „Was hat er gesagt?“ Er nahm seine nassen Sachen und rüttelte mich wach. „Yumi, ist jemand zuhause?“ „Was, ja…. Ja, die Höhle.“ Redete ich durcheinander. Ich lief in Richtung Höhle, ohne darauf zu achten ob Rio hinter mir war. „Hier ist sie.“ Sagte ich Geistes abwesend. „Warte hier kurz.“ Er ging hinein und kam kurz darauf wieder. „Die Höhle ist fürs erste sicher, wir können die Nacht hier verbringen.“

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    „Ok.“ Antwortete ich kurz und knapp. Wir legten uns in die Höhle, doch ich konnte einfach nicht einschlafen. Ich wusste nicht was mit mir los war, diese Worte hätten mich doch sonst nicht so geschockt. „Was ist nur los mit dir du dumme Nuss?“ Rio schien zu bemerken dass irgendwas nicht mit mir stimme. „Was ist denn Yumi?“ fragte er sorgenvoll. „Nichts.“ Antwortete ich monoton. „Du hast irgendwas und ich will wissen was.“ „Ich weiß es doch auch nicht.“ Er legte seinen Arm um mich und flüsterte: „ Vertraue mir doch, ich werde dir helfen.“ „Ich vertraue dir doch, ich weiß selber nicht was mit mir los ist Rio.“ Er drückte mich noch fester an sich und meinte: „Ich bleibe bei dir Yumi bis es dir besser geht.“ Seine Worte gaben mir das Gefühl wie die Sanftheit eines schönen Traumes. „Danke.“ Flüsterte ich leise. Ich überlegte lange was mit mir los war, jedoch vergeblich. Es lag nicht nur an Rios Worten das war mir klar. Ich hatte so ein komisches Gefühl im Bauch, doch dieses Gefühl war nicht so warm wie die die ich sonst empfinde. Aber dieses Gefühl legte sich langsam, denn die wohlige Wärme die Rio mir gab füllte meinen Bauch. „Rio ich hab dich so lieb.“ „Ich weiß Yumi, ich dich auch.“ Flüsterte er schon im Halbschlaf. Ich vergrub mein Gesicht in seiner Brust und hörte seinen ruhigen, gleichmäßigen Herzschlag. „Was ich nur ohne dich tun würde.“ Murmelte ich. Plötzlich riss mich eine Explosion aus dieser Wärme. „Was war das!“ Rio nahm sich sein Schwert und sagte: „Yumi bleib hier.“ Und mit diesen Worten rannte er aus der Höhle. Aber ich dachte nicht im Traum daran hier zu bleiben. Ich streifte mir meine Handschuhe über und fuhr meine Krallen aus. „Ich habe nicht um sonnst trainiert.“ Ich spürte dass da was nicht stimmte. Jetzt weiß ich wieso ich vorhin so durch den Wind war, ich spürte das diese Gegend nicht sicher war. Ich trat hinaus und die kühle Brise hüllte mich ein. „Wo ist er nur?“ Ich hörte Kampf Geräusche. Ich folgte ihnen, denn da musste Rio bestimmt sein. Ich platzte mitten ins geschehen. Rio war in einen Kampf verwickelt. Sein Schwert streifte den Dolch des Fremden. „Rio!“ „Yumi!“ Diesen kleinen Moment in dem Rio nicht aufpasste nutzte der Angreifer aus und stach ihm den anderen Dolch in den Bauch. Blut quoll aus seiner Wunde. „Rio.“ „Es ist ok, verschwinde!“ stöhnte er, während er weiteren Angriffen auswich. „Wieso benutzt er sein Erbe nicht?“ Ich lief auf den Fremden zu und griff an. Meine Krallen streiften ihn, jedoch verpasste er mir einen Tritt. Ich rappelte mich schnell wieder auf und griff wieder an, doch diesmal traf ich nicht. Er versucht mich mit seinen Dolchen zu erstechen, ich wich zwar jedes Mal aus blieb aber nicht unverletzt. Diesmal traf meine Klinge und bohrte sich durch sein Fleisch. Er fing an zu fluchen und gab mir so einen kräftigen Schlag das ich wegflog. Ich landete nicht hart zu meiner Verwunderung. „Rio!“ Er hatte sich in den Weg geworfen und mich aufgefangen. Es spritzte Blut aus seiner Wunde, der Aufprall war zu hart gewesen. „Überlass den mir Yumi, er ist zu Stark.“ Sagte er gequält. Er sprang auf den Gegner zu und rammte ihm sein Schwert in die Schulter. Immer mehr Blut floss. Der Gegner versuchte Rio seine Dolche in die Brust zu rammen, doch Rio wich ihnen immer wieder aus. Er sprang zu Seite und zog sein Schwert aus der Schulter des Feindes. „Du verfluchter Bastard!“ brüllte der Mann. Er blutete ziemlich Stark, kein Wunder bei der Wunde die Rio ihm zugefügt hatte. Der Mann fing an dreckig zu lachen und rannte auf mich zu. Noch bevor ich reagieren konnte rammte er mich gegen einen Baum und hielt mir einen Dolch gegen die Kehle. „Einen Schritt mein Freund und sie ist tot.“ „Lass sie in Ruhe die Sache geht nur uns etwas an!“ Brüllte Rio. „Wenn ich dich so klein kriegen kann ist mir das egal.“ Lachte er Siegessicher. „Mist ich komm hier nicht raus!“ Dachte ich verzweifelt. „Gib auf oder deine Freundin ist tot.“ Rios Miene verfinsterte sich immer mehr. „Zwing mich nicht etwas zu tun das dir das Leben kostet.“ „Tu was du nicht lassen kannst.“ Sagte er unwissend. Rios Sicht: „Mist ich darf mein Erbe nicht benutzen, wenn ich mein Augenlicht nicht verlieren will, aber ich kann Yumi doch nicht sterben lassen.“ Zerbrach ich mir Kopf. „Gut ich gebe auf.“ Ich ließ mein Schwert zu Boden fallen. „So habe ich mir das vorgestellt mein Lieber.“ Yumis Sicht: „Was?“ „Er kann doch nicht einfach……..“ „So mein Freund dann wirst du mich also zur Regierung begleiten?“ „Ja, unter einer Bedingung, ihr lasst sie in Ruhe.“ „Keine Sorge deiner kleinen Freundin wird nichts passieren solange du brav bist.“ „Nein, er darf nicht verlieren nur weil ich so schwach bin!“ Ich biss den Mann, worauf hin er aufschrie. „Du verfluchtes Miststück.“ Er schlug mir seine Faust in den Bauch. Rio nutzte die Gelegenheit und schlug den Mann von mir Weg. „Man schlägt keine Frauen du Bastard!“ Er sprang auf ihn drauf und rammte ihm die Faust ins Gesicht. Immer und immer wieder schlug er ihn. Seine Wut war nicht mehr zu bändigen. „Wenn du sie noch einmal an fasst bist du tot!“ Mit diesen Worten hob er den Mann hoch und schlug seinen Kopf gegen einen Baum, der daraufhin zersplitterte.

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    „Rio ist so unglaublich stark.“ Dachte ich geschockt. Der Mann fiel zu Boden und Rio nahm sein Schwert wieder zur Hand. „Wenn du denkst es ist jetzt schon vorbei, hast du dich aber getäuscht, für das was du ihr angetan hast wirst du noch lange leiden!“ Ich erkannte Rio gar nicht wieder in seiner Stimme lag purer Hass. Er stach dem Mann das Schwert in den Arm und ließ es seinen Arm entlang gleiten. Blut spritzte und alles wurde in ein tiefes Rot gehüllt. Das Gleiche machte er auch mit dem anderen Arm des Mannes. Immer mehr Blut quoll aus seinen Wunden. In Rios Blick lag purer Durst nach Blut. „Rio hör auf, es reicht!“ schrie ich. „Er hat es nicht anders verdient!“ Und noch einmal rammte er sein Schwert in den halbtoten Körper. „Rio siehst du denn nicht was du tust, du verhältst dich wie ein …….. Monster!“ Plötzlich ließ er von dem Mann ab und wendete sich zu mir. Seine Klamotten waren Blut verschmiert und auf seinem Gesicht wahren verwischte Bluttropfen. „Es tut mir leid …………………..ich war blind vor Wut.“ „Ich konnte nicht mal den Gedanken dass er dir etwas antut ertragen.“ „Mir ist nichts passiert Rio.“ Sagte ich sanft. „Ich weiß.“ Flüsterte er erleichtert. „Ich muss es trotzdem beenden, bevor er unser Versteck veröffentlicht.“ Ich wendete den Blick ab, denn ich wollte es nicht sehen. Rio stach zum letzten Mal mit seinem Schwert zu und das in sein Herz. Ich hörte wie das Blut Massen weise heraus quoll und sein letzter Atemzug versiegte. „Wir sollten verschwinden, es wird nicht lange dauern bis Verstärkung kommt.“ „Was wollte er den Überhaupt?“ „Mich der Regierung ausliefern, auf mich ist ein hohes Kopfgeld ausgesetzt.“ „Weißt du ob ich bei der Regierung bekannt bin?“ „Ja, du bist bekannt, aber du besitzt kein Kopfgeld, da du noch nicht so oft aufgefallen bist.“ „Los jetzt, gehen wir.“ Trieb er mich an. Er zog sein Schwert aus der Brust des Kopfgeld Jägers und lief voran. „Rio wir sollten uns noch umziehen bevor wir weiter reisen, so fallen wir viel zu sehr auf und deine Wunde muss gereinigt werden Rio.“ „Stimmt wir gehen erst mal den Fluss entlang, aus der Nähe des Typen, dann können wir unsere Sachen waschen.“ „Hier müsste es gut sein, die vielen Bäume geben uns gute Deckung.“ Ich fing an mein Hemd aufzuknöpfen. „Immer langsam meine Liebe.“ Sagte er mit breitem Grinsen. „Was!“ Ich wurde extrem rot. „Du brauchst doch nicht rot zu werden, ich hab dich doch schon mal in Unterwäsche gesehen.“ Ich boxte ihm in den Bauch. „Du perverser Spanner!“ „Wer ist denn hier ein Spanner?“ lachte er und verzog eine Miene, da seine Wunde schmerzte. Damit hatte er wohl mehr Recht als er dachte. Ich wurde noch röter, ich erinnerte nämlich wieder an Rio wie er unter der Dusche stand. „Man ist mir warm!“ sagte er mit perversem Grinsen. Er zog sein Hemd aus, worauf hin ich fast Nasenbluten bekam. „Du bist fies!“ „Was du kannst kann ich auch!“ Ich streifte meine Handschuhe und Weste ab und zog mir mein Hemd aus. Er bekam einen leichten Rot stich im Gesicht. „Ha!“ „Denkst du das ist eine Strafe?“ grinste er. „Ahhhhh!“ brüllte ich gespielt wütend und sprang auf ihn drauf. Er fiel durch den Schwung mit mir in den Fluss. Er fing an zu lachen. „Ach meine Yumi!“ Er drückte mich an sich und gab mir einen Kuss auf die Stirn. Der Fluss verfärbte sich rot von dem Blut das an unseren Klamotten haften geblieben ist. Das tiefe rot fing an sich mit dem Silberton den der Mond warf zu vermischen. Er hob mich hoch und ich legte meine Hände in seinen Nacken. „Rio…..“ flüsterte ich. Er blickte mir in die Augen, womit er mich zum Schweigen brachte. Plötzlich fing er an zu lachen. „Du Idiot!“ schrie ich und boxte ihn. „Wieso musst du immer so schöne Momente kaputt machen?“ „Um das zu tun.“ Er gab mir einen Kuss. „Tja findest du immer noch dass ich ein Idiot bin?“ „Natürlich bist du ein Idiot, aber ein Idiot der gut küssen kann.“ „Ach so ist das.“ Sagte er grinsend. „Deswegen machst du dich immer an mich heran.“ Lachte er wieder. „Nicht nur deswegen.“ „Wieso denn noch?“ „Weil ich dich liebe.“ „Dann beweise ich dir mal dass ich dich auch liebe, Yumi.“ Ich hätte jetzt gedacht dass er mich küssen würde, jedoch umarmte er mich nur. „Yumi, ich liebe dich so sehr, weil ich weiß das du keine Angst hast oder das Gefühl hast das ich dich jede Sekunde umbringen könnte.“ Ich wollte etwas sagen, doch ich kam nicht dazu da Rio mir seine Hand auf den Mund presste. „Es gab schon einmal Menschen die mich liebten doch das waren nur wenige, diese Menschen lebten noch bevor wir uns kennen gelernt hatten und ich habe sie alle verloren.“ Er machte eine kleine Pause und nahm seine Hand wieder weg. „Entweder haben sie ihr Leben durch mich verloren oder wurden ermordet.“ Ich sah dass seine Augen feucht wurden und er drückte mich fester an sich, als würde er denken dass er mich verlieren würde. „Ich habe mich immer wieder notbedürftig zusammen geflickt, da meine Seele immer wieder in Einzelteile gerissen wurde.“ Ich wusste das ich nichts sagen sollte, es gab einfach Momente in denen es besser ist zu schweigen. „Ich wollte einfach nicht mehr, jedoch hat mich der Hass auf die Menschen am Leben erhalten. Also habe ich jedem das Leben genommen, der die, die ich liebte auf dem Gewissen hatte.

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    Eines Tages hatte mein letztes Opfer sein Leben gelassen und ich dachte ich wäre zufrieden, doch ganz im Gegenteil, alles kam anders denn ich fing an jeden der glücklich ist zu hassen.“ Ich blickte betrübt mit blick nach unten gerichtet. „Er hat mehr durch gemacht, als alle Menschen denen ich je begegnet bin.“ Dachte ich leidend. „Ich wurde zerfressen von Hass und tötete eine Familie nach der anderen, aber ich ließ immer den jüngsten verschont.“ Meine Augen wurden groß und sah ihm nur geschockt in die Augen. „Du wolltest…..?“ „Ja ich wollte dass sie das gleiche wie ich durch machten. Ich hatte schon mehrere Familien umgebracht bis ich zur Vernunft kam, ich wurde wieder normal durch ein kleines Mädchen.“ Sein Blick schien etwas glücklicher bei ihrer Erinnerung zu werden doch dahinter lag tiefe Trauer. „Als sie nach Hause kam sah sie ihre Eltern halb tot neben mir liegen und fing an zu weinen, sie rannte auf mich zu bewusst das sie keine Chance gegen mich hatte, doch trotzdem griff sie an ich wich aus und hielt ein Messer an ihre Kehle.“ Ich konnte es einfach nicht glauben, das Rio so etwas tun könnte, er war doch immer so friedlich. „Ich bemerkte plötzlich was ich hier tue und ließ von ihr ab, sie weinte bitterlich, und mit einem Schlag wurde mir klar was für ein Monster ich geworden bin. Ich wollte wieder für das Recht kämpfen, doch ich konnte nichts ungeschehen machen, also machte ich denen, denen ich das angetan hatte das Leben so schön wie möglich.“ Er blickte schon wieder etwas glücklicher in meine Augen. „Die Eltern des kleinen Mädchens konnte man noch retten und ich war so froh darüber, als ich alles getan hatte was ich hätte tun können, wollte ich ein neues Leben beginnen und fröhlich Leben, doch das ging wie du weißt nicht.“ Eine kleine Träne rann ihm über die Wange. „Mir wurde immer beigebracht das Männer nicht weinten, da es ein Zeichen von Schwäche ist, anscheinend bin ich noch kein Mann, sondern ein …………….“ Ich unterbrach ihn, indem ich meinen Finger auf seine Lippen legte. „Doch du bist ein 16- jähriger Mann, ein sehr starker Mann.“ „Männer weinen nicht.“ Noch eine Träne kullerte seine Wange herunter. „Der der diese Tränen weint bist nicht du Rio, sondern der Rio aus der Vergangenheit.“ Ich lächelte tröstend. „Ein kleiner Junge weint in dir, dieser kleine Junge musste seine Sorgen, Gefühle und Gedanken immer für sich behalten.“ Sein Blick wurde weicher und immer glücklicher. „Bitte Rio, lass es raus, mein kleiner Junge lass es raus und vertraue mir.“ Sprach mit seinem inneren. Rio fing an zu weinen und selbst wenn er weinte sah er so stark aus wie immer. Ich Umarmte ihn und er vergrub sein Gesicht in meiner Schulter. Er schluchzte und weinte, er ließ alles raus und ich wollte ihm helfen dabei. „Rio, weine und befreie deine Seele, gewinn deine Stärke zurück und fang an neue Gefühle in dich herein zu lassen.“ Sagte ich sanft und mit Blick auf ihm. „Yumi.“ Schluchzte er. „Heute werde ich der kleine Junge sein der deine Stärke braucht, jedoch morgen werde ich zu dem Mann der dir die Stärke gibt.“ Meine Hand wanderte sanft seinen Rücken herunter und strich immer wieder tröstend über ihn. Der Mond schien auf uns herab und Rio schien plötzlich anders zu sein. „Danke.“ Flüsterte eine leise Stimme. „Dafür dass du für mich da bist, ich verspreche das ich groß werde und dich beschütze.“ Schluchzte eine kindliche Stimme. Plötzlich verstummte sie wieder und Rio war wieder so wie ich ihn kannte. „Bitte.“ flüsterte ich ganz leise, denn ich wusste mit wem ich da gesprochen hatte. Ich hörte Rios gleichmäßigen Puls und ein leises Schnarchen, woraufhin ich mir ein Grinsen nicht verkneifen konnte. „Na toll, pennt der Typ halbnackt, in einem Fluss, verwundet und weinend ein.“ Dachte ich leise lachend. Ich versuchte ihn aus dem Fluss zu hieven und ihn zu trocknen. „Super meine Decke ist nass.“ Ich nahm mir einen Verband und wickelte ihn um Rios Bauch. „Wie er nur mit so einer Wunde einschlafen kann?“ fragte ich mich während ich ihn anzog. Zu meinem Glück war hier ein kleiner Vorsprung in dem die Feinde uns nicht finden konnten, Rio war sowieso zu schwer und ihn dann in eine weit entfernte Höhle zu transportieren schien unmöglich. Ich trocknete mich jetzt auch und zog mir meine Sachen wieder an. Er lag schon dort, wie ein kleines Kind das darauf wartete das Mami ihn zudeckte. Ich nahm die Decke und nach dem ich die Arbeit der 'Mami' erfüllt hatte, zog mich Rio plötzlich unter die Decke und kuschelte sich an mich. „So ein böser Junge, das macht man aber nicht.“ Kicherte ich. „Deine Decke ist nass, also sei froh.“ Murmelte er schläfrig. „Du warst die ganze Zeit wach!“ sagte ich entsetzt. „Klar, aber als kleiner Junge möchte man versorgt werden.“ Kicherte er. Ich knurrte ihn nur wütend an. „Und der kleine Junge will jetzt Milch von Mami.“ Lachte er wieder lauter. „Was?“ Ich schlug ihn mit voller Kraft auf den Kopf und drehte mich weg. „Perverser Idiot!“ knurrte ich noch. „Ach komm schon war ja nicht so gemeint, ich wollte nur wissen wie weit ich gehen darf.“ Er lachte weiter und brachte mich auch irgendwie zum Lachen. Rio gähnte und drehte mich mit einem Ruck um.

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    „Vielleicht ist er jetzt in Gedanken ein Junge aber so stark wie ein Bär.“ Dachte ich und kicherte wieder. Er kuschelte sich wieder ein und schlief auch sofort. „Wenn er schläft ist er so süß wie ein kleiner Junge, aber sonst ein Idiot.“ „Wieso kann er nicht für immer so sein?“ fragte ich gedanklich sarkastisch. Ich nahm die Wärme wieder wahr und rückte etwas näher. Sein Herzschlag war langsam und gleichmäßig, so schön war dieses Gefühl, das er mir gab. Langsam glitt ich ins Land der Träume, meine Augen vielen zu und ich spürte nur noch Rios Wärme, bevor ich einschlief. Diese Nacht umschloss mich ein Traum den ich nicht so schnell vergessen sollte, wie sollte ich das denn auch vergessen so real wie er wirkte. Meine Augen öffneten sich und ich sah ein Wald, ein Wald so finster wie die Nacht. Er sollte mir keine Geborgenheit schenken, sondern mich mit Furcht erfüllen. Ich vernahm Stimmen, immer wieder Schreie und Hilferufe. Ich hob meine Kopf mit mühe, er fühlte sich an wie ein Stein. Mein Blick wanderte zum Himmel und was ich sah schockierte mich, Rauch, schwarzer Rauch verdeckte ihn. Ich rannte los, mein Köper füllte sich mit Kraft und meine Beine trugen mich zu diesem Dorf. Das Dorf stand in Flammen und qualvolle Schreie ertönten. Es war schrecklich zu sehen wie sie starben und ich wollte helfen, jedoch gehorchte mir mein Körper nicht mehr. Ich lief automatisch weiter und kam an eine Klippe, der Boden war befleckt mit Blut und töte Menschen verzierten ihn. Plötzlich hörte ich eine Explosion und vernahm Kampfgeräusche. Sie bewegten sich auf mich zu, aber mein Körper blieb denn noch stehen. Mein Geist schrie und wollte weg, doch ich war nicht mehr Herr über diesen Körper. Sie waren da und schienen mich nicht einmal wahrzunehmen. Sie standen auf der Klippe und Kämpften. Als der Rauch einen kleine Schein des Mondes freiließ, sah ich entsetzt das Rio dort stand. Verwundet und Blut verschmiert und dennoch kämpfte er. Ich sah den Mann, er war völlig fremd und weckte keine Erinnerungen. Er rannte auf Rio zu, mit seinem Schwert voran. Rio bewegte sich nicht und wartete, seine Lippen zeigten ein lächeln, ich verstand seine Gedanken: „Ich habe meine Pflicht erfüllt, Yumi ist in Sicherheit und ich hoffe sie wird mir irgendwann verzeihen das ich sie verlassen habe.“ Ich sah entsetzt in sein Gesicht, er hatte mich verlassen? „Bitte Yumi, lebe dein Leben weiter und vergesse mich, ich bin froh dass ich dich lieben durfte und dich durch meinen Tod beschützen kann.“ „Was?“ schrie ich, jedoch reagierte er nicht auf meine Worte. Meine Augen wurden von Tränen gefüllt und liefen herunter. „Du darfst nicht sterben Rio!“ schluchzte ich. Der Mann kam immer näher und sein Schwert war auf Rio gerichtet. „Mein Leben hatte einen Sinn und ich konnte dem Menschen den ich Liebe Sicherheit gewähren, also töte mich ruhig und Räche alle denen ich Leid und Schmerz zugefügt habe.“ Sagte Rio mit einem Lächeln auf dem Gesicht. „Nein!“ Ich stellte mich vor Rio, schloss meine Augen und wartete auf den Schmerz. Ich fühlte nichts und öffnete meine Augen wieder. Ich erstarrte und drehte mich langsam um. Die Klinge war durch mich durch gegangen, als würde ich nicht existieren. „Rio!“ war mein letzter Gedanke. Das Schwert war in seinem Körper und ragte auf der anderen Seiter heraus, dennoch lächelte er. Ein leises „Yumi.“ Flüsterte er noch und fiel herunter. In die endlose Weite der Klippe, viel sein Töter Köper. Ich wachte auf, Schweiß gebadet und Tränen verschmiert. Mein Blick viel direkt auf Rio, der zum Glück noch neben mir lag. Sein Atem war ruhig und gleichmäßig, er beruhigte mich und gab mir das Gefühl das ich niemals einsam sein werde. Noch ein Grund wieso er immer am Leben bleiben sollte. Ich gab ihm einen Kuss auf die Wange und ging hoch zum Fluss der vom Mond beschienen wird. Ich sah mein Spiegelbild im Wasser, ich sah einer schwachen, traurigen und einsamen Person entgegen. „Was ist nur aus mir geworden, ich habe Angst, sehr große Angst aber nicht um mich sondern um Rio.“ Flüsterte ich in mich hinein. „Yumi, was ist denn?“ ertönte plötzlich Rios Stimme neben mir. Ich sagte nichts, ich hatte einfach keine Kraft mehr, der Traum hat mir meine Kräfte geraubt. Ich vergrub mein Gesicht in Rios Brust und weinte mir den Schmerz aus der Seele. „Ich bin bei dir Yumi, für immer das Verspreche ich.“ Flüsterte er mitfühlend. „Aber genau darum geht es doch!“ schluchzte ich. „Wie meinst du das?“ „Ich habe geträumt, aber es war einfach viel zu real, du hast mich verlassen und dich für mich geopfert.“ Ich fing an immer leiser zu sprechen, da es immer noch schmerzte. „Yumi…………. Ich liebe dich und werde es auch immer tun, ich kann dir Versichern dass ich alles für dich tun würde, auch opfern würde ich mich.“ Immer mehr Tränen flossen mein Gesicht herunter. „……… Aber eins kann ich dir Vorhersagen, ich würde mich nie opfern wenn es andere Möglichkeiten gebe und die gibt es immer, also vertraue mir, wenn ich sage das ich immer an deiner Seite sein werde.“ Er hob mein Gesicht an und wischte die Tränen weg, zwar umsonst da sie wieder flossen, aber dieses Mal war eine Spur von Glück und Liebe darin.

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    „Ich könnte nicht mehr ohne dich Rio.“ Flüsterte ich. „Denkst du ich würde es ohne dich aushalten?“ sagte er mit einem Lächeln. Er gab mir einen Kuss und ich vergrub meine Hände in seinem Nacken, um ihn zu vertiefen. Wir lösten uns voneinander und er umarmte mich. Mein Gesicht nahm wieder Platz an seiner Brust und er strich mir über meinen Rücken. „Bitte weine nicht mehr Yumi.“ Murmelte er bevor er meinen Kopf vor seinen zog. Ich versuchte die Tränen zurück zu halten, jedoch gelang es mir nur halb. „Nein, du darfst sie nicht unterdrücken, dass macht alles nur noch schlimmer, ich möchte das du aufhörst weil du glücklich bist.“ „Wie denn Rio, wenn ich …………“ weiter kam ich nicht, denn Rio gab mir einen sanften Kuss. Währenddessen sah er mir mit seinen stahlblauen Augen direkt in meine Tränen gerötete Augen. Es wurden immer weniger Tränen, denn für Trauer war kein Platz mehr, er wurde nämlich von der Liebe besetzt. Der Kuss wurde immer intensiver, seine Zunge bat um eintritt und ich ließ ihn gewähren. Unsere Zungen spielten ein enges Spiel, bis wir uns dann keuchend voneinander lösten. „Du siehst viel schöner aus wenn du nicht weinst.“ Lächelte er. Stimmt es flossen keine Tränen mehr, nur noch eine einzige lief meine Wange herunter und wurde von Rio weggewischt. „Danke.“ Sagte ich wieder etwas kräftiger. „Du musst mir nicht danken, dafür bin ich doch da.“ Hauchte er in die kalte Nacht hinein. Er nahm mich noch einmal in den Arm und sah mir tief in die Augen. Dann löste er sich von mir und stand auf. Ich fühlte mich auf einmal so leer und einsam, als er mich nicht mehr hielt. Gerade als ich dies fühlte hob er mich hoch und nahm meine Hand. „Rio……“ flüsterte ich. „Du bist nicht einsam, auch wenn es so scheint als wäre ich nicht da, bin ich immer in deinem Herzen.“ Er lächelte und zog mich weiter, ich ließ mich in die Richtung unseres Schlafplatzes ziehen. „Wir müssen jetzt weiter Yumi, wir wurden schon zu lange aufgehalten und ich will nicht dass sich irgendjemand Sorgen macht.“ Sagte er, mit Rücken zu mir gewandt. „Gut, ich hole unsere Sachen.“ Wollte ich fröhlicher sagen. „Rios Stimme, sie war irgendwie anders als sonst, ich glaube sie war besorgt, aber um wen sorgt er sich?“ Plötzlich mischte sich Eifersucht in meine Gefühle. „Macht er sich vielleicht Sorgen um ein Mädchen?“ Ich schlug mir auf die Stirn und schüttelte meinen Kopf. „Yumi was denkst du da denn für einen Müll!“ schimpfte ich mit mir. Jedoch blieb der Gedanke immer noch in meinem Kopf. „Rio liebt mich über alles, das hat er sehr oft gesagt also was machst du dir Sorgen, du hohle Nuss?“ meckerte ich Gedanklich. Als plötzlich Rio hinter mir auftauchte. „Bitte lass in das nicht gelesen oder gehört haben, so wie er immer meine Gedanken liest.“ Hoffte ich. Es schien alles normal er nahm mich noch mal kurz in den Arm und nahm seinen Rucksack. „Los wir müssen gehen, oder willst du noch ewig auf meinen Körper starren?“ lachte er. „Was!“ plötzlich wurde mir bewusst das ich während meiner Geistesabwesenheit die ganze Zeit auf Rios Körper starrte. „Ich… nein das ist nicht so!“ sagte ich verwirrt mich raus zureden. „Ist ja gut lass uns gehen.“ Er lächelte mir zu und nahm meine Hand. Wir liefen los und ich bewunderte währenddessen die Landschaft. „Wow ist das hier schön.“ Murmelte ich. „Ja dieser Wald soll hier schon gewesen sein bevor man die Zeit zählen konnte und er wurde nie von irgendetwas zerstört oder beschädigt.“ „Wie kann das sein, Gab es hier denn keine Kriege oder Kämpfe?“ „Doch schon sehr oft, aber ein Dämon soll diesen Ort beschützen, deshalb wurde ihm niemals Schaden zugefügt.“ „Ein Dämon…… aber wie kann das sein, ich dachte Dämonen können nicht auf die Erde ohne in einen Menschen versiegelt oder beschworen zu werden?“ „Das hier ist sozusagen keiner dieser Dämonen, sondern ein Hüter Dämon, diese Arten werden heraufbeschworen um Irgendetwas zu schützen oder zu bewahren.“ „Wieso sollte der Dämon diesen Ort beschützen?“ „Diese Fläche hier war einmal der Kampfplatz eines sehr großen grausamen Krieges, er betraf fast die halbe Welt, als die Krieger sich hier versammelten um den letzten Auftrag zu erfüllen, sollte es darum gehen wer mehr Macht besaß.“ Ich sah mich noch einmal um. „Wie konnte an so einem schönen Ort, so ein schrecklicher Krieg stattgefunden hat?“ Dachte ich bitter. „Dieser Krieg war völlig sinnlos, es sollten tausende von Menschen mit ihrem Leben bezahlen, nur damit sie an die Macht kamen.“ Zischte Rio herab lassend. „So dachte auch ein Mann, der damals unter dem Namen Shugosha bekannt war, er beschwor diesen Dämon herauf und beendete den grausamen Krieg.“ „Shugosha, dies heißt doch Beschützer.“ Wurde mir klar. „Stimmt, ich weiß nicht ob das sein Ursprungs Name war, aber in den Legenden über diesen Wald wird er als Shugosha oder Ijisha bezeichnet.“ Wir kamen an einen kleinen Bach, er war so klar dass man jeden Stein am Grund erkennen konnte. „Ich liebe diesen Wald, hier war ich sehr oft nachdem mich der Herr des Dorfes das über dem Schnee liegt aufgenommen hatte.“ Sein Blick war so sanft, als er in den Fluss blickte. „Ja dieser Wald ist wunderschön.“ hauchte ich. „Wir sollten jetzt weiter, es ist nicht mehr weit bis zu unserem neuen Heim.“ Flüsterte er mit einem Lächeln im Gesicht. „Aber versprich mir das wir wieder bald wieder hierherkommen, dieser Wald ist so beruhigen und heilend.“ „Natürlich werden wir das, aber willst du nicht erst dein Zuhause betrachten?“ „Doch, ich will mein neues Leben endlich anfangen.“ „Gut.“ Sagte er schnell und nahm meine Hand. „Dann los.“ Wir liefen weiter in Richtung des Sonnenunterganges und folgten den kleinen Pfaden. „Dass ich irgendwann wieder so glücklich werde, hätte ich niemals gedacht.“ Flüsterte ich in mich hinein. Mein Blick fiel auf Rio und ich musterte ihn genau. „Das habe ich allerdings dir zu verdanken.“ Sagte ich zu ihm gewandt. Plötzlich drehte er sich um und zog mich in seine Arme. „Was hast du mir zu verdanken?“ Ich konnte seinen Atem spüren, da sein Gesicht nur noch wenige Zentimeter von meinem entfernt war. Ich antwortete ihm nicht sondern gab ihm einfach nur einen Kuss und lief darauf hin wieder weiter. Ich konnte aus dem Blickwinkel noch erkennen dass er lächelte, bevor er verschwand. Als mich plötzlich etwas von hinten packte und mich hoch hob. „Was….!“ „Ich bin neugierig geworden, los verrat es mir.“ Lachte er. „Lass mich herunter, ich sage dir das nicht!“ verhöhnte ich ihn und streckte meine Zunge heraus. „Muss ich erst böse werden?“ drohte er. „Ich habe ja solche Angst!“ sagte ich sarkastisch. „Na gut.“ Er grinste noch breit, bevor er mich runter ließ und weiter lief. „Was soll das denn werden?“ fragte ich ihn etwas verwirrt. Es kam keine Antwort. „Hallo!“ immer noch schwieg er. „Ach ich verstehe er will mich ignorieren, das kann er ja mal versuchen!“ lachte ich in mir. Ich rannte an seine Seite und fuchtelte mit meinen Händen vor seinem Gesicht herum, immer noch keine Reaktion. „Er will es auf die harte Tour, na gut!“ brüllte ich. Bevor ich jedoch irgendetwas machen konnte, war er schon weg. „Wie macht er das immer?“ ich verzweifelte daran es zu lösen. Ich hätte fast einen Herzinfarkt bekommen als er vor mir stand, eigentlich hätte mich schon längst daran gewöhnen müssen. „Die einzige Möglichkeit es wieder gut zu machen ist das du mir verrätst wofür du mir dankst oder mir einen Kuss gibst.“ Wieder fing er an zu grinsen, bei mir jedenfalls war es kein grinsen sondern Wutfalten bildeten sich. „Du denkst auch immer nur an das eine!“ brüllte ich und versuchte ihn zu schlagen, es machte mich noch wütender dass er jedes Mal lachend auswich. Nach einer Weile gab ich den Löffel ab und gab mich geschlagen. „Du gibst auf?“ fragte er etwas enttäuscht. „Dann macht es aber keinen Spaß mehr.“ Murmelte er niedergeschlagen. „Ich glaub der Typ hat sie nicht mehr alle.“ Stellte ich fest. „Du hast eine Macke!“ brüllte ich ihn an. „Wenn das so ist dann geh ich mal lieber.“ Also gingen wir schweigend nebeneinander her, ohne uns auch nur eines Blickes zu würdigen. Nach einiger Zeit unterbrach Rio die Stille mit seinem Lachen, ich wusste nicht wieso er das tat aber auch ich konnte nicht mehr. „Was ist “lach“ so lustig?“ kicherte ich. „Diese “lach“ Situation, wir benehmen uns wie “lach“ kleine Kinder!“ brachte er noch heraus. Wir lachten noch eine ganze Weile, bis wir gleichzeitig aufhörten. Wir standen an einer Klippe und direkt vor uns erstreckte sich das Dorf das über dem Schnee liegt. Ich war erstaunt, ab dieser Klippe lag Schnee, genau an der Grenze. „Wir sind da dein neues Heim.“ hauchte er mit einem Lächeln.

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    Hier ist erst einmal wieder Schluss^^ Natürlich gibt es einen dritten Teil, denn ich hasse es wenn gute Geschichten oder Bücher zu Ende gehen "knurr" also der dritte Teil wird etwas auf sich warten lassen da ich noch neun Seiten schreiben muss "verzweifel" aber ich schaff das schon "am Kopf kratz" im nächsten Teil sind sie also angekommen und es erwarten euch wieder spannende Abenteuer und noch ein Teil der Vergangenheit, ich werde auch neue Figuren einfügen, zb einen sehr guten Freund von Rio. Seid also gespannt! "lächel"

Kommentare (5)

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Swity (24401)
vor 850 Tagen
Bitte schreib weiter.
Danke;-)!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Talia (84689)
vor 1006 Tagen
Bitttttteeee schreib weiter
Bitte bitte
Der Test ist sooooo cool

LG Talia
Lisa (14441)
vor 1116 Tagen
Bitte bitte schreib weiter bitteeee
akiko3104 (26127)
vor 1133 Tagen
auch wenn der letzte teil 2011 war :D
akiko3104 (94677)
vor 1134 Tagen
Ich finde deine ff sooo geil es wäre so cool wenn du weiter schreiben würdest :)))
LG