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Kakashi und Kaori Lovestory

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5 Kapitel - 16.940 Wörter - Erstellt von: BloodyRose24 - Aktualisiert am: 2011-05-01 - Entwickelt am: - 15.646 mal aufgerufen - User-Bewertung: 4.33 von 5.0 - 12 Stimmen- Die Geschichte ist fertiggestellt - 2 Personen gefällt es

Manchmal hat man die Liebe seines Lebens, direkt neben sich und traut sich nicht es ihr/ihm zu sagen. So quälen sich auch Kakashi und Kaori. Finden sie doch noch zusammen?

Findet es heraus!

Ich hoffe ihr habt wieder viel Spaß beim Lesen. Über nette Meinungen und über Kritiken freue ich mich wie immer sehr!

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Kapitel 1: Gemeinsame Erinnerung



Die junge Ärztin Kaori sah skeptisch auf ihren besten Freund hinunter, der sie entschuldigend ansah. Er saß vor ihr und hielt sich die rechte Schulter fest. „Also wirklich Kakashi, du solltest wirklich besser auf dich aufpassen! Das ist jetzt schon das 18-te Mal in drei Monaten!“, schimpfte sie und stemmte die Hände in ihre Seite. Kakashi seufzte, „Ich weiß Kaori, ich werde vorsichtiger sein! Versprochen!“, „Das will ich dir auch geraten haben, dann müsste ich mir nämlich nicht ständig Sorgen um dich machen. So und jetzt lass mich deine Schulter untersuchen! Kannst du dein Oberteil ausziehen?“, „Mmmh…Ich denke schon.“, antwortete er. Doch bei dem Versuch das T-Shirt über den Kopf zu ziehen zuckte er zischend zusammen. „Warte ich helfe dir!“, sagte sie schnell und zog es über seinen Kopf. Mit zarten und geschickten Fingern betastete sie nun die Stelle. „Ich werde ein Jutsu anwenden müssen, um genau zu wissen was dich so plagt!“, sagte sie schließlich. „Wird es wehtun?“, fragte Kakashi und seine Stimme klang dabei etwas nervös, „Wenn du besser aufpassen würdest, müsstest du nicht hier sitzen, also sei kein Weichei!“, neckte Kaori ihn. Eine ihrer sanften und kleinen Hände legte sich behutsam auf die von Kakashi beschriebene Stelle, dabei murmelte sie einige lautlose Worte und sofort wurde die Stelle von einer angenehmen Wärme durchflutet. „Das ist sehr angenehm!“, murmelte er. „Mag sein jeder kann es anders empfinden, aber mir hilft es, weil ich dadurch jede Körperannotomalie, also alles was nicht für den Körper normal ist spüre und dem entsprechend behandeln kann.“, antwortete Kaori ruhig, ohne ihr Tun zu unterbrechen. „Mmmh… also es ist eine Entzündung, ich werde dir eine Salbe auftragen die sie heilt, aber du musst die Schulter schonen und warm halten, ich werde dich bei Tsunade krank melden. Am besten nimmst du dein Flirt Paradies mit nach Hause und legst dich auf dein Sofa, so wirst du nämlich vorerst nicht auf Missionen gehen können. Wenn ich hier fertig bin komm ich bei dir vorbei.“, sagte die Ärztin.

Kakashi bedankte sich, wie so oft bei seiner besten Freundin und machte sich auf den Heimweg, dabei dachte er über die vergangenen Zeiten mit Kaori nach. >Es kommt mir wie eine Ewigkeit vor, damals hatte ich sie zum ersten Mal mit Jiraya gesehen. Ihre Haare waren ganz kurz und sie hatte blutgetränkte und zerrissenen Kleider an, überall konnte man Blutergüsse und Wunden sehen, aber ihre Augen …diese blauen Augen die so klar und etwas ängstlich, an diesem Tag wirkten, als wäre sie völlig unverletzt. Jiraya hatte sie aus ihrem Dorf geholt, er erzählte es mir noch am selben Abend als Kaori bereits schlief, ihre Mutter war nach ihrer Geburt gestorben und ihr Vater war so Machtbesessen dass, er sie Tag und Nacht trainieren lies und auch schlug. Ich wundere mich jetzt bestimmt zum Millionsten Mal wie sie trotz all der Gewalt zu jedem so warm und liebevoll sein kann, ich glaube ich hätte es nie geschafft. Ich erinnere mich noch wie ich in dem Haus von Jiraya lebte und wie ich das Handtuch hielt als er sie wusch und aus der Badewanne hob. Wir waren noch Kinder, beide allein auf der Welt, doch Jiraya hatte uns beide ein neues Zuhause geschenkt, damals war sie erst dreizehn Jahre alt, ich fünfzehn. Bis zu diesem Moment hatte sie noch kein Wort gesprochen, auch geweint hatte sie nicht. Sie beobachtete alles aufmerksam. Viele Tage vergingen bis sie endlich lächelte. Danach verflog auch ihre Schüchternheit, manchmal muss ich fast lachen wenn ich sehe wie schüchtern Hinata ist, sie erinnert mich dann ein bisschen an Kaori früher. Wir trainierten zusammen und wohnten beide lange Zeit bei unserem Adoptivvater Jiraya. Zusammen lernten wir für die Schule und später waren wir in einem Team der Anbu-Einheit, bis sie beschlossen hatte Ärztin zu werden. Ich habe niemals einen anderen Partner akzeptiert, sie und ich waren einfach ein eingespieltes Team. Mir fällt auch niemand ein der etwas gegen sie hatte. Sie war herzlich zu allen und nicht wenige der Männerwelt würden sie nur zu gerne ihre Freundin nennen, mich natürlich mit in begriffen. Doch sie hatte sie alle abgewiesen! Warum wohl? Vielleicht mag sie einfach dieses Gefühl von Unabhängigkeit. Ich fand es ausgesprochen genial als ich feststellte dass, wir Nachbarn wurden. Sie ist eine wunderbare Frau, stark, sanft und wild in einem, ehrgeizig und humorvoll. Sie war nie wie eine Schwester für mich. Nein! Wenn ich ehrlich zu mir selbst bin liebte ich sie schon an dem Tag als Jiraya sie mitbrachte. Aber sagen konnte ich ihr dass, leider nicht. Ich hasse es, jedes Mal wenn ich es mir ernsthaft vornehme verlässt mich der Mut. Kaori hat vermutlich Recht ich bin wirklich ein Weichei! <, er hatte gar nicht bemerkt wo er sich befand.

Er stand mittlerweile vor seiner Haustür, die er jetzt aufschloss. In seiner Wohnung herrschte wie immer das blanke Chaos. Bücher stapelten sich mitten im Flur zu Meterhohen Türmen, Staubwolken bedeckten die Regale und hier und da fand man auch Verpackungen von Nahrungsmitteln, aber das schlimmste war vermutlich der riesige Wäscheberg der fast bis unter die Decke reichte. >Da wird Kaori bestimmt wieder ausrasten, wenn sie das sieht! <, verlegen kratzte er sich am Hinterkopf. Er nahm sich vor noch etwas aufzuräumen, bevor Kaori kam. Doch dann schlief er ein.

Kaori schaute auf die Uhr an ihrem Handgelenk, >Mist! Ich muss noch einkaufen, am besten koche ich gleich für Kakashi mit er wird bestimmt wieder schlafen und hat dadurch völlig die Zeit vergessen. Wie Immer! <, sie musste schmunzeln. Sie gestand es sich nicht gerne ein dass, sie ihn liebte. >Typisch! Ihn nenne Kakashi ein Weichei und bin selbst nicht besser, ansonsten hätte ich es ihm schon längst gesagt! <, sie schüttelte den Kopf. Es brachte nichts sich den Kopf zu zerbrechen. Mit einer Tüte voller Lebensmittel kam sie in den Wohnkomplex, in dem sie und Kakashi wohnten, der riesige Park der zu dem großen Gebäude führte war gepflegt und lud zum spazieren ein. Doch dafür hatte Kaori heute keine Zeit. In ihrer Wohnung stellte sie erst einmal die Einkäufe ab, sie wollte dringend unter die Dusche und danach zu Kakashi rüber. Sie brauchte nicht zu klopfen, sie hatte seinen Ersatzschlüssel und er ihren. Das hatten sie kurz nach ihrem Einzug vereinbart. Doch als sie seine Tür aufgeschlossen hatte, hätte sie beinahe geschrien. Chaos total! >Tief durchatmen, Kaori! <, ermahnte sie sich selbst. Aber als sie ins Wohnzimmer kam verflog ihre Wut. Da lag Kakashi seelenruhig schlafend auf dem Sofa, das neue Flirt Paradies auf seinem Bauch. >Typisch Kakashi, selbst damals bei Jiraya sah sein Zimmer aus wie nach einem Bombenanschlag! Ich weiß schon gar nicht mehr wie oft ich dieses Zimmer damals aufgeräumt hatte und später dann diese Wohnung! <, sie lächelte. Sie nahm sich vor hier aufzuräumen während das Essen kochte. Das tat sie dann auch. Sie staubte die Regale und die Gegenstände ab, wischte die Regale sorgfältig aus und stellte die Bücher hinein. Danach machte sich Kaori über den riesigen Wäscheberg her, doch sie erkannte schnell das eine Maschine allein nicht ausreichte, so ging sie schnell in ihre Wohnung und holte einen Wäschekorb und schaltete ihre Waschmaschine in ihrer Wohnung an. Jetzt hatte sie genug Platz um den Boden zu putzen, zwischendurch schaute sie immer wieder nach dem Essen. >Der wird Augen machen wenn ich ihn wecke! <, grinste sie. Doch als sie an der Couch auf der Kakashi lag vorbeigehen wollte, fuhr dieser plötzlich hoch und hielt sie unsanft am Arm fest. „Kakashi! Ich bin es, Kaori!“, rief sie schnell. Er sah sie verschlafen an und holte einmal tief Luft. „Ich dachte du seihst ein Einbrecher!“, sagte er nun schlaftrunken. „Naja…so gesehen bin ich das ja auch.“, grinste sie ihn an. Auch er schien zu grinsen, was sie allerdings nur vermuten konnte da Kakashi seine Maske trug. Selbst damals als sie Kinder waren trug er sie immer. In all den Jahren hatte Kaori noch nie sein ganzes Gesicht gesehen. Ein betretenes Schweigen machte sich zwischen den beiden breit. Er hielt Kaori immer noch fest und die Zeit schien stehen geblieben zu sein. Allerdings sah der Kochtopf es wohl anders! „Oh nein, das Essen!“, schrie sie und rannte zur Küche. „Warte ich helfe dir!“, sagte er und wollte aufstehen, doch ihr Kopf erschien kurz im Türrahmen und ihr Blick war streng, „Du bleibst liegen! Du sollst deine Schulter schonen!“, schimpfte sie. >Typisch! <, dachte er grinsend. Auf einmal bemerkte er seine frisch geputzte Umgebung. Seine Wohnung erstrahlte in einem ganz neuen Glanz. Selbst die Spinnenweben waren verschwunden und aus der Küche kam ein herrlicher Duft. >Wenn ich jemals heiraten sollte, dann nur sie! <, dachte er und lächelte unter seiner Maske. Sein Blick fiel nun auf die Uhr an der Wand und er sah dass, er ganze vier Stunden geschlafen hatte. Nun kam Kaori, mit einem dampfenden Tablett, aus der Küche. Sie stellte es geschmeidig auf den Couchtisch ab. Kakashi fiel die Kinnlade herunter, als er sich aufrichtete, denn sie hatte sich offensichtlich sehr viel Mühe gegeben. Auf dem Tablett stand eine Schüssel mit einer klaren Gemüsesuppe und einem Kartoffelgratin. Daneben stand eine kleinere Schale mit einem bunten Obstsalat darin. Sie stellte alles auf den Tisch und nahm das Tablett wieder mit in die Küche. Er fragte sich schon was denn jetzt noch kommen würde, als sie mit einer zweiten Ladung zurückkam. Nun stellte sie Teller und Besteck ab, sowie zwei Tassen ihres wunderbaren Tees. Das leere Tablett verstaute sie neben dem Sessel. „Was schaust du denn so? Iss endlich bevor alles wieder kalt ist!“, lachte sie. „Okay, dann mal los!“, lachte nun auch er. Doch in seinem Kopf wuchs seine Bewunderung noch mehr. Nachdem er umständlicher Weise versucht hatte den Löffel mit Suppe unter seine Maske zu schieben, lachte Kaori plötzlich los. Er sah sie verdattert an, doch das brachte sie nur noch mehr zum Lachen. „Ach Kakashi! Vertraust du mir etwa so wenig dass, du selbst beim Essen dieses verdammte Ding trägst? Wir kennen uns jetzt schon seit achtzehn Jahren und noch nie habe ich dich ohne dieses Teil gesehen!“, „Du hast Recht! Wenn ich sie nicht vor dir abnehmen kann, dann wohl vor niemandem.“, lachte jetzt auch er. >Jetzt bin ich aber mal gespannt, was er da ständig verbirgt! <, dachte sie. Er griff langsam zur Maske und schloss die Augen. Nun war es Kaori die ihn ungläubig ansah, er sah so umwerfend gut aus, bis auf die kleine Narbe die anscheinend weiter bis über sein Auge zugehen schien. Er öffnete nun die Augen und sah sie an. Jetzt begann er zu lachen. Kaori stimmte munter mit ein und sie aßen weiter. Bereits nach seinem ersten Löffel Suppe hielt er plötzlich wieder inne. Sie seufzte auf und hob die Augenbrauen. „Was ist, schmeckt es dir nicht?“, „Oh doch, und wie! Es ist super lecker!“, lobte er bewundernd. Das weitere Abendessen verlief ruhig, als sie fertig waren räumte Kaori den Tisch ab und wusch das Geschirr. Kakashi saß schmollend auf der Couch. Sie hatte ihm gedroht, ihn an der Couch festzubinden, als er ihr helfen wollte. Nach dem Abwasch spielten sie wie so oft eine Runde Schach, als es an der Türe klingelte. Kaori öffnete und sah ihrem und Kakashi's gemeinsamen Freund Iruka ins Gesicht. „Guten Abend, wohnst du nicht eigentlich hier auf der anderen Seite?“, begrüßte er sie neckend und deutete auf ihre Haustür. „Nein Iruka, da musst du dich wohl täuschen ich wohne schon immer mit Kakashi zusammen!“, lachte sie ihn scherzend an. „Komm doch rein Kakashi wird sich sicher über deinen Besuch freuen!“, sagte sie und deute eine Hand um ihm den Einlass zu gewähren. „Ähm…eigentlich hatte ich nach dir gesucht.“, lächelte Iruka verlegen, >Ich glaub es nicht wird Iruka gerade rot? <, dachte Kaori und musste sich qualvoll ein lautes Lachen verkneifen, „So? Wieso suchst du mich denn?“, fragte sie stattdessen. Er sah schüchtern zu Boden und nuschelte dann, „ Naja…also…ich…ich wollte dich fragen ob du mit mir nächsten Monat zu dem Sommerfest gehen möchtest?“, nun sah er ihr ins Gesicht. Im Wohnzimmer begann Kakashi zu schlucken. >Bitte sag nein Kaori. Ich wollte dich doch fragen! <, dachte er dabei. An der Tür antwortete Kaori, „Oh… das tut mir Leid Iruka, aber ich gehe bereits mit Kakashi hin. Aber als Wiedergutmachung schenke ich dir einen Tanz! Einverstanden?“, lächelte sie entschuldigend, >Super Kaori! <, jubelte Kakashi still, „Naja, da bin ich wohl zu spät! Aber das mit dem Tanz ist auch okay!“, lachte Iruka verlegen. Er verabschiedete sich auch einen Augenblick später. Kaori schloss die Tür und ging zurück zu Kakashi. „Ich wusste gar nicht dass, wir zusammen zu dem Sommerfest wollten?“, wollte Kakashi sie necken. „Das wollten wir und werden wir auch nicht!“, sagte sie ernst. „Was? Wieso nicht, Mensch das war eben nur ein Scherz. Ich würde dich wirklich gerne dorthin begleiten!“, fing Kakashi an zu erklären, doch Kaori sah ihn missmutig an. „Ich werde nicht hingehen!“, gab sie nun leicht gereizt zurück. „Ja, aber wieso denn? Du freust dich doch immer wenn das Sommerfest ansteht!“, „Mag sein das es früher mal so war, aber ich möchte wirklich nicht gehen und wenn jemand fragen sollte wo ich sei, bin ich eben Krank!“, „Okay? Was ist los?“, drängte er jetzt. Ihre Laune wurde noch gereizter, „Ich glaube ich bin dir keine Rechenschaft schuldig Kakashi! Außerdem bin ich nun wirklich alt genug um selbst zu entscheiden was ich will und was nicht! Ich werde nicht auf das Sommerfest gehen und Basta!“, er sah sie immer noch ungläubig an, als sie plötzlich aufstand und gehen wollte, hielt er sie ruckartig fest und nahm sie in den Arm. Sie wollte sich wehren doch er ließ ihr keine Chance zum entkommen. „Lass mich los, Kakashi!“, sagte sie zornig, „Erst wenn du mir gesagt hast was los ist! Ich kenne dich, wie du selbst vorhin beim Essen gesagt hast lange genug um zu wissen, was dir diese Feste bedeuten!“, sagte er ruhig. Sie dachte gar nicht daran ihm zu antworten und versuchte sich wieder los zu reißen. Allerdings ohne Erfolg! Ihre Hände hatten sie zu Fäusten geballt und ihr Körper bebte vor Aufregung. „Kakashi,…lass mich los!“, sagte sie und versuchte dabei ihre Wut unter Kontrolle zu halten. Er hatte sie immer noch fest im Arm. „Vertraust du mir wirklich so wenig, dass du es mir nicht sagen willst? Du bist mir wirklich keine Rechenschaft schuldig, aber ich dachte wenigstens dass, wir über alles reden könnten!“, flüsterte er in ihr Ohr, ihr Körper zuckte merklich zusammen, entspannte sich aber nicht. „Kakashi… ich vertraue dir mehr als sonst irgendeinem Menschen, abgesehen von Jiraya vielleicht, aber ich kann und will nicht darüber reden und jetzt lass mich bitte los!“, sagte sie jetzt wesentlich ruhiger. „Du bist eine schlechte Lügnerin, Kaori! Vielleicht sollte ich dich wirklich gehen lassen, denn anscheinend hatte ich Recht und du vertraust mir wirklich nicht!“, während er das sagte ließ er sie los. Sie drehte sich nicht zu ihm um und sie antwortete auch nicht. Sie lief zur Tür und ging ohne ein weiteres Wort. Kakashi sah ihr beunruhigt nach. Er wusste es hatte keinen Sinn ihr nachzulaufen, wenn sie nicht mit ihm reden wollte. >Ach Kaori! Mach es uns doch nicht so schwer! <, dachte er traurig. Drüben in ihrer Wohnung ließ sich Kaori langsam an der Tür zum Boden gleiten, sie zog die Knie an ihren Körper und legte den Kopf auf sie, die Tränen liefen ihr frei die Wangen entlang. >Wieso? Wieso ist er so besessen darauf den Grund zu wissen? Der Abend hatte so schön begonnen! Und jetzt? <, sie schluchzte leise und nach einer langen Zeit, in der sie weiterhin so da saß und weinte, schlief sie ein. Am nächsten Morgen beschloss Kakashi zu ihrem Ziehvater zu gehen, vielleicht kannte er den Grund für Kaori's gestriges Verhalten. Freudig wurde er von Jiraya begrüßt. „Soso, da habt ihr euch also gestritten?“, sagte Jiraya nachdenklich. Kakashi hatte ihm alles vom Vorabend erzählt, „Ich kann mir ihr Verhalten wirklich nicht erklären, Jiraya! Sonst war sie immer total aufgeregt wenn es auf das Sommerfest zuging, aber gestern? Sie wurde richtig zornig deswegen.“, sagte er und sah betrübt zu seinem Ziehvater. Er kam fast immer zu ihm, wenn er Rat brauchte, obwohl er ihn nie als Vater bezeichnete war Jiraya doch genau das für ihn. „Mmmh! Ich denke ich kenne den Grund! Allerdings ist es etwas heikel es zu erklären! Weißt du, Kakashi, viele Männer machen ihr den Hof und normalerweise würde sich jede Frau über so viel Beachtung freuen, aber Kaori ist eben anders. Sie hasst es im Mittelpunkt zu stehen und sie weiß damit nicht umzugehen. Sie ist sich ihrer Anziehungskraft durchaus bewusst, aber sie will es nicht ausnutzen. Sie kommt ursprünglich aus einer Familie die Frauen wie Vieh behandelt. Frauen werden an den meist bietenden verkauft, man glaubt dort dass, der Mann der den höchsten Preis bezahlt gut genug für die Frauen sorgen kann, aber in Wahrheit geht es nur um Macht und Geld. Die Frauen werden gezwungen, entweder sie willigen ein und sie führen dann ein Leben in Versklavung oder sie werden des Verrats angezeigt und bis zu ihrem Tod gejagt. Sie haben dem entsprechend auch keine Rechte. Ich habe dir damals erzählt wie ihr Vater mit ihr umgegangen ist und wenn ich ehrlich bin war er einer der schlimmsten in dieser Sache. Sie hat Angst dass, wieder durchzumachen und ich verstehe es irgendwie. Ich möchte wirklich nicht wissen was heute mit ihr wäre, wenn ich sie damals nicht mitgenommen hätte. Sie war zu klein um sich damals zu wehren. Wenn sie es doch versuchte schlug er sie. Kaori wollte nichts sehnlicher als ganz normal und frei zu leben. Doch jetzt holt sie die Vergangenheit ein. Damals war ich mit meinen Schülern dort, einer machte sich selbst zum Oberhaupt von Amekagure und er wird dort behandelt wie ein Gott und er machte ihr den Hof. Der Junge war Nagato! Heute nennt man ihn Pain. Er ist älter als Kaori ungefähr in deinem Alter, doch er wollte sie damals um jeden Preis. Er gründete Akatsuki!“, schloss Jiraya. Bei seinem letzten Satz weiteten sich Kakashi's Augen, „Pain war dein Schüler und er will um jeden Preis Kaori haben!“, stotterte er leise. Jiraya nickte still. „Tsunade weiß es, Kakashi sie weiß die ganze Geschichte. Die über Pain und auch die über Kaori!“, sagte er traurig, dann sprach er weiter, „Kakashi! Ich habe eine Bitte an dich. Bald schon werde ich nach Amekagure aufbrechen, Naruto ist unser beider Schützling aber er ist auch für Kaori wichtig, ich werde versuchen das Geheimnis um Pain's Kraft zu lösen und dann Tsunade die Information zu kommen zu lassen, aber ich befürchte nicht mehr zurück zukommen. Kaori ist die leibliche Schwester von Naruto. Sie wurde gleich nach ihrer Geburt von dem den sie ihren Vater nennt entführt. Sie weiß es! Aber Naruto darf es nicht erfahren, noch nicht! Wenn ich nicht zurückkommen sollte, möchte ich wissen dass, beide in Sicherheit sind. Das du sie beide beschützt. Kaori und Naruto vertrauen dir und das ist wichtig!“, er sah Kakashi an und wartete auf seine Reaktion. Auch er sah in Jiraya's Augen und schließlich nickte er, „Du kannst dich auf mich verlassen! Ich werde beide mit meinem Leben Beschützen!“, sagte er. Sie sprachen noch lange über Jiraya's Plan. Am Abend ging Kakashi nachhause und als er an seiner Wohnungstüre angekommen war sah er eine Nachricht. Er entfaltete den Zettel und las: Lieber Kakashi, es tut mir Leid dass, wir uns gestern gestritten haben. Ich weiß momentan nicht was mit mir los ist. Alles ist so verworren und je mehr ich versuche dass, eine Geheimnis das mich schon so lange quält, zu lösen desto mehr scheint es sich zu verknoten! Ich weiß auch dass, sich das ziemlich dumm anhören muss, aber ich kann dir zu diesem Zeitpunkt nicht mehr verraten. Es tut mir Leid! Kaori. Kakashi las es noch einmal und noch einmal. Er sah zu ihrer Haustür. Er musste mit ihr reden. Unsicher klopfte er an ihre Tür, doch sie wurde nicht geöffnet. >Vielleicht ist sie noch im Krankenhaus? <, schoss es im durch den Sinn. Er hatte ein ungutes Gefühl, daher rannte er los. Doch im Krankenhaus sagte man ihm das Kaori heute schon den ganzen Tag fehlte. Tsunade kam ihm gerade entgegen, sie war auf dem Weg ins Krankenhaus wie jeden Abend. Auch sie wusste nicht wo Kaori steckte, sie machte sich ebenfalls Sorgen um sie. „In letzter Zeit spricht sie kaum mit irgendwem, sie ist schreckhaft und unkonzentriert, als würde sie denken jemand beobachtet sie! Und dass, sie heute nicht im Krankenhaus war beunruhigt mich noch mehr, normalerweise muss ich sie abends zwingen nachhause zu gehen!“, sagte sie zu Kakashi. „Ich werde mal in ihrer Wohnung nachsehen, den Ersatzschlüssel habe ich ja! Sollte ich sie dort auch nicht finden erstatte ich dir Bericht und werde sie dann suchen!“, beschloss er, „Gut aber brich nicht einfach alleine auf! Akatsuki ist anscheinend immer noch in der Nähe!“, sagte Tsunade sanft. Er nickte und rannte los. Er holte schnell den Schlüssel zu Kaori's Wohnung und öffnete ihre Haustür. Er erschrak zutiefst. Die Wohnung sah aus als hätte ein Kampf stattgefunden, die Blumenvase die er ihr geschenkt hatte lag zerbrochen auf dem Boden. Auch sonst war die Wohnung anscheinend durchwühlt worden. Sofort rief er seinen vertrauten Geist Pakun. „Lauf schnell zu Tsunade ins Krankenhaus und sag ihr dass, Kaori vermutlich entführt wurde!“, schrie er. Pakun lief sofort los. Kakashi suchte weiter nach Spuren. Er suchte nicht lange da fand er einen Brief. An Kaori Tsukasa, ich habe dir einmal geschworen dich zu mir zu holen. Bald ist dieser Tag gekommen, mach dich bereit ein Teil von Akatsuki zu werden! Gezeichnet Pain. Er schrie in seiner Verzweiflung auf. Tsunade kam gerade herein, dicht gefolgt von Jiraya. „Kakashi! Hast du eine Spur gefunden?“, rief im Tsunade zu, doch Kakashi blickte zornig auf den Fußboden. Er reichte ihr den Brief. „Oh nein! Jiraya deine Befürchtung ist Wahrheit geworden. Er hat sie zu sich geholt!“, sagte sie zerknirscht. „Ich werde sie noch heute zurück holen!“, sagte Jiraya ebenfalls zornig. „Ich komme mit!“, sagte Kakashi, doch Jiraya schüttelte den Kopf, „Nein, bleib du in Naruto's Nähe falls es eine Falle ist!“, „Das kannst du vergessen! Ich habe versprochen sie zu beschützen! Ich lasse mir von Pain nicht meine große Liebe nehmen und wenn sie nur einen einzigen Kratzer hat bring ich ihn um! Das schwöre ich!“, zischte Kakashi bedrohlich. Tsunade sah erst den einen dann den anderen an. Dann sagte sie, „Ihr geht beide! Sollte einer scheitern hat der andere eine Chance Kaori lebend zu retten. Ich werde mich um Naruto kümmern! Kommt nur alle gesund und munter wieder!“, sie hatte zum ersten Mal seit langer Zeit Tränen in den Augen. Jiraya nahm sie in die Arme, „Schon gut wir bringen sie zurück, immerhin ist sie auch dein Schützling. Du hast sie unterrichtet, alles was Kaori über Medizin weiß hat sie schließlich von dir! Mach dir keine Sorgen!“, versuchte er sie zu beruhigen. Sie nickte und sprach mit einem schwachen Lächeln, „Du hast Recht, die Hoffnung stirbt zuletzt!“. Damit machten sie die beiden Männer auf den Weg.
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1303664323
Kakashi und Kaori Lovestory
Kakashi und Kaori Lovestory
Manchmal hat man die Liebe seines Lebens, direkt neben sich und traut sich nicht es ihr/ihm zu sagen. So quälen sich auch Kakashi und Kaori. Finden sie doch noch zusammen?Findet es heraus!Ich hoffe ihr habt wieder viel Spaß beim Lesen. Über nette Mein...
http://www.testedich.de/quiz29/quiz/1303664323/Kakashi-und-Kaori-Lovestory
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2011-04-24
407D
Naruto

Kommentare (7)

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none (68775)
vor 573 Tagen
85.1.100.183
shinichi (67293)
vor 801 Tagen
Oooohhhh wie süüß die Geschichte ist so sweet^^
Kakashi fan (20318)
vor 950 Tagen
Hi sehr süsse geschichte allerdings gibts eine sache die du mal noch ferändern musst und zwar Narutos Vater ist nicht der 3. Sondern der 4. Hokage aber sonnst klasse geschrieben lg.
Julien-chan (11509)
vor 1054 Tagen
allo ich wurde mich freuen wenn pain mich enfuren wurde denn ich liebe ihn und mal aus spaß ICH WILL KEINEN PRINZEN AUF EINEM PFERD ICH WILL KEINEN VAMPIER MIT EINEN VOLVO ICH WILL EINEN NINJA AUF EINEM FROSCH.
Cairin (85060)
vor 1224 Tagen
...Ich hab auch ein mädchen erfunden das in Naruto spielt und Kaori heißt. Gruselig =o!

Aber tolle story!
Lynn-chwan (12776)
vor 1253 Tagen
Einfach die beste Love Story mit dem süßen Kakashi!
Es gibt auch keine andere Story, die besser sein könnte!
Trafalger Love (44361)
vor 1388 Tagen
Hamma geschichte ehrlich!
Die ist einfach nur top geschrieben!
Ab und zu ein paar kleine tipfehler aber ansonsten einfach nur der HAMMA *-*
Hoffe du schreibst noch mehr geschichten