Eine Geschichte aus One Piece II

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10 Kapitel - 7.619 Wörter - Erstellt von: Rika-Luna - Aktualisiert am: 2011-05-01 - Entwickelt am: - 15.682 mal aufgerufen - User-Bewertung: 4.42 von 5.0 - 24 Stimmen- Die Geschichte ist fertiggestellt

R-L: ACHTUNG DIESE FF HAT NICHTS MIT DER ERSTEN ZU TUN!
Also jetzt haben wir das mal gaklärt…Tja hier bin ich wieder in alter Frische. Ich habe mich letztendlich doch für One Piece-Storys entschieden. Naruto find ich zwar auch gut, aber da fehlt mir die fanatische Begeisterung =P Sollte sich trotzdem jemand eine Story in der Naruto-Welt wünschen, schickt mir eine Mail^^

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Die warme Sonne kitzelte mein Gesicht. Ich schlug die Augen auf. Sofort klopfte es an meine Tür. Ich seufzte genervt auf. Hatten die irgendwie einen eingebauten Detektor, der ihnen anzeigte wann ich wach wurde? „Herein!“, sagte ich in einem Ton der meine gereizte Stimmung nicht erkennen ließ. „Immer gut benehmen“, ja das hatte man mir eingebläut. Genau wie „Zeig niemals deine wahren Gefühle!“, „Sprich nur wenn du gefragt wirst!“ und „Sei immer höflich!“. Sprich: Ich beherrschte die Etikette des reichen Volkes. Eine Zofe betrat mein Zimmer und stellte mir mein Frühstück auf das Bett. „Danke.“, sagte ich und sie verbeugte sich. Alles war wie jeden Morgen. Ich hasste dieses Leben, für das andere so viel gegeben hätten. Klar, man hatte so ziemlich jeden Abend eine kulturelle Veranstaltung oder einen Ball zu denen nur die höchsten Tiere und die meist angesehenen Familien erscheinen durften, aber ich für meinen Teil wollte ungezwungen leben und nicht an so viele Regeln gebunden sein. Als ich mit 5 Jahren meinen Vater gefragt hatte ob ich auf so einen Ball mit müsse, hatte er mich geschlagen. Später erfuhr ich, dass wir wenn wir nicht auf solchen Veranstaltungen auftauchten, das Gerede der anderen auf uns lenkten. Und sämtliche Familien, bei denen das passiert war, verschwanden auf Nimmerwiedersehen aus dem Kreis der „Erhobenen Familien“. Meine Eltern wollten das natürlich nicht, deshalb wurde ich zu einer Vorzeige-Tochter erzogen. Doch in meinem Inneren nervte mich dieses ganze System. Ich wollte frei sein, wie ein Vogel endlich aus dem Käfig entkommen und fliegen lernen. Doch solange sich nicht etwas Gravierendes in meinem Leben ereignete, war das unmöglich.
So seufzte ich und aß mein Frühstück. Danach traten 3 weitere Zofen ein. Während eine mein Frühstück wegbrachte, kleideten mich die zwei anderen an. Zu guter Letzt betrachtete ich mich im Spiegel. Ich sah aus wie ein Engel und das war mit meinem Aussehen von meinen Eltern auch beabsichtigt wurden. Meine langen blonden Locken hingen mir offen über den Rücken. Ich selbst steckte in einem weißen Kleid. Unter dem Kleid trug ich eine Korsett, welche mir die regelrecht die Luft abschnürte. >Fehlen nur noch die Engelsflügel< dachte ich sarkastisch. Dann wurde ich noch leicht geschminkt. Danach sah ich weniger wie ein Engel, sondern eher wie eine Porzellanpuppe aus. Unten hörte ich bereits meine Eltern mit unseren Gästen reden. Alles genau wie immer. Irgendwelche Superreichen, oder höchst einflussreichen Personen. Ich setzte meine >>Ich-bin ja-so-super-einflussreich-und-trotzdem-himmel-ich- Sie-an-oh-edler-Gast-Miene<< auf und verließ mein Zimmer nach unten. Dort angekommen, begrüßte ich unseren Besuch. Es war ein reicher Kaufmann aus dem Eastblue. Er redete mit meinem Vater über Handel und Verkauf. Ich hörte aufmerksam zu. >…das Eastblue…< dachte ich, >…Wenn ich hier rauskomme, will ich die ganze Welt sehen. Das Eastblue wird nur einer der vielen Anlaufpunkte sein< „Würdet Ihr gerne mal das Eastblue sehen Mylady?“, fragte mich in diesem Moment der Kaufmann. „Ich wage es nicht zu hoffen, dort einmal anzukommen, da mich meine Pflichten hier voll und ganz in Anspruch nehmen. Außerdem kann ich mit Sicherheit sagen, dass ich all diese Abendveranstaltungen, welche mir doch so ans Herz gewachsen sind, vermissen werde.“, erwiderte ich. Innerlich musste ich einen Brechreiz bei diesen Worten unterdrücken. Wie ich es hasste. Hätte es nicht gereicht wenn ich gesagt hätte. „Natürlich, ich würd sogar mit dir Dickerchen fahren, nur um aus dieser Hölle rauszukommen.“ Ja so sah mein Inneres aus. Quasi mein wahres Ich. Rebellisch und Vorlaut, mit einem Abscheu gegenüber allen Regeln. Nachdem der Kaufmann noch eine Reihe anderer Fragen gestellt hatte, durfte ich endlich gehen. So ging ich in mein Zimmer und neue Zofen (War hier irgendwo ein Nest!) entkleideten mich, nur um mich danach in ein hellblaues Kleid mit einer dunkelblauen Schleife auf dem Rücken zu stecken. Meine Haare blieben offen, aber mir wurde ein Hut mit einem Band (in der gleichen Farbe wie diese Monster-Schleife) aufgesetzt und ich wurde neu geschminkt. So „aufgestylt“ verließ ich die Villa um meinen allmorgendlichen Spaziergang zu machen. Hogo folgte mir. Sie war Beschützerin, Erzieherin und beste Freundin in einem. Nur sie wusste von meinem Wunsch diesen Zwängen zu entkommen. Ihre Familie existierte nur um unsere Familienmitglieder zu schützen. Immer wenn bei uns ein Kind geboren wurde, wurde auch bei ihnen ein Kind in die Welt gesetzt. Dieses wurde dann sofort in allen möglichen Kampftechniken unterwiesen und war eine Art Mädchen für alles. Hogo hatte mir zum Beispiel einige Techniken gezeigt, wie ich mich im Ernstfall wirksam verteidigen konnte. Mittlerweile übten wir jetzt jede Nacht heimlich in dem Wald vor unserem Haus. Ich war noch nicht so gut wie sie, aber wenn ich übte sah es schon so aus, als wäre ich aus einem Kung Fu-Film entwischt. Außerdem konnte ich mittlerweile mit so ziemlich jeder Waffe umgehen. Das Problem war nur, dass ich noch nie richtig gekämpft. Auch nicht mit Hogo, da die Wunden oder blauen Flecken den Zofen aufgefallen wären und diese Plappertaschen tratschten wirklich alles weiter. Aber Hogo war nicht nur mein Bodyguard, nein, sie war es auch die mit auf Feiern kam, mir in meiner Freizeit die Haare machte und der ich alles anvertrauen konnte ohne zu befürchten, dass das am nächsten Morgen auf Seite eins in den Klatschmagazinen kam. Wir waren gerade zusammen auf dem Weg zu einer Klippe, von wo aus man einen herrlichen Blick auf das Meer hatte. Dort wollten wir ein Picknick machen, allerdings musste man, um dort hinzugelangen durch die halbe Stadt. >Na toll, noch mehr Gegaffe< dachte ich mir. Als wir die Hälfte der Strecke hinter uns hatten, stieß mich Horo sanft an. Ich blickte auf und sah einen weißen Bären in einem orangenen Kampfanzug und auf zwei (!) Beinen laufend, auf uns zu kommen. Ich blieb verblüfft stehen. Horo ebenfalls. Der Bär sah uns an und wurde unter unseren Blicken rot. Dann beschleunigte er seine Schritte und lief an uns vorbei. Ich sah Horo an. Sie sah mich an. Wir fingen zeitgleich an zu lachen. So gingen wir weiter bis wir zu der Klippe kamen.

Wir sahen die Sonne auf dem Meer glitzern. Während Horo die Decke und das Essen auspackte, stand ich nach wie vor am äußersten Rand der Klippe. Ein Wind kam auf. Ich nahm meinen Hut ab, damit er nicht weggeweht wurde. Mein Kleid und meine Haare wehten sanft um mich. Horo räusperte sich. „Entschuldigung ich habe grad mal wieder geträumt. Hattest du was gesagt?“, fragte ich. „Ja, ich habe gefragt ob Sie…ich meine: Ob du lieber Tee oder Kaffee trinken möchtest.“ Ich musste lächeln. Erst gestern hatte ich mich zum hundertsten Mal bei Horo beschwert, dass sie mich auch Siezte, wenn wir alleine waren. Von mir aus hätte sie mich auch die ganze Zeit duzen können, aber meine Eltern würden sie dann wahrscheinlich durch jemand anderen aus der Familie ersetzen lassen. „Oh, äh…Tee, bitte.“, lächelte ich. Ich wollte mich gerade von der Klippe wegdrehen und zu Horo gehen, als ich unter mir, am Strand, einen Mann sah, der zu mir aufblickte. Er trug eine blaue Hose, sowie eine weiße Mütze beide Kleidungsstücke waren mit schwarzen Flecken gesprenkelt. Unter seiner Mütze lugten Koteletten hervor, an den Ohren trug er je 2 Ohrringe und er hatte einen Kinnbart. Doch das, was mich unwillkürlich lächeln ließ, war sein Pullover. Er war gelb mit schwarzen Ärmeln und auf der Brust prangte…die Jolly Roger. Er sah mich an und schenkte mir ein umwerfendes Lächeln. Hogo war neben mich getreten. Kurz beäugte sie den Mann, dann zog sie scharf Luft ein. In einem Sekundenbruchteil hatte sie mich und das Picknickzeug gepackt und lief in den Wald. „Verdammt was soll das Hogo!“, rief ich und wehrte mich, doch sie klemmte mich einfach unter ihren Arm. Jetzt konnte ich mich nicht mehr wehren. „Hogo, wenn die Presse mich so sieht…“ Das wirkte sie lies mich runter. „Das war ein Pirat.“ „Na und?“, entgegnete ich. „NA UND!“, schrie sie. Ich hatte sie noch nie so dermaßen die Beherrschung verlieren sehen. „Ja >>Na und<<“, entgegnete ich ruhig. „Verstehst du denn nicht Hogo? Das hätte die Abwechslung werden können, auf die ich mein ganzes Leben warte! Die Chance diesen ganzen Mist hinter mir zu lassen…“ Bevor ich weiter reden konnte, hörten wir es hinter uns knacken. Hogo sprang mit einem Salto vor mich. „Wer ist da?“, rief sie ruhig in den Wald hinein. Da kam der weiße Bär von vorhin aus dem Gestrüpp. „Entschuldigung ich wollte euch nicht erschrecken.“ Hogo und mir fielen die Kinnladen runter. „Du kannst sprechen?“, fragte ich schließlich. Der Bär nickte. „Möchtest du mit uns was essen?“, fragte ich. „Darf ich denn?“, fragte er total happy. „Natürlich“, sagte ich lächelnd. Wir packten unsere Picknicksachen wieder aus und setzten uns auf den weichen Waldboden. Als alles vor uns ausgebreitet war, machte der Bär riesige Augen. „Lass es dir schmecken.“, lachte ich. „Ihr müsst sehr reich sein, wenn ihr solche Sachen zu einem PICKNICK esst.“, schmatzte er mit vollem Mund. Ich nickte. „Ja meine Familie gehört zu den einflussreichsten Leuten in der Stadt.“, seufzte ich. „Ist das nicht etwas Gutes?“, fragte er verwundert. „Doch schon, aber ich wäre lieber frei. Einfach dahin gehen, wohin man will. Ohne Regeln. Abenteuer erleben…“, meine Stimme verlor sich träumerisch. Aus irgendwinem Grund hatte ich das Gefühl, dass der Bär das verstehen konnte. „Aus diesem Grund bin ich zur See gefahren.“ Jetzt sah ich das Zeichen auf seiner Brust. „Genau das selbe hatte der Typ eben auch.“, murmelte ich. „Ja das muss mein Käpt’n gewesen sein. Trafalgar Law.“ „TRAFALGAR LAW?“, schrie Hogo. „Was ist mit ihm?“, fragte ich sie. „Er wird auch Chirurg des Todes genannt. Auf seinen Kopf sind 140.000.000 (damaliges Kopfgeld) ausgesetzt und er hat von einer Teufelsfrucht gegessen.“ Ich sah zuerst Hogo, dann Bepo überrascht an. „Wir verschwinden von hier. Du scheinst ja nicht so gefährlich zu sein, aber bei deinem Käpt’n bin ich mir nicht so sicher.“, sagte Hogo und fing an unsere Sachen zusammen zupacken. „Sag mal wie heißt du eigentlich?“, fragte ich den Bär. „…Bepo...“ In diesem Moment schallte ein Rufen durch den Wald. „BEPO!“ „Oh ich muss los.“, meinte Bepo und erhob sich. „Gut, bis bald Bepo.“, verabschiedete ich mich und winkte ihm im weggehen zu. „SO und das war für dein Leben erst mal genug Aufregung…“, legte Hogo fest und zog mich mit sich. „Mit einem Piraten zu sprechen ohne danach gestorben zu sein, ist etwas was von sich nicht viele Leute behaupten können.“ „Aber…“ „Keine Diskussion!“

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Ronja ( 01425 )
Abgeschickt vor 195 Tagen
Seit Jahren meine Lieblingsgeschichte hier. Lese sie schon zum hundertsten Mal. Vor allem so gut weil Kid meiner Meinung nach ziemlich korrekt dargestellt wird. Gute Arbeit 😀
Miau-chan ( 84032 )
Abgeschickt vor 658 Tagen
Super Geschichte weicht vor allem nicht/kaum von der richtigen Story ab die Teufelsfrucht ist super man kann sich gleich mit Yuki identifizieren 😄😄😄
Neku ( 23787 )
Abgeschickt vor 664 Tagen
Der feuerspuckende Zombie heisst(glaube ich) Heat.
Silberkralle ( 63677 )
Abgeschickt vor 692 Tagen
Ich finde die Story Mega ; )
hogwarts & manga fan ( 50873 )
Abgeschickt vor 695 Tagen
Die Story war richtig gut^^ Glückwunsch, das ist die erste Story die ich helesen habein der Kid, Kid geblieben ist! Sonst wird Kid immer als Softie dargestellt und du glaubst nicht wie sehr mich das aufregt. Ein kleiner Mangelpunkt: Ihre Teufelskraft ist meinermeinung nach zu stark, so hirnverbrante Kräfte wie verwandlung in jedes erdenkliche Tier, bendiger aller Elemente und so Zeug finde ich halt nicht so toll und dan sind die Charaktere nurnoch overpowert
Flamera-chan ( 05755 )
Abgeschickt vor 955 Tagen
Warum falltihr alle um? Oder vom Sofa oder so? Ich finde es einfach nur süß! !!!
Trafalgar Luw ( 28957 )
Abgeschickt vor 956 Tagen
So ne geile Story. Ich hatte erstmal nen richtigen lach Flash bin sogar vom bett gepflogen. Du must unbedingt nochmal genau so ne geile [BEEP] schreiben. Aber bitte mit auch so geil *freu dunkel in den 👀 freu*

Ps: Ich hätt nen lach Flash Hahahaha biiiiiiiiitttttttttttttttttttteeeeeeeee schreib so geil krass weiter.
lara ( 40054 )
Abgeschickt vor 963 Tagen
Richtig hammer ssory du solltest mehrere schreiben. Könntest du genauso eine lange und hammer storry mit ruffy oder shanks schreiben ist ganz dir überlassen würde mich aber freuen.
one-piece-2002 ( 41554 )
Abgeschickt vor 987 Tagen
Ich bin vom Sofa gefallen als ich das alles gelesen hab
kiara ( 78053 )
Abgeschickt vor 1094 Tagen
Oha I Like this Story ;)
Rukia ( 42384 )
Abgeschickt vor 1143 Tagen
Die Story ist super geil
Annie ( 62027 )
Abgeschickt vor 1170 Tagen
Coole Geschichte
Ach ja der Zombie heißt Heat