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Kakashi Lovestory Teil 2

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45 Kapitel - 10.986 Wörter - Erstellt von: Kleiner Schatten - Aktualisiert am: 2011-05-01 - Entwickelt am: - 9.026 mal aufgerufen - User-Bewertung: 4.25 von 5.0 - 12 Stimmen- Die Geschichte ist fertiggestellt

Müsst vorher den ersten Teil gelesen haben, damit ihr wisst worum es eigentlich geht. Hoffe es gefällt euch auch weiterhin und ich freu mich nachwievor auf Kommentare. Egal ob sie positiv oder kritisch sind. Nur nicht gemein werden.

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    Das ist nun der 2 Teil der Geschichte. Er beginnt genau da wo der erste Teil aufgehört hat.
    Weiter geht's:

    Kakashi
    Dieses Mädchen war unglaublich. Sie wich jedem Angriff von Naruto aus ohne sich groß anzustrengen. Außerdem hatte Sie wohl auch schon längst bemerkt das wir sie beobachteten. Musste sie, denn es war offensichtlich das sie ihre wahre Stärke nicht zeigte.
    Doch mitten im Kampf tauchte dieses kleine Mädchen auf. Gerade als Naruto mit seinem Rasengan angriff.
    Er stürzte direkt auf es zu. Nein das konnte nicht wahr sein, das wir Unschuldige mit verletzen. Doch es war zu spät, wir hätten nichts mehr tun können. Davon mal abgesehen das wir sowieso alle wie angewurzelt stehen blieben und uns gar nicht bewegen konnten. Alle warteten auf einen Aufprall, eine Art Explosion, irgendein Geräusch das uns signalisierte das es geschehen ist.
    Doch. Nichts.
    Kein Aufprall. Kein einziges Geräusch.
    Alle sahen zu Naruto und dem Mädchen. Dort fanden sie ein ungewöhnliches, nein sogar unmögliches Bild vor.

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    Naruto schwebte einfach so in der Luft und konnte sich nicht bewegen. Eine Art Arme hielten ihn fest und sein Rasengan war aufgelöst worden.
    >Wie ist so was nur möglich< Irgendjemand hatte Naruto aufgehalten und das Mädchen gerettet. Doch erst jetzt sah ich wer das getan hatte.
    Es war das Mädchen welches wir als Kopfgeldjägerin gefangen nehmen sollten.
    >Aber warum hat Sie das getan? Sie entführt Menschen damit diese getötet werden, verhindert aber das ein kleines Mädchen verletzt wird? Irgendwas stimmt da nicht. Das passt nicht zusammen.<
    Gerade als ich so darüber nachdachte hörte ich einen Schrei.
    Sie brach auf einmal zusammen. Ihr Jutsu wurde aufgelöst und Naruto fiel zu Boden. Ich und alle anderen rannten zu ihr. Was war passiert das sie solche Schmerzen hatte. Sie war nicht verletzt worden also musste es etwas anderes sein. Mir viel auf das sie ihr gesamtes Chakra aus ihrem Körper fließen lies und offenbar wurden ihre Schmerzen weniger.
    Doch auf einmal löste sich ihre Maske und fiel zu Boden. Erst da erkannten wir alle wer
    sich dahinter verbarg.

    3
    Es war Tama. Das nette Mädchen das noch vor ein paar Tagen angsterfüllt am Boden saß, war die Kopfgeldjägerin die wir gefangen nehmen sollten. Alle starten Sie erschrocken und verständnislos an, bis sie nur noch bewusstlos am Boden lag. Doch dieses kleine Mädchen. Sie benahm sich irgendwie seltsam. Was war da los? Kannten Sie sich etwa?
    Währenddessen ging Sakura zu Tama um sie zu untersuchen. Aber offenbar ging es ihr soweit gut. Sie hatte nur kein Chakra mehr und musste sich nun ausruhen.
    "Nur wo wollen wir sie hin bringen? Hier können wir sie nicht liegen lassen." fragte Sakura.
    "Ihr könnt sie ins Haus bringen."
    "Bist du dir sicher? Sie hat immerhin mehrere Verbrechen begangen." sagte ich noch zu ihr. Sie sah ziemlich erschrocken aber immer noch entschlossen aus und nickte nur noch.

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    Kairi sagte kaum noch was. Nur ihren Namen hatte sie uns noch mitgeteilt. Sie ging mit Naruto und Sakura schon einmal vor Richtung Haus.
    Ich hob Tama auf und trug Sie ebenfalls dorthin. Sai machte sich noch mal auf den Weg um die Umgebung zu kontrollieren.
    "Wo soll ich sie hinlegen?"
    "Am besten in ihr Zimmer. Es ist das dort drüben."
    "Moment IHR Zimmer. Kennst du sie etwa näher?" sprach Sakura die Gedanken von uns allen aus.
    "Ja klar. Sie ist immerhin meine Schwester. Deshalb glaub ich auch nicht das sie die Verbrechen die ihr ihr vorwerft begangen hat. Dafür ist sie viel zu nett." schrie Kairi uns entgegen nachdem ich Tama in ihr Zimmer gebracht hatte. Das war's gewesen. Aus diesem Grund hatte Tama alles gegeben um Kairi vor Naruto zu schützen. Und Kairi wollte jetzt natürlich helfen. Die beiden waren Geschwister.
    Sie starte uns immer noch leicht wütend an.

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    "Wir warten erst einmal bis sie wieder aufwacht. Dann reden wir mit ihr. Sie wird das gewiss alles erklären können. Vielleicht haben wir uns wirklich geirrt."
    >Irgendwie hoffe ich wirklich das sie unschuldig ist.<
    Sie schlief 2 Tage lang und solange warteten wir. Kairi war wirklich sehr nett und verstand sich auch immer besser mit Naruto. Sakura schaute immer mal wieder nach Tama. Sai und ich hatten unsere Sachen aus der Herberge, wo wir untergekommen waren, geholt und kontrollierten abwechselnd die Gegend. Doch hin und wieder, wenn alle irgendwie anderweitig beschäftigt waren, zog es mich einfach in Tama's Zimmer. Ich hatte das Gefühl bei ihr sein zu müssen.
    >Im Schlaf sieht sie mindestens genauso süß aus wie wenn sie wach ist.<
    Moment, wie konnte ich solche Gefühle für jemanden haben den ich noch nicht einmal richtig kannte und der auch noch am Tod so vieler Menschen mitbeteiligt war. Ich verstand gar nichts mehr. Verspürte aber immer mehr den Wunsch in ihrer Nähe sein zu wollen.

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    Ich blieb jedes Mal länger, weil es mir auch immer schwerer fiel wieder von ihrer Seite zu weichen. Aber selbstverständlich blieb es nicht lange unentdeckt, das ich hin und wieder einfach spurlos verschwand. Sakura fand natürlich auch schnell raus wo ich immer war, wenn nicht bei den anderen. Denn irgendwann musste sie mich ja an Tama's Bett erwischen.
    "Kakashi, was machst du denn da. Du weißt genauso gut wie ich das wir die Mission haben sie als Gefangene nach Konoha zu bringen. Denn es gibt keinen Zweifel daran das Sie es ist die wir gesucht haben."
    "Ja ich weiß. Aber irgendwas hat dieses Mädchen. Es ist als würde sie mich magisch anziehen.
    Ich weiß das hört sich ziemlich kitschig und bescheuert an. Wahrscheinlich bild ich es mir auch nur ein."

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    Ich sah zu Tama und musste wohl ziemlich deprimiert geguckt haben, denn auf einmal veränderte sich Sakura's Tonfall so als ob sie gerade über Sasuke sprechen würde.
    "Weist du Kakashi, so wie du dich in ihrer Gegenwart benimmst und auch sprichst, sieht es für mich so aus als ob du sie wirklich lieben würdest."
    "Du glaubst wirklich das, das Liebe ist? Ich kann mir das irgendwie nicht vorstellen. Es ist doch auch so: Ich kenne sie nicht mal richtig und wenn sie wirklich verurteilt werden sollte, weiß ich nicht ob wir dann überhaupt eine Zukunft hätten. Vorausgesetzt Sie würde sich ebenfalls in mich verlieben."
    "Na ja in Liebesgeschichten, findet sich immer ein Weg. Ich würd erst einmal damit anfangen ihr im richtigen Moment deine Liebe zu gestehen. Bis dahin heißt es wohl oder übel: Abwarten." Mit diesen Worten verlies Sie wieder das Zimmer und lies mich mit einer Menge Stoff zum nachdenken zurück.

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    >Hat Sie ihre Meinung darüber geändert, immerhin hat Sie mich vorher wegen meinem Verhalten doch ziemlich angefahren. Aber eben klang sie sogar Verständnisvoll. Außerdem hat sie mir einen guten Tipp gegeben wie ich weiter vorgehen sollte. Aber....< "...Ihr im richtigen Moment meine Liebe gestehen? Wie soll ich das denn machen?" murmelte ich vor mich hin. Völlig verwirrt setzte ich mich auf einen Stuhl und schlug die Hände über dem Kopf zusammen.
    >Das darf doch nicht wahr sein. Wieso muss ausgerechnet ich in so eine verwirrende, komplizierte und undurchsichtige Liebessituation geraten. In meinen Büchern ist das immer einfacher da gestellt.<
    Ich saß noch eine Weile so da, bis ich Sakura rufen hörte. Ich verließ Tama's Zimmer mit der kleinen Hoffnung auf Ablenkung. Denn wenn ich jetzt weiter darüber nachdenken würde fing mein Kopf bestimmt noch an zu rauchen. Doch als ich die anderen gefunden hatte war nichts zu sehen von einer kleinen Ablenkung. Es war nur Zeit für's Abendessen. Erst jetzt merkte ich wie spät es schon war. Ich setzte mich auf einen der Stühle und aß wortlos mein Essen.
    Doch von dem was danach passieren sollte hatte noch keiner eine Ahnung

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    (Tama)
    >Was ist das? Woher kommen diese Stimmen?<
    "Sie kommen aus der Welt in die du bald zurück kehren wirst."
    "Was meinst du damit? Wer bist du?" Ich sah mich um. Aber da war nur die Dunkelheit die mich schon eine ganze Zeit umgab. Ich wollte hier weg. Wollte so gern wieder in mein Leben zurück. Ich schrie erneut ins dunkel.
    "Wer bist du und wo bist du?" Ich wollte Antworten.
    "Wir haben keine Zeit mehr. Du solltest zurück gehen. Bald wirst du es verstehen, denn ich bin Teil deiner Vergangenheit und werde Teil deiner Zukunft sein."
    Was war das? Vor mir wurde es auf einmal hell und ich erkannte die Stimmen von Kakashi und diesem Mädchen.
    > Was reden die, die ganze Zeit von Liebe? Was ist nur passiert?< Während ich darüber nachdachte und versuchte mich an das zu erinnern was zuletzt geschehen war, unterbrach das Schließen einer Tür meinen Gedankengang

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    Jemand hatte wohl das Zimmer verlassen. Ich öffnete meine Augen und fand mich in einem Raum wieder, welchen ich erst gar nicht erkannte, obwohl es sich dabei um meinen handelte. Ich setzte mich unter Schmerzen auf und sah mich erneut um.
    >Was ist nur passiert? Ich erinnere mich daran das ich mit diesen Konoha Ninja's gekämpft hatte und....dieser Typ....Kairi!< Mir fiel's wieder ein. Dieser Typ steuerte direkt auf Kairi zu. Nur was war danach. Was war mit meiner Schwester. Ich sprang aus dem Bett und stürmte aus dem Zimmer. Ich wollte nur noch wissen wie es Kairi ging. Ich wollte zu ihr. Doch die Situation, die ich sah als ich die Tür öffnete, hatte ich nun gar nicht erwartet.
    Meine Schwester saß mit den Ninja's am Tisch und sah eigenartig gesund aus.
    >Ihr geht's gut. Aber ich hab doch gesehen das der Blonde direkt auf Sie zukam. Wie konnte das sein?< Ich war erleichtert aber auch ziemlich verwirrt. Alle anderen sahen aber genauso verwirrt und erschrocken in meine Richtung.
    "Tama, dir geht's wieder gut!" mit diesen Worten sprang Kairi vom Tisch weg, kam auf mich zugerannt und umklammerte meine Taille. Ihre Umarmungen, so voller Liebe und Wärme. Etwas was ich auf jeden Fall vermissen würde.

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    Ich kniete mich vor Sie und nahm Sie ebenfalls in den Arm. Doch für mich bestand immer noch die eine Frage.
    "Klar geht's mir gut. Aber was ist mit dir? Bist du wirklich in Ordnung?" Sie löste sich aus meiner Umarmung und sah mich etwas Verständnislos an. Es war wieder dieser Blick über den ich normalerweise immer lachen musste. Aber jetzt war mir nicht nach lachen, ich wollte nur wissen ob es ihr gut geht.
    "Ich bin vollkommen gesund. .... Dank Dir." fing sie an mir zu erklären.
    >Aber was soll das heißen? Ich hab sie gerettet? Nur wie?< So viele Fragen schossen mir durch den Kopf und hofften eine passende Antwort zu finden.
    "Was ist denn genau passiert? Ich kann mich daran überhaupt nicht mehr erinnern." Mein Blick glitt von Kairi zu den Konoha Ninja's am Tisch, die uns aufmerksam beobachteten.
    "Ich glaube das kann ich dir besser erklären als Sie." Alle sahen zu Kakashi der sich bereits vom Tisch erhoben hatte und auf mich zu kam.

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    "Allerdings würde ich das nur ungern tun wenn alle dabei sind." richtete er an mich und deutete mit einem Blick auf Kairi. Ich hatte verstanden. Es gab wohl noch mehr zu bereden. Dinge die Kairi nicht unbedingt mitbekommen sollte. Ich löste mich endgültig aus ihrer Umarmung und folgte Kakashi nach draußen.
    Dort angekommen und etwas abseits vom Haus blieb er stehen und drehte sich zu mir um.
    Er atmete noch mal tief durch und fing dann an zu sprechen.
    "An was kannst du dich denn noch erinnern, Tama?" Ich schaute ihn für einen Moment verwundert an, weil mir erst jetzt wieder einfiel woher er meinen Namen wusste. Gewiss hatte Kairi ihn schon öfters erwähnt. Außerdem hatte ich ihn ihm selbst genannt, damals im Lokal. Ich schaute verlegen zu Boden als ich daran denken musste was davor geschehen war.
    "Und...?" fragte Kakashi erneut. Ich hatte seine Frage total vergessen. Ich schwelgte immer noch in dem Gefühl, was ich zum ersten Mal gespürt hatte als ich in seinen Armen lag.
    "Nun ja, das letzte woran ich mich noch genau erinnern kann ist als dieser blonde Junge...."
    "Naruto"
    "...Wenn er so heißt. Als Naruto mit seinem Rasengan auf Kairi zusteuerte. Was danach war weiß ich nicht mehr genau. Ich kann mich nur noch an Bruchstücke erinnern. Aber ich wollte in dem Moment nur das Kairi nichts passiert und hätte dafür alles gemacht. Daran hat sich auch nichts geändert. Danach war um mich herum alles dunkel."
    "Verstehe. Dann ist seit diesem Moment deine Erinnerung verschwunden." Er sah ziemlich nachdenklich aus. Wir hatten uns nebeneinander unter einen Baum gesetzt. Es verging einige Zeit bis er weitersprach. Aber ich genoss es mit ihm in der Abendsonne sitzen zu können.

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    Während er mir alles erklärte beobachtete ich Kairi und Naruto die ebenfalls rausgekommen waren und wild herumrannten.
    Als Kakashi geendet hatte wusste ich nicht so richtig was ich davon halten sollte. Das ich es wirklich geschafft hatte Kairi zu helfen. Auf einmal kam mir wieder diese Stimme in den Sinn die ich gehört hatte als ich Bewusstlos war. Ich bekam ziemlich heftige Kopfschmerzen als ich versuchte mich an die Stimme und die genauen Worte zu erinnern.
    "Ist alles in Ordnung mit dir?" fragte mich Kakashi und schaute mich etwas besorgt an.
    "Ja, ja geht schon. Ich hab nur ein bisschen Kopfweh. Aber es wird schon wieder besser." sagte ich beschwichtigend und schaute ihn lachend an. Er glaubte mir und lächelte zurück. Kurz danach stand er aber wieder auf und seine Stimme klang irgendwie traurig als er anfing zu sprechen.
    "Ich werd dich das nur einmal fragen und bitte sag mir die Wahrheit."
    "OK" ich war gespannt. Was wollte er mich wohl fragen und warum wurde er bei dem Gedanken daran schon traurig? Er drehte sich wieder zu mir und schaute mich ernst an.
    "Tama. Bist du wirklich diese Kopfgeldjägerin die am Verschwinden der Feudalherrn schuld ist?"

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    Darum ging es also. Aber ich verstand immer noch nicht weshalb er so traurig aussah.
    "Sag schon."
    "Ja. Ich bin's gewesen." Ich sagte ihm nun einfach die Wahrheit. Es hatte, denke ich, keinen Sinn ihn anzulügen. Abgesehen davon das ich ihn auch nicht anlügen wollte. Was war nur mit mir los? Seit ich ihn das erste Mal gesehen hatte, hatte ich das Gefühl bei ihm sein zu wollen. Das Gefühl das er mir Sicherheit gibt.
    "Aber, warum hast du das gemacht? Da muss es doch irgend einen Grund geben?" Ich schaute etwas traurig zu Boden. Denn ich wusste nicht ob er es verstehen würde. Ich wusste ja selbst das es eine andere Möglichkeit gegeben hätte, aber damals sah ich keine andere als das Angebot dieses schmierigen Typen's anzunehmen.
    "Mein Grund......? Der läuft da drüben hinter Naruto her." Ich schaute den beiden ein wenig zu. Es sah wirklich komisch aus als Kairi versuchte Naruto zu fangen und anschließend wieder vor ihm weglief. Sie war ganz schön flink.
    "Du hast es für deine Schwester getan? Wieso?" fragte er und schaute mich unverständlich an.

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    >Ich hab's gewusst. Er wird es nicht verstehen< Ich hatte keine Lust mehr ihm noch irgendwas zu erzählen. Ich stand auf und machte mich auf den Weg zu meinem Lieblingsplatz im Wald. Einfach mal wieder Ruhe haben und vor allem keine einzige Person um mich herum. Ich wollte grad mit niemandem reden und auch nicht in Kakashi's Nähe sein. Die die ich kurz zuvor noch gegen nichts auf der Welt eingetauscht hätte, gab ich nun liebend gern her.
    "Wo willst du hin?" rief er mir hinterher und folgte mir. "Lass mich in Ruhe." rief ich ihm zu, vorauf hin er stehen blieb. Ich spürte mindestens 3 Blicke auf mir ruhen. Sie beobachteten mich und folgten mir bis ich im Wald verschwunden war.
    Nach kurzer Zeit war ich auf meiner kleinen Lichtung. Die Sonne warf ihre letzten Strahlen darauf. Das Wasser des kleinen Flusses, welcher die Lichtung kreuzte, glitzerte und plätscherte vor sich hin. Diese Umgebung beruhigte mich immer und lies mich meine Sorgen für einen Moment vergessen. Außerdem war es für mich der perfekte Ort zum trainieren.
    Ich setzte mich auf einen Stein der mitten im "Fluss" lag und konzentrierte mich einfach auf mein Chakra. Ich blieb eine ganze Weile, regungslos, so sitzen und hielt meinen Chakrafluss immer mal wieder an und lies es anschließend weiterfließen. Das war ein gutes Training gegen Genjutsu's und verbesserte immer weiter meine Chakrakonrolle.
    Jetzt wollte ich es aber endlich mal schaffen, die Chakraarme, mit denen ich es geschafft hatte Kairi zu retten, aus eigener Kraft zu bilden.
    Ich konzentrierte mich auf meinen Arm und umhüllte ihn mit Chakra. Bis zu diesem Punkt war es eine Kleinigkeit für mich. Das Problem lag darin es in dieser Form von mir weg zu schieben. Ich schaffte es einige Male über eine gewisse Strecke die Form zu halten. Aber am Ende ging es immer schief.

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    Ich saß total erschöpft am Boden. Es war bereits mitten in der Nacht und ich machte mich auf den Weg zurück zum Haus. Doch halt. Da war was.
    Irgendjemand hatte mich die ganze Zeit beobachtet. Wer auch immer es war, der würde es bereuen diesen Platz gefunden zu haben. Ich duldete hier niemanden. Ob Freund oder Feind.
    Ich schlich mich unbemerkt von hinten an ihn heran, nachdem er mich aus den Augen verloren hatte. Er stand nun mitten auf der Lichtung. Es war aber zu dunkel um erkennen zu können wer es vielleicht sein könnte. Ich formte Messer mit meinem Chakra und hielt es ihm an Rücken und Kehle. Die Person wurde ganz starr vor Schreck. Entspannte sich eigenartiger Weise wieder als ich anfing zu sprechen.
    "Wer bist du und was willst du hier?"
    "Ich wollte dich wieder zurück holen. Kairi und die anderen machen sich langsam Sorgen."
    Es war die Stimme von Kakashi. Ich lies von ihm ab und machte ein paar Schritte zurück. Er drehte sich zu mir um gerade in dem Moment als der Mond von einer Wolke freigegeben wurde und direkt auf die Lichtung schien.

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    "Dafür hättest du dich aber nicht verstecken müssen. Außerdem weiß Kairi wo ich mich immer aufhalte und Sie weiß auch das ich hier niemanden sehen will." sagte ich in einem ziemlich angesäuerten Tonfall. Als ich mich umdrehte um zu gehen...
    "Sag mal was ist mit dir los?" "Was meinst du?" Ich drehte mich wieder zurück zu ihm. "Dieses Verhalten. Du benimmst dich als wollte ich dir was böses."
    "Ach ja! Du willst mir also nichts böses! Du wirst mich von Kairi trennen für das was ich getan hab. Na schön. Aber dir ist völlig egal warum ich es getan habe denn du versuchst noch nicht mal den Grund zu verstehen!" schrie ich ihm ins Gesicht.
    "Was redest du da? Ich habe dich doch nach deinen Gründen gefragt."
    "Aber du wolltest es nicht verstehen." meine Stimme klang ziemlich enttäuscht und verzweifelt. Genauso sah ich ihn auch an. Er wirkte etwas erstaunt sprach jetzt aber irgendwie beruhigend weiter.
    "Wie kommst du darauf ich würde nicht zumindest versuchen es verstehen zu wollen?"
    “Du klangst genauso wie meine Eltern damals, als ich ihnen gesagt hatte das ich Ninja werden wolle. Sie hatten mir nicht mal richtig zugehört und wollten auch nichts davon hören warum ich es tun wollte." als ich daran zurück dachte, stiegen Tränen in mir hoch. Ich konnte sie aber nicht zurückhalten und so liefen sie mir über die Wangen. Er war der Erste dem ich anfing davon zu erzählen. Ich meine von meiner Vergangenheit.

    18
    (Vergangenheit)
    " Ich war 8 als ich ins Dorf kam. Ich wusste nicht wo ich war oder was passiert ist. Ich fand mich ganz allein im Wald wieder und machte mich auf den Weg um dieses Dorf zu erreichen. Es war schon dunkel und eiskalt. Ich war schon ziemlich erschöpft. Auf einmal stolperte ich. Schaffte es aber nicht mehr aufzustehen. Es fing an zu schneien als ich bemerkte das sich jemand neben mich gekniet hatte. Dieser Mann sah mich besorgt an und fragte mich auch noch ob alles in Ordnung sei. Doch ich brachte keinen Ton raus vor Erschöpfung. Ich versuchte zwar noch einmal aufzustehen doch auch mit seiner Hilfe wollte es nicht klappen. Ich sank zurück auf den Boden und verlor das Bewusstsein.
    Als ich dann wieder aufwachte, befand ich mich in einem kleinen Zimmer. In einem wunderbar warmen Bett. Keine Spur mehr von der Kälte zuvor. Vor der Tür hörte ich einige Stimmen. Eine davon gehörte dem Mann der versucht hatte mir zu helfen, bevor ich das Bewusstsein verloren hatte. Plötzlich öffnete sich die Tür und eine Frau trat hinein.

    19
    "Du bist endlich wieder wach. Das ist schön. Wie geht es dir denn?" fragte sie mich mit einer freundlichen, liebevolle Stimme und einem Lächeln auf den Lippen. Ich antwortete ihr nicht. Ich wusste nicht wieso aber irgendwie hatte ich Angst vor ihr, egal wie freundlich Sie auch zu mir war. Mein Gesicht vergrub ich im Kopfkissen. Ich verspürte eine panische Angst, wusste aber nicht aus welchem Grund. Sie schaute mich etwas verständnislos aber auch irgendwie leicht enttäuscht an. Blieb aber nach wie vor sehr freundlich. So ging es noch einige Tage weiter. Doch je mehr Zeit verging, desto mehr Vertrauen fasste ich zu diesen Leuten. Sie sorgten gut für mich und ich versuchte ihnen so gut es ging zu helfen. Eines Tages fragten sie mich ob ich nicht für immer bleiben wollte, da sie mich so lieb gewonnen hatten als wäre ich ihre eigene, leibliche Tochter. Und ich nahm ihr Angebot an. Denn auch für mich waren die beiden zu 2 Menschen geworden die ich sehr gern als meine Eltern ansehen wollte und nun auch konnte. Es verging ungefähr 1 Monat indem wir zu einer richtigen Familie geworden waren. Meinen Vater sah ich nur recht selten da er als Ninja viele Missionen zu erfüllen hatte.
    Als er aber gerade wieder von einer Mission nach Hause kam, tauchten einige merkwürdige Typen im Dorf auf die nach irgendwas bestimmten suchten. Meine Mutter, ich und auch die anderen Dorfbewohner hatten sich versteckt. Ein schrecklicher Kampf entbrannte. Viele Menschen wurden dabei verletzt und getötet. Ebenso mein Vater. Bis heute weiß niemand was diese Leute damals gesucht haben. Danach wurde von den Feudalherrn dieser Gegend beschlossen das es in unserem Dorf keine Ninja's mehr geben dürfe um zukünftige Angriffe zu vermeiden. Auch erst nach dem Angriff erfuhr meine Mutter das sie Schwanger war.

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    Ich versuchte vergeblich sie doch davon zu überzeugen mich ein Ninja werden zu lassen. Egal was das Gesetz besagte. Ich wollte für Sie und meine Schwester da sein. Stark genug werden um Sie beschützen zu können. Doch meine Mutter wollte davon nichts hören. Seit diesem Tag hasste sie Ninja's. Denn sie waren daran Schuld das sie ihren Mann verloren hatte. Ich gab auf Sie überreden zuwollen, trainierte aber heimlich weiter. Das Jahr verlief ziemlich ruhig. Kairi wurde geboren und ich hätte schon seit dem ersten Augenblick alles für sie getan. Unsere Mutter suchte sich einen Job und musste immer lange und hart arbeiten. Daher waren Kairi und ich den ganzen Tag über allein.
    Doch eines Tages wurde unsere Mutter schwer krank und ist dann gestorben. Auf einmal waren wir allein und ich hatte keine Ahnung wie es weiter gehen sollte. Ich fragte überall nach ob jemand was für mich zu tun hatte. Aber nur mein jetziger Chef wollte uns helfen und gab mir den Job als Kellnerin. Das Geld, was er mir gab, reichte nur leider nicht sehr lange und als ich eines Abends hier auf der Lichtung trainierte, tauchte plötzlich dieser Typ auf. Er hatte mich beobachtet und meinte er könnte meine Talente gut gebrauchen. Er versprach mir mich gut dafür zu bezahlen und zu Anfang ging es auch nicht um Entführung. Ich sollte ihm nur ein paar Sachen besorgen. Doch je mehr Aufträge ich für ihn erfüllte, desto anspruchsvoller wurden sie und ich hatte immer mehr das Gefühl das es falsch ist was ich tat. Bis ich einen Feudalherrn töten und ihn zu ihm bringen sollte. Ich wollte es eigentlich nicht, aber dann erinnerte er mich an das Geld und ich musste wieder an Kairi denken. Also stimmte ich zu. Meine Bedingung für den Auftrag war aber, das ich niemanden tötete. So habe ich sie nur entführt. Ich weiß das das keine Ausrede noch eine Rechtfertigung ist, aber ich wollte schon so oft aussteigen. Doch jedes Mal hat er mir einen neuen Grund gezeigt und mich so dazu gebracht weiter zu machen. Zum Schluss hatten Sie sogar gedroht das sie Kairi was antun wenn ich nicht mitmache. Ich wusste einfach keine andere Lösung mehr."

    21
    Ich lag in Kakashi's Armen. Meine Tränen liefen mir weiter über die Wangen und durchnässten sein Hemd. Die ganzen Gefühle, die ich über Jahre versuchte zu unterdrücken, platzten nun aus mir heraus. Verzweiflung, Trauer aber auch Ärger über mich selbst.
    Kakashi selbst sagte nichts. Er hielt mich einfach nur fest und strich mir mit einer Hand über den Kopf um mich zu beruhigen. Es half wirklich. Nach ein paar Minuten ließen die Tränen nach und ich bekam die Kontrolle über meinen Körper wieder. Ich löste mich ein wenig aus seiner Umarmung und sah Kakashi dankend an.
    "Das wusste ich nicht. Aber ich hätte mir eigentlich denken können das du das wegen Kairi gemacht hast."
    "Langsam sollten wir uns auf den Weg zurück machen. Sonst machen sich die anderen wirklich noch Sorgen. Außerdem ist die Nacht auch bald vorbei und wir sollten noch ein wenig schlafen." Ich wollte so schnell wie möglich zurück, denn ich wusste nicht wie es weiter gehen sollte. Kakashi wusste nun von meiner Vergangenheit und zwar als einziger. Nur was bedeutete das? Was würde er nun tun?

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    Wir gingen schweigend nebeneinander durch den Wald. Jeder hing seinen Gedanken nach. Ich war am überlegen was ich nun tun sollte. Wenn ich für meine Taten gerade stehen würde, was würde mit Kairi passieren? Nur was ist wenn wir fliehen würden? Nein das konnte ich ihr nicht antun. Sie aus ihrer gewohnten Umgebung reißen und ein Leben in Angst und auf der Flucht zu zumuten. Das ging nicht. Und wenn ich sie mit nach Konoha nehmen würde? Dort würde sie auch alleine sein und dann noch in einer fremden Umgebung wo sie niemanden kennt? Das wäre auch nicht das wahre.
    Hier kennt sie viele Leute die ihr auch helfen würden wenn es Probleme gibt. Ich hatte ihr auch etwas Geld zur Seite gelegt mit dem Sie eine ganze Zeit lang zurecht kommen müsste. Außerdem ist sie ja ziemlich erwachsen für ihr Alter. Meine Entscheidung stand fest.
    Während ich so darüber nachdachte waren wir bereits am Haus angelangt. Ich bleib kurz stehen. Es kostete mich auf einmal ziemlich viel Mut hinein zu gehen.
    "Ist alles in Ordnung?" fragte mich Kakashi etwas besorgt. Ach ja . Ihm musste ich meine Entscheidung auch noch mitteilen. Das konnte ich aber sofort erledigen.
    "Wie man's nimmt. Kakashi?...." "Mmmmh?" "Ich hab mich entschieden euch nach Konoha zu begleiten. Es hätte keinen Sinn weg zu rennen. Also werde ich für meine Taten gerade stehen."
    "Was? Aber was hast du mit Kairi vor? Sie braucht doch ihre große Schwester." Was sollte das denn jetzt? Versuchte er etwa meine Meinung zu ändern? Aber was war mit seiner Mission. War die jetzt egal? Das wäre doch auch für ihn die einfachste Lösung gewesen.

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    "Was willst du denn jetzt damit sagen? Ihr könnt doch nicht einfach zurück gehen und behaupten das ihr mich nicht gefunden oder gefangen hättet? Wenn ich freiwillig mitkomme ist das die einfachste Möglichkeit. Für uns alle. Außerdem braucht Kairi mich weniger als ich sie."
    "Was ich damit sagen will? Ich meine, Kinder brauchen ihre Eltern und Geschwister und du bist die einzige die sie noch hat."
    "Ich weiß. Aber ich will nicht mehr weglaufen. Das hab ich schon viel zu lange gemacht. Ich bin mir sicher das sie es verstehen wird wenn ich es ihr erkläre."
    Er gab sich geschlagen und wir gingen ins Haus. Doch als wir dort waren verließ mich der Mut wieder, den ich bei meiner kleinen Diskussion mit Kakashi gewonnen hatte. Als wir rein gingen schauten wir in die leicht überraschten Augen von Naruto, Sakura und Sai. Sie erklärten mir das Kairi schon tief und fest schlief. Also hatte ich noch Zeit bis morgen früh um mir zu überlegen wie ich es ihr am besten beibringen würde. Es war eine ziemlich unruhige Nacht ohne viel Schlaf. Ich wachte noch vor dem Sonnenaufgang auf und machte mich zu einigen Bekannten und Freunden, um sie zu bitten sich ein wenig um Kairi zu kümmern, da ich für eine ungewisse Zeit lang verreisen müsste. Auch meinem Chef sagte ich bescheid. Als ich dann wieder zurückkam ging die Sonne auf und ich hörte schon einige Geräusche aus dem Haus. Ich fand Kairi in der Küche. Sie war dabei das Frühstück vorzubereiten und sah mich etwas erstaunt an als ich durch die Tür kam.

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    "Du bist ja schon wach! Dann kannst du mir ja mit Frühstück helfen." rief sie mir freudig entgegen.
    "Kairi! Ich müsste mal mit dir reden." Meine Stimme klang ziemlich traurig und kraftlos. Sie merkte sofort das etwas nicht stimmte. Ich gab mir aber auch keine große Mühe es zu verstecken. Wir setzten uns an den Tisch, wobei sie sich auf meinen Schoß setzte. Ich fing an es ihr zu erklären und auch ihr zu sagen das es das beste wäre, wenn sie hier bleiben würde. Zu Anfang stemmte sie sich mit Händen und Füßen dagegen. Sie wollte unbedingt mitkommen. Aber am Ende konnte ich sie doch überzeugen zu bleiben, nachdem ich ihr versprochen hatte auf jeden Fall zurück zu kommen. Wenn es auch nur dafür wäre um sie zu holen. Gerade als wir fertig waren kamen die anderen ebenfalls in die Küche. Mir kam es so vor als hätten sie extra gewartet bis ich fertig war Kairi zu überzeugen. Ob ich das Kakashi zu verdanken hatte oder ob es doch nur Zufall war? Na ja. Wem auch immer das zu verdanken war. Ich war sehr froh darüber das ich mit ihr alleine sprechen konnte.
    Die Stimmung beim Essen war allerdings ziemlich gedrückt. Aus diesem Grund war es Kakashi auch nicht sonderlich angenehm zu sagen das wir uns nach dem Essen auf den Weg machen würden.
    So war es auch. Ich ging in mein Zimmer um ein paar Sachen einzupacken und kurz danach waren wir auch schon bereit zur Abreise. Als dann aber der Abschied kam wurde ich doch ziemlich traurig. Ging aber mit der Sicherheit das es Kairi gut gehen und
    ich sie auch bald wieder sehen würde.

    25
    Die Reise würde sehr lange dauern. Machte aber auch irgendwie Spaß, weil Naruto immer mal wieder was anstellte und so immer Ärger mit Sakura bekam. Außerdem konnte ich die Nähe von Kakashi genießen. Jedes mal mit jeder noch so kleinen Aufmerksamkeit löste er ein kribbeln aus, was durch meinen ganzen Körper zog und mich immer wieder aufs Neue unheimlich glücklich machte. Ich war mir sicher so musste sich Liebe anfühlen. Ja ich war verliebt und zwar in Kakashi. Als es dunkel wurde schlugen wir unser Lager auf. Sai und ich machten uns auf die Suche nach Feuerholz, während die anderen das Lager errichteten. Sai war nicht gerade der gesprächigste. Aber das war mir dennoch lieber als mit einem endlosen Plappermaul unterwegs zu sein. Als wir wieder zurück kamen waren die anderen schon fertig.
    Naruto empfing uns mit den ungeduldigen Worten: "da seid ihr ja endlich. Wo wart ihr so lange? Ich bin am verhungern!" Ich kannte ihn zwar noch nicht besonders lange, aber mir kam es jetzt schon so vor als ob er immer nur ans Essen denken würde. Da wir aber nicht wollten das er vor Hunger noch umkippte, beeilten wir uns lieber mit dem Feuer.
    Es wurde ein richtig schöner Abend. Früher wurde im Dorf auch immer ein großes Feuer zum Abschluss des Sommerfestes gemacht. Aber diese Tradition ging irgendwann verloren. Dabei hatte ich das leuchtende, knisternde Feuer immer so geliebt. Auch jetzt blieb ich ziemlich lange auf um es noch länger zu beobachten. Außerdem übernahm ich mit Kakashi die Überwachung. Noch ein Grund weshalb das ein wirklich wunderschöner Abend wurde.
    Ich kam mir nicht vor wie eine gefangene Schwerverbrecherin die nun abgeführt wurde. Nein. Ich fühlte mich eher wie ein neues Mitglied des Team's. Irgendwie war ich dadurch wirklich glücklich und konnte mir ein leichtes Lächeln nicht verkneifen.
    "Was ist denn so komisch?" fragte mich Kakashi. Ebenfalls lächelnd.
    "Nichts. Ich bin im Moment einfach nur glücklich." Er rückte ein wenig näher an mich heran und saß nun direkt neben mir. Ich lief rot an und schaute verlegen zu Boden. Das Lächeln verschwand jedoch nicht.

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    "Verrät's du mir auch was dich so glücklich macht?"
    "Mmmmmh ......... Nein." Er schaute mich etwas verwundert und enttäuscht an, aber ich wollte es ihm jetzt nicht sagen, denn es lag ja auch an ihm. Nur dadurch das er in meiner Nähe war. Doch das er nun so traurig aussah mochte ich auch nicht. Also musste ich ihm doch noch einen kleinen Hoffnungsschimmer zeigen. Also rückte ich nun ganz nah an ihn heran. So das wir uns sogar in den Arm hätten nehmen können und sagte: "Aber vielleicht verrate ich es dir doch wenn du mich später noch mal fragst?" Dieser Satz zeigte seine gewünschte Wirkung und er fing wieder an zu lächeln. Er legte sogar einen Arm um meine Taille und zog mich so an sich das ich mit meinem Kopf auf seiner Brust lag. Es war so wundervoll und ich wünschte mir das dieser Augenblick niemals enden würde. Ich spürte die Wärme seines Körpers und hörte den gleichmäßigen Schlag seines Herzens. All das wirkte sehr beruhigend auf mich. In seiner Nähe fühlte ich mich so sicher wie nie zuvor. Es dauerte auch nicht lange da war ich schon eingeschlafen und verbrachte meine erste Nacht ohne Albträume in seinen Armen.
    Doch mitten drin wachte ich plötzlich auf. Da war irgendjemand im Wald und kam sehr schnell auf uns zu. Ich glitt aus Kakashi's Umarmung, wenn auch nur sehr ungern, und stand auf.

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    "Ist was passiert?" fragte mich Kakashi der wohl ziemlich verwundert über mein plötzliches Verhalten war. Doch dann bemerkte wohl auch er die Person die direkt auf uns zukam. Man konnte richtig spüren das Sie nicht in friedlicher Absicht kommen würde. Dann war er auch schon da und ging langsam auf uns zu. Ich machte mich bereit und konzentrierte Chakra in meiner Hand.
    "Endlich habe ich dich gefunden. Nach so vielen Jahren der Suche."
    Wer war der Kerl? Offensichtlich konnte er mich ja. Bloß woher? "Wer bist du und was willst du von uns?" rief Kakashi ihm entgegen. Ich war im Moment viel zu verwirrt um was sagen zu können. Sogar klar denken war schon zuviel. Doch warum? Warum brachte dieser Mann mich innerhalb einer einzigen Sekunde so aus der Fassung?
    "Von euch will ich nichts. Ich bin nur hinter ihr her." Dieser Blick mit dem er mich ansah schien mich fast zu durchbohren. Aber auch wenn ich mich fühlte als könnte ich keinen einzigen Muskel bewegen, öffnete ich meinen Mund und antwortete: "Warum? Ich kenne dich überhaupt nicht. Aber woher kennst du mich?" Ich wollte Antworten auf meine vielen Fragen und ich hatte das Gefühl das er mir diese geben konnte. Am Rand bekam ich noch mit das die anderen 3 ebenfalls aufgewacht sind und ebenfalls bereit waren für den Fall das es zu einem Kampf kommen sollte. Dieser Typ lies wieder seine durchdringende Stimme ertönen. Benahm sich aber als ob alles in Ordnung wäre. Er musste doch bemerkt haben das wir nun eindeutig in der Überzahl waren und er in einem Kampf unterlegen wäre. Doch dann sagte er was, was mich völlig aus der Bahn warf.

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    "Du erkennst mich also nicht mehr. Dabei bin ich eigentlich davon ausgegangen das du mein Gesicht nie wieder vergessen würdest. Das Gesicht des Mannes der die Freude hatte dir alles zu nehmen was dir jemals wichtig war."
    "Was meinst du?" Ich verstand einfach nicht was er mir sagen wollte, doch irgendwie kam mir sein Gesicht immer bekannter vor. Und dann ganz plötzlich fiel mir alles wieder ein.
    Mein altes Dorf. Meine wahren Eltern. Mein großer Bruder. Alles was ich besessen hatte und mir durch diese Person geraubt wurde.
    Eine Situation sah ich deutlicher vor mir als alles andere. Mein Dorf das lichterloh nieder brannte. Meine Familie die gegen ihn kämpfte und verlor. Ich hatte noch versucht ihnen zu helfen und ich sah wie mein Bruder in meinen Armen starb. Danach bin ich einfach nur weggelaufen. Weg von diesem Ort.
    Ich hatte meine Vergangenheit wieder und kehrte langsam wieder in die Gegenwart zurück.
    "Warum? Warum hast du das getan? Wieso hast du mein ganzes Dorf zerstört und meine Familie getötet?" In mir herrschte ein völliges Chaos aus Wut und Trauer. Er sah mich mit Freude, über mein Leid, meine Ahnungslosigkeit, an und machte im ersten Moment keine Anstallten auf meine Frage zu antworten. Ich sah zu Kakashi und den anderen die mich ziemlich irritiert anschauten, weil sie vermutlich noch weniger von der Situation verstanden als ich. Als er dann aber wieder anfing zu sprechen zog er automatisch wieder die ganze Aufmerksamkeit auf sich.
    "Eine Hexe wie du hat es genauso wenig verdient eine Familie zu haben wie ich! Ich wollte das einer deines Clan's leidet. Du hattest nur das Pech das du die jüngste warst und deshalb besonders lange leiden konntest."

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    "Aber was hat ihr Clan dir angetan das du offenbar ein ganzes Dorf vernichten musstest?" mischte Kakashi sich nun wieder mit ein.
    "Mit ihrer hinterlistigen Fähigkeit die Menschen um sich herum zu kontrollieren haben ihre Eltern mein Dorf übernommen und die Einwohner dazu gebracht es zu zerstören und sich anschließend alle selbst umzubringen. Ich bin der einzige Überlebende und wollte Rache für all die wehrlosen Menschen die sie getötet haben! Und jetzt habe ich mein Ziel fast erreicht. Es ist nur noch eine einzige Person übrig die sterben muss!" mit diesen Worten stürzte er auf mich zu. Geistesgegenwärtig wich ich all seinen Angriffen aus. Es fühlte sich aber so an als ob mein Körper von einer anderen Person kontrolliert würde. Kakashi, Naruto, Sai und Sakura versuchten zwar immer wieder mir zu helfen, fanden jedoch keine Gelegenheit in der sie nicht auch mich verletzt hätten. So musste ich wohl alleine kämpfen. Doch im Moment lief ich eher vor ihm weg als das ich gegen ihn kämpfte. Auf einmal hörte ich wieder diese Stimme. Die die ich vor ein paar Tagen das erste Mal gehört hatte als ich Bewusstlos war.
    "Mach dir keine Sorgen. Ich werde nicht zulassen das er dir etwas tut." Es wurde dunkel und ich konnte mich nun selbst beobachten wie ich gegen diesen Typen anfing zu kämpfen.

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    "Was ist hier los? Wo bin ich?"
    "Du bist in dir selbst. ICH habe nun die Kontrolle über deinen Körper. Doch du hast nichts von mir zu befürchten." Da war diese Stimme schon wieder. Ich drehte mich um und sah eine leuchtende Gestalt. Es war eine Frau in einem wunderschönen weißen Gewand die mich liebevoll und beschützend, wie eine Mutter, ansah.
    "Wer bist du?"
    "Ich war einst die Gründerin unseres Clan's. Durch ein sehr altes Jutsu wurde ich in bestimmten Personen wiedergeboren. Und zwar in den Personen die ich für würdig halte. Du bist also was ganz besonderes."
    "Aber warum hast du mich gewählt?"
    "Weil du deine wahre innere Stärke noch nicht kennen gelernt hast. Aber das wirst du schon noch."
    "Und aus welchem Grund hilfst du mir schon wieder? Ich meine du hast mir doch auch damals geholfen als Kairi in Gefahr war."
    "Ich helfe dir, weil ich ebenfalls sterbe wenn du in einem Kampf verlierst. Aber als das Mädchen in Gefahr war, hatte ich nichts damit zu tun. Das warst du ganz alleine. Allerdings hast du mit meiner Kraft, die du dir geliehen hattest, noch nicht richtig umgehen können und dein Körper hat den Auswirkungen nicht stand gehalten. Deshalb hattest du dein Bewusstsein verloren. Doch du warst schon stark genug das du am Leben geblieben bist."
    "Soll das heißen das andere an dieser Kraft gestorben sind?"
    "Ja. So ist es. Leider. Weißt du meine Kraft ist schon sehr alt und sie wächst mit jedem Jahr das vergeht. Nicht jeder kann damit umgehen. Aber ich weiß das du es schaffen wirst. Eine solche verborgene Kraft hab ich noch nie zuvor gesehen und ich werde alles tun um sie zu schützen."
    Sie kam ein wenig näher und nahm mich beschützend in den Arm. Ich wusste irgendwie das es stimmte was sie mir gerade erzählt hatte und ich vertraute ihr. Als ich so in ihren Armen lag hatte ich wirklich das Gefühl eins mit ihr zu sein.

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    (Kakashi)
    Dieser Typ wollte Rache an Tama nehmen. Er wollte sie nun töten, nachdem sie Jahre lang innerlich leiden musste. Das konnten wir nicht zulassen. Nicht nachdem sie freiwillig mit uns mitgekommen war. Alles hatte sie zurück gelassen um die Strafe für ihr handeln entgegen zu nehmen.
    Sie gehörte momentan irgendwie zum Team. Wir versuchten ihr zu helfen und den Typ zu erwischen doch jedes mal wenn wir ihn hätten angreifen können, lenkte er Tama genau dazwischen. Er wusste sehr wohl das wir sie nicht verletzen wollten und man merkte auch das Tama eigentlich nicht kämpfen wollte. Sie hatte schon so viele Chancen vergehen lassen, in der sie ihn hätte erledigen können. Doch sie wich immer nur aus. Genauso wie letztens bei dem Kampf mit Naruto. Jedoch sah es irgendwie anders aus. Sie bewegte sich ganz anders. Und dann ganz ohne Vorwarnung griff sie ihn an. Sie benahm sich als ob sie ihn wirklich töten wollte und zeigte uns ihre wahre Stärke.
    Sie konnte ihr Chakra zu verschiedenen Waffen formen und verhärten. Ihr Gegner hatte keine Chance. Er musste einen Schlag nach dem anderen einstecken. Wir mussten ebenfalls aufpassen nicht mit verletzt zu werden.
    Das konnte nicht Tama sein. Ihre Augen hatten sich blutrot verfärbt. Sie wurde immer wilder. Ihre Angriffe immer heftiger. Und dann schien der Kampf gewonnen zu sein. Der Typ lag am Boden und konnte sich nicht mehr bewegen. Tama schien sich langsam zu beruhigen und brach unter Tränen zusammen. Ich ging langsam zu ihr und redete vorsichtig auf sie ein um sie nicht zu erschrecken.

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    (Der Typ)
    >Diese miese kleine Hexe. Warum ist sie auf einmal so stark.< Ich war fix und fertig. Ich lag auf dem Boden und konnte mich nicht mehr bewegen. Dieser Typ mit den grauen Haaren ging auf sie zu. Sie saß heulend am Boden und würde nun getröstet werden. >Nein. Das darf nicht sein! Ich werde sie vernichten und wenn es das letzte ist was ich tue!< Ich sammelte meine letzten Kräfte und griff sie noch ein letztes Mal an. Doch leider war der Typ schon zu dicht bei ihr und riss sie aus dem Weg. Sie stürzten einen Abhang hinunter, direkt in den Fluss. Ich wünschte sie würden ertrinken oder nie wieder gefunden. Doch ich hatte die anderen die noch bei ihr waren vergessen. Einer von ihnen ließ eine Zeichnung lebendig werden und ich hatte verloren. Ich hatte nicht mehr genügend Kraft um mich verteidigen und fliehen zu können. Mein Leben war nun zu Ende ohne das ich mein Ziel erreicht hatte.

    33
    (Tama)
    Sie waren weg. Die schützenden Arme waren weg und ich kehrte wieder in meinen Körper zurück. Um mich herum war alles zerstört. Was hatte ich nur getan. Ich hatte alles gegeben um diesen Typen zu vernichten, weil er mir meine Familie genommen hatte.
    Ich konnte mich nicht mehr auf den Beinen halten und sackte weinend zu Boden. Durch die Tränen konnte ich gerade noch erkennen das Kakashi langsam zu mir rüber kam. Ich wollte hier weg. Irgendwohin wo ich das alles vergessen konnte. Auf einmal riss mich jemand zur Seite. Wir stürzten eine Klippe runter und fielen in den Fluss.
    Ich konnte mich nicht mehr bewegen. Überall um mich herum war Wasser. Die Strömung drückte mich runter auf den Grund und gab mir keine Chance an die Oberfläche zu kommen. Ich bekam keine Luft mehr und verlor die Kraft nach oben zu schwimmen um wieder atmen zu können. Das Wasser schubste mich hin und her. Bis mich etwas packte und wieder nach oben zog. Es wurde wieder heller und mein Kopf durchbrach die Wasseroberfläche. Ich atmete gierig den Sauerstoff, der mich umgab ein, fing aber zeitgleich an heftig zu husten um das Wasser in meinen Lungen loszuwerden.

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    Das Wasser war nun deutlich ruhiger. Ich wurde Richtung Ufer gezogen und als ich am Boden lag versuchte ich ruhig und gleichmäßig weiter zu atmen.
    "Mit dir wird's auch überhaupt nicht langweilig. Das war eben ganz schön knapp." Es war Kakashi der belustigt neben mir saß und mich ganz offensichtlich gerettet hatte. Nicht nur zum ersten Mal.
    "Was...was ist denn genau passiert. Du hattest mich zur Seite gerissen und wir sind in den Fluss gestürzt. Aber warum?"
    "Dieser Typ war doch noch nicht ganz erledigt gewesen und hatte versucht dich noch einmal anzugreifen."
    "Ach so..." Ich war hundemüde und wollte mich einfach nur ausruhen. Am besten an einem schön warmen Feuer, denn mir war auch noch eiskalt. Und als könnte Kakashi meine Gedanken lesen sagte er: "ich glaube wir suchen uns erst einmal einen sicheren Ort wo du dich ausruhen kannst bevor wir die anderen suchen gehen. Du bist bestimmt ziemlich fertig."
    "Ja... ziemlich.." Ich hatte das Gefühl das das sogar noch untertrieben war, denn ich konnte mich kaum noch bewegen. Er half mir beim aufstehen und stützte mich auf den Weg zu einer Höhle, ganz in der Nähe. An einer der Höhlenwände ließ er mich auf den Boden sinken und ich konnte mich endlich ausruhen.

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    "Ich werd mal Feuerholz holen gehen. Es wird nicht lang dauern. Bin gleich wieder da."
    "Bis gleich." Er war irgendwie richtig führsorglich und aufmerksam. Einfach klasse. Es war kein Wunder das ich mich in ihn verliebt hatte. Ich wusste allerdings nicht ob er auch so empfand oder jemals so empfinden würde. Ich wusste ja noch nicht einmal ob er noch frei war. Vielleicht hatte er ja schon längst eine Freundin.
    Ohhhh. Bitte nicht. Das könnte ich glaub nicht ertragen.
    >Wieso musste ich jetzt darüber nachdenken. Das macht mich nur wieder depressiv< Und als könnte ich so die Gedanken vertreiben schüttelte ich meinen Kopf hin und her. Aber natürlich musste Kakashi in dem Moment auch schon mit dem Feuerholz wieder zurück kommen.
    "Was machst du da?" Er sah mich schon etwas komisch an. Aber ich konnte ihn ziemlich gut verstehen. Ich hätte vermutlich auch so geguckt wenn ich an seiner Stelle gewesen wäre.
    "Ach nicht's. Ich musste nur an was denken. Diese Gedanken wollte ich aber so schnell wie möglich wieder loswerden. Das ist alles."
    "Ach soo.... Musstest du etwa wieder an deine Vergangenheit denken?" Er warf mir einen etwas besorgten Blick zu.

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    "Eigentlich eher weniger." Musste er mich gerade jetzt daran erinnern. Jetzt wo die Erinnerungen noch gegenwärtig sind und mir bewusst wird das meine jahrelangen Albträume mir diese immer wieder versucht hatten zu zeigen. Ich fing an zu zittern bei dem Gedanken daran. Kakashi hatte das Feuer in Gang gekriegt und setzte sich zu mir. Es war dieselbe Situation wie wenige Stunden zuvor. Ich zitterte immer noch am ganzen Körper obwohl es langsam angenehm warm wurde. Egal was ich auch tat, mir wurde einfach nicht wärmer. Ich traute mich aber auch nicht näher an Kakashi heran zu rücken um seine angenehme Körperwärme erneut spüren zu können.
    Doch kaum hatte ich daran gedacht rückte er ganz nah an mich heran und legte seinen Arm um mich. Meinen Kopf konnte ich wieder an seiner Brust ablegen.
    "Du bist ja immer noch am zittern. Ich werd dich ein bisschen wärmen, sonst erkältest du dich noch." Er wusste offenbar genau was ich brauchte und mir wurde wirklich wieder warm in seinen Armen. Das zittern nahm langsam ab. Aber jetzt merkte ich wie müde ich eigentlich war. Ich schloss meine Augen um ein bisschen zu schlafen. Doch .... ich konnte nicht. Das Reich der Träume wollte mich wohl nicht haben. Ich blieb trotzdem regungslos mit geschlossenen Augen da. Er dachte wohl das ich bereits eingeschlafen war.

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    "Wieso fällt es mir immer einfacher dir zu sagen das ich dich über alles auf dieser Welt liebe, wenn du schlafend in meinen Armen liegst. Aber wenn ich in deine leuchtenden, wunderschönen Augen blicke bekomme ich kein einziges Wort über die Lippen. Ich wünschte mir so sehr das du weißt was ich für dich empfinde."
    >Er..... Er liebt mich...... genauso wie ich ihn. Ich fass es nicht =)< Ich öffnete meine Augen und drehte mich zu ihm um so das ich ihm ins Gesicht schauen konnte. Er sah mich überrascht an, weil er begriff das ich alles mitbekommen hatte was er mir eben gestanden hatte. In seinem Auge konnte man genau sehen das er genauso große Angst vor einer negativen Reaktion hatte wie ich. Doch wie hätte ich ihm das antun können. Ich liebte ihn doch genauso. Hatte aber keine Ahnung wie ich ihm das jetzt sagen sollte. Aus meinem Mund kam kein einziges Wort. Aber irgendwie musste ich es ihm zumindest zeigen. Also legte ich meine Hände an sein Gesicht und kam ihm immer näher. Ich zog ihm die Maske runter und drückte liebevoll aber bestimmt meine Lippen auf seine.

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    Seine Lippen so weich, aber regungslos.
    So löste ich mich wieder von ihm. Kakashi saß völlig regungslos und mit erstauntem Blick da. Er starte mich verständnislos an. Wollte er das etwa nicht? Oder war ich einfach zu stürmisch gewesen. Konnte er nicht wieder anfangen sich zu bewegen? Hatte ich was falsch gemacht? Bitte......BITTE sag doch was!
    Ich wurde immer trauriger. Obwohl wir nun endlich wussten wie der andere fühlte und ich seine wundervollen Lippen endlich berühren durfte, glaubte ich langsam das ich mir seine Worte nur eingebildet hatte. In dem Fall war es wirklich nur peinlich. Dann hatte ich ihn ohne Vorwarnung geküsst. Ich wollte hier nur noch weg. Raus... um wieder einen klaren Kopf zu bekommen. Doch bei dem Versuch mich von seinem Körper zu lösen und aufzustehen, hielt mich etwas zurück. Er hatte seinen Arm immer noch um meine Taille gelegt und hielt mich nun richtig fest. Er zog mich wieder zu sich und drückte mich an seinen Körper, als wollte er mich nie wieder loslassen. Jetzt war ich diejenige die verständnislos drein schaute. Als ich wieder in sein Gesicht sah und dort endlich wieder ein Lächeln vorfand, stiegen mir aus irgendeinem Grund Tränen in die Augen.
    "Warum weinst du denn jetzt meine Süße?" Seine Stimme klang so liebevoll, tröstend und sanft. Doch sie ließ nur noch mehr Tränen aufsteigen.

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    Ich versuchte ihm mit zittriger Stimme und erneuten Tränen in den Augen zu antworten, doch ein vollständiger, vernünftiger Satz war im Moment unmöglich. Ich brachte nur einzelne Wortfetzen heraus.
    "Ich .... dachte...... du ..... du wärst...... oder...... du....... du würdest......." Es war wirklich nur ein Gestammel von Worten. Ich wusste ja noch nicht mal wirklich was ich eigentlich zu ihm sagen wollte. Das einzige was ich genau wusste war das die Situation eigentlich anders hätte ablaufen sollen. Ich konnte es nur nicht richtig in Worte fassen. Doch auch ohne das ich was vernünftiges gesagt hatte, schien Kakashi zu verstehen.
    "Du dachtest mir hat das nicht gefallen?
    Aber dem ist nicht so. Ich war nur so überrascht und wusste gar nicht was gerade passiert. immerhin hatte ich gedacht das du bereits eingeschlafen bist. Aus diesem Grund hatte ich auch den Mut dir zu sagen was ich fühle. Ich hab nicht bemerkt das du alles mit angehört hast. Aber... irgendwie bin ich jetzt doch froh darüber das du bescheid weißt." Er legte vorsichtig eine Hand auf meine Wange. Sie war so angenehm warm.
    Er trocknete meine Tränen und strich mir eine Haarsträne aus dem Gesicht. Nun war alles wieder so wie es sein sollte und ich konnte nicht anders als seinem lächelndem Gesicht ebenfalls mit einem Lächeln zu begegnen. Er zog mich immer näher zu sich heran und ehe ich mich versah, lagen meine Lippen wieder auf seinen. Doch dieses Mal war der Kuss zwar sanft aber unheimlich leidenschaftlich und er wurde immer feuriger und voller Begierde.

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    Er berührte mit seiner Zunge meine Lippen. Ich öffnete meinen Mund und schon waren wir in einem liebevollen und leidenschaftlichen Zungenspiel vertieft. Es gab nur diesen Moment und es fühlte sich an als ob wir in einer völlig anderen Dimension gelandet wären. Ich konnte nicht mehr denken, mich nicht mehr bewegen. Es zählte nur dieser Moment. Doch wieso vieles im Leben musste auch dieser enden. Wir lösten uns nur zögerlich von einander, aber wir musste auch mal wieder atmen. Ich lag immer noch in seinen Armen. Meine hatte ich um seinen Hals geschlungen und dort lagen sie auch noch weiterhin.
    Ich war so in den Kuss vertieft gewesen das ich gar nicht bemerkt hatte wie mir schon wieder Tränen über die Wangen liefen.
    "Was ist denn mit dir? Es gibt doch überhaupt keinen Grund mehr zu weinen."
    "Ja ich weiß. Ich bin eigentlich auch nicht traurig. Ganz im Gegenteil. Ich bin überglücklich."
    Nachdem ich das gesagt hatte, konnte ich nicht anderes als ihn erneut in einen wunderbar leidenschaftlichen Kuss zu verwickeln. Er war sogar noch schöner als der zuvor.

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    Unsere Hände glitten fast automatisch weiter nach unten um den Körper des anderen zu erkunden. Ich spürte wie seine Hände unter mein Shirt glitten und meinen Rücken entlang fuhren. Es war unbeschreiblich, seine Hände an meinem Körper zu spüren. Aber auch seinen muskulösen Körper unter den meinen. Als wir uns dann aber wieder voneinander lösten, spürte ich wieder wie erschöpft ich eigentlich war. Ich legte meinen Kopf wieder an seine Brust und lauschte dem gleichmäßigem Rhythmus seines Herzens. Ganz dicht an seinen Körper geschmiegt, schloss ich meine Augen und schlief auch schnell ein. Es war ein traumloser Schlaf, der erst durch laute Rufe von außerhalb beendet wurde. Ich wurde wieder wach und befand mich immer noch in einer schützenden Umarmung eines ebenfalls schlafenden Kakashi's. Die rufenden Stimmen wurden immer lauter und bald wusste ich auch wer das draußen war.
    Es waren Naruto, Sakura und Sai. Sie waren auf der Suche nach uns.
    Nach einigen lauten Rufen wurde auch Kakashi wieder wach. Wir wussten beide das sie uns irgendwann finden würden. Also hätte es auch keinen Sinn gehabt sich ruhig zu verhalten und abzuwarten bis sie wieder verschwanden. Sie würden vermutlich so lange suchen bis sie uns gefunden hatten, ob tot oder lebendig.

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    Während ich noch so darüber nachdachte und mir vorstellte was sie alles anstellen würden um ihren Sensei wieder zu finden, stand Kakashi ganz plötzlich auf und zog mich gleich mit hoch.
    Er stellte mich wieder auf die Füße, lies mich aber nicht los. Wir standen immer noch eng umschlungen da und sahen uns in die Augen.
    "Sollen wir es ihnen gleich sagen oder sie lieber noch ein bisschen hinhalten?"
    "Was meinst du?"
    "Na, ob wir den anderen 3 gleich sagen das wir zusammen sind, wenn wir zu ihnen gehen oder warten bis sie es selbst rausfinden?"
    "Ich glaub das würde nicht sehr lange dauern. Ich könnte mich jetzt nicht mehr benehmen als ob ich dich nicht lieben würde. Ich will einfach nur in deiner Nähe sein." Ich vergrub mein Gesicht an seiner Brust. Sein Herz schlug so schnell, so aufgeregt, wie ein kleiner Vogel.
    "Du hast recht. Das könnte ich auch nicht lange aushalten. Ich meine mich von dir fern zu halten." Er drückte mich ganz fest an sich. "Also werden wir es ihnen wohl sofort sagen. Wenn sie es nicht schon längst wissen!" Wir machten uns auf den Weg aus der Höhle raus um den anderen entgegen zu gehen. Kakashi hatte immer noch einen Arm um meine Taille gelegt und mich an sich gezogen.
    "Wie meinst du das, sie wissen es vielleicht schon? War das etwa so offensichtlich und nur wir haben es nicht bemerkt?"

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    "Nein, das meinte ich nicht. Aber Sakura weiß schon ne ganze Weile das ich in dich verliebt bin. Daher wird sie es sofort verstehen und Sai ist ja auch nicht doof. Er wird's, denk ich auch schnell begreifen. Der einzige wo ich es mir vorstellen kann ist Naruto. Er wird vermutlich erst einmal überhaupt nichts kapieren." Dabei konnte er sich ein lachen nicht verkneifen und ich genauso wenig. Denn das würde richtig gut zu Naruto passen. Wir kamen den Rufen immer näher und so wie Kakashi es sich schon gedacht hatte, kam es dann auch. Sakura und Sai bekamen sofort ein breites Grinsen im Gesicht als sie uns sahen. „Das wurde aber auch langsam mal Zeit mit euch beiden. Euer Benehmen war ja nicht mehr auszuhalten.“ Naruto guckte total verdattert. Erst nach Stunden, als wir schon wieder auf dem Weg nach Konoha waren, fiel der Groschen auch bei ihm.

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    Sakura wäre fast verzweifelt bei dem Versuch es ihm zu erklären.
    Der Rest der Reise verlief ziemlich ruhig. Bis wir in eine ziemlich wüste Gegend kamen. Kakashi hatte mir bereits gesagt das wir einen anderen Weg nehmen würden als wie sie gekommen waren, weil dieser kürzer sei. Aber das er durch eine solche Gegend führen würde hatte selbst er nicht gewusst. Wir gingen langsam an einigen noch stehenden Ruinen vorbei. Hier und da stand noch ein verkohlter Baum rum. Aber das ganze Land zeigte keinerlei Leben.

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    Eigentlich schaute ich mir die Landschaft nicht einmal genau an. Bis wir an einer Ruine vorbei kamen die mir sehr bekannt vorkam. Die Mauern eines Hauses waren noch genau zu erkennen. Der Garten wo viele schöne Bäume gestanden haben und dann noch diese menschlichen Knochen. Es lag alles genauso da wie in meiner Erinnerung. Diese wüste Landschaft und die Ruinen gehörten zu einem Dorf.
    Meinem Dorf.



    Nun ja was soll ich sagen. Die Geschichte ist immer noch nicht zu Ende. Mir fällt immer wieder was neues ein. Wenn ihr aber immer noch nicht genug habt und wissen wollt was sie vielleicht doch noch alles erleben. Kommt der 3 Teil noch. Der lässt aber vermutlich ein wenig auf sich warten.

Kommentare (20)

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Arya Stark (69498)
vor 152 Tagen
Soooooo traurig... 😭
Ich suchte den anime seit jahren und kakashi war immer mein lieblingscharakter...
Er soll glücklich werden.. Dieser moment...
Wo du denkst :HASST DU IHN ODER WIESO TÖTEST DU DIE LIEBE SEINES LEBENS, SEINEN LEBENSINHALT ?!
Gomene bin bloß ziemlich depri grad
Super schreibstil, mach weiter so... *sniff* wieso kakashi..😭😭😭
Ich kann nichts (70861)
vor 227 Tagen
Die Geschichte ist mir zu kitschig irgendwie ,
aber sonst gut 👍. Wie viele Mädchen hier schreiben
das die Kakashi mögen aber in paar Jahren
sieht es dann wieder anders aus XD
Lumana ( von: Lumana)
vor 266 Tagen
Bitte sag mir das es ein zweiten Teil gibt. Ich liebe diese Geschichte und die ist einfach de ober Hammer
Sandsturm (99738)
vor 402 Tagen
Also im ganzen finde ich die Story echt wunderschön, aber das Ende finde ich blöd, ich war soo traurig. Könntest du auch mal ne Gaara Lovestory schreiben? LG😘
Arya Hatake (05027)
vor 531 Tagen
Der Anfang ist total süß aber das Happy und ist zu plötzlich und das hier ist zu traurig sonst sehr schön ;-)
mitzuru (64387)
vor 566 Tagen
Ich weiß das du diesen Kommentar nie lesen wirst, aber Trotzdem 😣 will ich dazu meine Meinung äußern!
Die Story war wirklich schön und toll und alles positive auf dieser Welt zusammen aber beide Endings sind beschissen. Sowohl das End als auch das Happy End.Kakashi soll nicht leiden oder sich zurück ziehen er soll auch nichts verlieren.Das ende ist zu Traurig 😢! Es is auch merkwürdig beim Happy End alles plötzlich so abrupt endet . Es wäre besser gewesen wenn es wie beim End einen kleinen Abschieds Prolog gegeben hätte.
Franzitanja (35454)
vor 722 Tagen
Einfach wunder schön

Ich liebe Kakashi
Shira (91663)
vor 922 Tagen
Ich liebe kakashi !!!!!
Rin (87799)
vor 942 Tagen
Ich liebe Kakashi :)
Julien (11509)
vor 945 Tagen
Ich fand die Geschichte zu trännen gerürt ich ich fand es immer so wundervoll wenn Kakashi Tama in die arme genommen hat da hab ich richtig mit gefipert und zum schluss I LOVE YOU KAKASHI
Kakashi fan (29519)
vor 996 Tagen
ok das hört sich in teil 14 echt besser an also ciao
Kakashi fan (29519)
vor 996 Tagen
hey die Geschichte war sehr spannend aber auch sehr Traurig am ende ich hatte mir nur ein Happy End gewünscht wo die beiden glücklich werden allerdings war ich jetzt den trähnen nahe das ist zufiel ich mag Kakashi unheimlich und fand das führ ihn etwas hart naja was solls filleicht liest man sich mal wieder gglg Jay
Kakashi fan (53778)
vor 997 Tagen
Hi wie schon zuende fürs erste ich habe deine storry in 2 tagen durch gehabt und will wissen wie es weiter geht bitte schreib schnell weiter binn so gespannt wie es weiter geht ach noch was bitte las Kakashi bald wiederkommen er ist mein Lieblings Karaktehr bei Naruto (sniff) auf bald
Mai (95020)
vor 1019 Tagen
Biiiiiiitte schreibe ganz schnell weiiter !
Arya (08321)
vor 1134 Tagen
Voll cool! Ich liebe diese Geschichte total! Freue mich schon auf die Fortsetzung!
??? (79918)
vor 1160 Tagen
Süüüß Kakashi I love you !!!!!!!!
Fan (94752)
vor 1175 Tagen
Wie Tama angeblich böse wurde brach für mich die Geschichte zusammen, es war aber eine tolle und spannende Geschichte,schade war aber auch dass Tama und Kakashi keine gemeinsamen Kinder hatten, großes Lob an den Schreiber/In dass irgendwie doch alles gut ausgegangen ist! :D
susey (54675)
vor 1197 Tagen
echt ne tolle geschichte
ich musste fast weinen :D
mach weiter so.
Sashiko (24832)
vor 1237 Tagen
süß ich bin kakashis größter fan
Anqqel (31566)
vor 1290 Tagen
Ich fand die Geschichte ganz schön obwohl ich am Ende ziemlich verwirrt war wegen Tansania weil sie auf einmal böse war und ich hoffe du schreibts nochmal so lange Geschichten aber diesmal bitte mit Gaara, Sasuke oder Itachi! !Okt bitte zu das!…