Under the sun (Kapitel 2. Ein Schluck Rum wäre nett)

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1 Kapitel - 2.487 Wörter - Erstellt von: Muffinchen - Aktualisiert am: 2011-04-15 - Entwickelt am: - 3.400 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Alles beginnt nachdem Jack Sparrow von dem Kraken gefressen wurde. Das Lied der Piraten wurde gesungen und es war Zeit, dass die Piratenfürsten sich treffen. Mittendrin William Turner, der daran zweifelt, dass Elizabeth ihn noch liebt. Er hatte mit seinen eigenen Augen gesehen, wie sie Sparrow küsste. Das Gefühl ließ ihn nicht los. Sollte er ihr überhaupt noch vertrauen? Die Bindung schien zu brechen; jeden Tag mehr und mehr. Es könnte nicht perfekter werden, als sie sich zu der Reise ans Ende der Welt begeben und von einer gewissen Katherine Clee begleitet werden. Alles lässt Turner ziemlich verzweifeln, denn sie schien nicht eine einfache Frau zu sein, sondern eher das, was man wenig glaubte; dabei war sie ihm so nahe. Eine berüchtige Piratin? Und sie kannte auch noch Sparrow? Das bedeutete nichts Gutes, dabei wollte er doch nur, dass Elizabeth ihn liebte und jetzt bekam er das Gegenteil. Wie sollte er das hinkriegen? Sieht selbst, was in »Under the Sun« läuft und erlebt ein Abenteuer, das anders als das Original abläuft.

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Früh am Morgen, als die Sonne gerade den Horizont erblickte und der Nacht ein Ende bereitete, waren die Piraten bereit sich nach Singapur zu begeben.
Früh am Morgen, als die Sonne gerade den Horizont erblickte und der Nacht ein Ende bereitete, waren die Piraten bereit sich nach Singapur zu begeben. Vor der Hütte von Tia Dalma schwammen die 3 Boote, die jeweils für 2 Plätze hatten, ansonsten würde es glatt den Untergrund besuchen. Elizabeth setzte sich zu Katherine in ein Boot, Barbossa – wenn auch unfreiwillig – zu Will und die 2 Crewmitglieder teilten sich eins. Barbossa gab ihnen das Zeichen, dass sie anfangen konnten zu segeln. Die Clee griff hastig nach den beide Paddel vom Boot, bewegte sie ohne Mühe und das Boot bewegte sich. Das erste Boot war das mit dem Captain und Will, danach folgten sie und Elizabeth und die Mitglieder hinten dran. Elizabeth war ziemlich schweigsam hingegen zum gestrigen Abend. Ihre Augen ruhten auf dem Wasser, das sich im Sonnenlicht spiegelte und ihr einen Einblick in die Unterwasserwelt gab. Ein paar Fische konnte sie erhaschen, mehr nicht. Die Stimmen der Piraten hinter sich unterdrückten das Rauschen des Wassers, wenn die Ruder sich aus dem Wasser begaben. Wie in einem Rhythmus bewegten sich die Ruder auf und ab, brachten das Boot immer weiter voran.
Vor sich hörten die 2 Frauen, wie sich Barbossa mit Will unterhielt. Die Clee versuchte das Gespräch mitzuverfolgen, um herauszufinden, über was sich die beiden unterhielten. Des Öfteren fiel ihr Name, was ihre Neugier stieg. Turner wollte anscheinend mehr über sie wissen, denn er stellte dauernd Fragen. Barbossa versuchte gutmöglichst eine Antwort zugeben, obwohl er in Ruhe paddeln wollte. Die Piratenfürstin fragte sich, warum der Mann nicht einer der anderen Piraten über sie ausfragte als Barbossa. Der Captain wusste beinahe alles über sie, da sie sich schon von früher kannten sowie sie Jack Sparrow kannte.
In ihren Gedanken vertieft merkte sie gar nicht, dass das Boot dank ihr schneller und schneller wurde, bis es schließlich gegen das Boot vom Captain stieß. Ruckartig schubste es die Piraten nach vorne, sodass Barbossa fast aus dem Boot kippte. Katherine zog den Kopf ein, paddelte schneller weiter und kam an dem Boot vor sich vorbei. Elizabeth hatte die Augen vor Schreck geweitet und sich mit ihren Händen an die Kanten vom Boot geklammert.
„Sorry“, murmelte die Clee flüchtig und sah niemanden an. Die Blonde richtete ihren Blick zu Barbossa, dieser die andere Piratin anstarrte, als hätte sie ihm eine geklatscht. Insgeheim flüchte die über sich selber, was für ein Narr sie war. Sie hätte sich nicht auf das Gespräch von Will und Barbossa konzentrieren sollen, sondern auf das Boot. Jetzt hatte sie ja das angestellt, was für sie eine Dummheit war. „Was war das gerade eben?“, fragte die Swaan nach und sah die Piratin vor sich an. Die Lockige hob ihren Kopf hoch, erwiderte den Blickkontakt und paddelte mühelos. „Ein Ausrutscher“, gab sie knapp als Antwort. Schön, dass Elizabeth wieder sprach, aber das war für sie nicht der richtige Zeitpunkt. Katherine musste sich nun auf das Paddeln konzentrieren, obwohl sie ja nicht die ganze Zeit über paddeln musste. Die Blonde konnte es gerne auch mal übernehmen, doch sie war sich nicht sicher, ob Elizabeth so etwas konnte. Nachher würden sie sich im Kreis drehen, statt vorwärtszukommen. Nein, ganz sicherlich wollte sie das nicht. Dann machte sie stehst weiter, als sich später zu übergeben.
Derweil setzten Will und Barbossa ihr Gespräch fort und überließen den Damen die Führung der Boote. Katherine hatte den richtigen Verdacht: Sie unterhielten sich über sie. Turner wollte wissen, ob sie ihm irgendwie im Weg stehen würde oder gar genauso hinterlistig war wie Sparrow.
Doch was Barbossa über sie erzählte, war alles andere, als er sich vorgestellt hatte. Der Captain gab ihm den Anschein, dass sie den Rang als Piratenfürstin verdiente und nicht wie jede andere Frau war. Ihr Herz wurde vom Mut und der See geleitet, was sie zu einer unschlagbaren Frau machte. Turner wusste nicht, ob er ihm wirklich glauben sollte. Seine dunkle Augen wanderten zu Katherine, diese eilig paddelte. Sie sollte wirklich eine Piratenfürstin sein? Das musste sie ihm erst wirklich beweisen. Ihre Kleidung wies zwar schon auf einen Piraten hin, aber das reichte ihm nicht. Wenn sie wirklich so mutig wäre, dann müsste sie ihm das beweisen. Außerdem war sie wohl eher tollpatschig, sonst wäre sie nicht vorher gegen ihr Boot gestoßen. So ganz konnte er es nicht wahr haben. In seinem Inneren schüttelte er nur den Kopf über sie. Alles wurde still, außer die Crewmitglieder, die sich ausgiebig unterhielten und Rum tranken.

Die Sonne stand oben am Horizont und verbreite eine Hitze, die alles verbrennen wollte. Tagelang überquerten sie das Meer in die Richtung nach Singapur. Bald hätten sie das Ziel erreicht, jedoch brachte die Hitze alle zum Schwitzen. Der letzte Tropfen Rum wurde verbraucht und die Crewmitglieder beklagten sich über den Verlust bei Barbossa, dieser sichtlich genervt war. Schon seit Stunden hörte er dieses Meckern und nichts anderes, selbst das Rauschen des Meeres konnte ihn nicht beruhigen. Beim Umsehen kniff er sich die Augen zusammen, versuchte etwas zu erspähen.
Nichts – überall war das Meer. Nicht mal mit seinem Fernglas entdeckte er Land, sank deshalb zurück auf seinen Platz. Da der Rum alle war, mussten sie irgendwo anders Wasser auftreiben. Würden sie nichts finden, wären sie dem Ende nahe. Widerwillig löste Katherine ihre Hände von dem Ruder und schnaufte angestrengt. Die ganze Reise lang hatte sie gepaddelt und jetzt machte es sich bemerkbar, wie schlaff ihre Arme waren. Ihre Kameradin im Boot schlief im Sitzen und wirkte ohne jegliche Sorgen. Na toll, sie hatte sich abgerackert und sie schlief. Wo blieb ihre Pause? Sie hatte sie mehr als nur verdient.
„Barbossa, wie weit wird es noch sein?“, wollte sie wissen, packte die Ruder und bewegte sie. Der Captain sah zu ihr und überlegte eine Weile nach. Zwar wollte sie eine schnelle Antwort, aber wenn er überlegen musste, ließ sie ihn nachdenken. Ihre grüne Augen wanderten von ihm zu Will, dieser gerade am Paddeln war und sich nicht stören ließ. Als er jedoch spürte, dass ein Blick auf ihn lag, warf er seinen Blick umher, bis er den Augenkontakt zu ihr hatte. Er schwieg wie sie, und starrte sie einfach an. Jeden Winkel seines Gesichtes untersuchte sie mit ihren Augen, versuchte sich auszumalen, was er dachte. Immer noch nicht wusste sie, in welchen Streit er sich mit Elizabeth befand. Das musste sie noch aus ihm oder der Swann herausquetschen.
„Das ist noch nicht zuerkennen“, unterbrach Barbossa das Anstarren von ihr und Will und erhaschte ihre Aufmerksamkeit. Auf seine Antwort gab sie bloß ein Nicken von sich und wandte sich zurück zu Elizabeth, die allmählich zurück in die Realität kam. Obwohl sie Will nicht mehr ansah, schaute er sie manchmal immer wieder an. Einigermaßen versuchte die Clee die Blicke von ihm zu ignorieren und sich auf ein Gespräch mit der Blonden einzulassen. Damit man ihr Gespräch ja nicht verfolgen konnte, verlangsamte sie das Tempo von ihrem Boot, bis ein gewisser Abstand zwischen dem Boot und den anderen Booten war. Einige Wellen schlugen gegen das Boot, was es noch mehr von den anderen entfernte, was die Damen nicht mitbekamen. Sollte Katherine Elizabeth gleich auf den Punkt bringen oder ein normales Gespräch anfangen und es nebenbei erwähnen? Nachdenklich legte sie die Stirn in Falten und fixierte die Frau vor sich. Die Swann streckte sich gähnend und ausgiebig, nebenbei musterte sie die Umgebung. Immer noch war überall das Meer, aber was hätte sie sonst groß erwartet? Eine Insel? Vielleicht.
Lautstark seufzte sie, sodass es die Piratenfürstin mitbekam und sie mit einer erhobenen Augenbraue ansah. Daraufhin machte sie eine flüchtige Handbewegung und beobachtete das Meer stumm. Dass Katherine so lange überlegen musste, war ihr neu, sonst kamen die Ideen wie Nichts und jetzt war alles in ihrem Kopf finster. Das passte ihr gar nicht. Lenkte sie das Paddeln etwa ab? Nein, das war eher eine Nebensache. Ein zweites Seufzen erklang, das diesmal von Katherine stammte. Es würde sie nicht wundern, wenn sie es nie erfahren würde. Sie wollte es aber wissen, da sie es schon seit Beginn interessierte. Ehrlich gesagt wollte sie es wissen, weil sie selbst mal in einen Streit mit einem Mann war. Es konnte ja sein, dass Elizabeth und Will genau in so einen Streit geraten waren wie sie selber.
Vorsichtig lehnte sie sich nach hinten und ruhte bei Elizabeth, die abweisend wirkte. Worüber sie wohl nachdachte? Über den Streit? Die Neugier stieg in ihr auf. „Worüber denkst du nach?“, platzte es aus ihr heraus. Zu gerne hätte sie sich für diese Frage geohrfeigt, dennoch interessierte es sie nun, ob sie eine Antwort bekommen würde. Die Blonde drehte ihren Kopf vom Meer zu ihr. „Ich denke über Jack Sparrow nach.“
Prompt erstarrte Katherine und hätte dabei fast die Ruder losgelassen, konnte sie noch geradeso ergreifen. Das konnte sie jetzt nicht wirklich glauben. Sie dachte über Sparrow nach? Die Verwirrung lag ihr ins Gesicht geschrieben. Schade, dass der Rum weg war, denn einen Schluck hätte sie dringend gebraucht. Alles hatte sie von der Swann erwartet, doch das nicht. Ihr kam es in den Kopf, dass fast jede Frau, die Sparrow jemals zu Gesicht bekam, ihn nicht mehr sehen wollte, und da – Elizabeth Swann war das Gegenteil. Sie bekam den Glauben, dass Jack etwas mit ihr gemacht haben musste, sonst würde sie nicht so an ihn denken. Dachte sie schon die ganze Zeit an ihn? Katherine grübelte nach und fragte bei ihr fürs Erste noch nicht nach.
Wieso soll sie ihn vermissen? Sparrow ist kein Gentleman, oder hatte er sich nach den Jahren verändert? Nein, das glaube ich kaum. Er würde sich nie verändern, wenn er nichts dafür bekommen würde. Es muss etwas sein, worüber sie ungern sprechen wird. Wahrscheinlich würde sie es mir auch nicht anvertrauen oder doch? Wenn sie das tun wird, dann hätte ich ihr Vertrauen. Na gut, ein Versuch ist es wert.
Die Clee befreite sich aus ihren Gedanken und setzte ein Lächeln auf ihren Lippen auf. „Wieso denkst du über ihn nach? Er ist ein Pirat und nicht deines würdig“, stellte sie ihre Frage, um nachzusehen, ob sie ihr vertraute. Die blonde Frau verkniff sich ein zweites Seufzen und starrte aufs Meer. „Vielleicht weil ich ihn vermisse und in die Unterwelt gebracht habe?“, entgegnete sie Katherine. Anhand ihrer Stimme merkte man, dass sie verloren war und selbst keine Ahnung hatte. Ihre Worte waren ein weiterer Schlag ins Gesicht. Sie hatte Sparrow in die Unterwelt gebracht? Seit wann war sie ein Riesenkrake? Moment. Jetzt wurde es ihr klar, was Elizabeth damit meinte. Sie hatte ihn den Kraken zum Fraß vorgeworfen. Man hatte ihr erzählt, dass Jack auf der Black Pearl blieb, statt zu flüchten. Die Piratenfürstin wollte es nun genau wissen und fragte nach, wie es genau passiert war. Das, das die Swann ihn auch vermisste, hatte sie überhört.
„Ich habe ihn an den Mast gekettet“, gab die Swann kleinlaut von sich.
Wow, sie hätte sich jetzt etwas anderes vorgestellt, aber das war auch ziemlich schlau. Nahezu versuchte sie es sich vorzustellen, wie Jack Sparrow am Mast gekettet war, sich versuchte zubefreien und am Ende mit der Pearl in die Unterwelt gerissen wurde. Es war für sie lustig, dass eine Frau Jack Sparrow überlistet hatte, sonst war er immer derjenige, der andere überlistete. Tja, das wohl nicht so. Elizabeth schien nicht mal zu lügen, also hatte sie ihr Vertrauen für sich gewonnen und konnte sie wohl als „Freundin“ bezeichnen.
Würde ihr Plan doch klappen? Es schien so, denn die andere Piratin fing an ein weiteres Gespräch zuführen. Währendem sich die Zwei unterhielten, hatte die Clee aufgehört zu paddeln. Dadurch, dass sie nicht mehr paddelte, blieb das Boot im Wasser stehen, wurde von den starken Wellen hinfort getrieben. Von den anderen Booten war nichts mehr zusehen und das bemerkten sie erst mal nicht. Elizabeth wollte sich von den Gedanken an Jack Sparrow ablenken, weswegen sie ununterbrochen redete und redete. Katherine hörte ihr bloß zu, speicherte alles in ihrem Kopf ab. Wie kann sie nur so viel reden? Meinen Respekt!, dachte sie sich, als die Swann nicht aufhörte zureden. Da sie das Vertrauen von ihr nicht verlieren wollte, hielt sie ihren Mund und brachte nur ein „Aha“, „Okay“ oder „Stimmt“ von sich. Was sollte sie sonst groß sagen? Das meiste ging über Jack Sparrow, was sie frontal nicht interessierte. Sie wusste viel über den Piraten, wahrscheinlich auch mehr als Elizabeth.
„Wo sind eigentlich die anderen?“, wechselte sie unerwartet das Thema, dabei sah sie sich nach den Booten um. Überall war das offene Meer, aber keiner der anderen Boote. Katherine starrte verdattert drein, ehe sie es ihr gleichtat. Verdammt, sie hatten die anderen tatsächlich verloren. Gleichzeitig fing sie fluchen an und paddelte eilig los. „Wir haben sie verloren“, murrte sie und biss sich auf die Unterlippe. Toll, jetzt musste sie so schnell es ging die anderen einholen, ansonsten würde das Konsequenzen geben.
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Under the sun (Kapitel 2. Ein Schluck Rum wäre...
Alles beginnt nachdem Jack Sparrow von dem Kraken gefressen wurde. Das Lied der Piraten wurde gesungen und es war Zeit, dass die Piratenfürsten sich treffen. Mittendrin William Turner, der daran zweifelt, dass Elizabeth ihn noch liebt. Er hatte mit sein...
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2011-04-13
402B
Fluch der Karibik

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