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Bloody Mary

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1 Kapitel - 3.310 Wörter - Erstellt von: Elena/Katherine - Aktualisiert am: 2011-02-01 - Entwickelt am: - 26.547 mal aufgerufen - User-Bewertung: 3.73 von 5.0 - 15 Stimmen- Die Geschichte ist fertiggestellt - 3 Personen gefällt es

Das ist eine kleine Story über Bloody Mary.

Das ist nur eine Story von vielen, es können noch mehr kommen.

    1
    Bloody Mary

    Aus Spaß kann ganz schnell Ernst werden…
    Und wenn man sie erstmal gerufen hat, wird man sie nicht mehr so schnell los…

    „Los, lasst uns irgendwas lustiges machen…“, meinte Leah.
    Wir sieben Mädels langweilten uns. Es war Samstagabend, und im Fernsehen lief nichts.
    „Hey, könnt ihr irgendwelche Gruselgeschichten?“, fragte ich.
    „Gruselgeschichten? Ich hab gefragt ob wir was Lustiges machen können. Du weißt genau, das ich Gruselgeschichten hasse!“, meckerte Leah. Ich verdrehte die Augen.
    „Du bist ein Feigling, weißt du das eigentlich?“, fragte ich sie. Dann stand ich auf.
    „Wo willst du hin?“, wollte Julz wissen.
    „Ich geh raus, hier ist es mir zu langweilig. Wer mitkommen will, kann das gerne tun“, sagte ich.
    „Mary! Wo willst du genau hin?“, blaffte Leah. Ich drehte mich um. „Ich geh auf den Friedhof. Wohin denn sonst?“, sagte ich sarkastisch.
    „Gruselgeschichten hören sich doch gut an, los fang du an“, murmelte sie schnell. Ich unterdrückte ein lachen.
    „Okay, aber hier ist es zu langweilig, kommt mit auf den Friedhof“, drängte ich.
    Widerwillig stand Leah auf. Die anderen machten weniger Theater. Ich lächelte noch mehr. niemand wollte alleine bei mir zu Hause bleiben…
    Ich holte von oben einige Taschenlampen. Und ich steckte noch schnell einen kleinen Spiegel in meine Tasche. Dann lief ich wieder runter zu den anderen.
    Ich gab jedem eine Taschenlampe. Dann gingen wir los.
    Unser Friedhof war sehr alt, und für die meisten sehr gruselig, aber ich fühlte mich dort wie zu Hause. Woran das wohl lag?
    Wir mussten nicht weit laufen, denn zwei Straßen weiter war bereits der Friedhof. „Ich halte das für keine gute Idee!“, flüsterte Leah. „Dann kannst du ja vorne am Tor warten“, sagte ich zu ihr.
    „Nein, ich komme mit“, murmelte sie. Sie hasste es, als Angsthase dazustehen.
    Ich öffnete das Tor. Es quietschte leicht. Jemand erschauderte. Ich grinste vor mich hin.
    Dann standen wir auf dem Friedhof. „Ist es nicht wunderschön hier?“, fragte ich. Ich fand es wunderschön.
    Ich hörte ein leises „nein“ aber es war mir eigentlich egal. „Kommt mal mit“, sagte ich.
    Ich führte meine Freunde quer über den Friedhof. Immer wieder quiekte Leah, wenn sie etwas knacken hörte.
    Ich führte sie zum hinteren Teil. Dort standen die richtig alten Grabsteine. Dieser Teil gefiel mir am meisten.
    Ich drehte mich um, und hielt mir die Taschenlampe unter das Gesicht, sodass ich von unten angestrahlt wurde. „Also, das hier ist doch der perfekte Platz für Gruselgeschichten“, sagte ich lächelnd. Ich lehnte mich an einen Grabstein. Und zwar an einen ganz bestimmten…
    „Na, wenn du meinst…“, nuschelte Mona. „Oh ja, meine ich, also wer fängt an?“, fragte ich.
    Ich bekam eine einstimmiges „du“ zu hören. Ich grinste noch breiter.

    „Also habt ihr schon mal von der Geschichte der ‚Bloody Mary' gehört?“, fragte ich.
    „Bloody Mary? So wie bei ‚Supernatural'?“, fragte Steffi. Ich nickte. „Ja so ähnlich“, murmelte ich. „Nur, sie kratzt dir nicht die Augen aus… sie schlitzt dir die Kehle auf, oder erwürgt dich, je nach dem“, erzählte ich.
    „Warum tut sie denn das?“, fragte Leah. Ich verdrehte die Augen.
    „Also die Story geht so:
    Mary Worthington war ein wunderschönes Mädchen. Sie war aber schon immer ziemlich seltsam. Aber trotzdem liebten ihre Eltern sie. Sie lebte hier in Amerika.
    Eines Abends, es war im Jahr 1885, sie war gerade 18 Jahre alt geworden, lief sie von einer kirchlichen Veranstaltung heim.
    Sie hatte zu viel Wein getrunken, ihr war schwindelig. Als sie gerade über die Straße gehen wollte, packte sie jemand von hinten.
    Mary schrie wie verrückt, und obwohl einige Leute auf der Straße waren, kam ihr niemand zu Hilfe. Dieser Mann schleppte sie in ein Haus. Mary keuchte hektisch. „Lassen Sie mich los!“, schrie sie. Aber der Mann hörte nicht. Er brachte Mary vor einen Spiegel.
    Mary sah die Angst in ihren Augen. Der Mann holte ein Messer hervor. Mary schrie wieder.
    „Lassen Sie mich los, ich habe ihnen nichts getan!“, schrie sie. Aber der Mann lachte nur. Dann fuhr er mit dem Messer über Marys Kehle. Sie starb schreiend.
    Seitdem sagt man, dass sie in einen Spiegel kommt, wenn man davor dreimal ‚Bloody Mary' sagt. Egal was für einen Spiegel. Und dann… tötet sie dich…“, endete ich.
    „Das ist doch… nur ein Scherz… oder?“, fragte Leah ängstlich.
    „Natürlich ist das nur ein Scherz“, antwortete Mona.
    „So, glaubt ihr?“, murmelte ich und zog den Spiegel raus. „Das wollen wir doch mal sehen…“
    „Oh, ähm Mary, das willst du doch nicht echt machen oder?“, fragte Steffi leicht besorgt.
    „Bloody Mary“, sagte ich.
    „Mary hör auf!“, flehte Leah.
    „Bloody Mary“
    „Mary, das ist nicht witzig!“, sagte Mona.
    „Bloody Mary“
    Stille. Ich schaute mich um. Dann schrie ich.
    Wie zu erwarten fingen alle anderen auch an zu schreien.
    Mein Geschrei verwandelte sich in Lachen. Verwirrt sahen mich die anderen an.
    „Oh man, ihr seid so leicht reinzulegen. Macht euch keine Sorgen, ich hab schon hundertmal ‚Bloody Mary' gespielt. Und ich lebe noch“, sagte ich immer noch lächelnd.
    „Das ist nicht witzig!“, motzte Ela. Ich grinste. „Ihr seid zu abergläubisch“, murmelte ich und trat von dem Grabstein weg. Ich hatte ihn vor ein paar Wochen entdeckt.
    Ich leuchtete ihn an.
    Alle holten erschrocken Luft.

    Mary Worthington
    1867 – 1885

    „Sie hat hier gelebt, und ist in dem Haus, wo ich jetzt wohne gestorben… der Spiegel im Esszimmer, genau davor ist es passiert“, erzählte ich.
    „Das glaubst du ja wohl selbst nicht!“, meinte Mona.
    „Oh doch. Ich kann es euch sogar beweisen, kommt mit“, kommandierte ich.
    „Wo willst du hin?“, fragte Ann.
    Ich blickte sie an. „In die Bibliothek, dort gibt es einige Berichte über Mary Worthington“, murmelte ich.
    „Aber es ist mitten in der Nacht“, warf Leah ein.
    „Es ist Samstag, da hat sie bis Mitternacht auf. Heute treffen sich doch immer diese Buchclubs, weil kein normaler Mensch samstags um halb 11 in der Bibliothek ist. Also kommt“, sagte ich. Sie folgten mir, aber wohl eher wollten sie nur von diesem Friedhof runter.

    Zu dem Zeitpunkt wusste ich natürlich nicht, was die folgen meiner Bloody-Mary-Beschwörung sein würden…

    Wir kamen um elf bei der Bibliothek an. Und wie ich es gesagt hatte, war alles noch hell erleuchtet.
    „Bibliotheken bei Nacht sind viel besser…“, murmelte ich.
    Ich führte meine Freunde zu dem richtigen Bücherregal.
    Schnell war auch das richtige Buch gefunden:
    Marys Tagebuch. Nach ihrem Tod hat man es hier ausstellen lassen. Ich zog es aus dem Regal und ging damit zu einer der Leseecken.
    Ich schlug es auf und blätterte ein bisschen.
    „Hier, hört euch das an:

    21.6.1885

    Liebes Tagebuch,
    heute habe ich den wundervollsten Mann der Welt kennen gelernt: Henry!
    Er ist so charmant! Er wohnt in der East Wood 1025.
    Mein Vater hält ihn für gefährlich aber ich glaube, er übertreibt ein bisschen…
    Heute war ich bei Henry zu besuch. Mir ist sofort der wundervolle silberverzierte Spiegel aufgefallen. Henry fragte mich, warum er mir so gut gefällt, es sei doch nur ein hässlicher
    alter Spiegel, aber ich schüttelte bloß den Kopf und meinte: „Nein Henry, es ist ein ganz wundervoller Spiegel, so schön gro߅“
    Darauf hat er nur geantwortet: „Na wenn er dir so gefällt, kannst du ihn haben, aber es ist besser wenn er bei mir bleibt… Sonst könnte er noch kaputtgehen.“
    Ich habe mich riesig darüber gefreut.
    Na ja, ich werde jetzt aufhören, morgen wird wieder ein anstrengender Tag…
    Gute Nacht liebes Tagebuch,
    Mary

    Und sie hat sogar ein Bild von dem Spiegel gemacht. Hier“, ich zeigte ihnen das Foto.
    (http://www.dafloxx.de/ebay/Spiegel/Barock% 20silber%201.jpg)
    Sie starrten es lange an.
    „Hast du… schon mal vor diesem Spiegel Bloody Mary beschworen?“, fragte Ann.
    Ich zog eine Augenbraue hoch. „Nein, ist mir noch nie in den Sinn gekommen, aber sollte ich wohl mal versuchen“, murmelte ich.
    „Nein mach das bloß nicht, wer weiß was dann passiert! Und seit du Bloody Mary gerufen hast, hab ich ein komisches Gefühl, das immer schlimmer wird…“, meinte Julz.
    Ich seufzte. „Mann, da passiert nichts!“, sagte ich leicht genervt.
    „Bist du dir wirklich sicher? Ich meine…“, stammelte Julz.
    „Ja, ich bin mir sicher. Ich hab das immer ganz alleine gemacht, und da ist auch nichts passiert…“, murmelte ich.
    „Aber jetzt waren wir dabei. Vielleicht hat das Bloody Mary wütend gemacht…“, wimmerte Leah.
    Langsam drehte ich mich zu ihr um. Sie quiekte erschrocken auf. „Mary, was ist mit dir?“, fragte sie.
    Ich blinzelte perplex. „Was soll denn mit mir sein?“
    „Oh, ähm, du sahst eben nur etwas komisch aus, das war wahrscheinlich nur das Licht…“, stotterte Leah.
    Ich zog eine Augenbraue hoch. „Na wenn du meinst“, murmelte ich nur.

    Wir verließen die Bibliothek und gingen wieder zu mir. Ich schloss auf.
    Wir setzten uns wieder ins Wohnzimmer. Sofort war mir wieder langweilig. Also ging ich ins Esszimmer, vor den Spiegel.
    Lange starrte ich ihn an.
    „Bloody Mary. Bloody Mary. Bloody Mary“, sagte ich wie hypnotisiert.
    „Was hast du gemacht?“, kreischte Leah von hinten. Ich drehte mich um. Verwirrt blinzelte ich.
    „Ich hab… keine Ahnung…“, gestand ich.
    Dann ging ich zu den anderen zurück ins Wohnzimmer.
    Leah rannte mir hinter her. Im Wohnzimmer holte sie mich ein. „Warum hast du Bloody Mary wieder gerufen?“, fragte sie mich. Sofort war ich der Mittelpunkt in diesem Raum.
    „Du hast was?“, verlangte Julz zu wissen.
    „Sie hat gerade Bloody Mary gerufen! Ich hab es gesehen!“, kreischte Leah.
    „Ich hab es nicht mit Absicht gemacht, es ist mir einfach so rausgerutscht“, verteidigte ich mich.
    Dann ging ich einfach aus dem Zimmer raus und hoch ins Bad. Ich betrachtete mich im Spiegel. Mmh… ich sah Bloody Mary ziemlich ähnlich, das musste ich schon zugeben.

    Jemand schrie plötzlich. Der Schrei war direkt neben mir. Leah hatte geschrien, wer auch sonst.
    „Hach, Mary. Du bist es nur, ich hab dich gar nicht gesehen. Ich dachte du wärst… Bloody Mary“, sagte sie erleichtert. Das Wort „Bloody Mary“ flüsterte sie nur.
    Ich stand einfach nur da. Warum konnte ich mich nicht bewegen?
    Lachend drehte Leah sich wieder zum Spiegel, aber dann sie zuckte heftig zusammen. Ich blickte auch zum Spiegel.
    Meine Augen weiteten sich. An meiner Stelle im Spiegel war Bloody Mary zu sehen. Ich sah ihre durchgeschnittene Kehle und die ganzen anderen Verletzungen.
    Was war denn jetzt los? In Zeitlupe drehte sich Leah wieder zu mir um. Ich versuchte zu sprechen, aber es klappte nicht.
    Mary hatte irgendwie meinen Körper übernommen.
    Jemand klopfte an die Badezimmertür. „Leah? Was ist los?“, rief Ela.
    „B-b-bloody M-m-mary!“, schrie Leah. „Mach doch die verdammte Tür auf!“, sagte Mona.
    „Ich hab sie nicht angeschlossen!“, weinte Leah. „Sie ist aber verschlossen, oder sie klemmt!“, antwortete Mona. Dann hörte ich, wie jemand versuchte, die Tür einzutreten. Nach vier Tritten war die Tür offen.
    Leah stürzte auf Mona und Ela zu. Ich blickte einfach weiter in den Spiegel.
    „Mensch Leah, das ist nur Mary!“, blaffte Mona. „Nein! Guck in den Spiegel“, fiepste Leah.
    Die beiden taten es und schrien ebenfalls. Langsam drehte ich mich zu den dreien um.
    Ich öffnete die Lippen um ein „Hilfe“ von mir zu geben, aber stattdessen kam: „Ihr habt mich getötet“, hervor. Dann bewegten sich meine Beine auf die drei zu. Panisch schlugen sie die Tür zu. Ich hörte wie sie die Treppe runter liefen.
    „Wir müssen hier weg!“, kreischte Leah. „Was ist passiert?“, wollte Julz wissen.
    „Bloody Mary ist in Mary gefahren! Das ist passiert!“, krächzte Leah, heißer vom vielen Schreien.

    Plötzlich stand ich unten. Stand mit ihnen im Wohnzimmer. Wie kam ich hier hin. Aber niemand bemerkte mich.
    Dann war ich plötzlich hinter Leah. Ich umfasste ihren Hals. Jetzt konnte sie doch wieder schreien.
    „Ihr habt mich getötet!“, stieß ich röchelnd hervor. Blut lief mir immer noch aus meiner Kehle.
    „Nein! Wir haben dich nicht getötet! Das war ein anderer! Bitte nicht Mary, bitte nicht!“, heulte Leah.
    Ich riss mich von ihr los. Dann faste ich mir mit blutverschmierten Händen an den Kopf. „Wer hat mich getötet?“, fragte ich erstickt. „Wir vermuten, das Henry dich getötet hat, aber wir wissen es nicht. Nicht genau jedenfalls“, sagte Ann. Ich blickte sie Hasserfüllt an.
    Sie zuckte zurück. „Was willst du von uns?“, fragte Julz.
    Ich stieß den Atem aus. „Ich will den töten, der mich getötet hat“, presste ich hervor.
    „Mary, das war 1885. Henry ist schon lange tot… Es sei denn… Meinst du den Henry aus unserer Klasse?“, wollte Mona wissen.
    „Ja“, stieß ich hervor „das ist er, er ist der Mörder!“
    Sie sahen sich alle an. „Aber wie ist das möglich?“, fragte Leah. „Ich weiß es nicht“, murmelte ich.
    „Wieso hat er dich überhaupt umgebracht?“, meinte Ann.
    „Ich weiß es nicht!“, zischte ich. Langsam erhob ich mich.
    Ich ging zu dem alten Silberspiegel.
    Neugierig blickte ich rein. In dem Spiegel sah ich wieder ganz normal aus. Aber in meinem Körper war immer noch Bloody Mary. Ich war immer noch Bloody Mary.
    Das Spiegel-Ich sah die anderen an. „Helft mir, ich bin hier drin gefangen“, sagte es.
    „Nein, bist du nicht. Ich bin du! Also bist du nicht da drin gefangen, sondern ich“, murmelte Mary. „Ich brauche nur deinen… und auch meinen Körper wieder, damit ich Henry bestrafen kann!“, sagte Bloody Mary, also ich.
    Dann passierte etwas. Jetzt war ich wieder in meinem Körper und Bloody Mary wieder im Spiegel.
    „Du gehst jetzt zu Henry. Du stellst dich bei ihm vor einen Spiegel und rufst mich. Wenn du es nicht tust, werde ich deine Freunde töten!“, drohte Bloody Mary.
    „Okay, ich werde es tun“, murmelte ich. Ich konnte Henry eh nicht leiden. Dann war Bloody Mary verschwunden.
    „Das wirst du doch nicht tun oder?“, fragte Steffi. „Ich hab anscheinend keine andere Wahl, oder wollt ihr etwa sterben?“, wollte ich wissen.
    Alle blickten betrübt zu Boden. „Nein, aber es ist nicht richtig. Gibt es denn keine Möglichkeit, das auf andere Weise zu beenden?“, verlangte Ela zu wissen.
    „Können wir nicht ihre Knochen salzen und verbrennen? Wir wissen doch wo sie begraben ist!“, schlug Julz vor.
    „Julz, wir sind hier nicht bei ‚Supernatural'. Und ich glaube nicht, dass das so funktionieren würde…“, warf ich ein.
    „Los kommt, wir wollen Bloody Mary doch nicht verärgern oder?“, sagte ich sarkastisch.
    Ich verließ das Haus. Die anderen folgten mir. Ich wusste zufällig das Henry heute eine Party schmiss, zu der wir nicht eingeladen waren. Na ja, wurde Zeit diese Party zu sprengen…

    Ich klingelte bei ihm.
    Chris öffnete. „Hey Henry, diese Mary is hier“, brüllte er ins Haus rein.
    Aber ich hatte keine Zeit. Es war mir, als würde mir ein Messer an die Kehle gedrückt.
    Ich stürmte einfach ins Haus, an Chris vorbei.
    Ich lief mitten in Henry rein.
    „Was willst du hier?“, fragte er wütend.
    „Ich brauche einen Spiegel…“, sagte ich bloß und lief an ihm vorbei.
    Ich wusste wo der nächste Spiegel war. Ich lief hoch ins Badezimmer und schloss mich dort ein.
    Aber vorher kam noch Julz mit ins Bad.
    „Bist du sicher dass wir ihre Knochen nicht doch einfach vernichten können?“, fragte sie.
    Ich blickte sie an. „Ja ich bin mir sicher. Mir ist die ganze Zeit so, als ob mir jemand ein Messer an die Kehle drückt“, erklärte ich ihr.
    Sie nickte und wollte das Bad verlassen aber Henry steht vor der Tür. „Raus aus meinem Haus!“, schrie er.
    Julz drückte die Tür zu. „Los nun mach schon“, brüllte sie.
    Ich drehte mich zum Spiegel.
    „Bloody Mary… Bloody Mary… Bloody Mary“, sagte ich schnell.
    Genau beim letzten Bloody Mary ging die Tür auf. Henry blieb erschrocken stehen, als er mich am Waschbeckenrand stehen sah.
    Mein Kopf hing runter und meine Haare fielen über meine Schultern, sodass er mein Gesicht noch nicht mal im Spiegel sehen konnte.
    Ich spürte wie meine Freundinnen hoch gerannt kamen. Dann durchfuhr mich ein gewaltiger Schmerz.
    Er schoss mir durch den Kopf. Ich schrie und hielt ihn mit den Händen fest. Dann begannen die Lichter zu flackern.
    „Was ist hier los?“, wollte Henry wissen.
    „Bloody Mary“, antwortete Julz atemlos.
    „Wer?“, fragte er.
    Ich begann zu lachen. Bloody Mary war wieder in meinem Körper. Langsam ging ich auf Henry zu. Ich spürte ein Messer in meiner Hand. Meine Haare fielen mir immer noch ins Gesicht. Ich ging auf Henry zu, dann hob ich langsam meinen Kopf.
    Als er meine aufgeschnittene Kehle sah, schrie er. Dann floh er zur Treppe, er rannte in Chris rein.
    „He was ist denn hier los?“, fragte dieser. „Hilfe! Sie ist hinter mir her!“, kreischte er. Dann flog er fast die Treppe runter.
    Ich wartete schon am Treppenanfang auf ihn, er lief direkt in mich hinein.
    „Wie bist du…?“, fragte er. Mir war bewusst, dass das ganze Partyvolk uns beobachtete, aber es war mir egal. „Du hast mich GETÖTET!“, kreischte ich. „Du hast mir die Kehle durchgeschnitten! Und jetzt wirst du dafür büßen!“
    Er schrie. Dann zog ich ihm das Messer über die Kehle, er starb schreiend. Hinter mir tauchte der Spiegel auf.
    Dann durchfuhr es mich. Bloody Mary verließ meinen Körper. Dann brach ich zusammen. Ich war wieder ich.
    Bloody Mary stand nun vor mir. „Ich danke dir… oder mir… aber danke dass ich deinen Körper benutzen durfte. Endlich bin ich frei!“, sagte sie.
    Dann brach ich zusammen.
    Ich erwachte auf meinem Bett. „Was ist passiert?“, fragte ich, ohne zu wissen, wer noch mit im Zimmer war.
    „Du hast Henry getötet“, kam es von Ela. Ich seufzte. „Nein, nicht ich sondern Bloody Mary“, sagte ich und schloss wieder meine Augen.


    So ich hoffe es hat euch gefallen, und ihr werdet mir ein paar (freundliche) Mails schicken^^
    Und es wird wie gesagt noch mehr solcher Stories geben.
    Also man liest sich^^

Kommentare (39)

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bloody mary (92387)
vor 8 Tagen
STERBT IHR NARREN!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
bloody mary (92387)
vor 8 Tagen
warum redet ihr über mich hört auf oder ihr werdet es bereuen!!!
Mrs. Unbekannt (21844)
vor 40 Tagen
Ich habe es ehrlich schon gemacht, und dann sah ich Bloody Mary ganz schwach im Spiegel :-()
Jessica (41703)
vor 129 Tagen
Ich glaube nicht ,dass die Geschichte wahr ist
angsthase:) (71929)
vor 155 Tagen
ist die geschichte echt ? ansonsten gggaaaaaaaaaaaaaaaaaiiiiiiiiiiillllllllll!
Lea (38219)
vor 164 Tagen
Ganz ehrlich die geschichte ist der Hammer aber ich trau mich das nicht zu machen ich weis nicht ob es stimmt aber machen wūrde ich es trotzdem nicht. Wer hat es ehrlich schon gemacht wūrde mich interessieren 🤔
Darius (87097)
vor 644 Tagen
Ich brobiere es aus
joanna (68775)
vor 762 Tagen
hey Leute ich erzähle euch etwas was mir wirklich mit meiner sis passiert ist mit Bloody Mary und es ist kein Spaß!es fing alles so an:Ich war 16, und meine sis war damals 15, Jahre alt!wir haben damals im heim gewohnt und sind gemeinsam am samstag unsere Mam Besuchen gegangen!der Nachmittag war wie immer super toll:)bis es Abend wurde es war ca 20:30 uhr als wir alle im Wohnzimmer saßen und in die Glotze schauten!ich habe dann mit meiner sis beschlossen das wir um 00:00 uhr das spiel mit Bloody mary machen.als unsere Mam dann gegen 23:35 uhr schlafen gegangen ist haben ich und meine sis und vorbereitet und alles besprochen.wir sind dann 2 min vor 00:00 uhr ins Bad gegangen und haben eine Kerze angezündet und sie auf den Waschbecken rand hingestellt.dan haben wir uns an der Hand gehallten!als es dann 00:00 uhr war haben wir uns 3 mall getret und dabei Bloody Mary gesagt.wir standen 1 min vor dem spiegel aber nichts tat sich wir sind damm ins Wohnzimmer zurück und haben und au
dari (78561)
vor 904 Tagen
das geht nicht hab ich schon gemacht mehr mals
anna (45112)
vor 1022 Tagen
Gibt es auch den ersten teil die Geschichte ist voll coll
Elena (31018)
vor 1024 Tagen
Baah die Geschichte ist echt der hammer :0 Blod ich habe gerade selber irgendwie ein bischen schiss bekommen :D ! aber echt hammer geschichte
Divinchen (09583)
vor 1029 Tagen
HAMMER Geschichte .... Kam aus dem staunen nicht mehr heraus konnte auch gar nicht aufhören zu lesen. WIRKLICH ich sass da mit aufgerissenen Augen und lass die Geschichte. schon mal auf die Idee gekommen die Geschichte zu drucken und zu verkaufen?
Hammer geile Geschichte .... Echt grossses Lob an die/den Autor/in ;)
lslucy (69981)
vor 1061 Tagen
coole Geschichte ich Probier es mal aus!
Kecks (97539)
vor 1064 Tagen
Ma..macht das ja NiChT nach!!!!!
Da.das geht!!!😭😭😭😭😭😭😭😭😭😭
Jolina (25519)
vor 1091 Tagen
Coole He's Chichester.
sarah (79053)
vor 1101 Tagen
coole Geschichte schade das es keine bloody Sarah gibt wegen Pascal
jamal (67879)
vor 1149 Tagen
weiß jemand noch mehr über bloody mary??? ich brauche noch ein paar infos für die schule
Yellii (64523)
vor 1164 Tagen
WOW!! Super Geschichte!! Ich klebte förmlich am Laptop, als ich gelesen habe!! Die musst du unbedingt drucken lassen!!! :):)
ushi (64224)
vor 1167 Tagen
Ubel cool meine beste und mein kumpel haben zwa nich viel mitbekimm aber naja trotzdem geil
play boy (40818)
vor 1178 Tagen
Die Geschichte ist der Hammer gay