Toningenieur/Tontechnik-Wissen

  1. Erstellt von: Mario

Teste deine Fähigkeiten in der Tontechnik und finde heraus, ob dieser Beruf für dich geeignet ist.

Frage 1: Welches System gibt bessere Auskunft über die Räumlichkeit bei der Stereomikrofonierung?
X/Y
M/S
L/R
A/B

Frage 2: Wo wird dieses System aus Frage (1) üblicherweise aufgestellt?
Nahfeld
Diffusfeld
Freifeld
Direktfeld

Frage 3: Welches System gehört zu der Aquivalenzmikrofonierung?
OTRF
ORFT
ORTF
OFTR

Frage 4: Was unterscheidet das System aus Frage (3) zum NOS-Verfahren?
Mikros gegeneinander eingedreht
Nur Laufzeit
Abstand der Mikros zueinander und ihr Winkel
Pegel und Abstand zur Quelle

Frage 5: Isophone sind:
Speziell gebaute Mikrofone, deren Ausgangspegel in Phon angegeben wird.
Kurven gleicher Lautstärke
Membranophone
Selbstklinger

Frage 6: Beim starken Komprimieren der Snare ist ein hörbares Knacken beim Anschlag zu hören. Was muss man gegebenenfalls tun?
Kompressor rausnehmen, man komprimiert keine Snare!
Attack-Zeit verlängern
Übersprechen von anderen Instrumenten beeinflussen den THR.
Snaremikro ist evtl. kaputt

Frage 7: In der Tonstudiotechnik wird immer Leistungsanpassung gefordert.
Die Leistungsanpassung fordert immer 48V, keine Tonstudiotechnik!
Diese Aussage trifft nicht zu.
Diese Aussage trifft zu, da ein 8 Ohm-Ausgang immer (!) an einen 8 Ohm-Lautsprecher angeschlossen werden muss.
Diese Aussage trifft nur dann zu, wenn man kurze Kabelstrecken verwendet.

Frage 8: 3 Schallquellen im Raum, die nicht korreliert zu einander sind, mit dem selben Pegel von 50dB(A), können problemlos addiert werden:
Der Pegel addiert sich um 9dB(A), da 2 Schallquellen den doppelten Pegel von 6dB(A) hervorrufen und eine weitere nur 3dB(A), macht 9dB(A), also 59dB(A).
Weder noch, diese Pegel können nicht addiert werden.
Klar, das ist eben das einfache in der Pegelrechnung, denn z.B. 3dBu und 4dBu sind auch 7dBu!
Zusammen ergeben alle Quellen 50dB(A), da gilt (3*50dB(A))/3. Die Pegel werden nicht addiert, sondern multipliziert und durch die Anzahl dividiert

Frage 9: Im Aufnahmeraum wird ein Kontrabass gestützt aufgenommen, welches Mikrofon ist zu wählen:
Kontrabässe werden über den Ausgang mit einem Instrumentenkabel aufgenommen.
Ein Kontrabass wird nicht gestützt, das gibt Probleme im Panorama. Deshalb nimmt man diesen über die A/B mit auf.
Druckgradientenmikrofon, der Nahbesprechungseffekt verleiht dem Mikro Resonanzen in den Tiefen.
Druckempfänger, da der Bass beim Kontrabass sehr weit herunter reicht und der Druckempfänger über den Frequenzbereich annähernd linear verläuft und damit eher geeignet ist.

Frage 10: 2 Achtermikrofone parallel in ca. 20cm Abstand ergibt welches Stereomikrofonverfahren:
Blumlein
Faulkner A/B
Doppel M/S
Groß A/B

Frage 11: 3/4 des Lokalisation-Links entspricht welchem Pegel?
11 dB
7 dB
18 dB
1-2 dB

Frage 12: Was versteht man unter Muxen?
Keine Körperbewegungen im Aufnahmeraum während der Aufnahme, daher auch "Ich will keinen Mux hören".
Doppelte Samplerate, dafür halbe Anzahl von anwählbaren Kanälen, z.B. eine MTK.
Lästern in der Regie bei ausgeschaltetem Talkback.
Bestimmte Passagen in der Notation überspringen.

Frage 13: Das ITD, also die Zeitlücke zw. Direktschall und erster Reflexion, gibt Informationen über die Tiefe der Schallquelle im Raum. Wann ist z.B. ein Sprecher weit hinten im Raum?
Wenn kein ITD vorhanden ist
Das ITD entsteht nur bei Instrumenten im hochfrequenten Bereich.
Wenn das ITD sehr groß ist
Wenn das ITD sehr klein ist

Frage 14: Warum ist ein Druckgradientenmikrofon mit Kugel kein Druckempfänger?
Weil die Konstruktion zu billig hergestellt wurde
Weil Gradientenempfänger oft keine Mechanik besitzen, die Kapsel beim Umschalten von Niere zu Kugel zu verdichten, damit gelangt der Schall auch von hinten an die Membran.
Der Druckgradientenempfänger gleicht dem Druckempfänger, aber der Gradientenempfänger brauch immer 48V Phantompower.
Weil die Kugel beim Gradientenempfänger zur Achter Charakteristik wird.

Frage 15: Wie ist ein Spannungsteiler normalerweise aufgebaut?
2 Widerstände in Reihe geschaltet.
2 Widerstände parallel geschaltet.
2 Spulen in Reihe geschaltet, dazu parallel ein Kondensator.
2 Widerstände nicht in Reihe geschaltet.

Frage 16: Der Drummer bringt bei -20°C im Winter das Schlagzeug aus dem Transporter rein in den Aufnahmeraum (+20°C).
Was muss man dabei beachten?
Dass er nicht vergisst, seine Sticks mit rein zu bringen.
Der Drummer sollte vorerst in der Lobby bleiben bei 10°C, damit er keinen Hitzeschlag erleidet.
Das Schlagzeug verstimmt sich.
Die Sticks könnten zerbrechen.

Frage 17: Ein Mikrofon hat einen Ausgangswiderstand von 200 Ohm und wird an einem beliebigen Lastwiderstand angeschlossen.
Was gilt es zu beachten?
Das Kabel muss unbedingt eine hohe Kapazität besitzen!
Lange Kabel sind notwendig, damit sich Störgeräusche, die auf das Kabel wirken, besser verteilen können.
Der Innenwiderstand sollte mindestens 1 Kilo Ohm betragen.
Der Außenwiderstand sollte mindestens 1 Kilo Ohm betragen.

Frage 18: Woher rührt der Name "Drehstrom"?
3 Spulen in den Ecken eines gleichseitigen Dreiecks auf einem Kreis. Auf dem Mittelpunkt des Kreises befindet sich ein 2 poliger N/S Magnet, der sich dreht und damit wechselnd Spannungen in den Spulen induziert, dadurch entsteht gegeben 120° Versatz zwischen den einzelnen Phasen.
Der Strom ist phasengedreht, damit löscht er sich im ungleichphasigen Anteil aus und verstärkt sich im Gleichphasenanteil, daher stammt auch der Beiläufer "Starkstrom".
Licht, durch die Sonne, strahlt in der Licht-Dreipunkttechnik auf 2 Solarzellen die sich im Abstand von 0,3ms befinden, dadurch entsteht 120° Versatz, denn 0,3*3 = 1s = 1 Periode, diese werden anschließend in einem speziellen Gerät zusammengeführt, das führt zur Verdreifachung der Spannung, also dem Starkstrom.
Es gibt keinen Drehstrom, der korrekte Name lautet Starkstrom.

Frage 19: Lange Kabelstrecken, deren Kabel hohe Kapazitäten besitzen, wirken wie ein:
Notch
Hochpass
Bandpass
Hicut
Lowcut

Frage 20: Wo wird ein Strömungsabsorber im Studio angebracht?
Spezielle Dichtungen am Fensterrahmen um Luftströmungen bei windigem Wetter zu verhindern.
Zwischen dem Stromverteiler und der Steckdose, um Brummschleifen zu eliminieren.
Auf dem Boden, unter dem gelegten Sylomer, um Nässe im Studio (z.B. durch strömendes Grundwasser) vorzubeugen.
1/4 Lambda vor der Wand.

Frage 21: Ein Tontechniker schließt eine E-Gitarre an den MIC IN seines Mischpultes. Was ist hier evtl. nicht richtig?
Der MIC IN hat eine zu hohe Impedanz, damit kommt kein Signal mehr an.
Der Gitarrenausgang hat eine zu niedrige Impedanz, damit erreicht man gegebenfalls nix.
Der Gitarrenausgang besitzt dieselbe Impedanz wie der MIC IN am Mixer, damit gibt es keine Probleme. Gefragt wurde, was evtl. hier nicht richtig ist, aber hier stimmt alles!
Die Impedanz der Gitarre ist zu hoch für den MIC IN, damit entfällt die Spannungsanpassung. Eine DI Box muss das Verhältnis also vorerst anpassen.