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Toningenieur/Tontechnik-Wissen

Teste deine Fähigkeiten in der Tontechnik und finde heraus, ob dieser Beruf für dich geeignet ist.

Quiz erstellt am: 11.07.2009

Frage 1: Welches System gibt bessere Auskunft über die Räumlichkeit bei der Stereomikrofonierung?
 L/R
 M/S
 A/B
 X/Y

Frage 2: Wo wird dieses System aus Frage (1) üblicherweise aufgestellt?
 Direktfeld
 Diffusfeld
 Nahfeld
 Freifeld

Frage 3: Welches System gehört zu der Aquivalenzmikrofonierung?
 OFTR
 ORTF
 OTRF
 ORFT

Frage 4: Was unterscheidet das System aus Frage (3) zum NOS-Verfahren?
 Nur Laufzeit
 Mikros gegeneinander eingedreht
 Pegel und Abstand zur Quelle
 Abstand der Mikros zueinander und ihr Winkel

Frage 5: Isophone sind:
 Membranophone
 Selbstklinger
 Speziell gebaute Mikrofone, deren Ausgangspegel in Phon angegeben wird.
 Kurven gleicher Lautstärke

Frage 6: Beim starken Komprimieren der Snare ist ein hörbares Knacken beim Anschlag zu hören. Was muss man gegebenenfalls tun?
 Übersprechen von anderen Instrumenten beeinflussen den THR.
 Attack-Zeit verlängern
 Snaremikro ist evtl. kaputt
 Kompressor rausnehmen, man komprimiert keine Snare!

Frage 7: In der Tonstudiotechnik wird immer Leistungsanpassung gefordert.
 Die Leistungsanpassung fordert immer 48V, keine Tonstudiotechnik!
 Diese Aussage trifft nicht zu.
 Diese Aussage trifft zu, da ein 8 Ohm-Ausgang immer (!) an einen 8 Ohm-Lautsprecher angeschlossen werden muss.
 Diese Aussage trifft nur dann zu, wenn man kurze Kabelstrecken verwendet.

Frage 8: 3 Schallquellen im Raum, die nicht korreliert zu einander sind, mit dem selben Pegel von 50dB(A), können problemlos addiert werden:
 Zusammen ergeben alle Quellen 50dB(A), da gilt (3*50dB(A))/3. Die Pegel werden nicht addiert, sondern multipliziert und durch die Anzahl dividiert
 Klar, das ist eben das einfache in der Pegelrechnung, denn z.B. 3dBu und 4dBu sind auch 7dBu!
 Weder noch, diese Pegel können nicht addiert werden.
 Der Pegel addiert sich um 9dB(A), da 2 Schallquellen den doppelten Pegel von 6dB(A) hervorrufen und eine weitere nur 3dB(A), macht 9dB(A), also 59dB(A).

Frage 9: Im Aufnahmeraum wird ein Kontrabass gestützt aufgenommen, welches Mikrofon ist zu wählen:
 Druckgradientenmikrofon, der Nahbesprechungseffekt verleiht dem Mikro Resonanzen in den Tiefen.
 Kontrabässe werden über den Ausgang mit einem Instrumentenkabel aufgenommen.
 Ein Kontrabass wird nicht gestützt, das gibt Probleme im Panorama. Deshalb nimmt man diesen über die A/B mit auf.
 Druckempfänger, da der Bass beim Kontrabass sehr weit herunter reicht und der Druckempfänger über den Frequenzbereich annähernd linear verläuft und damit eher geeignet ist.

Frage 10: 2 Achtermikrofone parallel in ca. 20cm Abstand ergibt welches Stereomikrofonverfahren:
 Groß A/B
 Doppel M/S
 Faulkner A/B
 Blumlein

Frage 11: 3/4 des Lokalisation-Links entspricht welchem Pegel?
 7 dB
 11 dB
 1-2 dB
 18 dB

Frage 12: Was versteht man unter Muxen?
 Doppelte Samplerate, dafür halbe Anzahl von anwählbaren Kanälen, z.B. eine MTK.
 Bestimmte Passagen in der Notation überspringen.
 Keine Körperbewegungen im Aufnahmeraum während der Aufnahme, daher auch "Ich will keinen Mux hören".
 Lästern in der Regie bei ausgeschaltetem Talkback.

Frage 13: Das ITD, also die Zeitlücke zw. Direktschall und erster Reflexion, gibt Informationen über die Tiefe der Schallquelle im Raum. Wann ist z.B. ein Sprecher weit hinten im Raum?
 Wenn das ITD sehr klein ist
 Das ITD entsteht nur bei Instrumenten im hochfrequenten Bereich.
 Wenn kein ITD vorhanden ist
 Wenn das ITD sehr groß ist

Frage 14: Warum ist ein Druckgradientenmikrofon mit Kugel kein Druckempfänger?
 Weil die Kugel beim Gradientenempfänger zur Achter Charakteristik wird.
 Der Druckgradientenempfänger gleicht dem Druckempfänger, aber der Gradientenempfänger brauch immer 48V Phantompower.
 Weil die Konstruktion zu billig hergestellt wurde
 Weil Gradientenempfänger oft keine Mechanik besitzen, die Kapsel beim Umschalten von Niere zu Kugel zu verdichten, damit gelangt der Schall auch von hinten an die Membran.

Frage 15: Wie ist ein Spannungsteiler normalerweise aufgebaut?
 2 Widerstände nicht in Reihe geschaltet.
 2 Spulen in Reihe geschaltet, dazu parallel ein Kondensator.
 2 Widerstände parallel geschaltet.
 2 Widerstände in Reihe geschaltet.

Frage 16: Der Drummer bringt bei -20°C im Winter das Schlagzeug aus dem Transporter rein in den Aufnahmeraum (+20°C).
Was muss man dabei beachten?
 Die Sticks könnten zerbrechen.
 Der Drummer sollte vorerst in der Lobby bleiben bei 10°C, damit er keinen Hitzeschlag erleidet.
 Das Schlagzeug verstimmt sich.
 Dass er nicht vergisst, seine Sticks mit rein zu bringen.

Frage 17: Ein Mikrofon hat einen Ausgangswiderstand von 200 Ohm und wird an einem beliebigen Lastwiderstand angeschlossen.
Was gilt es zu beachten?
 Das Kabel muss unbedingt eine hohe Kapazität besitzen!
 Der Außenwiderstand sollte mindestens 1 Kilo Ohm betragen.
 Der Innenwiderstand sollte mindestens 1 Kilo Ohm betragen.
 Lange Kabel sind notwendig, damit sich Störgeräusche, die auf das Kabel wirken, besser verteilen können.

Frage 18: Woher rührt der Name "Drehstrom"?
 Licht, durch die Sonne, strahlt in der Licht-Dreipunkttechnik auf 2 Solarzellen die sich im Abstand von 0,3ms befinden, dadurch entsteht 120° Versatz, denn 0,3*3 = 1s = 1 Periode, diese werden anschließend in einem speziellen Gerät zusammengeführt, das führt zur Verdreifachung der Spannung, also dem Starkstrom.
 Es gibt keinen Drehstrom, der korrekte Name lautet Starkstrom.
 Der Strom ist phasengedreht, damit löscht er sich im ungleichphasigen Anteil aus und verstärkt sich im Gleichphasenanteil, daher stammt auch der Beiläufer "Starkstrom".
 3 Spulen in den Ecken eines gleichseitigen Dreiecks auf einem Kreis. Auf dem Mittelpunkt des Kreises befindet sich ein 2 poliger N/S Magnet, der sich dreht und damit wechselnd Spannungen in den Spulen induziert, dadurch entsteht gegeben 120° Versatz zwischen den einzelnen Phasen.

Frage 19: Lange Kabelstrecken, deren Kabel hohe Kapazitäten besitzen, wirken wie ein:
 Lowcut
 Hochpass
 Hicut
 Notch
 Bandpass

Frage 20: Wo wird ein Strömungsabsorber im Studio angebracht?
 Auf dem Boden, unter dem gelegten Sylomer, um Nässe im Studio (z.B. durch strömendes Grundwasser) vorzubeugen.
 Spezielle Dichtungen am Fensterrahmen um Luftströmungen bei windigem Wetter zu verhindern.
 Zwischen dem Stromverteiler und der Steckdose, um Brummschleifen zu eliminieren.
 1/4 Lambda vor der Wand.

Frage 21: Ein Tontechniker schließt eine E-Gitarre an den MIC IN seines Mischpultes. Was ist hier evtl. nicht richtig?
 Der Gitarrenausgang besitzt dieselbe Impedanz wie der MIC IN am Mixer, damit gibt es keine Probleme. Gefragt wurde, was evtl. hier nicht richtig ist, aber hier stimmt alles!
 Der MIC IN hat eine zu hohe Impedanz, damit kommt kein Signal mehr an.
 Der Gitarrenausgang hat eine zu niedrige Impedanz, damit erreicht man gegebenfalls nix.
 Die Impedanz der Gitarre ist zu hoch für den MIC IN, damit entfällt die Spannungsanpassung. Eine DI Box muss das Verhältnis also vorerst anpassen.

Dieses Quiz wurde von Mario erstellt.

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