Grundrecht-Test Teil 3 (Kurzfälle)

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10 Fragen - Erstellt von: Alex - Entwickelt am: - 6.131 mal aufgerufen - User-Bewertung: 2.38 von 5.0 - 8 Stimmen

Hier nun der dritte Teil meiner Testreihe zu den Grundrechten. Diesmal einfacher und nicht ganz so theoretisch und meistens anhand von Fällen. Hier können Sie testen, ob sich kleine Fällchen mit gesundem Menschenverstand lösen lassen. Viel Glück!

  • 1/10
    Jura-Student A ist im ersten Semester seines Jurastudiums, es sind endlich Semesterferien. Nach einer berauschenden Feier mit seinen Freunden tritt er mit 1,3 Promille seinen Heimweg an. Dabei fällt einer Polizeistreife auf, dass er in Schlangenlinien fährt. Er wird angehalten und vom Polizisten P gefragt, ob er einverstanden sei, ins Röhrchen zu "blasen". Als A dies verneint, ordnet Polizist P eine (zwangsweise) Blutentnahme nach 81 StPO an. Nachdem A dies gezwungenermaßen über sich ergehen ließ, entsinnt er sich an seine Grundrechtsvorlesung und meint nun, die Maßnahme hätte ihn in seinem Grundrecht auf allgemeine Handlungsfreiheit nach Art. 2 I GG verletzt.



    Gehen Sie davon aus, dass die Handlung des Polizisten P rechtmäßig (also ohne Verstoß gegen 81 StPO) war.

    Hätte eine Klage des A Aussicht auf Erfolg?

Kommentare (1)

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rnp_93 (56392)
vor 933 Tagen
Zu Frage 1: Ist es nicht so, dass nur ein Richter die Blutentnahme anordnen kann, da es die körperliche Unversehrtheit beeinträchtigt?