testedich.de -» Die Statistik vom Quiz

Dein Leben in Bleach II

32.5 % der User hatten die Auswertung: Toshiro Hitsugaya Rang: Vize-Kommandant der 13. Division „Kommandant!“ Toshiro drehte sich zu Rangiku um, die heftig winkend vor ihm zum Stehen kam. „Was gibt es?“ „Es ist ein Bericht vom General-Kommandanten Yamamoto eingegangen! Es scheint wichtig zu sein, da sich alle Kommandanten umgehend einfinden sollen!“ „Verstanden.“ Er drehte seinem Vize-Kommandanten den Rücken zu und machte sich auf den Weg in Richtung der ersten Division. „Keine Bewegung.“ Eine kalte Klinge wurde an seine Kehle gehalten, es wurde ein leichter Druck auf das Schwert ausgeübt. „Wenn du dich auch nur um einen Zentimeter bewegst, dann wirst du bald kopflos sein.“ Er biss die Zähne zusammen und senkte die Hand, die er sofort an den Griff seines Zanpakutos gelegt hatte, als er die Klinge an seinem Hals gespürt hatte. „Was willst du, dass du dich so feige von hinten an schleichst?“ „Aber, aber!“ Er vernahm ein helles Lachen, dass an sein Ohr drang, bevor die Klinge gesenkt wurde. Blitzschnell drehte er sich um, im Begriff sein Schwert zu ziehen, doch als er sah, wer ihn bedroht hatte, hielt er umgehend inne. „(Name), du?“ Ein breites Grinsen trat auf mein Gesicht, als ich mein Zanpakuto in seine Hülle zurück gleiten ließ. „Überrascht, mich zu sehen, Toshiro?“ „Natürlich. Was tust du hier, (Name)?“ „Was denn“, fragte ich, ein neckender Unterton schwang in meiner Stimme mit. „Darf man nicht mal seinem besten Freund und ehemaligen Captain guten Tag sagen?“ Er seufzte, und während er von seinem Schwert ab ließ, schmunzelte er leicht. „Doch, normalerweise immer, nur ist der Zeitpunkt momentan sehr ungünstig.“ Fragend legte ich meinen Kopf schief und blickte ihn mit großen, verständnislosen Augen an. „Wie meinst du das?“ „Ich muss zu einer Versammlung der Kommandanten.“ „Oh.“ Mein Grinsen wurde steif und wirkte wahrscheinlich außerordentlich aufgesetzt, als ich nickte und ihm sagte, dass ich verstehen würde. „Tut mir Leid, (Name). Wir können nachher miteinander reden.“ „In Ordnung.“ Mit gemischten Gefühlen schaute ich ihm nach und verschränkte die Arme vor der Brust. ‚Toll‘, schoss es mir durch den Kopf. ‚Jetzt mache ich mir schon mal die Mühe und suche ihn auf, um mich ein wenig mit ihm zu unterhalten, und dann kommt so etwas dabei raus! ‘ Eine meiner Augenbrauen wanderte in Richtung meines Haares, als mir wieder etwas einfiel. Der Arme musste schließlich die ganze Arbeit, die in der zehnten Division anfiel, selbst erledigen, dass wusste ich noch aus Erfahrung. Schon damals, als ich noch unter ihm diente, hatte Rangiku nicht einen Finger krumm gemacht. Nun, da ich auch eine verantwortungsvolle Position innehatte, wurde mir erst bewusst, was man als Kommandant und Vize-Kommandant alles an Pflichten erledigen musste. Die Hände in die Taschen meines Kimonos gesteckt drehte ich mich um und schlenderte zu meiner Division zurück, mir fest vornehmend, Toshiro wieder aufzusuchen, sobald sein Treffen zu Ende war. „Kommandant Hitsugaya? Kommandant!“ Als der Kommandant der dreizehnten Division mit der bloßen Hand vor seinem Gesicht herumfuchtelte, schreckte Toshiro aus seinen Gedanken hoch. „Was gibt es, Ukitake?“ „Ihr wart so in Gedanken“, sagte dieser und bedachte seinen wesentlich kleineren Kollegen mit einem besorgten Gesicht. „Mir geht es gut“, erwiderte der kleine Shinigami, „Ich habe nur über euren Vize-Kommandanten nachgedacht. Sie hat mich vorhin etwas…aufgehalten.“ „So, hat sie das? Nun gut...oh ja!“ Ukitake schlug sich gegen die Stirn und zog einige Süßigkeiten aus seinem Haori hervor, die er Toshiro überreichte. „Ehe ich es vergesse“, sagte er, „Dass wollte ich euch eigentlich schon vor der Versammlung geben.“ Mit einem Lächeln wandte er sich ab und ging, Toshiro mit dem Süß Kram zurücklassend. ‚Warum‘, dachte dieser, während er seinem Kollegen hinterher sah, ‚Glaubt er eigentlich immer wieder, dass er mir dieses ganze Zeug schenken muss? ‘ „(Name)?“ „Kommandant? Ihr seid zurück?“ Ukitake nickte. „Ja. Das Treffen ist vorbei. Übrigens.“ Gerade, als ich sein Büro hatte verlassen wollen, hielt ich inne, die Hand bereits an die Schiebe-wand angelegt. „Was denn bitte?“ Er drehte sich zu mir um, sein freundliches Gesicht hatte einen gütigen Ausdruck angenommen. „Mir ist zu Ohren gekommen, dass du den Kommandanten der zehnten Division vor dem Treffen der Kommandanten aufgehalten hast.“ „Ja“, antwortete ich ihm ein wenig unschlüssig. „Ich wollte mich ein wenig mit ihm unterhalten, doch er hatte keine Zeit. Aber nun“, Mit einem Ruck schob ich die Türe auf, „Wird er sich wohl ein wenig Zeit nehmen müssen. Ich habe nämlich keine Lust, ihn ständig erneut aufzusuchen und dann so einfach abgespeist zu werden. Entschuldigt mich bitte, Kommandant.“ Ich zog die Schiebe-wand wieder hinter mir zu, den Gang entlang schreitend. Die beiden Offiziere, die sich gemeinsam den Posten des dritten Offiziers meiner Division teilten, kamen mir entgegen, da sie offensichtlich unserem Captain einen Besuch abstatten wollten. Als sie mich erblickten, sprangen sie schnell auf Seite, vor mir salutierend. „Guten Morgen, Vize-Kommandant (Name)!“ „Morgen.“ Schnellen Schrittes eilte ich an ihnen vorbei, ehe sie mich mit irgendeinem unwichtigen Unfug belästigten. Ihr Engagement in allen Ehren, doch der Eifer, mit dem sie ihrer Arbeit nachgingen, war mir einfach zu viel. Zu allem Überfluss könnte ich jetzt schwerlich eine Unterbrechung gebrauchen. Meine Füße lenkten mich automatisch zur zehnten Kompanie. Vor den Toren blieb ich stehen, einen Blick auf das große, japanische Zeichen für die Zahl ‚10‘ richtend. Wie oft hatte ich früher dieses Zeichen betrachtet, als ich selbst noch Mitglied dieser Einheit gewesen war… Damals hatte ich eine außerordentlich gute Beziehung zu meinem ehemaligen Kommandanten gehegt, bis wir schließlich beste Freunde wurden. Gemächlich schritt ich durch das Tor, wobei ich einigen meiner alten Kameraden begegnete. Sie warfen mir einen neugierigen Blick zu, doch als ihre Blicke auf das Abzeichen an meinem Arm fielen, stutzen sie und verneigten sich. Ich musste mir ein Grinsen verkneifen. Es hatte schon was für sich, nun Vize-Kommandant zu sein. Am Büro des Kommandanten angekommen klopfte ich kurz, bevor ich ohne eine Antwort abzuwarten eintrat. Toshiro, der bis eben noch auf dem Sofa geschlafen hatte, schreckte hoch. „Oh“, kicherte ich hinter vorgehaltener Hand, amüsiert von dem sich mir bietenden Schauspiel, „Schläfst du Nachmittags immer noch?“ „Sei still, (Name).“ Er fuhr sich durch die Haare, ehe er sich erhob. „Was willst du hier?“ „Das habe ich doch vorhin schon gesagt, oder? Bevor du zum Treffen gegangen bist? Ich wollte ein wenig mit dir reden.“ „Wieso?“ „Braucht es einen Grund dazu?“ Er schüttelte leicht den Kopf, dann schwieg er. Eine Zeit lang herrschte Stille im Raum, bis er wieder das Wort ergriff. „Es ist schon eine ganze Weile her, nicht?“ „Ein Jahr“, bestätigte ich ihm. „Ein Jahr schon…in der Zeit, seit du zur Dreizehnten gegangen bist, haben wir nicht mehr viel miteinander zu tun gehabt, oder?“ „Deswegen bin ich ja auch hier. Ich hab dich vermisst, Toshiro.“ Obwohl es nicht meine Art war, wurde ich leicht rot. Stimmt schon, ich mochte ihn. Sehr sogar. Von meiner Seite aus war da schon immer mehr gewesen als bei einem besten Freund und einer besten Freundin. Schon mit meinem Eintritt in die zehnte Division hatte ich mich in ihn verliebt, obwohl er mindestens ein Kopf kleiner war als ich. „Ich meine damit“, fuhr ich schnell fort, bevor er bemerken konnte, dass mein Gesicht Farbe bekommen hatte, „Dass wir als beste Freunde ja schon viel früher etwas hätten unternehmen können, nicht wahr?“ „Ja“, antwortete er langsam, wobei sein Blick Richtung Boden ging. Erneut wurde der Raum von Stille ausgefüllt, doch dieses Mal war es eine unangenehme. „Du“, begann ich schließlich, meine Hände nervös knetend, „Darf ich dich etwas fragen?“ „Sicher“, sagte er verdutzt, „Nur zu.“ „Also...“ Zum ersten Mal, seit ich denken konnte, fielen mir nicht die richtigen Worte ein. Das war mir noch nie passiert und mir deswegen furchtbar unangenehm. „Was ist, (Name)? Sonst bist du doch um kein Wort verlegen.“ Als sein Blick mich taxierte, platzte es mit einem Mal aus mir heraus. „Die Mission!“ Fragend legte Toshiro den Kopf schief. „Welche Mission?“ „Du weißt doch, unsere Mission nach Hueco Mundo!“ „Ah. Diese Mission. Was ist damit?“ „Nun“, Ich versuchte, meine Stimme fest und bestimmt klingen zu lassen, was mir gelang, dafür hatte ich aber auch reges Interesse an meinen Sandalen, die ich die ganze Zeit betrachtete. „Wieso wolltest du damals, dass ich mit dir gehe? Wir beide waren immerhin ein Kommandant sowie ein Vize-Kommandant, und von den anderen war nur Nemu in einer höheren Position, die anderen waren nicht einmal Offiziere!“ „Das weiß ich doch!“ fuhr er mich an, entschuldigte sich gleich darauf aber wieder bei mir. „Entschuldige, das war wohl ein bisschen harsch. Nun, ich habe die Gruppen damals so aufgeteilt, weil ich auf dich Acht geben wollte. Ich war mir bewusst, dass wir den anderen Rang mäßig überlegen waren, aber ich kenne dich. Du besitzt das Glück, in die unglücklichsten Situationen zu kommen, deswegen wollte ich auf dich aufpassen.“ Ich war mir nicht sicher, ob ich nun beleidigt oder erfreut sein sollte. Einerseits hielt er mir vor, selbst als Vize-Kommandant nicht auf mich aufpassen zu können, andererseits zeigte das doch, dass er besorgt um mich war. „Danke“, sagte ich kühl, während gleichzeitig ein Lächeln auf meine Lippen trat. „Keine Ursache.“ Wir plauderten noch ein wenig wie in alten Zeiten, bis ich mich erhob, um wieder in meine Division und zu meinen anstehenden Aufgaben zurückzukehren, doch just in dem Moment, als ich mich um wandte, verhedderte ich mich in meinem Kimono und fiel. Toshiro, der das verhindern wollte, griff nach meiner Hand, aber es war schon zu spät. Schwungvoll riss ich ihn zu Boden. Ich riss meine Augen auf, als ich direkt in seine strahlend blauen blickte. „Verzeihung“, sagte ich, nicht fähig, meinen Blick von ihm zu nehmen und mich aufzusetzen. „Keine Umstände“, hauchte er. Irrte ich mich, oder lag ein leichter Hauch von Rosa auf seinen Wangen? Zugegeben, ich konnte auch nicht gerade besser aussehen, schließlich lag ich auf dem Boden und der Mann, dem mein Herz gehörte, auf mir drauf. „(Name).“ Zögerlich begann er zu reden, beinahe stotternd brachte er die wenigen Worte raus. „Nimm mir nicht übel, was ich jetzt tue.“ Ehe ich ihm antworten konnte, lagen seine Lippen unbeholfen auf meinen. Wenn man mich gebeten hätte, meine Gefühle in diesem Moment auszudrücken, dann wäre mir das unglaublich schwer gefallen. Ich genoss diesen schönen, wenn auch kurzen Augenblick, bevor er sich von mir löste und sich für sein Verhalten entschuldigte. „Idiot " entfuhr es mir, über das ganze Gesicht strahlend. „Es gibt keinen Grund für dich, dich zu rechtfertigen.“ „Nicht?“ „Nein“, sagte ich, meine Hände in seinen Nacken legend, „Nicht im Geringsten, mein geliebter Toshiro.“ Seine schlanken Finger glitten durch mein Haar, bevor sie ihren Weg meinen Hals abwärts fanden. „Wo ist Matsumoto?“ presste ich zwischen zwei Küssen hervor. „Sie hat frei, wieso?“ „Nur so“, entgegnete ich grinsend und ich merkte an seinem Gesichtsausdruck, dass er meine Gedankengänge verstanden hatte… Soi Fon: Ihr Kido ist ausgezeichnet, aber dafür reagiert sie meist sehr fahrlässig im Hakuda. Gin Ichimaru: Zu der Zeit, als ich noch Kommandant war, war sie noch in der Zehnten. Schon damals war sie weit über ihre Division hinaus für ihre lockere und nette Art bekannt. Izuru Kira: Ich komme gut mit ihr aus, sie ist ein richtiger Kumpel-Typ. Retsu Unohana: Ein sehr Pflichtbewusstes Mädchen. Es ist gut, dass Ukitake nun wieder tatkräftige Unterstützung erhält. Isane Kotetsu: Sie irritiert mich ein wenig. Sie ist zwar sehr selbstbewusst und eher locker, kann aber auch sehr auf brausend sein. (Ich: Nicht jeder hat so einen flachen Charakter wie du…) Sosuke Aizen: Ich habe kein Interesse an ihr, da ich weiß, dass sie Soul Society niemals verlassen würde. Momo Hinamori: Ich kann sie nicht ausstehen! (Ich: Ach was, wieso nur…) Byakuya Kuchiki: Ihren Aufgaben als Vize-Kommandant scheint sie gewissenhaft nachzukommen und wirkt sehr aufgeschlossen. Renji Abarai: Sie hat eine Art an sich, die man einfach mögen muss, und obwohl sie manchmal herrisch wirken kann, ist sie ein Mensch, dem man gerne vertraut und den man gerne um sich hat. Kyoraku Shunsui: Hübsch und in ihren Fähigkeiten nicht zu unterschätzen. Kaname Tousen: Sie ist zu Recht Vize-Kommandant, das ist alles, was ich zu sagen habe. Shuhei Hisagi: Eine gute Freundin von mir. Sie ist für jeden Spaß zu haben, vernachlässigt jedoch ihre Pflichten nicht. Toshiro Hitsugaya: Matsumoto macht sich immer einen Spaß daraus, mir zu sagen, wie süß (Name) und ich zusammen sind. Das nervt zwar ein wenig, aber sie hat Recht. Ich liebe (Name) und werde immer auf sie Acht geben. Sie ist mir sehr wichtig, und ich werde ihr sicher niemals wehtun. Sie ist meine große Liebe und beste Freundin gleichzeitig. Rangiku Matsumoto: Es ist so unglaublich süß, sie zusammen mit meinem Kommandanten zu sehen! Die beiden sind ein schönes Paar! Nemu Kurotsuchi: Bei den Treffen der Vize-Kommandanten habe ich sie kennen gelernt und muss sagen, dass ich sie sehr sympathisch finde. Jushiro Ukitake: Ich bin froh, endlich wieder einen Vize-Kommandanten zu haben, auch wenn meine beiden dritten Offiziere ihren Job stets gut gemacht haben. Sie ist ein sehr nettes Mädchen und unabkömmlich für mich. Rukia Kuchiki: Kommandant Ukitake spricht stets nur gut über sie, und auch ich muss sagen, dass sie die Aufgaben eines Vize-Kommandanten hinreichend erfüllt, auch wenn ich Kaien immer noch vermisse. Ichigo Kurosaki: Toshiros Freundin? Sie ist einen Kopf größer als er, was das Bild von den beiden zusammen schon sehr witzig macht. Orihime Inoue: Sie ist sehr witzig, aber sie findet meine Essgewohnheiten krank…(Ich: Wer tut das nicht?) Ulquiorra Cifer: Sie scheint sehr lebensfroh zu sein und auch darüber im Bilde, was ihre Stärke anbelangt. Grimmjow Jaegerjaques: Elende Shinigami…die können uns doch ohnehin nicht das Wasser reichen!

21.67 % der User hatten die Auswertung: Grimmjow Jaegerjaques Rang: ehemaliger 3. Offizier der 8. Division „Dieser Idiot!“ Voll tönend schlug die Tür meines Zimmers hinter mir zu, während ich mich wütend im Schneidersitz auf mein Bett setzte und die Arme vor der Brust verschränkte. Es war unglaublich, wie mich Gin jedes Mal wieder so auf die Palme bringen konnte! Wütend über mich selbst ballte ich die Hände zu Fäusten. ‚Selbst Schuld ' dachte ich mir, ‚Wenn ich mich auch jedes Mal wieder von ihm rein legen lasse!' Ich hätte damals wohl doch lieber in Soul Society bleiben sollen. Mein Leben hier in Las Noches war einfach…ja, was war es eigentlich? Langweilig? Eintönig? Wohl von allem etwas, wie ich bereits nach kurzer Zeit resigniert festgestellt hatte. Hier war nichts los, weswegen ich mich dazu hatte verleiten lassen, aus purer Langeweile gegen einige Arrancar zu kämpfen, obwohl ich eigentlich nie gerne zu meinem Zanpakuto gegriffen hatte. Bis jetzt zumindest nicht. Letzten Endes hatte ich sogar, als es unter den Arrancarn keine Gegner mehr für mich gegeben hatte, die Espada herausgefordert, was sich als sehr, sehr großer Fehler herausgestellt hatte. Ich biss mir auf die Lippe, die Erinnerungen verdrängend. So etwas würde mir nicht noch einmal passieren. Garantiert nicht. Mit einem ausdruckslosen Gesicht ließ ich mich in die Kissen fallen, die Hände hinter den Kopf gelegt und die kahle Decke fixierend. Damals….wäre es mir sicher an den Kragen gegangen. Mit Sicherheit. Ich seufzte und richtete mich wieder auf. Irgendwie musste ich mich abreagieren. Ich erhob mich und langte nach meinem Schwert. Mit einem metallischen Klirren zog ich es aus seiner Halterung und betrachtete es eingehend. „Routine, oder willst du einfach wieder aus Langeweile kämpfen?“ Verschreckt drehte ich mich um, mein Schert in der Hand und geradewegs auf meinen ungebetenen Besucher gerichtet. „Kannst es anscheinend gar nicht mehr erwarten, wieder von Ulquiorra geschlagen zu werden, was?“ Grimmjow lehnte im Rahmen der Tür, ein überlegenes, selbstgefälliges Grinsen auf seinen Zügen. „Was willst du von mir?“ Mit zusammengekniffenen Augen blickte ich zu ihm und dachte nicht daran, mein Schwert zu senken. „Ist das der Dank dafür, dass ich dich davor bewahrt habe, zu sterben?“ „Es war reine Unachtsamkeit meinerseits. Eine unglückliche Fügung“ zischte ich. „Andernfalls wäre es nicht nötig gewesen, dass du dich in einen meiner Kämpfe einmischt.“ „Jetzt mach aber mal halb lang!“ Er hatte sich vom Türrahmen gelöst, schritt auf mich zu und blieb wenige Zentimeter vor mir stehen. Die Hände provozierend in die Seite gelegt beugte er sich zu mir hinunter und sagte freiheraus: „Du solltest wirklich dankbarer sein. Wenn ich nicht dazwischen gegangen wäre, hätte Ulquiorra dich ohne mit der Wimper zu zucken getötet. Aus dem Grund sollte sich jemand wie du nicht mit einem Espada anlegen.“ „Ts.“ Ich drängte mich an ihm vorbei, wobei ich ihn mit Absicht an rempelte und erhobenen Hauptes den Raum verließ. Grob hob ich auf einen mitgenommen wirkendem Stamm ein, den ich nun schon eine ganze Weile als Objekt meines Trainings missbrauchte. Er hatte bei weitem bessere Tage gesehen. Tief Luft holend erhob ich mich aus meinem Kniefall und strich mir die Haare aus dem Gesicht, die mir beim Trainieren immer wieder in die Augen gefallen waren und die durch das Schwitzen regelrecht an meinem Kopf klebten. Für heute war mein Limit definitiv erreicht. Die Gewissheit dazu bekam ich, als mir ein Anfall von Schwindel die Sinne benebelte und ich mich an dem Stamm festhalten musste, um nicht um zufallen. ‚Schöner Mist‘, dachte ich bitter. Wenn es mir nicht einmal gelang, einige Stunden Training zu überstehen, wie sollte ich es dann jemals schaffen, Ulquiorra zu besiegen? Ich biss meine Zähne zusammen und seufzte laut. Mir waren die Worte meines ehemaligen Kommandanten Shunsui Kyoraku wieder eingefallen. Ständig wiederholte er sie, als wollte er mir damit eine Lektion erteilen: „Es kommt nicht darauf an, (Name), wie verzweifelt man versucht, eine Sache zu erledigen, sondern ob man mit dem ganzen Herzen dabei ist.“ Mit der Zeit hatte ich zwar verstanden, was er meinte, doch in der Umsetzung haperte es gewaltig. Nun wurden mir die Folgen meines Handelns bewusst. Ich hatte es geschafft, zum dritten Offizier meiner Einheit zu werden, doch das nützte mir nun gar nichts. Das einzige, was ich wollte, was diesem arroganten Ulquiorra eins aus zu wischen. Ständig behandelte er mich wie Dreck! Wenn ich es mir recht überlegte, hätte ich doch besser das Angebot Aizens damals ausgeschlagen, mit nach Hueco Mundo zu kommen. Gin machte sich dauernd über mich lustig, Ulquiorra behandelte mich unter meiner Würde, und die anderen Espada waren auch nicht gerade die angenehmste Gesellschaft, obwohl Ausnahmen ja bekanntlich die Regel bestätigen. Die Ausnahme in diesem Fall war Grimmjow. Im Gegensatz zu den anderen Espada war er der einzige, der nicht von Anfang an auf mich hinab sah, im Gegenteil. Er war überraschenderweise „freundlich“ zu mir, was wohl daran lag, dass wir beide uns ausgesprochen ähnlich waren. Man könnte sagen, dass wir gute Freunde waren, da änderte auch die Tatsache, dass unsere Dickköpfe des Öfteren aneinander gerieten, oder dass ich jedes Mal meine Waffe zückte, wenn er ohne Ankündigung in meinem Zimmer auftauchte, nichts. Ein leichtes Lächeln zierte meine Lippen, als ich mein Zanpakuto zurück in seine Hülle gleiten ließ. Das hatte man auch noch nicht alle Tage erlebt. Ein Shinigami und ein Hollow, die sich nicht gegenseitig den Hals umdrehen. Pure Ironie, die da heraus klang. „Fertig mit dem Training?“ „Du hast aber auch nichts Besseres zu tun, oder?“ Spöttisch stemmte ich die Hände in meine Hüften und warf ihm einen herausfordernden Blick zu. „Kommt drauf an“, gab er zur Antwort, „Wie du das definieren willst.“ Ich schüttelte den Kopf. „Ich meine damit, dass dir nichts Besseres in den Sinn kommt, als mir auf Schritt und Tritt zu folgen, Grimmjow. Oder warum bist du sonst hier?“ „Reine Langeweile“, gab er zur Antwort, die Hände tief in seine Hosentaschen gesteckt. ‚Vollkommen klar ‘, dachte ich bei mir und verdrehte schnell die Augen, während er mir immer näher kam. Er blieb stehen und beugte sich zu meinem Gesicht hinunter, bis seine Nasenspitze nur noch wenige Zentimeter von der meinen entfernt war. Von seinen azurblauen Augen gefesselt versuchte ich angestrengt, nicht zu blinzeln. Er musterte mich einige Augenblicke lang, bevor er voll tönend sagte: „Du gibst zu schnell auf.“ Nun musste ich doch blinzeln, und ein überraschter Ausdruck stahl sich auf mein Gesicht. „Was?“ „Hörst du mir nicht zu, oder was? Ich sagte, dass du zu schnell aufgibst, das ist dein Fehler!“ Also war er nicht eben erst gekommen. Er hatte mich anscheinend schon die ganze Zeit über beobachtet. „Wenn du gegen einen Gegner wie Ulquiorra gewinnen willst“, fuhr er fort, „Dann darfst du nicht einfach so schnell aufgeben, auch wenn du am Ende deiner Kräfte bist.“ Er atmete hörbar aus und fasste sich an den Kopf. „Ich verstehe es nicht. Besitzt ihr Shinigamis denn keinerlei Biss?“ „Mehr, als du ahnst“, antwortete ich beleidigt und zog meine Waffe in einer ausladenden Bewegung. Unachtsam, wie ich die Klinge gezogen hatte, traf die Spitze seinen nackten Oberkörper und hinterließ eine feine Vertiefung, aus der nach wenigen Momenten einige Tropfen roten Blutes traten. „Oh, verdammt! Entschuldige, dass wollte ich nicht!“ Er musterte seine Wunde und winkte dann ab. „Es ist nicht tief, es wird schnell heilen. Wichtiger ist, dass du beim Kämpfen länger durch hältst. Los, greif mich an!“ Ich hatte keine Ahnung, wie lange wir trainierten, doch ich gab mir alle Mühe und kämpfte mit aller Kraft, die ich noch im Stande war, aufzubringen. „Schon besser“, sagte er irgendwann, während er sich den Schweiß von der Stirn wischte. „Dieses Mal hast du länger durchgehalten, gratuliere.“ „Danke“, antwortete ich ihm keuchend, mein Schwert zurück in die Scheide steckend. „Wie wäre es, wenn wir zurückgehen?“ „Keine schlechte Idee“, gestand er. Ich musste mir ein Grinsen verkneifen. Das stundenlange Training hatte ihn auch angestrengt, dass konnte man ihm ansehen, auch wenn er es niemals zugeben würde. Dafür, dass wusste ich, war er viel zu eitel. „Du kämpfst nicht übel“, sagte er schließlich, als wir wieder in Las Noches zurück waren. Die Hände tief in seine Taschen gesteckt schritt er neben mir her, den Blick geradeaus gerichtet. „Aber für Ulquiorra reicht das noch nicht.“ „Ich weiß“, sagte ich, und meine Euphorie von eben verschwand. Kaum, dass ich gut drauf war, zerschlug er meine gute Laune mit einem Satz. Dabei war er doch der Einzige, der mich mit Worten verletzen konnte…er war der Einzige, der mir von diesen verdammten Espada nicht egal war… Mit einem Mal wurde ich an die Wand gepresst, die kalten Steine an meinem Rücken. Ich kniff die Augenbrauen zusammen und blickte Grimmjow fragend an, der die Hände an der Wand abgestützt hatte und mir direkt in die Augen sah. „Was wird das, wenn es fertig ist?“ Er deutete auf die feine Narbe, die über seine Brust verlief, und die dank meines Schwertes und meiner Unachtsamkeit überhaupt entstanden war. „Ich muss mich noch dafür revanchieren.“ Ein breites, leicht beängstigendes Grinsen trat auf sein Gesicht, bevor er sich zu mir hinunter beugte und mich küsste. Zunächst verwundert ließ ich mich darauf ein, und nach einer Weile schien es, als wolle er mich nicht mehr loslassen. Als er den Kuss dann doch löste, strahlte ich übers ganze Gesicht. Er fuhr mir mit dem Zeigefinger über die Lippen und sagte: „Jetzt sind wir quitt.“ „Nicht ganz.“ Gerade als er sich um wandte, streckte ich meine Hand aus und hielt ihn davon ab, zu gehen. Mit sanfter Gewalt zog ich ihn wieder zu mir, legte meine rechte Hand an seine linke Wange und sagte: „Nun schuldest du mir aber was.“ „Wieso?“ Herausfordernd blickte er von oben auf mich hinab, und ich schaute theatralisch zu ihm hoch. „Du kannst doch nicht einfach so nach einem Kuss aufhören!“ Ich merkte, dass er begriff, worauf ich hinaus wollte, und sein Grinsen kehrte zurück. „Ich liebe dich, (Name)“, flüsterte er in mein Ohr, bevor seine Lippen wieder die meinen fanden. Soi Fon: Sie ist einer unserer Feinde und muss eliminiert werden! Gin Ichimaru: Sie mögen mich nicht, das merkt man. Aber es ist ungemein erheiternd, sie zum Narren zu halten. Sie regt sich immer so schnell auf. Izuru Kira: Irgendetwas muss furchtbar falsch gelaufen sein, dass Shinigami in solch hohen Positionen zu Abtrünnigen werden. Außerdem ist es sehr schade, ich mochte sie eigentlich. Retsu Unohana: Ich frage mich, wie viele noch Überlaufen werden… Isane Kotetsu: Hoffentlich niemand mehr. Sosuke Aizen: Ich habe mir schon was dabei gedacht, als ich sie mit nach Hueco Mundo genommen habe…sie wird uns noch sehr nützlich sein…(Ich: Wird es hier auf einmal kälter?) Momo Hinamori: Wieso hat Aizen-sama sie mitgenommen? Wieso nicht mich? Ich bin immerhin sein Vize-Kommandant gewesen, sie nur dritter Offizier! Byakuya Kuchiki: Immer, wenn ich sie gesehen habe, war sie am Trainieren. Ich glaube, sie tat das sogar öfters, als ihr Kommandant. (Ich: Das ist aber auch keine Leistung, mein Lieber.) Renji Abarai: Das mit ihr und diesem Typen wird kein gutes Ende nehmen. (Ich: Eifersüchtig?) Wir kamen nur gut miteinander aus, nichts weiter. (Ich: Klar doch…) Kyoraku Shunsui: Ich finde es schade, dass sie Soul Society den Rücken gekehrt hat. Sie war ein wertvolles Mitglied meiner Kompanie. Kaname Tousen: Auch, wenn ihre Stärke nicht zu unterschätzen ist, wird sie nicht an die Espada herankommen, egal, wie sehr sie es versucht. Shuhei Hisagi: Ich frage mich ja immer noch, was die Hintergründe für das Handeln der Kommandanten waren…und wieso sie ausgerechnet sie mitgenommen haben. Ja, sie ist stark, aber nicht so stark wie jemand meines Ranges! Toshiro Hitsugaya: Sie haben sich für die falsche Seite entschieden. Rangiku Matsumoto: Nettes Mädchen, eine gute Freundin von mir. Und trinkfest! Nemu Kurotsuchi: Ich hatte nicht viel mit ihr zu tun, aber nun, da sie unser Feind ist, werden wir uns irgendwann einmal vielleicht als Gegner gegenüberstehen. Jushiro Ukitake: Schade, dass es mit ihr so endet. Früher war sie einer unserer Verbündeten, doch nun hat sie sich für Hueco Mundo und Grimmjow entschieden. Rukia Kuchiki: Ein Verräter mehr…als wenn es nicht schon schlimm genug gewesen wäre, dass 3 Kommandanten uns den Rücken gekehrt haben… Ichigo Kurosaki: Sie schien einen starken Charakter zu besitzen. Ich mochte sie eigentlich, auch wenn wir nicht sonderlich viel miteinander zu tun hatten. Orihime Inoue: Soweit ich es mitgekriegt habe, war sie immer sehr verbissen, und ihr Blick hat mich immer erschreckt, sowie zu Anfangs auch der von Kurosaki-kun. Ulquiorra Cifer: Genauso dickköpfig und unbeherrscht wie Grimmjow selbst. Ich halte nicht viel von ihr, sie ist viel zu schwach. Grimmjow Jaegerjaques: Unglaublich, dass ich mich in einen Shinigami verlieben konnte. Ihre Art hat mich schon von Anfang an fasziniert.

23.39 % der User hatten die Auswertung: Ulquiorra Cifer Rang: ehemaliger 3. Offizier der 3. Division Worauf hatte ich mich da nur wieder eingelassen? Ich wusste doch, dass es keine gute Idee war, das Angebot meines Kommandanten anzunehmen, und zusammen mit ihm nach Hueco Mundo zu gehen. Nur, weil ich meinem Kommandanten keinen Befehl verweigern konnte… Seufzend lehnte ich mit geschlossenen Augen gegen eine Wand in einem der weitläufigen Korridore. Mittlerweile bereute ich es, Soul Society den Rücken gekehrt zu haben und zusammen mit Gin und den anderen beiden Kommandanten in die Welt der Hollow gekommen zu sein, zumal es ein zentrales Problem gab: Ich hasste Aizen. Er aber sah das anders. Schon vom ersten Tag an, an dem ich ihn getroffen hatte, hatte er mich fasziniert. Seine kühle Art, sein ganzes Auftreten. Die Rede war von Ulquiorra, dem cuarta Espada. Ich hatte bereits einiges unternommen, nur, um Zeit mit ihm zu verbringen, um ihn besser kennen zu lernen. Ich wusste, dass ich mich in ihn verliebt hatte, doch ich wusste gleichzeitig auch, dass ich keine Chancen bei ihm haben würde. Er war dermaßen gefühllos und reserviert, dass ich die ganze Sache von Anfang an vergessen konnte. Mehrmals schlug ich den Hinterkopf leicht gegen die kalte Wand. ‚Verdammt ‘, dachte ich, ‚Hör auf, hör auf, hör auf! Wieso muss ich nur immer an ihn denken? ‘ „(Name), was tust du hier?“ Vollkommen verschreckt fuhr ich aus meinen Gedanken hoch und knallte mit dem Kopf hart gegen die Mauer hinter mir. „Aua!“ Ich hielt mir den schmerzenden Kopf und fühlte praktisch schon, wie mir eine Beule wuchs. Mit Tränen des Schmerzes in den Augen blickte ich auf und sah in das fragende Gesicht Gins. „Nichts, Kommandant“, antwortete ich ihm, mir die Tränen wegwischend. „(Name), hör auf, mich mit ‚Kommandant ‘ anzusprechen. Das bin ich nun wirklich nicht mehr.“ „Trotzdem“, sagte ich lächelnd, „Für mich bist und bleibst du mein Kommandant.“ „Wenn du meinst.“ Er beugte sich zu mir hinunter und fuhr mir durch die Haare, sein übliches, breites Grinsen aufgesetzt. „Du solltest allerdings nicht in den Fluren herumlungern, das macht keinen guten Eindruck.“ Ich hatte mir seinen Rat zu Herzen genommen und mich auf mein Zimmer zurückgezogen. Mein Blick glitt aus dem Fenster und ich wurde vom Anblick des vollen Mondes gefesselt. Jedes Mal wieder, wenn ich ihn sah, spürte ich eine tiefe, innere Ruhe in mir aufsteigen, die sich in meinem gesamten Körper ausbreitete. Ich schloss die Augen und badete ein wenig in dem Licht, dass durch das Fenster in mein dunkles Zimmer fiel. Langsam streifte ich mir meine Uniform ab, die wie die der Arrancar blütenweiß war. Sanft fiel sie mir über die Schultern und glitt zu Boden. Die Stille, die sich um mich gelegt hatte, war beruhigend und ließ mich all meine Gedanken darüber vergessen, dass ich diesen Ort nicht mochte, und auch die Gedanken darüber, dass Ulquiorra mich niemals lieben würde. Während ich mich im Licht des Mondes sonnte, ging hinter mir dir Türe zu meinem Zimmer auf, fahles Licht alter Laternen fiel in den dunklen Raum hinein. Verschreckt fuhr ich herum, die Augen weit aufgerissen. Nach wenigen Momenten erst wurde mir bewusst, dass ich nur in Unterwäsche dastand. Und derjenige, der mich in meiner Ruhe gestört war, war ausgerechnet er. Für einen kurzen Moment stand ich da wie angewurzelt, bevor ich hastig nach meiner am Boden liegenden Uniform griff und sie vor meinen Körper hielt. „Was willst du denn hier?“ „Aizen wünscht dich zu sprechen“, antwortete er kurz angebunden, bevor er sich ohne ein weiteres Wort umdrehte und mich alleine ließ. Ich seufzte leise und schlüpfte wieder in meine Kleidung hinein, warf meine Haare zurück und machte mich auf den Weg zu Aizen. Ausdruckslos stand ich ihm gegenüber, mein Blick war kalt und starr geradeaus gerichtet, als ich zu ihm auf sah. „Ah, (Name). Schön, dass du es einrichten konntest.“ Aizen thronte auf seinem aus Stein geschlagenen Sessel, den Kopf auf seine rechte Hand abgestützt. „Ihr habt mich rufen lassen?“ Schon an meiner Stimme konnte man deutlich erkennen, dass ich hier in diesem Moment äußerst ungern zugegen war. Ulquiorra, der nur wenige Meter von mir entfernt stand, warf mir einen Blick zu, woraufhin ich hastig hinzufügte: „Aizen…sama?“ Ein amüsiertes Lächeln zeichnete sich auf dem Gesicht des ehemaligen Kommandanten ab. „Du solltest dir angewöhnen, ein wenig mehr Respekt zu zeigen, (Name). Nichtsdestotrotz, da du nun hier erschienen bist, werde ich dir unterbreiten, wieso ich dich hierher bestellt habe. Ihr beide sollt zusammen etwas in der Welt der Menschen erledigen. Er wird dir genaueres preisgeben. Geht jetzt.“ Sprachlos blieb ich einige Momente stehen und blinzelte, bevor ich das, was er gesagt hatte, verarbeitete hatte. Während Ulquiorra sich vor Aizen verneigte und sich bereits um wandte, bewegte ich mich nicht im Geringsten. „Komm, (Name).“ Grob fasste er mich am Handgelenk und zog mich hinter sich her aus der großen Halle hinaus. Nicht, dass es mir besonders viel ausmachen würde, allerdings schmerzte mich der Druck auf mein Handgelenk. „Würdest du mich bitte loslassen?“ Er tat, was ich ihm sagte und ließ mich los, doch widmete er mir danach nicht mehr die geringste Aufmerksamkeit, bis wie in der Welt der Menschen angekommen waren. „Pass auf.“ Als sich das Tor nach Hueco Mundo hinter uns schloss, begann er, mir unseren Auftrag zu schildern. Er bestand daraus, ein paar Feinde erledigen, die vor kurzem einige hochrangige Arrancar vernichtet hatten. „Unsere Gegner müssen noch in der Nähe sein.“ Ich nickte kurz und schloss die Augen, um mich zu konzentrieren. Da! „Ich fühle ihr Reiatsu, sie sind ganz nahe.“ Ich schlug meine Augen wieder auf und deutete in die Richtung, aus der ich die Präsenz unserer Feinde – meiner ehemaligen Verbündeten – spürte. Er nickte mir zu, und kaum, dass sein Blick in die Richtung ging, in die ich deutete, erschienen die, auf die wir es abgesehen hatten. Die Shinigami, fünf an der Zahl, umzingelten uns und richteten ihre Waffen gegen uns. Der Kampf begann umgehend, und ich hatte leider das Pech, gegen einen meiner ehemaligen Freunde kämpfen zu müssen, der mich unentwegt fragte, wieso ich Soul Society verlassen hatte. Gerade, als ich den Mund aufmachte, um ihm zu antworten, durchbohrte ein Schwert seinen Brustkorb. Fassungslos stand ich da und sah zu, wie er zu Boden sank. „Lass dich von so etwas nicht aufhalten, (Name)“, sagte mein Partner kalt und wehrte einen Angriff eines weiteren Gegners ab. Einige Augenblicke lang verharrte ich, bevor ich mich daran erinnerte, für welche Seite ich nun kämpfte. Keuchend richtete ich mich vom Boden auf, nur schwer war es mir gelungen, zwei weitere Gegner nieder zu ringen. Unbarmherzig hatte ich mein Schwert geführt und den Sieg errungen, jedoch nicht ohne eine blutende Wunde am Arm kassiert zu haben. Gerade, als ich sie mir genauer besehen wollte, bemerkte ich, leider zu spät, dass sich von hinten der letzte Feind herangeschlichen hatte. ‚Verdammt!‘ Ich biss mir auf die Lippe, in dem Wissen, dass ich diese Attacke unmöglich abwehren konnte. Ein metallisches Klirren erklang, und ich blinzelte einige Male, als ich die Schneide des Schwertes nur wenige Zentimeter vor meinem Gesicht auf blitzen sah. Ulquiorra hatte sich zwischen mich und meinen Feind gedrängt und mich so vor dem sicheren Tode bewahrt. Der letzte unserer Gegner sank sterbend zu Boden, während Ulquiorra sein Schwert zurück in dessen Hülle gleiten ließ. „Danke“, murmelte ich verhalten als er das Tor öffnete, das uns zurück nach Hueco Mundo führen sollte. Zuerst glaubte ich, ich würde von ihm keine Antwort mehr erhalten, doch nach einigen Momenten gab er zurück: „Sollte ich dich sterben lassen?“ Ein wenig verwundert blieb ich kurz stehen, schloss dann aber wieder zu ihm auf. „Nun, ja. Diese Möglichkeit hätte immerhin bestanden, oder?“ Langsam wandte er sich zu mir um und schenkte mir einen gewohnt kalten Blick aus seinen grünen Augen, dem ich ohne mit der Wimper zu zucken standhielt. „Das stimmt. Es stand allerdings nicht in meinem Sinne, dich sterben zu lassen.“ „Aus welchem Grund nicht?“ „Weil ein Teil meiner Mission darin bestand, dich zu beschützen. Das war etwas, was Aizen-sama mir aufgetragen hat.“ „Oh.“ Für einen kurzen Moment hatte ich geglaubt, er habe mich gerettet, weil er es von sich aus wollte, weil er sich um mich sorgte, doch da irrte ich mich wohl gewaltig. Aber ich hätte es mir auch denken können; von sich aus würde er nie auf die Idee kommen, mir zu helfen. Ich war bereits im Begriff, weiter zu gehen und ihn stehen zulassen, als ich merkte, wie er mich festhielt. Nicht so fest wie das letzte Mal, als er mich am Handgelenk hinter sich her geschleift hatte, doch noch immer mit einem Rest an Druck. „Warte, (Name).“ „Was denn?“ „Es war zwar Aizen-samas Befehl, auf dich auf zu passen, aber ich habe es nicht nur deswegen getan.“ Ich legte den Kopf schief und blickte ihn fragend an. Seine Stimme war dermaßen monoton gehalten, dass ich mir nicht sicher war, wie er das meinte, was er sagte. Aber wahrscheinlich könnte ich noch Jahrhunderte darauf warten, dass er auch nur den Hauch einer Emotion in seine Stimme legte. „Weswegen dann?“ „Weil ich es wollte.“ Das hatte ich nicht erwartet. Gehofft, ja, aber nicht erwartet. „Bitte?“ Noch immer ruhte sein Blick auf mir und jagte mir einen angenehmen Schauer den Rücken hinunter. Die Kälte sowie die Ruhe, die von seinen Augen ausgingen, fesselten mich jedes Mal auf neue. Versunken in diesem Augenblick merkte ich zuerst nicht, dass er sich schnell vorgebeugt und mir einen etwas unbeholfenen Kuss auf die Lippen gedrückt hatte. Nun konnte ich mich weder bewegen noch einen klaren Gedanken fassen. Immer noch versuchte ich zu realisieren, was gerade geschehen war, was er getan hatte. „Vergib mir“, sagte er, „Es liegt mir eigentlich fern so etwas zu tun. Ich kann nun mal nicht mit Gefühlen umgehen.“ „Dass“, antwortete ich ihm, innerlich vor Glück strahlend, doch nach außen weiterhin gelassen, „Ist nun wirklich kein Problem.“ Die Finger meiner einen Hand verschlangen sich mit den seinen, während sich meine andere Hand an sein Kinn legte und es leicht in Richtung meiner Lippen zurück bugsierte. „Dann werde ich dir eben zeigen, wie man mit Gefühlen umgeht.“ Soi Fon: Wenn ich sie mir jetzt so ansehe, wäre sie gut in der Omnitsukido aufgehoben. Kaltherzig und gefühllos, anders als damals, als sie noch in Soul Society war. (Ich: So gefühllos nun auch wieder nicht!) Aber schon mehr als damals! (Ich: Von mir aus…) Gin Ichimaru: Ich habe sie dazu gebracht, mit mir nach Hueco Mundo zu kommen. Ich wusste, sie würde mir einen Befehl…ich meinte natürlich, eine Bitte…niemals abschlagen können. Allem Anschein nach hat es ihr ja auch nicht geschadet, oder? Izuru Kira: Sie waren nur einen Rang unter mir, deswegen weiß ich auch, wie stark sie war. Genau wie ich war sie unserem Kommandanten immer treu ergeben, aber im Vergleich zu ihr würde ich Soul Society nicht verraten. Retsu Unohana: Noch eine Verräterin…wo soll das nur hinführen… Isane Kotetsu: Ihre Fähigkeiten waren auch fürs Heilen gut ausgebildet, doch immer, wenn ich sie fragte, ob sie nicht in die vierte Division wechseln wolle, hat sie abgelehnt. War wohl auch besser so. Sosuke Aizen: Zuerst war mir nicht ganz klar, weswegen Gin sie mitgenommen hatte, zumal ich wusste, dass sie mich nicht ausstehen konnte, doch im Nachhinein war die Idee gar nicht mal so schlecht. Momo Hinamori: Sie war nie kalt oder skrupellos. Jedenfalls nicht, als sie noch hier bei uns war. Damals war sie eine sehr fürsorgliche Person, doch durch diesen Espada haben sich ihre Charakterzüge sehr verändert. Byakuya Kuchiki: Sie war stets freundlich und zuvorkommend und auch ein wenig zurückhaltend, selten erlebte man sie in Rage. Ich verstehe nicht, wie jemand wie sie die Seiten wechseln konnte. Renji Abarai: Da gebe ich meinem Kommandanten Recht. Da hätte ich das anderen schon viel eher zugetraut. (Ich: Wem denn?) Geht dich nichts an! Kyoraku Shunsui: Ihr Aussehen und ihr Charakter stimmen nicht überein. (Ich: Wieso?) Ein solch hübsches Gesicht und einen so schlechten Charakter…(Ich: Das musste ja kommen…) Kaname Tousen: Obwohl sie Aizen-sama immer noch nicht leiden kann, weiß sie sich wenigstens ihm gegenüber zu benehmen. Shuhei Hisagi: Wie konnte sie nur? Schlimm genug, dass Kommandant Tousen weg ist, nun ist sie auch nicht mehr da! (Ich: Du vermisst sie wohl?) Allerdings! Jetzt muss ich die ganze Arbeit im Verlag alleine übernehmen! (Ich: … -.- …) Toshiro Hitsugaya: Mir ist schleierhaft, wie jemand wie sie mit Ichimaru nach Hueco Mundo gehen konnte. Rangiku Matsumoto: War ihr nettes Gehabe etwa nur gespielt? Vielleicht hatte sie sich genauso verstellt wie Aizen? Nemu Kurotsuchi: Wir hatten ein gutes Verhältnis zueinander, weswegen ich nicht nachvollziehen kann, dass sie gegangen ist. Jushiro Ukitake: Das man sich so in jemandem täuschen kann…seit sie weg ist, ist sie viel kälter und unmenschlicher geworden, früher war sie nicht so. (Ich: Das macht allem Anschein nach der Einfluss.) Rukia Kuchiki: Eigentlich war sie immer freundlich zu jedem, doch seit sie in Hueco Mundo ist, scheint sie sich stark verändert zu haben. Der Umgang mit den Espada tut ihr nicht gut. Ichigo Kurosaki: Sie ist kaltherzig, auch wenn der erste Eindruck anders erscheint. Ich hatte nie etwas mit ihr zu tun. Orihime Inoue: Ich glaube nicht, dass sie ein schlechter Mensch ist. Ja, sie wirkt manchmal kalt und unnahbar, doch jeder hat eine gute Seite, oder? (Ich: Halt den Rand…) Ulquiorra Cifer: Schon von Anfang an hat sie ein reges Interesse an mir gezeigt, das ist mir nicht verborgen geblieben. Mit der Zeit habe dann auch ich gemerkt, dass sie mir nicht egal ist und dass es mich schon…ärgern würde, wenn ihr etwas passiert. Ich würde sie auch dann beschützen, wenn Aizen-sama es mir nicht befehlen würde. Dafür ist sie mir mittlerweile zu wichtig. (Ich: Für deine Verhältnisse war das viel Text, und dazu noch schön formuliert^^) Grimmjow Jaegerjaques: Sie ist mir ziemlich egal. Soll sie doch bei Ulquiorra bleiben…

22.44 % der User hatten die Auswertung: Ichigo Kurosaki Rang: 4. Offizier der 9. Division Ich streckte mich genüsslich und war gerade dabei, mich auf die andere Seite zu drehen und wieder ins Reich der Träume zu versinken, als ich durch ein lautes Poltern aus dem Schlaf gerissen wurde. Kerzengerade saß ich in meinem Bett, noch vollkommen verschlafen, als mit einem Mal meine Türe aufgerissen wurde. „(Name), wach auf!“ Kaum, dass er die Türe aufgerissen hatte, flog auch schon meine Lampe, die direkt neben meinem Kopf auf dem Nachttisch gestanden hatte, quer durch den Raum, wobei sie ihn Mitten ins Gesicht traf. „Lerne anzuklopfen, Idiot!“ Ich schlug die Decke zur Seite und stand auf, wütend auf Ichigo, der sich die blutende Nase hielt. „Was fällt dir ein, einfach so in mein Schlafzimmer zu stürmen?“ „Was fällt dir ein, mir einfach so eine Lampe an den Kopf zu knallen?“ „Selbst schuld! Ich habe dich oft genug gewarnt!“ „Sei nicht immer so grob, (Name)!“ „Wer nicht hören will, muss fühlen.“ Einige Momente starrte Ichigo mich noch wütend an, bevor sein Blick an mir hinunter wanderte und er anfing, breit zu grinsen. „Netter Schlafanzug.“ „Danke“, gab ich ein wenig bissig zurück, bevor ich ihn raus scheuchte, um mich in Ruhe umziehen zu können, wenn es mir schon nicht mehr vergönnt war, in Ruhe weiter zu schlafen um zu einer menschlicheren Zeit aufzustehen. Nach dem ich in meine Shinigami Uniform geschlüpft war, betrachtete ich mich in meinem großem Spiegel von allen Seiten. Seufzend nahm ich eine Strähne meiner Haare zwischen meine Finger und begann, mit ihr zu spielen. Da war nichts zu machen. Nie saßen sie so, wie ich es wollte. Selbst kämmen half nicht weiter, weswegen ich es ganz aufgab. „Dann eben nicht.“ Geduldig hatte Ichigo vor meiner Türe gewartet und sprangt sofort auf, als ich die Klinke hinunter drückte. „Also“, setzte ich an, nicht mehr im Stande, ein lautes Gähnen zu unterdrücken. „Wo drückt der Schuh? Aus welchem Grund weckst du mich in der Frühe?“ „Äh.“ Verlegen kratzte sich Ichigo am Kopf, den Blick von mir abgewandt. „Wenn du das so fragst…ich habe es vergessen.“ Mit offenem Mund starrte ich ihn ungläubig an. Zuerst machte er so ein Theater, und dann wusste er nicht einmal mehr, was er von mir wollte? Meine Hand ballte sich zu einer Faust, und ich war gerade im Inbegriff, ihm eine zu verpassen, als es klopfte. Geschwind zog ich die Shoji (Schiebe-wand) zur Seite und erblickte meinen Vize-Kommandanten, Shuhei Hisagi. Er setzte zum Sprechen an, doch bevor er ein Wort über seine Lippen hatte bringen können, hatte er an mir vorbei ins Zimmer hinein geschielt und Ichigo erblickt. Ein wissendes Lächeln trat auf sein Gesicht, er entschuldigte sich für die Störung und sagte, er würde zu einem späteren Zeitpunkt erneut vorbeikommen. Verwirrt schüttelte ich den Kopf und blickte ihm nach, wie er durch meinen Garten verschwand. „Also ehrlich“, murmelte ich Kopf schüttelnd, „Haben denn heute alle eine Meise?“ Ichigo, der direkt hinter mir stand, hatte die Arme verschränkt und den Kopf gesenkt. „Ichigo? Alles in Ordnung?“ „Was?“ Er schreckte aus seinen Gedanken hoch, die Stirn in Falten gelegt. „Ja, ja. Ich hab nur darüber nachgedacht, was ich von dir wollte.“ Eine ganze Weile lang sah ich ihm dabei zu, wie er verzweifelt versuchte, sich daran zu erinnern, doch irgendwann wurde es mir zu viel. „Hast du es jetzt bald, Ichigo? Ich habe weitaus besseres zu tun, als dir dabei zu zusehen, wie du versuchst zu denken!“ „Ruhe! Mir will es momentan einfach nicht einfallen, okay?“ „Ja, ja.“ Ohne ihn eines weiteren Blickes zu würdigen, rauschte ich an ihm vorbei in mein Zimmer, griff mein Zanpakuto und verschwand. „(Name)!“ „Bitte?“ Auf den Ruf meines Vize-Kommandanten hin eilte ich umgehend zu ihm. „Gut, da bist du ja.“ Shuhei grinste mich breit an, was mich vermuten ließ, dass er nicht erwartet hätte, mich alleine anzutreffen. Sein Auftauchen bei mir zu Hause war zu deutlich gewesen. „Hör zu, es gibt ein Problem: General-Kommandant Yamamoto hat verlauten lassen, dass den entwendeten Unterlagen aus Hueco Mundo zu entnehmen war, dass der Angriff neulich auf Soul Society von Aizen veranlasst gewesen sein könnte.“ „Ach, wirklich? War das nicht von Anfang an klar?“ In diesem Moment konnte ich den alten Mann nicht verstehen. Meiner Ansicht nach war es nahe liegend gewesen, dass der Vorfall mit Aizen zu tun gehabt hatte. „Und wo genau liegt jetzt das Problem?“ Shuhei sah mich über die Rücken seiner zusammengelegten Hände an und sagte langsam: „In den Unterlagen, die ihr aus Hueco Mundo geholt habt, stand noch etwas anderes. Die Decodierung hat zwar einige an Zeit in Anspruch genommen, aber nun wurde alles entschlüsselt. Es kann sein, dass es einen erneuten Angriff auf Soul Society geben wird.“ Mit seinen Worten gefror mir das Blut in den Adern, ein Schauer jagte mir den Rücken hinunter. „Wie bitte?“ Wissend nickte er. Er kannte mich schon lange, aus diesem Grund überraschte ihn meine Reaktion nicht im Geringsten. „Es kann sein“, wiederholte er, „Dieser Fall muss aber nicht eintreffen. Falls es dennoch dazu kommen sollte, bitte ich dich, dich bereit zu halten. Allen Shinigami aus den höheren Rängen wurde ans Herz gelegt, im Falle des Falles den Feind von Seireitei weg zu locken.“ „Ich übernehme das.“ Das war einer der Momente, in denen mein Temperament über meinen Verstand siegte. Meine Heimat und meine Freunde waren mir das Wichtigste, und bevor ich es zuließ, dass jemand anderes sein Leben riskierte, tat ich das lieber selber. „Aber (Name), ich sagte doch nur, dass die Shinigami in den höheren Rängen in Bereitschaft bleiben sollen, nicht dass du es tun musst!“ „Ich weiß“, gab ich in einem unfreundlichen Ton zur Antwort, meine Waffe liebevoll tätschelnd, „Aber ich tue es dennoch.“ Wie ich es geschafft hatte, dass die Hollow hinter mir her jagten, wusste ich selbst nicht. Zwar hatte ich mir einen mehr oder weniger genialen Plan zurechtgelegt, doch der war absolut fehlgeschlagen, weswegen ich improvisieren musste. Und nun hatte ich den Salat. So schnell ich konnte rannte ich, Seireitei immer weiter hinter mir lassend, meine Feinde dicht auf meinen Fersen. Ab und an schickte ich eine Attacke gegen sie um ihre Zahl zu dezimieren, und obwohl ich viele von ihnen erwischte, wollte und wollte der Strom nicht enden. ‚Verdammt!‘ Ich schicke eine erneute Attacke gegen die Hollow und wandte mich um. Mein Fuß blieb an einem Stein hängen, so dass ich stolperte und mich mehrere Male überschlug, bevor ich hastig aufstand und das Gebrüll der Hollow dicht hinter mir vernahm. „Getsuga Tensho!“ Eine weiße Welle aus Reiatsu schoss an mir vorbei, direkt auf meine Feinde zu, und ehe ich es mich versah war ein mir wohl bekannter, Oranger Haarschopf an mir vorbei gesprungen. „Ichigo!“ Er spurtete in Richtung der Hollow und mähte einen nach dem anderen nieder. Ich stand umgehend auf, Ichigo hinterher rennend. Als ich endlich zu ihm aufgeschlossen hatte, warf er mir einen kurzen Blick zu, nickte und stürzte sich auf die Gegner, bevor ich ihn mit Protest davon abhalten konnte. „Komm schon, (Name).“ Ichigo reichte mir die Hand und zog mich wieder auf die Beine, nachdem wir schließlich den letzten Gegner zu Fall gebracht hatten. „Du Vollidiot! Ich habe deine Hilfe nicht gebraucht!“ „Ts!“ Lässig lehnte er den Griff seines Schwertes an seine Schulter und musterte mich mit hochgezogener Braue. „Glaub ja nicht, ich wüsste das nicht. Mir ging es dabei einzig und allein um die Hollow.“ „Gut.“ Als ich mich umdrehte gab er ein lautes Seufzen von sich, und als um wandte sah ich gerade noch, wie er sein Schwert in den Boden rammte, so dass er sich darauf abstützen konnte. „Die Wahrheit ist“, begann er, sich verlegen am Hinterkopf kratzend, „Dass ich das nicht nur wegen der Hollow getan habe, sondern auch, um dich nicht alleine den Attacken dieser Monster auszusetzen.“ „Was?“ Als er sich endlich dazu durch gerungen hatte, mir ins Gesicht zu sehen, merkte ich, dass seine Wangen leicht gerötet waren. „Moment!“ Mir war ein Gedanke gekommen, einhergehend mit einem breiten Grinsen. „Willst du damit sagen, dass du dir Sorgen um mich gemacht hast?“ „Unsinn!“ „Das ist kein Unsinn, mein Lieber. Gib es zu.“ „In Ordnung, okay? Ja, ich habe mir Sorgen um dich gemacht, große Sorgen sogar! Du kannst doch nicht einfach von mir verlangen, dass ich dabei zusehe, wie das Mädchen, das ich liebe, stirbt! Zufrieden?“ Sprachlos starrte ich ihn an, den Mund vor Staunen offen. „Du…was?“ Ich brauchte einen Moment, um mich zu sammeln, bevor ich fortfahren konnte. Ich trat näher an ihn ran, ihm fest in die Augen sehend. „Sagtest du gerade, dass du mich liebst?“ Er nickte, von meinem Blick gefesselt, auch wenn ich merkte, dass er am liebsten sein Heil in der Flucht gesucht hätte. „Gut.“ Ein Lächeln umspielte meine Lippen, als ich ihm andeutete, sich zu mir hinunter zu beugen. „Dann hast du ja sicher nichts dagegen“, flüsterte ich ihm ins Ohr, „Wenn ich dir sage, dass es mir genauso geht, Ichigo.“ „Wirklich?“ „Ja.“ „Schön.“ Ehe ich es mich versah, hatte er mich an der Hüfte gefasst und zu sich herangezogen. „Dann hast du auch sicher nichts dagegen, wenn ich das hier tue.“ Er gab mir einen langen, zärtlichen Kuss, und als wir uns voneinander lösten, sagte ich noch „Nicht im Geringsten“, bevor unsere Köpfe wieder zueinander fanden. Soi Fon: Stark, aber auch ein bisschen unbeherrscht. Ich habe sie mal einige Zeit lang unter meine Fittiche genommen, als sie mich darum gebeten hat. Gin Ichimaru: Ich mag sie. (Ich: Und wieso?) Sie ist unterhaltsam. Außerdem hatte sie nichts gegen mich, als ich noch in Soul Society war. Izuru Kira: Die beiden geben sich nichts, nur denke ich, dass sie noch beherrschter ist als er, schließlich fährt sie nur aus der Haut, wenn man sie aufregt. (Ich: Oder sie weckt.) Retsu Unohana: Ich verstehe, wieso sie es nicht mag, wenn man sie weckt. (Ich: Du bist doch genauso…) Isane Kotetsu: Sie schreckt nicht davor zurück, für ihre Freunde, zu denen ich mich zählen kann, alles zu riskieren. Aus diesem Grunde passt sie glaube ich auch so gut zu Kurosaki-san. Sosuke Aizen: Sie gehört eindeutig zu denen, die uns mit Leib und Seele bekämpfen werden. Ich kenne sowohl sie als auch ihren Freund, und da wundert mich das nicht. Momo Hinamori: Ihre Art wirkt manchmal ein wenig unüberlegt, doch am Ende zeigt, sich, dass ihre Pläne immer aufgehen. Ich mag sie, wir sind gute Freunde. Byakuya Kuchiki: Von ihren Fähigkeiten mal abgesehen, die für ihren Rang beeindruckend sind, habe ich nichts zu ihr zu sagen. (Ich: Eisklotz…aber ein Toller <3) Renji Abarai: (Name) und Ichigo, ein Paar, bei dem ich nicht weiß, wer der größere Dickkopf ist…allerdings muss ich sagen, dass sie um einiges klüger ist als er. Kyoraku Shunsui: Ein hübsches Mädchen, aber ich denke, ich sollte das nicht zu laut sagen... Kaname Tousen: Als ich noch ihr Kommandant war, hat mich vor allem ihr Ehrgeiz schwer beeindruckt. Shuhei Hisagi: Da unsere Kompanie nun ja ohne Anführer ist, habe ich als Vize-Kommandant für alle Mitglieder Sorge zu tragen, aber bei ihr erledigt das jetzt ja Ichigo. Toshiro Hitsugaya: Da haben sich ja zwei gefunden… Rangiku Matsumoto: Wenn man ihnen beim Streiten zuhört, hat man immer was zu lachen^^ Nemu Kurotsuchi: Sie kann bei Zeiten…laut werden…. Jushiro Ukitake: Sie hat ein ehrliches Herz, aber auch ein großes Mundwerk. Rukia Kuchiki: Ich freue mich für Ichigo. (Name) ist freundlich und stark, auch wenn sie sehr laut und stur sein kann. Ichigo Kurosaki: Ich liebe sie, auch wenn wir oft nicht einer Meinung sind. Wenn es sein muss, beschütze sie mit meinem Leben. Orihime Inoue: Eigentlich ist sie sehr, sehr nett, nur hat sie mir meinen Kurosaki-kun weggenommen…deswegen mag ich sie nicht. (Ich: Na und? Ich kann dich auch nicht leiden, wo ist das Problem?) Du bist gemein! (Ich: Gerne doch. Außerdem, wie wäre es denn, wenn du mal lernst, ihn beim Vornamen zu nennen?) Ulquiorra Cifer: Zu laut und zu unwürdig, als dass ich auch nur ansatzweise mein Schwert zücke. Grimmjow Jaegerjaques: Sie ist genauso stur und verbissen, wie er, wenn sie kämpft.