Welcher Charakter wärst Du?

Wir befinden uns im alten Paris des Jahres 1628 – genau in jener Zeit, zu welcher auch Alexandre Dumas’ berühmter Roman „Die drei Musketiere“ spielt. Fünf der Protagonisten erleben hier einen ganz... normalen Tag. Angenommen, Du wärst einer von ihnen: Welcher?

 Frage 1:   Der Morgen graut, ein neuer Tag beginnt in Paris. Da der erste Eindruck nach einer aus vielerlei Gründen... anstrengenden Nacht wenig befriedigend ist, ist wohl ein wenig Morgentoilette nötig. Wie präsentierst Du Dich danach der Welt?
So, wie es mein Beruf erfordert - und wie mein Geldbeutel es erlaubt...
In makelloser, eleganter Garderobe, die meine körperlichen Vorzüge betont, perfekt frisiert und zart nach einem teuren Parfum duftend...
Ganz à la mode gekleidet, in edle Stoffe, versteht sich - wer könnte dem, gepaart mit stolzem Auftreten und einem göttlichen Lächeln, widerstehen?
Meinem Stand entsprechend gekleidet und würdevoll, Autorität verstrahlend und dabei unnahbar
Elegant genug gekleidet, um die richtigen Leute zu beeindrucken - aber zugleich so zweckmäßig, daß ich mich mit denen duellieren kann, die nicht beeindruckt waren...

 Frage 2:   Im Laufe des Vormittags triffst Du auf verschiedenste Personen, sei es auf der Straße, sei es in Deinem Haus. Was ist wohl das Häufigste, worüber sie sich mit Dir unterhalten?
Von Diplomat zu Diplomat wird es schwieriger, ein anderes Thema als äußere und innere Sicherheit zu finden. Doch manchmal erfahre ich auch nützliches...
Abgesehen von all den lästigen Fragen wegen des Dienstplans... nein, eigentlich nur über den Dienstplan!
Oh, die meisten Gespräche sind dienstlich... Nicht die mit den Damen, versteht sich.
Unterhaltungen? Nun, so kann man die "Konversationen" mit all den Schöngeistern, die mich umgeben wohl kaum nennen. Komplimente würde ich lieber von anderer Seite hören...
Nun, worüber macht man höfliche Konversation? Die gezierten Komplimente gar nicht mitgezählt... Es sei denn... Ihr meint gewisse, eher politische Angelegenheiten?

 Frage 3:   Anscheinend verlief Dein Tag bisher sehr normal. Gegen Mittag jedoch, als Du gar nichts Außergewöhnliches mehr erwartest, geschieht unvorhergesehen das Einzige, wovor Du Dich fürchtest! Was?
Ich wurde von beiden meinen 'Arbeitgebern' einvernehmlich fallengelassen und befinde mich nun in der Bastille... Ein schwarzer Tag für Frankreich!
Durch einen Schaden an meiner Kleidung wird plötzlich etwas sichtbar, das ich nicht gern enthüllt wissen möchte... Wie unangenehm!
Ein Mann, den ich bis vor wenigen Augenblicken noch wagte, ihn als eine Art Freund anzusehen, hat den mir absolut unverständlichen Entschluss gefasst, mich meines Amtes zu entheben!
Wie ich es vor einiger Zeit schon geahnt und gefürchtet habe, verschwindet einer meiner Freunde spurlos!
Die Person, die ich seit Jahren innig liebe und verehre, ja, für die ich lebe, versichert mich kaltherzig ihrer tiefsten Verachtung!

 Frage 4:   Zwar völlig überrumpelt von den letzten Ereignissen, lässt Du Dich dennoch nicht ohne weiteres unterkriegen! Was wird wohl das Erste sein, was Du unternimmst?
Ich werde, wenn nötig, über Leichen gehen, damit diese unangenehme Situation rasch beendet ist und keine weiteren Folgen für mich nach sich zieht!
Ich täusche einen Rückzug vor - und schlage mit allen Mitteln, die mir zu Gebote stehen, zu, wenn niemand mehr damit rechnet.
Ich werde dem für mein Unglück Verantwortlichen die Meinung sagen - und zwar so, daß er nicht zu widersprechen wagt, und wenn er der König von Frankreich wäre!... oder ist?
Ich vermute einen Komplott, geschmiedet von meinem Erzfeind und mache mich unverzüglich auf den Weg, um ihn zu suchen und zur Rede zu stellen.
Da ich nicht glauben kann, was zuletzt geschehen ist, begebe ich mich trotz der Warnungen meiner Berater unverzüglich ins Ausland - und wenn ich dadurch einen Krieg herausfordere!

 Frage 5:   Deine Versuche, Dich allein aus der Misere zu ziehen, scheitern unglücklicherweise - aus verschiedenen Gründen. Wen bittest Du nun um Hilfe?
Felton - Wenn ich den Soldaten meiner Freunde nicht trauen kann, wem dann?
D'Artagnan - Es gibt nichts, wozu ein ehrgeiziger junger Gascogner nicht imstande wäre, wenn man ihm die passende Belohnung in Aussicht stellt...
Rochefort - Niemand sonst würde dem Stallmeister des Kardinals vertrauen - und ich brauche jetzt die Unterstützung eines erfahrenen Spions.
Tréville - früher oder später erfährt er sowieso davon und dann doch lieber früher als später eine Strafpredigt gehalten bekommen...
Kardinal Richelieu - Ihm dürfte an meinem Wohlergehen gelegen sein, und er ist mächtig genug, mich sinnvoll unterstützen zu können.

 Frage 6:   Dein Helfer ist gern bereit, Dich zu unterstützen, rät Dir aber, zunächst für eine Weile unterzutauchen... Wo versteckst Du Dich?
In einem Kloster - da kenne ich mich aus...
Ich verstecke mich nicht einfach - ich verkleide mich! Das ist viel unauffälliger
Beim Stallmeister des Kardinals! Wer würde mich schon unter seinem Dach vermuten?
Wozu gibt es Damenbekanntschaften? Irgendeine hilfsbereite Freundin wird mich schon aufnehmen...
Bei einem Musketier des Königs! Wo wäre man besser in Sicherheit als bei den feindlichen Truppen?

 Frage 7:   Untätig in Deinem Versteck herumzusitzen liegt Dir nicht - zumal Du durch Zufall erfährst, daß sich ganz in der Nähe eine Person des anderen Geschlechts aufhält, die wichtige Informationen besitzt, die Dich retten könnten... Wie gehst Du vor?
Ein freundliches Lächeln, ein kleines Nicken, ein wenig Fingerspitzengefühl... Ich weiß genau, wie ich an diese Informationen gelangen kann
Ich wähle den leichtesten Weg und gebe mich der Person bloß zu erkennen. Es sollte höchst unwahrscheinlich sein, dass sie dann meine Bitte, die Informationen preiszugeben, zurückweist
Zwar würde ich es bevorzugen, meiner wahren und einzigen Liebe treu zu bleiben - doch das werde ich im Herzen immer sein, und eine Sünde des Leibes zu... politischen Zwecken ist zu verantworten.
Ist das eine ernsthafte Frage? Bei meinem Charme und meinen Reizen sind besagte Informationen bereits so gut wie mein
Nichts leichter als das! Ich verführe besagte Person, und sicherheitshalber auch noch das zugehörige Dienstpersonal... Oder in umgekehrter Reihenfolge... Das wird sich finden

 Frage 8:   Deine Taktik hat Erfolg - Du erfährst, was Du wissen wolltest... Nebenbei, was wolltest Du eigentlich herausbekommen?
Ob die Person, die geschworen hat, mich fortan zu verachten, nicht zu ihrer Aussage gezwungen wurde
Wer der Mann im Hintergrund ist, der gerissen genug war, meiner Aufmerksamkeit zu entgehen
Ob ein gewisses Geheimnis mittlerweile den falschen Personen bekannt ist, so daß ich mich in einen anderen Landesteil, wenn nicht gar ins Ausland, begeben müsste, um den Folgen zu entgehen.
Wohin der Vermisste, nach dem ich nun schon seit einiger Zeit suche, verschwunden ist, natürlich!
Wer meinen ehemaligen Dienstherrn überzeugt hat, mich zu entlassen. Obwohl - weiß ich das nicht schon längst?

 Frage 9:   Oh Schreck! Nicht Du bist es, der den Informanten ausnutzt - vielmehr musst Du feststellen, dass er Dich und Deinen Helfer geschickt in die Falle gelockt und für ein geringes Entgelt Deinen Feinden verraten hat! Was nun?
Ich mag in eine Falle getappt sein - doch niemand wird es wagen, mir auch nur ein Haar zu krümmen. Ich weiß das und meine Feinde ebenso.
Nichts leichter als das... Ich werde meinen Helfer, der dumm genug war, uns beide in die Falle rennen zu lassen, opfern und selbst entkommen
Es müsste mit dem Teufel zugehen, wenn mein Helfer und ich gemeinsam nicht genügend Verstand hätten, einen Ausweg zu finden - und wenn es keinen Ausweg gibt, werden wir wohl oder übel wie Helden sterben, das sind wir unserer Reputation schuldig
Ich, in die Falle gelockt? Ich versichere Euch, es wirkt nur nach außen hin so... In Wahrheit halte ich noch alle Fäden in der Hand!
Mein Helfer bewahrt einen kühlen Kopf und es gelingt ihm tatsächlich, uns beide um haaresbreite einer Verhaftung entgehen zu lassen

 Frage 10:   Mit Müh' und Not bist Du der Falle noch einmal entkommen - aber...
...dieses "aber" bezieht sich vor allen Dingen darauf, dass meine Feinde keinen Spaß mehr zu verstehen scheinen. Was mache ich jetzt bloß?
...zu allem Übel taucht nun auch noch eine Person auf, die ich seit langer Zeit für tot gehalten habe und die mir sehr unangenehm werden könnte...
...kein 'aber'! Und wenn es eines gäbe, dann würde ich es Euch gewiß nicht enthüllen!
...ich und mein Helfer sind nicht ganz unbeschadet davon gekommen. Wenn ich mich doch nur an die letzte Zutat für eine spezielles Medikament erinnern könnte...
...das hilft mir nur in Maßen weiter - denn die eigentliche Schwierigkeit ist, wiewohl mein Helfer das großzügig zu übersehen scheint, noch immer nicht aus der Welt

 Frage 11:   In dieser immer noch mehr oder minder misslichen Lage kommt Dir ein glücklicher Zufall zur Hilfe, und alles könnte sich nun ganz zu Deinen Gunsten entwickeln - sofern Du etwas sehr Wichtiges opferst... Was?
Meinen Beichtvater etwa?
Meine... Vollmacht?
Das kleine Schmuckkästchen mit den Andenken meiner Liebsten...?
Meinen Degen? Seid Ihr noch bei Sinnen!
Mein Offizierspatent? Aber...

 Frage 12:   Gerettet! Du kannst Dein Glück kaum fassen, aber allem Anschein nach stehst Du tatsächlich am Ende Deiner Schwierigkeiten! Wie feierst Du?
Eine Dankesmesse in Notre-Dame, ein Ball in meinem Palais, Wohltaten für meine Günstlinge, ein Auftrag an einen berühmten Maler, den denkwürdigen Augenblick im Bild festzuhalten... Das sollte fürs Erste genügen
Mit einem festlichen Abendessen, den üblichen Gästen... Oh, und am Folgetag werde ich im Louvre gewissem Herrn frech ins Gesicht lachen, das wollen wir nicht vergessen.
Ausgelassen (wenngleich im Innersten beherrscht) mit meinen Verehrern - und freier Anjouwein für Freunde und Feinde!
Ausgelassen mit meinen Freunden - aber ich sehe mir vorher jedes Etikett auf den Weinflaschen genau an, nicht, dass welcher aus Anjou dabei ist...
Ein Bankett zu meinen Ehren, ein prächtiges Feuerwerk, nette Gesellschaft für den Abend. Ich lebe besser als der König!

 Frage 13:   Plötzlich öffnet sich die Tür und ein sehr aufgeregter Athos platzt in Deine Siegesfeier...
Das glaube ich einfach nicht! Ein Geist platzt nicht in meine Gemächer, schon gar nicht ER!
Ich traue Trévilles Leuten ja einiges zu - aber so wenig Benimm ist der Gipfel der Unverschämtheit!
Ich lasse ihn Bericht erstatten - es muß ja wohl etwas vorgefallen sein...
Wer? Ach, ich besinne mich... Einer von den Bekannten dieses Bekannten meiner Bekannten... Aber was tut er hier?
Verflucht! Ich wußte doch, daß ich jemanden einzuladen vergessen habe... Rasch reiche ich ihm die Rotweinflasche und hoffe das Beste...

 Frage 14:   Nachdem der überraschend erschienene Gast entweder erfolgreich vor die Tür gesetzt ist oder sich der Feier angeschlossen hat, bevor Du Dich, in bester Laune (nun gut: ein wenig *zu* angeheitert) zurückziehst... Nebenbei, in was für ein Bett?
In meins, das viel zu groß ist für mich allein...
Seidene Bettlaken, bestickte Vorhänge... und im Zweifelsfalle genügend Platz für ein wenig Gesellschaft
In meines. Mehr geht Euch nichts an.
In ein Königliches
Zur Ausnahme mal in mein Eigenes. Der Tag war anstrengend...

 Frage 15:   Wovon träumst Du?
Von IHR...
Von einer dritten Ehe... Herzöglichen Rang sollte die Person, mit der ich mich dieses Mal verbinde, aber mindestens haben... Vielleicht ein wenig krank sein, so daß ein zeitiger Tod nicht weiter auffallen würde...
Vom herrlich ruhigen Landleben, keine Intrigen, keine Verpflichtungen... keine Macht, kein Reichtum, keine Widersacher. Wie langweilig!
Vom herrlich ruhigen Landleben, keine Intrigen, keine Verpflichtungen... keine Macht, kein Reichtum, keine Widersacher. Wie langweilig!
Stört mich nicht! Ich werde gerade zum Marschall von Frankreich ernannt!

 Frage 16:   Als Du am andern Morgen erwachst, erwartet Dich eine unangenehme Überraschung. Du schlägst die Augen auf und...
...musst feststellen, dass Du nicht allein in Deinem Bett liegst. Das wäre an sich nicht so schlimm, aber es handelt sich hier um... Rochefort!
... deine Katze wurde gestohlen und ein Erpresserbrief zurückgelassen!
...ich stelle fest, daß mein Traum von gestern nacht allem Anschein nach kein Traum war! Ventrebleu - wie ist das möglich!
...wie gewöhnlich schließe ich, noch im Halbschlaf, meine Finger fest um das Taschentuch, das SIE mir einst schenkte - mit Entsetzen stelle ich fest: Es ist weg!
...ich finde mein Bett von einer Horde Kardinalsgardisten umstellt, die behaupten, ich hätte einen der ihren gestern Abend beleidigt. Seltsam... Ich muß mehr getrunken haben, als ich dachte...

 Frage 17:   Nachdem der abenteuerliche Tag und die nicht minder abenteuerliche Nacht auf diese Weise zu einem würdigen Abschluss gelangt sind (und anscheinend der nächste abenteuerliche Tag bevorsteht), nun noch einige allgemeine Fragen zur Person... Was ist Deine Lieblingsfarbe?
Blau, wie eine Musketiersuniform... oder wie der Himmel über der Gascogne.
Purpur
Weiß, wie die Unschuld - Gegensätze ziehen sich an!
Gold, alles was glänzt!
Die Farbe ihrer schönen Augen... Oder doch die ihres Haars... ihrer Lippen... ihrer blühenden Wangen?

 Frage 18:   Was ist Deine Haarfarbe?
früh ergraut
hellbraun
schwarz
blond
dunkelbraun

 Frage 19:   Was ist Deine größte Schwäche?
Mein Temperament
SIE!
Rechtschraibunk
Die werde ich nicht preisgeben!
Meine unfähigen Mitarbeiter...

 Frage 20:   Und Deine größte Stärke?
Kaltblütigkeit
Durchhaltevermögen
Mein Degen
Berechnende Klugheit
Auch SIE!

Dieses Quiz wurde von Maike und Maren erstellt.